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EP 1 559 573 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 02.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung von Druckerzeugnissen wie Bücher, Broschüren, Zeitschriften
oder dgl
Method for producing printed products such as books, brochures, periodicals or similar
Procédé pour la fabrication de produits imprimés comme livres, brochures, périodiques
ou similaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.2005 Patentblatt 2005/31 |
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Patentinhaber: Müller Martini Holding AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Silberbauer, Günther
4813 Uerkheim (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 005 984 DE-A- 2 740 320 DE-B- 1 265 763 DE-U- 20 307 461
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EP-A1- 1 197 456 DE-A- 10 005 052 DE-C- 360 378
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aus mehreren zur Verarbeitung
mit einer Digitaldruckmaschine sequenziell gedruckten Druckbogen gebildeten Druckerzeugnissen
wie Bücher, Broschuren oder Zeitschriften, bestehend aus mehreren Druckbogen, die
sequenziell einer ersten Fördervorrichtung übergeben, auf einem Förderweg der ersten
Fördervorrichtung einer Stapelvorrichtung zugeführt und zur Herstellung der Druckerzeugnisse
in der Stapelvorrichtung gestapelt werden sowie eine Einrichtung zur Durchführung
des Verfahrens.
[0002] Die Herstellung von Büchern aus Druckbogen und Zusatzbogen ist bekannt. Der Zusatzbogen
ist beispielsweise ein Bogen mit einer Klappe oder einer Tasche. Solche Bogen müssen
separat bearbeitet werden und können somit nicht wie die Druckbogen in einer üblichen
Druckmaschine gedruckt und anschliessend in einer Falzvorrichtung gefalzt werden.
Der Zusatzbogen kann auch ein farbig bedruckter Bogen sein, der in einer weiteren
Druckmaschine gedruckt worden ist. Denkbar sind auch Zusatzbogen mit einer Prägung,
Lochung, einem eingelegten Chip oder dergleichen. Bisher war es üblich, solche Zusatzbogen
von Hand einem noch nicht gebundenen Buchblock beizulegen. Dies ist vergleichsweise
aufwändig, da insbesondere darauf geachtet werden muss, dass der Zusatzbogen an der
richtigen Stelle in den Buchblock eingelegt wird.
[0003] Aus der
DE 2740320 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem in einem Buch eine Einlage, beispielsweise eine
Karte, eingelegt wird. Die Herstellung erfolgt mit einer Zusammentragmaschine aus
mehreren Anlegern. Wenigstens einer dieser Anleger weist in einem Magazin die einzulegende
Karte auf, die dann mit der Anlegertrommel aus dem Magazin abgezogen und dem sich
bildenden Buchblock beigelegt wird. Ist der Buchblock gebildet, wird er gebunden und
anschliessend geschnitten. Dieses Verfahren ermöglicht das automatische Einlegen von
Karten in ein Buch, beispielsweise in eine Zeitschrift. Es ist auch bekannt, solche
Karten während des Abziehvorganges mit einem Klebstoff zu versehen. Dieses Verfahren
bedingt eine Zusammentragmaschine und entsprechende Anleger. Es eignet sich jedoch
nicht für ein Verfahren, bei dem mit einer Digitaldruckmaschine sequenziell gedruckt
wird. Das sequenzielle Drucken von Druckbogen mit einer Digitaldruckmaschine hat den
besonderen Vorteil, dass auch Kleinserien kostengünstig hergestellt werden können.
[0004] Sowohl die
EP1 005984 A1 als auch die
EP1197456 A1 beschreiben Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von aus mehreren zur Verarbeitung
mit einer Digitaldruckmaschine sequentiell gedruckten Druckbogen gebildeten Druckerzeugnissen,
bestehend aus mehreren Druckbogen die in einer Stapelvorrichtung gestapelt werden.
Dazu werden die Druckbogen zunächst sequenziell einer ersten Fördervorrichtung übergeben
und schliesslich auf einem Förderweg der ersten Fördervorrichtung zur Stapelvorrichtung
zugeführt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
zu schaffen, das auch beim sequenziellen Drucken mit einer Digitaldruckmaschine das
Einlegen wenigstens eines Zusatzbogens kostengünstig und kleinem Personalaufwand ermöglicht.
[0006] Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemässen Verfahren entsprechend der Merkmale des
Kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Beim erfindungsgemässen Verfahren wird
der wenigstens eine Zusatzbogen somit einem einzelnen Druckbogen beigelegt und somit
nicht wie bisher an der vorgesehenen Stelle in den bereits gebildeten Buchblock eingelegt.
Das Produkt aus dem einzelnen Druckbogen und dem wenigstens einen Zusatzbogen wird
dann wie die üblichen anderen Druckbogen zum Buchblock gestapelt. Dieser Buchblock
mit dem eingelegten Zusatzbogen kann dann wie üblich bearbeitet werden, insbesondere
gebunden, beispielsweise klebegebunden und geschnitten werden. Das Buch kann ein übliches
Buch, eine Zeitschrift, Broschüre oder dergleichen sein. Es können auch ohne weiteres
mehrere Zusatzbogen eingelegt werden. Beispielsweise kann ein Zusatzbogen eine Klappe
aufweisen und ein anderer Zusatzbogen kann farbig bedruckt sein oder beispielsweise
eine Prägung oder ein Hologramm aufweisen.
[0007] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens ist die hohe Flexibilität
in der Herstellung von Büchern bzw. Buchblöcken. Die Zusatzbogen und die Druckbogen
können ohne grosse Umstellarbeiten geändert werden, sodass hochwertige Bücher auch
in kleineren Serien kostengünstig herstellbar sind.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der wenigstens eine Zusatzbogen
mit einem Anleger von einem Stapel abgezogen und anschliessend dem einzelnen Druckbogen
hinzugefügt wird.
[0009] Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders hohe Automatisierung und Leistung.
[0010] Es ist vorgesehen, dass der Zusatzbogen einer zweiten Fördervorrichtung zugeführt
und mit dieser mit einem einzelnen Druckbogen vereint wird, welcher mit einer ersten
Fördervorrichtung sequenziell gefördert wird. Die zweite Fördervorrichtung wird hierbei
vorzugsweise mit einem Anleger beschickt. Hierbei ist es möglich, mehrere solche Anleger
zu verwenden, die jeweils einen Zusatzbogen an diese zweite Fördervorrichtung abgeben.
Es ist hiermit möglich, einen Buchblock mit mehreren unterschiedlichen Zusatzbogen
zu bilden und an verschiedenen Stellen eines Buchblocks damit zu versehen. Vorzugsweise
wird hierbei der Zusatzbogen dem durch die erste Fördervorrichtung transportierten
Druckbogen beispielsweise nach einer Falzvorrichtung, jedoch vor der Stapelvorrichtung
zugeführt.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass auf den wenigstens einen
Zusatzbogen, beispielsweise einem Bogen geringeren Ausmasses, vor dem Vereinen mit
dem Druckbogen ein Verbindungsmittel zugeführt wird. Das Verbindungsmittel ist beispielsweise
ein Leim, ein Kleber oder eine Heftklammer. Damit kann sichergestellt werden, dass
der Zusatzbogen auf dem Druckbogen sicher positioniert wird und seine Lage bezüglich
des Druckbogens nicht mehr ändern kann. Damit wird somit ein Produkt aus einem Druckbogen
und einem Zusatzbogen geschaffen, das sich auch beim späteren Fördern nicht verändert.
Damit kann auch erreicht werden, dass der Zusatzbogen im Buchblock bzw. im fertigen
Buch exakt positioniert ist. Dieses Verfahren ist dann besonders effizient, wenn der
Zusatzbogen ein kleineres Format besitzt oder an einer speziellen auf dem Druckbogen
angeordnet werden soll. Der Zusatzbogen wird also bereits vor der Bildung des Buchblockes
genau positioniert. Die Verbindung zwischen Druckbogen und Zusatzbogen kann auch temporär
sein.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird auf den Zusatzbogen beispielsweise mit
einer Sprühdüse Leim oder ein Kleber aufgetragen. Unmittelbar anschliessend wird der
Zusatzbogen auf den einzelnen Druckbogen aufgelegt und durch den Leim bzw. Kleber
mit dem Druckbogen verbunden.
[0013] Die Erfindung betrifft zudem eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die
Einrichtung weist eine erste Fördervorrichtung für die Druckbogen und eine Stapelvorrichtung
zum Bilden eines Buchblockes auf. Dabei ist der ersten Förder vorrichtung eine Digitaldruckmaschine
vorgeschaltet, mit welcher die Druckbogen sequenziell gedruckt werden. Bei einer solchen
Einrichtung ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass sie eine zweite Fördervorrichtung
aufweist, mit welcher wenigstens ein Zusatzbogen einem durch die erste Fördervorrichtung
transportierten einzelnen Druckbogen hinzufügbar ist.
[0014] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der einzigen Figur
erläutert. Diese Figur zeigt schematisch eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen
Einrichtung.
[0016] Die in der einzigen Figur gezeigte Einrichtung 1 weist eine Druckmaschine 2 auf,
die vorzugsweise eine Digitaldruckmaschine ist, mit welcher sequenziell gedruckt werden
kann. Nach der Druckmaschine 2 ist eine Falzvorrichtung 21 angeordnet, in welcher
in an sich bekannter Weise mit einem Kreuzfalz Druckbogen S gefalzt werden. Diese
Druckbogen S werden sequenziell einer ersten Fördervorrichtung 3 übergeben. Gezeigt
sind in der einzigen Figur Druckbogen S1 bis S7, die unterschiedlich gedruckt sind
und die beispielsweise eine Zeitschrift ergeben.
[0017] Die Einrichtung 1 weist eine zweite Fördervorrichtung 4 auf. Mit dieser zweiten Fördervorrichtung
4 werden Zusatzbogen A und B gefördert und wie ersichtlich der ersten Fördervorrichtung
3 zugeführt. Die Zusatzbogen A und B können auch von einer Digitaldruckmaschine bedruckt
worden sein und werden jeweils mit einem Anleger 18 bzw. 19 von einem Stapel 7 bzw.
8 abgezogen und auf die zweite Fördervorrichtung 4 abgelegt. Die Anleger 18 und 19
können an sich bekannte Trommelanleger sein, die jeweils eine Trommel 9 aufweisen,
welche um eine Achse 11 angetrieben ist. Die Trommeln 9 besitzen Greifer 10, mit denen
vom Stapel 7 bzw. 8 jeweils ein Zusatzbogen A bzw. B abgezogen und nach unten auf
die zweite Fördervorrichtung 4 abgelegt wird. Die Stapel 7 und 8 sind jeweils in einem
Magazin 5 bzw. 6 gelagert. Die Magazine 5 und 6 können von Hand oder maschinell beschickt
werden.
[0018] Auf die Zusatzbogen A und B wird mit einer Vorrichtung 12 ein Haftmittel, insbesondere
ein Leim aufgetragen. Diese Vorrichtung 12 weist einen Topf 13 auf, aus dem über eine
Leitung 14 einer Düse 15 oder einem anderen Auftragsmittel Leim zugeführt wird. Mit
der Düse 15 wird dieser Leim bedarfsfalls auf die Unterseite eines Zusatzbogens A
bzw. B aufgesprüht. Der Leim ist vorzugsweise ein Heissleim. Der Auftrag kann punktförmig
oder an sich beliebig sein. Selbstverständlich wird dieser Leim nur auf Zusatzbogen
A und B aufgetragen, die das ermöglichen und insbesondere an den entsprechenden Stellen
nicht bedruckt sind. Der Bereich des aufgesprühten Klebers kann später, beispielsweise
beim Klebebinden, abgetrennt werden. Die Vorrichtung ist von einer hier nicht gezeigten
Steuervorrichtung gesteuert.
Eine andere nicht gezeigte Steuervorrichtung ist mit einem Sensor 16 verbunden, welcher
durch Signale die Position des Zusatzbogens A bzw. B ermittelt und die Fördervorrichtung
so steuert, damit sichergestellt ist, dass die Zusatzbogen A bzw. B an der gewünschten
Stelle mit einem Druckbogen S zusammentreffen.
[0019] Die erste Fördervorrichtung 3 wird durch die zweite Fördervorrichtung 4 mit den Zusatzbogen
A bzw. B beschickt. Hierbei wird ein einzelner Druckbogen S1 bzw. S2 von unten an
einen Zusatzbogen A bzw. B oder von oben herangeführt. Wie ersichtlich, werden die
Druckbogen S1 und S2 von unten in einem Bogen in die Ebene der zweiten Fördervorrichtung
4 eingefahren. Der Zusatzbogen A bzw. B bildet mit dem entsprechenden Druckbogen S1
bzw. S2 ein Produkt SA bzw. SB, das mit den übrigen Druckbogen S weiterhin sequenziell
gefördert wird. Bei diesem Produkt SA bzw. SB ist im Fall eines Leimauftrages der
Zusatzbogen A bzw. B unverrückbar mit dem entsprechenden Druckbogen S1 bzw. S2 verbunden.
Bei der weiteren Verarbeitung kann sich der Zusatzbogen A bzw. B bezüglich des Druckbogens
S1 bzw. S2 nicht mehr verschieben. Denkbar ist auch eine Ausführung, bei welcher die
Druckbogen S1 bzw. S2 mit dem entsprechenden Zusatzbogen A bzw. B mechanisch, beispielsweise
durch Fadenheften verbunden werden.
[0020] Die Druckbogen S und die Produkte SA sowie SB werden in einer Stapelvorrichtung 20
zu einem Buchblock 17 gestapelt. Dieser Buchblock 17 enthält somit in der gewünschten
Reihenfolge die Druckbogen S1 bis S7 sowie die Zusatzbogen A und B. Der Buchblock
17 wird nun in an sich bekannter Weise gebunden und anschliessend geschnitten. Hierbei
kann der Buchblock 17 mit einem hier nicht gezeigten Umschlag versehen sein. Es sind
alle Bindearten möglich, beispielsweise Klebebinden, Fadenheften und dergleichen.
[0021] Es sind auch, wie gezeigt, zwei oder mehr als zwei Stapelvorrichtungen 20 und 20'
möglich, wobei in den Stapelvorrichtungen 20 bzw. 20' unterschiedliche Buchblöcke
17 bzw. 17' gebildet werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird in der Stapelvorrichtung
20 ein Buchblock 17 mit drei Zusatzbogen B und in der Stapelvorrichtung 20' ein Buchblock
17' mit einem Zusatzbogen A gebildet. Es ist hier auch ohne weiteres und ohne aufwändige
Umstellarbeiten möglich, einen Buchblock zu bilden, der sowohl einen Zusatzbogen A
als auch einen Zusatzbogen B aufweist. Ebenfalls können die Druckbogen S in einfacher
Weise geändert werden.
1. Verfahren zur Herstellung von aus mehreren zur Verarbeitung mit einer Digitaldruckmaschine
sequenziell gedruckten Druckbogen (S) gebildeten Druckerzeugnissen wie Bücher, Broschuren
oder Zeitschriften, bestehend aus mehreren Druckbogen (S), die
• sequenziell einer ersten Fördervorrichtung (3) übergeben werden,
• auf einem Förderweg der ersten Fördervorrichtung (3) einer Stapelvorrichtung (20)
zugeführt werden, und
• zur Herstellung der Druckerzeugnisse in der Stapelvorrichtung (20) gestapelt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Druckerzeugnisse aus mehreren sequenziell gedruckten Druckbogen (S) und wenigstens
einem Zusatzbogen (A, B) gebildet werden,
• der wenigstens eine Zusatzbogen (A, B) auf einer zweiten Fördervorrichtung (4) gefördert
und einem der sequenziell gedruckten Druckbogen (S) auf dem Förderweg der ersten Fördervorrichtung
(3) zugeführt wird, und
• die sequenziell gedruckten Druckbogen (S) sowie der wenigstens eine Zusatzbogen
(A, B) in der Stapelvorrichtung (20) vereint gestapelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einem Druckbogen (S) wenigstens ein Zusatzbogen (A, B) zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Zusatzbogen (A, B) mittels Anleger (18, 19) von einem Stapel
(7, 8) abgezogen und einem Druckbogen (S) zugeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Zusatzbogen (A, B) von einer Digitaldruckmaschine (2) dem Druckbogen
(S) zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den wenigstens einen Zusatzbogen (A, B) ein Verbindungsmittel, beispielsweise
Klebstoff aufgetragen wird.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit
einer ersten Fördervorrichtung (3) für die Druckbogen (S) und einer Stapelvorrichtung
(20, 20') zur Bildung eines Buchblocks, wobei der ersten Fördervorrichtung (3) eine
zur sequenziellen Verarbeitung der Druckbogen (S) ausgebildete Digitaldruckmaschine
(2) vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der ersten Fördervorrichtung (3) eine in diese mündende zweite Fördervorrichtung
(4) vorgesehen ist, mit der wenigstens ein Zusatzbogen (A, B) einem Druckbogen (S)
zuführbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der zweiten Fördervorrichtung (4) eine dem wenigstens einen Zusatzbogen (A,
B) Klebstoff zuführende Klebstoffstation (16) angeordnet ist.
1. Method for producing printed products, such as books, brochures or periodicals, made
from several printed sheets (S) printed sequentially for processing with a digital
printing press, consisting of several printed sheets (S), which
• are delivered sequentially to a first conveying device (3),
• are supplied to a conveyor path of the first conveying device (3) of a stacking
device (20) and
• are stacked in the stacking device (20) for producing printed products, characterised in that
• the printed products are made from several printed sheets (S) printed sequentially
and at least one additional sheet (A, B),
• the at least one additional sheet (A, B) is conveyed on a second conveying device
(4) and supplied to one of the printed sheets (S) printed sequentially on the conveying
path of the first conveying device (3) and
• the printed sheets (S) printed sequentially as well as the at least one additional
sheet (A, B) are stacked in the stacking device (20) as one.
2. Method according to claim 1, characterised in that at least one additional sheet (A, B) is supplied to a printed sheet (S).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one additional sheet (A, B) is removed from a stack (7, 8) and supplied
to a printed sheet (S) by means of feeders (18, 19).
4. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one additional sheet (A, B) is supplied to the printed sheet (S) by
a digital printing press (2).
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that a means of joining, such as adhesive for example, is applied to the at least one
additional sheet (A, B).
6. Device for carrying out the method according to one of claims 1 to 5, with a first
conveying device (3) for printed sheets (S) and a stacking device (20, 20') for making
a book block, in which there is a digital printing press (2) designed to prepare printed
sheets (S) sequentially upstream of the first conveying device (3), characterised in that a second conveying device (4) ending in this is provided along the first conveying
device (3), with which the at least one additional sheet (A, B) may be supplied to
a printed sheet (S).
7. Device according to claim 6, characterised in that an adhesive station (16) supplying adhesive to the at least one additional sheet
(A, B) is arranged along the second conveying device (4).
1. Procédé de fabrication de produits d'impression tels que des livres, des brochures
ou des périodiques constitué(e)s de plusieurs feuillets (S) imprimés séquentiellement
en vue du traitement dans une machine d'impression numérique, composés de plusieurs
feuillets imprimés (S) qui
• sont transférés séquentiellement à un premier dispositif de convoyage (3),
• sont délivrés à un dispositif d'empilement (20) sur un trajet de convoyage dudit
premier dispositif de convoyage (3),
• sont empilés dans ledit dispositif d'empilement (20), en vue de fabriquer lesdits
produits d'impression,
caractérisé par le fait que
• les produits d'impression sont constitués de plusieurs feuillets (S) imprimés séquentiellement,
et d'au moins un feuillet additionnel (A, B),
• ledit feuillet additionnel (A, B), à présence minimale, est convoyé sur un second
dispositif de convoyage (4) et est délivré à l'un desdits feuillets (S) imprimés séquentiellement,
sur le trajet de convoyage du premier dispositif de convoyage (3), et
• lesdits feuillets (S) imprimés séquentiellement, ainsi que ledit feuillet additionnel
(A, B) à présence minimale, sont réunis par empilement dans le dispositif d'empilement
(20).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins un feuillet additionnel (A, B) est délivré à un feuillet imprimé (S).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le feuillet additionnel (A, B), à présence minimale, est extrait d'une pile (7, 8)
au moyen d'un margeur (18, 19) et est délivré à un feuillet imprimé (S).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le feuillet additionnel (A, B), à présence minimale, est délivré au feuillet imprimé
(S) depuis une machine (2) d'impression numérique.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'un agent de liaison, par exemple un adhésif, est déposé sur le feuillet additionnel
(A, B) à présence minimale.
6. Appareil dévolu à la mise en oeuvre du procédé conforme à l'une des revendications
1 à 5, comprenant un premier dispositif de convoyage (3) dédié aux feuillets imprimés
(S) et un dispositif d'empilement (20, 20') conçu pour former un corps d'ouvrage,
une machine (2) d'impression numérique, réalisée en vue du traitement séquentiel desdits
feuillets imprimés (S), étant installée en amont dudit premier dispositif de convoyage
(3), caractérisé par le fait qu'un second dispositif de convoyage (4), par lequel le feuillet additionnel (A, B) à
présence minimale peut être délivré à un feuillet imprimé (S), est prévu le long du
premier dispositif de convoyage (3) et débouche dans ce dernier.
7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé par le fait qu'un poste d'encollage (16), délivrant un adhésif au feuillet additionnel (A, B) à présence
minimale, est implanté le long du second dispositif de convoyage (4).

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