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(11) |
EP 1 564 320 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.2009 Patentblatt 2009/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.01.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fachbildeeinrichung für eine Webmaschine
Shedding mechanism for a loom
Dispositif de formation de la foule pour un métier à tisser
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR IT LI TR |
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Priorität: |
10.02.2004 DE 102004006389
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.2005 Patentblatt 2005/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Groz-Beckert KG |
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72458 Albstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Mettler, Franz
8832 Wollerau (CH)
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| (74) |
Vertreter: Rüger, Barthelt & Abel
Patentanwälte |
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Webergasse 3 73728 Esslingen 73728 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 215 317 US-A1- 2002 124 901
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EP-A- 1 477 598
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fachbildeeinrichtung für eine Webmaschine.
[0002] Webmaschinen weisen eine so genannte Fachbildeeinrichtung auf, die dazu dient, Kettfäden
einem Bindungsmuster entsprechend aus der Kettfadenebene heraus nach oben oder nach
unten zu führen, so dass durch die gespreizten Kettfäden ein so genanntes Fach entsteht.
In dieses wird ein Schussfaden eingetragen (Schusseintrag). Fachbildung kann beispielsweise
mittels so genannter Weblitzen erfolgen, durch deren Öhr jeweils ein Kettfaden läuft.
Die Weblitzen sind an einem Rahmen gehalten, der als Webschaft bezeichnet wird. Der
Webschaft muss dem Arbeitstakt der Webmaschine entsprechend in schneller Folge auf
und ab bewegt werden. Moderne Webmaschinen weisen in der Regel mehrere Webschäfte
auf, die eng benachbart hintereinander angeordnet sind. Die verschiedenen Schäfte
sind unterschiedlichen Kettfäden zugeordnet. Je nach dem, welche Schäfte nach oben
oder unten geführt werden, können unterschiedliche Fächer gebildet werden, um die
gewünschte Bindung (Patrone) zwischen Kett- und Schussfäden zu erzeugen. Zum Antrieb
der Schäfte werden in der Regel so genannte Schaftmaschinen verwendet, die durch entsprechende
Getriebemittel die Schaftbewegung von dem Hauptantrieb der Webmaschine ableiten.
[0003] Es ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, die Schäfte individuell durch geeignete
Servoantriebe zu bewegen. Dazu offenbart beispielsweise die
DE 198 21 094 A1 einen elektromagnetischen Antrieb. Der Schaft ist entsprechend einer Ausführungsform
mit zwei elektromagnetischen Antriebsvorrichtungen verbunden, die als Linearantriebe
dienen. Zug- und Druckstangen verbinden das bewegliche Glied des elektromagnetischen
Antriebs mit dem Schaft. Die elektromagnetischen Linearantriebe sind dabei unterhalb
des Schafts angeordnet.
[0004] Es ist aus der gleichen Druckschrift bekannt, den elektromagnetischen Linearantrieb
neben dem Schaft anzuordnen und die horizontale Arbeitsrichtung des Antriebs über
ein geeignetes Getriebe in die vertikale geeignetes Getriebe in die vertikale Arbeitsbewegung
des Schafts umzusetzen.
[0005] Dieses Prinzip stößt an Grenzen, wenn mehrere Schäfte eng benachbart anzuordnen und
entsprechend anzutreiben sind. Üblicherweise stehen die Schäfte in einer Teilung von
12 mm. Der für die elektromagnetischen Linearantriebe zur Verfügung stehende Platz
ist somit äußerst eingeschränkt, so dass kaum praktische Lösungen zu erzielen sind.
[0006] Aus der
JP 2003-89940 A ist es bekannt, Webschäfte einer Webmaschine durch Servomotoren anzutreiben. Dazu
ist jedem Webschaft ein Servomotor zugeordnet. Die Servomotoren sind in einem entsprechenden
seitlich neben der Webmaschine angeordneten Antriebskasten in zwei Ebenen übereinander
angeordnet. Jeder Servomotor betätigt über einen Exzenter einen Pleuel. Unterhalb
der Webschäfte stehende Winkelhebel lenken die etwa horizontal oszillierende Pleuelbewegung
in eine Vertikaloszillation um. Die beiden Winkelhebel sind untereinander durch eine
Zug- und Druckstange verbunden.
[0007] Eine ähnliche Anordnung ist aus der
EP 1 215 317 A2 bekannt. Diese Druckschrift offenbart jedoch zusätzlich noch die Anordnung von Servomotoren
in mehr als zwei Ebenen übereinander, wobei die Servomotoren gegeneinander versetzt
oder auch vertikal miteinander fluchtend angeordnet sein können.
[0008] Bei den Antriebseinrichtungen gemäß den beiden letzt genannten Dokumenten, können
sich Schwierigkeiten und Begrenzungen hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit in Folge
der den Getriebeelementen inhärenten trägen Massen sowie durch Lagerspiele ergeben.
[0009] Die
EP 0 879 909 A1 schlägt dazu vor, die Webschäfte mittels linearer Direktantriebe oder elektrischer
Linearmotoren zu bewegen. Dies stößt wegen der engen Teilung der Webschäfte, d.h.
wegen des geringen Abstands derselben, wiederum auf Probleme hinsichtlich der Unterbringung
der Linearantriebe.
Die
DE 101 11 017 A1 versucht die genannten Nachteile mit speziellen scheibenartig aufgebauten Elektromotoren
zu überwinden, deren Läufer einen langen Hebel bildet. Letzterer ist über ein Pleuel
mit dem Webschaft verbunden. Die speziellen Motoren können paarweise einander gegenüber
liegend angeordnet und auch in mehreren Ebenen angeordnet werden. Dadurch steht das
doppelte oder das vierfache der axialen Webschaftdicke für die axiale Baulänge der
Motoren zur Verfügung. Dennoch ist die axiale Länge der Motoren bei diesem Konzept
beschränkt. Außerdem treten, zumindest wenn die Motoren in unterschiedlichen Ebenen
angeordnet werden, unterschiedliche Pleuellängen auf, was wiederum zu Schwierigkeiten
führen kann.
[0010] Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Fachbildeeinrichtung zu schaffen,
die hinsichtlich der Ausbildung ihrer Antriebseinrichtung verbessert ist.
[0011] Die erfindungsgemäße Fachbildeeinrichtung weist mehrere Webschäfte auf, denen jeweils
individuelle Antriebseinrichtungen zugeordnet sind. Die Antriebseinrichtungen bilden
jeweils ein Cluster, das unterhalb der Gruppe der Webschäfte angeordnet ist. Zu jeder
Antriebseinrichtung gehört wenigstens ein Servomotor mit einem an seiner Abtriebswelle
befestigten Hebel, der über einen Pleuel mit dem Webschaft verbunden ist. Dabei ist
vorgesehen, dass die Hebel der Servomotoren in unterschiedlichen Raumrichtungen orientiert
sind, wenn sich die Webschäfte in Ruheposition befinden. Diese Maßnahme gestattet
es, die Servomotoren neben- und übereinander in mehreren Ebenen anzuordnen, ohne dass
komplizierte Zwischengetriebe erforderlich wären, um die Drehbewegung des Servomotors
in eine Linearbewegung des Webschafts umzusetzen. Es können Servomotoren mit nahezu
beliebigen Baulängen zum Einsatz kommen und zwar selbst bei hoher Anzahl von Webschäften,
wie beispielsweise 12 oder 16. Dies eröffnet wiederum den Weg zu relativ schlanken
Servomotoren, deren Außendurchmesser geringer ist als die Länge des von ihnen betätigten
Hebels. Schlanke Servomotoren haben in der Regel ein sehr niedriges Eigenträgheitsmoment,
was die Erzielung hoher Schaftbeschleunigungen gestattet. Außerdem können die Servomotoren
in Folge der fehlenden Längenbeschränkung eine zur Erzielung des erforderlichen Antriebsdrehmoments
geeignete große Länge aufweisen.
[0012] Die Maßnahme, die an den Servomotoren befestigten und von diesen bewegten Hebel in
Ruheposition in unterschiedliche Raumrichtungen weisen zu lassen, eröffnet den Weg
zu einer insgesamt kompakten Bauweise. Die freien schwenkenden Enden der Hebel sind
alle im Zentrum des von den Servomotoren festgelegten Clusters, d.h. der betreffenden
Servomotorengruppe, lokalisiert. Damit können die Webschäfte mit im Wesentlichen einheitlichen
Pleueln an die Hebel angeschlossen werden. Der Abstand zwischen den Webschäften und
der Servomotorengruppe kann relativ gering sein und es werden dennoch ausreichend
große Pleuellängen erreicht. Die Hebel der oberen Servomotoren einer Servomotorengruppe
weisen nach unten zu den unteren Pleuelenden hin während die Hebel der unteren Servomotoren
einer Servomotorengruppe nach oben zu den Pleueln hin weisen. Die Enden der angetriebenen
Hebel stehen alle etwa in dem gleichen zentralen, von der Servomotorengruppe umgebenen
Bereich. Hier enden auch die unteren Pleuels. Die Servomotoren der Servomotorengruppe
nutzen damit sowohl den oberhalb der unteren Pleuelenden vorhandenen Raumbereich als
auch den unterhalb derselben vorhandenen Raumbereich für die Anordnung der Servomotoren.
Dies führt zu einem kompakten platzsparenden Aufbau und zu einem kurzen Kraftübertragungsweg.
Das zwischen den Servomotoren und den Webschäften vorhandene Getriebe kann leicht
und spielarm gestaltet werden, was sowohl der Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit
als auch der Erhöhung der Lebensdauer entgegenkommt.
[0013] Die Achsen der Servomotoren sind vorzugsweise auf einem Kreis oder einer Ellipse
angeordnet. Dies ergibt eine übersichtliche Anordnung und einigermaßen symmetrische
Antriebsverhältnisse für unterschiedliche Servomotoren an einer Servomotorengruppe.
[0014] Die Servomotoren sind vorzugsweise mit einer Steuereinrichtung verbunden, die die
Webschäfte einem Steuersignal entsprechend führt. In einem einfachsten Fall ist das
Steuersignal ein Schaltsignal. Es weist den betreffenden Servomotor an, den ihm zugeordneten
Webschaft in seine obere oder seine untere Endlage zu überführen. Bei dieser Betriebsart
spielt die nichtlineare Getriebeübersetzung, die der Pleuel und der Hebel bilden,
eine untergeordnete Rolle. Es ist aber auch möglich, den Schaft proportional zu einem
Steuersignal zu führen. In diesem Fall weist die Steuereinrichtung vorzugsweise einen
Kennlinienblock auf, der die nichtlineare Übertragungskennlinie des Hebelgetriebes
kompensiert. Den unterschiedlichen Servomotoren können jeweils individuelle Kennlinienblöcke
zugeordnet sein. Aus Sicht der Steuereinrichtung ergibt sich somit ein linearer Antrieb,
bei dem jeder Schaft seinem Steuersignal proportional folgt.
[0015] Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Zeichnung, der Beschreibung oder von Ansprüchen.
[0016] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Fachbildeeinrichtung in schematisierter, perspektivischer Darstellung,
- Figur 2
- die Fachbildeeinrichtung nach Figur 1 in ausschnittsweiser, schematisierter Vorderansicht,
- Figur 3
- die Fachbildeeinrichtung nach Figur 1 und 2 in einer ausschnittsweisen, schematisierten
Draufsicht,
- Figur 4
- die Fachbildeeinrichtung und ihre Steuereinrichtung in einer schematisierten Funktionsdarstellung,
- Figur 5
- eine abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fachbildeeinrichtung in einer
ausschnittsweisen, schematisierten Vorderansicht,
- Figur 6
- die Fachbildeeinrichtung nach Figur 5 in Draufsicht,
- Figur 7
- eine weitere abgewandelte Ausführungsform einer Fachbildeeinrichtung in ausschnittsweiser
Vorderansicht,
- Figur 8
- die Fachbildeeinrichtung nach Figur 7 in Draufsicht und
- Figur 9
- eine abgewandelte Ausführungsform einer Fachbildeeinrichtung in Funktionsdarstellung.
[0017] In Figur 1 ist eine Fachbildeeinrichtung 1 veranschaulicht, zu der zwölf Webschäfte
2 gehören. Von diesen sind in Figur 1 sechs Webschäfte 3 bis 8 veranschaulicht. Die
Webschäfte 2 sind jeweils durch einen rechteckigen Rahmen mit oberem und unterem,
üblicherweise horizontal angeordnetem Schaftstab gebildet. Die Enden der Schaftstäbe
sind durch so genannte Seitenstützen miteinander verbunden. Die Webschäfte 2 dienen
zur Lagerung und Führung von Litzen 9, deren Enden auf nicht weiter veranschaulichten
Litzentragschienen sitzen. Die Litzen 9 sind flache flexible Metallelemente mit jeweils
wenigstens einer Fadenöse 11 zur Führung des Kettfadens. Die Litzen 9 sitzen vorzugsweise
mit einigem Längsspiel (Vertikalspiel) auf den entsprechenden Litzentragschienen.
Wird ein Webschaft 3 bis 8 nach oben oder unten geführt (d.h. in Litzenlängsrichtung
verstellt) während die anderen Webschäfte am Platz bleiben, entsteht ein Fach, in
das ein Schussfaden eingetragen werden kann (Schusseintrag).
[0018] Die Webschäfte 2 sind bezogen auf die Kettfadenlängsrichtung relativ flach ausgebildet.
Üblicherweise beanspruchen sie jeweils kaum mehr als 12 mm, so dass eine entsprechend
enge Anordnung der Webschäfte 3 bis 8 zu verzeichnen ist. Sie müssen dennoch individuell,
d.h. unabhängig voneinander möglichst schnell nach oben oder unten bewegt werden können.
Dazu dient die in Figur 1 schematisch veranschaulichte Antriebseinrichtung 12, zu
der zwei oder mehrere Servomotorengruppen 13, 14 gehören. Die Servomotorengruppen
13, 14 sind in diesem Ausführungsbeispiel zueinander spiegelbildlich ausgebildet.
Die nachfolgende Beschreibung der Servomotorengruppe 14 gilt somit entsprechend für
die Servomotorengruppe 13. Die im Rahmen der Beschreibung der Servomotorengruppe 14
eingeführten Bezugszeichen sind deshalb in Figur 1 an der Servomotorengruppe 13 wiederholt.
Die Beschreibung der Servomotorengruppe 14 gilt unter Berücksichtigung der spiegelbildlichen
Anordnung entsprechend für die Servomotorengruppe 13.
[0019] Zu der Servomotorengruppe 14 gehören sechs Servomotoren 15 bis 20, die jeweils einen
Hebel 21 bis 26 tragen. Der Hebel ist mit einer Abtriebswelle des jeweiligen Servomotors
15 bis 20 drehfest verbunden, die eine Drehachse 27 bis 32 festlegt. Die Servomotoren
sind, wie insbesondere aus Figur 2 am Beispiel der Servomotorengruppe 13 hervorgeht,
so angeordnet, dass ihre Drehachsen 27 bis 32 auf einem gedachten Kreis 33 angeordnet
sind. Die Hebel 21 bis 26 weisen mit ihren freien Enden zu dem Zentrum dieses Kreises
33 hin. Bezüglich des Kreises 33 sind die Hebel 21 bis 26 somit im Wesentlichen radial
orientiert. Wenigstens sind sie dabei so orientiert, dass das Ende des jeweiligen
Hebels 21 bis 26 die Mitte des Kreises 33 im Rahmen seiner Arbeitsbewegung erreichen
kann.
[0020] Die Servomotoren 15 bis 20 sind, wie aus Figur 1 und 3 hervorgeht, axial gegeneinander
versetzt, so dass die Enden der Hebel 21 bis 26, bezogen auf die Längsrichtung der
Achsen 27 bis 32 in Längsrichtung hintereinander gestaffelt sind. Der Längsversatz
der Servomotoren 15 bis 20 entspricht der von den Webschäften 3 bis 8 festgelegten
Teilung. Der Servomotor 15 ist so angeordnet, dass sein Hebel 21 unterhalb des Webschafts
3 steht. Der Servomotor 16 ist so angeordnet, dass sein Hebel 22 unterhalb des Webschafts
4 steht. Entsprechend sind die weiteren Servomotoren 17 bis 20 so versetzt, dass zuletzt
der Hebel 26 des Servomotors 20 unterhalb des Webschafts 8 steht.
[0021] Die freien Enden der Hebel 21 bis 26 sind jeweils gelenkig mit einem Ende eines Pleuels
34 bis 39 verbunden, dessen jeweiliges oberes Ende mit dem zugeordneten Webschaft
3 bis 8 gelenkig verbunden ist. Die Pleuel 34 bis 39 sind dabei vorzugsweise im Wesentlichen
gleich lang und parallel zueinander angeordnet. Die Verbindung zwischen dem Servomotor
15 bis 20 und dem jeweils zugeordneten Webschaft 3 bis 8 wird somit lediglich über
zwei Gelenkpunkte erreicht, nämlich jeweils ein Gelenkpunkt zwischen dem Webschaft
und dem Pleuel und einem zweiten Gelenkpunkt zwischen dem Pleuel und dem zugeordneten
Hebel. Eine solche Verbindung ist spielarm und außerdem mit geringen trägen Massen
behaftet. Die Achsen 27 bis 32 der Servomotoren sind auf dem Kreis 33 vorzugsweise
so verteilt wie in Figur 2 veranschaulicht. Die Achsen 28, 31 liegen sich bezüglich
einer von dem Pleuel 34 festgelegten Vertikalen 41 spiegelbildlich gegenüber. In geringst
möglichem Winkelabstand oberhalb der Servomotoren 16, 19 liegen sich die Servomotoren
15, 20 (bis auf den axialen Versatz) spiegelbildlich gegenüber. Entsprechendes gilt
für ihre Drehachsen 27, 32. Die Drehachsen 28, 31 legen eine Horizontale 42 fest.
Bezüglich dieser Horizontalen sind die Servomotoren 17, 18 und deren Achsen 29, 30
spiegelbildlich zu den Servomotoren 15, 20 bzw. deren Achsen 27, 32 angeordnet. Bei
dieser Anordnung schließen die Hebel 21, 26 mit den zugeordneten Pleueln 34, 39 jeweils
einen spitzen Winkel von beispielsweise etwa 45° ein. Die Hebel 22, 25 schließen mit
den zugeordneten Pleueln 35, 38 in Ruheposition jeweils einen rechten Winkel ein.
Die Hebel 23, 24 schließen mit den zugeordneten Pleueln 36, 37 jeweils einen stumpfen
Winkel von beispielsweise 135° ein. Die Hebel 21 bis 26 sind dabei vorzugsweise etwa
gleich lang. Sie streben sternförmig von dem Zentrum des Kreises 33 weg. Die Drehachsen
30, 31, 32 legen ein gleichschenkliges Dreieck fest. Gleiches gilt für die gespiegelten
Drehachsen 27, 28, 29.
[0022] Wie Figur 3 veranschaulicht, gehört zu der vollständigen Schaftanordnung eine zweite
Gruppe Webschäfte 3' bis 8', die wiederum durch eine Servomotorengruppe 13' angetrieben
ist. die Servomotorengruppe 13' und die Webschäfte 3' bis 8' sind zu der vorbeschriebenen
Gruppe von Webschäften 3 bis 8 und der Servomotorengruppe 13 bezüglich einer Vertikalebene
gespiegelt angeordnet. Die Vertikalebene steht in Figur 3 senkrecht auf der Zeichenebene
und verläuft parallel zu den Webschäften 3 bis 8. Entsprechend gilt die Beschreibung
der Servomotorengruppe 13 entsprechend für die Servomotorengruppe 13'. Die Beschreibung
der Webschäfte 3 bis 8 gilt entsprechend für die Webschäfte 3' bis 8'. Zu der Servomotorengruppe
14 existiert ebenfalls eine gespiegelte Servomotorengruppe, die nicht weiter veranschaulicht
ist. Somit sind die Webschäfte 3 bis 8 sowie 3' bis 8' durch insgesamt vier Servomotorengruppen
angeordnet, die insgesamt 24 Servomotoren umfassen.
[0023] Figur 4 veranschaulicht die Ansteuerung der Servomotoren 15, 16, 17 durch eine Steuereinrichtung
43. Diese ist lediglich für die Servomotoren 15 bis 17 beispielhaft veranschaulicht.
Sie weist entsprechende Ein- und Ausgänge auch für alle anderen Servomotoren auf.
Die Servomotoren 15 bis 17 stehen stellvertretend für diese, wobei der Servomotor
15 typisch für alle anderen Servomotoren ist, deren Hebel mit dem Pleuel in Ruheposition
einen spitzen Winkel einschließt. Der Servomotor 16 ist typisch für alle Servomotoren,
deren Hebel mit den zugeordneten Pleueln in Ruheposition ungefähr einen rechten Winkel
einschließt. Der Servomotor 17 ist typisch für alle Servomotoren deren Hebel mit dem
zugeordneten Pleuel in Ruheposition einen stumpfen Winkel einschließt.
[0024] Alle Servomotoren 15 bis 17 weisen jeweils einen Steuereingang auf, der über eine
entsprechende Leitung oder ein Leitungsbündel 45 bis 47 von der Steuereinrichtung
43 mit Steuerleistung versorgt wird. Diese kann in Steuerspannung, Steuerströmen und/oder
entsprechenden Stromimpulsen bestehen. Jeder Servomotor 15 bis 17 weist eine Positionserfassungseinrichtung,
beispielsweise einen Resolver oder ähnliche Positionsgeber, auf, die über entsprechende
Signalleitungen 48, 49, 50 mit der Steuereinrichtung 43 verbunden sind. Diese enthält
für jeden Servomotor 15 bis 17 eine Positionsregelschleife 51, 52, 53, die dafür sorgt,
dass der von dem jeweiligen Hebel 21 bis 23 eingenommene Drehwinkel einen an einem
Sollwert-Vorgabeeingang 54, 55, 56 anstehenden Signalwert entspricht.
[0025] Bei der Drehung des Servomotors 15, 16, 17 bzw. seines Hebels 21, 22, 23 verändert
sich der Winkel zwischen dem Hebel 21 bis 23 und dem angeschlossenen Pleuel 34 bis
36. Außerdem schwenkt das Pleuel 34 bis 36 aus seiner Vertikalorientierung heraus.
Folglich entspricht der Hub des angeschlossenen Webschafts 3, 4, 5 nicht proportional
dem Drehwinkel des Hebels 21 bis 23. Er folgt dadurch auch nicht proportional dem
Steuersignal an dem Sollwert-Vorgabeeingang 54 bis 56. Zur Kompensation dieser unterschiedlichen
Nichtlinearitäten erhalten zumindest zwei der Positionsregelschleifen 51 bis 53, vorzugsweise
aber alle drei, einen Kennlinienblock 57, 58, 59, indem eine Kennlinie abgespeichert
ist, die der individuellen Getriebekennlinie des zugeordneten Servomotors 15 bis 17
angepasst ist. Sie ist so festgelegt, dass sie die Getriebekennlinie vollständig kompensiert,
d.h. linearisiert oder mit dieser gemeinsam eine gewünschte Funktion ergibt. Auf diese
Weise kann erreicht werden, dass alle drei Webschäfte 3, 4, 5, die an die Servomotoren
15, 16, 17 angeschlossen sind, auf Steuersignale an den Steuereingängen 61, 62, 63
gleich reagieren. Die unterschiedlichen Getriebekinematiken sind dadurch kompensiert.
[0026] Die insoweit beschriebene Fachbildeeinrichtung 1 arbeitet wie folgt:
[0027] In Ruheposition stehen die Webschäfte 3 bis 8 (sowie wie die Webschäfte 3' bis 8'),
wie in Figur 1 veranschaulicht, in einer Position aus der sie z.B. sowohl nach oben
als auch bedarfsweise nach unten ausgelenkt werden können. Die Ruheposition kann aber
auch so festgelegt sein, dass die Webschäfte nur in einer Richtung, z.B. nur nach
oben ausgelenkt werden können. Die Hebel 21 bis 26 stehen dann in Ruheposition vorzugsweise
unterhalb des Zentrums des Kreises 33. Die Kettfäden laufen im Wesentlichen horizontal
durch die Fadenösen 11 und liegen in einer gemeinsamen Ebene. Sollen nun durch die
Litzen 9 des Webschafts 3 laufende Kettfäden aus der Kettfadenebene heraus ausgelenkt
werden, werden die Servomotoren 15 der Servomotorgruppen 13, 14 entsprechend angesteuert.
Sie erhalten dazu an dem Steuereingang 61 (Figur 4) ein Signal, das den Weg-Zeit-Verlauf
des Webschafts 3 vorgibt. Dieses Signal kann ein Analogsignal oder ein Digitalsignal
sein. Der Kennlinienblock 57 setzt dieses Wegsignal in ein Winkelsignal für den Servomotor
15 um. Die Regelschleife 51 sorgt dann dafür, dass der Servomotor 15 diesem Winkelsignal
folgt. Entsprechend wird der Hebel 21 wie gewünscht nach unten oder nach oben (mit
dem Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn) geschwenkt. Entsprechend wird der
Webschaft 3 gehoben oder gesenkt. Somit ist das gewünschte Webfach gebildet und der
Schussfaden kann eingetragen werden.
[0028] Der beschriebene Vorgang kann in entsprechender Weise für alle anderen Servomotoren
16 bis 20 durchgeführt werden, um den jeweils zugeordneten Webschaft 4 bis 8 zu heben
oder zu senken und entsprechende Fächer zu bilden. Die Ansteuerung der Servomotoren
15 bis 20 erfolgt gemäß einem vorgegebenen Muster, so dass die gewünschte Bindung
des Gewebes erzielt wird. Die Arbeit der Servomotoren 15 bis 20 ist außerdem auf die
Arbeit der sonstigen Organe einer Webmaschine synchronisiert, die zum Schusseintrag,
zum Anschlagen oder zur Durchführung sonstiger Operationen dienen.
[0029] Die Figuren 5 und 6 veranschaulichen eine abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Fachbildeeinrichtung 1. Sie unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
durch die Anzahl der beweglichen Webschäfte 3 bis 8, 8a, 8b, die hier sechzehn beträgt.
Weitere Webschäfte 8c (8c') können vorgesehen sein, die unbeweglich gelagert sind
und denen keine Antriebseinrichtung zugeordnet ist. Den Webschäften 3 bis 8b (3' bis
8b') sind wiederum Servomotorgruppen 13, 14, 13', 14' zugeordnet, deren Grundaufbau
der Servomotorgruppe 13, 14 nach Figur 1 bis 3 ähnelt. Jede Servomotorgruppe 13, 14,
13', 14' umfasst hier aber jeweils acht Servomotoren 15, 16, 17, 17a, 18a, 18, 19,
20, die auf einem gedachten Kreis angeordnet sind. Ihre Hebel 21, 22, 23, 23a, 24a,
24, 25, 26 sind auf das Kreiszentrum hin gerichtet. Sie sind über Pleuel mit den Webschäften
2 verbunden und diesen jeweils einzeln individuell zugeordnet. Die Winkelabstände
der Servomotoren 15 bis 20 sind nicht einheitlich. Zwischen den Servomotoren 17a,
18a sowie 15 und 20 ist jeweils eine Lücke vorgesehen, die wesentlich größer ist als
die Abstände zwischen den übrigen, enger benachbarten Servomotoren 15 bis 17a bzw.
18a bis 20. Die Servomotoren 15 bis 20 sind dabei, wie auch bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel,
so angeordnet, dass in Ruheposition keiner der Hebel 21 bis 26 einen Winkel mit dem
zugeordneten Pleuel einschließt, der kleiner als 40° ist. Vorzugsweise ist der Winkel
nicht kleiner als 45°. Auf diese Weise wird erreicht, dass die unterschiedlichen,
durch die Hebel-Pleuel-Verbindung gebildeten Übertragungscharakteristika nicht zu
stark voneinander abweichen und durch die Kennlinienblöcke 57 bis 59, gemäß Figur
4, kompensierbar sind.
[0030] Eine weitere auf der Ausführungsform nach Figur 1 bis 3 aufbauende Ausgestaltung
der Erfindung ist aus den Figuren 7 und 8 ersichtlich. Es wird auf die vorstehende
Beschreibung, insbesondere im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3 verwiesen, die
entsprechend gilt. Ergänzend bzw. abweichend gilt unter Zugrundelegung gleicher Bezugszeichen
folgendes:
[0031] Die Servomotoren 15 bis 20 (sechs an der Zahl) sind zur Bewegung der insgesamt sechs
der Servomotorgruppe 13 zugeordneten Webschäfte 2, wiederum unterhalb derselben angeordnet,
wobei sie jedoch nicht in einem Kreis sondern auf einer elliptischen Figur 33a angeordnet
sind. Die inneren Enden der Hebel 21 bis 26, die an die Pleuel 34 bis 39 angeschlossen
sind, befinden sich im Zentrum dieser Ellipse. Die Ellipse 33a ist so orientiert,
dass ihre große Halbachse auf der Vertikalen 41 liegt. Die Enden der Hebel 21 bis
26 sind vorzugsweise in einem Bereich zwischen beiden Brennpunkten der Ellipse 33a
angeordnet. Die Pleuel 34 bis 39 haben entsprechend unterschiedliche Fleuellängen.
Die Pleuellängenunterschiede sind jedoch gering. Vorzugsweise sind sie geringer als
der Brennpunktabstand der Ellipse 33a. Vorzugsweise sind die Hebel 21 bis 26 untereinander
gleich lang. Die mit den Pleueln 34 bis 39 eingeschlossenen Winkel sind vorzugsweise
nicht kleiner als 45°.
[0032] Entsprechend sind die übrigen Servomotorgruppen 14, 13', 14' aufgebaut. Es kann eine
Ansteuereinrichtung gemäß Figur 4 verwendet werden, wobei die Kennlinienblöcke 57
bis 59 entsprechend angepasst sind. Die Drehachsen 27 bis 32 der Servomotoren können
sowohl auf der Ellipse 33a als auch auf Kreisbögen mit entsprechend großem Durchmesser
angeordnet sein. Jedenfalls legen sie jeweils zu beiden Seiten der Vertikalen 41 ein
gleichschenkliges, relativ flaches Dreieck fest.
[0033] Eine weitere Abwandlung der vorbeschriebenen Ausführungsformen kann die Steuereinrichtung
43 betreffen:
[0034] Figur 9 veranschaulicht die abgewandelte Steuereinrichtung 43', die keine Kennlinienblöcke
enthält. An Stelle der Kennlinienblöcke 57 bis 59 sind Schalterblöcke 57' bis 59'
vorgesehen, die aus den an den Eingängen 61, 62, 63 anstehenden Befehlen ein Schaltsignal
gewinnen. Ein erster Wert des jeweiligen Eingangssignals entspricht einem ersten Drehwinkel,
beispielsweise für eine untere Position des jeweiligen Schafts 3, 4, 5. Ein zweiter
Wert des Eingangssignals an den Steuereingängen 61 bis 63 entspricht einer zweiten
Drehposition des jeweiligen Servomotors 15 bis 17 für eine zweite Position des angeschlossenen
Schafts 3, 4, 5. Die Winkelwerte sind so bemessen, dass angesichts der durch die Hebel
21 bis 23 und die angeschlossenen Pleuel 34 bis 36 gebildeten Getriebeübersetzung
die jeweiligen gewünschten Arbeitspositionen für den angeschlossenen Schaft 3, 4,
5 erreicht werden. Sind die Eingangssignale an den Steuereingängen 61 bis 63 konstant,
gibt der jeweilige Schalterblock 57' bis 59' einen konstanten Winkelvorgabewert aus,
den die Servomotoren 15 bis 17 einnehmen. Ändern sich die Steuersignale an den Steuereingängen
61 bis 63 in einer Weise, dass der jeweilige Schalterblock 57' bis 59' an seinem Ausgang
einen anderen Winkelvorgabewert vorgibt, stellen die Positionsregelschleifen 51 bis
53 sofort eine entsprechende Regelabweichung fest und führen die Servomotoren 15 bis
17 schnellst möglich nach, um die Regelabweichung zu beseitigen.
[0035] In weiterer Abwandlung der Steuereinrichtung 43 bzw. 43' können die Kennlinienblöcke
57 bis 59 oder die Schalterblöcke 57' bis 59' auch in die Signalleitungen 48 bis 50
eingesetzt werden, um dort die Getriebe-Nichtlinearität zu kompensieren. Alle beschriebenen
Steuereinrichtungen 43 können sowohl hardwaretechnisch als auch durch entsprechende
Programmblöcke in Verbindung mit einem geeigneten Computer, beispielsweise einem Mikrocontroller,
realisiert werden.
[0036] Eine Fachbildeeinrichtung 1 für eine Webmaschine weist mehrere Webschäfte auf, denen
eine Antriebseinrichtung mit mehreren Servomotorgruppen 13, 14 zugeordnet ist. Die
Servomotorgruppen sind unterhalb der Webschäfte 3 bis 8 jeweils als Cluster angeordnet,
wobei sie mit ihren Drehachsen 27 bis 32 auf einem Kreis, einer Ellipse oder einer
ähnlichen Figur angeordnet sind. Außerdem sind sie axial gegeneinander versetzt. Jeder
Servomotor 15 bis 20 ist versetzt. Jeder Servomotor 15 bis 20 ist mit einem Abtriebshebel
21 bis 26 versehen. Die freien Enden aller Hebel stehen etwa im Zentrum des Kreises
oder der Ellipse oder der sonstigen Umlauffigur. Sie sind über Pleuel 34 bis 39 mit
den Webschäften 3 bis 8 verbunden, wobei sie mit den Pleueln 34 bis 39 unterschiedliche
Winkel einschließen. Es ergibt sich dadurch eine Antriebseinrichtung mit geringer
Trägheit, geringer Nachgiebigkeit und geringem Spiel. Es ist die kontrollierte Erzielung
sehr schneller Schaftbewegungen möglich.
Bezugszeichenliste:
[0037]
- 1
- Fachbildeeinrichtung
- 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 3', 4', 5', 6', 7', 8'
- Webschäfte
- 9
- Litzen
- 11
- Fadenöse
- 12
- Antriebseinrichtung
- 13, 14, 13', 14'
- Servomotorengruppen
- 15, 16, 17, 18, 19, 20
- Servomotoren
- 21, 22, 23, 24, 25, 26
- Hebel
- 27, 28, 29, 30, 31, 32
- Drehachse
- 33
- Kreis
- 33a
- Ellipse
- 34, 35, 36, 37, 38, 39
- Pleuel
- 41
- Vertikale
- 42
- Horizontale
- 43
- Steuereinrichtung
- 45, 46, 47
- Leitungsbündel
- 48, 49, 50
- Signalleitungen
- 51, 52, 53
- Positionsregelschleife
- 54, 55, 56
- Sollwert-Vorgabeeingang
- 57, 58, 59
- Kennlinienblöcke
- 61, 62, 63
- Steuereingänge
1. Fachbildeeinrichtung (1) für eine Webmaschine,
mit mehreren Webschäften (3, 4, 5, 6, 7, 8), die einer vorgegebenen Teilung entsprechend
nebeneinander angeordnet und in einer Richtung (41) verschiebbar gelagert sind, um
zur Fachbildung aus einer Ruheposition heraus bewegt zu werden,
mit einer Antriebseinrichtung (12), die mehrere Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19,
20) aufweist, die den Webschäften (3, 4, 5, 6, 7, 8) individuell zugeordnet sind und
deren um eine Drehachse (27, 28, 29, 30, 31, 32) drehbare Abtriebswelle jeweils einen
Hebel (21, 22, 23, 24, 25, 26) trägt, der über einen Pleuel (34, 35, 36, 37, 38, 39)
mit dem Webschaft (3, 4, 5, 6, 7, 8) verbunden ist, wobei die Hebel (21, 22, 23, 24,
25, 26) zumindest wenn sich die Schäfte (3, 4, 5, 6, 7, 8) in Ruheposition befinden,
in unterschiedlichen Raumrichtungen orientiert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hebel (21, 22, 23, 24, 25, 26), zumindest wenn sich die Schäfte (3, 4, 5, 6,
7, 8) in Ruheposition befinden, mit den Pleueln (34, 35, 36, 37, 38, 39) unterschiedliche
Winkel einschließen.
2. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) in wenigstens drei Ebenen übereinander
angeordnet sind.
3. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) axial gegeneinander versetzt sind.
4. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (12, 16, 17, 18, 19, 20) eine Servomotorengruppe (13) bilden und
dass die Drehachsen (27, 28, 29, 30, 31, 32) übereinander angeordneter Servomotoren
(15, 16, 17, 18, 19, 20) ein Dreieck festlegen.
5. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) eine Servomotorengruppe (13, 14) bilden
und dass die Drehachsen (27, 28, 29, 30, 31, 32) der Servomotoren (15, 16, 17, 18,
19, 20) auf einem gemeinsamen Kreis (33) angeordnet sind.
6. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) eine Servomotorengruppe (13, 14) bilden
und dass die Drehachsen (27, 28, 29, 30, 31, 32) der Servomotoren (15, 16, 17, 18,
19, 20) auf einer aufrecht stehenden Ellipse (33a) angeordnet sind.
7. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) eine Servomotorengruppe (13, 14) bilden
und dass die Hebel (21, 22, 23, 24, 25, 26) der Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19,
20) in einem Gemeinsamen Zentrum stehen, wenn sich die Webschäfte (3, 4, 5, 6, 7,
8) in Ruheposition befinden.
8. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Pleuel (34, 35, 36, 37, 38, 39) der Antriebseinrichtung (12) gleich lang ausgebildet
sind.
9. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuel (34, 35, 36, 37, 38, 39) der Antriebseinrichtung (12) unterschiedliche
Längen aufweisen, wobei die Längenunterschiede geringer sind als die Vertikalabstände
der Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) untereinander.
10. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (21, 22, 23, 24, 25, 26) gleich lang ausgebildet sind.
11. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Webschaft (3, 4, 5, 6, 7, 8) jeweils zwei Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19,
20) zugeordnet sind.
12. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) wenigstens zwei Servomotorengruppen (13,
14) bilden und dass jedem Webschaft (3, 4, 5 ,6, 7, 8) ein Servomotor (15, 16, 17,
18, 19, 20) aus jeder Servomotorengruppe (13, 14) zugeordnet ist.
13. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuels (34, 35, 36, 37, 38, 39) unmittelbar an den Webschäften (3, 4, 5, 6,
7, 8) angelenkt sind.
14. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Webschäfte (3, 4, 5, 6, 7, 8) starr mit Zwischenelementen verbunden sind, an
denen Gelenke zum Anschluss der Pleuel (34, 35, 36, 37, 38, 39) vorgesehen sind.
15. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) an eine Steuereinrichtung (43) angeschlossen
sind, die mit einer Maschinensteuerung der Webmaschine verbunden ist.
16. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Servomotoren (15, 16, 17, 18, 19, 20) an eine Steuereinrichtung (43) angeschlossen
sind, die Teil einer Maschinensteuerung der Webmaschine ist.
17. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (43) für jeden Servomotor (15, 16, 17, 18, 19, 20) einen Steuereingang
(61, 62, 63) für ein Steuersignal aufweist.
18. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 15, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (43) für jeden Servomotor einen Kennlinienblock (57, 58, 59)
aufweist, der einen Zusammenhang zwischen dem Drehwinkel des Servomotors (15, 16,
17, 18, 19, 20) und des von dem Webschaft (3, 4, 5, 6, 7, 8) zurückgelegten Weg wiedergibt.
19. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersignal ein Schaltsignal ist, bei dessen Empfang der Servomotor (15, 16,
17, 18, 19, 20) so angesteuert wird, dass der Webschaft (3, 4, 5 , 6, 7, 8) einen
Hub ausführt.
20. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaftbeschleunigung, die Schaftgeschwindigkeit und die Schaftabbremsung einstellbar
sind.
21. Fachbildeeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersignal ein Führungssignal ist, das verschiedene Werte annehmen kann, wobei
jeder Wert des Steuersignals einer Position des Webschafts (3, 4, 5, 6, 7, 8) entspricht.
22. Webmaschine mit Fachbildeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
21.
1. Shedding device (1) for a loom,
with a plurality of heald shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8), which are arranged adjacent to
one another according to a predetermined graduation and are disposed to be displaceable
in one direction (41) in order to be moved out of a resting position for shedding,
with a drive means (12), which has a plurality of servomotors (15, 16, 17, 18, 19,
20) individually associated with the heald shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8), the drive shaft
of said servomotors, which is rotatable around a rotational axis (27, 28, 29, 30,
31, 32), respectively bearing a lever (21, 22, 23, 24, 25, 26), which is connected
to the heald shaft (3, 4, 5, 6, 7, 8) by means of a connecting rod (34, 35, 36, 37,
38, 39), wherein the levers (21, 22, 23, 24, 25, 26) are oriented in different spatial
directions at least when the shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8) are located in the resting
position,
characterised in that
the levers (21, 22, 23, 24, 25, 26) enclose different angles with the connecting rods
(34, 35, 36, 37, 38, 39) at least when the shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8) are located in
the resting position.
2. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) are arranged one above the other in at least
three planes.
3. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) are offset axially relative to one another.
4. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (12?, 16, 17, 18, 19, 20) form a servomotor group (13) and that the
rotational axes (27, 28, 29, 30, 31, 32) of servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) arranged
one above the other define a triangle.
5. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) form a servomotor group (13, 14) and that
the rotational axes (27, 28, 29, 30, 31, 32) of the servomotors (15, 16, 17, 18, 19,
20) are arranged on a common circle (33).
6. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) form a servomotor group (13, 14) and that
the rotational axes (27, 28, 29, 30, 31, 32) of the servomotors (15, 16, 17, 18, 19,
20) are arranged on an upright ellipse (33a).
7. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15,16, 17, 18, 19, 20) form a servomotor group (13, 14) and that
the levers (21, 22, 23, 24, 25, 26) of the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) stand
in a common centre when the heald shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8) are located in the resting
position.
8. Shedding device according to claim 1, characterised in that all the connecting rods (34, 35, 36, 37, 38, 39) of the drive means (12) are of equal
length.
9. Shedding device according to claim 1, characterised in that the connecting rods (34, 35, 36, 37, 38, 39) of the drive means (12) are of different
lengths, wherein the differences in length are smaller than the vertical spacings
between the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20).
10. Shedding device according to claim 1, characterised in that the levers (21, 22, 23, 24, 25, 26) are of equal length.
11. Shedding device according to claim 1, characterised in that two servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) are respectively associated with each heald
shaft (3, 4, 5, 6, 7, 8).
12. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) form at least two servomotor groups (13,
14) and that a servomotor (15, 16, 17, 18, 19, 20) from each servomotor group (13,
14) is associated with each heald shaft (3, 4, 5, 6, 7, 8).
13. Shedding device according to claim 1, characterised in that the connecting rods (34, 35, 36, 37, 38, 39) are articulated directly to the heald
shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8).
14. Shedding device according to claim 1, characterised in that the heald shafts (3, 4, 5, 6, 7, 8) are rigidly connected to intermediate elements,
on which articulations are provided for connection of the connecting rods (34, 35,
36, 37, 38, 39).
15. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) are connected to a control means (43), which
is connected to a machine control system of the loom.
16. Shedding device according to claim 1, characterised in that the servomotors (15, 16, 17, 18, 19, 20) are connected to a control means (43), which
is part of a machine control system of the loom.
17. Shedding device according to claim 15 or 16, characterised in that for each servomotor (15, 16, 17, 18, 19, 20) the control means (43) has a control
input (61, 62, 63) for a control signal.
18. Shedding device according to claim 15, 16 or 17, characterised in that for each servomotor the control means (43) has a block of characteristics (57, 58,
59), which represents a correlation between the angle of rotation of the servomotor
(15, 16, 17, 18, 19, 20) and the path covered by the heald shaft (3, 4, 5, 6, 7, 8).
19. Shedding device according to claim 17, characterised in that the control signal is a switching signal and when this is received the servomotor
(15, 16, 17, 18, 19, 20) is actuated so that the heald shaft (3, 4, 5, 6, 7, 8) performs
a stroke.
20. Shedding device according to claim 19, characterised in that the shaft acceleration, shaft speed and shaft braking are adjustable.
21. Shedding device according to claim 17, characterised in that the control signal is a guidance signal, which can assume different values, wherein
each value of the control signal corresponds to a position of the heald shaft (3,
4, 5, 6, 7, 8).
22. Loom with shedding device according to one or more of claims 1 to 21.
1. Dispositif de formation de la foule (1) pour un métier à tisser, qui comporte :
- plusieurs lames (3, 4, 5, 6, 7, 8) disposées côte à côte selon une division prédéfinie
et pouvant coulisser selon une direction (41) afin de former la foule en partant d'une
position de repos,
- un dispositif d'entraînement (12) comportant plusieurs servomoteurs (15, 16, 17,
18, 19, 20) qui sont associés individuellement aux lames (3, 4, 5, 6, 7, 8) et dont
l'arbre de sortie de chacun d'eux porte un levier (21, 22, 23, 24, 25, 26) qui est
relié par une bielle (34, 35, 36, 37, 38, 39) à la lame (3, 4, 5, 6, 7, 8) correspondante,
les leviers (21, 22, 23, 24, 25, 26), au moins quand les lames (3, 4, 5, 6, 7, 8)
se trouvent en position de repos, étant orientés dans des directions spatiales différentes,
ce dispositif étant caractérisé en ce que les leviers (21, 22, 23, 24, 25, 26) au moins quand les lames (3, 4, 5, 6, 7, 8)
se trouvent en position de repos, forment avec les bielles (34, 35, 36, 37, 38, 39)
des angles différents.
2. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) sont disposés les uns au-dessus des autres,
dans au moins trois plans.
3. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) dont décalés axialement les uns par rapport
aux autres.
4. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) forment un groupe de servomoteurs (13)
et que les axes de rotation (27, 28, 29, 30, 31, 32) des servomoteurs (15, 16, 17,
18, 19, 20) disposés les uns au-dessus des autres déterminent un triangle.
5. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) forment un groupe de servomoteurs (13,
14) et que les axes de rotation (27, 28, 29, 30, 31, 32) des servomoteurs (15, 16,
17, 18, 19, 20) sont disposés sur un cercle commun (33).
6. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) forment un groupe de servomoteurs (13,
14) et que les axes de rotation (27, 28, 29, 30, 31, 32) des servomoteurs (15, 16,
17, 18, 19, 20) sont disposés sur une ellipse verticale (33a).
7. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) forment un groupe de servomoteurs (13,
14) et que les leviers (21, 22, 23, 24, 25, 26) des servomoteurs (15, 16, 17, 18,
19, 20) se trouvent en un centre commun, quand les lames (3, 4, 5, 6, 7, 8) sont en
position de repos.
8. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bielles (34, 35, 36, 37, 38, 39) du dispositif d'entraînement (12) ont la même
longueur.
9. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bielles (34, 35, 36, 37, 38, 39) du dispositif d'entraînement (12) n'ont pas
la même longueur, et que les différences de longueur sont inférieures aux espacements
verticaux que présentent entre eux les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20).
10. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les leviers (21, 22, 23, 24, 25, 26) ont la même longueur.
11. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'à chaque lame (3, 4, 5, 6, 7, 8) sont associés deux servomoteurs (15, 16, 17, 18,
19, 20).
12. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) forment au moins deux groupes de servomoteurs
(13, 14) et à chaque lame (3, 4, 5, 6, 7, 8) est associé un servomoteur (15, 16, 17,
18, 19, 20) de chaque groupe (13, 14).
13. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bielles (34, 35, 36, 37, 38, 39) sont articulées directement sur les lames (3,
4, 5, 6, 7, 8).
14. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les bielles (34, 35, 36, 37, 38, 39) sont reliées rigidement à des éléments intermédiaires
sur lesquels sont prévues des articulations pour le raccordement des bielles (34,
35, 36, 37, 38, 39).
15. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) sont raccordés à un dispositif de commande
(43) qui est relié à la commande du métier à tisser.
16. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 1, caractérisé en ce que les servomoteurs (15, 16, 17, 18, 19, 20) sont raccordés à un dispositif de commande
(43) qui est une partie de la commande du métier à tisser.
17. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que le dispositif de commande (43) présente, pour chaque servomoteur (15, 16, 17, 18,
19, 20) une entrée de commande (61, 62, 63) pour un signal de commande.
18. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 15, 16 ou 17, caractérisé en ce que le dispositif de commande (43) présente, pour chaque servomoteur (15, 16, 17, 18,
19, 20) un bloc de caractéristiques (57, 58, 59) qui reproduit une corrélation entre
l'angle de rotation du servomoteur (15, 16, 17, 18, 19, 20) et le parcours effectué
par la lame (3, 4, 5, 6, 7, 8).
19. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 17, caractérisé en ce que le signal de commande est un signal de commutation, dont la réception par le servomoteur
(15, 16, 17, 18, 19, 20) commande celui-ci de manière que la lame (3, 4, 5, 6, 7,
8) effectue une course.
20. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'accélération, la vitesse et le freinage de la lame sont réglables.
21. Dispositif de formation de la foule selon la revendication 17, caractérisé en ce que le signal de commande est un signal de guidage qui peut prendre différentes valeurs
à chacune desquelles correspond une position de la lame (3, 4, 5, 6, 7, 8).
22. Métier à tisser équipé d'un dispositif de formation de la foule selon une ou plusieurs
des revendications 1 à 21.
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