| (19) |
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(11) |
EP 1 561 035 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.07.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/002241 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/040139 (13.05.2004 Gazette 2004/20) |
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| (54) |
VORRICHTUNG MIT EINEM IM GEHÄUSE ROTIERENDEN BAUTEIL
DEVICE PROVIDED WITH A COMPONENT ROTATABLE IN A HOUSING
DISPOSITIF COMPRENANT UN COMPOSANT QUI PEUT TOURNER DANS UN LOGEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
30.10.2002 DE 10250554
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.2005 Patentblatt 2005/32 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LETTNER, Thomas
A-5421 Adnet (AT)
- HABERLER, Walter
A-5411 Oberalm (AT)
- HIRSCHER, Erich
A-5522 St. Martin (AT)
- PUTZER, Andreas
A-5164 Seeham (AT)
- SCHILLER, Friedrich
A-5411 Oberalm (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 350 877 DE-U- 8 811 252 US-A- 3 545 900 US-A- 5 468 130
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DE-A1- 3 920 184 JP-A- S6 432 087 US-A- 5 382 144
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 272 (M-1134), 10. Juli 1991 (1991-07-10) &
JP 03 092590 A (TOYOTA AUTOM LOOM WORKS LTD), 17. April 1991 (1991-04-17)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 052 (M-668), 17. Februar 1988 (1988-02-17)
& JP 62 199982 A (MATSUSHITA REFRIG CO), 3. September 1987 (1987-09-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung mit einem Gehäuse und mit wenigstens
einem im Gehäuse angeordneten rotierenden Bauteil nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist durch die
DE 196 25 564 A1 bekannt. Diese Vorrichtung ist eine Zahnradförderpumpe für eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
einer Brennkraftmaschine und weist ein Gehäuse auf, in dem ein rotierend angetriebenes
Paar von Zahnrädern angeordnet ist. Die Zahnräder sind im Gehäuse radial und axial
gelagert. Das Gehäuse besteht aus Leichtmetall wie beispielsweise Aluminium. Das Gehäuse
weist Zapfen auf, auf denen die Zahnräder radial gelagert sind, und Wände, die axiale
Lager für die Zahnräder bilden. Aufgrund der geringen Härte des Leichtmetalls des
Gehäuses kommt es während des Betriebs der Zahnradförderpumpe zu einem starken Verschleiß,
so dass diese nur eine geringe Lebensdauer erreicht.
[0003] Aus der
DE 88 11 252 U1 ist eine Außenzahnradpumpe, die zwei nach Art eines Zahnradgetriebes ineinander greifende
Zahnräder in einer Radkammer aufweist, bekannt. Dabei ist die Radkammer in einem Gehäuse
vorgesehen und von einem Flanschdeckel verschlossen und bei dem Gehäuse und dem Flanschdeckel
sind Lagerbuchsen zur Aufnahme je eines Lagerzapfens der Zahnräder vorgesehen, wobei
auf dem
[0004] Zahnradgetriebe, den Lagerzapfen sowie den Laufflächen der Lagerbuchsen gleichartige
Verschleißschutzschichten vorgesehen sind.
[0005] Die
US 5 468 130 zeigt einen Scrollverdichter. Ein Vordergehäuse ist an einer festen Scrollspriale
aus einer Aluminiumlegierung befestigt. Eine rotierende Welle ist an dem Vordergehäuse
gelagert mit einer exzentrischen Welle, die an der rotierenden Welle gelagert ist.
Ein Ausgleichsgewicht und eine Buchse sind an der exzentrischen Welle gelagert. Eine
bewegliche Scrollspirale aus einer Aluminiumlegierung ist rotierend an der Buchse
mit Radiallagern gelagert. Auf die bewegliche Scrollspirale ist eine Beschichtungsstruktur
aufgebracht. Eine innere Beschichtungsstruktur besteht aus einer Nickel-Phosphor-Legierung
und eine äußere Beschichtungsstruktur aus einer Nickel-Bor-Legierung. Die äußere Beschichtungsstruktur
ist auf die innere Beschichtungstruktur aufgebracht.
[0006] Aus der
US 5 382 144 ist ein Scrollkompressor als Verdichter für einen Kältekreis, z. B. in Klimaanlagen,
bekannt. Der Scrollkompressor umfasst einen Rahmen, eine feste und bewegliche Scrollspirale
sowie einen beweglichen Oldham-Ring aus einer Aluminiumlegierung und eine Kurbelwelle.
Auf dem Oldham-Ring ist eine erste Beschichtung auf Basis einer multiplexen Zinklegierung
mit Kupfer und Nickel und hierauf ist eine Nickel-Phosphor-Beschichtung aufgebracht.
[0007] Die
DE 39 20 184 A1 zeigt einen Flügelzellenverdichter mit einem Zylinder, der durch einen Zylinderblock
und vordere und hintere Seitenblöcke, die einander gegenüberliegende Enden des Zylinderblockes
verschließen, gebildet wird, mit einem Rotor, der drehbar in dem Zylinder angeordnet
ist, wobei der Rotor in einer äußeren Umfangsfläche Flügelschlitze und entsprechend
in den Flügelschlitzen gleitend aufgenommene Flügel aufweist, wobei der
[0008] Zylinderblock, die vorderen und hinteren Seitenblöcke, der Rotor und die Flügel aus
einer Legierung auf Aluminiumbasis bestehen und wenigstens eines der Elemente, wie
Zylinderblock, vorderer und hinterer Seitenblock, Rotor und Flügel mit einer stromlos
aufgebrachten, Ni enthaltenden zusammengesetzten Überzugsschicht mit darin dispergierten
Polytetrafluorethylen (PTFE) überzogen ist.
[0009] Aus der
JP S64 32087 A ist ein Flügelzellenverdichter mit einem Zylinder, einem Zylinderblock und vorderen
und hinteren Seitenblöcken sowie mit einem Rotor und Flügel bekannt. An einer Gleitfläche
ist eine Ni-P-Plattierung ausgebildet.
Vorteile der Erfindung
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß durch die Beschichtung aus einer Nickellegierung ein geringerer Verschleiß
der Lagerung des wenigstens einen rotierenden
[0011] Bauteils und damit eine längere Lebensdauer der Vorrichtung erreicht ist.
[0012] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung angegeben. Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 3
wird der Verschleiß der Lagerung weiter verringert.
Zeichnung
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Zahnradförderpumpe
in einer Explosionsdarstellung, Figur 2 die Zahnradförderpumpe in einem Längsschnitt
entlang Linie II-II in Figur 3 und Figur 3 die Zahnradförderpumpe in einem Querschnitt
entlang Linie III-III in Figur 2.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0014] Eine in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung in Form einer Zahnradförderpumpe
ist beispielsweise in einer nicht dargestellten Förderleitung von einem Vorratstank
zu einer Kraftstoffhochdruckpumpe oder einer Kraftstoffeinspritzpumpe einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung
einer Brennkraftmaschine beispielsweise eines Kraftfahrzeugs angeordnet. Die Brennkraftmaschine
ist eine selbstzündende Brennkraftmaschine und der Kraftstoff, der durch die Zahnradförderpumpe
gefördert wird, ist Dieselkraftstoff. Die Zahnradförderpumpe weist ein mehrteiliges
Gehäuse auf, das ein Gehäuseteil 10 und ein Deckelteil 12 aufweist. Zwischen dem Gehäuseteil
10 und dem Deckelteil 12 ist eine Pumpkammer 14 gebildet, in der ein Paar an ihrem
Außenumfang miteinander kämmender Zahnräder 16,18 angeordnet ist. Das Gehäuseteil
10 weist zur Bildung der Pumpkammer 14 zwei Vertiefungen 20,22 auf, von deren Grund
jeweils ein Lagerzapfen 24,26 absteht. Die Lagerzapfen 24,26 sind einstückig mit dem
Gehäuseteil 10 ausgebildet und verlaufen zumindest annähernd parallel zueinander.
Die Lagerzapfen 24,26 können zur Gewichtsreduzierung des Gehäuseteils 10 zumindest
teilweise hohl ausgebildet sein. Das Zahnrad 16 weist eine Bohrung 17 auf, über die
es auf dem Lagerzapfen 24 drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 18 weist eine Bohrung
19 auf, über die es auf dem Lagerzapfen 26 drehbar gelagert ist. Die Lagerzapfen 24,26
bestimmten jeweils eine Drehachse 25,27 für die Zahnräder 16,18. Die Pumpkammer 14
ist in Richtung der Drehachsen 25,27 der Zahnräder 16,18 einerseits durch Wände 21,23
der Vertiefungen 20,22 des Gehäuseteils 10 und andererseits durch eine Wand 13 des
Deckelteils 12 begrenzt. Das Deckelteil 12 ist mit dem Gehäuseteil 10 fest verbunden,
beispielsweise mittels mehrerer Schrauben. Das Gehäuseteil 10 und das Deckelteil 12
bestehen aus Leichtmetall, vorzugsweise Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Die
Zahnräder 16,18 bestehen vorzugsweise aus Stahl, beispielsweise aus Sinterstahl.
[0015] Die Zahnradförderpumpe weist eine Antriebswelle 30 auf, die im Gehäuseteil 10 drehbar
gelagert ist. Die Antriebswelle 30 ist zumindest annähernd koaxial zum Lagerzapfen
24 angeordnet, wobei das Gehäuseteil 10 eine Bohrung aufweist, die sich im Lagerzapfen
24 fortsetzt und durch die das Ende der Antriebswelle 30 hindurchtritt. Zwischen der
Bohrung und der Antriebswelle 30 ist ein Wellendichtring eingebaut, um das Gehäuseteil
10 abzudichten. Die Antriebswelle 30 ist mit dem Zahnrad 16 gekoppelt, beispielsweise
über ein zwischen dem Stirnende des Lagerzapfens 24 und dem Deckelteil 12 angeordnetes
Koppelglied 36. Das Zahnrad 16 wird beim Betrieb der Zahnradförderpumpe über die Antriebswelle
30 rotierend angetrieben und überträgt diese Drehbewegung über eine Stirnverzahnung
auf das ebenfalls mit einer Stirnverzahnung versehene, mit dem Zahnrad 16 an seinem
Außenumfang kämmende Zahnrad 18. Die Zahnräder 16,18 teilen dabei die Pumpkammer 14
durch ihren Zahneingriff in zwei Teilbereiche, von denen ein erster Teilbereich einen
Ansaugraum 40 und ein zweiter Teilbereich einen Druckraum 42 bilden. Der Ansaugraum
40 ist dabei über je einen zwischen den Zahnnuten an den Umfangsflächen der Zahnräder
16,18 und der oberen und unteren Umfangswand der Pumpkammer 14 gebildeten Förderkanal
44 mit dem Druckraum 42 verbunden. Der Ansaugraum 40 und der Druckraum 42 weisen jeweils
eine Anschlussöffnung in der Wand des Gehäuseteils 10 oder des Deckelteils 12 auf,
über die der Ansaugraum 40 mit einer nicht dargestellten Ansaugleitung vom Vorratstank
und der Druckraum 42 über eine ebenfalls nicht dargestellte Förderleitung mit dem
Saugraum des Kraftstoffhochdruckpumpe oder der Kraftstoffeinspritzpumpe verbunden
ist. Die Anschlussöffnung in den Ansaugraum 40 bildet eine Einlassöffnung 46 und die
Anschlussöffnung in den Druckraum 42 bildet eine Auslassöffnung 48.
[0016] Die Lagerzapfen 24,26 des Gehäuseteils 10 bilden eine radiale Lagerung für die Zahnräder
16,18 und sind zur Erhöhung der Verschleißbeständigkeit der Lagerung der Zahnräder
16,18 mit einer Beschichtung 50 versehen, die aus einer Nickellegierung besteht. Die
Beschichtung 50 besteht insbesondere aus einer Nickel-Phosphor-Legierung. Die Nickel-Phosphor-Legierung
enthält zu wenigstens 94%, vorzugsweise zu etwa 95% Nickel und zu maximal 6%, vorzugsweise
etwa 5% Phosphor. Die Wände 21,23 des Gehäuseteils 10 sowie die Wand 13 des Deckelteils
12 bilden axiale Lagerstellen für die Zahnräder 16,18. Alternativ oder zusätzlich
zu den Lagerzapfen 24,26 sind die Wände 21,23 des Gehäuseteils 10 und die Wand 13
des Deckelteils 12 zur Erhöhung der Verschleißbeständigkeit der Lagerung mit der Beschichtung
50 versehen. Die Beschichtung 50 weist an ihrer Oberfläche eine zumindest im wesentlichen
ebene Mikrostruktur auf. Hierdurch wird eine besonders hohe Verschleißbeständigkeit
der Beschichtung 50 auch bei Schmierung nur durch den geförderten Kraftstoff und bei
Mischreibung, das bedeutet bei Gleitreibung zwischen den Zahnrädern 16,18 und der
Beschichtung 50 erreicht. Die Oberfläche der Beschichtung 50 unterscheidet sich damit
wesentlich von der Oberfläche bekannter Beschichtungen aus eine Nickel-Legierung,
die eine unebene Mikrostruktur, eine sogenannte Coliflower-Struktur, mit knospenartigen,
unregelmäßig verteilten und kugelförmigen Erhebungen aufweist. Die Beschichtung 50
weist abweichend hiervon infolge ihrer ebenen Mikrostruktur eine gleichmäßige Schichtdickenverteilung
und keine oder nur wenige Fehlstellen an der Oberfläche auf. Die Reproduzierbarkeit
einer Mikrohärtemessung der Beschichtung 50 ist dadurch verbessert, da die Mikrohärtemessung
an beliebigen Stellen der Beschichtung durchgeführt werden kann und korrekte Ergebnisse
liefert. Die Beschichtung 50 weist eine gleichmäßige glänzende Oberflächenfärbung
ohne nachweisbare Schwermetallzugabe auf. Aufgrund der fehlenden Schwermetallzugabe
ist die Zahnradförderpumpe gemäß bestehender gesetzlicher Vorschriften recyclingfähig.
[0017] Das Gehäuseteil 10 und das Deckelteil 12 werden vor dem Aufbringen der Beschichtung
50 in spezieller Weise vorbehandelt und die Beschichtung 50 wird mit einem chemischen
Beschichtungsverfahren auf die vorstehend angegebenen Bereiche des Gehäuseteils 10
und des Deckelteils 12 aufgebracht. Nachfolgend wird die Vorbehandlung und das Aufbringen
der Beschichtung 50 näher erläutert. Zunächst werden das Gehäuseteil 10 und das Deckelteil
12 gereinigt oder vorbehandelt, was in einem Säurebad, beispielsweise einem Premalbad,
bei Raumtemperatur für eine Dauer von etwa 20 bis 60 Sekunden erfolgt, für die Aktivierung
der Oberfläche. Anschließend werden die Teile 10,12 in einem oder mehreren Spülvorgängen
mit Reinstwasser gespült. Anschließend werden die Teile in eine Persulfatlösung bei
Raumtemperatur für eine Dauer von etwa 45 bis 90 Sekunden gegeben, in der die Oberfläche
der Teile zumindest teilweise oxidiert wird, so dass sich Aluminiumoxid bildet. Anschließend
erfolgt wenigstens ein Spülvorgang mit Reinstwasser. Anschließend werden die Teile
in eine Zinkatlösung bei 20° bis 28°C für eine Dauer von etwa 20 bis 60 Sekunden gegeben.
In der Zinkatlösung liegt Zink in ionischer Form vor, aus der sich elementares Zink
auf der Oberfläche der Teile abscheidet. Anschließend erfolgt wenigstens ein Spülvorgang
mit Reinstwasser. Anschließend werden die Teile wieder wie vorstehend angegeben in
eine Persulfatlösung bei Raumtemperatur für eine Dauer von etwa 45 bis 90 Sekunden
gegeben, in der die Oberfläche der Teile zumindest teilweise oxidiert wird. Nachfolgend
erfolgt wieder wenigstens ein Spülvorgang mit Reinstwasser. Anschließend werden die
Teile nochmals in eine Zinkatlösung bei 20° bis 28°C für eine Dauer von etwa 20 bis
60 Sekunden gegeben, so dass sich elementares Zink auf der Oberfläche der Teile abscheidet.
Nachfolgend erfolgt wenigstens ein Spülvorgang mit Reinstwasser. Das sich auf der
Oberfläche der Teile ablagernde Zink bildet eine Verbindungsschicht für die nachfolgend
aufgebrachte Nickel-Phosphor-Legierung. Die Teile werden hierbei in eine Lösung bei
28° bis 36°C für eine Dauer von etwa 3 bis 10 Minuten gegeben, in der Nickel in ionischer
Form und Orthophosphit enthalten ist, aus der sich die Nickel-Phosphor-Legierung auf
der Oberfläche der Teile abscheidet. Nachfolgend erfolgt wenigstens ein Spülvorgang
mit Reinstwasser. Anschließend werden die Teile in eine Lösung gegeben, in der Nickel
in ionischer Form und Orthophosphit enthalten ist, aus der sich die Nickel-Phosphor-Legierung
auf der Oberfläche der Teile abscheidet, bei etwa 80° bis 90°C, für eine Dauer, bis
die geforderte Schichtdicke erreicht wird. Nachfolgend erfolgt wenigstens ein Spülgang
mit Reinstwasser. Nachfolgend erfolgt eine Trocknung der Teile in einer ersten Stufe
bei einer Temperatur von etwa 55° bis 65°C für eine Dauer von etwa 1,5 bis 3 Minuten
durch Pulsblasen und in einer zweiten Stufe bei einer Temperatur von etwa 55° bis
65°C für eine Dauer von etwa 6 bis 15 Minuten mittels Heißluft. Abschließend erfolgt
noch eine Erwärmung der Teile auf eine Temperatur von etwa 200° bis 220°C für eine
Dauer von etwa 1 bis 2 Stunden, wodurch die Härte der Beschichtung 50 erhöht wird.
1. Vorrichtung mit einem Gehäuse (10,12) und mit wenigstens einem im Gehäuse (10,12)
angeordneten rotierenden Bauteil (16,18), das radial und/oder axial im Gehäuse (10,12)
gelagert ist, wobei das Gehäuse (10,12) aus Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium
oder einer Aluminium-Legierung besteht, wobei wenigstens ein Teil (10,12) des Gehäuses
zumindest teilweise die Lagerung des wenigstens einen Bauteils (16,18) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Gehäuseteil (10,12) zumindest im Bereich der Lagerung für das
wenigstens eine Bauteil (16,18) mit einer Beschichtung (50) aus einer Nickel-Legierung
versehen ist, die an ihrer Oberfläche eine zumindest im wesentlichen ebene Mikrostruktur
aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (50) aus einer Nickel-Phosphor-Legierung besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (50) durch Tempern härtegesteigert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (10) wenigstens einen Lagerzapfen (24,26) aufweist, auf dem das wenigstens
eine Bauteil (16,18) radial gelagert ist und dass zumindest der wenigstens eine Zapfen
(24,26) an seiner Oberfläche mit der Beschichtung (50) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (10,12) eine zumindest annähernd senkrecht zur Drehachse (25,27)
des wenigstens einen Bauteils (16,18) angeordnete Wand (21,23;15) aufweist, die ein
axiales Lager des wenigstens einen Bauteils (16,18) bildet und dass zumindest die
Wand (21,23;15) des Gehäuseteils (10,12) mit der Beschichtung (50) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Pumpe ist und das wenigstens eine Bauteil (16,18) ein Förderelement der
Pumpe ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe eine Zahnradpumpe ist und das wenigstens eine Förderelement (16,18) ein
Zahnrad ist.
1. device having a housing (10, 12) and at least one component (16, 18) which is arranged
so as to be rotatable in the housing (10, 12) and is mounted radially and/or axially
in the housing (10, 12), wherein the housing (10, 12) is made of a lightweight metal,
in particular aluminium or an aluminium alloy, wherein at least one part (10, 12)
of the housing at least partially forms the mounting for the at least one component
(16, 18), characterized in that the at least one housing part (10, 12) is provided, at least in the region of the
mounting for the at least one component (16, 18), with a coating (50) made of a nickel
alloy, which coating has at its surface an at least largely smooth microstructure.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the coating (50) consists of a nickel-phosphorus alloy.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the coating (50) is hardened by tempering.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the housing part (10) has at least one mounting peg (24, 26) on which the at least
one component (16, 18) is mounted radially, and in that at least the at least one peg (24, 26) is provided with the coating (50) on its surface.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the housing part (10, 12) has a wall (21, 23; 15) that is arranged at least approximately
perpendicular to the axis of rotation (25, 27) of the at least one component (16,
18) and forms an axial mounting for the at least one component (16, 18), and in that at least the wall (21, 23; 15) of the housing part (10, 12) is provided with the
coating (50).
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that this is a pump, and the at least one component (16, 18) is a delivery element of
the pump.
7. Device according to Claim 6, characterized in that the pump is a gear pump and the at least one delivery element (16, 18) is a gearwheel.
1. Dispositif avec un logement (10, 12) et avec au moins un composant (16, 18) pouvant
tourner disposé dans le logement (10, 12), qui est supporté radialement et/ou axialement
dans le logement (10, 12), dans lequel le logement (10, 12) se compose de métal léger,
en particulier d'aluminium ou d'un alliage d'aluminium, dans lequel au moins une partie
(10, 12) du logement forme au moins en partie le support dudit au moins un composant
(16, 18), caractérisé en ce que ladite au moins une partie de logement (10, 12) est munie, au moins dans la région
du support pour ledit au moins un composant (16, 18), d'un revêtement (50) en un alliage
de nickel, qui présente à sa surface une microstructure au moins essentiellement plane.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le revêtement (50) se compose d'un alliage nickel-phosphore.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le revêtement (50) présente une dureté accrue par trempe.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie de logement (10) présente au moins un tourillon (24, 26), sur lequel ledit
au moins un composant (16, 18) est supporté radialement et en ce qu'au moins ledit au moins un tourillon (24, 26) est muni du revêtement (50) à sa surface.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie de logement (10, 12) présente une paroi (21, 23; 15) disposée au moins
approximativement perpendiculairement à l'axe de rotation (25, 27) dudit au moins
un composant (16, 18), qui forme un palier axial dudit au moins un composant (16,
18) et en ce qu'au moins la paroi (21, 23; 15) de la partie de logement (10, 12) est munie du revêtement
(50).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que celui-ci est une pompe et ledit au moins un composant (16, 18) est un élément de
refoulement de la pompe.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la pompe est une pompe à engrenages et ledit au moins un élément de refoulement (16,
18) est une roue dentée.


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