[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden des Befestigungsbereichs
einer Führungsschiene mit dem Türkörper einer Fahrzeugtür.
[0002] Aus der
DE 196 11 074 A1 ist eine rahmenlose Fahrzeugtür mit einem quer zur Scheibenebene einstellbaren Seilfensterheber
bekannt, dessen Führungsschienen in ihrem oberen Befestigungsbereich mit der Türkarosserie
verbunden sind, wobei dieser Bereich so ausreichend elastisch ausgebildet ist, daß
der Einstellbereich von wenigen Winkelgraden ohne weiteres kompensiert werden kann.
Im unteren Befestigungsbereich der Führungsschiene ist ein Einstell- und Befestigungswinkel
vorgesehen, der ein Langloch aufweist, das den Einstellbereich der Führungsschiene
quer zur Scheibenebene definiert. Mittels einer Schraubverbindung wird die Lage der
Führungsschiene nach erfolgter Einstellung fixiert. Dabei wird der Haltewinkel fest
gegen den Türkörper gezogen.
[0003] Für den Fall jedoch, daß zwischen dem Befestigungswinkel der Führungsschiene und
der zugeordneten türkarosserieseitigen Befestigungsstelle ein Spalt besteht, wird
die gewölbte Führungsschiene entsprechend gestreckt, wodurch sich der Abzugsradius
für die Fensterscheibe vergrößert. Im anderen Fall, wenn der Befestigungswinkel unter
Spannung auf türkarosserieseitiger Befestigungsstelle aufsteht, kommt es zu einer
verstärkten Wölbung der Führungsschiene, was den Abzugsradius verringert. In beiden
Fällen können unzulässige Veränderungen des Scheibenlaufs auftreten, was insbesondere
zu einer erhöhten Verstellreibung führt.
[0004] Zwar können die beschriebenen Nachteile durch Vermeidung sich auswirkender Fertigungs-
und Montagetoleranzen vermieden werden, dies erhöht die Fertigungskosten aber erheblich.
[0005] Aus der
EP 0 626 283 A1 ist eine Fahrzeugtür mit einem Türkörper bekannt, in dem mindestens eine Führungsschiene
angeordnet ist, die an ihrem einen Ende mit einem Befestigungswinkel verbunden und
am Türkörper in Lage gehalten ist. Der Befestigungswinkel wirkt mit einem am Türkörper
befestigten Haltebock und einer Sicherungsplatte zusammen, die einen Fußabschnitt
des darüber liegenden Befestigungswinkels verdrehsicher aufnimmt und auf einer darunter
liegenden Auflagefläche des Haltebocks in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar geführt
ist. An der Sicherungsplatte sind zwei mit Abstand zueinander angeordnete, sich in
Längsrichtung erstreckende, nach unten gerichtete Führungsstege vorgesehen, die mit
seitlichen Randabschnitten der Anlagefläche des Haltebocks zusammenwirken und die
Sicherungsplatte in Querrichtung des Türkörpers fixieren.
[0006] Die Einstellung und Befestigung der Führungsschiene in X- und Y-Richtung erfolgt
mittels einer am Fußabschnitt des Befestigungswinkels vorgesehenen Mutter, in die
von unten her die Befestigungsschraube eindrehbar ist, wobei Ausnehmungen am Haltebock
und der Sicherungsplatte wesentlich größer ausgebildet sind als der Außendurchmesser
der Befestigungsschraube. Die beweglich angeordnete Befestigungsschraube ist jedoch
von der äußeren Begrenzungsfläche des Türkörpers aus nur schwer auffindbar, da sie
in einem nicht einsehbaren Bereich angeordnet ist. Des Weiteren ist ein zusätzlich
im Türkörper anzubringender Haltebock erforderlich, was den Montageaufwand erhöht
und die Berücksichtigung weiterer Toleranzen bedingt.
[0007] Aus der
US-A-4,965,942 ist ein Fensterheber bekannt, dessen Führungsschiene um eine im Bereich der Türbrüstung
angeordnete Drehachse schwenkbar und mittels einer im Bereich des Türkörpers angeordneten,
von außerhalb des Türkörpers zugänglichen Einstellvorrichtung in Richtung der Fahrzeugquerachse
oder Y-Achse einstellbar ist, damit die vollständig ausgefahrene Fensterscheibe bündig
an einer oberen Tür- oder Karosseriedichtung anliegt. Bei der aus der
WO 98/16709 bekannten Einstellvorrichtung wird die Einstellung in Richtung der Y-Achse zusätzlich
durch ein Langloch begrenzt, das quer zur Ebene der Fensterscheibe verläuft.
[0008] Eine aus der
DE 44 35 008 A1 bekannte Einstellvorrichtung weist eine innerhalb eines Türkörpers verlaufende Führungsschiene
der Fensterheberanordnung auf, die um einen oberen Drehpunkt in Fahrzeugquerrichtung
verschwenkbar und mittels der im unteren Bereich der Führungsschiene angreifenden
Einstellvorrichtung in einer solchen Stellung feststellbar ist, dass der Randbereich
der Türfensterscheibe unter Vorspannung an einem angrenzenden Dichtkörper anliegt.
Zum Justieren der Türfensterscheibe ohne Demontage der Türinnenverkleidung ist die
Führungsschiene mit ihrem unteren Ende in Querrichtung zur Türfensterscheibe in einer
Verschiebeführung verstellbar und mittels Befestigungselementen festsetzbar, die von
der Unterseite des Türkörpers her zugänglich sind.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die eine einfache und verspannungsfreie
Montage der Führungsschiene im Türkörper einer Fahrzeugtür auch unter Berücksichtigung
großer Toleranzen mit von außerhalb des Türkörpers zugänglicher Einstellung und Befestigung
der Führungsschiene gewährleistet, eine universelle Verwendbarkeit für unterschiedliche
Fahrzeugtypen ermöglicht und keine zusätzlichen, mit dem Türkörper einer Fahrzeugtür
dauerhaft zu verbindende Teile erfordert.
[0010] Diese Aufgabenstellung wird in einer ersten Variante erfindungsgemäß durch ein in
die äußere Begrenzungsfläche des Türkörpers einsetzbares und mit dieser verbindbares,
das Befestigungsmittel und den Befestigungsbereich der Führungsschiene aufnehmendes
Führungsteil gelöst.
[0011] Diese erste Lösungsvariante gewährleistet eine einfache Montage der Führungsschiene
im Türkörper einer Fahrzeugtür mit von außerhalb des Türkörpers zugänglicher Einstellung
und Befestigung der Führungsschiene ohne zusätzliche, mit dem Türkörper einer Fahrzeugtür
dauerhaft zu verbindende Teile, eine verspannungsfreie Montage der Führungsschiene
auch unter Berücksichtigung großer Toleranzen und eine universelle Verwendbarkeit
für unterschiedliche Fahrzeugtypen.
[0012] Die erste Lösungsvariante ermöglicht eine Vormontage des Befestigungsbereichs der
Führungsschiene mit einem der Verbindung zwischen der Führungsschiene und dem Türkörper
der Fahrzeugtür dienenden Führungsteil und damit die Schaffung einer Montageeinheit,
die eine schnelle und einfache Montage am Ort der Verbindung der Führungsschiene mit
dem Türkörper einer Fahrzeugtür ermöglicht. Dabei schafft das zur Verbindung des Befestigungsbereichs
der Führungsschiene mit der äußeren Begrenzungsfläche des Türkörpers die Voraussetzung
und Grundlage für eine Selbsteinstellung der Führungsschiene, ohne dass Verdreh- oder
Verspannkräfte auf die Führungsschiene einwirken und damit eine verspannungsfreie
Verbindung der Führungsschiene mit dem Türkörper der Fahrzeugtür. Diese verspannungsfreie
Verbindung wird auch beim Betätigen des Befestigungsmittels zur Festlegung der Führungsschiene
am Türkörper erhalten, da das Führungsteil dazu bestimmt und geeignet ist, die Verspannkräfte
und eventuell auftretende Drehmomente unmittelbar in den Türkörper abzuleiten, ohne
dass die Führungsschiene dabei beansprucht wird.
[0013] Zur Einstellbarkeit der Führungsschiene in Y-Richtung des Fahrzeugs ist der Befestigungsbereich
der Führungsschiene in Richtung der Fahrzeugquerachse (Y-Achse) innerhalb des Führungsteils
verstellbar.
[0014] Im Bedarfsfall und je nach Einsatzort des Führungsteils kann das Führungsteil in
Richtung der Fahrzeuglängsachse (X-Achse) gegenüber der äußeren Begrenzungsfläche
des Türkörpers verstellbar sein und damit entweder einen Ausgleich in Richtung der
X-Achse ermöglichen oder einen Festanschlag in X-Richtung ausbilden, wobei das Führungsteil
am Befestigungsbereich der Führungsschiene vorzugsweise formschlüssig vorpositionierbar
ist und zumindest einen Teil des Befestigungsmittels formschlüssig aufnimmt, so dass
eine einfache Montage bei der Herstellung der Vormontageeinheit von Führungsschiene
und Führungsteil ermöglicht wird, die eine geeignete Voreinstellung bzw. eine solche
Grundeinstellung ermöglicht, dass ein hinreichender Toleranzausgleich sowohl in Richtung
der X-Achse als auch in Richtung der Y-Achse gewährleistet ist.
[0015] Durch die insbesondere formschlüssige Aufnahme zumindest eines Teils des Befestigungsmittels
ist eine verliersichere und verdrehsichere Anordnung des Befestigungsmittels zum Festlegen
der Führungsschiene am Türkörper einer Fahrzeugtür gewährleistet. Damit entfällt auch
die Notwendigkeit des Anschweißens eines Befestigungsmittels an den Befestigungsbereich
einer Führungsschiene oder am Türkörper.
[0016] Vorzugsweise ist das als Kunststoff-Formteil nach Art einer Kassette ausgebildete
Führungsteil zweiteilig und weist einen mit einer Grundplatte verbindbaren Deckel
auf, die über ein Scharnier, vorzugsweise ein Filmscharnier, miteinander verbunden
und zwischen denen ein Teil des Befestigungsmittels formschlüssig montiert und ein
Teil des Befestigungsbereichs der Führungsschiene senkrecht zur Ebene der Fahrzeugtür
(Y-Achse) verstellbar angeordnet ist.
[0017] Durch die zweiteilige Ausbildung des Führungsteils mit einem mit einer Grundplatte
über ein Scharnier, vorzugsweise über ein Filmscharnier, verbundenen Deckel, zwischen
denen ein Teil des Befestigungsmittels formschlüssig montiert und ein Teil des Befestigungsbereichs
der Führungsschiene senkrecht zur Ebene der Fahrzeugtür (Y-Achse) verstellbar angeordnet
ist, erhält das Führungsteil die Form einer Kassette, die die Führungsschiene über
ihren Einstellweg führt, so dass die Führung exakt zum Schienendrehpunkt ausgelegt
werden kann. Die Ausbildung des Führungsteils als Kunststoff-Formteil ermöglicht eine
einfache Herstellung beispielsweise durch Spritzgiessen und eine einfache Vor- und
Endmontage, da das Befestigungsmittel und der Befestigungsbereich der Führungsschiene
nur in das aufgeklappte Führungsteil einzusetzen und durch Verbinden des Deckels mit
der Grundplatte das Führungsteil zu schließen ist, so dass es in diesem Zustand am
Befestigungsbereich der Führungsschiene vormontiert und zur Endmontage in einer Fahrzeugtür
angeliefert werden kann.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Führungsteil einen auf eine Seitenkante
des Befestigungsbereichs der Führungsschiene gerichteten konvexen Anschlag auf.
[0019] Die Anordnung eines konvexen Anschlags am Führungsteil ermöglicht dem Befestigungsbereich
der Führungsschiene selbsttätig eine Position einzunehmen, in der kein Drehmoment
auf die Führungsschiene einwirkt, d. h. keine Verdrillung der Führungsschiene erfolgen
kann.
[0020] Die Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Deckel des Führungsteils erfolgt
vorteilhaft über Formschluss- und Verbindungselemente, wobei ein Formschlusselement
von einer erhabenen Fläche des Deckels absteht und bei geschlossenem Führungsteil
in eine der Querschnittsform des Formschlusselements angepasste Öffnung der Grundplatte
eingreift, während ein Verbindungselement einen zur Innenseite des Deckels abstehenden
Schließclip aufweist, der bei geschlossenem Führungsteil in eine Schließöffnung der
Grundplatte des Führungsteils zur Verbindung von Deckel und Grundplatte eingreift.
[0021] Um die Führungsschiene in einer Nominalstellung ohne Hilfsmittel positionieren zu
können, weist das Führungsteil ein sich formschlüssig mit dem Befestigungsbereich
der Führungsschiene verbindbares Voreinstellelement auf, das aus einem mit dem Deckel
oder der Grundplatte des Führungsteils verbundenen Rastelement besteht, das sich formschlüssig
mit einem Gegen-Rastelement des Befestigungsbereichs der Führungsschiene verbindet.
Durch die spezielle Formgebung des Voreinstellelements ist ein leichtes Auslösen der
Verbindung des Führungsteils mit dem Befestigungsbereich der Führungsschiene sichergestellt.
[0022] Zur Verbindung des Führungsteils mit der äußeren Begrenzungsfläche des Türkörpers
stehen von der Grundplatte des Führungsteils Befestigungsclips ab, die in parallel
zur X-Achse verlaufende Schlitze mit einer der Einstellung in Richtung der X-Achse
entsprechenden Länge eingreifen.
[0023] Die Befestigungsclips ermöglichen eine Positionierung und vorübergehende Befestigung
des Führungsteils an der äußeren Begrenzungsfläche des Türkörpers und sorgen somit
für eine Verdrehsicherung der Führungsschiene beim Ausüben eines Drehmoments auf das
Befestigungsmittel, da ein Drehmoment unmittelbar über das Führungsteil und die Befestigungsclips
in den Türkörper eingeleitet und damit eine Verdrehung der Führungsschiene verhindert
wird.
[0024] Weiterhin kann die Länge der zur Aufnahme der Befestigungsclips vorgesehenen Schlitze
in der äußeren Begrenzungsfläche des Türkörpers variiert werden und damit entweder
eine Festlegung des Führungsteils in Richtung der X-Achse bewirken oder einen Ausgleich
in X-Richtung ermöglichen.
[0025] Insbesondere kann das Befestigungsmittel aus einer mit dem Führungsteil verbundenen
Befestigungsschraube und einer von der Außenseite der äußeren Begrenzungsfläche des
Türkörpers auf das Gewinde der Befestigungsschraube aufschraubbaren Befestigungsmutter
bestehen, wobei der Kopf der Befestigungsschraube formschlüssig in eine Schraubenkopfaufnahme
des Deckels des Führungsteils eingesetzt ist.
[0026] Das Führungsteil trägt somit die Befestigungsschraube verliersicher im vormontierten
Zustand und gewährleistet beim Anziehen des Befestigungsmittels beispielsweise durch
Aufschrauben einer Befestigungsmutter auf die Befestigungsschraube eine Verdrehsicherung
der Befestigungsschraube, ohne dass die Befestigungsschraube anderweitig, beispielsweise
durch Anschweißen des Schraubenkopfes, festzulegen ist. Dies ermöglicht ein einfaches
Einsetzen der Befestigungsschraube in das Führungsteil ohne zusätzliche Befestigungsmaßnahmen.
[0027] Zur leichten Einstellung der Führungsschiene ist ein Einstellhebel vorgesehen, der
vom Befestigungsbereich der Führungsschiene absteht, durch eine in der äußeren Begrenzungsfläche
des Türkörpers vorgesehene Öffnung greift und von außerhalb des Türkörpers bedienbar
ist.
[0028] Die Führungsschiene bzw. der Befestigungsbereich der Führungsschiene oder ein mit
der Führungsschiene verbundenes Befestigungselement und das Führungsteil mit dem darin
eingesetzten Befestigungsmittel bilden vorzugsweise eine vormontierte Einheit, die
an einen Montageort angeliefert und dort in eine Fahrzeugtür eingesetzt und in einfacher
Weise mit dem Türkörper verbunden werden kann.
[0029] In einer zweiten Variante wird die vorstehende Aufgabenstellung erfindungsgemäß durch
ein am Befestigungsbereich der Führungsschiene vormontiertes und mit dem Türkörper
verbindbares Führungsteil, das einen ersten Teil des mehrteiligen Befestigungsmittels
aufnimmt, eine Einrichtung zum Ausrichten des Befestigungsbereichs der Führungsschiene
zum Führungsteil und zum Türkörper zumindest in Richtung der Fahrzeugquerachse (Y-Achse)
und ein zweites Teil des Befestigungsmittels zur Herstellung einer Klemmverbindung
zwischen dem Befestigungsbereich der Führungsschiene und dem Türkörper gelöst.
[0030] Auch diese Lösungsvariante gewährleistet eine einfache und verspannungsfreie Montage
der Führungsschiene im Türkörper einer Fahrzeugtür auch unter Berücksichtigung großer
Toleranzen mit von außerhalb des Türkörpers zugänglicher und sowohl reproduzierbarer
als auch in Fahrzeugquerrichtung veränderbarer Einstellung und Befestigung der Führungsschiene,
ermöglicht eine universelle Verwendbarkeit für unterschiedliche Fahrzeugtypen und
erfordert keine zusätzlichen, mit dem Türkörper einer Fahrzeugtür dauerhaft zu verbindende
Teile.
[0031] Durch die Möglichkeit der Vormontage des Führungsteils am Befestigungsbereich der
Führungsschiene wird das Führungsteil verliersicher zusammen mit einem Teil des Befestigungsmittels
an der Führungsschiene angebracht und somit zusammen mit dem Fensterheber als Einheit
an den Montageort angeliefert. Bei der Montage dient das am Befestigungsbereich der
Führungsschiene vormontierte Führungsteil sowohl als Einstelllehre und Positionierhilfe
als auch zur verliersicheren Aufnahme eines Teils des Befestigungsmittels, so dass
die Einstellung der Führungsschiene für einen exakten Abzug der Fensterscheibe in
Fahrzeugquerrichtung veränderbar und jederzeit reproduzierbar ist und das durch den
Türkörper und damit über einen nicht unmittelbar einsehbaren Bereich einführbare Befestigungsmittel
eine leichte und sichere Montage gewährleistet. Da das am Befestigungsbereich der
Führungsschiene vormontierte Führungsteil mit dem Türkörper verbindbar ist, werden
die beim Verbinden zwischen dem Befestigungsbereich der Führungsschiene und dem Türkörper
auftretenden Verbindungskräfte nicht auf die Führungsschiene übertragen, sondern direkt
in den Türkörper und damit in die Kraftfahrzeugtür eingeleitet und somit eine sichere
Klemmverbindung zwischen der Führungsschiene und dem Türkörper nach der Ausrichtung
der Führungsschiene in Fahrzeugquerrichtung hergestellt.
[0032] Zur weiteren Vereinfachung der Herstellung und Montage des Führungsteils ist das
Führungsteil einteilig ausgebildet und auf der dem Türkörper abgewandten Seite des
Befestigungsbereichs der Führungsschiene formschlüssig mit dem Befestigungsbereich
der Führungsschiene verbunden.
[0033] Die einteilige Ausbildung des Führungsteils schafft die Voraussetzung dafür, dass
das Führungsteil aus einem beliebigen Werkstoff, vorzugsweise aber aus Kunststoff,
hergestellt werden kann und keine Verbindungselemente beispielsweise in Form von Filmscharnieren
oder dergleichen wie bei einem mehrteiligen Führungsteil erforderlich sind. Damit
ist auch die Voraussetzung für einen größeren Gestaltungsspielraum geschaffen, so
dass das Führungsteil im Bedarfsfall mit einer Glasfaserverstärkung versehen werden
kann.
[0034] Die formschlüssige Verbindung des Führungsteils mit dem Befestigungsbereich der Führungsschiene
auf der dem Türkörper abgewandten Seite des Befestigungsbereichs der Führungsschiene
stellt sicher, dass die Klernmflächen des Befestigungsbereichs und des Türkörpers
unmittelbar und damit insbesondere ohne eine Kunststoff-Zwischenlage des Führungsteils
aufeinander liegen und kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
[0035] Die einteilige Ausbildung des Führungsteils und dessen formschlüssige Verbindung
mit dem Befestigungsbereich der Führungsschiene ermöglicht zudem die Herstellung eines
Führungsteils für unterschiedliche Formen und Stärken von Führungsschienen bzw. deren
Befestigungsbereiche, da die formschlüssige Aufnahme mit großem Spiel versehen werden
kann, weil sich dieses Spiel nicht auf die Verbindung der Führungsschiene mit dem
Türkörper der Fahrzeugtür auswirkt.
[0036] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil des Befestigungsmittels durch eine in Richtung der Fahrzeugquerachse
oder Y-Achse des Fahrzeugs verlaufende Schlitzöffnung im Befestigungsbereich der Führungsschiene
gesteckt ist.
[0037] Die im Befestigungsbereich der Führungsschiene vorgesehene Schlitzöffnung ermöglicht
in einfacher Weise eine Verstellung der Führungsschiene in Fahrzeugquerrichtung bzw.
in Y-Richtung des Fahrzeugs, wobei durch die Vorpositionierung des Führungsteils am
Befestigungsbereich der Führungsschiene und dessen Verbindung mit dem Türkörper ein
leichtes Einführen des Befestigungsmittels ermöglicht wird. Dabei kann das verliersicher
im Führungsteil angeordnete Teil des mehrteiligen Befestigungsmittels durch die Schlitzöffnung
des Befestigungsbereichs und durch eine entsprechende Öffnung im Türkörper gesteckt
oder von außerhalb des Türkörpers durch die Öffnung im Türkörper und die Schlitzöffnung
im Befestigungsbereich der Führungsschiene gesteckt und mit dem im Führungsteil angeordneten
Teil des mehrteiligen Befestigungsmittels verbunden werden.
[0038] Vorzugsweise weist der Befestigungsbereich der Führungsschiene eine Anlagefläche
und von der Anlagefläche abgewinkelte, parallel zur Schlitzöffnung verlaufende Randbereiche
auf, um die klammerförmige, in Positionierungsöffnungen des Türkörpers einsetzbare
Zapfen des Führungsteils greifen.
[0039] Die von der Anlagefläche abgewinkelten und parallel zur Schlitzöffnung verlaufenden
Randbereiche des Befestigungsbereichs der Führungsschiene ermöglichen eine leichte
Verstellung des Befestigungsbereichs gegenüber dem Führungsteil und damit ein leichtes
Ausrichten der Führungsschiene für einen verspannungsfreien Abzug der Fensterscheibe.
Die um die abgewinkelten Randbereiche greifenden klammerförmigen und in Positionierungsöffnungen
des Türkörpers einsetzbaren Zapfen des Führungsteils gewährleisten zum einen die formschlüssige
Verbindung des Führungsteils mit dem Befestigungsbereich der Führungsschiene und zum
anderen eine formschlüssige Verbindung des Führungsteils mit dem Türkörper der Fahrzeugtür
vor dem Ausrichten der Führungsschiene mit anschließendem kraftschlüssigen Verbinden
des Befestigungsbereichs der Führungsschiene mit dem Türkörper der Fahrzeugtür.
[0040] Die formschlüssig in die Türöffnungen des Türkörpers eingreifenden klammerförmigen
Zapfen des Führungsteils sorgen für eine Verdrehsicherung des Führungsteils während
der Betätigung des Befestigungsmittels zum kraftschlüssigen Verbinden des Befestigungsbereichs
der Führungsschiene mit dem Türkörper der Fahrzeugtür sowie zur Vorpositionierung
und Vorbefestigung der Führungsschiene am Türkörper der Fahrzeugtür.
[0041] Bei einem doppelsträngigen Fensterheber ist ein automatischer X-Ausgleich in der
Montagephase gewährleistet. Dabei greifen die klammerförmigen Zapfen des mit der einen
Führungsschiene verbundenen Führungsteils formschlüssig in die Positionierungsöffnungen
des Türkörpers, während die klammerförmigen Zapfen des mit der anderen Führungsschiene
des doppelsträngigen Seilfensterhebers verbundenen Führungsteils mit Spiel in die
zumindest in X-Richtung erweiterten Positionierungsöffnungen des Türkörpers eingreifen,
so dass in Verbindung mit einer Schlitzöffnung im Befestigungsbereich der Führungsschiene,
die breiter ist als der durch die Schlitzöffnung gesteckte Teil des Befestigungsmittels,
ein automatischer Toleranzausgleich in Fahrzeuglängsrichtung oder X-Richtung gewährleistet
ist.
[0042] Zur Vereinfachung der Einstellung der Führungsschiene in Y-Richtung des Fahrzeugs
nach der Vormontage des Führungsteils am Türkörper weist ein abgewinkelter Randbereich
des Befestigungsbereichs der Führungsschiene Formschlusselemente auf, mit denen Gegenformschlusselemente
eines Werkzeugs in Eingriff bringbar sind, das in eine zur Werkzeugführung zum Türkörper
offene topfförmige Öffnung des dem betreffenden Randbereich zugeordneten klammerförmigen
Zapfens des Führungsteils einsteckbar ist.
[0043] Damit kann die Einstellung der Führungsschiene in Bezug auf den Türkörper der Fahrzeugtür
von außerhalb des Türkörpers vorgenommen werden, wobei die topfförmige Öffnung in
dem einen klammerförmigen Seitenprofil des Führungsteils eine sichere Führung des
beispielsweise als Torx-Schraubendreher ausgebildeten Werkzeugs gewährleistet. Da
die im Türkörper vorgesehene Öffnung mit der zum Türkörper offenen topfförmigen Öffnung
des einen klammerförmigen Seitenprofils des Führungsteils fluchtet, reduziert sich
auch die Anzahl der notwendigen Durchgangslöcher in der Fahrzeugtür. Durch Drehen
des Werkzeugs und die Verbindung der Formschlusselemente im abgewinkelten Randbereich
des Befestigungsbereichs der Führungsschiene mit den Gegenformschlusselementen des
Werkzeugs wird eine leichte und sichere Einstellung der Führungsschiene gewährleistet.
[0044] Zusätzlich ist in dem anderen klammerförmigen Seitenprofil des Führungsteils ein
an der Außenkante des abgewinkelten Randbereich des Befestigungsbereichs der Führungsschiene
anliegende Anlagewulst angeordnet, wodurch beim Einstellen der Führungsschiene in
Y-Richtung des Fahrzeugs ein Kippen des Befestigungsbereichs der Führungsschiene um
die Anlagewulst ermöglicht wird, so dass zum einen ein entsprechender Bewegungsausgleich
der Führungsschiene gewährleistet ist und zum anderen das Spiel zwischen den Formschlusselementen
am abgewinkelten Randbereich des Befestigungsbereichs der Führungsschiene und den
Gegenformschlusselementen des Werkzeugs reduziert wird. Gleichzeitig ist gewährleistet,
dass die Verdrehkräfte bei der Betätigung des Befestigungsmittels nicht über die Führungsschienen
fließen, die im Unterschied zum Stand der Technik somit nicht gegen ein Verdrehen
gesichert werden müssen.
[0045] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist durch eine
in einer Nominalposition des Führungsteils zum Befestigungsbereich der Führungsschiene
einrastende Rastverbindung gekennzeichnet, so dass die Führungsschiene in dieser Nominalstellung
ohne Hilfsmittel positioniert werden kann.
[0046] Die Rastverbindung besteht aus einer in einem abgewinkelten Randbereich des Befestigungsbereichs
der Führungsschiene vorgesehenen Öffnung und einem in die Öffnung einrastenden Rasthacken,
der insbesondere aus einem in die Öffnung des Befestigungsbereichs der Führungsschiene
eingreifenden Kugelkopf besteht. Diese Verrastung kann nach einem weiteren Merkmal
für die Einstellungen am Fahrzeug ausgelöst und wieder eingerastet werden.
[0047] Der Einstellweg über die Schlitzöffung im Befestigungsbereich der Führungsschiene
sowie die Rastöffnung für die Nominaleinstellung sind auf der Führungsschiene definiert
und nicht auf dem Führungsteil, so dass das Führungsteil nicht fahrzeugbezogen ist
und daher für unterschiedliche Fahrzeugtypen verwendet werden kann.
[0048] Das Befestigungsmittel besteht vorzugsweise aus der Verbindung einer Befestigungsschraube
mit einer Befestigungsmutter, wobei das Führungsteil die Befestigungsschraube oder
Befestigungsmutter sowohl in Drehrichtung als auch in axialer Richtung gesichert aufnimmt.
[0049] Damit ist die verliersichere Aufnahme eines Teils des Befestigungsmittels im Führungsteil
gewährleistet und ein Gegenlager beim Anziehen des Befestigungsmittels zur kraftschlüssigen
Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich der Führungsschiene und dem Türkörper
der Fahrzeugtür gewährleistet.
[0050] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles soll der der Erfindung
zugrunde liegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 3
- verschiedene, teilweise geschnittene Ansichten einer ersten Variante zur Verbindung
des Befestigungsbereichs einer Führungsschiene mit einem Türkörper einer Fahrzeugtür
über ein Führungsteil;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des aus einem Deckel und einer Grundplatte bestehenden
Führungsteils gemäß den Fig. 1 - 3 im aufgeklappten Zustand;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des Führungsteils gemäß den Fig. 1 - 3 im zusammengeklappten
Zustand und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des am Befestigungsbereich einer Führungsschiene vormontierten
Führungsteils gemäß den Fig. 1 - 5.
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung des Befestigungsbereichs einer Führungsschiene, eines
Teils eines Türkörpers einer Fahrzeugtür und eines mit dem Befestigungsbereich und
dem Türkörper verbundenen Führungsteils in einer zweiten Variante der erfindungsgemäßen
Lösung;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung der Führungsschiene und des Befestigungsbereichs
der Führungsschiene gemäß Fig. 7 mit innerhalb des Befestigungsbereichs vorgesehener
Schlitzöffnung;
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung einer Variante des Befestigungsbereichs gemäß Fig.
7 mit bis zum Rand des Befestigungsbereichs durchgehender Schlitzöffnung;
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung des Führungsteils gemäß Fig. 7;
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung des auf dem Befestigungsbereich einer Führungsschiene
vormontierten Führungsteils gemäß Fig. 10;
- Fig. 12
- einen Schnitt durch den Ausschnitt XII gemäß Figur 11;
- Fig. 13
- einen Längsschnitt durch den Befestigungsbereich der Führungsschiene, den Türkörper,
das Führungsteil und das Befestigungsmittel gemäß den Fig. 7 bis 12;
- Fig. 14
- eine perspektivische Darstellung der Einstellung einer Führungsschiene mittels eines
Torx-Schraubendrehers und
- Fig. 15
- eine Darstellung wie in Fig. 14 von der Unterseite des Befestigungsbereichs der Führungsschiene.
[0051] Der in den Fig. 1 bis 3 in verschiedenen, teilweise geschnittenen Ansichten dargestellte
Verbindungsbereich zwischen dem Befestigungsbereich 10 einer Führungsschiene 1 und
einer äußeren Begrenzungsfläche 20, beispielsweise einem Türschweller oder Türkörper,
eines Türkörpers 2 zeigen jeweils zusätzlich die Ausrichtung der zu verbindenden Teile
mittels eines die Verbindung herstellenden Führungsteils 3a in Bezug auf die Achsen
eines Fahrzeugs, von denen die X-Achse der Fahrzeuglängsrichtung, die Y-Achse der
Fahrzeugquerrichtung und die Z-Achse der Fahrzeughochachse entspricht.
[0052] Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Verbindungsbereich mit einem Türkörper 20
eines als Türinnenblech ausgebildeten Türkörpers 2, an dem der Befestigungsbereich
10 einer Führungsschiene 1 festgelegt, in Y-Richtung aber verschiebbar mit dem Türkörper
20 verbunden ist. Die Positionen A und B zeigen die verschiedenen Endstellungen des
Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1, der aus einem mit der Führungsschiene
verbundenen Befestigungswinkel oder aus einem abgewinkelten Ende der Führungsschiene
1 besteht.
[0053] Die Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich 10 und dem Türkörper 20 erfolgt mittels
des in den Fig. 4 bis 6 perspektivisch dargestellten Führungsteils 3a, das sich aus
einer im montierten Zustand zwischen dem Befestigungsbereich 10 und dem Türkörper
20 angeordneten Grundplatte 4 und einem mit der Grundplatte 4 verbundenen Deckel 5
zusammensetzt, der mit seiner Innenfläche am Befestigungsbereich 10 anliegt. Der Deckel
5 des Führungsteils 3a weist eine Schraubenkopfaufnahme 50 auf, die den Befestigungsschraubenkopf
63 verlier- und verdrehsicher formschlüssig aufnimmt.
[0054] Das Führungsteil 3a nimmt den Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 zwischen
ihrer Grundplatte 4 und ihrem Deckel 5 auf und ist über Befestigungsclipse 41 bis
44 am Türkörper 20 vormontiert. Nach der selbsttätigen Ausrichtung der Führungsschiene
1 bzw. nach der zusätzlichen manuellen Ausrichtung der Führungsschiene 1 mittels eines
vom Befestigungsbereich 10 abgekröpften Einstellhebels 17, der durch eine Öffnung
im Türkörper 20 ragt und daher von außerhalb des Türkörpers 2 bedienbar ist, wird
die endgültige Verbindung der Führungsschiene 1 mit dem Türkörper 2 durch ein Befestigungsmittel
6 bewirkt, das durch ein Langloch 18 im Befestigungsbereich 10, eine entsprechende
Öffnung im Führungsteil 3a und eine Öffnung im Türkörper 20 gesteckt ist.
Das Befestigungsmittel 6 besteht gemäß Fig. 2 aus einer Befestigungsschraube 60, deren
Befestigungsschraubenkopf 63 im Führungsteil 3a gemäß Fig. 4 verlier- und verdrehsicher
festgelegt ist und deren Schraubgewinde 64 mit einer von der Außenseite des Türkörpers
20 aufgesetzten Befestigungsmutter 61 verschraubt ist.
[0055] Fig. 1 verdeutlicht, dass das Führungsteil 3a einer geringen Flächenpressung ausgesetzt
ist, da die durch das Befestigungsmittel 6 erzeugte Anpresskraft über den Befestigungsschraubenkopf
63 auf den metallischen Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1, über die Grundplatte
4 auf den Türkörper 20 übertragen wird. Dadurch ist es möglich, das aus dem Deckel
5 und der Grundplatte 4 zusammengesetzte Führungsteil 3a aus Kunststoff in einem einzigen
Formungsvorgang herzustellen.
[0056] Alternativ kann der Deckel 5 eine durchgehende Fläche ausbilden, auf der der Befestigungsschraubenkopf
63 des Befestigungsmittels 6 aufliegt, so dass das Befestigungsmittels 6 vollständig
in das Führungsteil 3 eingebunden ist. In dieser Ausführungsform ist es vorteilhaft,
wenn die Auflage des Befestigungsschraubenkopfes 63 gegebenenfalls auch der gesamte
Deckel 5 mit einer Glasfaserverstärkung versehen ist.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Verbindungsbereich mit einem unteren Teil
der Führungsschiene 1 und deren mit dem Türkörper 20 über das Führungsteil 3a verbundenen
Befestigungsbereich 10 und verdeutlicht die Verbindung der Grundplatte 4 mit dem Deckel
5 des Führungsteils 3a überein Formschlusselement 56 sowie einen durch eine Öffnung
des Befestigungsbereichs 10 greifenden und mit der Grundplatte 4 verrastenden Schließclips
55.
[0057] Zur Vorpositionierung des Führungsteils 3a am Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene
1 dient ein Rastelement 51, das in eine Ausnehmung oder Öffnung 19 im Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1 einrastet. Mit Hilfe des Rastelements 51 gibt das Führungsteil
3a eine Normposition vor, die der Voreinstellung dient.
[0058] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Verbindungsbereich mit dem Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1, dem Deckel 5 des Führungsteils 3a sowie den im Türkörper
20 vorgesehenen Öffnungen bzw. Schlitzen 21 bis 25 und verdeutlicht die Verstellbarkeit
der Führungsschiene 1 in Y-Richtung durch die Anordnung eines Langloches 18 im Befestigungsbereich
10 sowie einer Öffnung 25 im Türkörper, durch die der Einstellhebel 17 gesteckt ist.
Die von der Außenseite der Grundplatte 4 des Führungsteils 3a abstehenden Befestigungsclips
41 bis 44 sind in die Schlitze 21 bis 24 des Türkörpers 20 eingesetzt, von denen zwei
Schlitze, nämlich die Schlitze 21, 22 länger als die Breite der zugeordneten Befestigungsclips
21, 22 ist, so dass ein X-Ausgleich möglich wird. Dagegen sind die Befestigungsclips
43, 44 in Schlitze 23, 24 eingesetzt, deren Länge der Breite der Befestigungsclips
43, 44 entspricht, so dass diese Befestigungsclips 43, 44 in X-Richtung festgelegt
sind.
[0059] Durch die in die Schlitze 21 bis 24 eingesetzten Befestigungsclips 41 bis 44 wird
eine Übertragung eines Drehmoments auf die Führungsschiene 1 beim Anziehen des Befestigungsmittels
6 verhindert, da das Führungsteil 3a über die Befestigungsclips 41 bis 44 am Türkörper
20 vorbefestigt ist und damit beim Feststellen des Befestigungsmittels 6 auftretende
Drehmomente in den Türkörper 20 abgeleitet werden.
[0060] Die Darstellung der Befestigungsclips 41 bis 44 und Schlitze 21 bis 24 gemäß Fig.
3 ist erläuternd zu verstehen, da entweder der Breite der Befestigungsclips 41 bis
44 angepasste Schlitze 21 bis 24 vorgesehen sind und damit keinen X-Ausgleich ermöglichen
oder Schlitze 21 bis 24 vorgesehen sind, deren Länge größer ist als die Breite der
zugeordneten Befestigungsclips 21 bis 24, so dass ein X-Ausgleich ermöglicht wird.
Dies verdeutlicht aber, dass das Einführungsteil für die Anwendung einer Führungsschiene
im Bereich der A-Säule als auch einer Führungsschiene im Bereich der B-Säule eines
Fahrzeugs geeignet ist.
[0061] Durch diese Form der Verbindung des Führungsteils 3a mit der äußeren Begrenzungsfläche
20 des Türkörpers 2 wird gewährleistet, dass das Führungsteil 3a bei einem doppelsträngigen
Seilfensterheber mit zwei Führungsschienen sowohl zur Befestigung der der A-Säule
zugeordneten Führungsschiene als auch zur Befestigung der der B-Säule zugeordneten
Führungsschiene verwendet werden kann. Die Orientierung der Befestigungsclips ermöglicht
einen X-Ausgleich bei der der A-Säule zugeordneten Führungsschiene, indem die zugeordneten
Schlitze breiter als die Befestigungsclips sind. Dagegen wird durch eine der Breite
der Befestigungsclips angepasste Breite der Schlitze eine Festlegung des Führungsteils
bewirkt, das der Befestigung der der B-Säule zugeordneten Führungsschiene dient.
[0062] Der X-Ausgleich der der A-Säule zugeordneten Führungsschiene ist sehr wichtig für
einen parallelen Abzug der über die Führungsschienen geführten Fensterscheibe, so
dass Schwergängigkeiten im Fensterhebersystem vermieden werden. Dieser X-Ausgleich
ist dann möglich, wenn die Fensterscheibe nach unten gefahren wird, ohne dass das
Befestigungsmittel bereits festgezogen ist und damit die betreffende Führungsschiene
am Türkörper festlegt. Somit kann sich die Führungsschiene selbsttätig in X- und Y-Richtung
vor dem Betätigen des Befestigungselements positionieren, wobei die Befestigungsclips
gewährleisten, dass beim Anziehen des Befestigungsmittels nach dem selbsttätigen Vorpositionieren
der Führungsschiene kein Drehmoment auf die Führungsschiene mit der Folge einer Verdrehung
der Führungsschiene ausgeübt wird.
[0063] Eine am Deckel 5 vorgesehene, gestrichelt dargestellte konvexe Anlagefläche 52 liegt
an einer Seitenkante des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1 an und ermöglicht
durch eine Drehbewegung des Befestigungsbereichs 10 um die Z-Achse eine selbsttätige
Positionseinnahme des Befestigungsbereichs 10, so dass keine Verdrillung der Führungsschiene
1 beim Vormontieren oder beim Anziehen des Befestigungsmittels 6 auftritt.
[0064] Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Führungsteil 3a im aufgeklappten Zustand
und Fig. 5 das in Fig. 4 dargestellte Führungsteil 3a im zusammengeklappten Zustand.
[0065] Die Grundplatte 4 und der Deckel 5 des Führungsteils 3a sind über ein als Filmscharnier
36 ausgebildetes Scharnier schwenkbar miteinander verbunden. In den Eckbereichen der
Grundplatte 4 sind die vier Befestigungsclips 41 bis 44 angeordnet, die durch die
Schlitze 21 bis 25 im Türkörper 20 gemäß Fig. 3 steckbar sind und mit ihren Anlagekanten
im montierten Zustand an der Außenseite des Türkörpers 20 anliegen. Weiterhin weist
die Grundplatte 4 eine Bohrung 40 auf, durch die das Befestigungsmittel 6 gesteckt
wird. Weitere Ausnehmungen in Form von Langlöchern 45, 46 dienen zur Aufnahme eines
Schließclips 55 und eines Formschlusselements 56 im Deckel 5.
[0066] Der Deckel 5 weist den Schließclips 55 und das als Steg ausgebildete Formschlusselement
56 auf, das auf einer erhabenen Fläche 54 angeordnet ist, deren Höhe etwa der Dicke
des zwischen der Grundplatte 4 und dem Deckel 5 angeordneten Befestigungsbereichs
10 der Führungsschiene 1 entspricht. Weiterhin enthält der Deckel 5 eine profilierte
Schraubenkopfaufnahme 50, die einem Sechskant-Schraubenkopf angepasst ist. Die Schraubenkopfaufnahme
50 trägt im vormontierten Zustand den als Befestigungsschraube 60 ausgebildeten Teil
des Befestigungsmittels 6 verliersicher und gewährleistet eine Verdrehsicherung beim
Aufschrauben eines als Befestigungsmutter 61 ausgebildeten Teils des Befestigungsmittels
6.
[0067] Weiterhin ist ein Rastelement 51 vorgesehen, das sich aus einem Kugelkopf und einer
Federzunge zusammensetzt, so dass es formschlüssig in das entsprechende Gegen-Rastelement
in Form einer Ausnehmung oder Bohrung des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene
1 gemäß Fig. 2 einrasten kann.
[0068] Ein an der erhabenen Fläche 54 ausgebildeter konvexer Anschlag 52 des Deckels 5 liegt
an einer Seitenkante des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1 im montierten
Zustand an und ermöglicht einen Bewegungsausgleich des Befestigungsbereichs 10 um
die Fahrzeughochachse (Z-Achse), so dass die Führungsschiene 1 selbsttätig eine geeignete
Position auffinden kann, ohne dass ein Drehmoment auf sie ausgeübt wird.
[0069] Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht das Führungsteil 3a in zusammengeklapptem
Zustand der Grundplatte 4 und des Deckels 5 und-verdeutlicht die Verrastung beider
Teile durch den Schließclips 55 und die Ausrichtung des Rastelements 51 auf die übereinander
geklappten Innenseiten der Grundplatte 4 und des Deckels 5, zwischen denen der Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1 angeordnet wird. Dabei wird das vorzugsweise aus einem mechanisch
gut belastbaren Kunststoff bestehende Führungsteil 3a komplett verspannt.
[0070] Fig. 6 zeigt die Vormontage des Führungsteils 3a am Befestigungsbereich 10 einer
Führungsschiene 1 in perspektivischer Ansicht.
[0071] Auf der Führungsschiene 1 ist ein Mitnehmer 71 in Längsrichtung verstellbar angeordnet
und über eine Bowdenaufnahme 73 mit einem Antriebsmittel verbunden. Das Führungsteil
3a ist zusammen mit der in der Schraubenkopfaufnahme 50 des Deckels 5 gehaltenen Befestigungsschraube
60 des Befestigungsmittels 6 auf den von der Führungsschiene 1 abgewinkelten Befestigungsbereich
10 aufgeclipst, wobei der Schließclips 55 die Lage des Führungsteils 3a am Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1 sichert. Diese vormontierte Einheit von Führungsschiene 1
bzw. Befestigungsmittel der Führungsschiene 1, Führungsteil 3a und Befestigungsmittel
6 wird an einen Endmontageort angeliefert und dort mit dem Türkörper 2 bzw. Türkörper
20 einer Fahrzeugtür verbunden.
[0072] Die Vorpositionierung des Führungsteils 3a erfolgt gemäß Fig. 4 über das Rastelement
51, so dass das Führungsteil 3a vorpositioniert mit dem Befestigungsbereich 10 der
Führungsschiene 1 verbunden ist. Durch Einclipsen der von der Grundplatte 4 des Führungsteils
3a nach unten abstehenden Befestigungsclips 41 bis 44 in die Schlitze 21 bis 24 des
Türkörpers 20 gemäß Fig. 3 wird die Verbindung der in Fig. 6 dargestellten Anordnung
mit dem Türkörper 2 hergestellt, wobei der zum Türkörper 20 abgewinkelte Einstellhebel
17 durch die Öffnung 25 im Türkörper gemäß Fig. 3 greift.
[0073] Eine in Fig. 7 dargestellte zweite Variante der erfindungsgemäßen Lösung zeigt in
perspektivischer Darstellung eine Führungsschiene 1 mit am Ende des Bewegungsbereichs
einer auf der Führungsschiene 1 geführten Fensterscheibe angeordneten Umlenkrolle
72 und einem Befestigungsbereich 10, der gegenüber dem Führungsbereich der Führungsschiene
1 abgewinkelt ist. Der Befestigungsbereich 10 liegt mit einer Auflagefläche 11 auf
dem Türboden eines Türkörpers 2 auf und ist mit diesem über ein Befestigungsmittel
6, das aus einer Befestigungsschraube und einer Befestigungsmutter besteht, kraftschlüssig
verbunden.
[0074] Der Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 ist formschlüssig mit einem Führungsteil
3b verbunden, das vor der Verbindung des Befestigungsbereichs 10 mit dem Türkörper
2 auf dem Befestigungsbereich 10 vormontiert wurde und das einen Teil des Befestigungsmittels
6, beispielsweise die Befestigungsmutter, in einer Befestigungsmittelaufnahme 33 in
Umfangsrichtung und in axialer Richtung gesichert aufnimmt. Das Führungsteil 3b ist
einteilig ausgebildet und besteht vorzugsweise aus Kunststoff, der gegebenenfalls
mit einer Glasfaserverstärkung versehen werden kann.
[0075] Das Führungsteil 3b umgreift mit klammerförmigen Zapfen 31, 32 von der Auflagefläche
11 des Befestigungsbereichs 10 abgewinkelte und damit von der Oberfläche des Türbodens
des Türkörpers 2 abstehende Randbereiche 13, 14, die parallel zu einer Schlitzöffnung
12 im Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 verlaufen.
[0076] Das beispielsweise als Schraubverbindung einer Befestigungsschraube und einer Befestigungsmutter
ausgebildete Befestigungsmittel 6 ist durch eine Öffnung im Türboden des Türkörpers
2 und die Schlitzöffnung 12 gesteckt und mit dem in der Befestigungsaufnahme 33 angeordneten
Teil des Befestigungsmittels so verbunden, dass die kraftschlüssige Verbindung zwischen
der Auflagefläche 11 des Befestigungsbereichs 10 und dem Türkörper 2 hergestellt ist.
Zwei weitere Öffnungen im Türkörper 2 dienen zur Aufnahme von zum Türkörper 2 verlängerten
Enden der klammerförmigen Zapfen 31, 32 des Führungsteils 3b und damit zur Aufnahme
von Befestigungskräften, die beispielsweise in Form von Verschraubungskräften beim
Verbinden der Befestigungsschraube mit der Befestigungsmutter des Befestigungsmittels
6 ausgeübt werden. Fig. 13 zeigt nähere Einzelheiten zur Verbindung des Führungsteils
3b mit dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 einerseits und dem Türkörper
2 andererseits.
[0077] Fig. 8 zeigt in ebenfalls perspektivischer Darstellung die Führungsschiene 1 mit
dem von dem Führungsbereich der Führungsschiene 1 abgewinkelten Befestigungsbereich
10, der sich aus der Auflagefläche 11 und den seitlichen, abgewinkelten Randbereichen
13, 14 zusammensetzt. In der Auflagefläche 11 ist eine in Fahrzeugquerrichtung bzw.
in Y-Richtung verlaufende Schlitzöffnung 12 vorgesehen, die eine Einstellung der Führungsschiene
1 in Bezug auf den Türkörper 2 gemäß Fig. 7 in Fahrzeugquerrichtung und damit eine
verspannungsfreie Montage der Führungsschiene 1 ermöglicht. Der eine abgewinkelte
Randbereich 13 weist eine Ausnehmung oder Rastöffnung 16 auf, die der Positionierung
des Führungsteils 3b gemäß Fig. 7 in einer Nominalstellung in Verbindung mit einem
Rastelement des Führungsteils 3b ermöglicht.
[0078] Der andere abgewinkelte Randbereich 14 ist mit einer wellenförmigen Verzahnung 15
versehen, in die die Verzahnung eines in den Fig. 14 und 15 dargestellten Werkzeugs
zur Feineinstellung der Führungsschiene 1 in Y-Richtung des Fahrzeugs eingreift.
[0079] Fig. 9 zeigt eine Variante des Befestigungsbereichs 10 mit einer bis zum Rand der
Auflagefläche 11 geführten Schlitzöffnung 12'. Während bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 8 in der Befestigungsaufnahme 33 des Führungsteils 3bb gemäß Fig. 7 eine Befestigungsmutter
in axialer Richtung und in Umfangsrichtung gesichert und damit verliersicher angeordnet
ist und die Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 und
dem Türkörper 2 durch eine Befestigungsschraube hergestellt wird, die durch eine im
Türboden des Türkörpers 2 vorgesehene Öffnung und die Schlitzöffnung 12 gemäß Fig.
8 hergestellt wird, wird bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 die Befestigungsschraube
verliersicher in der Befestigungsaufnahme 33 des Führungsteils 3b aufgenommen und
die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene
1 und dem Türkörper 2 durch Aufschrauben einer Befestigungsmutter auf die durch die
durchgehende Schlitzöffnung 12' und die Öffnung im Türkörper 2 gesteckte Befestigungsschraube
hergestellt.
[0080] Fig. 9 verdeutlicht in vergrößerter Darstellung die in dem einen abgewinkelten Randbereich
13 des Befestigungsbereichs 10 vorgesehene Rastöffnung 16 zur Nominalpositionierung
des Führungsteils und die in dem anderen abgewinkelten Randbereich 14 vorgesehene
wellenförmige Verzahnung 15 zur Feinjustierung des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene
1 und damit der Abzugslinie der Führungsschiene in Y-Richtung des Fahrzeugs.
[0081] Fig. 10 zeigt in vergrößerter perspektivischer Einzeldarstellung das Führungsteil
3b, dessen Grundkörper 30 quer zur Längserstreckung des Befestigungsbereichs 10 der
Führungsschiene 1 ausgerichtet ist und an seinen seitlichen Enden klammerförmige Zapfen
31, 32 aufweist, die zum einen die abgewinkelten Randbereiche 13, 14 des Befestigungsbereichs
10 der Führungsschiene 1 umgreifen und zum anderen als Verdrehsicherungszapfen in
Positionierungsöffnungen des Türkörpers 2 einsetzbar sind. Der Grundkörper 30 weist
etwa mittig eine Befestigungsmittelaufnahme 33 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel
als Sechskantöffnung zur Aufnahme einer Befestigungsmutter bzw. des Schraubenkopfs
einer Befestigungsschraube ausgebildet ist.
[0082] Seitlich der Befestigungsmittelaufnahme 33 ist einerseits ein Clips 34 zur Herstellung
einer Rastverbindung mit dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 zur verliersicheren
Vormontage des Führungsteils 3b am Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 und
zur Ausrichtung des Führungsteils 3b in einer Nominalposition am Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1 und andererseits der Boden einer zum Türkörper offenen topfförmigen
Öffnung 35 zur Führung des in den Fig. 14 und 15 dargestellten Werkzeugs vorgesehen.
Der Zapfen 32 bildet einen Lagerbereich 350 der topfförmigen Öffnung 35 zur Abstützung
des in der topfförmigen Öffnung 35 geführten Werkzeugs gemäß den Fig. 14 und 15 aus.
[0083] Fig. 11 zeigt in perspektivischer Darstellung das auf dem Befestigungsbereich 10
der Führungsschiene 1 vormontierte und in dieser Vormontagestellung durch die Rastverbindung
verliersicher mit dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 verbundene Führungsteil
3b.
[0084] Fig. 12 zeigt einen Schnitt durch den Teilbereich XII gemäß Fig. 11.
[0085] Die Seitenwand des Führungsteils 3b weist in dem Teilbereich XII eine Anlagewulst
36 auf, die an der Außenkante des abgewinkelten Randbereichs 13 des Befestigungsbereichs
10 der Führungsschiene 1 anliegt und damit Kippbewegungen des Befestigungsbereichs
10 der Führungsschiene 1 zulässt. Dadurch wird zum einen der Eingriff der Verzahnung
des Werkzeugs in die wellenförmige Verzahnung 15 des abgewinkelten Randbereichs 14
des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1 sichergestellt und zum anderen die
leichte Schwenkbarkeit des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1 innerhalb
des Führungsteils 3b gewährleistet.
[0086] Weiterhin zeigt Fig. 12 die Rastöffnung 16 zur Aufnahme des in Fig. 13 dargestellten
Rasthackens der Rastverbindung zwischen dem Führungsteil 3b und dem Befestigungsbereich
10 in der Nominalposition.
[0087] Fig. 13 zeigt in geschnittener perspektivischer Darstellung die Verbindung der vorstehend
beschriebenen Einzelteile im montierten Zustand.
[0088] Das auf dem Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 vormontierte Führungsteil
3b ist mit dem Türboden des Türkörpers 2 über seine in die Positionierungsöffnungen
27, 28 des Türkörpers 2 eingesteckten Zapfen 31, 32 verbunden. Durch die Befestigungsmittel-Öffnung
26 des Türkörpers 2 ist der Befestigungsschraubenschaft 62 einer Befestigungsschraube
60 gesteckt, der mit einer in der Befestigungsmittelaufnahme 33 in Drehrichtung und
in axialer Richtung gesichert aufgenommenen Befestigungsmutter 61 verschraubt ist.
[0089] Der Zapfen 32 weist die zum Türkörper 2 offene topfförmige Öffnung 35 zur Aufnahme
des in den Fig. 14 und 15 dargestellten Werkzeugs auf, das mit seiner Verzahnung in
die wellenförmige Verzahnung 15 des abgewinkelten Randbereichs 14 des Befestigungsbereichs
10 eingreift. In dem gegenüberliegenden abgewinkelten Randbereich 13 ist die Rastöffnung
16 zur Aufnahme eines Rasthackens 37 vorgesehen, der als Teil eines Clips 34 ausgebildet
ist und beim Eingriff in die Rastöffnung 16 die Nominalposition des Führungsteils
3b in Bezug auf den Befestigungsbereich 10 der Führungsschiene 1 sichert. Der Rasthacken
37 ist als Kugelkopf ausgebildet, der in der Nominalposition des Führungsteils 3b
in die Rastöffnung 16 im abgewinkelten Randbereich 13 des Befestigungsbereichs 10
einrastet. Diese Verrastung kann für die Einstellung der Führungsschiene 1 in Y-Richtung
ausgelöst bzw. zur verliersicheren Vormontage des Führungsteils 3b am Verbindungsbereich
10 wieder eingerastet werden.
[0090] Wie der perspektivischen Darstellung gemäß Fig. 13 zu entnehmen ist, übertragen die
Zapfen 31, 32 des Führungsteils 3b die beim Verschrauben der mit der Befestigungsschraube
60 und der Befestigungsmutter 61 auftretenden Verschraubungskräfte unmittelbar auf
den Türkörper 2, so dass die Verschraubungskräfte nicht über den Befestigungsbereich
10 der Führungsschiene 1 geführt werden, sondern direkt in die Fahrzeugtür abgeleitet
werden. Die Zapfen 31, 32 dienen somit für eine Verdrehsicherung der Führungsschiene
1 während deren kraftschlüssiger Verbindung mit dem Türkörper 2 der Fahrzeugtür.
[0091] Weiterhin dienen die Positionierungsöffnungen 27, 28 im Türkörper 2 in Verbindung
mit den Zapfen 31, 32 zur Vorpositionierung und Vorbefestigung des Führungsteils 3b
am Türkörper 2 der Fahrzeugtür.
[0092] In den Fig. 14 und 15 ist in perspektivischer Darstellung aus unterschiedlichen Ansichten
die Verbindungsvorrichtung bei der Einstellung der Führungsschiene 1 in Y-Richtung
des Fahrzeugs mittels eines Werkzeugs 8 dargestellt.
[0093] Fig. 14 und 15 zeigen das durch die Öffnung 22 im Türboden des Türkörpers 2 gesteckte
Werkzeug 8 in Form eines Torx-Schraubendrehers, der in dem im Zapfen 32 des Führungsteils
3b vorgesehenen topfförmigen Öffnung 35 geführt ist und in die wellenförmige Verzahnung
15 des abgewinkelten Randbereichs 14 des Befestigungsbereichs 10 eingreift. Durch
Drehen des Werkzeugs 8 in der einen oder anderen Drehrichtung wird der Befestigungsbereich
10 durch die Schlitzöffnung 12 geführt in der einen oder anderen Richtung in Y-Richtung
des Fahrzeugs verschoben und damit die Führungsschiene 1 in Bezug auf den Türkörper
2 ausgerichtet. Nach der Ausrichtung der Führungsschiene 1 wird das Befestigungsmittel
6 angezogen und damit eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Auflagefläche 11
des Befestigungsbereichs 10 und dem Türkörper 2 hergestellt. Dabei leiten die in die
Positionierungsöffnungen 27, 28 des Türkörpers 2 eingesetzten Zapfen 31, 32 die Verschraubungskräfte
unmittelbar in den Türkörper 2 ab, so dass keine Verdrehung des Befestigungsbereichs
10 durch die Verschraubungskräfte über das Führungsteil 3b ausgeübt werden.
[0094] Fig. 15 zeigt in einer perspektivischen Ansicht von der Unterseite der Verbindung
die Aufnahme des Werkzeugs 8 in der topfförmigen Öffnung 35 des Zapfens 32, der ebenso
wie der gegenüber liegende Zapfen 31 des Führungsteils 3b den abgewinkelten Randbereich
13, 14 des Befestigungsbereichs 10 der Führungsschiene 1 umgreift.
[0095] Bei der Verbindung der beiden Führungsschienen eines doppelsträngigen Seilfensterhebers
wird die eine Führungsschiene, wie vorstehend anhand der Figuren 1 bis 9 beschrieben,
mit dem Türkörper 2 verbunden, während die andere Führungsschiene zum automatischen
Ausgleich in Richtung der Fahrzeuglängsachse bzw. X-Richtung mit einem am Befestigungsbereich
dieser Führungsschiene vormontierten Führungsteil verbunden wird, das in Formlöcher
des Türkörpers 2 eingreift, die in X-Richtung als Langlöcher ausgebildet sind, so
dass die Zapfen des Führungsteils in X-Richtung einen Bewegungsausgleich ausführen
können. In gleicher Weise ist die Schlitzöffnung 12 in dem Befestigungsbereich dieser
Führungsschiene breiter als der Befestigungsschraubenschaft, so dass der Befestigungsbereich
auch in X-Richtung eine Ausgleichsbewegung ausführen kann.
[0096] Durch Einsetzen der auf den Befestigungsbereichen beider Führungsschienen vormontierten
Führungsteile in die Formlöcher bzw. in X-Richtung verlängerten Formlöcher des Türkörpers
erfolgt somit ein automatischer Ausgleich von Toleranzen in X-Richtung, während die
Feineinstellung in Y-Richtung in der vorstehend beschriebenen Weise mittels eines
Werkzeugs 8 vorgenommen wird.
[0097] Das Führungsteil 3b kann daher sowohl für eine an der A-Säule angeordnete Führungsschiene
als auch für eine an der B-Säule angeordnete Führungsschiene verwendet werden. Die
Orientierung der klammerförmigen Zapfen 31, 32 des Führungsteils 3b ermöglicht einen
X-Ausgleich bei beispielsweise der der A-Säule zugeordneten Führungsschiene, wenn
die Positionierungsöffnungen 27, 28 im Türkörper 2 in X-Richtung breiter als die klammerförmigen
Zapfen 31, 32 des Führungsteils 3b sind. Dieser X-Ausgleich ist sehr wichtig und führt
zu einer exakten Parallelität der beiden Führungsschienen eines doppelsträngigen Seilfensterhebers,
so dass eine Schwergängigkeit in jedem Fensterhebersystem verhindert wird.
[0098] Der X-Ausgleich ist dann möglich, wenn die Fensterscheibe nach unten gefahren wird,
ohne dass das Befestigungsmittel an der der A-Säule zugeordneten Führungsschiene eine
feste Verbindung zwischen dem Befestigungsbereich der Führungsschiene mit dem Türkörper
der Fahrzeugtür hergestellt hat. Somit positioniert sich die Führungsschiene automatisch
in X- und in Y-Richtung des Fahrzeugs.
Bezugszeichenliste
[0099]
- 1
- Führungsschiene
- 2
- Türkörper (Türkörper)
- 3a, 3b
- Führungsteil
- 4
- Grundplatte des ersten Führungsteils
- 5
- Deckel des ersten Führungsteils
- 6
- Befestigungsmittel
- 8
- Werkzeug
- 10
- Befestigungsbereich der Führungsschiene
- 11
- Auflagefläche
- 12, 12'
- Schlitzöffnung
- 13, 14
- abgewinkelter Randbereich des Befestigungsbereichs
- 15
- Wellenförmige Verzahnung
- 16
- Rastöffnung
- 17
- Einstellhebel
- 18
- Langloch
- 19
- Ausnehmung oder Öffnung
- 20
- äußere Begrenzungsfläche (Türkörper)
- 21-24
- Schlitze im Türkörper
- 25
- Öffnung
- 26
- Befestigungsmittel-Öffnung
- 27, 28
- Positionierungsöffnung
- 30
- Grundkörper
- 31, 32
- Klammerförmige Zapfen
- 33
- Befestigungsmittelaufnahme
- 34
- Clips
- 35
- Topfförmige Öffnung
- 36
- Filmscharnier
- 41-44
- Befestigungsclipse
- 50
- Schraubenkopfaufnahme
- 51
- Rastelement
- 52
- konvexer Anschlag
- 54
- erhabene Fläche
- 55
- Schließclip
- 56
- Formschlusselement
- 60
- Befestigungsschraube
- 61
- Befestigungsmutter
- 62
- Befestigungsschraubenschaft
- 63
- Befestigungsschraubenkopf
- 64
- Schraubgewinde
- 71
- Mitnehmer
- 73
- Bowdenaufnahme
- 350
- Lagerbereich
1. Vorrichtung zum Verbinden des Befestigungsbereichs einer Führungsschiene (1) mit dem
Türkörper (2) einer Fahrzeugtür, der an einer äußeren Begrenzungsfläche eine Öffnung
(26) aufweist, durch die ein Befestigungsmittel (6) montierbar ist,
gekennzeichnet durch
ein Führungsteil (3a), das in eine die Öffnung (26) aufweisende äußere Begrenzungsfläche
(20) des Türkörpers (2) einsetzbar und mit dieser verbindbar ist und das Befestigungsmittel
(6) und den Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) aufnimmt, wobei das Führungsteil
(3a) zweiteilig ausgebildet ist und einen mit einer Grundplatte (4) verbindbaren Deckel
(5) aufweist, zwischen denen ein Teil (60) des Befestigungsmittels (6) formschlüssig
montiert und ein Teil des Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene (1) senkrecht
zur Ebene der Fahrzeugtür (Y-Achse) verstellbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) in Richtung der Fahrzeugquerachse
(Y-Achse) innerhalb des Führungsteils (3a) verstellbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das am Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) vorpositionierbare Führungsteil
(3a) in Richtung der Fahrzeuglängsachse (X-Achse) gegenüber der äußeren Begrenzungsfläche
(20) des Türkörpers (2) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (4) und der Deckel (5) des Führungsteils (3a) über ein Scharnier,
vorzugsweise ein Filmscharnier (36), miteinander verbunden sind und dass das Führungsteil
(3a) als Kunststoff-Formteil nach Art einer Kassette ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (3a) einen auf eine Seitenkante des Befestigungsbereichs (10) der
Führungsschiene (1) gerichteten konvexen Anschlag (52) aufweist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (4) und der Deckel (5) des Führungsteils (3a) über zueinander ausgerichtete
Formschluss- und Verbindungselemente (45, 46; 55, 56) miteinander verbunden sind,
dass der Deckel (5) des Führungsteils (3a) einen von der Innenseite des Deckels (5)
abstehenden Schließclip (55) aufweist, der bei geschlossenem Fohrungsteil (3a) in
eine Schließöffnung (45) der Grundplatte (4) des Führungsteils (3a) eingreift, dass
ein Formschlusselement (56) von einer erhabenen Fläche (54) des Deckels (5) absteht
und bei geschlossenem Führungsteil (3a) in eine der Querschnittsform des Formschlusselements
(56) angepasste Öffnung (46) der Grundplatte (4) eingreift und dass das Formschlusselement
als von der erhabenen Fläche (54) des Deckels (5) des Führungsteils (3a) abstehender
Steg (56) ausgebildet ist, der in Richtung der Y-Achse bei montiertem Führungsteil
(3a) verläuft und dass das Gegen-Formschlusselement aus einem in der Grundplatte des
Führungsteils (3a) angeordneten Langloch (46) besteht.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (3a) ein sich formschlüssig mit dem Befestigungsbereich (10) der
Führungsschiene (1) verbindbares Voreinsteltelement (51) aufweist, das aus einer mit
dem Deckel (5) oder der Grundplatte (4) des Führungsteils (3a) verbundenen, aus einem
in den Deckel (5) oder in die Grundplatte (4) des Führungsteils (3a) eingelassenen
oder aus der Fläche des Deckels (5) oder der Grundplatte (4) des Führungsteils (3a)
herausgeformten Federelement mit einem Vorsprung besteht, der formschlüssig in eine
Öffnung (19) des Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene (1) eingreift.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Grundplatte (4) des Führungsteils (3a) Befestigungsclipse (41 bis 44) abstehen,
die in parallel zur X-Achse verlaufende Schlitze (21 bis 24) mit einer der Einstellung
in Richtung der X-Achse entsprechenden Länge der äußeren Begrenzungsfläche (20) des
Türkörpers (2) eingreifen.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (6) aus einer mit dem Führungsteil (3a) verbundenen Befestigungsschraube
(60) und einer von der Außenweite der äußeren Begrenzungsfläche (20) des Türkörpers
(2) auf das Gewinde (64) der Befestigungsschraube (60) aufschraubbaren Befestigungsmutter
(61) besteht und dass der Schraubenkopf (63) der Befestigungsschraube (60) formschlüssig
in eine Schraubenkopfaufnahme (50) des Deckels (5) des Führungsteiles (3a) eingesetzt
ist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einstellhebel (11) vom Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) abgewinkelt
absteht, der durch eine in der äußeren Begrenzungsfläche (20) des Türkörpers (2) vorgesehene
Öffnung (25) greift und von außerhalb des Türkörpers (2) bedienbar ist.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (1) bzw. der Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1)
und das Führungsteil (3a) mit dem darin eingesetzten Befestigungsmittel (6) eine vormontierte
Einheit bilden.
12. Vorrichtung zum Verbinden des Befestigungsbereichs einer Führungsschiene (1) mit dem
Türkörper (2) einer Fahrzeugtür, der an einer äußeren Begrenzungsfläche eine Öffnung
(26) aufweist, durch die ein Befestigungsmittel (6) montierbar ist,
gekennzeichnet durch
- ein am Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) vormontiertes und mit dem
Türkörper (2) verbindbares Führungsteil (3b), das einen ersten Teil (61) des mehrteiligen
Befestigungsmittels (6) aufnimmt,
- eine Einrichtung (8, 12, 15) zum Ausrichten des Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene
(1) zum Führungsteil (3b) und zum Türkörper (2) zumindest in Richtung der Fahrzeugquerachse
(Y-Achse) und
- ein zweites Teil (60) des Befestigungsmittels (6) zur Herstellung einer Klemmverbindung
zwischen dem Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) und dem Türkörper (2),
wobei das Führungsteil (3b) formschlüssig und verschiebbar mit dem Befestigungsbereich
(10) der Führungsschiene (1) derart verbunden ist, dass Klemmflächen des Befestigungsbereichs
(10) und des Türkörpers (2) unmittelbar aufeinander liegen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (3b) einteilig ausgebildet und, auf der dem Türkörper (2) abgewandten
Seite des Befestigungsbereichs (10) formschlüssig und verschiebbar mit dem Befestigungsbereich
(10) der Führungsschiene (1) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Befestigungsmittels (6) durch eine in Richtung der Fahrzeugquerachse
(Y-Achse) verlaufende Schlitzöffnung (12) im Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene
(1) gesteckt ist.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbereich (10) der Führungsschiene (1) eine Anlagefläche (11) und von
der Anlagefläche (11) abgewinkelte, parallel zur Schlitzöffnung (12) verlaufende Randbereiche
(13, 14) aufweist, und dass das Führungsteil (3b) die Randbereiche (13, 14) klammerförmig
umgreift und mit seinen Zapfen (31, 32) formschlüssig in Positionierungsöffnungen
(27, 28) des Türkörpers (2) einsetzbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung eines doppelsträngigen Seilfensterhabers mit dem Türkörper einer Fahrzeugtür
die Schlitzöffnung im Befestigungsbereich einer Führungsschiene breiter als der durch
die Schlitzöffnung gesteckte Teil des Befestigungsmittels ist und die klammerförmigen
Zapfen des diesem Befestigungsbereich der Führungsschiene zugeordneten Führungsteils
mit Spiel in Richtung der Fahrzeuglängsachse (X-Richtung) eingreifen:
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der eine abgewinkelte Randbereich (14) des Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene
(1) Formschlusselemente (15) aufweist, mit denen Gegenformschlusselemente eines in
eine zum Türkörper (2) offene topfförmige Werkzeugaufnahme (35) des einen Zapfens
(32) des Führungsteils (3b) einsteckbaren Werkzeugs (8) in Eingriff bringbar sind
und dass in dem anderen Zapfen (31) des Führungsteils (3b) eine an der Außenkante
des von diesem Zapfen (31) umgriffenen abgewinkelten Randbereichs (13) des Befestigungsbereichs
(10) der Führungsschiene (1) anliegend Anlagewulst (36) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche 12 bis 17, gekennzeichnet durch eine in einer Nominalposition des Führungsteils (3b) zum Befestigungsbereich (10)
der Führungsschiene (1) einrastende Rastverbindung (18, 34, 37), die aus einer in
dem einen abgewinkelten Randbereich (13) des Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene
(1) vorgesehenen Öffnung (16) und einem in die Öffnung (16) einrastenden Rasthacken
(37) des Führungsteils (1) besteht, der einen in die Öffnung (16) des Befestigungsbereichs
(10) der Führungsschiene (1) eingreifenden Kugelkopf aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthacken (16) oder Kugelkopf aus seiner Verrastung mit der Öffnung (16) des
Befestigungsbereichs (10) der Führungsschiene (1) lösbar ist.
20. Vorrichtung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (6) aus der Verbindung einer Befestigungsschraube (60) mit
einer Befestigungsmutter (61) besteht und dass das Führungsteil (3b) die Befestigungsschraube
(60) oder Befestigungsmutter (61) des Befestigungsmittels (6) in einer Befestigungsmittelaufnahme
(33) aufnimmt, die die Befestigungsschraube (60) oder Befestigungsmutter (61) in axialer
Richtung der Befestigungsschraube (60) und in Verdrehrichtung sichert.
1. Device for connecting a fixing region of a guide rail (1) to the door body (2) of
a vehicle door which has on an outer surface area an opening (25) through which a
fixing means (6) can be fitted,
characterised by
a guide part (3a) which can be inserted into an outer surface area (20) of the door
body (2) containing the opening (26) and which can be connected to same to hold the
fixing means (6) and the fixing region (10) of the guide rail, wherein the guide part
(3a) is formed in two parts and has a cover (5) which can be connected to a base plate
(4), wherein a part (60) of the fixing means (6) is mounted with positive locking
connection between same, and a part of the fixing region (10) of the guide rail (1)
is arranged displaceable perpendicular to the plane of the vehicle door (Y-axis).
2. Device according to claim 1, characterised in that the fixing region (10) of the guide rail (1) can be adjusted inside the guide part
(3a) in the direction of the vehicle transverse axis (Y-axis).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the guide part (3a) which can be pre-positioned on the fixing region (10) of the
guide rail (1) can be adjusted in the direction of the vehicle longitudinal axis (X-axis)
opposite the outer surface area (20) of the door body (2).
4. Device according to claim 4, characterised in that the base plate (4) and the cover (5) of the guide part (3a) are connected together
through a hinge, preferably a film hinge (36) and that the guide part (3a) is designed
as a plastics moulded part in the manner of a cassette.
5. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the guide part (3a) has a convex stop (52) which is directed to one side edge of
the fixing region (10) of the guide rail (1).
6. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the base plate (4) and the cover (5) of the guide part (3a) are connected together
through mutually aligned positive locking and connecting elements (45, 46; 55, 56),
that the cover(5) of the guide part (3a) has a closing clip (55) which protrudes from
the inside of the cover (5) and which when the guide part (3a) is closed engages in
a closing opening (45) of the base plate (4) of the guide part (3a), that a positive
locking element (56) protrudes from a raised surface (54) of the cover and when the
guide part (3a) is closed engages in an opening (46) of the base plate (4) adapted
to the cross-sectional shape of the positive locking element (56) and that the positive
locking element is formed as a web (56) which protrudes from the raised surface (54)
of the cover (5) of the guide part (3a) and runs in the direction of the Y-axis when
the guide part (3a) is fitted and that the counter positive locking element consists
of an oblong hole (46) which is mounted in the base plate of the guide part (3a).
7. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the guide part (3a) has a pre-setting element (51) which can be connected with positive
locking engagement to the fixing region (10) of the guide rail (1) and which consists
of a spring element which is connected to the cover (5) or the base plate (4) of the
guide part (3a), is let into the cover (5) or the base plate (4) of the guide part
(3a) or is shaped out from the surface of the cover (5) or base plate (4) of the guide
part (3a), wherein the spring element has a projection which engages with positive
locking connection into an opening (19) of the fixing region (10) of the guide rail:
8. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that fixing clips (41 to 44) protrude from the base plate (4) of the guide part (3a) and
engage in slots (21 to 24) running parallel to the X-axis with the length in the outer
surface area (20) of the door body (2) which corresponds to the adjustment in the
direction of the X-axis.
9. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the fixing means (6) consist of a fixing screw (60) connected to the guide part (3a)
and of a fixing nut (61) which can be screwed from outside of the outer surface area
(20) of the door body (2) onto the thread (64) of the fixing screw (60) and that the
screw head (63) of the fixing screw (60) is inserted with positive locking action
into a screw head socket (50) of the cover (5) of the guide part (3a).
10. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that an adjusting lever(11) protrudes angled from the fixing region (10) of the guide
rail (1) and engages through an opening (25) provided in the outer surface area (20)
of the door body (2) and can be operated from outside of the door body (2).
11. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the guide rail (1) and the fixing region (10) of the guide rail (1) and the guide
part (3a) form one pre-assembled unit with the fixing means (6) inserted therein.
12. Device for connecting the fixing region of a guide rail to the door body (2) of a
vehicle door which has on an outer surface area an opening (25) through which a fixing
means can be fitted,
characterised by
- a guide part (3b) which is prefitted on the fixing region (10) of the guide rail
(1) and can be connected to the door body (2) and which receives a first part (61)
of the multi-part fixing means (6),
- a device (8, 12, 15) for aligning the fixing region (10) of the guide rail (1) to
the guide part (3b) and to the door body (2) at least in the direction of the vehicle
transverse axis (Y-axis) and
- a second part (60) of the fixing means (6) for producing a clamping connection between
the fixing region (10) of the guide rail (1) and the door body (2),
wherein the guide part (3b) is connected displaceable and with positive locking engagement
to the fixing region (10) of the guide rail (1) such that clamping areas of the fixing
region (10) and the door body (2) lie directly on each other.
13. Device according to claim 12, characterised in that the guide part (3b) is formed in one piece and on the side of the fixing region (10)
remote from the door body (2) is connected displaceable and with positive locking
engagement to the fixing region (10) of the guide rail (1).
14. Device according to claim 12 or 13, characterised in that a part of the fixing means (6) is pushed through a slot opening (12) running in the
direction of the vehicle transverse axis (Y-axis) in the fixing region (10) of the
guide rail (1).
15. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the fixing region (10) of the guide rail (1) has a contact bearing face (11) and
edge zones (13,14) angled from the contact bearing face (11) and running parallel
to the slot opening (12), and that the guide part (3b) engages clip-like round the
edge zones (13, 14) and can be inserted with its studs (31, 32) with positive locking
connection into positioning openings (27, 28) of the door body (2).
16. Device according to claim 15, characterised in that to connect a double strand cable window lifter to the door body of a vehicle door
the slot opening is in the fixing region of a guide rail wider than the part of the
fixing means pushed through the slot opening and the clip-like studs of the guide
part associated with the fixing region of the guide rail engage with play in the direction
of the vehicle longitudinal axis (X-direction).
17. Device according to claim 15 or 16, characterised in that the one angled edge zone (14) of the fixing region (10) of the guide rail (1) has
positive locking elements (15) with which counter positive locking elements of a tool
(8) which can be inserted into a pot shaped tool socket (35) of the one stud (32)
of the guide part (3b) open to the door body (2), can be brought into engagement,
and that in the other stud (31) of the guide part (3b) there is a bearing bead (36)
which bears against the outer edge of the angled edge zone (13) of the fixing region
(1 0) of the guide rail (1) engaged by this stud (31).
18. Device according to at least one of the preceding claims 12 to 17, characterised by a detent connection (16, 34, 37) which engages in a nominal position of the guide
part (3b) relative to the fixing region (10) of the guide rail (1) and which consists
of an opening (16) provided in the one angled edge zone (13) of the fixing region
(10) of the guide rail (1) and of a detent catch (37) of the guide part (1) engaging
in the opening (16) and having a ball head which engages in the opening (16) of the
fixing region (10) of the guide rail (1).
19. Device according to claim 18, characterised in that the detent catch (16) or ball head can be released from its connection with the opening
(16) of the fixing region (10) of the guide rail (1).
20. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the fixing means (6) consists of the connection of a fixing screw (60) with a fixing
nut (61) and that the guide part (3b) holds the fixing screw (60) or fixing nut (61)
of the fixing means (6) in a fixing means socket (33) which secures the fixing screw
(60) or fixing nut (61) in the axial direction of the fixing screw (60) and in the
rotational direction.
1. Dispositif pour relier la zone de fixation d'un rail de guidage (1) au corps (2) d'une
porte de véhicule, qui, au niveau d'une surface de délimitation extérieure, présente
une ouverture (25) à travers laquelle peut être monté un organe de fixation (6),
caractérisé par
une partie de guidage (3a), qui peut être mise en place dans une surface de délimitation
extérieure (20), présentant l'ouverture (26), du corps (2) de porte et peut être reliée
à celle-ci, et qui reçoit l'organe de fixation (6) et la zone de fixation (10) du
rail de guidage (1), où la partie de guidage (3a) est réalisée en deux parties et
comprend un couvercle (5) susceptible d'être relié à une plaque de base (4), entre
lesquelles une partie (60) de l'organe de fixation (6) est montée à coopération de
formes, et une partie de la zone de fixation (10) du rail de guidage (1) est agencée
déplaçable perpendiculairement au plan de la porte de véhicule (axe Y).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone de fixation (10) du rail de guidage est susceptible d'être déplacée en direction
de l'axe transversal du véhicule (axe Y) à l'intérieur de la partie de guidage (3a).
3. Dispositif selon la revendication 1 au 2, caractérisé en ce que la partie de guidage (3a), susceptible d'être préalablement positionnée au niveau
de la zone de fixation (10) du rail de guidage (1), est déplaçable en direction de
l'axe longitudinal du véhicule (axe X) par rapport à la surface de délimitation extérieure
(20) du corps de porte (2).
4. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la plaque de base (4) et le couvercle (5) de la partie de guidage (3a) sont reliés
l'un à l'autre via une charnière, de préférence une charnière à bande (36), et en ce que la partie de guidage (3a) est réalisée sous la forme d'une pièce moulée en matière
plastique à la manière d'une cassette.
5. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de guidage (3a) comporte une butée convexe (52) orientée vers une arête
latérale de la zone de fixation (10) du rail de guidage (1).
6. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de base (4) et le couvercle (5) de la partie de guidage (3a) sont reliés
l'un à l'autre via des éléments de liaison à coopération de formes (45, 46 ; 55, 56)
orientés les uns par rapport aux autres, en ce que le couvercle (5) de la partie de guidage (3a) comporte une agrafe de fermeture (55)
dépassant depuis le côté intérieur du couvercle (5), qui, lorsque la partie de guidage
(3a) est fermée, s'engage dans une ouverture de fermeture (45) de la plaque de base
(4) de la partie de guidage (3a), en ce qu'un élément à coopération de formes (56) dépasse depuis une surface (54) en surélévation
du couvercle (5) et, lorsque la partie de guidage (3a) est fermée, s'engage dans une
ouverture (46), adaptée à la forme de section transversale de l'élément à coopération
de formes (56), de la plaque de base (4), et en ce que l'élément à coopération de formes est réalisé à la manière d'une barrette (56) qui
dépasse de la surface (54) en surélévation du couvercle (5) de la partie de guidage
(3a), qui s'étend en direction de l'axe Y lorsque la partie de guidage (3a) est montée,
et en ce que l'élément à coopération de formes antagonistes est constitué par un trou oblong (46)
ménagé dans la plaque de base de la partie de guidage (3a).
7. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de guidage (3a) comprend un élément de préréglage (51) susceptible d'être
relié par coopération de formes à la zone de fixation (10) du rail de guidage (1),
élément constitué par un élément à ressort intégré dans le couvercle (5) ou dans la
plaque de base (4) de la partie de guidage (3a) ou conformé à partir de la surface
du couvercle (5) ou de la plaque de base (4) de la partie de guidage (3a), avec une
saillie qui s'engage à coopération de formes dans une ouverture (19) de la zone de
fixation (1 0) du rail de guidage (1).
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que des agrafes de fixation (41 à 44) dépassent depuis la plaque de base (4) de la partie
de guidage (3a), qui s'engagent dans des fentes (21 à 24) parallèles à l'axe X avec
une longueur, correspondant au réglage en direction de l'axe X de la surface de délimitation
extérieure (20) du corps de porte (2).
9. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de fixation (6) est constitué par une vis de fixation (60) reliée à la partie
de guidage (3a) et par un écrou de fixation (61) susceptible d'être vissé depuis le
côté extérieur de la surface de délimitation (20) du corps de porte (2) sur le filetage
(64) de la vis de fixation (60), et en ce que la tête (63) de la vis de fixation (60) est mise en place par coopération de formes
dans un logement de tête de vis (50) du couvercle (5) de la partie de guidage (3a).
10. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un le levier de réglage (11) dépasse en formant un coude depuis la zone de fixation
(10) du rail de guidage (1), levier qui s'engage à travers une ouverture (25) prévue
dans la surface de délimitation extérieure (20) du corps de porte (2) et qui peut
être manipulé depuis l'extérieur du corps de porte (2).
11. Dispositif selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rail de guidage (1) ou la zone de fixation (1 0) du rail de guidage et la partie
de guidage (3a) avec l'organe de fixation (6) mis en place dans celle-ci forment une
unité prémontée.
12. Dispositif pour relier la zone de fixation d'un rail de guidage (1) au corps (2) d'une
porte de véhicule qui, au niveau d'une surface de délimitation extérieure, comporte
une ouverture (25) à travers laquelle peut être monté un organe de fixation (6),
caractérisé par
- une partie de guidage (3b) prémontée sur la zone de fixation (10) du rail de guidage
(1) et susceptible d'être reliée au corps de porte (2), qui reçoit une première partie
(61) de l'organe de fixation (6) en plusieurs parties,
- un système (S, 12, 15) pour orienter la zone de fixation (10) du rail de guidage
(1) par rapport à la partie de guidage (3b) et par rapport au corps de porte (2) au
moins en direction de l'axe de transversal (axe Y) du véhicule et
- une seconde partie (60) de l'organe de fixation (6) pour établir une liaison à coincement
entre la zone de fixation (10) du rail de guidage (1) et le corps de porte (2),
où la partie de guidage (3b) est reliée à coopération de formes et avec possibilité
de translation avec la zone de fixation (10) du rail de guidage (1) de telle manière
que des surfaces de coincement de la zone de fixation (10) et du corps de porte (2)
reposent directement l'un sur l'autre.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la partie de guidage (3b) est réalisée d'un seul tenant et, du côté de la zone de
fixation (10) opposée au corps de porte (2), est reliée à coopération de formes et
avec possibilité de translation avec la zone de fixation (10) du rail de guidage (1).
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'une partie de l'organe de fixation (6) est enfichée à travers une ouverture en fente
(12), qui s'étend en direction de l'axe transversal (axe Y) du véhicule, dans la zone
de fixation (10) du rail de guidage (1).
15. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone de fixation (10) du rail de guidage (1) comporte une surface d'appui (11)
et des zones de bordure (13,14), en coude depuis la surface d'appui (11) et s'étendant
parallèlement à l'ouverture en fentes (12), et en ce que la partie de guidage (3b) entoure les zones de bordure (13,14) à la manière de pinces
et, au moyen de ses tenons (31, 32), est susceptible d'être mise en place en coopération
de formes dans des ouvertures de positionnement (27, 28) du corps de porte (2).
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que, pour la liaison d'un lève-vitre à double câble avec le corps d'une porte de véhicule,
l'ouverture en fente dans la zone de fixation d'un rail de guidage est plus large
que la partie de l'organe de fixation enfichée à travers l'ouverture en fente, et
les tenons en forme de pinces de la partie de guidage associée à cette zone de fixation
du rail de guidage s'engagent avec jeu en direction de l'axe longitudinal (direction
X) du véhicule.
17. Dispositif selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que la région de bordure (14) en forme de coude de la zone de fixation (10) du rail de
guidage (1) comporte des éléments à coopération de formes (15) avec lesquels peuvent
être amenés en engagement des éléments à coopération de formes antagonistes d'un outil
(a) susceptible d'être enfiché dans un logement à outil (35), en forme de godet ouvert
vers le corps de porte (2), de l'un des tenons (32) de la partie de guidage (3b),
et en ce que dans l'autre tenon (31) de la partie de guidage (3b) est agencé un bourrelet d'appui
(36) appliqué sur l'arête extérieure de la zone de bordure (13), en forme de coude
et coiffée par ce tenon (31), de la zone de fixation (10) du rail de guidage (1).
18. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes 12 à 17, caractérisé par une liaison à enclenchement (16, 34, 37) qui enclenche dans une position nominale
de la partie de guidage (3b) par rapport à la zone de fixation (10) du rail de guidage
(1) et qui est constituée par une ouverture (16) ménagée dans la zone de bordure en
coude (13) de la zone de fixation (10) du rail de guidage (1) et par un crochet d'enclenchement
(37), qui s'enclenche dans l'ouverture (16), de la partie de guidage (1) et qui comporte
une tête sphérique qui s'engage dans l'ouverture (16) de la zone de fixation (1 0)
du rail de guidage (1).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que le crochet d'enclenchement (16) ou la tête sphérique est détachable hors de sa situation
d'enclenchement avec l'ouverture (16) de la zone de fixation (10) du rail de guidage
(1).
20. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de fixation (6) est formé par l'association d'une vis de fixation (20) avec
un écrou de fixation (61), et en ce que la partie de guidage (3b) reçoit la vis de fixation (60) ou l'écrou de fixation (61)
de l'organe de fixation (6) dans un logement à organe de fixation (33) qui bloque
la vis de fixation (60) ou l'écrou de fixation (61) en direction axiale de la vis
de fixation (60) et en direction de rotation.