[0001] Die Erfindung betrifft ein zweistufiges Verfahren zur Herstellung von Durchzügen
in dickwandigen Sammelrohren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
8.
[0002] Verfahren zur Herstellung von Durchzügen in dickwandigen und dünnwandigen Rohren
unterscheiden sich unter anderem dadurch, dass bei dickwandigen Rohren die Herstellung
des Durchzuges nicht in einem Arbeitsgang, z. B. durch Reißen mit einem Stempel möglich
ist. Vielmehr hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Durchzüge in dickwandigen
Rohren in zwei Verfahrensschritten, d. h. einem zweistufigen Verfahren herzustellen.
Derartige Durchzüge, sei es in Längsrichtung oder in Querrichtung des Rohres, werden
insbesondere bei Sammelrohren von Wärmeübertragern benötigt, die von einem überkritischen
Kältemittel wie C02 (R744) mit relativ hohen Drücken (bis zu 130 bar) beaufschlagt
werden. In diese Durchzüge werden Flachrohre, meistens Mehrkammerrohre, eingesetzt
und verlötet, sodass sich ein Wärmeübertrager hoher Innendruckfestigkeit ergibt.
[0003] Durch die DE-A 199 45 223 der Anmelderin wurde ein Verfahren zur Herstellung von
Durchzügen in einem doppelwandigen Sammelrohr bekannt, welches für Innendrücke über
100 bar, also auch für den Betreib mit dem Kältemittel C02 ausgelegt ist. Das bekannte
Verfahren erzeugt in einem ersten Verfahrenschritt durch Sägen mittels eines Sägeblattes
einen Schlitz in einem ersten dickwandigen Rohr, sodass das Rohr geöffnet ist. Anschließend
wird ein dünnwandiges Rohr über das dickwandige, geschlitzte Rohr geschoben und mit
diesem durch einen Pressverband verbunden. Schließlich werden mittels eines Stempels
Durchzüge in das äußere dünnwandige Rohr "gerissen", wobei das dickwandige Rohr als
Innenmatrize fungiert. Nachteilig bei diesem Verfahren ist, dass beim Sägen des Schlitzes
Späne in das Innere des Rohres und damit in den Kältemittelkreislauf gelangen können.
[0004] In der DE-A 101 03 176 der Anmelderin wurde daher vorgeschlagen, dass beim Herstellen
eines Schlitzes durch Sägen nicht die gesamte Wandstärke des dickwandigen Rohres zerspant
wird, sondern dass jeweils eine Mindestwandstärke auf der Innenseite des Rohres erhalten
bleibt. Damit wird verhindert, dass infolge des Sägens anfallende Späne ins Innere
des Sammelrohres gelangen. Durch das Sägen wird die Wandstärke des dickwandigen Rohres
soweit geschwächt, dass anschließend eine konventionelle Herstellung eines Durchzuges
mittels Durchzugsstempel möglich ist. Dabei wird beim Eindringen des Stempels in die
Rohrwandung Material nach außen und innen verdrängt, sodass sich eine hinreichende
Anlagefläche für die zu verlötenden Flachrohre ergibt. Das bekannte zweistufige Verfahren
ermöglicht die Herstellung von in Längsrichtung des Rohres verlaufenden Schlitzen
bzw. Durchzügen als auch von quer zur Längsrichtung verlaufenden Schlitzen zum Einstecken
von Flachrohren. Der erste Verfahrensschritt, das Sägen ist somit spangebend, und
der zweite Verfahrensschritt, das Stanzen eine spanlose Umformung. Nachteilig hierbei
ist der Verfahrensschritt des Sägens, für welchen spezielle Sägeblätter und Sägevorrichtungen
benötigt werden.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, dass es einfacher und kostengünstiger wird und damit auch
die Herstellkosten des durch das Verfahren hergestellten Erzeugnisses gesenkt werden.
Insbesondere soll durch das Verfahren eine günstige Gestaltung des Durchzuges erreicht
werden. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine geeignete Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass der erste Verfahrensschritt des zweistufigen Verfahrens durch
Stoßen, Schälen oder Hobeln ausgeführt wird. In den Ansprüchen wird für diese Zerspanung
der Sammelbegriff "Stoßen" verwendet. Dabei wird ein entsprechender Stempel, Meißel
oder Schälmesser quer zur Längsrichtung des Sammelrohres geführt, um einen Teil der
Rohrwandstärke spangebend abzutragen. Bei dieser gezielten Materialschwächung bleibt
eine Mindestrohrwandstärke stehen, sodass das Rohr nach innen nicht geöffnet wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Stoßvorgang wird eine Verfahrensvereinfachung erreicht,
wobei die gewünschte Reduzierung der Rohrwandstärke in einem oder mehreren Stoß- oder
Schälschritten erfolgen kann (einmaliger oder mehrmaliger Vorschub). Ferner ergibt
sich durch die verbleibende Mindestwandstärke der Vorteil, dass keine Späne in das
Rohrinnere und damit möglicherweise in den Kältemittelkreislauf gelangen. Während
beim Stoßen der Meißel am Werkstück (Sammelrohr) vorbeigeführt wird, bewegt sich beim
Hobeln das Werkstück gegenüber dem feststehenden Meißel. Das Hobeln ist daher ein
alternativer erster Verfahrensschritt.
[0007] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liefert der Stoßvorgang eine
Schnittlänge L, die eine Kreissehne im Rohrquerschnitt bildet. Vorzugsweise ist die
Schnittlänge gleich dem oder kleiner als der Innendruchmesser des Sammelrohres. Damit
ergibt sich der Vorteil einer maximalen Durchzugslänge, d. h. das Verhältnis von Außendurchmesser
des Sammelrohres zur Tiefe der Flachrohre ist maximal.
[0008] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird in das Sammelrohr eine
Nut gestoßen, welche unterschiedliche Querschnitte aufweisen kann, z. B. einen Rechteck-
oder einen Dreiecksquerschnitt. Diese unterschiedliche Querschnittsgestaltung kann
durch Wahl eines entsprechenden Stempels oder Stoßmeißels bewirkt werden. Ein derartiges
Werkzeug kann leicht und schnell ausgetauscht werden.
[0009] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird in der zweiten
Stufe des Verfahrens ein Durchzugsstempel quer zur vorangegangenen Stoßbewegung in
das Rohr gestoßen, womit die endgültige Durchzugsform durch Reißen und Materialverdrängung
hergestellt wird. Bei diesem zweiten Verfahrensschritt wird das Rohr also geöffnet,
allerdings fallen bei diesem zweiten Schritt keine Späne an, sodass auch keine Verunreinigung
des Rohrinneren auftreten kann. Durch die Materialschwächung im ersten Verfahrensschritt
kann der Durchzug ohne Innenmatrize und ohne Verformung der Rohrwandung hergestellt
werden. In Abhängigkeit von der oben erwähnten Mindestwandstärke nach dem ersten Verfahrensschritt
werden die Wandungen des Durchzuges ausgebildet, welche die Flachrohrenden umfassen.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruches 8 gelöst, wobei erfindungsgemäß ein geteiltes Werkzeug mit einer
Öffnung zur Aufnahme eines Sammelrohres vorgesehen ist. Das Sammelrohr wird somit
fest im Werkzeug verspannt. Darüber hinaus weist das Werkzeug erfindungsgemäß einen
etwa tangential zum Sammelrohr verlaufenden ersten Kanal zur Führung des Stempels
oder Schälmessers auf. Das Schneidewerkzeug, welches den ersten spangebenden Verfahrensschritt
ausführt, ist somit über den gesamten Arbeitshub geführt, sodass eine saubere Spanbildung
und ein definierter Spanauswurf erfolgt. Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung ferner
einen senkrecht zum ersten Kanal angeordneten zweiten Kanal zur Führung eines Durchzugsstempels
auf, welcher in einem zweiten Verfahrensschritt, d. h. anschließend an den Stoßvorgang
in das Rohrmaterial eindringt. Somit sind die für die Herstellung mindestens eines
Durchzuges erforderlichen Werkzeuge in einer Vorrichtung angeordnet und geführt. Dabei
können vorteilhafterweise mehrere Kanäle in Längsrichtung des Rohres vorgesehen werden,
in welchen Schälmesser und Durchzugsstempel geführt und betätigt werden. Damit können
sämtliche an einem Sammelrohr vorgesehen Durchzüge gleichzeitig, d. h. in aufeinander
folgenden Verfahrensschritten hergestellt werden. Danach wird das Werkzeug geöffnet
und das fertige Sammelrohr mit Durchzügen entnommen.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Fig. 2
- einen Querschnitt eines Sammelrohres nach Durchführung des ersten Verfahrensschrittes
und
- Fig. 3
- eine Ausbildung eines Schälmessers mit unterschiedlichen Schälbreiten.
[0012] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zur Herstellung von Durchzügen an einem dickwandigen Sammelrohr
2, welches in die Vorrichtung 1 eingelegt ist. Die Vorrichtung 1 umfasst ein geteiltes
Werkzeug 3, welches aus einem Unterteil 3a und einem Oberteil 3b besteht und eine
an den Querschnitt des Sammelrohres 2 angepasste Aufnahmeöffnung 4 aufweist. Beide
Werkzeugteile 3a, 3b sind durch nicht näher dargestellte Spannmittel miteinander verspannt,
sodass das Sammelrohr 2 fest im Werkzeug 3 aufgenommen ist. Das Werkzeug 3 weist im
Bereich der Aufnahmeöffnung 4, die hier einen kreisförmigen Querschnitt aufweist,
einen in der Zeichnung senkrecht verlaufenden ersten Kanal 5 für einen Schälstempel
6 auf, welcher in dem Kanal 5 in Längsrichtung geführt wird. Der Schälstempel 6 weist
eine nicht dargestellte Schneidkante auf, welche in das Material des Sammelrohres
2 einschneidet und einen Span abtrennt. Der erste Kanal 5 weist eine Längsachse m
auf, die etwa tangential zum Außenumfang des Sammelrohres 2 verläuft. Senkrecht zum
ersten Kanal 5 ist ein zweiter Kanal 7 zur Führung eines Schlitzstempels 8 im Werkzeug
3 angeordnet, und zwar mit einer Kanalachse n, die senkrecht zur Kanalachse m des
ersten Kanals 5 verläuft. Der Schlitzstempel 8 ist an sich bekannt und weist einen
hier nicht dargestellten länglichen Querschnitt auf, welcher der Form der herzustellenden
Durchzüge bzw. der in die Durchzüge einzusetzenden Flachrohrenden entspricht. Insbesondere
weist der Schlitzstempel 8 frontseitig eine Schneide 8a auf, welche in das Rohrmaterial
des Sammelrohres 2 eindringt.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Durchzügen wird im Folgenden anhand
der oben beschriebenen Vorrichtung 1 erläutert. Der erste Verfahrensschritt besteht
darin, dass der Schälstempel 6 entlang der Längsachse m durch den ersten Kanal 5 gestoßen
wird, dabei mit seiner nicht dargestellten Schneidkante einen Span vom Umfang des
Sammelrohres 2 abhebt und am Ende des Kanals 5 (in der Zeichnung unten) auswirft.
Nach dem Auswurf wird der Schälstempel 6 in seine in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage
zurückgezogen. Durch den Stoß- bzw. Schälvorgang ist am Umfang des Sammelrohres 2,
welches größtenteils schraffiert dargestellt ist, eine in tangentialer Richtung verlaufende
Nut 9 entstanden, die als nicht schraffiertes Kreissegment 9 dargestellt ist. Während
das Sammelrohr 2 generell eine Wandstärke s
0 aufweist, beträgt die Wandstärke an der schwächsten Stelle im Bereich der Tangentialnut
9 s
min, d. h. das Sammelrohr 2 ist im Bereich der Tangentialnut 9 nach innen geschlossen.
Die Wandstärke s
0 liegt bei Aluminiumrohren im Bereich von mehreren Millimetern, dagegen beträgt s
min wenige Zehntel Millimeter. Diese Mindestwandstärke verhindert einerseits das Eindringen
von Spänen in das Rohrinnere und ist andererseits zur Bildung einer Durchzugswand
in dem nachfolgenden Verfahrensschritt erforderlich. Der zweite Verfahrensschritt
besteht darin, dass der Schlitzstempel 8 in Richtung der Kanalachse n auf das Sammelrohr
2 zubewegt wird, bis die Schneide 8a in die Nut 9 eintritt und auf das Sammelrohr
2 mit der reduzierten Mindestwandstärke S
min trifft. Die weitere Bewegung des Stempels 8 in Richtung des Rohrmittelpunktes M führt
zunächst zu einem Aufreißen der verbleibenden Wandstärke und einer anschließenden
Materialverdrängung, sodass ein Durchzug entsprechend der Form des Stempels 8 im Sammelrohr
2 gebildet wird. Die Erstreckung des Schlitzstempels 8 entspricht etwa dem Innendurchmesser
des Sammelrohres 2. Der Schlitzstempel 8 wird nach dem "Reißen" des in seiner Endform
nicht dargestellten Durchzuges wieder in seine in der Zeichnung dargestellte Ausgangsposition
zurückgezogen. Damit ist der zweite Verfahrensschritt beendet und die Endform des
nicht dargestellten Durchzuges im Sammelrohr 2 hergestellt. Das Sammelrohr 2 weist
bei einer Verwendung als Wärmeübertrager, z. B. als Gaskühler einer mit C02 betriebenen
Kraftfahrzeug-Klimaanlage eine Vielzahl von Durchzügen auf, die mit der zuvor beschriebenen
Vorrichtung gleichzeitig hergestellt werden können, sofern die in Fig. 1 dargestellten
ersten und zweiten Kanäle 5, 7 im Abstand der Durchzüge im Werkzeug 3 angeordnet sind.
Bei einer derartigen Ausbildung der Vorrichtung 1 können die Stempel 6 und 8 jeweils
gleichzeitig und hintereinander betätigt werden, sodass sämtliche Durchzüge gleichzeitig
in einer Werkzeugeinspannung hergestellt werden können.
[0014] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Sammelrohr 2 nach Durchführung des ersten Verfahrensschrittes,
d. h. nach Stoßen der tangentialen Nut 9. Die Nut 9 weist im Schnitt ein Kreissegment
mit einer Sehne der Länge L auf, wobei L die Schnittlänge der Nut 9 darstellt. Das
dickwandige Sammelrohr 2 weist einen Innendurchmesser DI auf. Zur Herstellung eines
optimalen Durchzuges soll die maximale Schnittlänge L
max das Maß des Innendruchmessers DI nicht überschreiten.
[0015] Fig. 3 zeigt einen Schälstempel 10 in zwei Ansichten mit unterschiedlichen Schälbreiten
H1 und H2, wobei H2 < H1 ist. H1 entspricht dabei der Höhe eines nicht dargestellten
Flachrohres, welches in den nicht dargestellten Durchzug gesteckt wird. Bei einer
Schälbreite von H2 < H1 ergeben sich nach dem Ausformen der Durchzüge mit dem Schlitzstempel
8 höhere Wände für den Durchzug, während bei einer Schälbreite von H1 die Wände des
Durchzuges infolge geringer Materialverdrängung relativ niedrig sind. Durch die Schälbreite
H1, H2 der Tangentialnut 9 kann somit Einfluss auf die Höhe der Durchzugswände genommen
werden.
1. Zweistufiges Verfahren zur Herstellung von Durchzügen in dickwandigen Sammelrohren
von Wärmeübertragern, wobei die Durchzüge als sich quer zur Längsachse des Sammelrohres
(2) erstreckende Schlitze zur Aufnahme von Flachrohren ausgebildet sind, wobei in
einer ersten Stufe des Verfahrens eine Reduzierung der Rohrwandstärke s0 im Bereich der Durchzüge mittels eines spangebende Verfahrensschrittes und in einer
zweiten Stufe des Verfahrens eine Materialverdrängung durch Eindringen eines Durchzugsstempels
(8) in den Bereich reduzierter Wandstärke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanabhebung in der ersten Stufe durch Stoßen ausgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stoßen mittels eines quer zur Längsachse des Sammelrohres (2) geführten Stempels
(6) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanabhebung, ausgehend von einer anfänglichen Wandstärke s0, nur bis zu einer minimalen Wandstärke smin durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Vorgang des Stoßens eine Kreissehne mit einer Schnittlänge L erzeugt wird,
die kleiner als der oder gleich dem Innendurchmesser DI des Sammelrohres (2) ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Sammelrohr (2) mindestens eine querverlaufende Nut (Tangentialnut 9) erzeugt wird,
die einen rechteck- oder dreieckförmigen Querschnitt mit einer Schälbreite H aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchzugsstempel (8) in der zweiten Stufe des Verfahrens quer zur Richtung der
Stoßbewegung der ersten Stufe geführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Eindringen des Durchzugsstempels (8) die Endform der Durchzüge hergestellt
wird.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein geteiltes Werkzeug (3, 3a, 3b) mit einer Aufnahmeöffnung (4) für das Sammelrohr
(2), einem tangential zur Aufnahmeöffnung (4) angeordneten ersten Kanal (5) zur Führung
des Schälstempels (6) und mit einem senkrecht zum ersten Kanal (5) angeordneten zweiten
Kanal (7) zur Führung des Durchzugsstempels (8).