(57) Die Erfindung richtet sich auf eine Tür, ein Fenster od. dgl. zum Öffnen und Schließen
einer Öffnung in einem Blendrahmen durch einen Flügelrahmen, wobei der Flügelrahmen
mittels eines Fensterbeschlages am Blendrahmen bewegbar angeordnet ist. Der Flügelrahmen
kann dabei zumindest zwei unterschiedliche Stellungen zum Blendrahmen einnehmen, nämlich
eine Schließstellung, in der die Öffnung des Blendrahmens durch den Flügelrahmen verschlossen
ist, und eine Offenstellung, in der der Flügelrahmen insgesamt einen Abstand zum Blendrahmen
aufweist oder zusätzlich zu diesem Abstand auch seitlich zum Blendrahmen verschoben
ist. Um ein einfach und unkompliziert zu bedienendes Fenster zu erhalten, bei dem
nicht die notwendigen Führungen - zum Verschieben des Flügelrahmens zum Blendrahmen
- außerhalb des eigentlichen Blendrahmens hervorstehen, wird vorgeschlagen, dass der
Fensterbeschlag technische Mittel enthält, durch die der Flügelrahmen seine Offenund
Schließstellung erreicht, wobei er zuerst aus seiner Schließstellung am Blendrahmen
auf einen Abstand anhebbar ist und anschließend der Flügelrahmen zum Blendrahmen seitlich
verschiebbar gehalten ist, und dass der gesamte Fensterbeschlag nur zwischen Flügelrahmen
und Blendrahmen angeordnet ist, so dass der Fensterbeschlag in der Schließstellung
des Flügelrahmens nicht über den Flügelrahmen hinausragt. Dabei enthalten vorzugsweise
die Mittel des Fensterbeschlages zumindest eine Antriebsstange sowie eine teleskopartige
Führung. Ebenfalls können sie auch noch zumindest einen zusätzlichen Hebel aufweisen,
(Fig. 1).
|

|