(19)
(11) EP 1 561 707 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.06.2008  Patentblatt  2008/25

(21) Anmeldenummer: 05001996.7

(22) Anmeldetag:  01.02.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 85/812(2006.01)

(54)

Schwimmfähiges Etikett für Aufgussbeutel

Floating tag for tea bag

Etiquette flottante pour sachet d'infusion


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 03.02.2004 DE 202004001563 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.08.2005  Patentblatt  2005/32

(73) Patentinhaber: Ernst, Axel
20355 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Ernst, Axel
    20355 Hamburg (DE)

(74) Vertreter: Gerbaulet, Hannes 
Richter, Werdermann, Gerbaulet & Hofmann Neuer Wall 10
20354 Hamburg
20354 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 098 981
GB-A- 1 436 397
EP-A- 0 574 152
GB-A- 2 316 387
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Etikett für Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, insbesondere ein schwimmfähiges Etikett zum Befestigen an Aufgussbeuteln, insbesondere Teebeuteln.

    [0002] Etiketten zum Befestigen an Aufgussbeuteln, insbesondere Teebeuteln, sind bekannt und werden in der Regel aus Papier, Pappe oder ähnlichen Stoffen hergestellt, und werden mit entsprechenden Aufdrucken versehen, aus denen zu entnehmen ist, welcher Tee gerade aufgebrüht wird. Diese werden mit einem Faden mit dem Aufgussbeutel verbunden. Derartige Etiketten sind in der Regel quadratisch oder rechteckig ausgebildet und sind mit einem Bindfaden verbunden, welcher mit dem Aufgussbeutel, insbesondere einem Teebeutel, verbunden ist.

    [0003] Nachteilig bei diesen Etiketten ist, dass diese oft in das aufzubrühende Getränk hineinfallen und dann umständlich aus dem manchmal sehr heißen Getränk herausgeholt werden müssen. Hinzukommt, dass dieses nicht sehr appetitlich ist, so dass oftmals der gesamte Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, aus dem aufzubrühenden Getränk genommen werden muss.

    [0004] Aus dem DE 200 02 220 U1 ist ein Teebeutel mit Klebepunkt am Etikett bekannt, der in der Mitte des aufklappbaren Etikettes angeordnet ist mit dem das Etikett an der Kanne bzw. Tasse haften bleibt. Nachteilig ist auch hierbei, dass der Kleber schnell seine Wirkung verlieren kann, wodurch dann das Etikett abfallen kann und der Teebeutel ebenfalls in die Tasse oder in die Kanne fällt und dann aufwendig wieder herausgenommen werden muss, nachdem der Aufbrühvorgang beendet ist.

    [0005] Aus dem GB 2 316 387 ist ein Teebeutel mit integrieter Schwimmvorrichtung bekannt.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Etikett zu schaffen, das auf dem aufzubrühenden Getränk, insbesondere Tee, schwimmt, so dass dieses leicht und schnell nach dem Ende des Aufbrühvorganges angefasst und so der Aufgussbeutel schnell und sauber entfernt werden kann.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch ein Etikett mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

    [0008] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Etikett aus einem Schwimmkörper besteht, der zweiteilig ausgebildet ist. Der Schwimmkörper besteht aus einer Vorder- und einer Hinterseite, die fest miteinander verbunden sind. Die Vorder- und Hinterseite bestehen jeweils aus einer schriftfähigen Folie, z. B. einer Polystyrolfolie. Die Vorderseite wird mittels einer Siegelnaht mit der Hinterseite fest verbunden, so dass diese ein Kissen bilden, welche beispielsweise im Herstellungsverfahren mit Luft gefüllt werden kann oder nach Entnahme des Aufgussbeutels, insbesondere des Teebeutels, aus der Verpackung, vor dessen eigentlichen Gebrauch.

    [0009] Der Schwimmkörper des Etiketts kann die verschiedensten Formen aufweisen, dergestalt, dass dieses entweder einen Bezug zur Ware, zum Herkunftsland, zum Verbrauchsort, zum Beruf des Verbrauchers, oder zum Käufer bzw. Verbraucher des betreffenden Produktes herstellt bzw. erzeugt, dergestalt, dass z. B. der Schwimmkörper die Form einer Tigerente hat, wenn es sich um Zubereitungsbeutel für Getränke handelt, welche für Kinder geeignet sind. Sollte es sich z. B. um Früchtetee handeln, so könnte der Schwimmkörper des Etiketts z. B. die Form einer Frucht, wie. z. B. Apfel, Birne oder ähnliches aufweisen oder sollte es sich um Ostfriesentee handeln, so könnte dann der Schwimmkörper des Etiketts die Form eines Leuchtturmes in Miniaturform aufweisen. Sollte es sich z. B. um eine Teemischung aus Ceylon handeln, so könnte der Schwimmkörper des Etiketts eine entsprechende Form in Gestalt eines markanten Zeichens aus Ceylon aufweisen, wie z.B. die Form eines Tempels oder einer Buddha-Statue. Der Schwimmkörper des Etiketts kann darüber hinaus auch ggf. die Form eines Segelbootes oder anderen Gegenständen aufweisen, und besteht ebenfalls aus Polystyrolfolie, der dann auf der Oberfläche des entsprechenden Getränkes schwimmt. Darüber hinaus kann das schwimmfähige Etikett auch einen Bezug zum potentiellen Käufer des entsprechenden Produktes aufweisen oder es kann auch einen Bezug zu der Verkaufsstätte aufweisen, in dem das entsprechende Produkt verkauft wird. Dies wird dadurch erreicht, dass das schwimmfähige Etikett dann eine entsprechende Form annimmt, die mit Erwachsenen, Kindern, Senioren, Teenagern und anderen Bevölkerungsschichten in Beziehung gesetzt werden können oder das schwimmfähige Etikett kann die Form eines typischen Gebäudes, von Personen oder ähnlichem annehmen.

    [0010] Des weiteren kann das Etikett so gekennzeichnet sein, dass an oder auf der Oberseite des Schwimmkörpers, der aus einer Vorder- und Rückseite gebildet wird, ein Fortsatz angeordnet ist, der ein schnelles und einfaches Greifen des als Schwimmkörper ausgebildeten Etikettes samt daran befestigten Aufgussbeutels, insbesondere Teebeutels, durch die Verbraucher ermöglicht, um diesen dann aus dem fertig zubereiteten Getränk rasch und sauber entfernen zu können.

    [0011] Anstelle mit Luft kann das kissenartig ausgebildete schwimmfähige Etikett auch mit Helium oder einem anderen Gas, das leichter als Luft ist, befüllt sein. Des weiteren kann die Vorderseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen Etikettes zur Aufnahme des eigentlichen Etikettes taschenartig ausgebildet sein, wobei das Etikett aus Papier besteht und in die Tasche eingeschoben werden kann. Hierdurch kann dieses Etikett mehrfach wiederverwendet werden und das eigentliche Etikett kann ausgetauscht werden, wodurch der Schwimmkörper wiederverwendbar ist.

    [0012] An der Unterseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen Etikettes ist ein Faden angeordnet, der mit dem Aufgussbeutel, insbesondere Teebeutel, verbunden ist und entweder an diesem durch Binden oder durch Klammern befestigt werden kann. Das schwimmfähige Etikett kann auch mittig im Faden angeordnet sein, wobei die beiden Fadenenden mit dem Etikett verbunden sind. Alternativ kann das Etikett auch einen Rahmen aufweisen, der die Polystyrolfolien oder Kunststofffolien, die die Vorder- bzw. Rückseite des Schwimmkörpers des schwimmfähigen Etikettes bilden, umgibt, und in dem der Schwimmkörper angeordnet ist, der aus Kunststoff oder Pappe bestehen kann, und in dem dann an der Unter- und Oberseite jeweils Durchbrechungen angeordnet sind, zur Aufnahme der Fadenenden. Bei einem durchgängigem Faden wird dieser Faden dann durch die Durchbrechungen durchgezogen, so dass das schwimmfähige Etikett dann auf dem Faden aufgefädelt wird und dort verschiebbar angeordnet ist. Die mittige Anordnung des Etikettes erfolgt dann mittels eines Stoppers, in dem der Faden dann an den entsprechenden Stellen verknotet wird. Auf diese Art und Weise können jedenfalls mehrere schwimmfähige Etiketten oder auch schriftfähige Etiketten oder schwimmfähige Etiketten im Wechsel angeordnet werden.

    [0013] Des weiteren kann das schwimmfähige Etikett so ausgebildet sein, dass auf dessen Vorder- oder Rückseite oder auf beiden Seiten Taschen angeordnet sind, welche an ihrer Unterseite mit einer Anzahl von Löchern versehen sind, zur Aufnahme von portionsweise abgepackten und der Geschmacksfindung dienenden Zusatzstoffen , welche dort in Gel-, Pulver oder Tablettenform eingefüllt werden. Diese Stoffe entfalten dann während des Schwimmens des schwimmfähigen Etikettes an der Oberseite des Getränkes ihre geschmacksverändernde Wirkung. Alternativ kann diese Extratasche nicht am schwimmfähigen Etikett angeordnet sein, sondern kann mittels eines zusätzlichen Fadens am Verbindungsfaden zwischen dem schwimmfähigen Etikett und Aufgussbeutel separat angeordnet sein. Auch diese Tasche kann so ausgebildet sein, dass diese dann schwimmfähig ist, in dem diese aus einem schwimmfähigen Körper besteht, an dem eine oder mehrere Taschen angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsart ist die Tasche mit einem Extrafaden entweder am schwimmfähigen Etikett oder am Verbindungsfaden zwischen schwimmfähigen Etikett und Aufgussbeutel befestigt. Die Befestigung am Verbindungsfaden zwischen schwimmfähigen Etikett und Aufgussbeutel ist so ausgebildet, dass diese längsverschiebbar ist, so dass die Tasche je nach Bedarf in die jeweils benötigte Position geschoben werden kann. Die Tasche kann ebenfalls aus Polystyrolfolie oder Klarsichtfolie bestehen. Sind mehre Zusatzstoffe in mehreren Taschen vorgesehen, so können die Inhalte unterschiedlich sein und zwar sowohl mengenmäßig als auch in der Art des Zusatzstoffes, so z. B. Zucker, Zuckerersatz oder Trockenmilch. Alternativ können auch andersartige Aromastoffe verwendet werden.

    [0014] Bei einer zweiten Ausführungsform ist das schwimmfähige Etikett so ausgebildet, dass sich dieses selbständig aufstellt, so dass dieses problemlos aus dem zubereiteten Getränk entfernt werden kann, ohne dass man sich die Finger an der heißen Getränkoberfläche, insbesondere bei Tee oder anderen heißen Getränken verbrüht. Das schwimmfähige Etikett ist in diesem Fall rechteckig ausgebildet, kann aber auch rund, elliptisch, sechseckig, achteckig, fünfeckig, dreieckig, viereckig oder sonstig vieleckig ausgebildet sein. Auch andere geometrische Formen sind denkbar. Das schwimmfähige Etikett weist eine innere und äußere Perforation auf, wodurch ein schwimmfähiger Körper gebildet wird. Der schwimmfähige Körper besteht aus drei Schwimmkammern, die jeweils als separate Schwimmkörper ausgebildet sind. Des weiteren weist das schwimmfähige Etikett eine mittig angeordnete Ausnehmung auf, welche dreieckig, V-förmig, nagelförmig oder T-förmig ausgebildet ist. Diese kann auch jede beliebige andere Form aufweisen. In dieser Ausnehmung ist eine Lasche angeordnet, die ebenfalls dreieckig, nagelförmig oder T-förmig ausgebildet ist. Anstelle der Lasche kann dort auch ein Nippel vorgesehen sein. Die Ausnehmung im schwimmfähigen Etikett wird durch Perforationsnähte gebildet, welche die gleiche Form wie die Ausnehmung aufweisen. Die Perforationsnaht, welche in der Regel V-förmig ausgebildet ist, teilt den unteren Bereich des schwimmfähigen Etiketts in zwei Schwimmkammern, nämlich in eine untere rechte Schwimmkammer und in eine untere linke Schwimmkammer, welche somit separate Schwimmkörper bilden. Die in der Ausnehmung angeordnete Lasche weist an ihrem oberen Ende eine Verbindungsnaht auf, mit der diese beweglich mit oberen Schwimmkammer verbunden ist, so dass die Lasche in der Ausnehmung hin und her bewegbar ist. Die Verbindungsnaht zur Verbindung der Lasche mit der oberen Schwimmkammer stellt zugleich eine Perforationsnaht dar, so dass die obere Schwimmkammer ebenfalls einen separaten Schwimmkörper darstellt.

    [0015] Somit weist das schwimmfähige Etikett bei dieser Ausbildung drei separate Schwimmkammern auf.

    [0016] Das schwimmfähige Etikett besteht aus Kunststoff, so auch die in der Ausnehmung angeordnete Lasche, welche auch rund sein kann, wie auch die Ausnehmung. Die in der Ausnehmung angeordnete Lasche bewirkt, dass sich das Etikett bei Berührung mit einer heißen Oberfläche, insbesondere bei Tee oder ähnlichen heißen Getränken, automatisch aufstellt. Die Aufstellung geschieht durch die im Kunststoff erfolgenden Verspannungen, welche denen bei Bimetall entsprechen. Dieser Effekt wird durch Spannungsänderungen, bedingt durch unterschiedliche Wärmeausdehnungen, in dem verwendeten Kunststoff erzeugt, so dass bei Temperaturänderungen eine Krümmung eintritt. Hierbei werden somit die thermischen Eigenschaften des verwendeten Kunststoffes genutzt. Kommt das schwimmfähige Etikett nun in Kontakt mit einer heißen Getränkeoberfläche, so entstehen insbesondere in der Lasche, die ebenfalls aus Kunststoff besteht, Verspannungen, so dass sich diese nach hinten oder nach vorne verbiegt, wodurch sich das Etikett aufrichtet, so dass dieses schnell, sauber und schmerzfrei aus dem Getränk entfernt werden kann. Als Kunststoff kann zum einen ein Polyester, insbesondere eine Polyester-Folie verwendet werden. Hierbei handelt es sich um hochmolekulare Veresterungsprodukte von zweiwertigen Säuren, insbesondere Terephthalsäure, mit zweiwertigen Alkoholen, besonders Glykol und Butylenglykol. Alternativ können diese auch durch Polykondensation von Hydroxycarbonsäuren bzw. von Diolen und Dicarbonsäure(-Deriv) hergestellt werden. Verzweigte und vernetze Polyester werden bei der Polykondensation von drei- oder mehrwertigen Alkoholen mit polyfunktionellen Carbonsäuren erhalten. Daneben können auch ungesättigte Polyester aus ungesättigten Dicarbonsäuren hergestellt werden. Es handelt sich um ungefärbte, milchig weiße Kunststoffe, die nur in sehr dünnen Folien fast glasklar sind, die aber gedeckt einfärbbar ist und welcher geruchlos, geschmacksfrei und physiologisch indifferent ist.

    [0017] Alternativ kann es sich bei dem verwendeten Kunststoff auch um Polyethylene handeln, die durch Polymerisation von Ethylen nach zwei grundsätzlich unterschiedlichen Methoden, dem Hochdruck- und dem Niederdruck-Verfahren, hergestellt werden. Somit werden Hochdruck-Polyethylene und Niederdruck-Polyethylene voneinander unterschieden. Diese unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich ihres Verzweigungsgrades und damit verbunden in ihren Kristallinitätsgrad und ihrer Dichte. Beim Hochdruck-Polyethylen handelt es sich in der Regel um verzweigte Polyethylene mit niedriger Dichte und bei Niederdruck-Polyethylen handelt es sich in der Regel um weitgehend lineare Makromoleküle, welche unverzweigt sind.

    [0018] Daneben kann es sich bei dem verwendeten Kunststoff auch um Polypropylene handeln, insbesondere um eine Polypropylen-Folie, welche entweder hochkristallin als sogenannte isotaktische Polypropylene, als weniger kristallin, sogenannte syndiotaktische Polypropylen oder als Amorphe, sogenannte ataktische Polypropylene ausgebildet sein kann. Polypropylene sind in der Regel ungefärbt bzw. schwach transparent bis opak, können aber in vielen Farben gedeckt eingefärbt werden und weisen dann einen hohen Oberflächenglanz auf. Somit können durch die Verwendung von Polypropylen-Folien auch gefärbte schwimmfähige Etiketten hergestellt werden, so dass den Verbrauchern durch die Farbe des Etikettes ebenfalls signalisiert werden kann, um was für ein Produkte es sich handelt. Des weiteren sind Polypropylene geruchlos, geschmacksfrei und gut haut- und schleimhautverträglich und somit für Ausnehmungen im Lebensmittelsektor bestens geeignet sind.

    [0019] Daneben können auch sogenannte Polyethylenthylan-Folien(PET-Folien) verwendet werden, bei denen es sich auch um Polyethylen-Glykon-Tereftalat-Folien (PETP) oder um Polyethylen-Tetraflurethylen (PETFE)-Folien handeln kann. Hierbei handelt es sich um Unterarten von Polyestern, die somit ähnliche Eigenschaften wie Polyester aufweisen.

    [0020] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die schwenkbare Lasche, die in der Ausnehmung des schwimmfähigen Etikettes angeordnet ist, dazu benutzt werden kann, das Etikett an dem Behältnis, in dem das zuzubereitende Getränk enthalten ist, festzuklammern. Alternativ kann dieses auch durch Einhaken des Etikettes an dem Behältnis, wie z. B. einer Kanne, einem Becher, einer Tasse oder ähnlichem erfolgen. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, dass das schwimmfähige Etikett an jedem beliebigen Behältnis befestigt werden kann, der zur Aufbereitung von aufzugießenden bzw. aufzubrühenden Getränken dient.

    [0021] Bei einer dritten Ausführungsform ist das schwimmfähige Etikett als Schwimmkörper ausgebildet, der aus Schaumstoff, Styropor oder einem anderen schwimmfähigen Material besteht. Der Schwimmkörper besteht aus zwei Hälften, die entweder als Scheiben, Halbkugeln, Quadrate, Pyramiden, Pentagone, Sechsecke, Achtecke, Oktagone, Hexagone, Dodekaeder oder sonstig vieleckig ausgebildet sein können. Diese Körper können auch elliptisch, zylindrisch, prismatisch, rhombisch oder auch andersartig ausgebildet sein. Die beiden Körper, aus denen sich der Schwimmkörper bilden lässt, werden entweder verklebt oder verschweißt, so dass diese dann den eigentlichen Schwimmkörper bilden. Beim Verkleben oder Verschweißen der Hälften wird zwischen den Hälften der Verbindungsfaden zum Aufgussbeutel eingeklemmt und somit fest mit dem Schwimmkörper verbunden. An der Oberseite des Schwimmkörpers kann eine Figur angeordnet sein, die mit dem Schwimmkörper fest verbunden ist und die dann einen Bezug zum Produkt, zum Konsumenten oder zum Herkunftsland oder andere denkbare Assoziationen herruft. Hierbei kann es sich z. B. um Figuren von Ernie oder Bert aus der Sesamstraße handeln, um Assoziationen bei Kindern hervorzurufen, oder es kann sich um Nachbildungen von Orten aus einer bestimmten Stadt handeln, aus der das Produkt stammt oder zu der durch das Produkt Assoziationen hervorgerufen werden sollen.

    [0022] Der Schwimmkörper kann beispielsweise aus Styropor bestehen. Hierbei handelt es sich um ein Sortiment treibmittelhaltiger Styrol-Polymerisate bzw. Copolymerisate in Perl- oder Stäbchenform, welche farblos oder gefärbt sein können, die zur Herstellung von EPS Schaumstoffen dienen. Des weiteren kann der Schwimmkörper aus Schaumkunststoffen bestehen, bei denen es sich um poröse, sehr leichte Stoffe handelt, die aus verschiedenen Kunststoffen bestehen, z. B. aus Epoxidhard, Harnstoffharzen, Polyurethan, Polystyrol, Polyethylen oder Polyvinylchlorid. Es handelt sich hierbei um aufgeblähte und in diesem Zustand erstarrte Erzeugnisse, welche in der Regel ein geringes spezifisches Gewicht aufweisen.

    [0023] Alternativ kann der Schwimmkörper auch aus Schaumstoff bestehen, die über ihre ganze Masse verteilt, offene oder geschlossene Zellen und die einer Rohdichte, die niedriger ist als die der Gerüstsubstand aufweisen. Als Gerüstsubstanz können sowohl organische Polymere als auch anorganische Materialien fungieren. Werden anorganische Materialien als Gerüstsubstanz verwandt, so handelt es sich dann Schaumbeton oder Schaumglas. Hierbei werden Hartschaumstoffe, halbharte Schaumstoffe und Weichschaumstoffe, elastische Schaumstoffe und weichelastische Schaumstoffe in Abhängigkeit ihres Verformungswiderstandes bei Druckbelastung unterschieden. Weitere Einteilungen der Schaumstoffe erfolgen unter anderem nach der Gerüstsubstanz in Polyurethanschaumstoffe, Polysterolschaumstoffe, Polyvinylchloridschaumstoffe und weitere, der Werkstoff-Klasse der Gerüstsubstanzen wie z. B. elastomere Schaumstoff, elastische Schaumstoffe, Plastikschaumstoffe und andere, der Art, Größe und Form der Schaumstoffzellen in offenzellige Schaumstoffe, geschlossenzellige Schaumstoffe, gemischtzellige Schaumstoffe, grob- und feinzellige Schaumstoffe, Kugelschaumstoffe, Wabenschaumstoffe, doppelschichtige bzw. echte Schaumstoffe und einschichtige bzw. unechte Schaumstoffe sowie mehrschichtige Schaumstoffe und nach der Dichte in leichte und schwere Schaumstoffe bzw. nach der Dichteverteilung in Struktur- oder Integralschaumstoffe.

    [0024] Der Schwimmkörper kann auch aus Schaumgummi bestehen, das aus einem ohne Treibmittel hergestellten vulkanisierten Latex-Schaum auf der Basis von natürlichem oder synthetischem Kautschuk, der aufgrund seiner Zellstruktur große Weichheit, Elastizität, geringes Gewicht und gutes Wärmevermögen aufweist, besteht. Daneben kann auch Schaumgummi verwendet werden, welches aus Kautschuk unter Verwendung von Treibmitteln hergestellt wird und ein poröses Gummierzeugnis darstellt, dessen Poren untereinander in Verbindung stehen. Anstelle von Schaumgummi kann auch Moosgummi verwendet werden, bei dem es sich um einen Schaumstoff mit geschlossenen Mikrozellen auf der Basis von Natur- oder Synthesekautschuk handelt. Alternativ kann auch Schwammgummi, ein aus Kautschuk unter Verwendung von Treibmitteln hergestelltes poröses Gummierzeugnis, dessen Poren untereinander in Verbindung stehen, verwendet werden.

    [0025] Alternativ besteht die Möglichkeit, dass der Schwimmkörper aus Schaum besteht, bei dem es sich um ein Gebilde aus gasgefüllten, kugel- oder polyederförmigen Zellen handelt, welche durch flüssige, halbflüssige, hochviskose oder feste Zellstege begrenzt werden. Ist die Volumen-Konzentration des Gases bei homodisperser Verteilung kleiner als 74 %, so sind die Gasblasen wegen der oberflächenverkleinernden Wirkung der Grenzflächenspannung kugelförmig. Oberhalb der Grenze der dichtesten Kugelpackung werden die Blasen zu polyedrischen Lamellen deformiert, die von ca. 600 nm dünnen Häutchen begrenzt werden. Die Zellstege, verbunden über sogenannte Knotenpunkte, bilden ein zusammenhängendes Gerüst. Zwischen den Zellstegen spannen sich die Schaumlamellen, so dass ein geschlossenzelliger Schaum entsteht. Werden die Schaumlamellen zerstört oder fließen sie am Ende der Schaumbildung in die Zellstege zurück, erhält man einen offenzelligen Schaum.

    [0026] Bei einer vierten Ausführungsform des schwimmfähigen Etiketts besteht das Etikett aus einem Schwimmkörper, der entweder als Ballon ausgebildet ist und mittels Luft aufblasbar ist, welche im Herstellungsverfahren eingeblasen wird oder der kissenartig oder sackartig ausgebildet ist, und der mit Styroporkugeln oder Schaumkugeln gefüllt ist, wodurch ebenfalls ein Auftrieb erzeugt wird. Hierbei ist der Schwimmkörper in dem Formkörper integriert, wodurch der Formkörper den notwendigen Auftrieb erhält. Hierzu ist im Formkörper ein Hohlraum oder eine Ausnehmung vorgesehen, die die gleiche Form aufweist wie der Schwimmkörper, in der der Schwimmkörper angeordnet und befestigt ist.

    [0027] Bei einer fünften Ausführungsform besteht das schwimmfähige Etikett aus einem Schwimmkörper, der in einen Rahmen eingebunden ist, der mit einer Handhabe verbunden ist, die wiederum mit dem Aufgussbeutel verbunden ist. Es handelt sich hierbei um ein schwimmfähiges Etikett, das in Verbindung mit einem längsgesteckten Aufgussbeutel aus Filtermaterial, wie Vliesfilterpapier oder Vliesstoff, verwendet werden kann. An dessen Oberseite ist eine Handhabe aus einem biegesteifen, Rückformeigenschaften aufweisenden Material angeordnet, mit dem wiederum gelenkig das schwimmfähige Etikett verbunden ist, das auf seiner Vorder- und Rückseite aus Polystyrolfolie besteht, welche mit einer Siegelnaht miteinander verbunden sind und die dann in einem Rahmen aus Pappe oder ähnlichen Materialien angeordnet sind, der mit der Handhabe verbunden ist. Die Handhabe kann hierbei den gleichen Durchmesser wie das schwimmfähige Etikett aufweisen oder kann schwalbenförmig ausgebildet sein, und aus Pappe oder ähnlichen Materialien bestehen. Auf dem Streifen kann dann zusätzlich ein weiteres Etikett mit Aufdrucken versehen sein. Dieses dort angeordnete Etikett kann jede erdenkliche Form aufweisen, so kann dieses z. B. rund, elliptisch, rechteckig, quadratisch, fünfeckig, sechseckig oder sonst wie vieleckig ausgebildet sein, auch kann dieses rautenförmig, trapezförmig oder andersartig ausgebildet sein. Auf diesem Etikett, das ebenfalls auch schwimmfähig ausgebildet sein kann, können auch weitere Angaben zu dem zuzubreitenden Getränk wiedergegeben werden. Auch kann die Handhabe samt schwimmfähigen Etikett so ausgebildet sein, dass dort eine entsprechende Zeitmessvorrichtung angeordnet ist. Diese besteht aus einem flüssigkeitsfördernden Treibmittel, das insbesondere die Kapillarwirkung nutzt und einen durch Feuchtigkeit aktivierbaren Signal besteht, welches sich am Ende einer bestimmten, von der Flüssigkeit im Transportmittel zurückzulegenden Strecke befindet. In einem einfachsten Ausführungsbeispiel kann als Transportmittel Löschpapier verwendet werden und das Signalmittel kann ein auf der Rückseite des schwimmfähigen Etikettes aufgebrachter Farbpunkt sein. Das Signalmittel ist derart aktivierbar, dass der Farbpunkt durch das transparent gewordene Löschpapier durchschimmert, sobald dieser nass geworden ist. Die Signalflüssigkeit kann auch in den Aufgussbeutel integriert werden, wodurch diese verschiedenfarbig angeordnet werden kann. Auf dem Rahmen des schwimmfähigen Etikettes und der Handhabe sind dann entsprechende Angaben zur Zeitmessvorrichtung wiedergegeben. Daneben kann die Handhabe mit dem schwimmfähigen Etikett auch so ausgebildet sein, dass der Durchmesser größer ist als der des daran angeordneten Aufgussbeutel, so dass das Etikett samt Handhabe gleichmäßig über den Aufgussbeutel hinausragt, wodurch eine Handhabe geschaffen wird. Der Rahmen, in dem das schwimmfähige Etikett in Polystyrolfolie eingebettet ist, ist entsprechend ausgebildet und gibt somit mehr Raum zum Anordnen von Aufdrucken aller Art. Der Rahmen, in dem das schwimmfähige Etikett eingebettet ist und der mit einer Handhabe versehen ist, kann auch mit entsprechenden Motiven bedruckt sein, die eine erste Assoziation zum potentiellen Verbraucher, zum Produkt oder andersartige Assoziationen hervorruft. An der Oberseite des Rahmens können hierzu auch entsprechende Figuren oder Formen angeordnet sein.

    [0028] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

    [0029] Nachstehend werden besonders bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Etiketts anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    in Vorderansicht das erfindungsgemäße schwimmfähige Etikett,
    Fig. 2
    die Seitenansicht eines Querschnitt des erfindungsgemäßen schwimmfähigen Etiketts,
    Fig. 3
    in einer Vorderansicht ein erfindungsgemäßes schwimmfähiges Etikett, das als Figur ausgebildet,
    Fig. 4
    die Vorderansicht eines schwimmfähigen Etiketts, das mit einer Handhabe verbunden ist zur Verwendung an langgestreckten, kastenförmigen Aufgussbeuteln, und.
    Fig. 5
    die Vorderansicht eines schwimmfähigen Etiketts, das sich automatisch aufrichtet.


    [0030] Figur 1 zeigt eine Ansicht des schwimmfähigen Etiketts 100, das aus einem Schwimmkörper 10 besteht, der wahlweise aus Schaumstoff, Schaumgummi oder aus zwei zusammengeschweißten Polystyrolfolien bestehen kann. An der Unterseite des Schwimmkörpers 10 ist mittels einer Verbindungsstelle 11 ein Bindfaden 12 oder ähnliches angeordnet, der mit seinem unteren Ende durch eine Durchbrechung 14, die im oberen Bereich des Aufgussbeutels 15 angeordnet ist, hindurchgeführt wird und zu einer Schlaufe 13 verknotet wird, so dass das Etikett 100, das schwimmfähig ist, mittels dem Bindfaden 12 am Aufgussbeutel 15 befestigt werden kann.

    [0031] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des schwimmfähigen Etiketts 100, das aus dem Schwimmkörper 10 besteht, der aus einer Vorderseite 16 und Rückseite 17 besteht, die jeweils aus einer Polystyrolfolie bestehen und die mittels einer Siegelnaht 18 miteinander verbunden sind. Der Bindfaden 12, mit dem das schwimmfähige Etikett mit dem nicht dargestellten Aufgussbeutel verbunden ist, wird während des Versiegelns mit eingelassen und dient somit als Rettungsseil für den Aufgussbeutel.

    [0032] Bei der Herstellung des schwimmfähigen Etiketts 100 werden die Vorder- und Rückseite 16, 17, welche aus Polystyrolfolie bestehen mit einer Siegelnaht zusammengefügt und durch den Lufteinschluss entsteht ein Schwimmer bzw. eine Boje, der/die dann auf dem zubereiteten Getränk schwimmt. Das schwimmfähige Etikett 100 kann jeden beliebigen Durchmesser aufweisen, was bedeutet, dass dieses in unterschiedlichen Dimensionen und Größen bzw. Breiten und Längen hergestellt werden kann.

    [0033] Figur 3 zeigt ein schwimmfähiges Etikett, dessen Schwimmkörper 10 als Formkörper 19 ausgebildet ist, und im vorliegenden Fall die Form eines Bootes aufweist. Der Schwimmkörper 10, der im vorliegenden Fall als Formkörper 19 ausgebildet ist, besteht ebenfalls aus Polystyrolfolie und kann aus Formen gestanzt werden. Der Bindfaden 12 wird an den Formkörper 19 am unteren Ende angesiegelt. Der Formkörper 19, der den Schwimmkörper 10 des schwimmfähigen Etiketts 100 bildet, kann mit verschiedenen Formen und Konturen versehen werden, woran ein Bezug zum Produkt oder zu dessen Konsumenten oder andersartige Bezüge aufweisen. So kann der Formkörper 19 z. B. die Form einer Zitrone aufweisen, wenn sich im Aufgussbeutel 15 Zitronentee befindet. Sollte sich darin Ostfriesentee befinden, so würde dann der Formkörper die Form eines Miniaturleuchtturmes aufweisen. Der Bindfaden 12 ist im vorliegenden Fall mittels einer Klammerung 20, bei der es sich um eine einfache Heftklammer handelt mit dem Aufgussbeutel 15 verbunden.

    [0034] Figur 4 zeigt die Ausbildung eines schwimmfähigen Etiketts 100 zur Verwendung bei längsgestreckten, kastenförmigen Aufgussbeuteln 15, wobei an der Oberseite des Aufgussbeutels 15 eine Handhabe 21 aus Pappe angeordnet ist, die rechteckig angeordnet ist und der Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Aufgussbeutels 15, so dass deren Seiten am Rand überstehen. An der Oberseite der Handhabe 21 ist ein Gelenk 22 angeordnet, über das die Handhabe 21 mit einem Rahmen 23 verbunden ist, der ebenfalls aus Pappe besteht und in dem der Schwimmkörper 10 des schwimmfähigen Etiketts eingebettet ist, der ebenfalls aus Polystyrolfolie besteht. Der Schwimmkörper kann hierbei durchgehend ausgebildet sein oder kann kammerförmig ausgebildet sein, so dass der Rahmen 23 mindestens eine oder auch mehrere Zellen aufweisen kann, in der dann einzelne Schwimmkörper aus Polystyrolfolie, bestehend aus Vorder- und Rückseite, angeordnet sind. Der Rahmen 23 kann auch so ausgestaltet sein, dass dieser beliebige Aufdrucke jeglicher Art aufnehmen kann.

    [0035] Figur 5 zeigt die Ausbildung eines schwimmfähigen Etikettes 100, das sich automatisch aufrichtet. Das schwimmfähige Etikett 100 weist eine rechteckige Form auf und besteht aus einer äußeren Perforation 24 und einer inneren Perforation 25, durch die ein schwimmfähiger Körper 10 gebildet wird. In dem Schwimmkörper 10 ist eine Ausnehmung 32 angeordnet, welche V-förmig ist und die alternativ auch T-förmig oder nagelförmig ausgebildet sein kann. In der Ausnehmung 32 ist eine Lasche 27 angeordnet, die mit ihrer Oberseite mittels einer Verbindungsnaht 30, die zugleich eine Perforationsnaht darstellt, mit einer oberen Schwimmkammer 28 verbunden ist. Des weiteren weist die Ausnehmung 32, welche mittig angeordnet ist, an ihrer Unterkante eine weitere Perforationsnaht 26 auf, welche ebenfalls V-förmig, T-förmig oder nagelförmig ausgebildet ist. Durch diese V-förmige Perforationsnaht 26 entsteht eine untere rechte Schwimmkammer 28 und eine untere linke Schwimmkammer 30, so dass der Schwimmkörper 10 in drei separate Schwimmkammern 28, 29 und 30 unterteilt wird. Die Lasche 27 ist gelenkig über die Verbindungsnaht 31 mit der Unterkante der oberen Schwimmkammer 28 beweglich verbunden, so dass die Lasche 27 schwenkbar ist, so dass sich diese, bedingt durch die thermischen Eigenschaften der verwendeten Kunststoffe, bei Berührung mit einer heißen Oberfläche aufstellen kann. Das Etikett 100 besteht im vorliegenden Fall aus Kunststoff und ist mit einem Aufgussbeutel 15 mittels eines Bindfadens 12 verbunden. Das eine Ende des Bindfadens 12 ist mittels einer Verbindungsstelle 11 mit dem Etikett 100 verbunden und das andere Ende des Bindfadens 12 ist durch eine Durchbrechung 14 hindurchgezogen und bildet eine Schlaufe 13, die im Rahmen des Aufgussbeutels 15 angeordnet ist, so dass das Etikett 100 mit dem Aufgussbeutel 15 verbunden ist. Der Bindfaden 12 kann eine unterschiedliche Länge aufweisen.

    Bezugszeichenliste



    [0036] 
    10
    Schwimmkörper
    11
    Verbindungsstelle
    12
    Bindfaden
    13
    Schlaufe
    14
    Durchbrechung
    15
    Aufgussbeutel
    16
    Vorderseite
    17
    Rückseite
    18
    Siegelnaht
    19
    Formkörper
    20
    Klammerung
    21
    Handhabe
    22
    Gelenk
    23
    Rahmen
    24
    äußere Perforation
    25
    inner Perforation
    26
    Perforationsnaht
    27
    Lasche
    28
    obere Schwimmkammer
    29
    untere rechte Schwimmkammer
    30
    untere linke Schwimmkammer
    31
    Verbindungsnaht
    32
    Ausnehmung
    100
    Etikett



    Ansprüche

    1. Etikett (100) für Aufgussbeutel (15), insbesondere Teebeutel, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (100) als Schwimmkörper (10) ausgebildet ist, der aus einer Vorderseite (16) und einer Rückseite (17) besteht, die fest miteinander verbunden sind.
     
    2. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und Rückseite (16, 17) aus Polystyrolfolie bestehen und dass die Vorderseite (16) mit der Rückseite (17) mit einer Siegelnaht (18) verbunden ist.
     
    3. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite und die Rückseite (16, 17) des Schwimmkörpers (10) jeweils aus Schaumstoff oder Styropor bestehen.
     
    4. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und Rückseite (16, 17) des Schwimmkörpers (10) scheibenförmig ausgebildet sind.
     
    5. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite (16) und die Rückseite (17) halbkugelförmig ausgebildet sind.
     
    6. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) als Formkörper (19) ausgebildet ist und dass der Schwimmkörper (10) im Formkörper (19) integriert ist.
     
    7. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) in einem Rahmen (23) angeordnet ist, der mittels eines Gelenkes (22) mit einer Handhabe (21) verbunden ist, die wiederum mit dem Aufgussbeutel (15) verbunden ist.
     
    8. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) ein Ballon ist.
     
    9. Etikett (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (10) sackförmig ausgebildet ist und dass in diesem Kugeln aus Schaumstoff oder Styropor angeordnet sind.
     
    10. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorderseite (16) des Schwimmkörpers (10) eine Tasche, zur Aufnahme eines weiteren Produktwarenetiketts angeordnet ist.
     
    11. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unter- und Oberseite des Schwimmkörpers (10) jeweils Durchbrechungen angeordnet sind, durch die der Bindfaden (12) hindurchgezogen werden kann, so dass das Etikett (100) auf dem Bindfaden (12) verschiebbar angeordnet ist.
     
    12. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schwimmkörper (10) eine Ausnehmung (32) angeordnet ist, in der eine bewegliche Lasche (27) angeordnet ist und dass der Schwimmkörper (10) mindestens drei separate Schwimmkammern (28), (29) und (30) aufweist.
     
    13. Etikett (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (100) und der Schwimmkörper (10), jeweils aus Kunststoff sind und dass es sich bei dem Kunststoff entweder um Polyester-Folie oder um Polyethylen-Folie, Polypropylen-Folie oder Polyethylenmethylan-Folie (PET-Folie) handelt.
     


    Claims

    1. A label (100) for infusion bags (15), particularly tea bags, characterised in that the label (100) is in the form of a float (10) consisting of a front (16) and a back (17), which are rigidly connected to one another.
     
    2. The label (100) according to claim 1, characterised in that the front and back (16, 17) are made from polystyrene film and that the front (16) is connected to the back (17) by a sealed seam (18).
     
    3. The label (100) according to one of the claims 1 and 2, characterised in that the front and back (16, 17) of the float (10) are each made from foam or polystyrene.
     
    4. The label (100) according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the front and back (16, 17) of the float (10) are disc-shaped.
     
    5. The label (100) according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the front (16) and the back (17) are semi-spherical.
     
    6. The label (100) according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the float (10) is designed as a mould (19) and the float (10) is incorporated in the mould (19).
     
    7. The label (100) according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the float (10) is disposed in a frame (23), which is connected by means of a hinge (22) to a handle (21), which is in turn connected to the infusion bag (15).
     
    8. The label (100) according to claim 1, characterised in that the float (10) is a balloon.
     
    9. The label (100) according to claim 1, characterised in that the float (10) is bag-shaped and that balls made from foam or polystyrene are disposed therein.
     
    10. The label (100) according to one of the claims 1 to 9, characterised in that a pocket is disposed on the front (16) of the float (10) to hold a further product label.
     
    11. The label (100) according to one of the claims 1 to 10, characterised in that holes are disposed on the bottom and top of the float (10), through which the string (12) can be fed, so that the label (100) is movably disposed on the string (12).
     
    12. The label (100) according to one of the claims 1 to 11, characterised in that an opening (32) is disposed in the float (10), in which a movable clip (27) is disposed, and that the float (10) has at least three separate float chambers (28), (29) and (30).
     
    13. The label (100) according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the label (100) and the float (10) are each made from plastic and that the plastic is either polyester film or polyethylene film, polypropylene film or polyethylene-methylane film (PET film).
     


    Revendications

    1. Etiquette (100) pour sachets d'infusion (15), en particulier pour un sachet de thé, caractérisée en ce que l'étiquette (100) est conçue comme un corps flottant (10) constitué d'une face avant (16) et d'une face arrière (17), qui sont solidement reliées entre elles.
     
    2. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les faces avant et arrière (16, 17) sont constituées d'un film de polystyrène, et en ce que la face avant (16) est reliée à la face arrière (17) à l'aide d'un joint thermoscellé (18).
     
    3. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la face avant et la face arrière (16, 17) du corps flottant (10) sont constituées de mousse expansée ou de polystyrène expansé.
     
    4. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la face avant et la face arrière (16, 17) du corps flottant (10) sont conçues en forme de disque.
     
    5. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la face avant (16) et la face arrière (17) ont la forme d'un hémisphère.
     
    6. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est conçu comme un corps moulé (19) et en ce que le corps flottant (10) est intégré dans le corps moulé (19).
     
    7. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est disposé dans un cadre (23) relié à une manette (21) au moyen d'une articulation (22), cette manette étant également reliée au sachet d'infusion (15).
     
    8. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est un ballon.
     
    9. Etiquette (100) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps flottant (10) est conçu en forme de sachet, et en ce que des billes en mousse ou en polystyrène sont contenues dans celui-ci.
     
    10. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une poche destinée à la réception d'une autre étiquette de produit est disposée sur la face avant (16) du corps flottant (10).
     
    11. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que des perforations sont prévues sur la face inférieure et sur la face supérieure du corps flottant (10), la ficelle (12) passant par ces perforations, de sorte que l'étiquette (100) puisse être déplacée sur la ficelle (12).
     
    12. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'un évidement (32) est prévu dans le corps flottant (10), une languette (27) étant disposée dans ledit évidement, et en ce que le corps flottant (10) comporte au moins trois chambres flottantes séparées (28), (29) et (30).
     
    13. Etiquette (100) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'étiquette (100) et le corps flottant (10) sont conçues en matière synthétique, et en ce que cette matière synthétique peut être un film de polyester, de polyéthylène, de polypropylène ou de polyéthylène téréphtalate (PET).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente