[0001] Die Erfindung betrifft eine Straßenfräsmaschine zum Abfräsen von Fahrbahnen, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren zum Entsorgen von während der
Fräsbearbeitung entstehenden Stäuben und Dämpfen an einer Straßenfräsmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Derartige Fräsmaschinen sind selbstfahrend und werden auch als Straßenfräsen bezeichnet.
[0003] Eine Frontladerfräse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
DE 102 23 819 A1 bekannt. Die bekannten Straßenfräsen weisen ein selbstfahrendes Fahrgestell mit einem
Fahrwerk bestehend aus mehreren Räderlaufwerken oder mehreren Kettenlaufwerken auf.
Das Fahrgestell trägt einen Maschinenrahmen, in dem eine Fräswalze quer zur Fahrtrichtung
gelagert ist. Um einen möglichst vollständigen Abtransport des abgefrästen Materials
zu erreichen, ist die Fräswalze in der Regel von einem Gehäuse umgeben, bei dem die
in Fahrtrichtung weisende Wand als Abdeckschild mit einer Durchtrittsöffnung für das
abgefräste Material ausgebildet ist. Das von der Fräswalze abgearbeitete Material
wird von einem ersten Transportband übernommen, das das abgearbeitete Material am
vorderen Ende der Fräsmaschine auf ein Abwurfband überträgt, das zum Transport auf
eine Ladefläche eines Lastkraftwagens in der Neigung und seitlich verschwenkbar ist.
[0004] Es ist aus der
DE 102 23 189 A1 und der
EP 0 971 075 A1 bereits bekannt, die Transportbänder einer Straßenfräse mit einer Haube zu versehen,
um den entstehenden Staub an der Fräswalze und unter der Haube der Transportbänder
abzusaugen und über ein Gebläse und ggf. einen Zyklon zu entsorgen.
[0005] In der
EP 0 971 075 A1 wird vorgeschlagen, den Staub entgegen der Materialtransportrichtung abzusaugen und
über ein Gebläse und einen Zyklon am hinteren Ende der Straßenfräse zu entsorgen.
Nachteilig ist dabei, dass ein Absaugen an den Transportbändern entgegen der Transportrichtung
erfolgt. Dadurch wird die staubhaltige Luft in Fahrtrichtung nach hinten und entgegen
der eigentlichen Materialtransportrichtung abgesaugt, wodurch ein erheblicher Mehraufwand
für die Ausrüstung der Maschine und eine deutlich höhere Luftförderleistung erforderlich
ist. Die mit Hilfe des Gebläses und einem nachgeordneten Zyklon abgeschiedenen Partikel,
werden auf die Bodenoberfläche abgeworfen, wodurch die soeben abgefräste Bodenoberfläche
wieder verunreinigt wird. Der am hinteren Ende vorgesehene Zyklonabscheider kann nur
die gröberen Partikel ausscheiden, nicht dagegen die lungengängigen Feinstäube, so
dass die Anordnung des Luftauslasses am hinteren Ende der Straßenfräse zu nah am Fahrstand
angeordnet ist. Dadurch werden die Stäube und Dämpfe am hinteren Ende der Fräsmaschine
in der Nähe des Fahrstandes abgeblasen. Desweiteren transportiert das Gebläse die
staubbeladene Luft, so dass ein hoher Verschleiß zu einer geringen Standzeit des Gebläses
führt.
[0006] Aus der
DE 25 28 418 A1 ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Nuten insbesondere in Straßenbelägen bekannt.
Das Nutenschneiden erfolgt mit scheibenförmigen Schneidgliedern, z.B. Diamanttrennscheiben.
Beim Nutenschneiden fällt lediglich Staub an, der mit Hilfe einer Absaugeinrichtung
abgesaugt wird. Ein Transportband für Abraummaterial existiert nicht, da lediglich
Staub gebildet wird.
[0007] Aus der
US 5,063,713 ist ein Gerät zum Entfernen von Straßenmarkierungen bekannt, mit dem die Straßenmarkierungen
abgeschliffen werden. Auch in diesem Fall entstehen Stäube und kleine Partikel, die
mit einer Absauganlage abgesaugt werden können. Die Feststoffe werden in einer Filteranlage
verdichtet, wobei der von der Filteranlage abgeschüttelte Filterkuchen mit Hilfe von
Transportbändern in einen Container entladen werden kann.
[0008] Aus der
DE 102 23 189 A1 ist es daher bekannt, den von den Hauben auf den Transporteinrichtungen gebildeten
Kanal zu unterteilen, und die beim Fräsen verunreinigte Luft in Materialtransportrichtung
abzusaugen. Damit wird der Vorteil erzielt, dass die Stäube und Dämpfe an einer erheblich
weiter von dem Fahrstand befindlichen Stelle entsorgt werden und Staub nur bei der
Entsorgung auf den LKW entstehen kann, wo ohnehin eine Staubentwicklung unvermeidlich
ist, und nicht noch zusätzlich hinter der Straßenfräse in der Nähe des Fahrstandes.
[0009] Nach dem Stand der Technik weist die Absaugeinrichtung einen in einem Absaugkanal
angeordneten Axiallüfter auf, der aufgrund der hohen Belastung mit Stäuben und scharfkantigen
Partikeln einer starken Abnutzung unterliegt, die letztlich dazu führt, dass die Luftleistung
reduziert wird und Lagerschäden entstehen. Die Lüfterschaufeln des axialen Lüfters
werden aufgrund des Aufpralls und der Umlenkung der mit hoher Geschwindigkeit zugeführten
Partikel stark abgenutzt und beschädigt. Bei der Ansaugung größerer Partikel und kleiner
Steine werden auch andere Teile des Gebläses mechanisch beschädigt, wobei bei einer
Beschädigung der Lüfterschaufeln häufig auch Unwuchten entstehen, die im weiteren
Betrieb zu Lagerschäden führen. Bei einer Reparatur ist nachteilig, dass das Gebläse
an einer schwer zugänglichen Stelle angeordnet ist und daher eine Reparatur zu einer
größeren Betriebsunterbrechung führt. Schließlich muss aufgrund des Transportes der
Stäube und der scharfkantigen Partikel das Gebläse so ausgelegt sein, dass das Spiel
zwischen den Lüfterschaufeln und den Wandungen des Gebläses größer ist, so dass die
Luftleistung und der Wirkungsgrad eines solchen Gebläses für staub- und partikelbeladene
Luft geringer ist.
[0010] Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Stäube zwar in Relation zu dem Fahrstand
an einer entfernt liegenden Stelle aber weiterhin in die Umgebung abgeblasen werden,
so dass dennoch eine wenn auch geringere Belastung des Arbeitsplatzes mit Stäuben
und Dämpfen im Umfeld des Fahrstandes vorliegt.
[0011] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Fräsmaschine der eingangs genannten Art, sowie ein Verfahren zum Entsorgen von
Stäuben und Dämpfen zu schaffen, bei der mit geringem maschinellen Aufwand und mit
höherer Effektivität beim Fräsvorgang und beim Transportvorgang entstehende Stäube
und Dämpfe, insbesondere die atembaren Stäube, abgesaugt und entsorgt werden können
und dabei gleichzeitig die Standzeit der Absaugeinrichtung erheblich verlängert werden
kann.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 8.
[0013] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass die Absaugeinrichtung aus einem
Sauggebläse, einer Abscheideeinrichtung für Feststoffe und einem Absaugkanal besteht,
der an dem in Materialtransportrichtung hinteren Kanalabschnitt angeschlossen ist,
dass das Sauggebläse stromabwärts der Abscheideeinrichtung angeordnet ist und dass
die Abscheideeinrichtung die abgeschiedenen Feststoffe auf die Transporteinrichtung
in einem in Materialtransportrichtung vorderen Kanalabschnitt, oder in eine Sammeleinrichtung
entsorgt und die gereinigte Luft ins Freie abbläst.
[0014] Es ist vorgesehen, dass der vordere Kanalabschnitt von dem hinteren Kanalabschnitt
mit Trennmitteln zum weitgehenden Sperren einer Luftströmung abgetrennt ist, ohne
dass der Transport des abgefrästen Materials behindert wird. Mit Hilfe der Trennung
des Kanals in einen vorderen und einen hinteren Kanalabschnitt ist sichergestellt,
dass die über den Absaugkanal in Materialtransportrichtung abgesaugte staubbeladene
Luft nur aus dem hinteren, staubbeladenen Kanalabschnitt abgesaugt wird, und dass
keine Luftströmung in den vorderen Kanalabschnitt entgegen der Materialtransportrichtung
entstehen kann. Die Unterteilung erfolgt durch Trennmittel, die einerseits den Transport
des abgefrästen Materials nicht behindern und andererseits eine Luftströmung entgegen
der Materialtransportrichtung verhindern.
[0015] Die Erfindung ermöglicht eine einfache Konstruktion, bei der der Aufbau an einer
Straßenfräse nicht grundsätzlich geändert werden muss, so dass auch ein Nachrüsten
bestehender Straßenfräsen möglich ist. Dadurch dass das Sauggebläse der Absaugeinrichtung
hinter der Abscheideeinrichtung angeordnet ist, wird das Sauggebläse auf der Reinluftseite
betrieben, so dass das Sauggebläse eine höhere Lebensdauer aufweist. Die Erfindung
ermöglicht nicht nur eine erheblich erhöhte Standzeit des Sauggebläses, sondern auch
eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität im Umfeld des Fahrstandes. Die Reinluft
wird direkt ins Freie abgeblasen. Durch die Abscheidung der Feststoffe mit Hilfe der
Abscheideeinrichtung wird der Anteil an atembaren Stäuben in erheblichem Umfang reduziert,
so dass die Arbeitsplatzbedingungen erheblich verbessert werden. Die abgeschiedenen
Feststoffe können entweder auf die Transporteinrichtung im vorderen Kanalabschnitt
oder in eine Sammeleinrichtung entsorgt werden.
[0016] Eine derartige Sammeleinrichtung kann z.B. aus einem luftdurchlässigen Staubsack
bestehen, der bei Betriebsunterbrechungen der Straßenfräse abgenommen werden kann,
um die abgeschiedenen Feststoffe zu entsorgen.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Abscheideeinrichtung aus einer Filtereinrichtung
besteht und dass der sich in der Filtereinrichtung bildende Filterkuchen auf die Transporteinrichtung
in dem vorderen Kanalabschnitt oder in die Sammeleinrichtung entsorgbar ist. Die Verwendung
einer Filtereinrichtung hat den Vorteil, dass diese einen hohen Wirkungsgrad hinsichtlich
der atembaren Stäube aufweist und dass die abgeschiedenen Feststoffe zu einem Filterkuchen
verdichtet werden können, der einfacher entsorgbar ist, ohne dass bei der Entsorgung
erneut im erheblichen Umfang Stäube entstehen können. Grundsätzlich ist es auch möglich,
den Filterkuchen mit Bindemitteln, z.B. einen wasserhaltigen Sprühnebel, noch stärker
zu verdichten, so dass bei der Entsorgung überhaupt keine Stäube mehr entstehen können.
[0018] Der Filterkuchen kann von der Filtereinrichtung in vorbestimmten Zeitabständen oder
bei einem vorbestimmten Druckverlust automatisch entfernt werden. Dabei ist es auch
möglich, die Filtereinrichtung nur während der Arbeitspausen, z.B. bei einem Werkzeugwechsel
zu reinigen, wenn die Filterkapazität entsprechend ausgelegt ist. Eine weitere Möglichkeit,
den Filterkuchen von der Filtereinrichtung zu entfernen, besteht bei jedem Wechsel
des vor der Straßenfräse fahrenden Lastkraftwagens und der damit verbundenen kurzzeitigen
Arbeitsunterbrechung.
[0019] Die Filtereinrichtung wird dann zwecks Reinigung beispielsweise mit einer Vibration
oder einem impulsartigen Gegendruck beaufschlagt.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Transporteinrichtung mindestens ein Transportband
mit einem Fördergurt aufweist, und dass Abdichtmittel für den Kanal aus gegen den
Fördergurt und gegen das Gehäuse des Transportbandes abdichtenden Hauben bestehen.
Die Hauben bilden somit gemeinsam mit dem Fördergurt bzw. gemeinsam mit dem Gehäuse
des Transportbandes einen geschlossenen Kanal, so dass das abgefräste Material die
Transporteinrichtung umfangsmäßig vollständig umschlossen durchläuft. Auf diese Weise
können entlang des Kanals keine Stäube oder Dämpfe nach außen austreten. Kleinere
Lücken im Kanalverlauf sind dabei unerheblich, da der Kanal unter Unterdruck steht,
so dass an etwaigen Undichtigkeitsstellen keine verunreinigte Luft austreten kann,
sondern allenfalls Luft angesaugt wird.
[0021] Eine zweite vordere Transporteinrichtung kann das abgefräste Material am Ende der
ersten hinteren Transporteinrichtung an einer Übergabestelle übernehmen. Dabei ist
die Übergabestelle zwischen der ersten und der zweiten Transporteinrichtung mit flexiblen
Abdichtmitteln umfangsmäßig abgedichtet, die an mindestens einer der Transporteinrichtungen
befestigt sind. Es wird dadurch ein durchgängiger Kanal gebildet, der beide Transporteinrichtungen
enthält.
[0022] Das Trennmittel kann aus einer flexiblen Klappe bestehen, die den hinteren Kanalabschnitt
der Transporteinrichtung gegen Lufteintritt entgegen der Materialtransportrichtung
verschließt. Der Unterdruck in dem hinteren Kanalabschnitt verstärkt dabei die Abdichtung
durch ein Ansaugen der Klappe auf den Fördergurt.
[0023] Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert:
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einer Frontlader-Straßenfräse,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die auf der vorderen Transporteinrichtung aufliegenden Filtereinrichtung,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Filtereinrichtung auf das hintere stirnseitige Ende,
- Fig. 4
- eine Ansicht auf das vordere stirnseitige Ende des hinteren Transportbandes,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung eines ersten Ausführungsbeispieles der Absaugeinrichtung,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles der Absaugeinrichtung,
und
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch die Transporteinrichtung.
[0025] Eine Straßenfräsmaschine 1 zum Bearbeiten von Fahrbahnen in der Ausführungsform einer
Frontladerstraßenfräse ist in Fig. 1 gezeigt. Es versteht sich, dass die Erfindung
auch auf andersartige Fräsmaschinen anwendbar ist, die mit mindestens einer Transporteinrichtung
14, 18 versehen sind.
[0026] Die Straßenfräsmaschine 1 dient zum Abfräsen von Bodenoberflächen, insbesondere Fahrbahnen
aus Asphalt, Beton o. dgl. Die Straßenfräsmaschine 1 weist ein Fahrgestell mit beispielsweise
vier Kettenlaufwerken 4 auf, das den Maschinenrahmen 2 trägt. Es versteht sich, dass
die Kettenlaufwerke durch Räderlaufwerke ganz oder teilweise substituiert werden können.
In dem Maschinenrahmen 2 ist eine Fräswalze 8 gelagert, die sich quer zur Fahrtrichtung
erstreckt. Die Einstellung der Frästiefe erfolgt vorzugsweise mit Hilfe der Höhenverstellung
der Kettenlaufwerke 4. Die in Fig. 1 dargestellte Straßenfräsmaschine 1 wird auch
als Frontlader-Straßenfräse bezeichnet, da sie das abgefräste Material in Fahrtrichtung
nach vorne auf ein Transportfahrzeug 10 befördert. In Fahrtrichtung vor der Fräswalze
8 ist eine erste, aus einem Transportband bestehende Transporteinrichtung 14 mit einem
Fördergurt 15 in einem Schacht 9 des Maschinenrahmens 2 angeordnet, der unter einem
Neigungswinkel in dem Maschinenrahmen 2 verläuft. Die erste Transporteinrichtung 14
befördert das abgefräste Material 3 auf dem Fördergurt 15 zu einer zweiten, vorzugsweise
ebenfalls einen Fördergurt 19 aufweisenden Transporteinrichtung 18. Die zweite Transporteinrichtung
18 ist über einen verstellbaren Neigungswinkel höhenverstellbar und kann zusätzlich
seitlich um beispielsweise ± 30° verschwenkt werden, so dass auch neben der Fahrspur
der Straßenfräsmaschine stehende Transportfahrzeuge 10 beladen werden können. Alternativ
zu den Fördergurten 15, 19 ist auch der Einsatz von in einem Kanal angeordneten Förderschnecken
möglich.
[0027] Um einen möglichst vollständigen Transport des abgefrästen Materials zu erreichen,
ist die Fräswalze 8 in der Regel von einem Walzenkasten 58 umgeben, bei dem die in
Fahrtrichtung weisende Wand als Schild 52 mit einer Durchtrittsöffnung 56 für das
abgefräste Material ausgebildet ist.
[0028] Die Fräswalze 8 ist mit wendelförmig angeordneten Meißelwerkzeugen versehen, die
so angeordnet sind, dass das abgefräste Material 3 zur Durchtrittsöffnung 56 in dem
Schild 52 transportiert wird. An dem in Fahrtrichtung hinteren Ende des Walzenkastens
58 ist eine dicht mit der abgefrästen Bodenoberfläche abschließende Wand 60 des Walzenkastens
58 vorgesehen, die die gefräste Bodenoberfläche abzieht, so dass keine Bruchstücke
des abgefrästen Materials 3 auf der abgefrästen Bodenoberfläche verbleiben. Die Wand
60 wird mit ihrer Unterkante hydraulisch gegen die Bodenoberfläche angepresst, um
eine möglichst gute Abdichtung zu erzielen.
[0029] Am Maschinenrahmen 2 ist eine als Bandschuh 50 bezeichnete Bandschutz- und Stützeinrichtung
in einer Führung höhenverstellbar befestigt. Der Bandschuh 50 nimmt das hintere Ende
der ersten Transporteinrichtung 14 auf. Die Durchtrittsöffnung 56 des Walzenkastens
58 bildet eine erste Übergabestelle 5, an der das abgefräste Material von der Fräswalze
8 auf die erste Transporteinrichtung 14 übergeben wird.
[0030] Der Fahrstand befindet sich bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 oberhalb der Fräswalze
8, kann aber wie bei Straßenfräsmaschinen üblich auch im hinteren oder vorderen Bereich
des Maschinenrahmens 2 angeordnet sein.
[0031] Die Fign. 5 und 6 zeigen im Detail die erste Transporteinrichtung 14.
[0032] Die Transporteinrichtung 14 ist in einem vorzugsweise mittig angeordneten Schacht
9 des Maschinenrahmens 2 befestigt und kann leicht von dem Bandschuh 50 zu Wartungszwecken
demontiert werden und durch den Schacht 9 hindurch ausgebaut werden.
[0033] Die Transporteinrichtung 14 mit dem Fördergurt 15 weist eine Haube 22 auf, die gemeinsam
mit dem oberen Trum 15a des Fördergurtes 15 einen Kanalabschnitt 16a eines Kanals
16 bildet, der sich von dem Walzenkasten 58 bis zum Ende der zweiten Transporteinrichtung
18 erstreckt. Wie im einzelnen im Querschnitt der Fig. 7 entnehmbar ist, ist die Haube
22 der ersten Transporteinrichtung 14 mit Hilfe von Haubenträgern 44 an dem Rahmen
der ersten Transporteinrichtung 14 befestigt. Elastische Lippen 46 können an den Haubenträgern
44 beidseitig des Transportbandes befestigt sein und den oberen Trum 15a des Fördergurtes
15 im Randbereich über die gesamte Länge des oberen Trums 15a berühren.
[0034] In gleicher Weise kann auch die zweite Transporteinrichtung 18 mit einer Haube 26
versehen sein. Auf diese Weise kann der gesamte Kanal 16 staub- und gasdicht gegenüber
der Umgebung abgedichtet sein, auch wenn die Abdichtung des vorderen Kanalabschnitts
16b nur dann wirklich erforderlich ist, wenn noch eine nennenswerte Staubbildung im
vorderen Kanalabschnitt 16b überhaupt feststellbar ist.
[0035] Im oberen Bereich der Haube 22 in der Nähe des Abwurfendes aber noch mit Abstand
vor dem Abwurfende, weist die Haube 22 der ersten Transporteinrichtung 14 mindestens
einen Stutzen 23, 23a, 23b auf, an den mindestens ein Absaugkanal 24 anschließbar
ist. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird der Absaugkanal 24 aus zwei Absaugschläuchen
24a, 24b gebildet, die von den Stutzen 23a, 23b zur Eingangsseite eines Filtergehäuses
einer Filtereinrichtung 25 führen, die vorzugsweise im Bereich des vorderen Kanalabschnitts
16b auf die Haube 26 der vorderen Transporteinrichtung 18 aufgesetzt ist. Die Filtereinrichtung
25 besteht vorzugsweise aus mehreren, z.B. zehn Filterkartuschen 31, die vorzugsweise
parallel geschaltet sind, um eine große Filterfläche zu bilden. Das Sauggebläse 28
ist ausgangsseitig auf der Reinluftseite angeordnet und wird dadurch nur mit Reinluft
beaufschlagt. Dadurch dass das Sauggebläse 28 hinter der Filtereinrichtung 25 betrieben
wird, werden in vorteilhafter Weise Lagerschäden und eine Beschädigung der Lüfterschaufeln
und weiterer Gebläseelemente vermieden und eine im Vergleich zum Stand der Technik
erheblich höhere Standzeit der Absaugeinrichtung 20 erreicht. Dadurch, dass sich ein
Filterkuchen in der Filtereinrichtung 25 bilden kann, ist es auch möglich, die bei
der Fräsbearbeitung entstehenden Dämpfe nicht nur aus dem Bereich des Fahrstandes
zu entfernen, sondern auch innerhalb des sich bildenden Filterkuchens in der Filtereinrichtung
25 zu binden. Im Resultat wird demzufolge nicht nur die Staubbeladung, sondern auch
die Belastung der atembaren Luft durch Dämpfe durch die Absaugeinrichtung 20 in erheblichem
Umfang reduziert, so dass die Arbeitsplatzbedingungen in erheblichem Umfang verbessert
werden können. Ein Abluftstutzen 29 erlaubt es, die gereinigte Abluft direkt ins Freie
abzublasen. Alternativ kann die Reinluft an dem vorderen Ende der Filtereinrichtung
25 oder an dem vorderen Ende der vorderen Transporteinrichtung 18 abgeblasen werden.
Das Sauggebläse 28 ermöglicht eine hohe Luftförderleistung und erzeugt demzufolge
einen entsprechend hohen Unterdruck in dem hinteren Kanalabschnitt 16a und in dem
die Fräswalze 8 umgebenden Walzenkasten 58. Die beim Fräsvorgang entstehenden Stäube
und Dämpfe werden daher zuverlässig und mit hoher Effizienz über den Absaugkanal 24,
24a, 24b abgesaugt.
[0036] Im Bereich der ersten Übergabestelle 5, d.h. an dem unteren Ende der Haube 22 und
an der Durchtrittsöffnung 56 des Walzenkastens 58 bzw. des Bandschuhs 50 können flexible
Gummimatten die Übergabestelle 5 umfangsmäßig abdichten. Kleinere Undichtigkeiten
des Walzenkastens 58 bzw. zwischen dem Kanal 16 und dem Walzenkasten 58 sind unerheblich,
da durch den Unterdruck keine verunreinigte Luft austreten kann, sondern allenfalls
Luft aus der Umgebung angesaugt wird. Am oberen Ende der Haube 22 sind, wie am besten
aus Fig. 4 ersichtlich, als Trennmittel zwischen dem ersten und dem zweiten Kanalabschnitt
16a,16b flexible Klappen 36 vorgesehen, die einerseits das abgefräste Material 3 auf
dem Fördergurt 15 hindurchlassen und andererseits eine Luftströmung entgegen der Transportrichtung
der ersten Transporteinrichtung 14 verhindern. Falls nur ein einziges Transportband
vorgesehen ist, befinden sich die Trennmittel z.B. in der Mitte der einzigen Transporteinrichtung.
[0037] Um den hinteren Kanalabschnitt 16a an seinem oberen Ende möglichst gut abzudichten,
sind die Klappen 36 mit Schlitzen versehen. Vorzugsweise sind mehrere Klappen 36 hintereinander
angeordnet, um eine verbesserte Luftabdichtung zwischen den Kanalabschnitten 16a,16b
zu erreichen (Fig. 5).
[0038] Es versteht sich, dass die vorzugsweise aus Klappen 36 bestehenden Trennmittel innerhalb
des Kanals 16 auch an anderer Stelle, z.B. in Materialtransportrichtung hinter der
zweiten Übergabestelle 7 im Bereich der zweiten Transporteinrichtung 18 angeordnet
sein können. In diesem Fall sind die Absaugkanäle 24a,24b der Absaugeinrichtung 20
an der Haube 26 der zweiten Transporteinrichtung 18 in Materialtransporteinrichtung
stromaufwärts der Trennmittel, vorzugsweise in der Nähe der Trennmittel angeschlossen.
Der hintere Kanalabschnitt 16a endet somit an den Trennmitteln, die in Materialtransporteinrichtung
stromabwärts der Übergabestelle 7 angeordnet sind.
[0039] Der Fördergurt 15 wird, wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich ist, über Stützrollen
62,64 geführt, wobei der obere Trum 15a eine im wesentlichen U-förmige Rinne bildet,
indem die Stützrollen 64 entsprechend geneigt sind. Die untere Stützrolle 62 unterstützt
den unteren Trum 15b des Fördergurtes 15. Wie aus den Fign. 3 und 4 ersichtlich ist,
befinden sich auf der Oberfläche des Fördergurtes 15 Stege 17, die die Mitnahme des
abgefrästen Materials 3 auf dem Fördergurt 15 verbessern.
[0040] An dem oberen Ende der Transporteinrichtung 14 wird das abgefräste Material 3 an
der zweiten Übergabestelle 7 in einen Aufnahmetrichter 35 der zweiten Transporteinrichtung
18 übergeben, wodurch das abgefräste Material 3 über den Fördergurt 19 bis zum Abwurfende
gefördert wird und auf das Transportfahrzeug 10 entsorgt wird. In diesen Aufnahmetrichter
35 kann beispielsweise auch der Filterkuchen der Filtereinrichtung 25 über eine Klappe
37 im Filtergehäuse 33 entsorgt werden (Fig. 5). Alternativ kann der Filterkuchen
in eine aus einem Staubsammelsack bestehende Sammeleinrichtung 39 eingefüllt werden
(Fig. 6), die an einer Öffnung des Filtergehäuses 33 befestigt ist. Auch bei diesem
Ausführungsbeispiel kann bei Bedarf eine Klappe 37 im Boden des Filtergehäuses 33
vorgesehen sein.
[0041] Die Übergangsstelle an der Übergabestelle 7 ist von aus flexiblen Matten 30 bestehenden
Abdichtmitteln umschlossen, so dass die erste Transporteinrichtung 14 und die zweite
Transporteinrichtung 18 einen in Materialtransportrichtung durchgängigen umfangsmäßig
abgedichteten Kanal 16 bilden.
[0042] Die in den Fign. 2 und 3 dargestellte aus mehreren Filterkartuschen 31 bestehende
Filtereinrichtung 25 wird in von dem Bedienungspersonal wählbaren Zeitabständen, z.B.
bei Betriebsunterbrechungen, wie z.B. Wechsel des vorrausfahrenden Lastkraftwagens
10 oder Werkzeugwechsel auf manuellen Befehl hin, z.B. durch Vibration oder durch
Aufgabe eines Druckimpulses in Gegenstromrichtung gereinigt. Dabei wird der auf den
Filterkartuschen 31 aufsitzende Filterkuchen entfernt. Selbstverständlich kann der
Filterkuchen auch in Abhängigkeit des sich mit zunehmender Betriebsdauer der Filtereinrichtung
25 bildenden Druckverlustes, oder nach vorgegebenen Zeitabständen automatisch gereinigt
werden. Der von den Filterkartuschen 31 entfernte Filterkuchen kann aufgrund der Neigung
des Unterbodens des Filtergehäuses 33 zu dem hinteren Ende des Filtergehäuses 33 rutschen,
wo es beispielsweise über eine Klappe 37 und den Aufnahmetrichter 35 auf die vordere
Transporteinrichtung 18 entsorgt werden kann. Dabei ist es auch möglich, den Filterkuchen
zusätzlich durch ein Sprühmittel zu verdichten und den Zusammenhalt der abgeschiedenen
Partikel durch das Sprühmittel zu erhöhen. In vorteilhafter Weise wird der Filterkuchen
hinter den Trennmitteln auf die vordere Transporteinrichtung 18 aufgegeben.
[0043] Die Absaugschläuche 24a, 24b des Absaugkanals 24 treten, wie in Fig. 2 ersichtlich,
von zwei gegenüberliegenden Seiten in das Filtergehäuse 33 ein, wobei die Filterpatronen
31 von außen mit der staub- und dampfbeladenen Luft beaufschlagt werden.
1. Straßenfräsmaschine (1) zum Abfräsen von Fahrbahnen, mit
- einem Maschinenrahmen (2),
- einer an dem Maschinenrahmen (2) gelagerten Fräswalze (8),
- mindestens einer an dem Maschinenrahmen (2) angeordneten Transporteinrichtung (14,
18), die das abgefräste Material (3) von der Fräswalze (8) übernimmt, sowie
- einer Absaugeinrichtung (20) für die mit Stäuben und Dämpfen verunreinigte Luft,
wobei
- das abgefräste Material (3) auf der mindestens einen Transporteinrichtung (14, 18)
von einem Kanal (16) mit zwei Kanalabschnitten (16a,16b) umschlossen ist,
- die Absaugeinrichtung (20) an einen in Materialtransportrichtung hinteren Kanalabschnitt
(16a) des Kanals (16) angeschlossen ist und die beim Fräsen verunreinigte Luft an
der Fräswalze (8) und in dem hinteren Kanalabschnitt (16a) im wesentlichen in Materialtransportrichtung
absaugt, und wobei
- der vordere Kanalabschnitt (16b) von dem hinteren Kanalabschnitt (16a) mit Trennmitteln
zum weitgehenden Sperren einer Luftströmung abgetrennt ist, ohne dass der Transport
des abgefrästen Materials (3) behindert ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Absaugeinrichtung (20) aus einem Sauggebläse (28), einer Abscheideeinrichtung
für Feststoffe und einem Absaugkanal (24) besteht, der an den hinteren Kanalabschnitt
(16a) des Kanals (16) auf der Transporteinrichtung (14,18) angeschlossen ist,
dass das Sauggebläse (28) stromabwärts der Abscheideeinrichtung angeordnet ist, und
dass die Abscheideeinrichtung die abgeschiedenen Feststoffe auf die Transporteinrichtung
(18) in den in Materialtransportrichtung vorderen Kanalabschnitt (16b) nach den Trennmitteln
oder in eine Sammeleinrichtung (39) entsorgt und das Sauggebläse (28) die gereinigte
Luft in die Umgebung abbläst.
2. Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheideeinrichtung aus einer Filtereinrichtung (25) besteht und dass der sich
in der Filtereinrichtung (25) bildende Filterkuchen auf die Transporteinrichtung (18)
in dem vorderen Kanalabschnitt (16b) oder in die Sammeleinrichtung (39) entsorgbar
ist.
3. Fräsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (25) zwecks Reinigung mit einer Vibration oder einem impulsartigen
Gegendruck beaufschlagbar ist.
4. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Transporteinrichtung (14, 18) aus einem Transportband mit einem
Fördergurt (15, 19) besteht und dass der Kanal (16) aus gegen den Fördergurt (15,
19) oder gegen das Gehäuse der mindestens einen Transporteinrichtung (14, 18) abdichtenden
Hauben (22, 26) gebildet ist.
5. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Transporteinrichtung (18) das abgefräste Material am Ende der ersten
Transporteinrichtung (14) an einer Übergabestelle (7) übernimmt, und dass die Übergabestelle
(7) zwischen der ersten und der zweiten Transporteinrichtung (14, 18) mit flexiblen
Abdichtmitteln (30) umfangsmäßig abgedichtet ist, die an die Transporteinrichtung
(14, 18) angeschlossen sind, so dass ein durchgängiger Kanal über beiden Transporteinrichtungen
(14, 18) gebildet ist.
6. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennmittel zwischen dem hinteren Kanalabschnitt (16a) und dem vorderen Kanalabschnitt
(16b) der mindestens einen Transporteinrichtung (14, 18) aus mindestens einer flexiblen
Klappe (36) bestehen, die sich über den gesamten offenen Kanalquerschnitt des Kanalabschnitts
(16a) erstreckt.
7. Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten eines Transportbandes Haubenträger (44) für die Hauben (22, 26) befestigt
sind, die mit einer elastischen Lippe gegen den Fördergurt (15, 19) des Transportbandes
abgedichtet sind.
8. Verfahren zum Entsorgen von während der Fräsbearbeitung entstehenden Stäuben und Dämpfen
an einer Straßenfräsmaschine zum Abfräsen von Fahrbahnen, bei der das von einer Fräswalze
(8) abgefräste Material (3) über mindestens eine Transporteinrichtung (14, 18) entsorgt
wird,
durch Bilden eines Kanals (16) mit zwei Kanalabschnitten (16a,16b), der das abgefräste
Material (3) auf der Transporteinrichtung (14, 18) umgibt, und
durch Absaugen der mit Stäuben und Dämpfen verunreinigten Luft in einem hinteren Kanalabschnitt
(16a) des Kanals (16) in Transportrichtung des abgefrästen Materials (3),
durch Unterteilen der Kanalabschnitte (16a,16b) durch Trennmittel, die für das abgefräste
Material (3) durchlässig sind, dagegen eine Luftströmung zwischen den Kanalabschnitten
(16a,16b) unterbinden,
gekennzeichnet durch
das Zuführen der in dem hinteren Kanalabschnitt (16a) abgesaugten staubund dampfbeladenen
Luft zu einer Abscheideeinrichtung,
das Entsorgen der von der Abscheideeinrichtung abgeschiedenen Feststoffe in eine Sammeleinrichtung
(39) oder auf die Transporteinrichtung (14;18) in einem vorderen Kanalabschnitt (16b)
des Kanals (16) nach den Trennmitteln, und
das Abblasen der gereinigten Luft ins Freie durch ein stromabwärts der Abscheideeinrichtung angeordnetes Sauggebläse.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Luftstrom abgeschiedenen Feststoffe zu einem Filterkuchen verdichtet
werden, in den auch die abgesaugten Dämpfe eingebunden werden können.
1. Milling machine (1) for milling roads, with
- a machine frame (2),
- a milling drum (8) supported at the machine frame (2),
- at least one transport device (14, 18) arranged at the machine frame (2) which accepts
the milled material (3) from the milling drum (8), as well as
- a suction device (20) for the air polluted with dusts and vapors, whereby
- the milled material (3) on the at least one transport device (14, 18) is enclosed
by a channel (16) with two channel sections (16a, 16b),
- the suction device (20) is connected to a rear channel section (16a) of the channel
(16) in the direction of the material transport and sucks off the air polluted during
milling at the milling drum (8) and in the rear channel section (16a) essentially
in the direction of the material transport, and
- the forward channel section (16b) is separated from the rear channel section (16a)
by means of separating media in order to largely block any air current without impeding
the transport of the milled material (3).
characterized in that
the suction device (20) consists of a suction ventilator (28), a separator device
for solids and a suction channel (24) which is connected to the rear channel section
(16a) on the transport device (14, 18),
in that the suction ventilator (28) is arranged downstream of the separator device, and
in that the separator device disposes of the separated solids onto the transport device (18)
in the forward channel section (16b) downstream of the separating media in the direction
of the material transport or into a collecting device (39), and the suction ventilator
(28) blows off the cleaned air into the environment.
2. Milling machine in accordance with claim 1, characterized in that the separator device consists of a filtering device (25), and that the filter cake
forming in the filtering device (25) can be disposed of either onto the transport
device (18) in the forward channel section (16b) or into the collecting device (39).
3. Milling machine in accordance with claim 2, characterized in that the filtering device (25) can, for cleaning purposes, be charged with a vibration
or a pulsed counter pressure.
4. Milling machine in accordance with any of the claims 1 to 3, characterized in that the at least one transport device (14, 18) consists of a transport conveyor with
a conveyor belt (15, 19), and that the channel (16) is formed by hoods (22, 26) sealing
against the conveyor belt (15, 19) or against the housing of the at least one transport
device (14, 18).
5. Milling machine in accordance with any of the claims 1 to 4, characterized in that a second transport device (18) accepts the milled material at the end of the first
transport device (14) at a transfer point (7), and that the transfer point (7) between
the first and the second transport device (14, 18) is sealed in its circumference
with flexible sealing media (30) which are connected to the transport device (14,
18) so that a continuous channel is formed over both transport devices (14, 18).
6. Milling machine in accordance with any of the claims 1 to 5, characterized in that the separating media between the rear channel section (16a) and the forward channel
section (16b) of the at least one transport device (14, 18) consist of at least one
flexible flap (36) which extends across the entire open channel cross section of the
channel section (16a).
7. Milling machine in accordance with any of the claims 5 to 6, characterized in that hood supports (44) for the hoods (22, 26) are fastened to the sides of one transport
conveyor and are sealed against the conveyor belt (15, 19) of the transport conveyor
by means of an elastic lip.
8. Method for disposing of dusts and vapors developing during the milling operation on
a milling machine to work road surfaces which disposes of the milled material (3)
milled off by a milling drum (8) by means of at least one transport device (14, 18),
by forming a channel (16) with two channel sections (16a, 16b), which encloses the
milled material (3) on the transport device (14, 18), and
by sucking off the air polluted with dusts and vapors in a rear channel section (16a)
of the channel (16) in the transport direction of the milled material (3),
by dividing the channel sections (16a, 16b) by means of separating media which are
permeable to the milled material (3) but prevent an air current between the channel
sections (16a, 16b),
characterized by,
feeding the dust-laden and vapor-laden air sucked off in the rear channel section
(16a) to a separator device,
by disposing of the solids separated by the separator device into a collecting device
(39) or onto the transport device (14,18) in a forward channel section (16b) of the
channel (16), and
by blowing off the cleaned air into the open by means of a suction ventilator arranged
downstream of the separator device.
9. Method in accordance with claim 8, characterized in that the solids separated from the air current are compacted to a filter cake in which
the vapors extracted by suction can also be included.
1. Fraiseuse routière (1) pour fraiser des routes, comprenant
- un bâti de machine (2),
- un rouleau de fraisage (8) supporté au bâti de machine (2),
- au moins un moyen de transport (14, 18) disposé au bâti de machine (2), recevant
le matériau fraisé (3) du rouleau de fraisage (8), ainsi
- qu'un moyen aspirateur (20) pour l'air contaminé par des poussoirs et des vapeurs,
- le matériau fraisé (3) étant entouré sur ledit au moins un moyen de transport (14,
18) par un canal (16) présentant deux sections de canal (16a, 16b),
- le moyen aspirateur (20) étant raccordé à une section de canal arrière (16a) du
canal (16), vu en direction de transport du matériau, et l'air pollué en fraisant
étant aspiré au niveau du rouleau de fraisage (8) et étant aspiré dans ladite section
de canal arrière (16a) selon la direction de transport du matériau, et
- la section du canal avant (16b) étant séparée de la section de canal arrière (16a)
par des moyens de séparation afin de sensiblement bloquer un courant d'air sans que
le transport du matériau (3) fraisé soit entravé,
caractérisée en ce que
le moyen aspirateur (20) est formé par un ventilateur d'aspiration (28), un moyen
de ségrégation de solides et un canal d'aspiration (24) raccordé à la section de canal
arrière (16a) du canal (16) sur le moyen de transport (14, 18),
le ventilateur d'aspiration (28) est disposé à l'aval du moyen de ségrégation, et
le moyen de ségrégation dépose les solides ségrégés sur le moyen de transport (18)
dans la section du canal avant (16b), vu en direction de transport du matériau, par
derrière les moyens de séparation, ou dans un moyen collecteur (39), et le ventilateur
d'aspiration (28) laisse échapper l'air purifié dans l'environnement.
2. Fraiseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de ségrégation est formé par un moyen de filtre (25), et que le gâteau de
filtre se formant dans le moyen de filtre (25) peut être déposé sur le moyen de transport
(18) dans la section de canal avant (16b) ou dans le moyen de collection (39).
3. Fraiseuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'on peut appliquer une vibration ou une contre-pression pulsée audit moyen de filtre
(25) afin de le nettoyer.
4. Fraiseuse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'au moins un moyen de transport (14, 18) est formé par une bande de transport comprenant
une courroie de convoyeur (15, 19), et que ledit canal (16) est formé par des capots
(22, 26) étanchéifiant par rapport à ladite courroie de convoyeur (15, 19) ou par
rapport du boîtier dudit au moins un moyen de transport (14, 18).
5. Fraiseuse selon l'une des revendications 1 bis 4, caractérisée en ce qu'un deuxième moyen de transport (18) reçoit le matériau fraisé (3) à l'extrémité du
premier moyen de transport (14) à une position de transfert (7), et que ladite position
de transfert (7) est étanchéifiée selon le pourtour par des moyens étanchéifiants
flexibles (30) entre le premier et le deuxième moyen de transport (14, 18), qui sont
raccordés audit moyen de transport (14, 18) de manière à ce qu'un canal continu soit
formé au-dessus des deux moyens de transport (14, 18).
6. Fraiseuse selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les moyens de séparation entre la section de canal arrière (16a) et la section de
canal avant(16b) dudit au moins un moyen de transport (14, 18) sont formées par au
moins un abattant flexible (36) s'étendant sur toute la section transversale ouverte
du canal de la section de canal (16a).
7. Fraiseuse selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que des supports de capot (44) pour les capots (22, 26) sont fixés aux côtés d'une bande
de transport, une lèvre élastique étanchéifiant les supports par rapport à la courroie
de convoyeur (15, 16).
8. Procédé d'évacuation de poussoirs et de vapeurs produits pendant le fraisage au niveau
d'une fraiseuse routière pour le fraisage de routes, le matériau fraisé (3) par un
rouleau de fraisage (8) étant évacué par au moins un moyen de transport (14, 18),
par formant un canal (16) avec deux sections de canal (16a, 16b) entourant le matériau
fraisé (3) sur le moyen de transport (14, 18), et
par aspirant l'air pollué par poussoirs et vapeurs dans une section de canal arrière
(16a) du canal (16) dans la direction de transport du matériau fraisé (3),
par divisant les section de canal (16a, 16b) par des moyens de séparation perméables
au matériau fraisé (3), mais empêchant un courant d'air entre les sections de canal
(16a, 16b),
caractérisé par
l'alimentation de l'air aspiré dans ladite section de canal arrière (16a), chargé
de poussoirs et de vapeurs, à un moyen de ségrégation,
l'évacuation des solides ségrégés par le moyen de ségrégation dans un moyen collecteur
(39) ou sur le moyen de transport (14, 18) dans une section de canal avant (16b) du
canal (16) derrière les moyens de séparation, et
le décharge en souffle de l'air purifié dans l'environnement par un ventilateur d'aspiration
disposé en aval dudit moyen de ségrégation.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les solides ségrégés du courant d'air sont compactés pour former un gâteau de filtre
dans lequel l'on peut aussi intégrer les vapeurs aspirées.