[0001] Die Erfindung betrifft ein Etikett für Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, insbesondere
ein schwimmfähiges Etikett zum Befestigen an Aufgussbeuteln, insbesondere Teebeuteln.
[0002] Etiketten zum Befestigen an Aufgussbeuteln, insbesondere Teebeuteln, sind bekannt
und werden in der Regel aus Papier, Pappe oder ähnlichen Stoffen hergestellt, und
werden mit entsprechenden Aufdrucken versehen, aus denen zu entnehmen ist, welcher
Tee gerade aufgebrüht wird. Diese werden mit einem Faden mit dem Aufgussbeutel verbunden.
Derartige Etiketten sind in der Regel quadratisch oder rechteckig ausgebildet und
sind mit einem Bindfaden verbunden, welcher mit dem Aufgussbeutel, insbesondere einem
Teebeutel, verbunden ist.
[0003] Nachteilig bei diesen Etiketten ist, dass diese oft in das aufzubrühende Getränk
hineinfallen und dann umständlich aus dem manchmal sehr heißen Getränk herausgeholt
werden müssen. Hinzukommt, dass dieses nicht sehr appetitlich ist, so dass oftmals
der gesamte Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, aus dem aufzubrühenden Getränk
genommen werden muss.
[0004] Aus dem
DE 200 02 220 U1 ist ein Teebeutel mit Klebepunkt am Etikett bekannt, der in der Mitte des aufklappbaren
Etikettes angeordnet ist mit dem das Etikett an der Kanne bzw. Tasse haften bleibt.
Nachteilig ist auch hierbei, dass der Kleber schnell seine Wirkung verlieren kann,
wodurch dann das Etikett abfallen kann und der Teebeutel ebenfalls in die Tasse oder
in die Kanne fällt und dann aufwendig wieder herausgenommen werden muss, nachdem der
Aufbrühvorgang beendet ist.
[0005] Aus dem
GB 2 316 387 ist ein Teebeutel mit integrieter Schwimmvorrichtung bekannt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Etikett zu schaffen, das auf dem aufzubrühenden
Getränk, insbesondere Tee, schwimmt, so dass dieses leicht und schnell nach dem Ende
des Aufbrühvorganges angefasst und so der Aufgussbeutel schnell und sauber entfernt
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Etikett mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Etikett aus einem Schwimmkörper besteht,
der zweiteilig ausgebildet ist. Der Schwimmkörper besteht aus einer Vorder- und einer
Hinterseite, die fest miteinander verbunden sind. Die Vorder- und Hinterseite bestehen
jeweils aus einer schriftfähigen Folie, z. B. einer Polystyrolfolie. Die Vorderseite
wird mittels einer Siegelnaht mit der Hinterseite fest verbunden, so dass diese ein
Kissen bilden, welche beispielsweise im Herstellungsverfahren mit Luft gefüllt werden
kann oder nach Entnahme des Aufgussbeutels, insbesondere des Teebeutels, aus der Verpackung,
vor dessen eigentlichen Gebrauch.
[0009] Der Schwimmkörper des Etiketts kann die verschiedensten Formen aufweisen, dergestalt,
dass dieses entweder einen Bezug zur Ware, zum Herkunftsland, zum Verbrauchsort, zum
Beruf des Verbrauchers, oder zum Käufer bzw. Verbraucher des betreffenden Produktes
herstellt bzw. erzeugt, dergestalt, dass z. B. der Schwimmkörper die Form einer Tigerente
hat, wenn es sich um Zubereitungsbeutel für Getränke handelt, welche für Kinder geeignet
sind. Sollte es sich z. B. um Früchtetee handeln, so könnte der Schwimmkörper des
Etiketts z. B. die Form einer Frucht, wie. z. B. Apfel, Birne oder ähnliches aufweisen
oder sollte es sich um Ostfriesentee handeln, so könnte dann der Schwimmkörper des
Etiketts die Form eines Leuchtturmes in Miniaturform aufweisen. Sollte es sich z.
B. um eine Teemischung aus Ceylon handeln, so könnte der Schwimmkörper des Etiketts
eine entsprechende Form in Gestalt eines markanten Zeichens aus Ceylon aufweisen,
wie z.B. die Form eines Tempels oder einer Buddha-Statue. Der Schwimmkörper des Etiketts
kann darüber hinaus auch ggf. die Form eines Segelbootes oder anderen Gegenständen
aufweisen, und besteht ebenfalls aus Polystyrolfolie, der dann auf der Oberfläche
des entsprechenden Getränkes schwimmt. Darüber hinaus kann das schwimmfähige Etikett
auch einen Bezug zum potentiellen Käufer des entsprechenden Produktes aufweisen oder
es kann auch einen Bezug zu der Verkaufsstätte aufweisen, in dem das entsprechende
Produkt verkauft wird. Dies wird dadurch erreicht, dass das schwimmfähige Etikett
dann eine entsprechende Form annimmt, die mit Erwachsenen, Kindern, Senioren, Teenagern
und anderen Bevölkerungsschichten in Beziehung gesetzt werden können oder das schwimmfähige
Etikett kann die Form eines typischen Gebäudes, von Personen oder ähnlichem annehmen.
[0010] Des weiteren kann das Etikett so gekennzeichnet sein, dass an oder auf der Oberseite
des Schwimmkörpers, der aus einer Vorder- und Rückseite gebildet wird, ein Fortsatz
angeordnet ist, der ein schnelles und einfaches Greifen des als Schwimmkörper ausgebildeten
Etikettes samt daran befestigten Aufgussbeutels, insbesondere Teebeutels, durch die
Verbraucher ermöglicht, um diesen dann aus dem fertig zubereiteten Getränk rasch und
sauber entfernen zu können.
[0011] Anstelle mit Luft kann das kissenartig ausgebildete schwimmfähige Etikett auch mit
Helium oder einem anderen Gas, das leichter als Luft ist, befüllt sein. Des weiteren
kann die Vorderseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen Etikettes zur Aufnahme
des eigentlichen Etikettes taschenartig ausgebildet sein, wobei das Etikett aus Papier
besteht und in die Tasche eingeschoben werden kann. Hierdurch kann dieses Etikett
mehrfach wiederverwendet werden und das eigentliche Etikett kann ausgetauscht werden,
wodurch der Schwimmkörper wiederverwendbar ist.
[0012] An der Unterseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen Etikettes ist ein Faden angeordnet,
der mit dem Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, verbunden ist und entweder an diesem
durch Binden oder durch Klammern befestigt werden kann. Das schwimmfähige Etikett
kann auch mittig im Faden angeordnet sein, wobei die beiden Fadenenden mit dem Etikett
verbunden sind. Alternativ kann das Etikett auch einen Rahmen aufweisen, der die Polystyrolfolien
oder Kunststofffolien, die die Vorder- bzw. Rückseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen
Etikettes bilden, umgibt, und in dem der Schwimmkörper angeordnet ist, der aus Kunststoff
oder Pappe bestehen kann, und in dem dann an der Unter- und Oberseite jeweils Durchbrechungen
angeordnet sind, zur Aufnahme der Fadenenden. Bei einem durchgängigem Faden wird dieser
Faden dann durch die Durchbrechungen durchgezogen, so dass das schwimmfähige Etikett
dann auf dem Faden aufgefädelt wird und dort verschiebbar angeordnet ist. Die mittige
Anordnung des Etikettes erfolgt dann mittels eines Stoppers, in dem der Faden dann
an den entsprechenden Stellen verknotet wird. Auf diese Art und Weise können jedenfalls
mehrere schwimmfähige Etiketten oder auch schriftfähige Etiketten oder schwimmfähige
Etiketten im Wechsel angeordnet werden.
[0013] Des weiteren kann das schwimmfähige Etikett so ausgebildet sein, dass auf dessen
Vorder- oder Rückseite oder auf beiden Seiten Taschen angeordnet sind, welche an ihrer
Unterseite mit einer Anzahl von Löchern versehen sind, zur Aufnahme von portionsweise
abgepackten und der Geschmacksfindung dienenden Zusatzstoffen , welche dort in Gel-,
Pulver oder Tablettenform eingefüllt werden. Diese Stoffe entfalten dann während des
Schwimmens des schwimmfähigen Etikettes an der Oberseite des Getränkes ihre geschmacksverändernde
Wirkung. Alternativ kann diese Extratasche nicht am schwimmfähigen Etikett angeordnet
sein, sondern kann mittels eines zusätzlichen Fadens am Verbindungsfaden zwischen
dem schwimmfähigen Etikett und Aufgussbeutel separat angeordnet sein. Auch diese Tasche
kann so ausgebildet sein, dass diese dann schwimmfähig ist, in dem diese aus einem
schwimmfähigen Körper besteht, an dem eine oder mehrere Taschen angeordnet sind. Bei
dieser Ausführungsart ist die Tasche mit einem Extrafaden entweder am schwimmfähigen
Etikett oder am Verbindungsfaden zwischen schwimmfähigen Etikett und Aufgussbeutel
befestigt. Die Befestigung am Verbindungsfaden zwischen schwimmfähigen Etikett und
Aufgussbeutel ist so ausgebildet, dass diese längsverschiebbar ist, so dass die Tasche
je nach Bedarf in die jeweils benötigte Position geschoben werden kann. Die Tasche
kann ebenfalls aus Polystyrolfolie oder Klarsichtfolie bestehen. Sind mehre Zusatzstoffe
in mehreren Taschen vorgesehen, so können die Inhalte unterschiedlich sein und zwar
sowohl mengenmäßig als auch in der Art des Zusatzstoffes, so z. B. Zucker, Zuckerersatz
oder Trockenmilch. Alternativ können auch andersartige Aromastoffe verwendet werden.
[0014] Bei einer zweiten Ausführungsform ist das schwimmfähige Etikett so ausgebildet, dass
sich dieses selbständig aufstellt, so dass dieses problemlos aus dem zubereiteten
Getränk entfernt werden kann, ohne dass man sich die Finger an der heißen Getränkoberfläche,
insbesondere bei Tee oder anderen heißen Getränken verbrüht. Das schwimmfähige Etikett
ist in diesem Fall rechteckig ausgebildet, kann aber auch rund, elliptisch, sechseckig,
achteckig, fünfeckig, dreieckig, viereckig oder sonstig vieleckig ausgebildet sein.
Auch andere geometrische Formen sind denkbar. Das schwimmfähige Etikett weist eine
innere und äußere Perforation auf, wodurch ein schwimmfähiger Körper gebildet wird.
Der schwimmfähige Körper besteht aus drei Schwimmkammern, die jeweils als separate
Schwimmkörper ausgebildet sind. Des weiteren weist das schwimmfähige Etikett eine
mittig angeordnete Ausnehmung auf, welche dreieckig, V-förmig, nagelförmig oder T-förmig
ausgebildet ist. Diese kann auch jede beliebige andere Form aufweisen. In dieser Ausnehmung
ist eine Lasche angeordnet, die ebenfalls dreieckig, nagelförmig oder T-förmig ausgebildet
ist. Anstelle der Lasche kann dort auch ein Nippel vorgesehen sein. Die Ausnehmung
im schwimmfähigen Etikett wird durch Perforationsnähte gebildet, welche die gleiche
Form wie die Ausnehmung aufweisen. Die Perforationsnaht, welche in der Regel V-förmig
ausgebildet ist, teilt den unteren Bereich des schwimmfähigen Etiketts in zwei Schwimmkammern,
nämlich in eine untere rechte Schwimmkammer und in eine untere linke Schwimmkammer,
welche somit separate Schwimmkörper bilden. Die in der Ausnehmung angeordnete Lasche
weist an ihrem oberen Ende eine Verbindungsnaht auf, mit der diese beweglich mit oberen
Schwimmkammer verbunden ist, so dass die Lasche in der Ausnehmung hin und her bewegbar
ist. Die Verbindungsnaht zur Verbindung der Lasche mit der oberen Schwimmkammer stellt
zugleich eine Perforationsnaht dar, so dass die obere Schwimmkammer ebenfalls einen
separaten Schwimmkörper darstellt.
[0015] Somit weist das schwimmfähige Etikett bei dieser Ausbildung drei separate Schwimmkammern
auf.
[0016] Das schwimmfähige Etikett besteht aus Kunststoff, so auch die in der Ausnehmung angeordnete
Lasche, welche auch rund sein kann, wie auch die Ausnehmung. Die in der Ausnehmung
angeordnete Lasche bewirkt, dass sich das Etikett bei Berührung mit einer heißen Oberfläche,
insbesondere bei Tee oder ähnlichen heißen Getränken, automatisch aufstellt. Die Aufstellung
geschieht durch die im Kunststoff erfolgenden Verspannungen, welche denen bei Bimetall
entsprechen. Dieser Effekt wird durch Spannungsänderungen, bedingt durch unterschiedliche
Wärmeausdehnungen, in dem verwendeten Kunststoff erzeugt, so dass bei Temperaturänderungen
eine Krümmung eintritt. Hierbei werden somit die thermischen Eigenschaften des verwendeten
Kunststoffes genutzt. Kommt das schwimmfähige Etikett nun in Kontakt mit einer heißen
Getränkeoberfläche, so entstehen insbesondere in der Lasche, die ebenfalls aus Kunststoff
besteht, Verspannungen, so dass sich diese nach hinten oder nach vorne verbiegt, wodurch
sich das Etikett aufrichtet, so dass dieses schnell, sauber und schmerzfrei aus dem
Getränk entfernt werden kann. Als Kunststoff kann zum einen ein Polyester, insbesondere
eine Polyester-Folie verwendet werden. Hierbei handelt es sich um hochmolekulare Veresterungsprodukte
von zweiwertigen Säuren, insbesondere Terephthalsäure, mit zweiwertigen Alkoholen,
besonders Glykol und Butylenglykol. Alternativ können diese auch durch Polykondensation
von Hydroxycarbonsäuren bzw. von Diolen und Dicarbonsäure(-Deriv) hergestellt werden.
Verzweigte und vernetze Polyester werden bei der Polykondensation von drei- oder mehrwertigen
Alkoholen mit polyfunktionellen Carbonsäuren erhalten. Daneben können auch ungesättigte
Polyester aus ungesättigten Dicarbonsäuren hergestellt werden. Es handelt sich um
ungefärbte, milchig weiße Kunststoffe, die nur in sehr dünnen Folien fast glasklar
sind, die aber gedeckt einfärbbar ist und welcher geruchlos, geschmacksfrei und physiologisch
indifferent ist.
[0017] Alternativ kann es sich bei dem verwendeten Kunststoff auch um Polyethylene handeln,
die durch Polymerisation von Ethylen nach zwei grundsätzlich unterschiedlichen Methoden,
dem Hochdruck- und dem Niederdruck-Verfahren, hergestellt werden. Somit werden Hochdruck-Polyethylene
und Niederdruck-Polyethylene voneinander unterschieden. Diese unterscheiden sich hauptsächlich
hinsichtlich ihres Verzweigungsgrades und damit verbunden in ihren Kristallinitätsgrad
und ihrer Dichte. Beim Hochdruck-Polyethylen handelt es sich in der Regel um verzweigte
Polyethylene mit niedriger Dichte und bei Niederdruck-Polyethylen handelt es sich
in der Regel um weitgehend lineare Makromoleküle, welche unverzweigt sind.
[0018] Daneben kann es sich bei dem verwendeten Kunststoff auch um Polypropylene handeln,
insbesondere um eine Polypropylen-Folie, welche entweder hochkristallin als sogenannte
isotaktische Polypropylene, als weniger kristallin, sogenannte syndiotaktische Polypropylen
oder als Amorphe, sogenannte ataktische Polypropylene ausgebildet sein kann. Polypropylene
sind in der Regel ungefärbt bzw. schwach transparent bis opak, können aber in vielen
Farben gedeckt eingefärbt werden und weisen dann einen hohen Oberflächenglanz auf.
Somit können durch die Verwendung von Polypropylen-Folien auch gefärbte schwimmfähige
Etiketten hergestellt werden, so dass den Verbrauchern durch die Farbe des Etikettes
ebenfalls signalisiert werden kann, um was für ein Produkte es sich handelt. Des weiteren
sind Polypropylene geruchlos, geschmacksfrei und gut haut- und schleimhautverträglich
und somit für Ausnehmungen im Lebensmittelsektor bestens geeignet sind.
[0019] Daneben können auch sogenannte Polyethylenthylan-Folien(PET-Folien) verwendet werden,
bei denen es sich auch um Polyethylen-Glykon-Tereftalat-Folien (PETP) oder um Polyethylen-Tetraflurethylen
(PETFE)-Folien handeln kann. Hierbei handelt es sich um Unterarten von Polyestern,
die somit ähnliche Eigenschaften wie Polyester aufweisen.
[0020] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die schwenkbare Lasche, die in der Ausnehmung
des schwimmfähigen Etikettes angeordnet ist, dazu benutzt werden kann, das Etikett
an dem Behältnis, in dem das zuzubereitende Getränk enthalten ist, festzuklammern.
Alternativ kann dieses auch durch Einhaken des Etikettes an dem Behältnis, wie z.
B. einer Kanne, einem Becher, einer Tasse oder ähnlichem erfolgen. Hierdurch wird
die Möglichkeit geschaffen, dass das schwimmfähige Etikett an jedem beliebigen Behältnis
befestigt werden kann, der zur Aufbereitung von aufzugießenden bzw. aufzubrühenden
Getränken dient.
[0021] Bei einer dritten Ausführungsform ist das schwimmfähige Etikett als Schwimmkörper
ausgebildet, der aus Schaumstoff, Styropor oder einem anderen schwimmfähigen Material
besteht. Der Schwimmkörper besteht aus zwei Hälften, die entweder als Scheiben, Halbkugeln,
Quadrate, Pyramiden, Pentagone, Sechsecke, Achtecke, Oktagone, Hexagone, Dodekaeder
oder sonstig vieleckig ausgebildet sein können. Diese Körper können auch elliptisch,
zylindrisch, prismatisch, rhombisch oder auch andersartig ausgebildet sein. Die beiden
Körper, aus denen sich der Schwimmkörper bilden lässt, werden entweder verklebt oder
verschweißt, so dass diese dann den eigentlichen Schwimmkörper bilden. Beim Verkleben
oder Verschweißen der Hälften wird zwischen den Hälften der Verbindungsfaden zum Aufgussbeutel
eingeklemmt und somit fest mit dem Schwimmkörper verbunden. An der Oberseite des Schwimmkörpers
kann eine Figur angeordnet sein, die mit dem Schwimmkörper fest verbunden ist und
die dann einen Bezug zum Produkt, zum Konsumenten oder zum Herkunftsland oder andere
denkbare Assoziationen herruft. Hierbei kann es sich z. B. um Figuren von Ernie oder
Bert aus der Sesamstraße handeln, um Assoziationen bei Kindern hervorzurufen, oder
es kann sich um Nachbildungen von Orten aus einer bestimmten Stadt handeln, aus der
das Produkt stammt oder zu der durch das Produkt Assoziationen hervorgerufen werden
sollen.
[0022] Der Schwimmkörper kann beispielsweise aus Styropor bestehen. Hierbei handelt es sich
um ein Sortiment treibmittelhaltiger Styrol-Polymerisate bzw. Copolymerisate in Perl-
oder Stäbchenform, welche farblos oder gefärbt sein können, die zur Herstellung von
EPS Schaumstoffen dienen. Des weiteren kann der Schwimmkörper aus Schaumkunststoffen
bestehen, bei denen es sich um poröse, sehr leichte Stoffe handelt, die aus verschiedenen
Kunststoffen bestehen, z. B. aus Epoxidhard, Harnstoffharzen, Polyurethan, Polystyrol,
Polyethylen oder Polyvinylchlorid. Es handelt sich hierbei um aufgeblähte und in diesem
Zustand erstarrte Erzeugnisse, welche in der Regel ein geringes spezifisches Gewicht
aufweisen.
[0023] Alternativ kann der Schwimmkörper auch aus Schaumstoff bestehen, die über ihre ganze
Masse verteilt, offene oder geschlossene Zellen und die einer Rohdichte, die niedriger
ist als die der Gerüstsubstand aufweisen. Als Gerüstsubstanz können sowohl organische
Polymere als auch anorganische Materialien fungieren. Werden anorganische Materialien
als Gerüstsubstanz verwandt, so handelt es sich dann Schaumbeton oder Schaumglas.
Hierbei werden Hartschaumstoffe, halbharte Schaumstoffe und Weichschaumstoffe, elastische
Schaumstoffe und weichelastische Schaumstoffe in Abhängigkeit ihres Verformungswiderstandes
bei Druckbelastung unterschieden. Weitere Einteilungen der Schaumstoffe erfolgen unter
anderem nach der Gerüstsubstanz in Polyurethanschaumstoffe, Polysterolschaumstoffe,
Polyvinylchloridschaumstoffe und weitere, der Werkstoff-Klasse der Gerüstsubstanzen
wie z. B. elastomere Schaumstoff, elastische Schaumstoffe, Plastikschaumstoffe und
andere, der Art, Größe und Form der Schaumstoffzellen in offenzellige Schaumstoffe,
geschlossenzellige Schaumstoffe, gemischtzellige Schaumstoffe, grob- und feinzellige
Schaumstoffe, Kugelschaumstoffe, Wabenschaumstoffe, doppelschichtige bzw. echte Schaumstoffe
und einschichtige bzw. unechte Schaumstoffe sowie mehrschichtige Schaumstoffe und
nach der Dichte in leichte und schwere Schaumstoffe bzw. nach der Dichteverteilung
in Struktur- oder Integralschaumstoffe.
[0024] Der Schwimmkörper kann auch aus Schaumgummi bestehen, das aus einem ohne Treibmittel
hergestellten vulkanisierten Latex-Schaum auf der Basis von natürlichem oder synthetischem
Kautschuk, der aufgrund seiner Zellstruktur große Weichheit, Elastizität, geringes
Gewicht und gutes Wärmevermögen aufweist, besteht. Daneben kann auch Schaumgummi verwendet
werden, welches aus Kautschuk unter Verwendung von Treibmitteln hergestellt wird und
ein poröses Gummierzeugnis darstellt, dessen Poren untereinander in Verbindung stehen.
Anstelle von Schaumgummi kann auch Moosgummi verwendet werden, bei dem es sich um
einen Schaumstoff mit geschlossenen Mikrozellen auf der Basis von Natur- oder Synthesekautschuk
handelt. Alternativ kann auch Schwammgummi, ein aus Kautschuk unter Verwendung von
Treibmitteln hergestelltes poröses Gummierzeugnis, dessen Poren untereinander in Verbindung
stehen, verwendet werden.
[0025] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Schwimmkörper aus Schaum besteht, bei
dem es sich um ein Gebilde aus gasgefüllten, kugel- oder polyederförmigen Zellen handelt,
welche durch flüssige, halbflüssige, hochviskose oder feste Zellstege begrenzt werden.
Ist die Volumen-Konzentration des Gases bei homodisperser Verteilung kleiner als 74
%, so sind die Gasblasen wegen der oberflächenverkleinernden Wirkung der Grenzflächenspannung
kugelförmig. Oberhalb der Grenze der dichtesten Kugelpackung werden die Blasen zu
polyedrischen Lamellen deformiert, die von ca. 600 nm dünnen Häutchen begrenzt werden.
Die Zellstege, verbunden über sogenannte Knotenpunkte, bilden ein zusammenhängendes
Gerüst. Zwischen den Zellstegen spannen sich die Schaumlamellen, so dass ein geschlossenzelliger
Schaum entsteht. Werden die Schaumlamellen zerstört oder fließen sie am Ende der Schaumbildung
in die Zellstege zurück, erhält man einen offenzelligen Schaum.
[0026] Bei einer vierten Ausführungsform des schwimmfähigen Etiketts besteht das Etikett
aus einem Schwimmkörper, der entweder als Ballon ausgebildet ist und mittels Luft
aufblasbar ist, welche im Herstellungsverfahren eingeblasen wird oder der kissenartig
oder sackartig ausgebildet ist, und der mit Styroporkugeln oder Schaumkugeln gefüllt
ist, wodurch ebenfalls ein Auftrieb erzeugt wird. Hierbei ist der Schwimmkörper in
dem Formkörper integriert, wodurch der Formkörper den notwendigen Auftrieb erhält.
Hierzu ist im Formkörper ein Hohlraum oder eine Ausnehmung vorgesehen, die die gleiche
Form aufweist wie der Schwimmkörper, in der der Schwimmkörper angeordnet und befestigt
ist.
[0027] Bei einer fünften Ausführungsform besteht das schwimmfähige Etikett aus einem Schwimmkörper,
der in einen Rahmen eingebunden ist, der mit einer Handhabe verbunden ist, die wiederum
mit dem Aufgussbeutel verbunden ist. Es handelt sich hierbei um ein schwimmfähiges
Etikett, das in Verbindung mit einem längsgesteckten Aufgussbeutel aus Filtermaterial,
wie Vliesfilterpapier oder Vliesstoff, verwendet werden kann. An dessen Oberseite
ist eine Handhabe aus einem biegesteifen, Rückformeigenschaften aufweisenden Material
angeordnet, mit dem wiederum gelenkig das schwimmfähige Etikett verbunden ist, das
auf seiner Vorder- und Rückseite aus Polystyrolfolie besteht, welche mit einer Siegelnaht
miteinander verbunden sind und die dann in einem Rahmen aus Pappe oder ähnlichen Materialien
angeordnet sind, der mit der Handhabe verbunden ist. Die Handhabe kann hierbei den
gleichen Durchmesser wie das schwimmfähige Etikett aufweisen oder kann schwalbenförmig
ausgebildet sein, und aus Pappe oder ähnlichen Materialien bestehen. Auf dem Streifen
kann dann zusätzlich ein weiteres Etikett mit Aufdrucken versehen sein. Dieses dort
angeordnete Etikett kann jede erdenkliche Form aufweisen, so kann dieses z. B. rund,
elliptisch, rechteckig, quadratisch, fünfeckig, sechseckig oder sonst wie vieleckig
ausgebildet sein, auch kann dieses rautenförmig, trapezförmig oder andersartig ausgebildet
sein. Auf diesem Etikett, das ebenfalls auch schwimmfähig ausgebildet sein kann, können
auch weitere Angaben zu dem zuzubreitenden Getränk wiedergegeben werden. Auch kann
die Handhabe samt schwimmfähigen Etikett so ausgebildet sein, dass dort eine entsprechende
Zeitmessvorrichtung angeordnet ist. Diese besteht aus einem flüssigkeitsfördernden
Treibmittel, das insbesondere die Kapillarwirkung nutzt und einen durch Feuchtigkeit
aktivierbaren Signal besteht, welches sich am Ende einer bestimmten, von der Flüssigkeit
im Transportmittel zurückzulegenden Strecke befindet. In einem einfachsten Ausführungsbeispiel
kann als Transportmittel Löschpapier verwendet werden und das Signalmittel kann ein
auf der Rückseite des schwimmfähigen Etikettes aufgebrachter Farbpunkt sein. Das Signalmittel
ist derart aktivierbar, dass der Farbpunkt durch das transparent gewordene Löschpapier
durchschimmert, sobald dieser nass geworden ist. Die Signalflüssigkeit kann auch in
den Aufgussbeutel integriert werden, wodurch diese verschiedenfarbig angeordnet werden
kann. Auf dem Rahmen des schwimmfähigen Etikettes und der Handhabe sind dann entsprechende
Angaben zur Zeitmessvorrichtung wiedergegeben. Daneben kann die Handhabe mit dem schwimmfähigen
Etikett auch so ausgebildet sein, dass der Durchmesser größer ist als der des daran
angeordneten Aufgussbeutel, so dass das Etikett samt Handhabe gleichmäßig über den
Aufgussbeutel hinausragt, wodurch eine Handhabe geschaffen wird. Der Rahmen, in dem
das schwimmfähige Etikett in Polystyrolfolie eingebettet ist, ist entsprechend ausgebildet
und gibt somit mehr Raum zum Anordnen von Aufdrucken aller Art. Der Rahmen, in dem
das schwimmfähige Etikett eingebettet ist und der mit einer Handhabe versehen ist,
kann auch mit entsprechenden Motiven bedruckt sein, die eine erste Assoziation zum
potentiellen Verbraucher, zum Produkt oder andersartige Assoziationen hervorruft.
An der Oberseite des Rahmens können hierzu auch entsprechende Figuren oder Formen
angeordnet sein.
[0028] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0029] Nachstehend werden besonders bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Etiketts
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in Vorderansicht das erfindungsgemäße schwimmfähige Etikett,
- Fig. 2
- die Seitenansicht eines Querschnitt des erfindungsgemäßen schwimmfähigen Etiketts,
- Fig. 3
- in einer Vorderansicht ein erfindungsgemäßes schwimmfähiges Etikett, das als Figur
ausgebildet,
- Fig. 4
- die Vorderansicht eines schwimmfähigen Etiketts, das mit einer Handhabe verbunden
ist zur Verwendung an langgestreckten, kastenförmigen Aufgussbeuteln, und.
- Fig. 5
- die Vorderansicht eines schwimmfähigen Etiketts, das sich automatisch aufrichtet.
[0030] Figur 1 zeigt eine Ansicht des schwimmfähigen Etiketts 100, das aus einem Schwimmkörper
10 besteht, der wahlweise aus Schaumstoff, Schaumgummi oder aus zwei zusammengeschweißten
Polystyrolfolien bestehen kann. An der Unterseite des Schwimmkörpers 10 ist mittels
einer Verbindungsstelle 11 ein Bindfaden 12 oder ähnliches angeordnet, der mit seinem
unteren Ende durch eine Durchbrechung 14, die im oberen Bereich des Aufgussbeutels
15 angeordnet ist, hindurchgeführt wird und zu einer Schlaufe 13 verknotet wird, so
dass das Etikett 100, das schwimmfähig ist, mittels dem Bindfaden 12 am Aufgussbeutel
15 befestigt werden kann.
[0031] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des schwimmfähigen Etiketts 100, das aus dem Schwimmkörper
10 besteht, der aus einer Vorderseite 16 und Rückseite 17 besteht, die jeweils aus
einer Polystyrolfolie bestehen und die mittels einer Siegelnaht 18 miteinander verbunden
sind. Der Bindfaden 12, mit dem das schwimmfähige Etikett mit dem nicht dargestellten
Aufgussbeutel verbunden ist, wird während des Versiegelns mit eingelassen und dient
somit als Rettungsseil für den Aufgussbeutel.
[0032] Bei der Herstellung des schwimmfähigen Etiketts 100 werden die Vorder- und Rückseite
16, 17, welche aus Polystyrolfolie bestehen mit einer Siegelnaht zusammengefügt und
durch den Lufteinschluss entsteht ein Schwimmer bzw. eine Boje, der/die dann auf dem
zubereiteten Getränk schwimmt. Das schwimmfähige Etikett 100 kann jeden beliebigen
Durchmesser aufweisen, was bedeutet, dass dieses in unterschiedlichen Dimensionen
und Größen bzw. Breiten und Längen hergestellt werden kann.
[0033] Figur 3 zeigt ein schwimmfähiges Etikett, dessen Schwimmkörper 10 als Formkörper
19 ausgebildet ist, und im vorliegenden Fall die Form eines Bootes aufweist. Der Schwimmkörper
10, der im vorliegenden Fall als Formkörper 19 ausgebildet ist, besteht ebenfalls
aus Polystyrolfolie und kann aus Formen gestanzt werden. Der Bindfaden 12 wird an
den Formkörper 19 am unteren Ende angesiegelt. Der Formkörper 19, der den Schwimmkörper
10 des schwimmfähigen Etiketts 100 bildet, kann mit verschiedenen Formen und Konturen
versehen werden, woran ein Bezug zum Produkt oder zu dessen Konsumenten oder andersartige
Bezüge aufweisen. So kann der Formkörper 19 z. B. die Form einer Zitrone aufweisen,
wenn sich im Aufgussbeutel 15 Zitronentee befindet. Sollte sich darin Ostfriesentee
befinden, so würde dann der Formkörper die Form eines Miniaturleuchtturmes aufweisen.
Der Bindfaden 12 ist im vorliegenden Fall mittels einer Klammerung 20, bei der es
sich um eine einfache Heftklammer handelt mit dem Aufgussbeutel 15 verbunden.
[0034] Figur 4 zeigt die Ausbildung eines schwimmfähigen Etiketts 100 zur Verwendung bei
längsgestreckten, kastenförmigen Aufgussbeuteln 15, wobei an der Oberseite des Aufgussbeutels
15 eine Handhabe 21 aus Pappe angeordnet ist, die rechteckig angeordnet ist und der
Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Aufgussbeutels 15, so dass deren Seiten
am Rand überstehen. An der Oberseite der Handhabe 21 ist ein Gelenk 22 angeordnet,
über das die Handhabe 21 mit einem Rahmen 23 verbunden ist, der ebenfalls aus Pappe
besteht und in dem der Schwimmkörper 10 des schwimmfähigen Etiketts eingebettet ist,
der ebenfalls aus Polystyrolfolie besteht. Der Schwimmkörper kann hierbei durchgehend
ausgebildet sein oder kann kammerförmig ausgebildet sein, so dass der Rahmen 23 mindestens
eine oder auch mehrere Zellen aufweisen kann, in der dann einzelne Schwimmkörper aus
Polystyrolfolie, bestehend aus Vorder- und Rückseite, angeordnet sind. Der Rahmen
23 kann auch so ausgestaltet sein, dass dieser beliebige Aufdrucke jeglicher Art aufnehmen
kann.
[0035] Figur 5 zeigt die Ausbildung eines schwimmfähigen Etikettes 100, das sich automatisch
aufrichtet. Das schwimmfähige Etikett 100 weist eine rechteckige Form auf und besteht
aus einer äußeren Perforation 24 und einer inneren Perforation 25, durch die ein schwimmfähiger
Körper 10 gebildet wird. In dem Schwimmkörper 10 ist eine Ausnehmung 32 angeordnet,
welche V-förmig ist und die alternativ auch T-förmig oder nagelförmig ausgebildet
sein kann. In der Ausnehmung 32 ist eine Lasche 27 angeordnet, die mit ihrer Oberseite
mittels einer Verbindungsnaht 30, die zugleich eine Perforationsnaht darstellt, mit
einer oberen Schwimmkammer 28 verbunden ist. Des weiteren weist die Ausnehmung 32,
welche mittig angeordnet ist, an ihrer Unterkante eine weitere Perforationsnaht 26
auf, welche ebenfalls V-förmig, T-förmig oder nagelförmig ausgebildet ist. Durch diese
V-förmige Perforationsnaht 26 entsteht eine untere rechte Schwimmkammer 28 und eine
untere linke Schwimmkammer 30, so dass der Schwimmkörper 10 in drei separate Schwimmkammern
28, 29 und 30 unterteilt wird. Die Lasche 27 ist gelenkig über die Verbindungsnaht
31 mit der Unterkante der oberen Schwimmkammer 28 beweglich verbunden, so dass die
Lasche 27 schwenkbar ist, so dass sich diese, bedingt durch die thermischen Eigenschaften
der verwendeten Kunststoffe, bei Berührung mit einer heißen Oberfläche aufstellen
kann. Das Etikett 100 besteht im vorliegenden Fall aus Kunststoff und ist mit einem
Aufgussbeutel 15 mittels eines Bindfadens 12 verbunden. Das eine Ende des Bindfadens
12 ist mittels einer Verbindungsstelle 11 mit dem Etikett 100 verbunden und das andere
Ende des Bindfadens 12 ist durch eine Durchbrechung 14 hindurchgezogen und bildet
eine Schlaufe 13, die im Rahmen des Aufgussbeutels 15 angeordnet ist, so dass das
Etikett 100 mit dem Aufgussbeutel 15 verbunden ist. Der Bindfaden 12 kann eine unterschiedliche
Länge aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- Schwimmkörper
- 11
- Verbindungsstelle
- 12
- Bindfaden
- 13
- Schlaufe
- 14
- Durchbrechung
- 15
- Aufgussbeutel
- 16
- Vorderseite
- 17
- Rückseite
- 18
- Siegelnaht
- 19
- Formkörper
- 20
- Klammerung
- 21
- Handhabe
- 22
- Gelenk
- 23
- Rahmen
- 24
- äußere Perforation
- 25
- inner Perforation
- 26
- Perforationsnaht
- 27
- Lasche
- 28
- obere Schwimmkammer
- 29
- untere rechte Schwimmkammer
- 30
- untere linke Schwimmkammer
- 31
- Verbindungsnaht
- 32
- Ausnehmung
- 100
- Etikett
1. Etikett (100) für Aufgussbeutel (15), insbesondere Teebeutel, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (100) als Schwimmkörper (10) ausgebildet ist, der aus einer Vorderseite
(16) und einer Rückseite (17) besteht, die fest miteinander verbunden sind.
2. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und Rückseite (16, 17) aus Polystyrolfolie bestehen und dass die Vorderseite
(16) mit der Rückseite (17) mit einer Siegelnaht (18) verbunden ist.
3. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite und die Rückseite (16, 17) des Schwimmkörpers (10) jeweils aus Schaumstoff
oder Styropor bestehen.
4. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und Rückseite (16, 17) des Schwimmkörpers (10) scheibenförmig ausgebildet
sind.
5. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite (16) und die Rückseite (17) halbkugelförmig ausgebildet sind.
6. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) als Formkörper (19) ausgebildet ist und dass der Schwimmkörper
(10) im Formkörper (19) integriert ist.
7. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) in einem Rahmen (23) angeordnet ist, der mittels eines Gelenkes
(22) mit einer Handhabe (21) verbunden ist, die wiederum mit dem Aufgussbeutel (15)
verbunden ist.
8. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) ein Ballon ist.
9. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) sackförmig ausgebildet ist und dass in diesem Kugeln aus Schaumstoff
oder Styropor angeordnet sind.
10. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite (16) des Schwimmkörpers (10) eine Tasche, zur Aufnahme eines
weiteren Produktwarenetiketts angeordnet ist.
11. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unter- und Oberseite des Schwimmkörpers (10) jeweils Durchbrechungen angeordnet
sind, durch die der Bindfaden (12) hindurchgezogen werden kann, so dass das Etikett
(100) auf dem Bindfaden (12) verschiebbar angeordnet ist.
12. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schwimmkörper (10) eine Ausnehmung (32) angeordnet ist, in der eine bewegliche
Lasche (27) angeordnet ist und dass der Schwimmkörper (10) mindestens drei separate
Schwimmkammern (28), (29) und (30) aufweist.
13. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (100) und der Schwimmkörper (10), jeweils aus Kunststoff sind und dass
es sich bei dem Kunststoff entweder um Polyester-Folie oder um Polyethylen-Folie,
Polypropylen-Folie oder Polyethylenmethylan-Folie (PET-Folie) handelt.
1. A label (100) for infusion bags (15), particularly tea bags, characterised in that the label (100) is in the form of a float (10) consisting of a front (16) and a back
(17), which are rigidly connected to one another.
2. The label (100) according to claim 1, characterised in that the front and back (16, 17) are made from polystyrene film and that the front (16)
is connected to the back (17) by a sealed seam (18).
3. The label (100) according to one of the claims 1 and 2, characterised in that the front and back (16, 17) of the float (10) are each made from foam or polystyrene.
4. The label (100) according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the front and back (16, 17) of the float (10) are disc-shaped.
5. The label (100) according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the front (16) and the back (17) are semi-spherical.
6. The label (100) according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the float (10) is designed as a mould (19) and the float (10) is incorporated in
the mould (19).
7. The label (100) according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the float (10) is disposed in a frame (23), which is connected by means of a hinge
(22) to a handle (21), which is in turn connected to the infusion bag (15).
8. The label (100) according to claim 1, characterised in that the float (10) is a balloon.
9. The label (100) according to claim 1, characterised in that the float (10) is bag-shaped and that balls made from foam or polystyrene are disposed
therein.
10. The label (100) according to one of the claims 1 to 9, characterised in that a pocket is disposed on the front (16) of the float (10) to hold a further product
label.
11. The label (100) according to one of the claims 1 to 10, characterised in that holes are disposed on the bottom and top of the float (10), through which the string
(12) can be fed, so that the label (100) is movably disposed on the string (12).
12. The label (100) according to one of the claims 1 to 11, characterised in that an opening (32) is disposed in the float (10), in which a movable clip (27) is disposed,
and that the float (10) has at least three separate float chambers (28), (29) and
(30).
13. The label (100) according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the label (100) and the float (10) are each made from plastic and that the plastic
is either polyester film or polyethylene film, polypropylene film or polyethylene-methylane
film (PET film).
1. Etiquette (100) pour sachets d'infusion (15), en particulier pour un sachet de thé,
caractérisée en ce que l'étiquette (100) est conçue comme un corps flottant (10) constitué d'une face avant
(16) et d'une face arrière (17), qui sont solidement reliées entre elles.
2. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les faces avant et arrière (16, 17) sont constituées d'un film de polystyrène, et
en ce que la face avant (16) est reliée à la face arrière (17) à l'aide d'un joint thermoscellé
(18).
3. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la face avant et la face arrière (16, 17) du corps flottant (10) sont constituées
de mousse expansée ou de polystyrène expansé.
4. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la face avant et la face arrière (16, 17) du corps flottant (10) sont conçues en
forme de disque.
5. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la face avant (16) et la face arrière (17) ont la forme d'un hémisphère.
6. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est conçu comme un corps moulé (19) et en ce que le corps flottant (10) est intégré dans le corps moulé (19).
7. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est disposé dans un cadre (23) relié à une manette (21) au
moyen d'une articulation (22), cette manette étant également reliée au sachet d'infusion
(15).
8. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est un ballon.
9. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est conçu en forme de sachet, et en ce que des billes en mousse ou en polystyrène sont contenues dans celui-ci.
10. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une poche destinée à la réception d'une autre étiquette de produit est disposée sur
la face avant (16) du corps flottant (10).
11. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que des perforations sont prévues sur la face inférieure et sur la face supérieure du
corps flottant (10), la ficelle (12) passant par ces perforations, de sorte que l'étiquette
(100) puisse être déplacée sur la ficelle (12).
12. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un évidement (32) est prévu dans le corps flottant (10), une languette (27) étant
disposée dans ledit évidement, et en ce que le corps flottant (10) comporte au moins trois chambres flottantes séparées (28),
(29) et (30).
13. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'étiquette (100) et le corps flottant (10) sont conçues en matière synthétique,
et en ce que cette matière synthétique peut être un film de polyester, de polyéthylène, de polypropylène
ou de polyéthylène téréphtalate (PET).