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<ep-patent-document id="EP05007381B1" file="EP05007381NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1564283" kind="B1" date-publ="20120815" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY..TR................................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP><B070EP>Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.</B070EP></eptags></B000><B100><B110>1564283</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20120815</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>05007381.6</B210><B220><date>20010118</date></B220><B240><B241><date>20050405</date></B241><B242><date>20070207</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10003567</B310><B320><date>20000127</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20120815</date><bnum>201233</bnum></B405><B430><date>20050817</date><bnum>200533</bnum></B430><B450><date>20120815</date><bnum>201233</bnum></B450><B452EP><date>20120329</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>C11D   1/94        20060101AFI20050630BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>C11D   3/20        20060101ALI20050630BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>C11D  17/00        20060101ALI20050630BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Tensidkombination</B542><B541>en</B541><B542>Surfactant combination</B542><B541>fr</B541><B542>combinaison de tensio-actifs</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 680 946</text></B561><B561><text>EP-A- 0 897 973</text></B561><B561><text>WO-A-96/18717</text></B561><B561><text>US-A- 4 797 231</text></B561><B561><text>US-A- 6 013 611</text></B561></B560></B500><B600><B620><parent><pdoc><dnum><anum>01903656.5</anum><pnum>1250409</pnum></dnum><date>20010118</date></pdoc></parent></B620></B600><B700><B720><B721><snm>Meine, Georg</snm><adr><str>Hofstadt 4</str><city>40822 Mettmann</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Ziganke, Kerstin</snm><adr><str>Paulsmühlenstrasse 44</str><city>40597 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Giese, Brigitte</snm><adr><str>Torfbruchstrasse 83a</str><city>40625 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Holtmann, Werner</snm><adr><str>Käthe-Kollwitz-Weg 14</str><city>40724 Hilden</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Henkel AG &amp; Co. KGaA</snm><iid>101032377</iid><irf>H 04588 EP1</irf><adr><str>Henkelstrasse 67</str><city>40589 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20060607</date><bnum>200623</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein wässriges, flüssiges Mittel, das eine Tensidkombination aus (a) Fettalkoholethersulfat mit 1 bis 4 EO, (b) sek. Natrium-C<sub>13-17</sub>-Alkylsulfonat in einer Menge, bezogen auf das Mittel, von 0,1 bis weniger als 30 Gew.-% und (c) Cocoamidopropylbetain in einem Gewichtsverhältnis (a) : (b) : (c) von 1:1:1 bis 3 : 3: 1 enthält, sowie die Verwendung des Mittels zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere von Geschirr.</p>
<p id="p0002" num="0002">Im Anschluß an die manuelle feuchte oder nasse Reinigung harter Oberflächen in Haushalt und Gewerbe mit einer wäßrigen tensidhaltigen Lösung werden die feuchten oder nassen harten Oberflächen entweder einfach trocknen gelassen oder in einem weiteren Arbeitsgang getrocknet, üblicherweise mit Hilfe eines saugfähigen Gegenstands. Die Oberflächen trocknen zu lassen ist weniger arbeitsaufwendig, dauert aber länger und führt bei glänzenden (spiegelnden, reflektierenden) harten Oberflächen, beispielsweise aus Glas, Porzellan, Keramik, Kunststoff oder Metall, regelmäßig zur Bildung unerwünschter sichtbarer Rückständen wie Flecken (Wasserflecken) oder Streifen wie auch zu einem Glanzverlust bzw. stumpfen Aussehen. Dies gilt besonders für die manuelle Reinigung von Geschirr, insbesondere Gläsern und anderem Geschirr aus Glas, wenn das Geschirr zunächst in einer sogenannten Spülflotte, einer wäßrigen Lösung eines tensidhaltigen Mittels, üblicherweise bei erhöhter Temperatur von beispielsweise etwa 45°C gereinigt und anschließend nicht mit einem saugfähigen Tuch abgetrocknet sondern an der Luft trocknen gelassen wird. Bei der Entnahme eines gereinigten Glases oder Tellers aus der Spülflotte wird die Spülflotte zunächst aus- bzw. abgegossen und Glas oder Teller zum Trocknen abgestellt. Die auf der Oberfläche des Glases oder Tellers verbliebene Spülflottenschicht läuft nun langsam ab, bis schließlich die Spülflottenschicht auf der Oberfläche so dünn geworden ist, daß sie nicht mehr abläuft, sondern nur noch durch (Selbst-)Trocknung abnimmt. Die Trocknung findet auch bereits während des Ablaufs statt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die internationale Patentanmeldung <patcit id="pcit0001" dnum="WO9618717A1"><text>WO 96/18717 A1</text></patcit> (<i>Colgate-Palmolive Company</i>) offenbart ein hautmildes flüssiges wäßriges Reinigungsmittel für harte Oberflächen in Form einer klaren Mikroemulsion, das wirksam Fett- bzw. Badschmutz entfernt sowie auf nichtnachgespülten<!-- EPO <DP n="2"> --> Oberflächen eine glänzendes Aussehen hinterläßt und 14 bis 24 Gew.-% eines Alkalimetallsalzes eines C<sub>12-18</sub>-Paraffinsulfonats, 2 bis 6 Gew.-% eines Alkalimetallsalzes eines ethoxylierten C<sub>12-18</sub>-Alkylethersulfats und 2 bis 8 Gew.-% eines Betaintensids sowie ein nichtionisches Tensid, wenigstens einen Lösungsvermittler, ein Cotensid und einen wasserunlöslichen Kohlenwasserstoff, ein Parfüm oder ein etherisches Öl enthält.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, das Trocknungs- bzw. Ablaufverhalten von wäßrigen tensidhaltigen Lösungen zur Reinigung harter Oberflächen zu verbessern, insbesondere Trocknung bzw. Ablauf zu beschleunigen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gegenstand der Erfindung ist ein wässriges, flüssiges Mittel, enthaltend eine Tensidkombination aus (a) Fettalkoholethersulfat mit 1 bis 4 EO, (b) sek. Natrium-C<sub>13-17</sub>-Alkylsulfonat in einer Menge, bezogen auf das Mittel, von 0,1 bis weniger als 30 Gew.-% und (c) Cocoamidopropylbetain in einem Gewichtsverhältnis (a):(b):(c) von 1:1:1 bis 3:3:1.</p>
<p id="p0006" num="0006">Vorzugsweise beträgt das Gewichtsverhältnis (a):(b):(c) dabei 1,5:1:1 bis 2:2:1, äußerst bevorzugt etwa 2:1:1.</p>
<p id="p0007" num="0007">Das erfindungsgemäße Mittel eignet sich als Reinigungsmittel für harte Oberflächen und insbesondere als Handgeschirrspülmittel (kurz: Spülmittel). Hierbei tragen das Betain und besonders das Alkylethersulfat primär zur Reinigungswirkung bei, während das Alkylsulfonat vor allem das Trocknungs- bzw. Ablaufverhalten positiv beeinflusst, d.h. insbesondere die Trocknungsgeschwindigkeit erhöht und die Rückstandsbildung verringert.</p>
<p id="p0008" num="0008">Zweiter Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung eines erfindungsgemäßen Mittels zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere von Geschirr. Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Mittel zur manuellen Reinigung harter Oberflächen verwendet, insbesondere zur manuellen Reinigung von Geschirr. Als harte Oberflächen kommen neben Geschirr auch alle übrigen harten Oberflächen, insbesondere aus Glas, Keramik, Kunststoff oder Metall, in Haushalt und Gewerbe in Frage.</p>
<p id="p0009" num="0009">Vorteil des erfindungsgemäßen Mittels bzw. der erfindungsgemäßen Verwendung ist das günstige Trocknungs- bzw. Ablaufverhalten, insbesondere die hohe Trocknungsgeschwindigkeit bzw. kurze Trocknungszeit, die hohe Ablaufgeschwindigkeit bzw. kurze Ablaufzeit sowie die geringe Rückstandsbildung und der bewahrte Glanz. Unter Trocknung wird hierbei sowohl das Trocknen insgesamt verstanden, insbesondere bis weder optisch noch haptisch Feuchtigkeit auf der Oberfläche wahrnehmbar ist, als auch im besonderen das Trocknen im Anschluß an das Ablaufen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Mittels bzw. der erfindungsgemäßen Verwendung ist die hohe Reinigungswirkung (Synonyme: Reinigungsleistung oder -vermögen bzw. Spülwirkung, -leistung oder -vermögen), speziell an fetthaltigen Anschmutzungen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Noch ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Mittels ist die hohe Lagerstabilität.</p>
<p id="p0012" num="0012">Im Rahmen der vorliegenden Erfindung stehen Fettsäuren bzw. Fettalkohole bzw. deren Derivate - soweit nicht anders angegeben - stellvertretend für verzweigte oder unverzweigte Carbonsäuren bzw. Alkohole bzw. deren Derivate mit vorzugsweise 6 bis 22 Kohlenstoffatomen. Erstere sind insbesondere wegen ihrer pflanzlicher Basis als auf nachwachsenden Rohstoffen basierend aus ökologischen Gründen bevorzugt, ohne jedoch die erfindungsgemäße Lehre auf sie zu beschränken. Insbesondere sind auch die beispielsweise nach der ROELENschen Oxo-Synthese erhältlichen Oxo-Alkohole bzw. deren Derivate entsprechend einsetzbar.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wann immer im folgenden Erdalkalimetalle als Gegenionen für einwertige Anionen genannt sind, so bedeutet das, daß das Erdalkalimetall natürlich nur in der halben - zum Ladungsausgleich ausreichenden - Stoffmenge wie das Anion vorliegt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Stoffe, die auch als Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln dienen, werden nachfolgend gegebenenfalls gemäß der <i>International Nomenclature Cosmetic Ingredient-</i> (INCI-) Nomenklatur bezeichnet. Chemische Verbindungen tragen eine INCl-Bezeichnung in englischer Sprache, pflanzliche Inhaltsstoffe werden ausschließlich nach Linné in lateinischer Sprache aufgeführt. Sogenannte Trivialnamen wie "Wasser", "Honig" oder "Meersalz" werden ebenfalls in lateinischer Sprache angegeben. Die INCI-Bezeichnungen sind dem "International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook, Seventh Edition (1997)" zu entnehmen, das von The Cosmetic, Toiletry and Fragrance Association (CTFA), 1101, 17<sup>th</sup> Street NW, Suite 300, Washington, DC 20036, U.S.A., herausgegeben wird und mehr als 9.000 INCI-Bezeichnungen sowie Verweise auf mehr als 37.000 Handelsnamen und technische Bezeichnungen einschließlich der zugehörigen Distributoren aus über 31 Ländern enthält. Das International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook ordnet den Inhaltsstoffen eine oder mehrere chemische Klassen (Chemical Classes), beispielsweise "Polymeric Ethers", und eine oder mehrere Funktionen (Functions), beispielsweise "Surfactants - Cleansing Agents", zu, die es wiederum näher erläutert. Auf diese wird nachfolgend gegebenenfalls ebenfalls bezug genommen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Die Angabe CAS bedeutet, daß es sich bei der nachfolgenden Zahlenfolge um eine Bezeichnung des Chemical Abstracts Service handelt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Soweit nicht explizit anders angegeben, beziehen sich angegebene Mengen in Gewichtsprozent (Gew.-%) auf das gesamte Mittel.</p>
<heading id="h0001"><u>Tenside</u></heading>
<p id="p0017" num="0017">Das erfindungsgemäße Mittel enthält Tenside in einer Gesamtmenge von üblicherweise 0,5 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 55 Gew.-%, insbesondere 5 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt 10 bis 45 Gew.-% und äußerst bevorzugt 15 bis 40 Gew.-%, beispielsweise 18, 25, 32 oder 36 Gew.-%.</p>
<p id="p0018" num="0018">Neben Fettalkoholethersulfat mit 1 bis 4 EO, sek. Natrium-C<sub>13-17</sub>-Alkylsulfonat und Cocoamidopropylbetain kann das erfindungsgemäße Mittel, insbesondere zur Verbesserung von Reinigungswirkung, Ablaufverhalten und/oder Trocknungsverhalten, zusätzlich ein oder mehrere weitere anionische Tenside, nichtionische Tenside und/oder kationische Tenside enthalten.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die anionischen Tenside werden üblicherweise als Alkalimetall-, Erdalkalimetall- und/oder Mono-, Di- bzw. Trialkanolammoniumsalz und/oder aber auch in Form ihrer mit dem entsprechenden Alkalimetallhydroxid, Erdalkalimetallhydroxid und/oder Mono-, Di- bzw. Trialkanolamin <i>in situ</i> zu neutralisierenden korrespondierenden Säure eingesetzt. Bevorzugt sind hierbei als Alkalimetalle Kalium und insbesondere Natrium, als Erdalkalimetalle Calcium und insbesondere Magnesium, sowie als Alkanolamine Mono-, Di- oder Triethanolamin. Besonders bevorzugt sind die Natriumsalze.</p>
<heading id="h0002"><u>Anionische Tenside</u></heading>
<heading id="h0003"><i>Alkylethersulfate</i></heading>
<p id="p0020" num="0020">Alkylethersulfate (Fettalkoholethersulfate, <i>INCI</i> Alkyl Ether Sulfates) sind Produkte von Sulfatierreaktionen an alkoxylierten Alkoholen. Dabei versteht der Fachmann allgemein unter alkoxylierten Alkoholen die Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, im Sinne der vorliegenden Erfindung bevorzugt mit längerkettigen Alkoholen, d.h. mit aliphatischen geradkettigen oder ein- oder mehrfach verzweigten, acyclischen oder cyclischen, gesättigten oder ein- oder mehrfach ungesättigten, vorzugsweise geradkettigen, acyclischen, gesättigten, Alkoholen mit 6 bis 22, vorzugsweise 8 bis 18, insbesondere 10 bis 16 und besonders bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen. In der<!-- EPO <DP n="5"> --> Regel entsteht aus <i>n</i> Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen, ein komplexes Gemisch von Additionsprodukten unterschiedlicher Ethoxylierungsgrade (<i>n</i> = 1 bis 30, vorzugsweise 1 bis 20, insbesondere 1 bis 10, besonders bevorzugt 1 bis 5). Eine weitere Ausführungsform der Alkoxylierung besteht im Einsatz von Gemischen der Alkylenoxide, bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid. Ganz besonders bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung sind niederethoxylierte Fettalkohole mit 1 bis 4 Ethylenoxideinheiten (EO), insbesondere 1 bis 2 EO, beispielsweise 1,3 EO, wie Na-C<sub>12-14</sub>-Fettalkohol+1.3EO-sulfat.</p>
<p id="p0021" num="0021">Das erfindungsgemäße Mittel enthält Fettalkoholethersulfat mit 1 bis 4 EO und ggf. weitere Alkylethersulfate in einer Menge von üblicherweise 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 40 Gew.-%, insbesondere mehr als 6 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 8 bis 20 Gew.-%, äußerst bevorzugt 10 bis 16 Gew.-%.</p>
<heading id="h0004"><i>Alkylsulfonate</i></heading>
<p id="p0022" num="0022">Die Alkylsulfonate (<i>INCI</i> Sulfonic Acids) weisen üblicherweise einen aliphatischen geradkettigen oder ein oder mehrfach verzweigten, acyclischen oder cyclischen, gesättigten oder ein oder mehrfach ungesättigten, vorzugsweise verzweigten, acyclischen, gesättigten, Alkylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 9 bis 20, insbesondere 11 bis 18 und besonders bevorzugt 13 bis 17 Kohlenstoffatomen auf.</p>
<p id="p0023" num="0023">Geeignete Alkylsulfonate sind dementsprechend die gesättigten Alkansulfonate, die ungesättigten Olefinsulfonate und die - sich formal von den auch den Alkylethersulfaten zugrundeliegenden alkoxylierten Alkoholen ableitenden - Ethersulfonate, bei denen man endständige Ethersulfonate (n-Ethersulfonate) mit an die Polyether-Kette gebundener Sulfonat-Funktion und innenständige Ethersulfonate (i-Ethersulfonate) mit mit dem Alkylrest verknüpfter Sulfonat-Funktion.</p>
<p id="p0024" num="0024">Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Alkansulfonate, insbesondere Alkansulfonate mit einem verzweigten, vorzugsweise sekundären, Alkylrest, beispielsweise das sekundäre Alkansulfonat sek. Na-C<sub>13-17</sub>-Alkansulfonat (<i>INCI</i> Sodium C14-17 Alkyl Sec Sulfonate).</p>
<p id="p0025" num="0025">Das erfindungsgemäße Mittel enthält sek. Natrium-C<sub>13-17</sub>-Alkylsulfonat und ggf. weitere Alkylsulfonate in einer Menge von üblicherweise 0,1 bis weniger als 30 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-%, insbesondere 2 bis weniger als 14 Gew.-%, besonders bevorzugt 3 bis 10 Gew.-%, äußerst bevorzugt 4 bis 8 Gew.-%.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<heading id="h0005"><i><u>Weitere Aniontenside</u></i></heading>
<p id="p0026" num="0026">Das erfindungsgemäße Mittel kann zusätzlich ein oder mehrere weitere anionische Tenside enthalten, üblicherweise in einer Menge von 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 4 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,5 bis 1,5 Gew.-%, beispielsweise 1 Gew.-%.</p>
<p id="p0027" num="0027">Geeignete weitere anionische Tenside sind insbesondere aliphatische Sulfate wie Fettalkoholsulfate, Monoglyceridsulfate sowie Estersulfonate (Sulfofettsäureester), Ligninsulfonate, Alkylbenzolsulfonate, Fettsäurecyanamide, anionische Sulfobernsteinsäuretenside, Fettsäureisethionate, Acylaminoalkansulfonate (Fettsäuretauride), Fettsäuresarcosinate, Ethercarbonsäuren und Alkyl(ether)phosphate.</p>
<p id="p0028" num="0028">Geeignete weitere anionische Tenside sind auch anionische Gemini-Tenside mit einer Diphenyloxid-Grundstruktur, 2 Sulfonatgruppen und einem Alkylrest an einem oder beiden Benzolringen gemäß der Formel <sup>-</sup>O<sub>3</sub>S(C<sub>6</sub>H<sub>3</sub>R)O(C<sub>6</sub>H<sub>3</sub>R')SO<sub>3</sub><sup>-</sup>, in der R für einen Alkylrest mit beispielsweise 6, 10, 12 oder 16 Kohlenstoffatomen und R' für R oder H steht (Dowfax<sup>®</sup> Dry Hydrotrope Powder mit C<sub>16</sub>-Alkylrest(en); <i>INCI</i> Sodium Hexyldiphenyl Ether Sulfonate, Disodium Decyl Phenyl Ether Disulfonate, Disodium Lauryl Phenyl Ether Disulfonate, Disodium Cetyl Phenyl Ether Disulfonate) und fluorierte anionische Tenside, insbesondere perfluorierte Alkylsulfonate wie Ammonium-C<sub>9-10</sub>-Perfluoroalkylsulfonat (Fluorad<sup>®</sup> FC 120) und Perfluoroctansulfonsäure-Kalium-Salz (Fluorad<sup>®</sup> FC 95).</p>
<heading id="h0006"><i>Anionische Sulfobernsteinsäuretenside</i></heading>
<p id="p0029" num="0029">Besonders bevorzugte weitere anionische Tenside sind die anionischen Sulfobernsteinsäuretenside Sulfosuccinate, Sulfosuccinamate und Sulfosuccinamide, insbesondere Sulfosuccinate und Sulfosuccinamate, äußerst bevorzugt Sulfosuccinate. Bei den Sulfosuccinaten handelt es sich um die Salze der Mono- und Diester der Sulfobernsteinsäure HOOCCH(SO<sub>3</sub>H)CH<sub>2</sub>COOH, während man unter den Sulfosuccinamaten die Salze der Monoamide der Sulfobernsteinsäure und unter den Sulfosuccinamiden die Salze der Diamide der Sulfobernsteinsäure versteht. Eine ausführliche Beschreibung dieser bekannten Aniontenside liefern <nplcit id="ncit0001" npl-type="b"><text>A. Domsch und B. Irrgang in Anionic surfactants: organic chemistry (edited by H. W. Stache; Surfactant science series; volume 56; ISBN 0-8247-9394-3; Marcel Dekker, Inc., New York 1996, S. 501-549</text></nplcit>).</p>
<p id="p0030" num="0030">Bei den Salzen handelt es sich bevorzugt um Alkalimetallsalze, Ammoniumsalze sowie Mono-, Di- bzw. Trialkanolammoniumsalze, beispielsweise Mono-, Di- bzw. Triethanolammoniumsalze,<!-- EPO <DP n="7"> --> insbesondere um Lithium-, Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze, besonders bevorzugt Natrium- oder Ammoniumsalze, äußerst bevorzugt Natriumsalze.</p>
<p id="p0031" num="0031">In den Sulfosuccinaten ist eine bzw. sind beide Carboxylgruppen der Sulfobernsteinsäure vorzugsweise mit einem bzw. zwei gleichen oder verschiedenen unverzweigten oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten, acyclischen oder cyclischen, optional alkoxylierten Alkoholen mit 4 bis 22, vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 8 bis 18, besonders bevorzugt 10 bis 16, äußerst bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen verestert. Besonders bevorzugt sind die Ester unverzweigter und/oder gesättigter und/oder acyclischer und/oder alkoxylierter Alkohole, insbesondere unverzweigter, gesättigter Fettalkohole und/oder unverzweigter, gesättigter, mit Ethylen- und/oder Propylenoxid, vorzugsweise Ethylenoxid, alkoxylierter Fettalkohole mit einem Alkoxylierungsgrad von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 15, insbesondere 1 bis 10, besonders bevorzugt 1 bis 6, äußerst bevorzugt 1 bis 4. Die Monoester werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung gegenüber den Diestern bevorzugt. Ein besonders bevorzugtes Sulfosuccinat ist Sulfobernsteinsäurelaurylpolyglykolester-di-Natrium-Salz (Lauryl-EO-sulfosuccinat, Di-Na-Salz; INCl Disodium Laureth Sulfosuccinate), das beispielsweise als <i>Tego</i><sup>®</sup> <i>Sulfosuccinat F 30</i> (<i>Goldschmidt</i>) mit einem Sulfosuccinatgehalt von 30 Gew.-% kommerziell erhältlich ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">In den Sulfosuccinamaten bzw. Sulfosuccinamiden bildet eine bzw. bilden beide Carboxylgruppen der Sulfobernsteinsäure vorzugsweise mit einem primären oder sekundären Amin, das einen oder zwei gleiche oder verschiedene, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte, acyclische oder cyclische, optional alkoxylierte Alkylreste mit 4 bis 22, vorzugsweise 6 bis 20, insbesondere 8 bis 18, besonders bevorzugt 10 bis 16, äußerst bevorzugt 12 bis 14 Kohlenstoffatomen trägt, ein Carbonsäureamid. Besonders bevorzugt sind unverzweigte und/oder gesättigte und/oder acyclische Alkylreste, insbesondere unverzweigte, gesättigte Fettalkylreste.</p>
<p id="p0033" num="0033">Weiterhin geeignet sind beispielsweise die folgenden gemäß INCI bezeichneten Sulfosuccinate und Sulfosuccinamate, die im <i>International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook</i> näher beschrieben sind: Ammonium Dinonyl Sulfosuccinate, Ammonium Lauryl Sulfosuccinate, Diammonium Dimethicone Copolyol Sulfosuccinate, Diammonium Lauramido-MEA Sulfosuccinate, Diammonium Lauryl Sulfosuccinate, Diammonium Oleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Diamyl Sodium Sulfosuccinate, Dicapryl Sodium Sulfosuccinate, Dicyclohexyl Sodium Sulfosuccinate, Diheptyl Sodium Sulfosuccinate, Dihexyl Sodium Sulfosuccinate, Diisobutyl Sodium Sulfosuccinate, Dioctyl Sodium Sulfosuccinate, Disodium Cetearyl Sulfosuccinate, Disodium Cocamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium<!-- EPO <DP n="8"> --> Cocamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium Cocamido PEG-3 Sulfosuccinate, Disodium Coco-Glucoside Sulfosuccinate, Disodium Cocoyl Butyl Gluceth-10 Sulfosuccinate, Disodium C12-15 Pareth Sulfosuccinate, Disodium Deceth-5 Sulfosuccinate, Disodium Deceth-6 Sulfosuccinate, Disodium Dihydroxyethyl Sulfosuccinylundecylenate, Disodium Dimethicone Copolyol Sulfosuccinate, Disodium Hydrogenated Cottonseed Glyceride Sulfosuccinate, Disodium Isodecyl Sulfosuccinate, Disodium Isostearamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Isostearamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium Isostearyl Sulfosuccinate, Disodium Laneth-5 Sulfosuccinate, Disodium Lauramido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Lauramido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Lauramido PEG-5 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-6 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-9 Sulfosuccinate, Disodium Laureth-12 Sulfosuccinate, Disodium Lauryl Sulfosuccinate, Disodium Myristamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Nonoxynol-10 Sulfosuccinate, Disodium Oleamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Oleamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium Oleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Oleth-3 Sulfosuccinate, Disodium Oleyl Sulfosuccinate, Disodium Palmitamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Palmitoleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium PEG-4 Cocamido MIPA-Sulfosuccinate, Disodium PEG-5 Laurylcitrate Sulfosuccinate, Disodium PEG-8 Palm Glycerides Sulfosuccinate, Disodium Ricinoleamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Sitostereth-14 Sulfosuccinate, Disodium Stearamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Stearyl Sulfosuccinamate, Disodium Stearyl Sulfosuccinate, Disodium Tallamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Tallowamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Tallow Sulfosuccinamate, Disodium Tridecylsulfosuccinate, Disodium Undecylenamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Undecylenamido PEG-2 Sulfosuccinate, Disodium Wheat Germamido MEA-Sulfosuccinate, Disodium Wheat Germamido PEG-2 Sulfosuccinate, Di-TEA-Oleamido PEG-2 Sulfosuccinate, Ditridecyl Sodium Sulfosuccinate, Sodium Bisglycol Ricinosulfosuccinate, Sodium/MEA Laureth-2 Sulfosuccinate und Tetrasodium Dicarboxyethyl Stearyl Sulfosuccinamate. Noch ein weiteres geeignetes Sulfosuccinamat ist Dinatrium-C<sub>16-18</sub>-alkoxypropylensulfosuccinamat.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bevorzugte anionische Sulfobernsteinsäuretenside sind Imidosuccinat, Mono-Na-sulfobernsteinsäure-di-isobutylester (Monawet<sup>®</sup> MB 45), Mono-Na-sulfobemsteinsäure-di-octylester (Monawet<sup>®</sup> MO-84 R2W, Rewopol<sup>®</sup> SB DO 75), Mono-Na-sulfobernsteinsäure-ditridecylester (Monawet<sup>®</sup> MT 70), Fettalkoholpolyglykolsulfosuccinat-Na-NH<sub>4</sub>-Salz (Sulfosuccinat S-2), Di-Na-sulfobernsteinsäure-mono-C<sub>12/14</sub>-3EO-ester (Texapon<sup>®</sup> SB-3), Natriumsulfobernsteinsäurediisooctylester (Texin<sup>®</sup> DOS 75) und Di-Na-Sulfobemsteinsäure-mono-C<sub>12/18</sub>-ester (Texin<sup>®</sup> 128-P), insbesondere der mit der erfindungsgemäßen ternären<!-- EPO <DP n="9"> --> Tensidkombination hinsichtlich des Ablauf- und/oder Trocknungsverhaltens synergistisch zusammenwirkende Mono-Na-sulfobernsteinsäure-di-octylester.</p>
<p id="p0035" num="0035">In einer besonderen Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel als anionische Sulfobernsteinsäuretenside ein oder mehrere Sulfosuccinate, Sulfosuccinamate und/oder Sulfosuccinamide, vorzugsweise Sulfosuccinate und/oder Sulfosucciamate, insbesondere Sulfosuccinate, in einer Menge von üblicherweise 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 4 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,5 bis 1,5 Gew.-%, beispielsweise 1 Gew.-%.</p>
<heading id="h0007"><u>Amphotenside</u></heading>
<p id="p0036" num="0036">Zu den Amphotensiden (amphoteren Tensiden, zwitterionischen Tensiden), die erfindungsgemäß eingesetzt werden können, zählen Betaine, Alkylamidoalkylamine, alkylsubstituierte Aminosäuren, acylierte Aminosäuren bzw. Biotenside, von denen die Betaine im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre bevorzugt werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Das erfindungsgemäße Mittel enthält Cocoamidopropylbetain und ggf. weitere Amphotenside in einer Menge von üblicherweise 0,1 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 15 Gew.%, insbesondere 2 bis 12 Gew.-%, besonders bevorzugt 3 bis 10 Gew.-%, äußerst bevorzugt 4 bis 8 Gew.-%.</p>
<heading id="h0008"><i>Betaine</i></heading>
<p id="p0038" num="0038">Geeignete Betaine sind die Alkylbetaine, die Alkylamidobetaine, die Imidazoliniumbetaine, die Sulfobetaine (INCI Sultaines) sowie die Phosphobetaine und genügen vorzugsweise Formel I,<br/>
<br/>
        R<sup>1</sup>-[CO-X-(CH<sub>2</sub>)<sub>n</sub>]<sub>x</sub>-N<sup>+</sup>(R<sup>2</sup>)(R<sup>3</sup>)-(CH<sub>2</sub>)<sub>m</sub>-[CH(OH)-CH<sub>2</sub>]<sub>y</sub>-Y<sup>-</sup>     (I)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>R<sup>1</sup></dt><dd>ein gesättigter oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>6-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-16</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest,</dd>
<dt>X</dt><dd>NH, NR<sup>4</sup> mit dem C<sub>1-4</sub>-Alkylrest R<sup>4</sup>, O oder S,</dd>
<dt>n</dt><dd>eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 3,</dd>
<dt>x</dt><dd>0 oder 1, vorzugsweise 1,</dd>
<dt>R<sup>2</sup>, R<sup>3</sup></dt><dd>unabhängig voneinander ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest, ggf. hydroxysubstituiert wie z.B. ein Hydroxyethylrest, insbesondere aber ein Methylrest,</dd>
<dt>m</dt><dd>eine Zahl von 1 bis 4, insbesondere 1, 2 oder 3,</dd>
<dt>y</dt><dd>0 oder 1 und<!-- EPO <DP n="10"> --></dd>
<dt>Y</dt><dd>COO, SO<sub>3</sub>, OPO(OR<sup>5</sup>)O oder P(O)(OR<sup>5</sup>)O, wobei R<sup>5</sup> ein Wasserstoffatom H oder ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0039" num="0039">Die Alkyl- und Alkylamidobetaine, Betaine der Formel I mit einer Carboxylatgruppe (Y<sup>-</sup> = COO<sup>-</sup>), heißen auch Carbobetaine.</p>
<p id="p0040" num="0040">Bevorzugte Amphotenside sind die Alkylbetaine der Formel (Ia), die Alkylamidobetaine der Formel (Ib), die Sulfobetaine der Formel (Ic) und die Amidosulfobetaine der Formel (Id),<br/>
<br/>
        R<sup>1</sup>-N<sup>+</sup>(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>COO<sup>-</sup>     (Ia)<br/>
<br/>
        R<sup>1</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>-N<sup>+</sup>(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>COO<sup>-</sup>     (Ib)<br/>
<br/>
        R<sup>1</sup>-N<sup>+</sup>(CH<sub>3h</sub>-CH<sub>2</sub>CH(OH)CH<sub>2</sub>SO<sub>3</sub><sup>-</sup>     (Ic)<br/>
<br/>
        R<sup>1</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>3</sub>-N<sup>+</sup>(CH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>-CH<sub>2</sub>CH(OH)CH<sub>2</sub>SO<sub>3</sub><sup>-</sup>     (Id)<br/>
<br/>
in denen R<sup>1</sup> die gleiche Bedeutung wie in Formel I hat.</p>
<p id="p0041" num="0041">Besonders bevorzugte Amphotenside sind die Carbobetaine, insbesondere die Carbobetaine der Formel (Ia) und (Ib), äußerst bevorzugt die Alkylamidobetaine der Formel (Ib).</p>
<p id="p0042" num="0042">Beispiele geeigneter Betaine und Sulfobetaine sind die folgenden gemäß <i>INCI</i> benannten Verbindungen: Almondamidopropyl Betaine, Apricotamidopropyl Betaine, Avocadamidopropyl Betaine, Babassuamidopropyl Betaine, Behenamidopropyl Betaine, Behenyl Betaine, Betaine, Canolamidopropyl Betaine, Capryl/Capramidopropyl Betaine, Carnitine, Cetyl Betaine, Cocamidoethyl Betaine, Cocamidopropyl Betaine, Cocamidopropyl Hydroxysultaine, Coco-Betaine, Coco-Hydroxysultaine, Coco/Oleamidopropyl Betaine, Coco-Sultaine, Decyl Betaine, Dihydroxyethyl Oleyl Glycinate, Dihydroxyethyl Soy Glycinate, Dihydroxyethyl Stearyl Glycinate, Dihydroxyethyl Tallow Glycinate, Dimethicone Propyl PG-Betaine, Erucamidopropyl Hydroxysultaine, Hydrogenated Tallow Betaine, Isostearamidopropyl Betaine, Lauramidopropyl Betaine, Lauryl Betaine, Lauryl Hydroxysultaine, Lauryl Sultaine, Milkamidopropyl Betaine, Minkamidopropyl Betaine, Myristamidopropyl Betaine, Myristyl Betaine, Oleamidopropyl Betaine, Oleamidopropyl Hydroxysultaine, Oleyl Betaine, Olivamidopropyl Betaine, Palmamidopropyl Betaine, Palmitamidopropyl Betaine, Palmitoyl Carnitine, Palm Kernelamidopropyl Betaine, Polytetrafluoroethylene Acetoxypropyl Betaine, Ricinoleamidopropyl Betaine, Sesamidopropyl Betaine, Soyamidopropyl Betaine, Stearamidopropyl Betaine, Stearyl Betaine, Tallowamidopropyl Betaine, Tallowamidopropyl Hydroxysultaine, Tallow Betaine, Tallow Dihydroxyethyl Betaine, Undecylenamidopropyl Betaine und Wheat Germamidopropyl Betaine. Ein bevorzugtes Betain ist beispielsweise Cocamidopropyl Betaine (Cocoamidopropylbetain).<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0009"><i>Alkylamidoalkylamine</i></heading>
<p id="p0043" num="0043">Die Alkylamidoalkylamine (<i>INCI</i> Alkylamido Alkylamines) sind Amphotenside der Formel (III),<br/>
<br/>
        R<sup>9</sup>-GO-NR<sup>10</sup>-(CH<sub>2</sub>)<sub>i</sub>-N(R<sup>11</sup>)-(CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O)<sub>j</sub>-(CH<sub>2</sub>)<sub>k</sub>-[CH(OH)]<sub>i</sub>-CH<sub>2</sub>-Z-OM     (III)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>R<sup>9</sup></dt><dd>ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-16</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>1-14</sub>-Alkylrest,</dd>
<dt>R<sup>10</sup></dt><dd>ein Wasserstoffatom H oder ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest, vorzugsweise H,</dd>
<dt>i</dt><dd>eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 2 oder 3,</dd>
<dt>R<sup>11</sup></dt><dd>ein Wasserstoffatom H oder CH<sub>2</sub>COOM (zu M s.u.),</dd>
<dt>j</dt><dd>eine Zahl von 1 bis 4, vorzugsweise 1 oder 2, insbesondere 1,</dd>
<dt>k</dt><dd>eine Zahl von 0 bis 4, vorzugsweise 0 oder 1,</dd>
<dt>l</dt><dd>0 oder 1, wobei k = 1 ist, wenn I = 1 ist,</dd>
<dt>Z</dt><dd>CO, SO<sub>2</sub>, OPO(OR<sup>12</sup>) oder P(O)(OR<sup>12</sup>), wobei R<sup>12</sup> ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest oder M (s.u.) ist, und</dd>
<dt>M</dt><dd>ein Wasserstoff, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0044" num="0044">Bevorzugte Vertreter genügen den Formeln IIIa bis IIId,<br/>
<br/>
        R<sup>9</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>2</sub>-N(R<sup>11</sup>)-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O-CH<sub>2</sub>-COOM     (IIIa)<br/>
<br/>
        R<sup>9</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>2</sub>-N(R<sup>11</sup>)-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>-COOM     (IIIb)<br/>
<br/>
        R<sup>9</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>2</sub>-N(R<sup>11</sup>)-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O-CH<sub>2</sub>CH(OH)CH<sub>2</sub>-SO<sub>3</sub>M     (IIIc)<br/>
<br/>
        R<sup>9</sup>-CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>2</sub>-N(R<sup>11</sup>)-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>O-CH<sub>2</sub>CH(OH)CH<sub>2</sub>-OPO<sub>3</sub>HM     (IIId)<br/>
<br/>
in denen R<sup>11</sup> und M die gleiche Bedeutung wie in Formel (III) haben.</p>
<p id="p0045" num="0045">Beispielhafte Alkylamidoalkylamine sind die folgenden gemäß <i>INCI</i> benannten Verbindungen: Cocoamphodipropionic Acid, Cocobetainamido Amphopropionate, DEA-Cocoamphodipropionate, Disodium Caproamphodiacetate, Disodium Caproamphodipropionate, Disodium Capryloamphodiacetate, Disodium Capryloamphodipropionate, Disodium Cocoamphocarboxyethylhydroxypropylsulfonate, Disodium Cocoamphodiacetate, Disodium Cocoamphodipropionate, Disodium Isostearoamphodiacetate, Disodium Isostearoamphodipropionate, Disodium Laureth-5 Carboxyamphodiacetate, Disodium Lauroamphodiacetate, Disodium Lauroamphodipropionate, Disodium Oleoamphodipropionate, Disodium PPG-2-Isodeceth-7 Carboxyamphodiacetate, Disodium Stearoamphodiacetate, Disodium Tallowamphodiacetate, Disodium Wheatgermamphodiacetate, Lauroamphodipropionic Acid, Quaternium-85, Sodium Caproamphoacetate, Sodium Caproamphohydroxypropylsulfonate,<!-- EPO <DP n="12"> --> Sodium Caproamphopropionate, Sodium Capryloamphoacetate, Sodium Capryloamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Capryloamphopropionate, Sodium Cocoamphoacetate, Sodium Cocoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Cocoamphopropionate, Sodium Cornamphopropionate, Sodium Isostearoamphoacetate, Sodium Isostearoamphopropionate, Sodium Lauroamphoacetate, Sodium Lauroamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Lauroampho PG-Acetate Phosphate, Sodium Lauroamphopropionate, Sodium Myristoamphoacetate, Sodium Oleoamphoacetate, Sodium Oleoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Oleoamphopropionate, Sodium Ricinoleoamphoacetate, Sodium Stearoamphoacetate, Sodium Stearoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Stearoamphopropionate, Sodium Tallamphopropionate, Sodium Tallowamphoacetate, Sodium Undecylenoamphoacetate, Sodium Undecylenoamphopropionate, Sodium Wheat Germamphoacetate und Trisodium Lauroampho PG-Acetate Chloride Phosphate.</p>
<heading id="h0010"><i>Alkylsubstituierte Aminosäuren</i></heading>
<p id="p0046" num="0046">Erfindungsgemäß bevorzugte alkylsubstituierte Aminosäuren (<i>INCI</i> Alkyl-Substituted Amino Acids) sind monoalkylsubstituierte Aminosäuren gemäß Formel (IV),<br/>
<br/>
        R<sup>13</sup>-NH-CH(R<sup>14</sup>)-(CH<sub>2</sub>)<sub>u</sub>-COOM'     (IV)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>R<sup>13</sup></dt><dd>ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-16</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest,</dd>
<dt>R<sup>14</sup></dt><dd>ein Wasserstoffatom H oder ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest, vorzugsweise H,</dd>
<dt>u</dt><dd>eine Zahl von 0 bis 4, vorzugsweise 0 oder 1, insbesondere 1, und</dd>
<dt>M'</dt><dd>ein Wasserstoff, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist,</dd>
</dl>
alkylsubstituierte Iminosäuren gemäß Formel (V),<br/>
<br/>
        R<sup>15</sup>-N-[(CH<sub>2</sub>)<sub>v</sub>-COOM"]<sub>2</sub>     (V)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0004" compact="compact">
<dt>R<sup>15</sup></dt><dd>ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-16</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest,</dd>
<dt>v</dt><dd>eine Zahl von 1 bis 5, vorzugsweise 2 oder 3, insbesondere 2, und</dd>
<dt>M"</dt><dd>ein Wasserstoff, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, wobei M" in den beiden Carboxygruppen die gleiche oder zwei verschiedene Bedeutungen<!-- EPO <DP n="13"> --> haben kann, z.B. Wasserstoff und Natrium oder zweimal Natrium sein kann, ist,</dd>
</dl>
und mono- oder dialkylsubstituierte natürliche Aminosäuren gemäß Formel (VI),<br/>
<br/>
        R<sup>16</sup>-N(R<sup>17</sup>)-CH(R<sup>18</sup>)-COOM"'     (VI)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0005" compact="compact">
<dt>R<sup>16</sup></dt><dd>ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-18</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest,</dd>
<dt>R<sup>17</sup></dt><dd>ein Wasserstoffatom oder ein C<sub>1-44</sub>-Alkylrest, ggf. hydroxy- oder aminsubstituiert, z.B. ein Methyl-, Ethyl-, Hydroxyethyl- oder Aminpropylrest,</dd>
<dt>R<sup>18</sup></dt><dd>den Rest einer der 20 natürlichen α-Aminosäuren H<sub>2</sub>NCH(R<sup>18</sup>)COOH, und</dd>
<dt>M"'</dt><dd>ein Wasserstoff, ein Alkalimetall, ein Erdalkalimetall oder ein protoniertes Alkanolamin, z.B. protoniertes Mono-, Di- oder Triethanolamin, ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0047" num="0047">Besonders bevorzugte alkylsubstituierte Aminosäuren sind die Aminopropionate gemäß Formel (IVa),<br/>
<br/>
        R<sup>13</sup>-NH-CH<sub>2</sub>CH<sub>2</sub>COOM'     (IVa)<br/>
<br/>
in der R<sup>13</sup> und M' die gleiche Bedeutung wie in Formel (IV) haben.</p>
<p id="p0048" num="0048">Beispielhafte alkylsubstituierte Aminosäuren sind die folgenden gemäß <i>INCI</i> benannten Verbindungen: Aminopropyl Laurylglutamine, Cocaminobutyric Acid, Cocaminopropionic Acid, DEA-Lauraminopropionate, Disodium Cocaminopropyl Iminodiacetate, Disodium Dicarboxyethyl Cocopropylenediamine, Disodium Lauriminodipropionate, Disodium Steariminodipropionate, Disodium Tallowiminodipropionate, Lauraminopropionic Acid, Lauryl Aminopropylglycine, Lauryl Diethylenediaminoglycine, Myristaminopropionic Acid, Sodium C12-15 Alkoxypropyl Iminodipropionate, Sodium Cocaminopropionate, Sodium Lauraminopropionate, Sodium Lauriminodipropionate, Sodium Lauroyl Methylaminopropionate, TEA-Lauraminopropionate und TEA-Myristaminopropionate.</p>
<heading id="h0011"><i>Acylierte Aminosäuren</i></heading>
<p id="p0049" num="0049">Acylierte Aminosäuren sind Aminosäuren, insbesondere die 20 natürlichen α-Aminosäuren, die am Aminostickstoffatom den Acylrest R<sup>19</sup>CO einer gesättigten oder ungesättigen Fettsäure R<sup>19</sup>COOH tragen, wobei R<sup>19</sup> ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-16</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest ist. Die acylierten Aminosäuren können auch als Alkalimetallsalz, Erdalkalimetallsalz oder Alkanolammoniumsalz, z.B. Mono-, Di- oder Triethanolammoniumsalz,<!-- EPO <DP n="14"> --> eingesetzt werden. Beispielhafte acylierte Aminosäuren sind die gemäß <i>INCI</i> unter Amino Acids zusammengefaßten Acylderivate, z.B. Sodium Cocoyl Glutamate, Lauroyl Glutamic Acid, Capryloyl Glycine oder Myristoyl Methylalanine.</p>
<heading id="h0012"><i>Amphotensidkombinationen</i></heading>
<p id="p0050" num="0050">In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird eine Kombination aus zwei oder mehr verschiedenen Amphotensiden, insbesondere eine binäre Amphotensidkombination eingesetzt.</p>
<p id="p0051" num="0051">Die Amphotensidkombination enthält Cocoamidopropylbetain sowie vorzugsweise mindestens ein amphoteres Tensid aus der Gruppe, umfassend Natriumcarboxyethylkokosphosphoethylimidazolin (Phosphoteric<sup>®</sup> TC-6), C<sub>8/10</sub>-Amidopropylbetain (<i>INCI</i> Capryl/Capramidopropyl Betaine; Tego<sup>®</sup> Betaine 810), N-2-Hydroxyethyl-N-carboxymethyl-fettsäure-amido-ethylamin-Na (Rewoteric<sup>®</sup> AMV) und N-Capryl/Caprin-amidoethyl-N-ethyletherpropionat-Na (Rewoteric<sup>®</sup> AMVSF) sowie das Betain 3-(3-Cocoamido-propyl)-dimethylammonium-2-hydroxypropansulfonat (<i>INCI</i> Sultaine; Rewoteric<sup>®</sup> AM CAS) und das Alkylamidoalkylamin N-[N'(N"-2-Hydroxyethyl-N"-carboxyethylaminoethyl)-essigsäureamido]-N,N-dimethyl-N-cocos-ammoniumbetain (Rewoteric<sup>®</sup> QAM 50).</p>
<p id="p0052" num="0052">In einer weiteren besonderen Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel ein oder mehrere Amphotenside in einer Menge von mehr als 8 Gew.-%. In noch einer weiteren besonderen Ausführungsform enthält das erfindungsgemäße Mittel ein oder mehrere Amphotenside in einer Menge von weniger als 2 Gew.-%.</p>
<heading id="h0013"><u>Nichtionische Tenside</u></heading>
<p id="p0053" num="0053">Das erfindungsgemäße Mittel kann zusätzlich ein oder mehrere nichtionische Tenside enthalten, üblicherweise in einer Menge von 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 4 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,5 bis 1,5 Gew.-%, beispielsweise 1 Gew.-%.</p>
<p id="p0054" num="0054">Nichtionische Tenside im Rahmen der Erfindung sind Alkoxylate wie Polyglykolether, Fettalkoholpolyglykolether, Alkylphenolpolyglykolether, endgruppenverschlossene Polyglykolether, Mischether und Hydroxymischether und Fettsäurepolyglykolester. Ebenfalls geeignet sind Blockpolymere aus Ethylenoxid und Propylenoxid sowie Fettsäurealkanolamide und Fettsäurepolyglykolether. Wichtige Klassen erfindungsgemäßer nichtionischer Tenside sind weiterhin die Aminoxide und die Zuckertenside, insbesondere die Alkylpolyglucoside.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<heading id="h0014"><i>Fettalkoholpolyglykolether</i></heading>
<p id="p0055" num="0055">Unter Fettalkoholpolyglykolethern sind erfindungsgemäß mit Ethylen- (EO) und/oder Propylenoxid (PO) alkoxylierte, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C<sub>10-22</sub>-Alkohole mit einem Alkoxylierungsgrad bis zu 30 zu verstehen, vorzugsweise ethoxylierte C<sub>10-18</sub>-Fettalkohole mit einem Ethoxylierungsgrad von weniger als 30, bevorzugt mit einem Ethoxylierungsgrad von 1 bis 20, insbesondere von 1 bis 12, besonders bevorzugt von 1 bis 8, äußerst bevorzugt von 2 bis 5, beispielsweise C<sub>12-14</sub>-Fettalkoholethoxylate mit 2, 3 oder 4 EO oder eine Mischung von der C<sub>12-14</sub>-Fettalkoholethoxylate mit 3 und 4 EO im Gewichtsverhältnis von 1 zu 1 oder Isotridecylalkoholethoxylat mit 5, 8 oder 12 EO.</p>
<heading id="h0015"><i>Aminoxide</i></heading>
<p id="p0056" num="0056">Zu den erfindungsgemäß geeigneten Aminoxiden gehören Alkylaminoxide, insbesondere Alkyldimethylaminoxide, Alkylamidoaminoxide und Alkoxyalkylaminoxide. Bevorzugte Aminoxide genügen Formel II,<br/>
<br/>
        R<sup>6</sup>R<sup>7</sup>R<sup>8</sup>N<sup>+</sup>-O<sup>-</sup>     (II)<br/>
<br/>
        R<sup>6</sup>-[CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>w</sub>]<sub>z</sub>-N<sup>+</sup>(R<sup>7</sup>)(R<sup>8</sup>)-O-     (II)<br/>
<br/>
in der
<dl id="dl0006" compact="compact">
<dt>R<sup>6</sup></dt><dd>ein gesättiger oder ungesättigter C<sub>6-22</sub>-Alkylrest, vorzugsweise C<sub>8-18</sub>-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C<sub>10-18</sub>-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C<sub>12-14</sub>-Alkylrest, der in den Alkylamidoaminoxiden über eine Carbonylamidoalkylengruppe -CO-NH-(CH<sub>2</sub>)<sub>z</sub>- und in den Alkoxyalkylaminoxiden über eine Oxaalkylengruppe -O-(CH<sub>2</sub>)<sub>z</sub>- an das Stickstoffatom N gebunden ist, wobei z jeweils für eine Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 3,</dd>
<dt>R<sup>7</sup>, R<sup>8</sup></dt><dd>unabhängig voneinander ein C<sub>1-4</sub>-Alkylrest, ggf. hydroxysubstituiert wie z.B. ein Hydroxyethylrest, insbesondere ein Methylrest, ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0057" num="0057">Beispiele geeigneter Aminoxide sind die folgenden gemäß <i>INCI</i> benannten Verbindungen: Almondamidopropylamine Oxide, Babassuamidopropylamine Oxide, Behenamine Oxide, Cocamidopropyl Amine Oxide, Cocamidopropylamine Oxide, Cocamine Oxide, Coco-Morpholine Oxide, Decylamine Oxide, Decyltetradecylamine Oxide, Diaminopyrimidine Oxide, Dihydroxyethyl C8-10 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C9-11 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C12-15 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl Cocamine Oxide, Dihydroxyethyl Lauramine Oxide, Dihydroxyethyl Stearamine Oxide, Dihydroxyethyl Tallowamine Oxide, Hydrogenated Palm Kernel Amine Oxide, Hydrogenated Tallowamine Oxide, Hydroxyethyl Hydroxypropyl C12-15 Alkoxypropylamine Oxide,<!-- EPO <DP n="16"> --> Isostearamidopropylamine Oxide, Isostearamidopropyl Morpholine Oxide, Lauramidopropylamine Oxide, Lauramine Oxide, Methyl Morpholine Oxide, Milkamidopropyl Amine Oxide, Minkamidopropylamine Oxide, Myristamidopropylamine Oxide, Myristamine Oxide, Myristyl/Cetyl Amine Oxide, Oleamidopropylamine Oxide, Oleamine Oxide, Olivamidopropylamine Oxide, Palmitamidopropylamine Oxide, Palmitamine Oxide, PEG-3 Lauramine Oxide, Potassium Dihydroxyethyl Cocamine Oxide Phosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Sesamidopropylamine Oxide, Soyamidopropylamine Oxide, Stearamidopropylamine Oxide, Stearamine Oxide, Tallowamidopropylamine Oxide, Tallowamine Oxide, Undecylenamidopropylamine Oxide und Wheat Germamidopropylamine Oxide. Ein bevorzugtes Aminoxid ist beispielsweise Cocamidopropylamine Oxide (Cocoamidopropylaminoxid).</p>
<heading id="h0016"><i>Zuckertenside</i></heading>
<p id="p0058" num="0058">Zuckertenside sind bekannte oberflächenaktive Verbindungen, zu denen beispielsweise die Zuckertensidklassen der Alkylglucoseester, Aldobionamide, Gluconamide (Zuckersäureamide), Glycerinamide, Glyceringlykolipide, Polyhydroxyfettsäureamidzuckertenside (Zuckeramide) und Alkylpolyglykoside zählen, wie sie etwa in der <patcit id="pcit0002" dnum="WO9700609A"><text>WO 97/00609</text></patcit> (<i>Henkel Corporation</i>) und den darin zitierten Druckschriften beschrieben sind (Seite 4 bis 12), auf die in dieser Hinsicht Bezug genommen und deren Inhalt hiermit in diese Anmeldung aufgenommen wird. Im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre bevorzugte Zuckertenside sind die Alkylpolyglykoside und die Zuckeramide sowie deren Derivate, insbesondere ihre Ether und Ester. Bei den Ethern handelt es sich um die Produkte der Reaktion einer oder mehrerer, vorzugsweise einer, Zuckerhydroxygruppe mit einer eine oder mehrere Hydroxygruppen enthaltenden Verbindung, beispielsweise C<sub>1-22</sub>-Alkoholen oder Glykolen wie Ethylen- und/oder Propylenglykol, wobei die Zuckerhydroxygruppe auch Polyethylenglykol- und/oder Polypropylenglykolreste tragen kann. Die Ester sind die Reaktionsprodukte einer oder mehrerer, vorzugsweise einer, Zuckerhydroxygruppe mit einer Carbonsäure, insbesondere einer C<sub>6-22</sub>-Fettsäure.</p>
<heading id="h0017"><i>Zuckeramide</i></heading>
<p id="p0059" num="0059">Besonders bevorzugte Zuckeramide genügen der Formel R'C(O)N(R")[Z], in der R' für einen linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Acylrest, vorzugsweise einen linearen ungesättigten Acylrest, mit 5 bis 21, vorzugsweise 5 bis 17, insbesondere 7 bis 15, besonders bevorzugt 7 bis 13 Kohlenstoffatomen, R" für einen linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest, vorzugsweise einen linearen ungesättigten Alkylrest, mit 6 bis 22, vorzugsweise 6 bis 18, insbesondere 8 bis 16, besonders<!-- EPO <DP n="17"> --> bevorzugt 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, einen C<sub>1-5</sub>-Alkylrest, insbesondere einen Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, <i>tert-</i>Butyl- oder <i>n</i>-Pentylrest, oder Wasserstoff und Z für einen Zuckerrerst, d.h. einen Monosaccharidrest, stehen. Besonders bevorzugte Zuckeramide sind die Amide der Glucose, die Glucamide, beispielsweise Lauroyl-methyl-glucamid.</p>
<heading id="h0018"><i>Alkylpolyglykoside</i></heading>
<p id="p0060" num="0060">Die Alkylpolyglykoside (APG) sind im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre besonders bevorzugte Zuckertenside und genügen vorzugsweise der allgemeinen Formel R<sup>i</sup>O(AO)<i><sub>a</sub></i>[G]<i><sub>x</sub></i>, in der R<sup>i</sup> für einen linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 6 bis 18, insbesondere 8 bis 16, besonders bevorzugt 8 bis 14 Kohlenstoffatomen, [G] für einen glykosidisch verknüpften Zuckerrest und <i>x</i> für eine Zahl von 1 bis 10 sowie AO für eine Alkylenoxygruppe, z.B. eine Ethylenoxy- oder Propylenoxygruppe, und a für den mittleren Alkoxylierungsgrad von 0 bis 20 stehen. Hierbei kann die Gruppe (AO)<i><sub>a</sub></i> auch verschiedene Alkylenoxyeinheiten enthalten, z.B. Ethylenoxy- oder Propylenoxyeinheiten, wobei es sich dann bei a um den mittleren Gesamtalkoxylierungsgrad, d.h. die Summe aus Ethoxylierungs- und Propoxylierungsgrad, handelt. Soweit nachfolgend nicht näher bzw. anders ausgeführt, handelt es sich bei den Alkylresten R<sup>1</sup> der APG um lineare ungesättigte Reste mit der angegebenen Zahl an Kohlenstoffatomen.</p>
<p id="p0061" num="0061">APG sind nichtionische Tenside und stellen bekannte Stoffe dar, die nach den einschlägigen Verfahren der präparativen organischen Chemie erhalten werden können. Die Indexzahl <i>x</i> gibt den Oligomerisierungsgrad (DP-Grad) an, d.h. die Verteilung von Mono- und Oligoglykosiden, und steht für eine Zahl zwischen 1 und 10. Während <i>x</i> in einer gegebenen Verbindung stets ganzzahlig sein muß und hier vor allem die Werte <i>x</i> = 1 bis 6 annehmen kann, ist der Wert <i>x</i> für ein bestimmtes Alkylglykosid eine analytisch ermittelte rechnerische Größe, die meistens eine gebrochene Zahl darstellt. Vorzugsweise werden Alkylglykoside mit einem mittleren Oligomerisierungsgrad <i>x</i> von 1,1 bis 3,0 eingesetzt. Aus anwendungstechnischer Sicht sind solche Alkylglykoside bevorzugt, deren Oligomerisierungsgrad kleiner als 1,7 ist und insbesondere zwischen 1,2 und 1,6 liegt. Als glykosidischer Zucker wird vorzugsweise Xylose, insbesondere aber Glucose verwendet.</p>
<p id="p0062" num="0062">Der Alkyl- bzw. Alkenylrest R<sup>i</sup> kann sich von primären Alkoholen mit 8 bis 18, vorzugsweise 8 bis 14 Kohlenstoffatomen ableiten. Typische Beispiele sind Capronalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol und Undecylalkohol sowie deren technische Gemische, wie sie<!-- EPO <DP n="18"> --> beispielsweise im Verlauf der Hydrierung von technischen Fettsäuremethylestem oder im Verlauf der Hydrierung von Aldehyden aus der ROELENschen Oxosynthese anfallen.</p>
<p id="p0063" num="0063">Vorzugsweise leitet sich der Alkyl- bzw. Alkenylrest R<sup>i</sup> aber von Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol oder Oleylalkohol ab. Weiterhin sind Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachidylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol sowie deren technische Gemische zu nennen.</p>
<p id="p0064" num="0064">Besonders bevorzugte APG sind nicht alkoxyliert (<i>a</i> = 0) und genügen Formel RO[G]<i><sub>x</sub></i>, in der R wie zuvor für einen linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, [G] für einen glykosidisch verknüpften Zuckerrest, vorzugsweise Glucoserest, und <i>x</i> für eine Zahl von 1 bis 10, bevorzugt 1,1 bis 3, insbesondere 1,2 bis 1,6, stehen. Dementsprechend bevorzugte Alkylpolyglykoside sind beispielsweise C<sub>8-10</sub>- und ein C<sub>12-14</sub>-Alkylpolyglucosid mit einem DP-Grad von 1,4 oder 1,5, insbesondere C<sub>8-10</sub>- Alkyl-1,5-glucosid und C<sub>12-14</sub>-Alkyl-1,4-glucosid.</p>
<heading id="h0019"><u>Kationische Tenside</u></heading>
<p id="p0065" num="0065">Das erfindungsgemäße Mittel kann zusätzlich ein oder mehrere kationische Tenside (Kationtenside; <i>INCI</i> Quatemary Ammonium Compounds) enthalten, üblicherweise in einer Menge von 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 4 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,5 bis 1,5 Gew.%, beispielsweise 1 Gew.-%.</p>
<p id="p0066" num="0066">Bevorzugte kationische Tenside sind die quaternären oberflächenaktiven Verbindungen, insbesondere mit einer Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe, wie sie beispielsweise <i>K. H. Wallhäußer</i> in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion - Konservierung : Keimidentifizierung - Betriebshygiene" (5. Aufl. - Stuttgart ; New York : Thieme, 1995) als antimikrobielle Wirkstoffe beschreibt. Durch den Einsatz von quaternären oberflächenaktiven Verbindungen mit antimikrobieller Wirkung kann das Mittel mit einer antimikrobiellen Wirkung ausgestaltet werden bzw. dessen gegebenenfalls aufgrund anderer Inhaltsstoffe bereits vorhandene antimikrobielle Wirkung verbessert werden.</p>
<p id="p0067" num="0067">Besonders bevorzugte kationische Tenside sind die quaternären Ammoniumverbindungen (QAV; <i>INCI</i> Quaternary Ammonium Compounds) gemäß der allgemeinen Formel (R<sup>I</sup>)(R<sup>II</sup>)(R<sup>III</sup>)(R<sup>IV</sup>)N<sup>+</sup> X<sup>-</sup>, in der R<sup>I</sup> bis R<sup>IV</sup> gleiche oder verschiedene C<sub>1-22</sub>-Alkylreste, C<sub>7-28</sub>-Aralkylreste oder heterozyklische Reste, wobei zwei oder im Falle einer aromatischen Einbindung wie im Pyridin sogar drei Reste gemeinsam mit dem Stickstoffatom den Heterozyklus,<!-- EPO <DP n="19"> --> z.B. eine Pyridinium- oder Imidazoliniumverbindung, bilden, darstellen und X<sup>-</sup> Halogenidionen, Sulfationen, Hydroxidionen oder ähnliche Anionen sind. Für eine optimale antimikrobielle Wirkung weist vorzugsweise wenigstens einer der Reste eine Kettenlänge von 8 bis 18, insbesondere12 bis 16, C-Atomen auf.</p>
<p id="p0068" num="0068">QAV sind durch Umsetzung tertiärer Amine mit Alkylierungsmitteln, wie z.B. Methylchlorid, Benzylchlorid, Dimethylsulfat, Dodecylbromid, aber auch Ethylenoxid herstellbar. Die Alkylierung von tertiären Aminen mit einem langen Alkyl-Rest und zwei Methyl-Gruppen gelingt besonders leicht, auch die Quaternierung von tertiären Aminen mit zwei langen Resten und einer Methyl-Gruppe kann mit Hilfe von Methylchlorid unter milden Bedingungen durchgeführt werden. Amine, die über drei lange Alkyl-Reste oder Hydroxy-substituierte Alkyl-Reste verfügen, sind wenig reaktiv und werden bevorzugt mit Dimethylsulfat quaterniert.</p>
<p id="p0069" num="0069">Geeignete QAV sind beispielweise Benzalkoniumchlorid (N-Alkyl-N,N-dimethyl-benzylammoniumchlorid, CAS No. 8001-54-5), Benzalkon B (<i>m,p</i>-Dichlorbenzyl-dimethyl-C<sub>12</sub>-alkylammoniumchlorid, CAS No. 58390-78-6), Benzoxoniumchlorid (Benzyl-dodecyl-bis-(2-hydroxyethyl)-ammoniumchlorid), Cetrimoniumbromid (N-Hexadecyl-N,N-trimethyl-ammoniumbromid, CAS No. 57-09-0), Benzetoniumchlorid (N,N-Dimethyl-N-[2-[2-[<i>p</i>-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenoxy]ethoxy]ethyl]-benzylammoniumchlorid, CAS No. 121-54-0), Dialkyldimethylammoniumchloride wie Di-<i>n</i>-decyl-dimethyl-ammoniumchlorid (CAS No. 7173-51-5-5), Didecyldimethylammoniumbromid (CAS No. 2390-68-3), Dioctyl-dimethylammoniumchloric, 1-Cetylpyridiniumchlorid (CAS No. 123-03-5) und Thiazolinjodid (CAS No. 15764-48-1) sowie deren Mischungen. Bevorzugte QAV sind die Benzalkoniumchloride mit C<sub>8</sub>-C<sub>18</sub>-Alkylresten, insbesondere C<sub>12</sub>-C<sub>14</sub>-Aklyl-benzyl-dimethylammoniumchloüd. Eine besonders bevorzugte QAV Kokospentaethoxymethylammoniummethosulfat (<i>INCI</i> PEG-5 Cocomonium Methosulfate; Rewoquat<sup>®</sup> CPEM).</p>
<p id="p0070" num="0070">Zur Vermeidung möglicher Inkompatibilitäten der kationischen Tenside mit den erfindungsgemäß enthaltenen anionischen Tensiden werden möglichst aniontensidverträgliches und/oder möglichst wenig kationisches Tensid eingesetzt oder in einer besonderen Ausführungsform der Erfindung gänzlich auf kationische Tenside verzichtet.</p>
<heading id="h0020"><u>Lösungsmittel</u></heading>
<p id="p0071" num="0071">Der Wassergehalt des erfindungsgemäß wäßrigen Mittels beträgt üblicherweise 20 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise 40 bis 90 Gew.-%, insbesondere 50 bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt 55 bis 80 Gew.-%.<!-- EPO <DP n="20"> --></p>
<p id="p0072" num="0072">Das erfindungsgemäße Mittel kann vorteilhafterweise zusätzlich ein oder mehrere wasserlösliche organische Lösungsmittel enthalten, üblicherweise in einer Menge von 0,1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-%, insbesondere 2 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt 4 bis 12 Gew.-%, äußerst bevorzugt 6 bis 10 Gew.-%.</p>
<p id="p0073" num="0073">Das Lösungsmittel wird im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre nach Bedarf insbesondere als Hydrotropikum, Viskositätsregulator und/oder Kältestabilisator eingesetzt. Es wirkt Iösungsvermittelnd insbesondere für Tenside und Elektrolyt sowie Parfüm und Farbstoff und trägt so zu deren Einarbeitung bei, verhindert die Ausbildung flüssigkristalliner Phasen und hat Anteil an der Bildung klarer Produkte. Die Viskosität des Erfindungsgemäßen Mittels verringert sich mit zunehmender Lösungsmittelmenge. Zuviel Lösungsmittel kann jedoch einen zu starken Viskositätsabfall bewirken. Schließlich sinkt mit zunehmender Lösungsmittelmenge der Kältetrübungs- und Klarpunkt des Erfindungsgemäßen Mittels.</p>
<p id="p0074" num="0074">Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise gesättigte oder ungesättigte, vorzugsweise gesättigte, verzweigte oder unverzweigte C<sub>1-20</sub>-Kohlenwasserstoffe, bevorzugt C<sub>2-15</sub>-Kohlenwasserstoffe, mit mindestens einer Hydroxygruppe und gegebenenfalls einer oder mehreren Etherfunktionen C-O-C, d.h. die Kohlenstoffatomkette unterbrechenden Sauerstoffatomen.</p>
<p id="p0075" num="0075">Bevorzugte Lösungsmittel sind die - gegebenenfalls einseitig mit einem C<sub>1-6</sub>-Alkanol veretherten - C<sub>2-6</sub>-Alkylenglykole und Poly-C<sub>2-3</sub>-alkylenglykolether mit durchschnittlich 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen, vorzugsweise gleichen, Alkylenglykolgruppen pro Molekül wie auch die C<sub>1-6</sub>-Alkohole, vorzugsweise Ethanol, <i>n</i>-Propanol oder <i>iso</i>-Propanol, insbesondere Ethanol.</p>
<p id="p0076" num="0076">Beispielhafte Lösungsmittel sind die folgenden gemäß <i>INCI</i> benannten Verbindungen: Alcohol (Ethanol), Buteth-3, Butoxydiglycol, Butoxyethanol, Butoxyisopropanol, Butoxypropanol, n-Butyl Alcohol, t-Butyl Alcohol, Butylene Glycol, Butyloctanol, Diethylene Glycol, Dimethoxydiglycol, Dimethyl Ether, Dipropylene Glycol, Ethoxydiglycol, Ethoxyethanol, Ethyl Hexanediol, Glycol, Hexanediol, 1,2,6-Hexanetriol, Hexyl Alcohol, Hexylene Glycol, Isobutoxypropanol, Isopentyldiol, Isopropyl Alcohol (<i>iso</i>-Propanol), 3-Methoxybutanol, Methoxydiglycol, Methoxyethanol, Methoxyisopropanol, Methoxymethylbutanol, Methoxy PEG-10, Methylal, Methyl Alcohol, Methyl Hexyl Ether, Methylpropanediol, Neopentyl Glycol, PEG-4, PEG-6, PEG-7, PEG-8, PEG-9, PEG-6 Methyl Ether, Pentylene Glycol, PPG-7, PPG-2-Buteth-3, PPG-2 Butyl Ether, PPG-3 Butyl Ether, PPG-2 Methyl Ether, PPG-3 Methyl Ether, PPG-2 Propyl Ether, Propanediol, Propyl Alcohol (n-Propanol),<!-- EPO <DP n="21"> --> Propylene Glycol, Propylene Glycol Butyl Ether, Propylene Glycol Propyl Ether, Tetrahydrofurfuryl Alcohol, Trimethylhexanol.</p>
<p id="p0077" num="0077">Besonders bevorzugte Lösungsmittel sind die einseitig mit einem C<sub>1-6</sub>-Alkanol veretherten Poly-C<sub>2-3</sub>-alkylenglykolether mit durchschnittlich 1 bis 9, vorzugsweise 2 bis 3, Ethylenoder Propylenglykolgruppen, beispielsweise PPG-2 Methyl Ether (Dipropylenglykolmonomethylether).</p>
<p id="p0078" num="0078">Äußerst bevorzugte Lösungsmittel sind die C<sub>2-3</sub>-Alkohole Ethanol, n-Propanol und/oder iso-Propanol, insbesondere Ethanol.</p>
<p id="p0079" num="0079">Als Lösungsvermittler insbesondere für Parfüm und Farbstoffe können außer den zuvor beschriebenen Lösungsmitteln beispielsweise auch Alkanolamine sowie Alkylbenzolsulfonate mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylrest eingesetzt werden.</p>
<heading id="h0021"><u>Additive</u></heading>
<p id="p0080" num="0080">Zur weiteren Verbesserung des Ablauf- und/oder Trocknungsverhaltens kann das erfindungsgemäße Mittel ein oder mehrere Additive aus der Gruppe der Tenside, der Polymere und der Buildersubstanzen (Builder) enthalten, üblicherweise in einer Menge von 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 4 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,5 bis 1,5 Gew.-%, beispielsweise 1 Gew.-%.</p>
<p id="p0081" num="0081">Als Additive geeignete Tenside sind bestimmte der vorstehend bereits beschriebenen amphoteren Tenside, weiteren anionischen Tenside, nichtionischen Tenside und kationischen Tenside, die an dieser Stelle wiederholt werden. Der Gehalt an tensidischen Additiven ist vorzugsweise so zu wählen, daß der Gesamttensidgehalt sich in den oben ausgeführten Mengenbereichen liegt.</p>
<p id="p0082" num="0082">Zu den nachfolgend genannten Additiven sind teilweise ein oder mehrere Handelsnamen in Klammern angegeben, unter denen das jeweilige gewerblich erhältlich ist.</p>
<p id="p0083" num="0083">Als Additive geeignete amphotere Tenside sind insbesondere Natriumcarboxyethylkokosphosphoethylimidazolin (Phosphoteric<sup>®</sup> TC-6), C<sub>8/10</sub>-Amidopropylbetain (<i>INCI</i> Capryl/Capramidopropyl Betaine; Tego<sup>®</sup> Betaine 810), N-2-Hydroxyethyl-N-carboxymethyl-fettsäureamido-ethylamin-Na (Rewoteric<sup>®</sup> AMV) und N-Capryl/Caprin-amidoethyl-N-ethylether-propionat-Na (Rewoteric<sup>®</sup> AMVSF) sowie das Betain 3-(3-Cocoamido-propyl)-dimethylammonium-2-hydroxypropansulfonat (<i>INCI</i> Sultaine; Rewoteric<sup>®</sup> AM CAS) und das Alkylamidoalkylamin<!-- EPO <DP n="22"> --> N-[N'(N"-2-Hydroxyethyl-N"-carboxyethylaminoethyl)-essigsäureamido]-N,N-dimethyl-N-cocos-ammoniumbetain (Rewoteric<sup>®</sup> QAM 50).</p>
<p id="p0084" num="0084">Als Additive geeignete weitere anionische Tenside sind insbesondere anionische Gemini-Tenside mit einer Diphenyloxid-Grundstruktur, 2 Sulfonatgruppen und einem Alkylrest an einem oder beiden Benzolringen gemäß der Formel <sup>-</sup>O<sub>3</sub>S(C<sub>6</sub>H<sub>3</sub>R)O(C<sub>6</sub>H<sub>3</sub>R')SO<sub>3</sub><sup>-</sup>, in der R für einen Alkylrest mit beispielsweise 6, 10, 12 oder 16 Kohlenstoffatomen und R' für R oder H steht (Dowfax<sup>®</sup> Dry Hydrotrope Powder mit C<sub>16</sub>-Alkylrest(en); <i>INCI</i> Sodium Hexyldiphenyl Ether Sulfonate, Disodium Decyl Phenyl Ether Disulfonate, Disodium Lauryl Phenyl Ether Disulfonate, Disodium Cetyl Phenyl Ether Disulfonate) und die fluorierten anionischen Tenside Ammonium-C<sub>9/10</sub>-Perfluoroalkylsulfonat (Fluorad<sup>®</sup> FC 120), Perfluoroctansulfonsäure-Kalium-Salz (Fluorad<sup>®</sup> FC 95) sowie die Sulfobernsteinsäuretenside Imidosuccinat, Mono-Na-sulfobernsteinsäure-di-isobutylester (Monawet<sup>®</sup> MB 45), Mono-Na-sulfobernsteinsäure-di-octylester (Monawet<sup>®</sup> MO 84 R2W, Rewopol<sup>®</sup> SB DO 75), Mono-Na-sulfobernsteinsäure-di-tridecylester (Monawet<sup>®</sup> MT 70), Fettalkoholpolyglykolsulfosuccinat-Na-NH<sub>4</sub>-Salz (Sulfosuccinat S-2), Di-Na-sulfobemsteinsäure-mono-C<sub>12/14</sub>-3EO-ester (Texapon<sup>®</sup> SB-3), Natruimsulfobernsteinsäurediisooctylester (Texin<sup>®</sup> DOS 75) und Di-Na-Sulfobemsteinsäure-mono-C<sub>12/18</sub>-ester (Texin<sup>®</sup> 128 P).</p>
<p id="p0085" num="0085">Als Additive geeignete nichtionische Tenside sind insbesondere C<sub>10</sub>-Dimethylaminoxid (Ammonyx<sup>®</sup> DO), C<sub>10/14</sub>-Fettalkohol+1,2PO+6,4EO (Dehydol<sup>®</sup> 980), C<sub>12/14</sub>-Fettalkohol+6EO (Dehydol<sup>®</sup> LS6), C<sub>8</sub>-Fettalkohol+1,2PO+9EO (Dehydol<sup>®</sup> O10), C<sub>16/20</sub>-Guerbetalkohol+8EO, n-butyl-verschlossen (Dehypon<sup>®</sup> G2084), Gemisch aus mehreren n-butyl-verschlossenen Niotensiden und C<sub>8/10</sub>-APG (Dehypon<sup>®</sup> Ke 2555), C<sub>8/10</sub>-Fettalkohol+1 PO+22EO-(2-hydroxydecyl)-ether (Dehypon<sup>®</sup> Ke 3447), C<sub>12/14</sub>-Fettalkohol+5EO+4PO (Dehypon<sup>®</sup> LS 54 G), C<sub>12/14</sub>-Fettalkohol+5EO+3PO, methylverschlossen (Dehypon<sup>®</sup> LS 531), C<sub>12/14</sub>-Fettalkohol+10EO, n-Butyl-verschlossen (Dehypon<sup>®</sup> LS 104 L), C<sub>11</sub>-Oxoalkohol+8EO (Genapol<sup>®</sup> UD 088), C<sub>13</sub>-Oxoalkohol+8EO (Genapol<sup>®</sup> X 089), C<sub>13/15</sub>-Fettalkohol-EO-Addukt, n-butyl-verschlossen (Plurafac<sup>®</sup> LF 221) und alkoxylierter Fettalkohol (Tegotens<sup>®</sup> EC-11).</p>
<p id="p0086" num="0086">Als Additive geeignete kationische Tenside sind insbesondere mit anionischen Tensiden verträgliche kationische Tenside wie quartäre Ammonium-Verbindungen, beispielsweise Kokospentaethoxymethylammoniummethosulfat (<i>INCI</i> PEG-5 Cocomonium Methosulfate; Rewoquat<sup>®</sup> CPEM).</p>
<p id="p0087" num="0087">Als Additive geeignete Polymere sind insbesondere Maleinsäure-Acrylsäure-Copolymer-Na-Salz (Sokalan<sup>®</sup> CP 5), modifiziertes Polyacrylsäure-Na-Salz (Sokalan<sup>®</sup> CP 10), modifiziertes<!-- EPO <DP n="23"> --> Polycarboxylat-Na-Salz (Sokalan<sup>®</sup> HP 25), Polyalkylenoxid, modifiziertes Heptamethyltrisiloxan (Silwet<sup>®</sup> L-77), Polyalkylenoxid, modifiziertes Heptamethyltrisiloxan (Silwet<sup>®</sup> L-7608), Polyethersiloxane (Copolymere von Polymethylsiloxanen mit Ethylenoxid-/Propylenoxidsegmenten (Polyetherblöcken), vorzugsweise wasserlösliche lineare Polyethersiloxane mit terminalen Polyetherblöcken wie Tegopren<sup>®</sup> 5840, Tegopren<sup>®</sup> 5843, Tegopren<sup>®</sup> 5847, Tegopren<sup>®</sup> 5851, Tegopren<sup>®</sup> 5863, Tegopren<sup>®</sup> 5878) und</p>
<p id="p0088" num="0088">Als Additive geeignete Buildersubstanzen sind insbesondere Polyasparaginsäure-Na-Salz, Ethylendiamintriacetatkokosalkylacetamid (Rewopol<sup>®</sup> CHT 12), Methylglycindiessigsäure-Tri-Na-Salz (Trilon<sup>®</sup> ES 9964) und Acetophosphonsäure (Turpinal<sup>®</sup> SL).</p>
<p id="p0089" num="0089">Mischungen mit tensidischen oder polymeren Additiven zeigen im Falle von Monawet<sup>®</sup> MO-84 R2W, Tegopren<sup>®</sup> 5843 und Tegopren<sup>®</sup> 5863 Synergismen. Der Einsatz der Tegopren-Typen 5843 und 5863 ist jedoch bei der Anwendung auf harte Oberflächen aus Glas, insbesondere Glasgeschirr, weniger bevorzugt, da diese Silikontenside auf Glas aufziehen können.</p>
<p id="p0090" num="0090">In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird auf die genannten Additive verzichtet.</p>
<heading id="h0022"><u>Viskosität</u></heading>
<p id="p0091" num="0091">Die für das erfindungsgemäße Mittel günstige Viskosität liegt bei 20 °C und einer Scherrate von 30 s<sup>-1</sup> - gemessen mit einem Viskosimeter vom Typ <i>Brookfield LV DV II</i> und Spindel 25 - im Bereich von 10 bis 5.000 mPa·s, vorzugsweise 50 bis 2.000 mPa·s, insbesondere 100 bis 1.000 mPa·s, besonders bevorzugt 150 bis 700 mPa·s, äußerst bevorzugt 200 bis 500 mPa·s, beispielsweise 300 bis 400 mPa·s.</p>
<p id="p0092" num="0092">Die Viskosität des erfindungsgemäßen Mittels kann hierzu - insbesondere bei einem geringen Tensidgehalt des Mittels - durch Verdickungsmittel erhöht und/oder - insbesondere bei einem hohen Tensidgehalt des Mittels - durch Lösungsmittel verringert werden.</p>
<heading id="h0023"><u>Verdickungsmittel</u></heading>
<p id="p0093" num="0093">Zur Verdickung kann das erfindungsgemäße Mittel zusätzlich ein oder mehrere Elektrolytsalze und/oder ein oder mehrere polymere Verdickungsmittel enthalten.</p>
<heading id="h0024"><i>Elektrolytsalze</i></heading>
<p id="p0094" num="0094">Elektrolytsalze im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Salze, die in dem erfindungsgemäßen wäßrigen Mittel in ihre ionischen Bestandteile zerfallen.<!-- EPO <DP n="24"> --></p>
<p id="p0095" num="0095">Bevorzugt sind die Salze, insbesondere Alkalimetall- und/oder Erdalkalimetallsalze, einer anorganischen Säure, vorzugsweise einer anorganischen Säure aus der Gruppe, umfassend die Halogenwasserstoffsäuren, Salpetersäure und Schwefelsäure, insbesondere die Chloride und Sulfate.</p>
<p id="p0096" num="0096">Ein besonders bevorzugtes Elektrolytsalz ist Magnesiumsulfat, insbesondere das auch als Bittersalz bezeichnete und mineralisch als Epsomit vorkommende MgSO<sub>4</sub>·7H<sub>2</sub>O.</p>
<p id="p0097" num="0097">Im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre kann ein Elektrolytsalz auch in Form seines korrespondierenden Säure/Base-Paares eingesetzt werden, beispielsweise Salzsäure und Natriumhydroxid anstatt Natriumchlorid.</p>
<p id="p0098" num="0098">Der Gehalt an Elektrolytsalz beträgt üblicherweise nicht mehr als 8 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,1 und 6 Gew.-%, besonders bevorzugt zwischen 0,2 und 4 Gew.-%, insbesondere zwischen 0,3 und 2 Gew.-% und äußerst bevorzugt zwischen 0,5 und 1 Gew.-%, beispielsweise 0,7 Gew.-%.</p>
<heading id="h0025"><i>Polymere Verdickungsmittel</i></heading>
<p id="p0099" num="0099">Polymere Verdickungsmittel im Sinne der vorliegenden Erfindung sind die als Polyelektrolyte verdickend wirkenden Polycarboxylate, vorzugsweise Homo- und Copolymerisate der Acrylsäure, insbesondere Acrylsäure-Copolymere wie Acrylsäure-Methacrylsäure-Copolymere, und die Polysaccharide, insbesondere Heteropolysaccharide, sowie andere übliche verdickende Polymere.</p>
<p id="p0100" num="0100">Geeignete Polysaccharide bzw. Heteropolysaccharide sind die Polysaccharidgummen, beispielsweise Gummi arabicum, Agar, Alginate, Carrageene und ihre Salze, Guar, Guaran, Tragacant, Gellan, Ramsan, Dextran oder Xanthan und ihre Derivate, z.B. propoxyliertes Guar, sowie ihre Mischungen. Andere Polysaccharidverdicker, wie Stärken oder Cellulosederivate, können alternativ, vorzugsweise aber zusätzlich zu einem Polysaccharidgummi eingesetzt werden, beispielsweise Stärken verschiedensten Ursprungs und Stärkederivate, z.B. Hydroxyethylstärke, Stärkephosphatester oder Stärkeacetate, oder Carboxymethylcellulose bzw. ihr Natriumsalz, Methyl-, Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxypropyl-methyl- oder Hydroxyethyl-methyl-cellulose oder Celluloseacetat.</p>
<p id="p0101" num="0101">Ein bevorzugtes polymeres Verdickungsmittel ist das mikrobielle anionische Heteropolysaccharid Xanthan Gum, das von Xanthomonas campestris und einigen anderen Species unter aeroben Bedingungen mit einem Molekulargewicht von 2-15×10<sup>6</sup> produziert wird und beispielsweise von der Fa. <i>Kelco</i> unter dem Handelsnamen <i>Keltrol</i><sup>®</sup> erhältlich ist, z.B.<!-- EPO <DP n="25"> --> als cremefarbenes Pulver <i>Keltrol</i><sup>®</sup> <i>T</i> (<i>T</i>ransparent) oder als weißes Granulat <i>Keltrol</i><sup>®</sup> <i>RD</i> (<i>R</i>eadily <i>D</i>ispersable).</p>
<p id="p0102" num="0102">Als polymere Verdickungsmittel geeignete Acrylsäure-Polymere sind beispielsweise hochmolekulare mit einem Polyalkenylpolyether, insbesondere einem Allylether von Saccharose, Pentaerythrit oder Propylen, vernetzte Homopolymere der Acrylsäure (<i>INCI</i> Carbomer), die auch als Carboxyvinylpolymere bezeichnet werden. Solche Polyacrylsäuren sind u.a. von der Fa. <i>BFGoodrich</i> unter dem Handelsnamen <i>Carbopol</i><sup>®</sup> erhältlich, z.B. <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>940</i> (Molekulargewicht ca. 4.000.000), <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>941</i> (Molekulargewicht ca. 1.250.000) oder <i>Carbopol</i><sup>®</sup> 934 (Molekulargewicht ca. 3.000.000).</p>
<p id="p0103" num="0103">Besonders geeignete polymere Verdickungsmittel sind aber folgende Acrylsäure-Copolymere: (i) Copolymere von zwei oder mehr Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, vorzugsweise mit C<sub>1-4</sub>-Alkanolen gebildeten, Ester (<i>INCI</i> Acrylates Copolymer), zu denen etwa die Copolymere von Methacrylsäure, Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS 25035-69-2) oder von Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS 25852-37-3) gehören und die beispielsweise von der Fa. <i>Rohm</i> &amp; <i>Haas</i> unter den Handelsnamen <i>Aculyn</i><sup>®</sup> und <i>Acusol</i><sup>®</sup> erhältlich sind, z.B. die anionischen nichtassoziativen Polymere <i>Aculyn</i><sup>®</sup> <i>33</i> (vernetzt), <i>Acusol</i><sup>®</sup> <i>810</i> und <i>Acusol</i><sup>®</sup> <i>830</i> (<i>CAS</i> 25852-37-3); (ii) vernetzte hochmolekulare Acrylsäurecopolymere, zu denen etwa die mit einem Allylether der Saccharose oder des Pentaerythrits vernetzten Copolymere von C<sub>10-30</sub>-Alkylacrylaten mit einem oder mehreren Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, vorzugsweise mit C<sub>1-4</sub>-Alkanolen gebildeten, Ester (<i>INCI</i> Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer) gehören und die beispielsweise von der Fa. <i>BFGoodrich</i> unter dem Handelsnamen <i>Carbopol</i><sup>®</sup> erhältlich sind, z.B. das hydrophobierte <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>ETD 2623</i> und <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>1382</i> (<i>INCI</i> Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer) sowie <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>AQUA 30</i> (früher <i>Carbopol</i><sup>®</sup> <i>EX 473</i>).</p>
<p id="p0104" num="0104">Der Gehalt an polymerem Verdickungsmittel beträgt üblicherweise nicht mehr als 8 Gew.%, vorzugsweise zwischen 0,1 und 7 Gew.-%, besonders bevorzugt zwischen 0,5 und 6 Gew.-%, insbesondere zwischen 1 und 5 Gew.-% und äußerst bevorzugt zwischen 1,5 und 4 Gew.-%, beispielsweise zwischen 2 und 2,5 Gew.-%.</p>
<p id="p0105" num="0105">In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Mittel jedoch frei von polymeren Verdickungsmitteln.<!-- EPO <DP n="26"> --></p>
<heading id="h0026"><u>Dicarbonsäure(salze)</u></heading>
<p id="p0106" num="0106">Zur Stabilisierung des erfindungsgemäßen Mittels, insbesondere bei hohem Tensidgehalt, können ein oder mehrere Dicarbonsäuren und/oder deren Salze zugesetzt werden, insbesondere eine Zusammensetzung aus Na-Salzen der Adipin-, Bernstein- und Glutarsäure, wie sie z.B. unter dem Handelsnamen <i>Sokalan</i><sup>®</sup> <i>DSC</i> erhältlich ist. Der Einsatz erfolgt hierbei vorteilhafterweise in Mengen von 0,1 bis 8 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 7 Gew.-%, insbesondere 1,3 bis 6 Gew.-% und besonders bevorzugt 2 bis 4 Gew.-%.</p>
<p id="p0107" num="0107">Eine Veränderung des Dicarbonsäure(salz)-Gehaltes kann - insbesondere in Mengen oberhalb 2 Gew.-% - zu einer klaren Lösung der Inhaltsstoffe beitragen. Ebenfalls ist innerhalb gewisser Grenzen eine Beeinflussung der Viskosität der Mischung durch dieses Mittel möglich. Weiterhin beeinflußt diese Komponente die Löslichkeit der Mischung. Diese Komponente wird besonders bevorzugt bei hohen Tensidgehalten eingesetzt, insbesondere bei Tensidgehalten oberhalb 30 Gew.-%.</p>
<p id="p0108" num="0108">Kann jedoch auf deren Einsatz verzichtet werden, so ist das erfindungsgemäße Mittel vorzugsweise frei von Dicarbonsäure(salze)n.</p>
<heading id="h0027"><u>Hilfs- und Zusatzstoffe</u></heading>
<p id="p0109" num="0109">Daneben können noch ein oder mehrere weitere - insbesondere in Handgeschirrspülmitteln und Reinigungsmitteln für harte Oberflächen - übliche Hilfs- und Zusatzstoffe, insbesondere UV-Stabilisatoren, Parfüm, Perglanzmittel (<i>INCI</i> Opacifying Agents; beispielsweise Glykoldistearat, z.B. <i>Cutina</i><sup>®</sup> <i>AGS</i> der Fa. <i>Henkel KGaA,</i> bzw. dieses enthaltende Mischungen, z.B. die <i>Euperlane</i><sup>®</sup> der Fa. <i>Henkel KGaA</i>), Farbstoffe, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmittel (z.B. das technische auch als Bronopol bezeichnete 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol (CAS 52-51-7), das beispielsweise als <i>Myacide<sup>®</sup> BT</i> oder als <i>Boots Bronopol BT</i> von der Firma <i>Boots</i> gewerblich erhältlich ist) sowie Hautgefühl-verbessernde oder pflegende Additive (z.B. dermatologisch wirksame Substanzen wie Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin E, D-Panthenol, Sericerin, Collagen-Partial-Hydrolysat, verschiedene pflanzliche Protein-Partial-Hydrolysate, Proteinhydrolysat-Fettsäure-Kondensate, Liposome, Cholesterin, pflanzliche und tierische Öle wie z.B. Lecithin, Sojaöl, usw., Pflanzenextrakte wie z.B. Aloe Vera, Azulen, Hamamelisextrakte, Algenextrakte, usw., Allantoin, A.H.A.-Komplexe), in Mengen von üblicherweise nicht mehr als 5 Gew.-% enthalten sein.<!-- EPO <DP n="27"> --></p>
<heading id="h0028"><u>pH-Wert</u></heading>
<p id="p0110" num="0110">Der pH-Wert des erfindungsgemäßen Mittels kann mittels üblicher pH-Regulatoren, beispielsweise Säuren wie Mineralsäuren oder Citronensäure und/oder Alkalien wie Natriumoder Kaliumhydroxid, eingestellt werden, wobei - insbesondere bei gewünschter Handverträglichkeit - ein Bereich von 4 bis 9, vorzugsweise 5 bis 8, insbesondere 6 bis 7, bevorzugt ist.</p>
<p id="p0111" num="0111">Zur Einstellung und/oder Stabilisierung des pH-Werts kann das erfindungsgemäße Mittel ein oder mehrere Puffer-Substanzen (<i>INCI</i> Buffering Agents) enthalten, üblicherweise in Mengen von 0,001 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 3 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis 2 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 1 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,1 bis 0,5 Gew.-%, beispielsweise 0,2 Gew.-%. Bevorzugt sind Puffer-Substanzen, die zugleich Komplexbildner oder sogar Chelatbildner (Chelatoren, <i>INCI</i> Chelating Agents) sind. Besonders bevorzugte Puffer-Substanzen sind die Citronensäure bzw. die Citrate, insbesondere die Natrium- und Kaliumcitrate, beispielsweise Trinatriumcitrat 2 H<sub>2</sub>O und Trikaliumcitrat·H<sub>2</sub>O.</p>
<heading id="h0029"><u>Herstellung</u></heading>
<p id="p0112" num="0112">Das erfindungsgemäße Mittel läßt sich durch Zusammenrühren der einzelnen Bestandteile in beliebiger Reihenfolge herstellen. Die Ansatzreihenfolge ist für die Herstellung des Mittels nicht entscheidend.</p>
<p id="p0113" num="0113">Vorzugsweise werden hierbei Wasser, Tenside und gegebenenfalls weitere der zuvor genannten Inhaltsstoffe zusammengerührt. Insofern Parfüm und/oder Farbstoff eingesetzt werden, erfolgt anschließend deren Zugabe zur erhaltenen Lösung. Anschließend wird der pH-Wert wie zuvor beschrieben eingestellt.<!-- EPO <DP n="28"> --></p>
<heading id="h0030"><b><u>Beispiele</u></b></heading>
<p id="p0114" num="0114">Die erfindungsgemäßen Mittel <b>E1</b> bis <b>E12</b> wurden hergestellt und zum Vergleich auch das nicht-erfindungsgemäße Mittel <b>V1.</b> Der pH-Wert wurde jeweils auf einen Wert von etwa 6,6 eingestellt. In den Tabellen 1 bis 3 ist jeweils die Zusammensetzung in Gew.-% wiedergegeben. Zum Vergleich dienten weiterhin die im Handel erhältlichen Handgeschirrspülmittel <b>V2</b> bis <b>V4</b>, deren analysierte Zusammensetzung in Gew.-% Tabelle 2 wiedergibt ("-" bedeutet dementsprechend für <b>V2</b> bis <b>V4</b> "analytisch nicht ermittelt", während "+" für "laut Analyse vorhanden, aber nicht quantitativ bestimmt" steht).
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<title>Tabelle 1</title>
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<entry colsep="0"><b>Zusammensetzung</b></entry>
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<entry colsep="0" align="center"><b>E5</b></entry></row></thead>
<tbody>
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<entry colsep="0">Na-C<sub>12-14</sub>-Fettalkohol+1.3EO-sulfat</entry>
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<entry colsep="0" align="center">16</entry>
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<entry colsep="0">sek. Na-C<sub>13-17</sub>Alkansulfonat<sup>[a]</sup></entry>
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<entry colsep="0">Cocoamidopropylbetain</entry>
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<entry colsep="0">Ethanol</entry>
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<entry colsep="0">Trinatriumcitrat 2 H<sub>2</sub>O</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
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<entry colsep="0">Trikaliumcitrat <sup>.</sup>H<sub>2</sub>O</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">2</entry>
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<entry colsep="0">Parfüm</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
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<entry colsep="0">Wasser</entry>
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<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad 100</i></entry></row></tbody></tgroup>
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<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col6" align="justify"><sup>[a]</sup> <i>Hostapur®</i> SAS 60 (<i>Clariant</i>)</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
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<title>Tabelle 2</title>
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<entry colsep="0" rowsep="0"><b>Zusammensetzung</b></entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center"><b>E6</b></entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center"><b>E7</b></entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center"><b>E8</b></entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center"><b>E9</b></entry>
<entry rowsep="0" align="center"><b>E10</b></entry></row></thead>
<tbody>
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<entry colsep="0">Na-C<sub>12-14</sub>-Fettalkohol+1.3EO-sulfat</entry>
<entry colsep="0" align="center">16</entry>
<entry colsep="0" align="center">16</entry>
<entry colsep="0" align="center">16</entry>
<entry colsep="0" align="center">16</entry>
<entry align="center">16</entry></row>
<row>
<entry colsep="0">sek. Na-C<sub>13-17</sub>-Alkansulfonat<sup>[a]</sup></entry>
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<entry colsep="0" align="center">8</entry>
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<entry align="center">8</entry></row>
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<entry colsep="0">Cocoamidopropylbetain</entry>
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<entry align="center">8</entry></row>
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<entry colsep="0">Ethanol</entry>
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<entry colsep="0" align="center">8</entry>
<entry colsep="0" align="center">8</entry>
<entry colsep="0" align="center">8</entry>
<entry align="center">8</entry></row>
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<entry colsep="0">Rewopol® CHT 12</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row>
<entry colsep="0">Rewoteric® QAM 50</entry>
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<entry colsep="0" align="center">1</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
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<entry colsep="0">Rewopol® SB DO 75</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">1</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row>
<entry colsep="0">Rewoteric® AM CAS</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
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<entry colsep="0" align="center">1</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
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<entry colsep="0">Rewoquat® CPEM</entry>
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<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry colsep="0" align="center">-</entry>
<entry align="center">1</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry colsep="0">Wasser</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad</i> 100</entry>
<entry colsep="0" align="center"><i>ad 100</i></entry></row></tbody></tgroup>
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<colspec colnum="6" colname="col6" colwidth="15mm"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col6" align="justify"><sup>[a]</sup> <i>Hostapur® SAS 60 (Clariant)</i></entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="29"> -->
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="topbot">
<title>Tabelle 3</title>
<tgroup cols="7" colsep="0">
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<colspec colnum="7" colname="col7" colwidth="15mm"/>
<thead>
<row>
<entry valign="top"><b>Zusammensetzung</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>E11</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>E12</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>V1</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>V2</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>V3</b></entry>
<entry align="center" valign="middle"><b>V4</b></entry></row></thead>
<tbody>
<row rowsep="0">
<entry>Na-C<sub>12-14</sub>-Fettalkohol+1.3EO-sulfat</entry>
<entry align="center">14</entry>
<entry align="center">9</entry>
<entry align="center">10</entry>
<entry align="center">27,5</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
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<entry>Mg-C<sub>11-14</sub>-Fettalkohol+1EO-sulfat</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">13</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Na-C<sub>11-14</sub>-Fettalkohol+1EO-sulfat</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">15</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Na-C<sub>12-16</sub>-Fettalkohol+2EO-sulfat</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">6,3</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>sek. Na-C<sub>13-17</sub>-Alkansulfonat<sup>[a]</sup></entry>
<entry align="center">16</entry>
<entry align="center">4,5</entry>
<entry align="center">16</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">11,6</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Cocoamidopropylbetain</entry>
<entry align="center">6</entry>
<entry align="center">4,5</entry>
<entry align="center">5</entry>
<entry align="center">2,5</entry>
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<entry align="center">-</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Dimethylkokosalkylammoniumbetain</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">2,2</entry>
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<row rowsep="0">
<entry>C<sub>12-16</sub>-Fettalkohol-1.4-glucosid</entry>
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<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">2,5</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>N-Methyl-C<sub>12-16</sub>-Fettsäureglucamid</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">1,3</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
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<entry>Dimethylkokosalkylaminoxid</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">1,5</entry>
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<row rowsep="0">
<entry>C<sub>9-13</sub>-Alkoholethoxylat, aliphatisch</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">4,5</entry>
<entry align="center">1</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Ethanol</entry>
<entry align="center">8</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">8</entry>
<entry align="center">8</entry>
<entry align="center">6,5</entry>
<entry align="center">-</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>Bernsteinsäure-Glutarsäure-Adipinsäure-Gemisch als Na-Salz</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">-</entry>
<entry align="center">3,3</entry>
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<entry>MgSO<sub>4</sub>·7H<sub>2</sub>O</entry>
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<entry>Citronensäure·H<sub>2</sub>O</entry>
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<entry>Parfüm</entry>
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<entry>Wasser</entry>
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<entry align="center"><i>ad</i> 100</entry></row></tbody></tgroup>
<tgroup cols="7" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="79mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="15mm"/>
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<entry namest="col1" nameend="col7" align="justify"><sup>[a]</sup> <i>Hostapur</i><sup>®</sup> <i>SAS 60</i> (<i>Clariant</i>)</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<heading id="h0031"><u>Trocknungsgeschwindigkeit</u></heading>
<p id="p0115" num="0115">Zur Prüfung der Trocknungsgeschwindigkeit wurde für die Mittel <b>E1</b> und <b>V2</b> bis <b>V4</b> der zeitliche Verlauf der Gewichtsabnahme von mit Reinigungsmittellösung benetzten Glastellern verfolgt.</p>
<p id="p0116" num="0116">Die Temperatur der Reinigungsmittellösung (Spülflotte) betrug hierbei ebenso wie die der Teller 20°C, der Spülflottenauftrag pro Glasteller mindestens 0,05 g und die Konzentration 0,4 g Reinigungsmittel pro Liter Spülflotte. Zunächst wurden flache Glasteller, deren Trockengewicht zuvor bestimmt worden war, für etwa 10 sec mit einem Innendurchmesser von 16,5 cm mit einer kompressorbetriebenen Airbrush-Sprühdüse fein mit einer hauchdünnen Schicht der Spülflotte besprüht. Dabei wurde der Teller etwa im Winkel von 90° zu dem Sprühstrahl gehalten. Die Sprühzeit von etwa 10 sec, in der mindestens 0,05 g Spülflotte auf einen Teller aufgebracht werden, war in Vorversuchen ermittelt worden. Der Teller wurde dann auf eine mit einem Computer verbundene Waage gestellt und ab einer Benetzung des Teller mit noch 0,05 g Spülflotte, d.h. ab einem um 0,05 g über<!-- EPO <DP n="30"> --> dem Gewicht des trockenen Tellers liegenden Gewichts, bis zur vollständigen Trockenheit des Tellers, d.h. bis zum Erreichen des Gewichts des trockenen Tellers, vom Computer sekündlich das Gewicht des Tellers festgehalten. Die Luftfeuchtigkeit wurde mittels eines Hygrometers bestimmt, das unmittelbar neben der Waage plaziert war, und betrug zwischen 35 und 46% r. L. (relative Luftfeuchtigkeit). Für jede Spülflotte wurden 6 Messungen durchgeführt.</p>
<p id="p0117" num="0117">Ein Vergleich der Mittelwerte aus 6 Messungen führt zu folgendem Ergebnis: Die Trockengeschwindigkeit der SAS-haltigen Formeln <b>(E1</b> und <b>V4)</b> erscheint geringfügig höher als die der SAS-freien Formeln <b>V2</b> und <b>V3.</b></p>
<p id="p0118" num="0118">Aus den Mittelwerten der jeweils 6 Messungen ergab sich folgende Reihenfolge abnehmender Trocknungsgeschwindigkeit: <b>E1 &gt; V4 &gt; V2 &gt; V3</b>. Das erfindungsgemäße Mittel zeigte also eine höhere Trocknungsgeschwindigkeit, d.h. schnellere Trocknung bzw. ein besseres Trocknungsverhalten, als die vier Vergleichsmittel.</p>
<heading id="h0032"><u>Ablaufgeschwindigkeit</u></heading>
<p id="p0119" num="0119">Zur Prüfung der Ablaufgeschwindigkeit wurde für die Mittel <b>E5</b> und <b>E11</b> sowie <b>V1</b> bis <b>V3</b> der zeitliche Verlauf der Gewichtsabnahme von Sektflöten mit Auslauf verfolgt, die zunächst mit Reinigungsmittellösung (Spülflotte) gefüllt und dann leer laufen gelassen wurden.</p>
<p id="p0120" num="0120">Dabei fällt der Füllstand der Sektflöte rasch ab, während oberhalb des sinkenden Füllstandes das hinsichtlich der Geschwindigkeit zu untersuchende Ablaufen der Spülflotte einsetzt. Sobald der Füllstand auf die Höhe des Auslaufs und damit auf Null abgefallen ist, findet nur noch das hier interessierende Ablaufen statt. Das Ablaufen endet, wenn schließlich die Spülflottenschicht auf der Glasoberfläche so dünn geworden ist, daß sie nicht mehr abläuft, sondern nur noch durch Trocknung abnimmt.</p>
<p id="p0121" num="0121">In einem luftdichten Kunststoffkasten wurde hierzu eine Waage installiert. Über eine Schnittstelle wurde mit einem Computer die Gewichtsabnahme für einen Zeitraum von 5 Minuten sekündlich erfasst. Um nur das Ablaufen zu erfassen, wurden die ersten 12 Sekunden für die Auswertung nicht berücksichtigt. Die Sektflöten wurden mittels einer Pumpe mit der auf 45°C temperierten Spülflotte bestückt. Die Konzentration betrug 0,4 g Reinigungsmittel pro Liter Spülflotte. Der unten am Kelch der Sektflöte angebrachte rohrförmige Auslauf hatte einen Durchmesser von 15 mm und führte die ablaufende Spülflotte über die Waage hinweg ab. Temperatur und Luftfeuchtigkeit wurden bei den Messungen<!-- EPO <DP n="31"> --> mit einem Hygrometer überwacht. Für jede Spülflotte wurden 10 Messungen durchgeführt.</p>
<p id="p0122" num="0122">Gemittelt über jeweils 10 Messungen ergab sich folgende Reihenfolge abnehmender Ablaufgeschwindigkeit: <b>E11 &gt; E5 &gt; V2 &gt; V3 &gt; V1.</b> Die beiden erfindungsgemäßen Mittel zeigten also eine höhere Ablaufgeschwindigkeit, d.h. ein schnelleres Ablaufen bzw. ein besseres Ablaufverhalten, als die drei Vergleichsmittel.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="32"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Wäßriges, flüssiges Mittel, enthaltend eine Tensidkombination aus (a) Fettalkohofethersulfat mit 1 bis 4 EO, (b) sek. Nat-ium-C<sub>13-17</sub>-Alkylsulfonat und gegebenenfalls weitere Alkysulfonate in einer Menge, bezogen auf das Mittel, von 0,1 bis weniger als 30 Gew.-% und (c) Cocoamidopropylbetain, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Komponenten (a), (b) und (c) in einem Gewichtsverhältnis (a):(b):(c) von 1:1:1 bis 3:3:1 vorhanden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Mittel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das Gewichtsverhältnis vorzugsweise 1,5:1:1 bis 2:2:1, äußerst bevorzugt 2:1:1 beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Komponente (a) vorzugsweise ein Fettalkoholethersulfat mit 1 bis 2 EO ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere wassenösliche organische Lösungsmittel enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere Additive enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es eine Viskosität von 10 bis 5.000 mPa·s, vorzugsweise 50 bis 2.000 mPa·s, insbesondere 100 bis 1.000 mPa·s, besonders bevorzugt 150 bis 700 mPa·s, äußerst bevorzugt 200 bis 500 mPa·s, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere Verdickungsmittel enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere Dicarbonsäuresalze enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere Hilfs- und Zusatzstoffe enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es einen pH-Wert von 4 bis 9, vorzugsweise 5 bis 8, insbesondere 6 bis 7, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> es ein oder mehrere ein oder mehrere Puffer-Substanzen, vorzugsweise komplexbildende oder chelatisierende Puffer-Substanzen, insbesondere Citronensäure und/oder Citrate, enthält.<!-- EPO <DP n="33"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verwendung eines Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Reinigung harter Oberflächen, insbesondere von Geschirr.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="34"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Aqueous, liquid agent, comprising a combination of surfactants of (a) fatty alcohol ether sulfate containing 1 to 4 EO, (b) sodium sec. C<sub>13-17</sub> alkyl sulfonate and optionally additional alkyl sulfonates in an amount, based on the agent, of 0.1 to less than 30 wt % and (c) Cocoamidopropylbetaine, <b>characterised in that</b> the components (a), (b) and (c) are present in a weight ratio (a):(b):(c) of 1:1:1 to 3:3:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Agent according to claim 1, <b>characterised in that</b> the weight ratio is preferably 1.5:1:1 to 2:2:1, most preferably 2:1:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Combination of surfactants according to one of the claims 1 or 2, <b>characterised in that</b> the component (a) is preferably a fatty alcohol ether sulfate containing 1 to 2 EO.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> it comprises one or more water-soluble organic solvents.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> it comprises one or more additives.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> the viscosity of said agent is 10 to 5000 mPas, preferably 50 to 2000 mPas, particularly 100 to 1000 mPas, particularly preferably 150 to 700 mPas, most preferably 200 to 500m Pas.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> it comprises one or more thickeners.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 7, <b>characterised in that</b> it comprises one or more dicarboxylic acid salts.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 8, <b>characterised in that</b> it comprises one or more auxiliaries and additives.<!-- EPO <DP n="35"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 9, <b>characterised in that</b> the pH of said agent is 4 to 9, preferably 5 to 8, particularly 6 to 7.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Agent according to one of the claims 1 to 10, <b>characterised in that</b> it comprises one or more buffer substances, preferably complex-forming or chelating buffer substances, especially citric acid and/or citrates.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Use of an agent according to one of the claims 1 to 11 for cleaning hard surfaces, particularly tableware.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="36"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Agent aqueux, liquide, contenant une combinaison d'agents tensioactifs de (a) un éthersulfate d'alcool gras présentant 1 à 4 OE, (b) un sec-C<sub>13-17</sub>-alkylsulfonate de sodium et le cas échéant d'autres alkylsulfonates en une quantité, par rapport à l'agent, de 0,1 à moins de 30% en poids et (c) de la cocoamidopropylbétaïne, <b>caractérisé en ce que</b> les composants (a), (b) et (c) sont présents dans un rapport pondéral (a):(b):(c) de 1:1:1 à 3:3:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Agent selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le rapport pondéral est de préférence de 1,5:1:1 à 2:2:1, de manière extrêmement préférée de 2:1:1.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, <b>caractérisé en ce que</b> le composant (a) est de préférence un éthersulfate d'alcool gras comprenant 1 à 2 OE.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient un ou plusieurs solvants organiques solubles dans l'eau.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient un ou plusieurs additifs.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, <b>caractérisé en ce qu'</b>il présente une viscosité de 10 à 5000 mPa.s, de préférence de 50 à 2000 mPa.s, en particulier de 100 à 1000 mPa.s, de manière particulièrement préférée de 150 à 700 mPa.s, de manière extrêmement préférée de 200 à 500 mPa.s.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient un ou plusieurs épaississants.<!-- EPO <DP n="37"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient un ou plusieurs sels d'acide dicarboxylique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient un ou plusieurs adjuvants et additifs.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce qu'</b>il présente un pH de 4 à 9, de préférence de 5 à 8, en particulier de 6 à 7.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, <b>caractérisé en ce qu'</b>il contient une ou plusieurs substances tampon, de préférence des substances tampon formant des complexes ou des chélates, en particulier l'acide citrique et/ou des citrates.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Utilisation d'un agent selon l'une quelconque des revendications 1 à 11 pour le nettoyage de surfaces dures, en particulier de vaisselle.</claim-text></claim>
</claims>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="WO9618717A1"><document-id><country>WO</country><doc-number>9618717</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="WO9700609A"><document-id><country>WO</country><doc-number>9700609</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0058]</crossref></li>
</ul></p>
<heading id="ref-h0003"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0003" num="">
<ul id="ref-ul0002" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="b"><article><atl>Anionic surfactants: organic chemistry</atl><book><author><name>A. DOMSCH</name></author><author><name>B. IRRGANG</name></author><book-title>Surfactant science series</book-title><imprint><name>Marcel Dekker, Inc.</name><pubdate>19960000</pubdate></imprint><vid>56</vid><location><pp><ppf>501</ppf><ppl>549</ppl></pp></location></book></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0029]</crossref></li>
</ul></p>
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