[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bekleidungsstück, insbesondere eine Hose,
mit einem Gesäßbereich, der im getragenen Zustand des Bekleidungsstücks das Gesäß
einer Trägerin oder eines Trägers des Bekleidungsstücks zumindest teilweise überdeckt.
[0002] Solche Bekleidungsstücke sind bekannt und können insbesondere als Hose, beispielsweise
als eine sogenannte "Seamless"-Hose, ausgebildet sein.
[0003] Es kann vorkommen, dass der Trägerin oder dem Träger des Bekleidungsstücks die äußere
Form des Gesäßbereiches nicht zusagt, insbesondere zu klein erscheint.
[0004] Die
FR-A-2 736 512 offenbart ein Wäschestück, das zwei Aufnahmekammern umfasst, in welche von oben durch
eine Zugangsöffnung zwei Gesäßpolster eingebracht werden können. Die Zugangsöffnung
ist beispielsweise mit einem Klettverschluss verschließbar.
[0005] Die
US-A-5 749 101 offenbart ein Wäschestück, in welches halbkreisförmige Fächer eingenäht oder aufgesteppt
sind. Durch Aussparungen in der Naht können an der dem Schritt zugewandten Seite zwischen
dem Grundkörper des Wäschestücks und dem eingenähten oder aufgesteppten Teilstück
Gesäßpolster in die Fächer eingebracht werden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bekleidungsstück der eingangs
genannten Art zu schaffen, welches es erlaubt, den optischen Eindruck, den das Gesäß
der Trägerin bzw. des Trägers hervorruft, zu verändern, insbesondere das Gesäß größer
erscheinen zu lassen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Bekleidungsstück, insbesondere eine
Hose, gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Der erfindungsgemäßen Lösung liegt somit das Konzept zugrunde, den auf einen externen
Betrachter wirkenden optischen Eindruck des Gesäßes der Trägerin bzw. des Trägers
des Bekleidungsstücks durch die Verwendung eines in die Aufnahme des Bekleidungsstücks
eingebrachten Gesäßpolsters zu verändern.
[0009] Insbesondere kann durch die Verwendung eines solchen Gesäßpolsters erreicht werden,
dass das Gesäß der Trägerin bzw. des Trägers größer erscheint.
[0010] Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück ist gleichermaßen für Damen und Herren geeignet.
Im folgenden wird jedoch nur noch von einer "Trägerin" des Bekleidungsstücks gesprochen,
wobei dann jeweils der Fall mit eingeschlossen sein soll, dass es sich um einen männlichen
Träger des Bekleidungsstückes handelt.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bekleidungsstücks ist vorgesehen,
dass die Aufnahme für mindestens ein Gesäßpolster an der Innenseite des Bekleidungsstücks
angeordnet ist.
[0012] Dabei ist unter der Innenseite des Bekleidungsstücks die dem Körper der Trägerin
zugewandte Seite zu verstehen, im Gegensatz zu der dem Körper der Trägerin abgewandten
Außenseite.
[0013] Aufgrund der menschlichen Anatomie ist es von Vorteil, wenn das Bekleidungsstück
zwei Aufnahmen für jeweils mindestens ein Gesäßpolster umfasst, wobei jede der Aufnahmen
jeweils einer Gesäßbacke der Trägerin zugeordnet ist.
[0014] Die Aufnahme ist als eine Aufnahmekammer ausgebildet, welche auf einer ihrer Seiten
durch eine Abdeckung begrenzt ist.
[0015] In diesem Fall ist ferner vorzugsweise vorgesehen, dass die Aufnahmekammer auf einer
ihrer Seiten durch einen Grundkörper des Bekleidungsstücks begrenzt ist.
[0016] Die Aufnahmekammer kann also einerseits durch den Grundkörper des Bekleidungsstücks
und andererseits, auf einer dem Grundkörper gegenüberliegenden Seite, durch die Abdeckung
begrenzt sein.
[0017] Bei der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abdeckung ein textiles Material, nämlich
ein Gestrick, umfasst.
[0018] Die Einarbeitung der Aufnahmekammer in das Bekleidungsstück gestaltet sich dadurch
besonders einfach, dass die Abdeckung an einen Grundkörper des Bekleidungsstücks angestrickt
ist.
[0019] Um das Gesäßpolster in einfacher Weise gegen ein anderes Gesäßpolster, beispielsweise
ein Gesäßpolster mit einer anderen Dicke und/oder einer anderen Größe, auswechseln
zu können, weist die Aufnahme eine Zugangsöffnung auf, durch welche das Gesäßpolster
in die Aufnahme eingebracht und aus derselben entnommen werden kann.
[0020] Das Gesäßpolster kann insbesondere auch zum Zwecke der Reinigung des Gesäßpolsters
und/oder des Bekleidungsstücks aus der Aufnahme entnommen werden.
[0021] Insbesondere kann das Bekleidungsstück nach der Entnahme des Gesäßpolsters in der
üblichen Weise durch Waschen gereinigt werden.
[0022] Um zu gewährleisten, dass die Zugangsöffnung beim Einbringen bzw. Ausbringen des
jeweils zugeordneten Gesäßpolsters so verformbar ist, dass das betreffende Gesäßpolster
die Zugangsöffnung passieren kann, während sich die Zugangsöffnung nach dem Einbringen
des Gesäßpolsters in ihren Ausgangszustand zurückverformt, weist die Zugangsöffnung
vorzugsweise einen flexiblen Rand auf.
[0023] Um ein Ausreißen des Randes der Zugangsöffnung zu verhindern, ist der Rand der Zugangsöffnung
gegen eine ungewollte Erweiterung der Zugangsöffnung gesichert.
[0024] Insbesondere kann der Rand der Zugangsöffnung durch Abnähen, Verschweißen und/oder
Verkleben gegen eine ungewollte Erweiterung der Zugangsöffnung gesichert sein.
[0025] Anspruch 7 ist auf ein erfindungsgemäßes Bekleidungsstück gerichtet, welches mindestens
ein Gesäßpolster umfasst, das in der mindestens einen Aufnahme angeordnet ist.
[0026] Vorzugsweise ist das Gesäßpolster zerstörungsfrei aus der Aufnahme entnehmbar, so
dass das Gesäßpolster jederzeit für Reinigungszwecke aus der Aufnahme entnommen werden
kann und/oder gegen ein anderes Gesäßpolster, beispielsweise ein Gesäßpolster anderer
Dicke und/oder Größe, ausgewechselt werden kann.
[0027] Um zu erreichen, daß sich das Gesäßpolster möglichst gut an das Gesäß der Trägerin
anschmiegen kann, ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß das Gesäßpolster ein elastisch und/oder plastisch verformbares Material umfaßt.
[0028] Insbesondere kann vorgesehen sein, daß das Gesäßpolster ein Kunststoffmaterial, vorzugsweise
einen Schaumstoff, Polyurethan, Polyamid und/oder Silikon, umfaßt.
[0029] Alternativ oder ergänzend hierzu kann auch vorgesehen sein, daß das Gesäßpolster
ein Naturfasermaterial umfaßt.
[0030] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gesäßpolster
einen verformbaren Kern und eine den Kern umgebende Umhüllung umfaßt.
[0031] Die Umhüllung kann insbesondere ein Gestrick, ein Gewirk oder ein Gewebe umfassen.
[0032] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gesäßpolster
nach Entnahme aus der Aufnahme abwaschbar ist.
[0033] Um ein straffes Anliegen des Bekleidungsstücks und des darin aufgenommenen Gesäßpolsters
an dem Körper der Trägerin und eine einer Korsage ähnliche formende Funktion des Bekleidungsstücks
zu erzielen, ist es von Vorteil, wenn ein Grundkörper des Bekleidungsstücks ein elastisches
Material, vorzugsweise Elastan, umfaßt.
[0034] Durch die Verwendung eines elastischen Materials im Grundkörper des Bekleidungsstücks
kann ferner bewirkt werden, daß im getragenen Zustand des Bekleidungsstücks das Gesäßpolster
durch den Grundkörper gegen das Gesäß der Trägerin vorgespannt wird, so daß ein besonders
guter Sitz des Gesäßpolsters an dem Gesäß der Trägerin erzielt wird.
[0035] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bekleidungsstücks
ist vorgesehen, daß das Bekleidungsstück einen im wesentlichen nahtfrei ausgebildeten
Grundkörper umfaßt.
[0036] Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück kann mit oder ohne Beinteile ausgebildet sein.
[0037] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Bekleidungsstück
kein Beinteil umfaßt.
[0038] Im Bauch- und Gesäßbereich des Bekleidungsstücks ist vorzugsweise eine erheblich
formende Funktion eingearbeitet.
[0039] Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück kann direkt auf der Haut der Trägerin oder
zwischen der Unterwäsche und der Oberbekleidung der Trägerin getragen werden.
[0040] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
[0041] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Bekleidungsstücks, das im Gesäßbereich mit zwei Aufnahmen
für jeweils ein Gesäßpolster versehen ist, von hinten;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht des Bekleidungsstücks aus Fig. 1 von vorne;
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht auf zwei Gesäßpolster;
- Fig. 4
- einen schematischen Längsschnitt durch eines der Gesäßpolster aus Fig. 3, längs der
Linie 4 - 4 in Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Vorderansicht des Bekleidungsstücks aus den Fig. 1 und 2 im getragenen Zustand;
- Fig. 6
- eine teilweise geschnittene Ansicht des Bekleidungsstücks aus den Fig. 1 und 2 von
hinten, im getragenen Zustand;
- Fig. 7
- eine teilweise geschnittene schematische Seitenansicht des Bekleidungsstücks aus den
Fig. 1 und 2 im getragenen Zustand, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeiles
7 in Fig. 6; und
- Fig. 8
- einen schematischen Längsschnitt durch den Gesäßbereich des Bekleidungsstücks aus
den Fig. 1 und 2 mit einem in einer Aufnahme des Bekleidungsstücks aufgenommenen Gesäßpolster,
im getragenen Zustand.
[0042] Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet.
[0043] Ein in den Fig. 1 bis 8 dargestelltes, als Ganzes mit 100 bezeichnetes Bekleidungsstück
ist beispielsweise als eine sogenannte "Seamless"-Hose ausgebildet und umfaßt einen
Grundkörper 102, der an seinem oberen Rand mit einem elastischen Bund 104, welcher
eine Rumpfdurchtrittsöffnung 106 des Bekleidungsstücks 100 umgibt, sowie mit zwei
Beindurchtrittsöffnungen 108 versehen ist.
[0044] Der Grundkörper 102 des Bekleidungsstücks 100 ist vorzugsweise nahtfrei ausgebildet.
[0045] Der Grundkörper 102 ist als ein Gestrick ausgebildet, das aus einem Naturfasergarn,
aus einem Kunstfasergarn und/oder aus einem Mischgarn gebildet sein kann.
[0046] Vorzugsweise umfaßt das Gestrick des Grundkörpers 102 ein elastisches Garn, insbesondere
Elastan, wodurch ein straffes Anliegen des Grundkörpers 102 am Körper der Trägerin
und eine formende Funktion des Bekleidungsstücks 100 erzielt wird.
[0047] Im Gesäßbereich 110 des Bekleidungsstücks 100 sind an der dem Gesäß der Trägerin
des Bekleidungsstücks 100 zugewandten Innenseite des Bekleidungsstücks 100 zwei Aufnahmekammern
112 eingearbeitet, welche jeweils einer Gesäßbacke des Gesäßes der Trägerin zugeordnet
sind.
[0048] Jede der Aufnahmekammern 112 wird an ihrer der Haut 113 der Trägerin abgewandten
Außenseite durch den Grundkörper 102 und auf ihrer der Haut 113 der Trägerin zugewandten
Innenseite durch eine Abdeckung 114 begrenzt, welche aus einem Gestrick gebildet ist
und längs ihres umlaufenden Randes 116 an den Grundkörper 102 des Bekleidungsstücks
100 angestrickt ist.
[0049] Auch die Abdeckungen 114 können aus einem Naturfasergarn, einem Kunstfasergarn und/oder
einem Mischgarn gestrickt sein. Vorzugsweise umfaßt das Material der Abdeckung 114
ein elastisches Garn, insbesondere Elastan, um ein straffes Anliegen jeder Abdeckung
114 an dem jeweils darin aufgenommenen Gesäßpolster 118 zu erzielen und das jeweilige
Gesäßpolster 118 sicher in der Aufnahmekammer 112 zu halten.
[0050] Um das Einbringen eines Gesäßpolsters 118 in die Aufnahmekammer 112 und eine Entnahme
des Gesäßpolsters 118 aus der Aufnahmekammer 112 zu ermöglichen, ist jede der Aufnahmekammern
112 mit jeweils einer Zugangsöffnung 120 versehen, die in der Abdeckung 114 ausgebildet
ist.
[0051] Die Zugangsöffnungen 120 sind an der jeweiligen Aufnahmekammer 112 ungefähr mittig
oder nahe des oberen Randes der jeweiligen Aufnahmekammer 112 angeordnet.
[0052] Der umlaufende Rand 122 jeder Zugangsöffnung 120 ist flexibel ausgebildet, um zu
gewährleisten, daß die Zugangsöffnung 120 beim Einbringen bzw. Ausbringen des jeweils
zugeordneten Gesäßpolsters 118 so verformt werden kann, daß das betreffende Gesäßpolster
118 die Zugangsöffnung 120 passieren kann, während sich die Zugangsöffnung 120 nach
dem Einbringen des Gesäßpolsters 118 in den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausgangszustand
zurückverformt, in welchem das betreffende Gesäßpolster 118 nicht aus der Zugangsöffnung
120 heraus gelangen kann.
[0053] Um ein Ausreißen des Randes 122 jeder Zugangsöffnung 120 zu verhindern, sind die
Ränder 122 der Zugangsöffnungen 120 umgeschlagen und laufmaschensicher abgenäht, verschweißt
und/oder verklebt.
[0054] Der Grundkörper 102 und die Abdeckungen 114 des Bekleidungsstücks 100 können auf
einer doppelbettigen Seamless-Strickmaschine in einem einzigen Arbeitsgang gemeinsam
hergestellt werden.
[0055] Zwei Gesäßkissen oder Gesäßpolster 118, die in die Aufnahmekammern 112 des Bekleidungsstücks
100 eingebracht werden können, sind in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
[0056] Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, umfaßt jedes der Gesäßpolster 118 einen
elastisch und/oder plastisch verformbaren Kern 124 und eine den Kern 124 umgebende,
sich flexibel an die Gestalt des Kerns 124 anpassende Umhüllung 126.
[0057] Der Kern 124 ist in beliebiger Weise gestaltbar.
[0058] Vorzugsweise nimmt die Dicke des Kerns 124 von der Mitte zu dessen Rand hin ab, damit
ein möglichst glatter Übergang zwischen dem von dem Gesäßpolster 118 überdeckten Bereich
des Gesäßes und dem nicht gepolsterten Bereich desselben erzielt wird.
[0059] Ferner ist es günstig, wenn das Gesäßpolster 118 auf der dem Gesäß der Trägerin zugewandten
Seite konkav ausgebildet ist.
[0060] Der Kern 124 kann beispielsweise aus einem Schaumstoffmaterial, einem Polyurethan-Material
und/oder einem Polyamid-Material gebildet sein.
[0061] Die Umhüllung 126 des Gesäßpolsters 118 kann insbesondere als ein Gestrick, ein Gewirk
oder ein Gewebe ausgebildet sein.
[0062] Die Umhüllung 126 kann aus einem Naturfasergarn, einem Kunstfasergarn und/oder einem
Mischgarn gebildet sein.
[0063] Vorzugsweise ist die Umhüllung 126 aus einem abwaschbaren Material gebildet, damit
das Gesäßpolster 118 nach Entnahme aus der Aufnahmekammer 112 in einfacher Weise gereinigt
werden kann.
[0064] Die Umhüllung 126 kann fest mit dem Kern 124 verbunden sein oder getrennt von dem
Kern 124 ausgebildet sein.
[0065] Für die Benutzung des Bekleidungsstücks 100 stehen Gesäßpolster 118 in unterschiedlichen
Größen und Dicken zur Verfügung.
[0066] Je nach dem gewünschten optischen Eindruck des Gesäßbereiches werden zwei Gesäßpolster
118 geeigneter Größe und Dicke ausgewählt und durch die Zugangsöffnung 120 in jeweils
eine der Aufnahmekammern 112 des Bekleidungsstücks 100 eingeführt.
[0067] Vor, beim oder nach dem Anlegen des Bekleidungsstücks 100 werden die Gesäßpolster
118 dann derart elastisch und/oder plastisch verformt, daß sich die der Trägerin zugewandten
Innenseiten der Abdeckungen 114 an das Gesäß der Trägerin anschmiegen und zugleich
der Gesäßbereich 110 des Bekleidungsstücks 100, welcher sich aufgrund der Befüllung
der Aufnahmekammern 112 durch die Gesäßpolster 118 zu der der Haut 113 der Trägerin
abgewandten Außenseite des Bekleidungsstücks 100 hin vorwölbt, die gewünschte Gestalt
erhält.
[0068] Die Fig. 5 bis 8 zeigen das Bekleidungsstück 100 mit eingelegten Gesäßpolstern 118
im getragenen Zustand.
[0069] Das als "Seamless"-Hose ausgebildete Bekleidungsstück 100 kann direkt auf der Haut
der Trägerin oder zwischen der Unterwäsche und der Oberbekleidung der Trägerin getragen
werden.
[0070] Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellte "Seamless"-Hose ist als Kurzausführung ohne
Beinteile ausgebildet.
[0071] Eine Variante dieses Bekleidungsstücks 100 könnte jedoch auch als Langausführung
mit Beinteilen beliebiger Länge ausgebildet sein.
1. Bekleidungsstück, insbesondere Hose, mit einem Gesäßbereich (110),
wobei das Bekleidungsstück (100) im Gesäßbereich (110) mit mindestens einer Aufnahme
(111) für mindestens ein Gesäßpolster (118) versehen ist,
wobei die Aufnahme (111) als eine Aufnahmekammer (112) ausgebildet ist, welche auf
einer ihrer Seiten durch eine Abdeckung (114) begrenzt ist,
wobei die Aufnahme (111) eine Zugangsöffnung (120) aufweist, durch welche das Gesäßpolster
(118) in die Aufnahme (111) eingebracht und aus derselben entnommen werden kann, und
wobei die Zugangsöffnung (120) einen gegen eine ungewollte Erweiterung der Zugangsöffnung
(120) gesicherten Rand (122) aufweist und an der Aufnahmekammer (112) ungefähr mittig
oder nahe des oberen Randes der Aufnahmekammer (112) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (114) ein Gestrick umfasst und an einen Grundkörper (102) des Bekleidungsstückes
(100) angestrickt ist.
2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (111) an der Innenseite des Bekleidungsstücks (100) angeordnet ist.
3. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück (100) zwei Aufnahmen (112) für jeweils mindestens ein Gesäßpolster
(118) umfasst, wobei jede der Aufnahmen (111) jeweils einer Gesäßbacke der Trägerin
zugeordnet ist.
4. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekammer (112) auf einer ihrer Seiten durch einen Grundkörper (102) des
Bekleidungsstücks (100) begrenzt ist.
5. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangsöffnung (120) einen flexiblen Rand (122) aufweist.
6. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (122) der Zugangsöffnung (120) durch Abnähen, Verschweißen und/oder Verkleben
gegen eine ungewollte Erweiterung der Zugangsöffnung (120) gesichert ist.
7. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück (100) mindestens ein Gesäßpolster (118) umfasst, das in der
mindestens einen Aufnahme (111) angeordnet ist.
8. Bekleidungsstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) zerstörungsfrei aus der Aufnahme (111) entnehmbar ist.
9. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) ein elastisch und/oder plastisch verformbares Material umfasst.
10. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) ein Kunststoffmaterial, vorzugsweise einen Schaumstoff, Polyurethan,
Polyamid und/oder Silikon, umfasst.
11. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) ein Naturfasermaterial umfasst.
12. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) einen verformbaren Kern (124) und eine den Kern (124) umgebende
Umhüllung (126) umfasst.
13. Bekleidungsstück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (126) ein Gestrick, ein Gewirk oder ein Gewebe umfasst.
14. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesäßpolster (118) nach Entnahme aus der Aufnahme (111) abwaschbar ist.
15. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundkörper (102) des Bekleidungsstücks (100) ein elastisches Material, vorzugsweise
Elastan, umfasst.
16. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück (100) einen im Wesentlichen nahtfrei ausgebildeten Grundkörper
(102) umfasst.
17. Bekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück (100) kein Beinteil umfasst.
1. Garment, in particular briefs, with a seat area (110), wherein in the seat area (110)
the garment (100) is provided with at least one receiving means (111) for at least
one seat pad (118),
wherein the receiving means (111) is configured as a receiving compartment (112),
which is delineated on one of its sides by a covering (114),
wherein the receiving means (111) has an access opening (120), through
which the seat pad (118) can be inserted into the receiving means (111) and removed
therefrom, and
wherein the access opening (120) has an edge (122) secured against an unintended extension
of the access opening (120) and is arranged approximately centrally on the receiving
compartment (112) or close to the upper edge of the receiving compartment (112),
characterised in that
the covering (114) comprises a knitted fabric and is knitted onto a base body (102)
of the garment (100).
2. Garment according to claim 1, characterised in that the receiving means (111) is arranged on the inside of the garment (100).
3. Garment according to one of claims 1 or 2, characterised in that the garment (100) comprises two receiving means (112) respectively for at least one
seat pad (118), wherein each of the receiving means (111) is respectively provided
for a buttock of the wearer.
4. Garment according to one of claims 1 to 3, characterised in that the receiving compartment (112) is defined on one of its sides by a base body (102)
of the garment (100).
5. Garment according to one of claims 1 to 4, characterised in that the access opening (120) has a flexible edge (122).
6. Garment according to one of claims 1 to 5, characterised in that the edge (122) of the access opening (120) is secured against an unintended extension
of the access opening (120) by sewing, welding and/or gluing.
7. Garment according to one of claims 1 to 6, characterised in that the garment (100) comprises at least one seat pad (118), which is arranged in the
at least one receiving means (111).
8. Garment according to claim 7, characterised in that the seat pad (118) can be non-destructively removed from the receiving means (111).
9. Garment according to one of claims 7 or 8, characterised in that the seat pad (118) comprises an elastically and/or plastically deformable material.
10. Garment according to one of claims 7 to 9, characterised in that the seat pad (118) comprises a plastic material, preferably a foam, polyurethane,
polyamide and/or silicone.
11. Garment according to one of claims 7 to 10, characterised in that the seat pad (118) comprises a natural fibre material.
12. Garment according to one of claims 7 to 11, characterised in that the seat pad (118) comprises a deformable core (124) and a sheath (126) enclosing
the core (124).
13. Garment according to claim 12, characterised in that the sheath (126) comprises a knitted fabric, a machine knit fabric or a woven fabric.
14. Garment according to one of claims 7 to 13, characterised in that the seat pad (118) can be washed after removal from the receiving means (111).
15. Garment according to one of claims 1 to 14, characterised in that a base body (102) of the garment (100) comprises an elastic material, preferably
elastane.
16. Garment according to one of claims 1 to 15, characterised in that the garment (100) comprises a substantially seamless base body (102).
17. Garment according to one of claims 1 to 16, characterised in that the garment (100) does not comprise a leg part.
1. Vêtement, en particulier un pantalon, avec une zone de fesses (110), le vêtement (100)
étant pourvu, dans la zone de fesses (110), d'au moins un réceptacle (111) pour au
moins un rembourrage de fesses (118),
le réceptacle (111) étant réalisé comme une chambre de réception (112), qui est délimitée
sur l'un de ses côtés par un recouvrement (114),
le réceptacle (111) présentant une ouverture d'accès (120), par laquelle le rembourrage
de fesses (118) peut être introduit dans le réceptacle (111) et retiré de celui-ci,
et
l'ouverture d'accès (120) présentant un bord (122) sécurisé contre un élargissement
involontaire de l'ouverture d'accès (120) et étant disposée au niveau de la chambre
de réception (112) environ au milieu ou à proximité du bord supérieur de la chambre
de réception (112),
caractérisé en ce que
le recouvrement (114) comprend un tricot et est tricoté sur un corps de base (102)
du vêtement (100).
2. Vêtement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réceptacle (111) est disposé sur le côté intérieur du vêtement (100).
3. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le vêtement (100) comprend deux réceptacles (112) pour respectivement au moins un
rembourrage de fesses (118), chacun des réceptacles (111) étant respectivement associé
à une fesse de la porteuse.
4. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la chambre de réception (112) est délimitée sur l'un de ses côtés par un corps de
base (102) du vêtement (100).
5. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'ouverture d'accès (120) présente un bord flexible (122).
6. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le bord (122) de l'ouverture d'accès (120) est sécurisé contre un élargissement involontaire
de l'ouverture d'accès (120) par une couture, une soudure et/ou un collage.
7. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le vêtement (100) comprend au moins un rembourrage de fesses (118), qui est disposé
dans le réceptacle (111) au moins au nombre de un.
8. Vêtement selon la revendication 7, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) peut être retiré du réceptacle (111) sans destruction.
9. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) comprend un matériau déformable de manière élastique
et/ou plastique.
10. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) comprend un matériau plastique, de préférence une
mousse, du polyuréthane, du polyamide et/ou de la silicone.
11. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) comprend un matériau en fibre naturelle.
12. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) comprend un noyau déformable (124) et une enveloppe
(126) entourant le noyau (124).
13. Vêtement selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'enveloppe (126) comprend un tricot, un tissu à mailles ou un tissu.
14. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé en ce que le rembourrage de fesses (118) peut être lavé après le retrait hors du réceptacle
(111).
15. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'un corps de base (102) du vêtement (100) comprend un matériau élastique, de préférence
de l'élasthanne.
16. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le vêtement (100) comprend un corps de base (102) réalisé essentiellement sans couture.
17. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le vêtement (100) ne comprend aucune partie de jambe.