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(11) |
EP 1 563 152 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.10.2007 Patentblatt 2007/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/011633 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/038145 (06.05.2004 Gazette 2004/19) |
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| (54) |
GELENKBAND
JOINT HINGE
CHARNIERE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.10.2002 DE 10249382
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.2005 Patentblatt 2005/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Pauli + Sohn GmbH Metallwaren |
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51545 Waldbröl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHMITT, Heinz, Werner
53783 Eitorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Althaus, Arndt et al |
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Patentanwälte,
Buschhoff Hennicke Althaus
Kaiser-Wilhelm-Ring 24 50672 Köln 50672 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 599 255 DE-A- 19 800 813
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CH-A- 535 887
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gelenkband für Türen, insbesondere Glaspendeltüren, oder
Fenster, mit zwei um eine Gelenkachse scharnierend miteinander verbundenen Bandteilen,
und mit einer Rasteinrichtung, die einen um die Gelenkachse drehbaren, eine Rastausnehmung
an seinem Außenumfang aufweisenden Rotationskörper, einen gegen die Wirkung eines
Rückstellmittels beweglichen und in Raststellung federnd in die Rastausnehmung eingreifenden
Rastkörper, eine von einer Seite des Gelenkbandes zugängliche Stellschraube sowie
ein am Umfang des Rotationskörpers anliegendes Druckmittel umfaßt, das mit der Stellschraube
zum Feststellen des Rotationskörpers bewegbar ist.
[0002] Ein gattungsgemäßes Gelenkband ist aus der
EP 0 599 255 B1 bekannt. Bei diesem Gelenkband besteht die Rasteinrichtung aus einer Stellschraube
mit einer konischen Spitze, die gegen das von einer Kugel gebildete und in einer auf
den Rastkörper zulaufenden Bohrung geführte Druckmittel anstellbar ist. Die konische
Fläche der Stellschraube verschiebt bei deren Verdrehen die Kugel in der Bohrung auf
den Rotationskörper zu. Aufgrund des Zusammenwirkens der konischen Spitze mit der
Kugel ist der maximale Verstellweg für das Druckmittel auf den halben Durchmesser
der Stellschraube beschränkt. Mit dem gattungsgemäßen Gelenkband läßt sich die Position
der Raststellung zwischen dem einen, mauerseitigen Bandteil und dem anderen, flügelseitigen
Bandteil am Einbauort und unter Last, d.h. bei bereits an der Mauer und am Türflügel
befestigten Bandteil einstellen, um mit dem Gelenkband die gewünschte Raststellung
des Tür- oder Fensterflügels so genau wie möglich an die Gegebenheiten am Einbauort
anpassen zu können.
[0003] Bei der Anwendung des gattungsgemäßen Gelenkbandes zeigt sich, daß mit dem kugelförmigen
Druckmittel eine relativ hohe, punktuelle Belastung am Außenumfang des Rotationskörpers
aufgebracht wird, die zu einer Deformierung seines Außenumfangs führt. Diese Deformierung
des Rotationskörpers verhindert, daß nach dem ersten Einbau der gattungsgemäßen Gelenkbänder
unter Last nachträglich eine Feinjustierung der Raststellung vorgenommen werden kann.
Ursache hierfür ist die punktuelle Deformierung bzw. Einkerbung im Rotationskörper,
durch die das kugelförmige Druckmittel dazu tendiert, bei einer nachträglichen Feinjustierung
innerhalb eines Verstellbereichs von weniger als 5° erneut in die Delle eindringen
zu wollen. Eine Nachjustierung des gattungsgemäßen Gelenkbandes ist daher nicht möglich
bzw. erfordert den Einsatz eines neuen Rotationskörpers und damit einer vollständigen
Demontage des Gelenkbandes.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gelenkband der gattungsgemäßen Art zu schaffen,
bei welchem die Raststellung des Tür- oder Fensterflügels auch in montiertem Zustand,
d.h. unter Last am Einbauort möglich ist, bei welchem die Rasteinrichtung auf engstem
Raum innerhalb der Bandteile untergebracht ist und welches eine Nach- bzw. Feinjustierung
der Raststellung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Druckmittel zwei Klemmkörper
umfaßt, deren Abstand voneinander mittels der Stellschraube veränderbar ist, um den
Rotationskörper durch Verringern des relativen Abstandes der Klemmkörpern zueinander
zwischen bzw. mit diesen einzuklemmen und zu arretieren. Im Unterschied zum gattungsgemäßen
Gelenkband wird mithin nicht ein Druckkörper an den Außenumfang des Rotationskörpers
angepreßt, sondern der Rotationskörper wird durch Änderung des Abstandes zweier Klemmkörper,
die mit entsprechend geeigneten, großen Klemmflächen versehen werden können, in der
Raststellung fixiert. Da der Abstand zwischen den Klemmkörpern nahezu beliebig verringert
werden kann, ist die aufbringbare Klemmkraft nicht durch die Abmessungen der Stellschraube
begrenzt. Ferner ist der erforderliche Bauraum, welchen der Feststellmechanismus für
den Rotationskörper bzw. die Rasteinrichtung benötigt, gegenüber der Lösung beim gattungsgemäßen
Gelenkband weiter minimiert, da die eigentliche Klemmfläche der Klemmkörper zu beiden
Seiten des Außenumfangs des Rotationskörpers liegt, da die Klemmkörper unmittelbar
mit der Stellschraube bewegbar sind und da die Klemmkraft jeweils in Schraub- bzw.
-verstellrichtung, und nicht senkrecht zur Schraubrichtung aufgebracht wird.
[0006] Bei einer möglichen Lösung kann einer der Klemmkörper beweglich sein und der zweite
Klemmkörper ist feststehend ausgebildet. Die bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Gelenkbandes sieht vor, daß beide Klemmkörper beweglich ausgeführt sind. Besonders
vorteilhaft ist hierbei, wenn die Klemmkörper aus geeigneten Klemmbacken bestehen.
Zweckmäßigerweise sind die Klemmbacken bzw. Klemmkörper parallel zur Stellschraube
bewegbar. In besonders bevorzugter Weise kann sich dann die Stellschraube ausschließlich
an den Klemmkörpern bzw. Klemmbacken abstützen und/oder ausschließlich die Stellschraube
verbindet die an gegenüberliegenden Umfangsbereichen des Rotationskörpers anliegenden
Klemmkörper miteinander. Alternativ oder zusätzlich können die Klemmbacken oder Klemmkörper
in geeigneten Führungen an einem der Bandteile, z.B. in Schlittenführungen, Schwalbenschwanzprofilführungen,
T-Nutführungen od.dgl. geführt sein.
[0007] Bei der insbesondere bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gelenkbandes
weist eines der Bandteile, vorzugsweise das mauerseitige Bandteil, einen Lagerbock
mit zwei Lagerschenkeln auf und die Klemmbacken bzw. Klemmkörper sind im Zwischenraum
zwischen den Lagerschenkeln angeordnet und geführt. Hierbei können die Klemmbacken
zwischen dem Rotationskörper und einer die Lagerschenkel des Lagerbocks miteinander
verbindenden Bodenplatte des mauerseitigen Bandteils angeordnet sein. Die Führung
der Klemmbacken kann dann ausschließlich von den einander zugewandten Seitenwänden
der Lagerschenkel und der Bodenplatte des Lagerbocks bzw. Bandteils übernommen werden,
ohne daß zusätzliche Führungsmittel vorgesehen werden müssen. Weiter vorzugsweise
können die Klemmbacken eine Basis mit einer Bohrung für die Stellschraube und eine
entsprechend dem Außenumfang des Rotationskörpers gewölbte Klemmfläche aufweisen.
Zweckmäßigerweise weist hierbei eine der Klemmbacken eine vorzugsweise für den Schraubkopf
der Stellschraube gestufte oder angesenkte Durchgangsbohrung auf und die andere Klemmbacke
ist mit einer Gewindebohrung versehen. Durch Einschrauben der Stellschraube in die
Klemmbacke mit der Gewindebohrung wird dann der Abstand zwischen den Klemmbacken zwangsläufig
verringert, bis der Rotationskörper in der gewünschten Raststellung feststeht. Zum
Lösen braucht die Stellschraube nur in Gegenrichtung verdreht zu werden. Besonders
zweckmäßig ist hierbei, wenn die Basis der Klemmbacken würfelförmig, quaderförmig
bzw. rechteckförmig ausgebildet ist und die Deckseite eine gewölbte, mit zunehmender
Tiefe der Klemmbacke ansteigende Klemmfläche aufweist. Eine Klemmbacke mit rechteckförmigem
Grundriß und ebenen, rechtwinklig zueinander ausgebildeten Seitenwänden kann auf einfache
Weise zwischen den Lagerschenkeln des Lagerbocks und der Bodenfläche geführt werden,
wobei gleichzeitig eine relativ große Klemmfläche zum Festklemmen des Rotationskörpers
zur Verfügung steht.
[0008] In einfachster Ausgestaltung besteht der Rotationskörper aus einem Zylinder mit Innenbohrung
zur Aufnahme der Gelenkachse wie eines die Gelenkachse bildenden Gelenkbolzens. Die
Rastausnehmung im Rotationskörper kann hierbei als Nut oder Nutausfräsung ausgebildet
sein und parallel zur Mittelachse des Rotationskörpers verlaufen, so daß der Rotationskörper
insgesamt mit geringem fertigungstechnischen Aufwand hergestellt werden kann. Um den
für die Rasteinrichtung notwendigen Bauraum weiter zu minimieren oder mit dem Türflügel
bzw. mit der Gelenkachse möglichst nah an die Mauer oder Wand herangehen zu können,
kann der Rotationskörper an einem Teilabschnitt seines Umfangs einen sekantenartigen
Schlitz für den Durchgriff der Stellschraube aufweisen und/oder die Bohrung in den
Klemmbacken ist teilweise im Bereich der Klemmfläche angeordnet. Im Montagezustand
durchfaßt dann die Stellschraube entsprechend sekantenartig den Rotationskörper, wodurch
allerdings der maximale Einstellbereich des entsprechenden Gelenkbandes auf Winkel
von weniger als 20° beschränkt ist.
[0009] Weiter vorzugsweise kann der Rastkörper aus einer von einer Führungsstange zentral
durchgriffenen Rolle vorzugsweise aus Kunststoff od.dgl. bestehen, der in einer vorzugsweise
einseitig offenen Randaussparung im flügelseitigen Bandteil angeordnet ist, wobei
zu beiden Seiten der Randaussparung eine Sacklochbohrung mit einem Schlitzdurchbruch
zur Randaussparung ausgebildet ist, wobei in den Sacklochbohrungen jeweils eine Feder
als Rückstellmittel für den Rastkörper angeordnet ist, die gegen die Enden der durch
die Schlitzausnehmungen durchfassenden Führungsstange drückt.
[0010] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gelenkbandes ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines schematisch in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- schematisch das erfindungsgemäße Gelenkbank in Seitenansicht mit Darstellung der verdeckten
Rasteinrichtung und teilweise aufgebrochen;
- Fig. 2
- schematisch das Gelenkband in Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- schematisch das Gelenkband in Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 1;
und
- Fig. 4
- das Gelenkband schematisch in Schnittansicht entlang Linie IV-IV in Fig. 1.
[0011] Das in den Figuren insgesamt mit 10 bezeichnete Gelenkband umfaßt zwei Bandteile
1, 20, von denen das Bandteil 1 vorzugsweise das feststehende, mauerseitige Bandteil
bildet und mit einem weiter nicht dargestellten Mauerwerk oder einem Türrahmen verklebt
oder über die in Fig. 2 angedeuteten, die Bodenplatte 2 durchgreifenden Verschraubungen
3 verschraubt werden kann. Das flügelseitige, bewegliche Bandteil 20 umfaßt eine weiter
nicht dargestellte, geeignete Befestigungseinrichtung, um den ebenfalls nicht dargestellten
Türflügel, beispielsweise eine Glasscheibe oder eine Glastür, aufzunehmen und mit
diesem verbunden zu werden. Als Befestigungseinrichtung können die Glasplatte in entsprechenden
Bohrungen durchgreifende Punktbefestigungen, Klemmplatten oder andere dem Fachmann
bekannte Befestigungsmittel Verwendung finden.
[0012] Das mauerseitige Bandteil 1 umfaßt einen Lagerbock mit zwei senkrecht über die Bodenplatte
2 hinausragenden und im Abstand voneinander angeordneten Lagerschenkeln 4, welche,
wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, im gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Bodenplatte
2 des Bandteils 1 einstückig ausgebildet sind, da das Bandteil 1 aus einem Gußteil
besteht. Beide Lagerschenkel 4 weisen entsprechend Fig. 4 im Abstand von der Bodenplatte
2 ein Gelenkauge 5 auf, in welchen ein sich über die gesamte Breite des Bandteils
20 erstreckender Gelenkbolzen 7 gelagert ist. Der Gelenkbolzen 7 liegt hierbei, wie
schematisch der Fig. 1 entnommen werden kann, in einer Querbohrung 21 im Innern des
flügelseitigen Bandteil 20. Das flügelseitige Bandteil 20 kann an seinem dem Bandteil
1 bzw. der Deckseite 2' der Bodenplatte 2 zugewandten Ende 20'gerundet sein.
[0013] Das Gelenkband 10, welches insbesondere bei Duschkabinen mit Glasflügeln zum Einsatz
kommen kann, ist mit einer einstellbaren Rasteinrichtung versehen, um die Schließstellung
des mit dem Bandteil 20 verbundenen Glastürflügels einstellen zu können. Die Rasteinrichtung
umfaßt einen drehbar um den Gelenkbolzen 7 gelagerten und zwischen den beiden Lagerschenkeln
4 angeordneten Rotationskörper 30, der hier aus einem Zylinder bzw, einer Zylinderscheibe
mit zylindrischem Außenumfang 31 und einer Innenbohrung 32 zur Aufnahme des Gelenkbolzens
7 besteht. Im Außenumfang 31 ist, wie der Fig. 2 entnommen werden kann, eine mit gerundetem
Boden 33 ausgefräste und sich parallel zur Achse des Gelenkbolzens 7 erstreckende
Nutausfräsung 34 ausgebildet, in die ein im Gelenkband 20 integrierter, beweglich
geführter und mit zwei Rückstellfedern 22 vorgespannter Rastkörper 23 eingreifen kann,
um das Bandteil 20 und damit auch die Raststellung des Türflügels relativ zum Rotationskörper
30 festzulegen. Der Rastkörper 23 besteht aus einer Kunststoffrolle, welche zentral
von einer Führungsstange 24 durchgriffen wird, die zu beiden Seiten über den Rastkörper
23 hinausragt. Aus den Fig. 1, 2 und 4 ist ersichtlich, daß der von der Kunststoffrolle
gebildete Rastkörper 23 in einer zu einer Seite 25 des flügelseitigen Bandteils 20
offenen, mittig am Bandteil 20 angeordneten und dem Zwischenraum zwischen den beiden
Lagerschenkeln 4 unmittelbar gegenüberliegenden Randaussparung 26 angeordnet ist,
die im gezeigten Ausführungsbeispiel von einer an der Rückseite 27 gerundeten Nutausfräsung
gebildet wird. Beiderseits der Randaussparung 26 sind die beiden Federn 22 in Sacklochbohrungen
28 angeordnet, die einen in den Fig. 2 und 4 erkennbaren Schlitzdurchbruch 29 zur
Randaussparung 26 aufweisen, in welchem sich die Enden der Führungsstange 24 des Rastkörpers
23 führen. Durch den Federdruck wird die Rolle 26 gegen den Umfang 31 des Rotationskörpers
30 gedrückt bzw. sie rastet in der Raststellung in die Nut 34 ein.
[0014] Zur Einstellung der Raststellung dient ein erfindungsgemäßer Feststellmechanismus
für den Rotationskörper 30, dessen Aufbau und Funktionsweise nun unter Bezugnahme
auf die Fig. 1, 2 und 3 erläutert wird. Der Feststellmechanismus ist, wie Fig. 3 zeigt,
vollständig im Zwischenraum zwischen den Lagerschenkeln 4 bzw. im Zwischenraum zwischen
dem Außenumfang 31 des Rotationskörpers 30 und der Deckseite 2' der Bodenplatte 2
des mauerseitigen Bandteils 1 angeordnet und hierbei in diesen Zwischenraum versteckt
integriert. Er besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel ausschließlich aus zwei relativ
zueinander bewegbaren und sich seitlich an den Innenseiten der Lagerschenkel 4 führenden
Klemmbacken 41, 42, welche mittels einer Feststellschraube 43 derart miteinander verbunden
sind, daß durch Verdrehen der Feststellschraube 43 der Abstand zwischen den beiden
Klemmbacken 41, 42 verändert werden kann. Im Ausführungsbeispiel weist die den Schraubenkopf
44 der als Inbusschraube ausgeführten Feststellschraube 43 aufnehmende Klemmbacke
41 eine gestufte Durchgangsbohrung 45 auf, wobei der Schraubenkopf 44 in der Stufe
vollständig versenkt aufgenommen wird. Die zweite Klemmbacke 42 hingegen ist mit einem
Schraubgewinde 46 versehen, in welches der Schraubschaft der Feststellschraube 43
einfaßt, um den Abstand zwischen den beiden Klemmbacken 41, 42 durch Verdrehen der
Feststellschraube 43 zu verändern. Beide Klemmbacken 41, 42 weisen, wie aus der Fig.
1 ersichtlich ist, im wesentlichen eine quaderförmige bzw. würfelförmige Grundform
auf, wodurch sie sich seitlich fixiert zwischen den Lagerschenkeln 4 führen können,
ohne daß zusätzliche Führungsmaßnahmen erforderlich sind. Wie der Fig. 2 entnommen
werden kann, weisen beide Klemmbacken 41, 42 jeweils an der Oberseite eine entsprechend
dem Außenumfang 31 des Rotationskörpers 30 gewölbte Klemmfläche 47, 48 auf. Beide
Klemmbakken 41, 42 haben mithin an den einander zugewandten Stirnflächen 49, 50 die
minimale Höhe und an den jeweiligen Rückseiten 51, 52 die maximale Höhe und die Klemmflächen
47, 48 erstrekken sich annähernd vollständig über diesen Höhenunterschied. Hierdurch
entsteht eine relativ großflächige Anlage der Klemmflächen 47, 48 am Außenumfang 31
des Rotationskörpers 30.
[0015] Bei der Montage des erfindungsgemäßen Gelenkbandes 10 wird, nachdem das feststehende
Bandteil 1 an der Mauer befestigt wurde, der Rotationskörper 30 bei in die Nut 34
eingerastetem Rastkörper 23 zusammen mit dem Türflügel und dem Bandteil 20 sowie bei
gelöster Feststellschraube 43 und mithin losen Klemmbacken 41, 42 in die gewünschte
Raststellung verdreht, um anschließend durch Festziehen der Feststellschraube 43 von
einer der beiden Seiten des Gelenkbandes 10 her die beiden Klemmflächen 47, 48 der
Klemmbacken 41, 42 gegen den Rotationskörper 30 zu pressen, der hierdurch zwischen
den Klemmbakken 41, 42 eingeklemmt wird und gegen Verdrehen arretiert wird. Eine radiale
Verlagerung des Rotationskörpers wird durch den Gelenkbolzen 7, an dem sich der Rotationskörper
30 zusätzlich abstützt, verhindert. Aufgrund der großflächigen Anlage der Klemmbacken
47, 48 am Außenumfang 31 des Rotationskörpers entstehen keine Einkerbungen, Riefen
od.dgl. am Rotationskörper 30 und die Raststellung kann erforderlichenfalls verändert
werden.
[0016] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist, wie Fig. 2 zeigt, zur Minimierung des für die
Integration des Feststellmechanismus für den Rotationskörper 30 benötigten Bauraumes
dieser auf einem Teilbereich seines Außenumfangs 31 mit einem sekantenartigen Schlitz
35 versehen, welcher teilweise vom Schaft der Stellschraube 43 durchgriffen wird.
Die Durchgangsbohrung 45 bzw. die Gewindebohrung 46 in den beiden Klemmböcken 41,
42 liegen entsprechend im Bereich der beiden Klemmflächen 47 bzw. 48. Seitlich des
Schlitzes 35 liegen die Klemmflächen am Außenumfang 31 des Rotationskörpers 30 an,
um diesen weiterhin großflächig abzustützen.
[0017] Für den Fachmann ergeben sich aus der vorhergehenden Beschreibung eine Reihe von
Modifikationen, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen sollen.
Bei größerem Abstand zwischen dem Gelenkbolzen und der Bodenplatte des mauerseitigen
Bandteils kann der Schlitz entfallen und die Stellschraube liegt vollständig außerhalb
des Rotationskörpers, so daß mit einem entsprechenden Gelenkband ein Einstellbereich
über 180° erzielt werden kann. Der Rotationskörper könnte mit einer weiteren Aussparung
versehen sein, in welche der Rastkörper federnd eingreift, um beispielsweise auch
eine Rastung in der Öffnungsstellung des Tür- oder eines Fensterflügels zu ermöglichen.
Für die Form der Klemmbacken und Klemmflächen ergeben sich zahlreiche Modifikationen.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine einfache und kostengünstige Ausführungsform für
Klemmbakken, die ohne zusätzliche Führungsmittel auskommt. Die Klemmbacken könnten
sich jedoch auch an Führungen wie Schlitzausfräsungen in der Bodenplatte oder in den
Lagerschenkeln führen.
1. Gelenkband für Türen, insbesondere Glaspendeltüren, oder Fenster, mit zwei um eine
Gelenkachse (7) scharnierend miteinander verbundenen Bandteilen (1, 20), und mit einer
Rasteinrichtung, die einen eine Rastausnehmung (34) an seinem Außenumfang aufweisenden
und die Gelenkachse drehbar aufnehmenden Rotationskörper (30), einen gegen die Wirkung
eines Rückstellmittels beweglichen und in Raststellung federnd in die Rastausnehmung
(34) eingreifenden Rastkörper (23), eine von einer Seite des Gelenkbandes (10) zugängliche
Stellschraube (43) sowie ein am Außenumfang des Rotationskörpers (30) anliegendes
Druckmittel umfaßt, das mit der Stellschraube (43) zum Feststellen des Rotationskörpers
(30) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittel zwei Klemmkörper (41, 42) umfaßt, deren Abstand mittels der Stellschraube
(43) zum Einklemmen des Rotationskörpers (30) zwischen den Klemmkörpern (41, 42) und
Arretieren des Rotationskörpers (30) gegen Verdrehen veränderbar ist.
2. Gelenkband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Klemmkörper beweglich und der zweite Klemmkörper feststehend ausgebildet
ist.
3. Gelenkband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Klemmkörper (41, 42) beweglich ausgeführt sind.
4. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der/die Klemmkörper aus Klemmbacken (41, 42) bestehen.
5. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (41, 42) oder Klemmkörper parallel zur Stellschraube (43) bewegbar
sind, wobei vorzugsweise die Stellschraube (43) sich ausschließlich an den Klemmkörpern
(41, 42) abstützt und/oder die an gegenüberliegenden Umfangsbereichen des Rotationskörpers
(30) anliegenden Klemmkörper (41, 42) miteinander verbindet.
6. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bandteile (1) einen Lagerbock mit zwei Lagerschenkeln (4) aufweist und
die Klemmbacken (41, 42) im Zwischenraum zwischen den Lagerschenkeln (4) angeordnet
und geführt sind.
7. Gelenkband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (41, 42) zwischen dem Rotationskörper (30) und einer die Lagerschenkel
(4) des Lagerbocks miteinander verbindenden Bodenplatte (2) des mauerseitigen Bandteils
(1) angeordnet sind.
8. Gelenkband nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (41, 42) eine Basis mit einer Bohrung (45, 46) für die Stellschraube
(43) und eine entsprechend dem Außenumfang (31) des Rotationskörpers (30) gewölbte
Klemmfläche (47, 48) aufweisen.
9. Gelenkband nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Klemmbacken (41) eine vorzugsweise für den Schraubkopf (44) der Stellschraube
(43) gestufte oder angesenkte Durchgangsbohrung (45) und die andere Klemmbacke (42)
eine Gewindebohrung (46) aufweist.
10. Gelenkband nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der Klemmbacken (41, 42) würfelförmig oder quaderförmig ausgebildet ist
und die Deckseite als gewölbte, mit zunehmender Tiefe ansteigende Klemmfläche (47,
48) ausgebildet ist.
11. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (30) aus einem Zylinder mit Innenbohrung (32) zur Aufnahme eines
die Gelenkachse bildenden Gelenkbolzens (7) besteht.
12. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmung (34) als Nut oder Nutausfräsung ausgebildet ist und parallel zur
Mittelachse des Rotationskörpers (30) verläuft.
13. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (30) an einem Teilabschnitt seines Umfangs (31) einen sekantenartigen
Schlitz (35) für den Durchgriff der Stellschraube (43) aufweist und/oder die Bohrung
(45, 46) in den Klemmbacken (41, 42) teilweise im Bereich der Klemmfläche (47, 48)
angeordnet ist.
14. Gelenkband nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (23) aus einer von einer Führungsstange (24) zentral durchgriffenen
Rolle vorzugsweise aus Kunststoff od.dgl. besteht, die in einer vorzugsweise einseitig
offenen Randaussparung (26) im flügelseitigen Bandteil (20) angeordnet ist, und daß
zu beiden Seiten der Randaussparung (26) eine Sacklochbohrung (28) mit einem Schlitzdurchbruch
(29) zur Randaussparung (26) ausgebildet ist, wobei in den Sacklochbohrungen (28)
jeweils eine Feder (22) als Rückstellmittel für den Rastkörper (23) angeordnet ist,
die gegen die Enden der durch die Schlitzdurchbrüche (29) hindurchfassenden Führungsstange
(24) drückt.
1. Joint hinge for doors, in particular for glass-swing type doors, or windows, with
two band parts (1, 20) connected by a hinge about an axis of articulation (7), and
with a locking device which comprises a rotating element (30) pivoting about the axis
of articulation receiving a lever-lock detent (34) on its outer periphery, a catching
element (23) movable against the action of a reset means and elastically interlocking
into the lock-lever detent (34) in the locking position, an adjusting screw (43) accessible
from one side of the joint hinge (10), and a pressing means abutting the outer periphery
of the rotating element (30), which is movable with the adjusting screw (43) to fix
the rotating element (30), characterised in that the pressing means comprises two clamping bodies (41, 42), the spacing of which can
be changed by means of the adjusting screw (43) for clamping the rotating element
(30) between the clamping bodies (41, 42) and locking the rotating element (30) against
rotation.
2. Joint hinge according to claim 1, characterised in that one of the clamping bodies is formed in a movable manner and that the second clamping
body is formed in a fixed manner.
3. Joint hinge according to claim 1, characterised in that both clamping bodies (41, 42) are designed in a movable manner.
4. Joint hinge according to one of claims 1 to 3, characterised in that the clamping body/bodies consist of clamping jaws (41, 42).
5. Joint hinge according to one of claims 1 to 4, characterised in that the clamping jaws (41, 42) or clamping bodies can be moved parallel to the adjusting
screw (43), whereby the adjusting screw (43) preferably supports itself only at the
clamping jaws (41, 42) and/or connects clamping bodies (41, 42) abutting opposite
peripheral regions of the rotating element (30).
6. Joint hinge according to one of claims 1 to 5, characterised in that one of the band parts (1) comprises a bearing block with two bearing legs (4) and
that the clamping jaws (41, 42) are arranged and guided in the spacing between the
bearing legs (4).
7. Joint hinge according to claim 6, characterised in that the clamping jaws (41, 42) are arranged between the rotating element (30) and a base
plate (2) of the band part (1) on the wall side connecting the bearing legs (4) of
the bearing block.
8. Joint hinge according to one of claims 4 to 7, characterised in that the clamping jaws (41, 42) comprise a base with a bore (45, 46) for the adjusting
screw (43) and a clamping surface (47, 48) curved in correspondence with the outer
periphery (31) of the rotating element (30).
9. Joint hinge according to one of claims 4 to 8, characterised in that one of the clamping jaws (41) preferably comprises a stepped or countersunk through
bore (45) for the screw head (44) of the adjusting screw (43) and that the other clamping
jaw (42) comprises a threaded bore (46).
10. Joint hinge according to claim 8 or 9, characterised in that the base of the clamping jaws (41, 42) is formed like a cube or in a cuboid manner
and that the cover side is formed as a curved clamping surface (47, 48) rising with
increasing depth.
11. Joint hinge according to one of claims 1 to 10, characterised in that the rotating element (30) consists of a cylinder with an inner bore (32) for the
reception of a pivot pin (7) forming the axis of articulation.
12. Joint hinge according to one of claims 1 to 11, characterised in that the lever-lock detent (34) is formed as a groove or as a groove notch and runs parallel
to the centre axis of the rotating element (30).
13. Joint hinge according to one of claims 1 to 12, characterised in that the rotating element (30) comprises a secant-type slot (35) at a section of its periphery
(31) for the passage of the adjusting screw (43) and/or that the bore (45, 46) is
arranged in the clamping jaws (41, 42) partially in the region of the clamping surface
(47, 48).
14. Joint hinge according to one of claims 1 to 13, characterised in that the catching element (23) consists of a roller preferably of plastics which is passed
through centrally by a guide rod (24), which roller is arranged in an edge recess
(26), which is preferably open on one side in the band part (20) on the side of the
wing, and that at both sides of the edge recess (26) is formed a tapped blind hole
(28) with a slot aperture (29) towards the edge recess, whereby a spring (22) is respectively
arranged in the tapped blind holes (28) as a reset means for the catching element
(23), which presses against the ends of the guide rod (24) reaching through the slot
apertures (29).
1. Charnière pour portes, en particulier portes battantes en verre ou fenêtre, comportant
deux parties de bande (1, 20) reliées ensemble de façon articulée suivant un axe d'articulation
(7) et comportant un dispositif d'encliquetage (34), la charnière comprenant un corps
de rotation (30) présentant sur sa périphérie extérieure un évidement d'encliquetage
(34) et monté en rotation autour de l'axe d'articulation, un corps d'encliquetage
(23) mobile contre l'action d'un moyen de rappel et pouvant venir en prise élastiquement
dans l'évidement (34), une vis de réglage (43) accessible de l'un des côtés de la
charnière ainsi qu'un moyen de pression situé sur la périphérie du corps de rotation
(30), qui est déplaçable avec la vis de réglage (43) pour la fixation du corps de
rotation, caractérisée en ce que le moyen de pression comprend deux corps de serrage (41, 42) dont l'espacement est
réglable au moyen de la vis de réglage (43) pour serrer le corps de rotation (30)
entre les corps de serrage (41, 42) et bloquer en rotation le corps de rotation (30).
2. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'un des corps de serrage est mobile et le second corps de serrage est fixe.
3. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux corps de serrage (41, 42) sont mobiles.
4. Charnière selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le/les corps de serrage sont constitués par des mâchoires de serrage (41, 42).
5. Charnière selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les mâchoires de serrage (41, 42) ou corps de serrage sont mobiles parallèlement
à la vis de réglage (43), la vis de réglage (43) s'appuyant de préférence seulement
contre les corps de serrage (41, 42) et/ou relie ensemble les corps de serrage (41,
42) en appui contre des zones périphériques opposées du corps de rotation (30).
6. Charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'une des parties de bande (1) présente un support de pallier comprenant deux flasques
de palier (4), les mâchoires de serrage (41, 42) étant disposées et guidées dans l'espace
compris entre les deux flasques de palier (4).
7. Charnière selon la revendication 6, caractérisée en ce que les mâchoires de serrage (41, 42) sont disposées entre le corps de rotation (30)
et une plaque de fond (2) de la partie de bande adjacente au mur reliant l'une des
flasques de palier (4) du support de palier.
8. Charnière selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que les mâchoires de serrage (41, 42) comportent une base pour un alésage (45, 46) pour
la vis de réglage (43) et une surface de serrage (47, 48) dont le profil arrondi correspond
à la périphérie extérieure (31) du corps de rotation (30).
9. Charnière selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que l'une des mâchoires de serrage (41) comprend de préférence un alésage traversant
(45) étagé ou avec un renfoncement pour la tête (44) de la vis de réglage (43) et
l'autre mâchoire de serrage (42) comporte un taraudage (46).
10. Charnière selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisée en ce que la base des mâchoires de serrage (41, 42) est de forme cubique ou parallélépipédique
et le côté de couverture est réalisé de façon bombée avec une profondeur qui croit
avec l'augmentation des surfaces de serrage (47, 48).
11. Charnière selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que le corps de rotation (30) est constitué par un cylindre ayant un alésage interne
(32) pour recevoir une tige d'articulation (7) constituant l'axe d'articulation.
12. Charnière selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'évidement d'encliquetage (34) est réalisé sous forme de gorge ou de gorge fraisée
et s'étend parallèlement à l'axe du milieu du corps de rotation (30).
13. Charnière selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le corps de rotation (30) présente sur une partie de section de sa périphérie (31)
une fente en forme de sécante (35) pour la pénétration de la vis de réglage (43) et/ou
l'alésage (45 46) dans les mâchoires de serrage (41, 42) est disposé en partie dans
les zones de serrage (47, 48).
14. Charnière selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le corps d'encliquetage (23) est constitué par un galet de préférence en matière
synthétique ou analogue traversé centralement par une tige de guidage (24), ce galet
étant agencé dans une échancrure (26) de préférence ouverte d'un côté sur le côté
de l'aile de la partie de bande (20) et que des deux côtés de l'échancrure (26) est
réalisé un alésage borgne (28) avec un passage en forme de fente (29) vers l'échancrure
(26), un ressort (22) étant disposé dans chacun des alésages borgnes (28) en tant
que moyen de rappel pour le corps d'encliquetage (23) qui pousse contre les extrémités
de la tige de guidage (24) qui traverse les passages en forme de fente (29).


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