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EP 1 559 365 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
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Anmeldetag: 28.01.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Elektrodenbauteil zur Herzfrequenzmessung, Verfahren zur Befestigung eines Elektrodenbauteils
am Körper einer Person
Electrode structure for heart rate measurement and method for attaching an electrode
structure to the human body
Dispositif d'électrode pour la mesure de la fréquence cardiaque et méthode pour sa
fixation au corps humain
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
29.01.2004 DE 102004004699
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.2005 Patentblatt 2005/31 |
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Patentinhaber: Sigma Elektro GmbH |
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67433 Neustadt/ Weinstrasse (DE) |
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Erfinder: |
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- Lippert, Stefan
73733 Esslingen (DE)
- Marcu, Alexander
71229 Leonberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wüstefeld, Regine Marie |
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Patentanwältin
Hintere Grabenstrasse 26 72070 Tübingen 72070 Tübingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 052 233 US-A- 5 313 952 US-A- 6 132 337
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US-A- 4 026 278 US-A- 5 392 783
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Elektrodenbauteil zur Herzfrequenzmessung
bei einer Person mit einem Befestigungsmittel zur lösbaren Festlegung an einem Umfangsband,
insbesondere an einem Brustgurt, wobei das Befestigungsmittel integraler Bestandteil
des Elektrodenbauteils ist und wobei das an der Person angeordnete Umfangsband im
Spannungszustand an der vom Körper der Person wegweisenden Vorderseite des Elektrotlenbauteits
anliegt und dieses festklemmt Des weiteren wird ein Verfahren zur Befestigung dieses
Elektrodenbauteils am Körper einer Person mittels eines gespannten Umfangsbandes angegeben,
wobei die mit mindestens einer Elektrode mit Kontaktfläche ausgestattete Rückseite
des Elektrodenbauteils am Körper einer Person anliegt.
[0002] Elektradenbauteile zur Herzfrequenzmessung sind aus der Praxis in verschiedenen Ausführengen
bekannt Einerseits gibt es f=lektrodenbauteile aus Metall, die mittels Klebeband am
Körper befestigt werden, andererseits gibt es Elektrodenbauteile, die neben mindestens
einer Elektrode mit Kontaktfläche eine Sender-Einheit aufweisen. Letztere Elektrodenbauteile
sind in der Regel mit einem Umfangsband verbindbar und werden am Brustkorb, am Handgelenk
oder an einem anderen Körperteil, an dem die Herzfrequenzsignale empfangen werden
können, angeordnet Die Sender-Einheit leitet die über die Elektroden erfassten Herzfrequenzsignale
an ein Auswerte- und oder Anzeigegerät weiter. Das Auswerte- und / oder Anzeigegerät
kann intern, im Elektrodenbauteil selbst, oder extern vorgesehen sein, wobei es dann
bspw. am Handgelenk getragen werden kann und die Signalübertragung drahtlos erfolgt.
[0003] Ein wichtiges Thema ist die Befestigung des Elektrodenbauteils am Körper einer Person.
Ein Umfangsband wird eingesetzt, das mit dem Elektrodenbauteil verbunden wird und
dann um den Körper gespannt wird. Ein am Brustumfang zum Einsatz kommendes Elektrodenbauteil
ist in Form eines Elektrodengürtels ausgebildet, der in einer Einheitsgröße quer über
den Brustkorb geführt ist, an diesem anliegt und an seinen freien Enden mit dem Umfangsband
verbunden ist Das Umfangswand besteht in der Regel aus einem elastischen Material
und wird - bspw. über eine herkömmliche Schnalle - so über den Brustkorb gespannt,
dass die Kontaktflächen der Elektroden des Elektrodengürtels fest anliegen und sich
möglichst nicht lockern.
[0004] Problematisch ist einerseits die Atemtätigkeit der Person, wobei sich der Brustkorb
hebt und senkt und so eine Lockerung der Elektrodenkontaktstelle erfolgen kann. Weiter
ist problematisch, dass der Elektrodengürtel für einen schmalen Brustkorb oder einen
Kinderbrustkorb zu lang ist und sehr stark gebogen werden muss, damit der für den
festen Sitz der Elektrodenkontaktstelle notwendige Spannungszustand erreicht wird.
An dem nur in Grenzen flexiblen Elektrodengürtel wirken Rückstellkräfte, die so eine
Lockerung der Elektrodenkontaktstellensitzes bewirken.
[0005] Mit der voranstehenden Problematik hat sich zum Teil bereits die
DE 299 10 633 U1 befasst, wobei es um die Verbesserung einer Verbindungsstelle zwischen Elektrodenbauteil
und Umfangsband geht. Dort sollte eine bereits existierende Verbindung per Verbindungskopf,
der in eine Aussparung am freien Ende des Elektrodengürtels eingreift, verbessert
werden. Die Konzentration lag darauf, das Durchtreten des Verbindungskopfes durch
die Aussparung infolge nach außen wirkender Kräfte des Körpers oder durch schmale
Körperformen zu verhindern. Grundsätzlich wurde die Verbindungstechnik beibehalten
und lediglich eine Stützkonstruktion vorgesehen, die das Durchtreten des Verbindungskopfes
durch die Aussparung verhindert.
[0006] Die voranstehend beschriebene Verbindungstechnik für einen Elektrodengürtel ist konstruktiv
aufwendig und störanfällig, da der Verbindungskopf permanent am Umfangsband angeordnet
ist und bei der Pflege und Reinigung desselben eine Abnutzung, Beschädigung oder Verlust
erfahren kann. Ebenso kann die Stützkonstruktion an der Aussparung abgenutzt werden.
Außerdem bleibt grundsätzlich das Problem erhalten, dass an einem für einen schmalen
Brustkorb oder einen Kinderbrustkorb stark gebogenen Elektrodengürtel Rückstellkräfte
wirken. Jedenfalls könnte es zu einer Verringerung der Spannung und des Festsitzes
des Umfangsbandes und zu einem Spiel zwischen Elektrodenkontaktstelle und Körper kommen,
was zu einer Lockerung des Elektrodenkontaktstellensitzes oder gar zu einem Verrutschen
des Elektrodenbauteils führen kann und sich negativ auf die Messung auswirken kann.
Schließlich ist die Handhabung aufwendig, denn zwei freie Enden eines Umfangsbandes
müssen mit zwei freien Enden eines Elektrodengürtels verbunden werden.
[0007] Außerdem kosten die Verbindungsvorgänge einige Zeit. Zur Art und Weise der Befestigung
des Elektrodengürtels am Körper wird davon ausgegangen, dass zunächst einseitig die
Verbindung zwischen Umfangsband und Elektrodengürtel hergestellt wird, dann das Umfangsband
mit dem Elektrodengürtel um den Körper gelegt und dann die zweite Verbindung hergestellt
wird. Schließlich wird über eine herkömmliche Schnalle eine Spannung vorgenommen.
Diese Vorgehensweise erfordert viele Handgriffe und mehrere Vorfixierungsschritte
bis es schließlich zur tatsächlichen Betriebsstellung am Körper kommt Insgesamt sind
auch die Herstellungskosten der bekannten Gesamtanordnung hoch, da das Umfangsband
mit Verbindungsteilen für die am Elektrodengürtel befindlichen Verbindungsteile konfektioniert
werden muss.
[0008] Aus der
US 6 132 337 die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 offenbart, ergibt sich ein Elektrodengürtel,
wobei das Band vor der zum Körper weisenden Elektrode entlang geführt ist. Die dortigen
Befestigungsmittel sind der Elektrode zuzuordnen und bilden eine Öse, durch die das
Band hindurchgeführt ist Die Befestigung erfolgt durch Festklemmen. Die Handhabung
des bekannten Elektrodengürtels ist einigermaßen aufwendig, da das Elektrodenbauteil
zunächst auf das Umfangsband aufgezogen werden muss. Eine Entfernung des Elektrodenbauteils
vom Umfangsband ist jedenfalls immer dann notwendig, wenn dieses der Reinigung unterzogen
wird. Anschließend erfolgt wieder die Konfektionierung, wobei die Verbindungsvorgänge
einige Zeit kosten. Diese Vorgehensweise erfordert viele Handgriffe bis es schließlich
zur tatsächlichen Betriebsstellung am Körper kommt.
[0009] Die
US 5 313 952 offenbart einen Elektrodengürtel mit einem Netzgürtel und einem Schaumstreifen, der
zwischen zwei Außenstreifen angeordnet ist. Im Elektrodengürtel sind viereckige Ausnehmungen
vorgegeben. Ein Befestigungsmechanismus verbindet die Enden des Elektrodengartels,
Das Elektrodenbauteil umfasst eine zum Körper weisende Scheibe, deren Außenseite Empfängerelemente
zur Weiterleitung der Herzfrequenz zugeordnet sind. Das Empfängerelement hat einen
quadratischen Querschnitt wie die Ausnehmung des Gürtels. Durch die Verbindung zur
innenliegenden Elektrodenscheibe mit den den Gürtel im Bereich der Ausnehmungen durchgreifenden
Empfängerbautell wird das Elektrodenbauteil ausgebildet und die Fixierung erreicht
Das bekannte Elektrodenbauteil ist konstruktiv aufwendig und erfordert eine Vielzahl
von Handgriffen bei der Befestigung am Brustband sowie eine spezielle Ausgestaltung
des letzteren.
[0010] Ausgehend von dem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Elektrodenbauteil und ein Verfahren zur Befestigung eines Elektrodenbauteils
der in Rede stehenden Art anzugeben, wobei eine einfache und schnelle Handhabung im
Hinblick auf die Befestigung am Körper ermöglicht wird.
[0011] Die voranstehende Aufgabe wird im Hinblick auf das Elektrodenbauteil durch die Merkmale
des Patentanspruches 1 gelöst. Danach ist eine Elektrodenbauteil der in Rede stehenden
Art derart ausgestaltet und weitergebildet, dass das Elektrodenbauteil zumindest bereichsweise
im Querschnitt als L-Profil und / oder als C-Profil ausgebildet ist.
[0012] Zunächst ist erkannt worden, dass ein Elektrodenbauteil eine einfache und schnelle
Handhabung im Hinblick auf die Befestigung am Körper ermöglicht, wenn es selbst im
Sinne eines Befestigungsmittels ausgebildet ist und jedenfalls im Spannungszustand
des Umfangsbandes eine Verbindung zwischen Umfangsband und Elektrodenbauteil besteht
Dies schließt natürlich nicht aus, dass an der vom Körper der Person wegweisenden
Vorderseite des Elektrodenbauteils und am Umfangsband bspw. Mittel zur Ausbildung
einer Nadel-Filz-Verbindung vorgesehen sein könnten. Hauptgedanke ist aber, dass das
gespannte Umfangsband das Elektrodenbauteil festklemmt und zwar so, dass die Rückseite
des Elektrodenbauteils mit der Elektrodenkontaktstelle, den Körper kontaktiert Außer
der einfachen Handhabung, dass kurzerhand das Elektrodenbauteil unter das gespannte
Umfangsband geklemmt wird, bringt das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil noch weitere
Vorteile mit sich. Bei einer entsprechenden Formgebung kann das gleichzeitig als Befestigungsmittel
dienende Elektrodenbauteil bewirkten, dass das Umfangsband selbst keinerlei Befestigungsmittel
aufweisen muss. Es würde dann ein einfaches Elastikband mit Schnalle ausreichen, das
separat gereinigt werden kann und auch ein Verschleiß im Hinblick auf die Verbindungsmittel
wäre dann irrelevant. Ein weiterer Vorteil eröffnet sich bei der Hertfrequenzmessung
über den Brustbereich mit einem Elektrodenbauteil im Sinne eines Elektrodengürtels,
das eine Sender-Einheit enthält, im Hinblick auf die Lorkerungsproblematik. Durch
eine geschickte Formgebung kann von der bisher bekannten Elektrodengürtelform abgewichen
werden und die Verbiegung desselben infolge Körperkraft oder schmalerer Körperformen
spielt keine Rolle mehr
[0013] Efindungsgemäß ist das Elektrodenbauteil zumindest bereichsweise im Querschnitt als
L-Profil und/oder als c-Profil ausgebildet Durch die Profilierung kann sich das Umfangsband
entweder gegen den unteren Schenkel des Profils abstützen, oder - bei einem C-Profil
- auch nach oben eine Begrenzung erfahren. Bei einer durch den Körper der Person gedachten
Längsachse wäre bei einem C-Profil eine Verschiebesicherung des Umfangsbandes in Richtung
parallel zur gedachten Längsachse gegeben.
[0014] Damit die durch das gespannte Umfangsband auf den Körper einwirkende Kraft zum Festklemmen
des Elektrodenbauteils ausgenutzt werden kann, wird dieses zwischen Umfangsband und
Körper angeordnet Es ist zweckmäßig, wenn das Umfangsband von dem Elektrodenbauteil
zumindest bereichsweise geführt ist. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass
das Umfangsband bezüglich des Elektrodenbauteils seine Lage verändert. Voranstehendes
bezieht sich bspw. auf den Fall, dass das über die Schnalle in herkömmlicher Weise
gespannte Umfangsband durch zufällige mechanische Einwirkung vom Elektrodenbauteil
entfernt werden sollte. Außerdem wird bspw. dem Fall Rechnung getragen, dass sich
bei Anwendung auf einer Herzfrequenzmessung im Bereich des Brustkorbes sich dieser
durch die Atemtätigkeit im Umfang verändert. Dieser Vorgang geht mit einer Bewegung
des Umfangbandes einher, wobei es dann darauf ankommt, dass das Umfangsband während
dieser Bewegung seine Lage an dem am Körper fest anliegenden Elektrodenbauteil beibehält.
Die Führung muss demzufolge so beschaffen sein, dass eine wie auch immer geartete
Bewegung des Elastikbandes weitgehend ohne Reibungsverluste verlauft.
[0015] Die Profilierung des Elektrodenbauteils könnte dahingehend erweitert werden, dass
an den Schenkeln des L- oder C-Profils ein unterer Randbereich vorgesehen ist. Dieser
unterer Randbereich könnte sich in etwa parallel zur Vorderseite des Elektronikbauteils
erstrecken. Bei einem C-Profil könnte des weiteren ein oberer Randbereich vorgesehen
sein der sich ebenfalls, wie der untere Randbereich, in etwa parallel zur Vorderseite
des Elektrodenbauteils erstrecken könnte. Auf diese Weise wird eine Bewegung des Umfangsbandes
auch in radialer Richtung - ausgehend von der gedachten Längsachse bezüglich des Körpers
der Person - gestoppt und es kommt zu keiner ungewollten Lösung des Umfangsbandes
aus dem als Befestigungsmittel ausgebildeten Elektrodenbauteil. Im Hinblick auf das
C-Profil wäre es denkbar, dieses formgebungsmäßig nahezu in Richtung eines O-Profils
mit Einführschlitz für das Umfangsband auszubilden. In diesem Zusammenhang ist offensichtlich,
dass das Elektrodenbauteil auch rohrförmig ausgebildet sein könnte, wobei das Umfangsband
kurzerhand durch die beiden Durchtrittsöffnungen der Rohrform durchgezogen ist. In
diesem Falle der nicht Bestandteil der vorliegender Erfindung ist, würde das Umfangsband
im gespannten Zustand an der vom Körper der Person wegweisenden innenliegenden Vorderseite
des Elektrodenbauteils anliegen.
[0016] Zur Gewährleistung der Funktionstüchtigkeit der durch die Profilierung erfüllten
Führungs- und Haltefunktion würde es ausreichen, wenn die Längenabmessung des unteren
/ oberen Randbereiches nur einen Teil der Gesamtlänge des Elektrodenbauteils ausmacht.
Dabei könnten der obere und der untere Randbereich voneinander in Längsrichtung beabstandet
sein. Insbesondere die bereichsweise vorhandene C-Profilierung könnte sich über die
Längsabmessung des Elektrodenbauteils so gestalten, dass eine bequeme Einbringöffnung
für das Umfangsband entsteht.
[0017] Wie bereits erwähnt, ist an der zum Körper der Person weisenden Rückseite des Elektrodenbauteils
mindestens eine Elektrode mit einer Kontaktfläche vorgesehen. Bei einem für die Herzfrequenzmessung
über dem Brustumfang vorgesehenen Elektrodenbauteil könnten insgesamt drei Elektroden
vorgesehen sein, wobei zwei für den Bereich des Herzens, vornehmlich für die linke
Körperhälfte bis Mitte bestimmt sind. Gemäß einer an den aus dem gattungsbildenden
Stand der Technik angelehnten Ausführungsform könnte das Elektrodenbauteil in elektrischer
Verbindung zu einer Senderelektronik stehen. Wie der aus dem gattungsbildenden Stand
der Technik bekannte Elektrodengürtel, könnte auch das Elektrodenbauteil gemäß der
vorliegenden Erfindung mit einem zweiten solchen Elektrodenbauteil und der Senderelektronik
gekoppelt sein. Insgesamt könnten die beiden Elektrodenbauteile gemeinsam mit der
in einem Gehäuse angeordneten Senderelektronik eine Mess- und Übertragungseinheit
ausbilden. Dabei könnten die beiden Elektrodenbauteile und die Senderelektronik fest
verbunden sein. Bezüglich einer Variante der Mess- und Übertragungseinheit mit drei
Elektroden könnten zwei für den Herzbereich vorgesehene Elektroden einem Elektrodenbauteil
zugeordnet sein und die dritte Elektrode dem benachbarten Elektrodenbauteil.
[0018] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist gegenüber dem bekannten Elektrodengürtel,
wobei Verbindungsmittel, Elektrodenbauteil, Senderelektronik, Elektrodenbauteil, Verbindungsmittelist
sukzessive in einer Reihe angeordnet sind und deshalb eine große Baulänge ergeben,
weitergebildet. Und zwar könnten kleinere Baugrößen der voranstehend beschriebenen
Mess- und Übertragungseinheit erreicht werden, in dem sich die beiden Elektrodenbauteile
teilweise parallel zur Senderelektronik, bzw. zu dessen Gehäuse erstrecken. Die Elektrodenbauteile
müssen also nicht - wie beim E-lektrodengürtel - beidseitig von der Senderelektronik
angeordnet sein, sondern überlagern diese. Die dadurch erhaltene wesentlich geringere
Baugröße der Mess- und Übertragungseinheit ist vor allen Dingen auf Personen mit geringem
Brustumfang oder Kinder anwendbar. In diesem Zusammenhang ist die Anpassung der unter
Verwendung des erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils ausgebildeten Mess- und Übertragungseinheit
an beliebige Körpergrößen oder Körperteilumfänge hervorzuheben.
[0019] Gemäß der die Mess- und Übertragungseinheit aus zwei erfindungsgemäßen Elektrodenbauteilen
und der Senderelektronik betreffenden Ausführungsform ist es im Hinblick auf den Verlauf
des Umfangsbandes von Vorteil, wenn sich die beiden Elektrodenbauteile teilweise parallel
zur Senderelektronik bzw. dessen Gehäuse erstrecken und einen Abstand zueinander aufweisen,
der zur Aufnahme des Umfangsbandes geeignet ist.
[0020] Geht man von einem teilweise im Sinne eines C-Profils ausgestalteten Elektrodenbauteil
aus, so bezieht sich der Abstand zur Senderelektronik bzw. zum Gehäuse auf das Basisteil
des C-Profils. Das gespannte Umfangsband liegt an der Vorderseite des Basisteils an,
während die Schenkel mit den Randbereichen das Umfangsband umgreifen. Im Anschluss
erstreckt sich das Umfangsband an der Rückseite der Senderelektronik bzw. des Gehäuses,
jedoch beabstandet zum Körper der Person. Schließlich erstreckt sich das Umfangsband
wieder an der Vorderseite des Basisteils des zweiten Elektrodenbauteils.
[0021] Das für die Befestigung des erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils unerlässliche Umfangsband
könnte in herkömmlicher Weise aus einem textilen, elastischen Material bestehen und
auf die jeweilige Körperdimension einstellbar sein. In materialmäßiger Hinsicht könnte
das Elektrodenbauteil hinsichtlich seiner Trag-, Befestigungs-, Halte- und Führungsfunktion
ausübenden Teile aus einem nichtleitenden Kunststoff bestehen. Die dem Elektrodenbauteil
zugeordnete Elektrode ist dagegen aus elektrisch leitendem Material bereitzustellen,
wobei ein Kunststoff, wie ABS, oder alternativ auch Metall in Betracht kommt. Eine
Metallelektrode könnte in Form einer Metallplatte als Hautkontaktstelle ähnlich wie
bei einem EKG-Gerät ausgebildet sein. Das Gehäuse zur Aufnahme der Senderelektronik
könnte aus festem Kunststoff bestehen. Insgesamt könnte eine zwei erfindungsgemäße
Elektrodenbauteile enthaltende Mess- und Übertragungseinheit als einheitliche Bauform
vorliegen, wobei bspw. eine unlösbare Verbindung zwischen dem Gehäuse und den beiden
Elektrodenbauteilen bspw. durch Verschweißen hergestellt ist.
[0022] Die eingangs formulierte Aufgabe wird des weiteren durch die Merkmale des Verfahrensanspruches
18 gelöst. Das in Rede stehende Verfahren ist dadurch weitergebildet, dass zunächst
nur das Umfangsband um den Körper der Person gespannt wird und dass danach das Elektrodenbauteil
am Umfangsband eingehängt wird, wobei das Umfangsband das Elektrodenbauteil festklemmt.
[0023] Erfindungsgemäß ist erkannt worden, dass mehrere Fixierschritte, mehrere Verbindungsschritte
bezüglich des aus dem gattungsbildenden Stand der Technik bekannten Verbindens der
freien Enden des Umfangsbandes mit den freien Enden eines Elektrodengürtels auf insgesamt
zwei Verfahrensschritte reduziert werden kann, wenn kurzerhand das Umfangsband um
den Körper gespannt wird und danach das Elektrodenbauteil zwischen Körper und Umfangsband
gelangt und festgeklemmt wird.
[0024] Konkret kann das Elektrodenbauteil so beschaffen sein, dass es in das Umfangsband
quasi eingehängt wird. Bei der erfindungsgemäsen Ausführungform, wobei das Elektrodenbauteil
zumindest teilweise als C-Profil mit einem oberen und unteren, das Umfangsband umgreifenden
Randbereich ausgebildet ist, ist das Einhängen besonders gut realisierbar. Durch die
Spannung des Umfangsbandes, wird das Elektrodenbauteil jedenfalls am Körper gehalten.
Das sogenannte Einhängen des Elektrodenbauteils ist auch dann möglich, wenn dieses
Bestandteil einer Mess- und Übertragungseinheit ist. Dabei sind zwei Elektradenbauteile
über ein die Senderelektronik enthaltendes Gehäuse miteinander verbunden. Bei dieser
Bauform erstrecken sich das die Senderelektronik enthaltende Gehäuse sowie umgreifende
Randbereiche der Elektrodenbauteile vor der Vorderseite des gespannten Umfangsbandes.
Der Einhängvorgang findet demnach so statt, dass die Mess- und Übertragungseinheit
auf den oberen Randbereich des Umfangsbandes aufgesteckt wird und dieses dann über
den unteren Randbereich der Elektrodenbauteile hinweg gleitet und an der vom Körper
wegweisenden Vorderseite der Elektrodenbauteile sowie an der Rückseite des Gehäuses
für die Senderelektronik anliegt.
[0025] Eine alternative Befestigungsmöglichkeit, die nicht Bestandteil der rodiegenden Erfindung
ist, besteht darin, dass das Elektrodenbauteil auf das Umfangsband aufgezogen wird
und mit diesem um den Körper der Person gespannt wird, wobei das Umfangsband das Elektrodenbauteil
festklemmt Bei dieser Art von Befestigung sind ebenfalls nur zwei Verfahrensschritte
erforderlich, nämlich Aufziehen des Elektrodenbauteils auf das Umfangsband und Umlegen/Festspannen
desselben. Auch bei diesem Verfahren versteht sich von selbst, dass dieses auch im
Hinblick auf ein aus zwei verbindungsgemäßen Elektrodenbauteilen und einer Senderelektronik
aufgebauten Mess- und Übertragungseinheit durchführbar ist
[0026] Das erfindungsgemäße Verfahren reduziert die aus dem Stand der Technik bekannten
zahlreichen Handgriffe und Vorfixierungsschritte bis zur tatsächlichen Betriebsstellung
des Elektrodenbauteils oder einer Mess- und Übertragungseinheit am Körper. Dadurch
wird einerseits Zeit gespart und andererseits die Handhabung enorm erleichtert.
[0027] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die Patentansprüche,
andererseits auf die nachfolgende Erläuterung von zwei Ausführungsbeispielen der Erfindung
anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des angeführten
Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden im allgemeinen bevorzugte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung, eine Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung, einen Schnitt entlang der Linie A-A des des Gegenstandes
aus Fig. 1, jedoch mit Umfangsband,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung die Anordnung des Gegenstandes aus den Fig. 1 und 4 am
Körper einer Person,
- Fig. 4
- in schematischer Perspektivdarstellung, eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils, umfassend eine Senderelektronik in einem
Gehäuse und ein weiteres Elektrodenbauteil im Sinne einer Mess- und Übertragungseinheit
und
- Fig. 5
- in schematischer Perspektivdarstellung, eine Rückansicht des Gegenstandes aus Fig.
4.
[0028] Die Figuren 1 - 5 zeigen zwei Ausführungsbeispiele für ein Elektrodenbauteil 1 zur
Herzfrequenzmessung bei einer Person. Das Elektrodenbauteil 1, 11 kann an einem Umfangsband
2 lösbar festgelegt werden. Bei beiden Ausführungsbeispielen liegt das Umfangsband
2 in Form eines Brustgurts vor.
[0029] Erfindungsgemäß bildet das Elektrodenbauteil 1, 11 selbst das Befestigungsmittel
zur lösbaren Festlegung am Umfangsband 2 aus bzw. das Befestigungsmittel ist integraler
Bestandteil des Elektrodenbauteils 1, 11. Wie sich aus Fig. 3 deutlich ergibt, liegt
das an der Person angeordnete Umfangsband 2 im Spannungszustand an der vom Körper
wegweisenden Vorderseite 3 des Elektrodenbauteils 1 an und klemmt dieses fest.
[0030] In den Figuren 4 und 5 ist dargestellt, dass das Umfangsband 2 von dem Elektrodenbauteil
1, 11 bereichsweise geführt, gehalten, getragen ist bzw. am Elektrodenbauteil 1, 11
eine lösbare Festlegung erfährt.
[0031] In Figur 2 ist dargestellt, dass das Elektrodenbauteil 1 zur Ausbildung oder Integration
eines Befestigungsmittels im Querschnitt bereichsweise im Sinne eines C-Profils ausgebildet
ist. Der untere Schenkel 4 des C-Profils weist einen Randbereich 5 auf, der sich in
etwa parallel zur Vorderseite 3 des Elektrodenbauteils 1 erstreckt. Die Längenabmessung
des unteren Randbereiches 5 macht - wie sich aus Figur 1 ergibt - nur einen Teil der
Gesamtlänge L des Elektrodenbauteils 1 aus. Der obere Schenkel 6 des C-Profils weist
einen oberen Randbereich 7 auf, der sich ebenfalls in etwa parallel zur Vorderseite
3 des Elektrodenbauteils 1 erstreckt. Wie der untere Randbereich 5 erstreckt sich
auch der obere Randbereich 7 nur über einen Teil der Gesamtlänge L des Elektrodenbauteils
1. Damit ein bequemes Einhängen des Elektrodenbauteils 1 in den am Körper gespannten
Umfangsband 2 möglich ist, sind der obere und der untere Randbereich 5, 7 voneinander
beabstandet. Aus Figur 3 wird deutlich, dass durch die Schenkel 4, 6 des C-Profils
und durch die Randbereiche 5, 7 nicht nur die Befestigung des Elektrodenbauteil 1,
11 am Umfangsband 2, sondern auch eine Lagesicherung des Umfangsbandes 2 erreicht
wird. Die Lagesicherung wird durch die Schenkel 4, 6 in einer Richtung koaxial zu
einer gedachten Längsachse A durch den Körper einer Person und durch die Randbereiche
5 und 7 in radialer Richtung zur Längsachse A realisiert.
[0032] Die Figuren 2 und 5 zeigen, dass an der zum Körper weisenden Rückseite 8 des Elektrodenbauteils
1, 11 eine Elektrode 9 mit einer Kontaktfläche 10 vorgesehen ist.
[0033] Gemäß dem in den Figuren 4 und 5 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel steht das
erfindungsgemäße Elektrodenbauteil 1 gemeinsam mit einem weiteren Elektrodenbauteil
11 in elektrischer Verbindung zu einer Senderelektronik 12 die in einem Gehäuse 13
angeordnet ist. Die beiden Elektrodenbauteile 1 und 11 bilden gemeinsam mit der im
Gehäuse 13 angeordneten Senderelektronik 12 eine Mess- und Übertragungseinheit 14
aus. Die Mess- und Übertragungseinheit 14 leitet die über die Kontaktflächen 10 der
Elektroden 9 empfangenen Herzfrequenzsignale an ein Anzeige- und Auswertegerät 15
weiter, welches hier - wie in Figur 3 gezeigt - am Handgelenk getragen wird. In Figur
3 ist also nicht nur das Elektrodenbauteil 1, sondern auch die Mess- und Übertragungseinheit
14 umfassend das weitere Elektrodenbauteil 11, die Senderelektronik 12, sowie das
für die Senderelektronik 12 vorgesehene Gehäuse 13, rein symbolisch dargestellt.
[0034] Eine geringe Baugröße der gesamten Sendereinheit 14 wird erreicht, indem sich die
beiden Elektrodenbauteile 1, 11 teilweise parallel zur Senderelektronik 12 bzw. zum
Gehäuse 13 erstrecken und dieses überlappen. Damit die Sendereinheit 14 in das gespannte
Umfangsband 2 eingehängt werden kann, ist es erforderlich, dass die Vorderseiten 3
der Elektrodenbauteile 1 und 11 in radialer Richtung bezogen auf die in Fig. 3 gezeigte
Längsachse A beabstandet zur Senderelektronik 12 bzw. zum Gehäuse 13 erstreckt. Im
Abstand zwischen der Vorderseite 3 der Elektrodenbauteile 1 und 11 und der Senderelektronik
12 bzw. dem Gehäuse 13 ist das an der Person angeordnete Umfangsband 2 im Spannungszustand
entlanggeführt, liegt an der zum Körper der Person hinweisenden Rückseite 16 des Gehäuses
13 an und presst die Kontaktflächen 10 der Elektroden 9 gegen den Körper.
[0035] Das Umfangsband 2 besteht aus einem textilen, elastischen Material. Das Elektrodenbauteil
1, 11 besteht hinsichtlich seiner durch das C-Profil mit den Randbereichen 5 und 7
gebildeten Trag-, Befestigungs-, Halte- und Führungsanteile aus einem nicht leitenden
Kunststoff. Die dem Elektrodenbauteil 1, 11 zugeordnete Elektrode 9 besteht aus elektrisch
leitendem Kunststoff. Das Gehäuse 13 ist aus einem festen, robusten Kunststoff gefertigt
und ist unlösbar mit den beiden Elektrodenbauteilen 1, 11 verbunden. Wegen der Übertragung
der Herzfrequenzsignale besteht selbstverständlich eine elektrische Verbindung zwischen
der jeweiligen Elektrode 9 und der Senderelektronik 12.
[0036] Die Handhabung des erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils 1 kann auf zwei unterschiedliche
Weisen erfolgen. Zum einen wird zunächst das Umfangsband 2 um den Körper der Person
gespannt und danach das Elektrodenbauteil 1 bzw. die Mess- und Übertragungseinheit
14 mit den beiden Elektrodenbauteilen 1 und 11 zwischen Körper und Umfangsband 2 verbracht,
wobei das Umfangsband 2 das Elektrodenbauteil 1 bzw. die Mess- und Übertragungseinheit
14 festklemmt. Das Elektrodenbauteil 1 oder die Mess- und Übertragungseinheit 14 müssen
demnach nur noch am Umfangsband 2 eingehängt werden und zwar so, dass die Randbereiche
5, 7 das Umfangsband 2 übergreifen. Eine weitere Handhabungsmöglichkeit besteht darin,
dass das Elektrodenbauteil 1 oder die Mess- und Übertragungseinheit 14 auf das Umfangsband
2 aufgezogen wird und mit diesem um den Körper der Person gespannt wird. Auch hierbei
klemmt das Umfangsband 2 das Elektrodenbauteil 1 oder die Mess- und Übertragungseinheit
14 fest.
[0037] Mit 17 ist ein Verschluss bezeichnet, der eine Aufnahme für eine Batterie freigibt,
wenn er bspw. mittels Geldstück geöffnet wird.
[0038] Hinsichtlich weiterer, in den Figuren nicht gezeigter Merkmale wird auf den allgemeinen
Teil der Beschreibung verwiesen.
[0039] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Lehre nicht auf die
voranstehend erörterten Ausführungsbeispiele eingeschränkt ist. Die Erfindung ist
in den Patentansprüchen definiert. Zudem kann bei einer Mess - und Übertragungseinheit,
die das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil enthält, eine Bauform gefunden werden,
die eine Unterteilung in Senderelektronik und Elektrodenbauteile äußerlich nicht erkennen
lässt.
1. Elektrodenbauteil zur Herzfrequenzmessung bei einer Person mit einem Befestigungsmittel
(4, 5, 6, 7) zur lösbaren Festlegung an einem Umfangsband (2), insbesondere an einem
Brustgurt, wobei das Befestigungsmittel (4, 5, 6, 7) integraler Bestandteil des Elektrodenbauteils
(1) ist und wobei das an der Person angeordnete Umfangsband (2) im Spannungszustand
an der vom Körper der Person wegweisenden Vorderseite (3) des Elektrodenbauteils (1)
anliegt und dieses festklemmt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Elektrodenbauteil (1) zumindest bereichsweise im Querschnitt als L-Profil und
/ oder als C-Profil ausgebildet ist.
2. Elektrodenbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangsband (2) von dem Elektrodenbauteil (1) zumindest bereichsweise geführt
ist.
3. Elektrodenbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (4) des L- oder C-Profils einen unteren Randbereich (5) aufweist,
der sich in etwa parallel zur Vorderseite (3) des Elektrodenbauteils (1) erstreckt.
4. Elektrodenbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenabmessung des unteren Randbereiches (5) einen Teil der Gesamtlänge (L)
des Elektrodenbauteils (1) ausmacht.
5. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schenkel (6) des C-Profils einen oberen Randbereich (7) aufweist, der sich
in etwa parallel zur Vorderseite (3) des Elektrodenbauteils (1) erstreckt.
6. Elektrodenbauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenabmessung des oberen Randbereiches (7) einen Teil der Gesamtlänge (L) des
Elektrodenbauteils (1) ausmacht.
7. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Randbereich (7) und der untere Randbereich (5) voneinander beabstandet
sind.
8. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der zum Körper der Person weisenden Rückseite (8) des Elektrodenbauteils (1) mindestens
eine Elektrode (9) mit Kontaktfläche (10) vorgesehen ist.
9. Elektrodenbauteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Elektrodenbauteil zwei Elektroden vorgesehen sind.
10. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenbauteil (1), insbesondere gemeinsam mit einem weiteren Elektradenbauteil
(11), in elektrischer Verbindung zu einer Senderelektronik (12) steht.
11. Elektrodenbauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenbauteil (1, 11) gemeinsam mit der in einem Gehäuse (13) angeordneten
Senderelektronik (12) eine Mess- und Übertragungseinheit (14) ausbildet.
12. Elektrodenbautell nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Elektrodenbauteil (1, 11) teilweise parallel zur Senderelektronik (12) bzw.
zum Gehäuse (13) erstreckt.
13. Elektrodenbauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Elektrodenbauteil (1, 11), insbesondere die Vorderseite (3), in radialer
Richtung bezogen auf eine Längsachse (A) beabstandet zur Senderelektronik (12) bzw.
zum Gehäuse (13) erstreckt.
14. Elektrodenbauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand zwischen Elektrodenbauteil (1, 11), insbesondere zwischen der Vorderseite
(3), und der Senderelektronik (12) bzw. dem Gehäuse (13) das an der Person angeordnete
Umfangsband (2) im Spannungszustand entlanggeführt ist und an der zum Körper der Person
hinweisenden Rückseite (16) des Gehäuses (13) anliegt.
15. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfangsband (2) aus einem textilen, elastischen Material besteht.
16. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrodenbauteil (1, 11) hinsichtlich seiner Trag-, Befestigungs-, Halte- und
Führungsfunktion ausübenden Teile aus einem nichtleitenden Kunststoff besteht und
dass die dem Elektrodenbauteil (1, 11) zugeordnete Elektrode (9) aus elektrisch leitendem
Kunststoff, insbesondere aus ABS, oder aus Metall besteht.
17. Elektrodenbauteil nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (13) aus festem Kunststoff besteht.
18. Verfahren zur Befestigung eines Elektrodenbauteils nach einem der Ansprüche 1 bis
17, am Körper einer Person mittels eines gespannten Umfangsbandes, wobei die mit mindestens
einer Elektrode mit Kontaktfläche ausgestattete Rückseite des Elektrodenbauteils am
Körper einer Person anliegt, umfassend die Schritte,
dass zunächst das Umfangsband um den Körper der Person gespannt wird und
dass danach das Elektrodenbauteil am Umfangsband eingehängt wird,
wobei das Umfangsband das Elektrodenbauteil festklemmt,
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus zwei Elektrodenbauteilen und einer Senderelektronik gebildete Mess- und
Übertragungseinheit am Umfangsband eingehängt wird.
1. An electrode component for measuring a person's heart rate, having fastening means
(4, 5, 6, 7) for detachable attachment to a circumferential band (2), in particular
in a chest belt, whereby the fastening means (4, 5, 6, 7) are an integral part of
the electrode component (1), and whereby the circumferential band (2) arranged on
the person is directly in contact with the front side of the electrode component (1)
facing away from the person's body and securing it in the stressed state of the band,
characterized in that
the electrode component (1) is designed as an L-profile and/or as a C-profile in at
least some areas.
2. The electrode component according to Claim 1,
characterized in that
the circumferential band (2) is guided in at least some areas by the electrode component
(1).
3. The electrode component according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the lower leg (4) of the L-profile or the C-profile has a lower edge area (5) that
extends approximately parallel to the front side (3) of the electrode component (1).
4. The electrode component according to Claim 3,
characterized in that
the longitudinal dimension of the lower edge area (5) constitutes a portion of the
total length (L) of the electrode component (1).
5. The electrode component according to any one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the upper leg (6) of the C-profile has an upper edge area (7) extending approximately
parallel to the front side (3) of the electrode component (1).
6. The electrode component according to Claim 5,
characterized in that
the length dimension of the upper area (7) constitutes a part of the total length
(L) of the electrode component (1).
7. The electrode component according to any one of Claims 5 to 6,
characterized in that
the upper edge area (7) and the lower edge area (5) are spaced a distance apart from
one another.
8. The electrode component according to any one of Claims 1 to 7,
characterized in that
at least one electrode (9) is provided with a contact surface (10) on the back side
(8) of the electrode component (1) facing the person's body.
9. The electrode component according to Claim 8,
characterized in that
two electrodes are provided on the electrode component.
10. The electrode component according to any one of Claims 1 to 9,
characterized in that
the electrode component (1) is electrically connected to an electronic transmitter
unit (12), in particular jointly with another electrode component (11).
11. The electrode component according to Claim 10,
characterized in that
the electrode component (1, 11) forms a measurement and transmission unit (14) together
with the electronic transmitter (12) arranged in a housing (13).
12. The electrode component according to Claim 10 or 11,
characterized in that
the electrode component (1, 11) extends partially parallel to the electronic transmitter
(12) and/or to the housing (13).
13. The electrode component according to Claim 12,
characterized in that
the electrode component (1, 11), in particular the front side (3), extends in the
radial direction, based on a longitudinal axis (A), at a distance from the electronic
transmitter (12) and/or from the housing (13).
14. The electrode component according to Claim 13,
characterized in that
the circumferential band (2) arranged on the person is guided in a stretched state
at a distance between the electrode component (1, 11), in particular between the front
side (3) and the electronic transmitter (12) and/or the housing (13) and is in contact
with the back side (16) of the housing (13) facing the person's body.
15. The electrode component according to any one of Claims 1 to 14,
characterized in that
the circumferential band (2) is made of an elastic textile material.
16. The electrode component according to any one of Claims 1 to 15,
characterized in that
the electrode component (1, 11) consists of a nonconductive plastic with regard to
its parts which have a carrying function, a fastening function, a holding function
and a guidance function, and the electrode (9) assigned to the electrode component
(1, 11) consists of an electrically conductive plastic, in particular ABS or metal.
17. The electrode component according to any one of the Claims 12 to 17,
characterized in that
the housing (13) is made of a solid plastic.
18. The method for fastening an electrode component according to any one of Claims 1 to
17 on a person's body by means of a stretched circumferential band, whereby the back
side of the electrode component furnished with at least one electrode with a contact
face is in contact with a person's body, comprising the steps whereby first the circumferential
band is stretched around the person's body and then the electrode component is suspended
from the circumferential band, whereby the circumferential band securely attaches
the electrode component.
19. The method according to Claim 18,
characterized in that
a measurement and transmission unit formed by two electrode components and an electronic
transmitter is suspended from the circumferential band.
1. Ensemble d'électrode pour la mesure de fréquence cardiaque d'une personne, comportant
un moyen de fixation (4, 5, 6, 7) pour la fixation amovible sur une sangle (2) faisant
le tour du corps, notamment une sangle de poitrine, dans lequel le moyen de fixation
(4, 5, 6, 7) est un composant intégral de l'ensemble d'électrode (1) et dans lequel
la sangle (2) faisant le tour du corps de la personne repose en l'état tendu sur le
côté avant (3) de l'ensemble d'électrode (1) qui se détourne du corps de la personne
et cale celui-ci,
caractérisé en ce que
la section transversale de l'ensemble d'électrode (1) est configurée au moins sur
des portions comme un profilé en L et/ou un profilé en C.
2. Ensemble d'électrode selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sangle faisant le tour du corps (2) est guidée au moins sur des portions par l'ensemble
d'électrode (1).
3. Ensemble d'électrode selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le pan inférieur (4) du profilé en L ou en C présente une zone de bord inférieure
(5), qui s'étend approximativement parallèlement au côté avant (3) de l'ensemble d'électrode
(1).
4. Ensemble d'électrode selon la revendication 3, caractérisé en ce que la dimension longitudinale de la zone de bord inférieure (5) constitue une partie
de la longueur totale (L) de l'ensemble d'électrode (1).
5. Ensemble d'électrode selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le pan supérieur (6) du profilé en C présente une zone de bord supérieure (7), qui
s'étend approximativement parallèlement au côté avant (3) de l'ensemble d'électrode
(1).
6. Ensemble d'électrode selon la revendication 5, caractérisé en ce que la dimension longitudinale de la zone de bord supérieure (7) constitue une partie
de la longueur totale (L) de l'ensemble d'électrode (1).
7. Ensemble d'électrode selon une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce que la zone de bord supérieure (7) et la zone de bord inférieure (5) sont espacées l'une
de l'autre.
8. Ensemble d'électrode selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sur le côté arrière (8) de l'ensemble d'électrode (1) tourné vers le corps de la
personne, au moins une électrode (9) avec une surface de contact (10) est prévue.
9. Ensemble d'électrode selon la revendication 8, caractérisé en ce que deux électrodes sont prévues sur l'ensemble d'électrode.
10. Ensemble d'électrode selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'ensemble d'électrode (1), notamment conjointement à un autre ensemble d'électrode
(11) est en liaison électrique avec une installation électronique d'émetteur (12).
11. Ensemble d'électrode selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'ensemble d'électrode (1, 11) forme conjointement à l'installation électronique
d'émetteur (12) disposée dans un boîtier (13) une unité de mesure et de transmission
(14).
12. Ensemble d'électrode selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que l'ensemble d'électrode (1, 11) s'étend partiellement parallèlement à l'installation
électronique d'émetteur (12), respectivement au boîtier (13).
13. Ensemble d'électrode selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'ensemble d'électrode (1, 11), notamment le côté avant (3), s'étend dans la direction
radiale par rapport à un axe longitudinal (A) en étant espacé de l'installation électronique
d'émetteur (12), respectivement du boîtier (13).
14. Ensemble d'électrode selon la revendication 13, caractérisé en ce que la sangle (2) faisant le tour du corps de la personne est étirée en l'état tendu
dans l'espacement entre l'ensemble d'électrode (1, 11), notamment entre le côté avant
(3), et l'installation électronique d'émetteur (12), respectivement le boîtier (13)
et repose sur le côté arrière (16) du boîtier (13) tourné vers le corps de la personne.
15. Ensemble d'électrode selon une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la sangle faisant le tour du corps (2) est constituée d'un matériau textile élastique.
16. Composant d'électrode selon une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que l'ensemble électronique (1, 11) est constitué d'un plastique non conducteur en ce
qui concerne ses pièces exerçant une fonction de portance, fixation, maintien et guidage
et en ce que l'électrode (9) coordonnée à l'ensemble d'électrode (1, 11) est constituée d'un plastique
électriquement conducteur, notamment de l'ABS, ou de métal.
17. Ensemble d'électrode selon une des revendications 12 à 17, caractérisé en ce que le boîtier (13) est constitué d'un plastique solide.
18. Procédé de fixation d'un ensemble d'électrode selon une des revendications 1 à 17,
sur le corps d'une personne au moyen d'une sangle faisant le tour du corps tendue,
moyennant quoi le côté arrière de l'ensemble d'électrode équipé d'au moins une électrode
avec une surface de contact repose sur le corps d'une personne, comprenant les étapes
consistant en ce que
d'abord, la sangle faisant le tour du corps est tendue autour du corps de la personne
et ensuite l'ensemble d'électrode est suspendu sur la sangle, moyennant quoi la sangle
faisant le tour du corps cale l'ensemble d'électrode.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que une unité de mesure et de transmission formée par deux ensembles d'électrodes et
une installation électronique d'émetteur est suspendue sur la sangle faisant le tour
du corps.


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