[0001] Die Erfindung betrifft ein thermisch isolierendes Bauelement zum Einsatz in Trennfugen
zwischen lastaufnehmenden Bauwerksteilen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung.
[0002] In der DE 197 18 021 A1 ist ein thermisch isolierendes Bauelement beschrieben, das
zum Einsatz in Trennfugen zwischen lastaufnehmenden Bauwerksteilen wie beispielsweise
zwischen einer Gebäudedecke und einer Balkonbodenplatte vorgesehen ist. Dieses isolierende
Bauelement umfaßt einen Isolierkörper und Bewehrungsglieder, wobei das Bauelement
zur Aufnahme von Zug-, Druck- und Schubkräften dimensioniert ist. In dem Isolierkörper
sind, bezogen auf dessen Längsrichtung, in Abständen Edelstahllager zur Aufnahme von
Druck- und Schubkräften eingebettet, wobei die Edelstahllager einen oberen Bereich
und einen unteren Bereich aufweisen. Diese Bereiche haben in Querrichtung des Isolierkörpers
eine größere Erstreckung als ein dazwischen liegender mittlerer Bereich. Die Edelstahllager
liegen an den Längsseiten des Isolierkörpers derart frei, daß zwischen oberem Bereich
und unterem Bereich ein Zwischenraum zur Aufnahme von Material der Bauwerksteile gebildet
ist.
[0003] In der EP 0 831 183 A2 ist ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei zu betonierenden
Bauteilen beschrieben. Dieses Bauelement besteht aus einem zwischen dem zu betonierenden
Bauteil zu verlegenden Isolierkörper mit integrierten Bewehrungselementen, die quer
zur Längserstreckung des Isolierkörpers durch diesen hindurch verlaufen und jeweils
an beide Bauteile angeschlossen sind. Zur Lagefixierung der Bewehrungselemente sind
Einbaumodule vorgesehen, die jeweils einen Querkraftstab in seinem schrägen Verlauf
im Bereich des Isolierkörpers umgreifen und festlegen. Diese Einbaumodule sind in
Aussparungen des Isolierkörpers angeordnet und fixiert, wobei der Isolierkörper zum
vertikalen Einsetzen der Einbaumodule geteilt ausgebildet ist, und zwar entlang einer
die Aussparung durchquerenden Trennebene.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein thermisch isolierendes
Bauelement der gattungsgemäßen Art zu schaffen, dessen Herstellung und Einsatz in
die Schalung einfacher und kostengünstiger ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein thermisch isolierendes Bauelement mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist eine äußerst günstige Temperaturbeweglichkeit
zwischen den Bauwerksteilen gegeben. Trotz der einfachen Gestaltung der Druck- und
Schublager können Querkraftstäbe, die schräg durch den Isolierkörper verlaufen, entfallen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung besteht das Lager zur Aufnahme von Druck- und
Schubkräften aus einem Hüllkörper mit einer Füllung. Vorzugsweise ist der Hüllkörper
rohrförmig ausgebildet, wobei insbesondere eine Form als Flachrohr in Betracht zu
ziehen ist. Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann der Hüllkörper auch aus mindestens
einer Schale bestehen. Sofern lediglich eine Schale vorgesehen ist, so ist diese entsprechend
tief ausgebildet, um das notwendige Volumen für die Füllung aus dem gieß- oder spritzfähigen
aushärtbaren Material zu schaffen.
[0008] Es kann auch zweckmäßig sein, daß der Hüllkörper aus zwei Schalen besteht, die jeweils
separat mit einer Füllung versehen sind und mit ihren jeweils offenen Seiten gegeneinander
gefügt sind. In diesem Fall ist es vorteilhaft, daß die Schalen eine Form aufweisen,
die an den offenen Seiten jeweils spiegelbildlich ausgebildet ist. Dadurch ergibt
sich beim Zusammensetzen der jeweiligen Hälften nicht nur eine allseits geschlossene
Form des Hüllkörpers, sondern es werden auch Einbaufehler im Isolierkörper vermieden,
da die Oberkante und Unterkante des Lagers in gleicher Weise ausgebildet sind.
[0009] Als geeignete Materialien für den Hüllkörper kommen sowohl Kunststoffe als auch rostfreier
Stahl in Betracht. Beim Einsatz von Stahlblech ist der Hüllkörper vorzugsweise als
Tiefziehteil hergestellt und besitzt eine Blechdicke von ca. 0,5 mm. Der Hüllkörper
ist zweckmäßigerweise mit einem Faserzement ausgegossen, alternativ hierzu kann jedoch
der Hüllkörper auch mit einem Kunststoff gefüllt sein.
[0010] In bevorzugter Ausgestaltung ist an jeder Stirnseite des Lagers ein Vorsprung in
Richtung auf die lastaufnehmenden Bauwerksteile angeformt, d.h. der Vorsprung verläuft
quer zur Längsrichtung des Isolierkörpers. Diese Vorsprünge sind, bezogen auf die
sich quer zur Längsrichtung des Isolierkörpers erstreckenden Fläche des Lagers, diametral
an dieser Fläche angeformt, so daß sich ein Vorsprung an der Oberkante des Lagers
und der andere Vorsprung an der Unterkante des Lagers befinden. Es ist vorteilhaft,
daß das Maß des Lagers über seine Länge abzüglich der Vorsprünge mindestens annähernd
der Breite des Isolierkörpers entspricht, so daß die Vorsprünge über die Breite des
Isolierkörpers hervorstehen. Das Lager kann jedoch auch eine solche Länge aufweisen,
daß die am Lager gebildeten Schmalseiten aus der Kontur des Isolierkörpers hervorstehen.
[0011] In bevorzugter Ausgestaltung sind die Vorsprünge aus einer Verlängerung der Oberkante
und Unterkante des Lagers sowie aus einem bogenförmigen Übergang zur Stirnseite gebildet
und weisen am äußeren Ende eine Abrundung auf. Besonders günstige Eigenschaften bezüglich
der Temperaturbeweglichkeit werden erreicht, wenn das Flachrohr gerundete Schmalseiten
aufweist. Um die Lager bei der Herstellung des thermisch isolierenden Bauelementes
exakt zu positionieren und zu halten, ist es vorteilhaft, daß das Lager mit mindestens
einer in Längsrichtung des Isolierkörpers verlaufenden Öffnung versehen ist, die zur
Aufnahme einer Positionierleiste, eines Stabes oder dergleichen dient.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht eines thermisch isolierenden Bauelements,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts des Bauelementes mit lediglich einem
Zugelement und einem Druck- und Schublager, mit deren Erstreckung durch den Isolierkörper,
- Fig. 3
- ein als Flachrohr ausgebildeter Hüllkörper in der Ansicht auf dessen Flachseite,
- Fig. 4
- einen Hüllkörper gemäß Fig. 3 in der Ansicht auf dessen Schmalseite,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf den Hüllkörper gemäß Fig. 3,
- Fig. 6
- eine verkleinerte Darstellung des Hüllkörpers gemäß Fig. 3 bis 5 in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 7
- ein Druck- und Schublager, das aus einem mit einem aushärtbaren Material gefüllten
Hüllkörper gemäß Fig. 6 besteht,
- Fig. 8
- eine Ansicht auf einen Boden einer Ausführungsvariante eines Hüllkörpers in Form einer
Schale,
- Fig. 9
- eine stirnseitige Ansicht des Hüllkörpers gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Ausführungsvariante zu Fig. 9 mit abgerundeten Seitenwänden und geringerer Tiefe
der Schalenform zur Bildung eines Hüllkörpers,
- Fig. 11
- zwei spiegelbildlich gestaltete und mit einem aushärtbaren Material gefüllte Hüllkörper
gemäß Fig. 10 beim Zusammenfügen zu einem Druck- und Schublager,
- Fig. 12
- eine Ausführungsvariante zu Fig. 8 in Form eines Parallelogramms,
- Fig. 13
- ein Druck- und Schublager, das aus einem gefüllten Hüllkörper gemäß Fig. 8 und 9 besteht,
in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 14
- eine Ausführungsvariante zu Fig. 13 mit Öffnungen zur Aufnahme eines Positionierstabes.
[0013] In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines thermisch isolierenden Bauelements
1 gezeigt, wobei das Bauelement 1 einen Isolierkörper umfaßt, der aus einer oberen
Schicht 3 und einer unteren Schicht 4 besteht. Mit einem solchen aus zwei Schichten
3 und 4 bestehenden Isolierkörper 2, der somit aus einem Verbundwerkstoff besteht,
kann insbesondere den physikalischen Anforderungen unterschiedlicher Art am ehesten
Rechnung getragen werden. In der oberen Schicht 3 befinden sich Bewehrungselemente
zur Zugbewehrung 5, die im wesentlichen aus einem Edelstahlrohr 7, das sich quer durch
die obere Schicht 3 des Isolierkörpers 2 erstreckt, besteht und an seinen Enden die
Bewehrungsstäbe 8 für die Zugbewehrung aufnimmt.
[0014] In der unteren Schicht 4 sind, bezogen auf die Längserstreckung des Isolierkörpers
2, in regelmäßigen Abständen und vorzugsweise jeweils unterhalb der Zugbewehrung 5
Druckund Schublager angeordnet, welche, wie aus Fig. 1 deutlich wird, an den Längsseiten
der unteren Schicht 4 etwas hervorstehen und somit beim späteren Gießen der Bauwerksteile
in den Beton greifen. Die Form sowie der Aufbau der Druck- und Schublager 6 wird später
noch näher erläutert.
[0015] In Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts des Bauelementes 1 mit
lediglich einer Zugbewehrung 5 und einem Druck- und Schublager 6 dargestellt, wobei
mit gestrichelten Linien die Anordnung und der Verlauf der Zugbewehrung 5 sowie des
Druck- und Schublagers 6 durch die obere Schicht 3 und untere Schicht 4 des Isolierkörpers
2 deutlich gemacht ist. Es ist daraus ersichtlich, daß das Druck- und Schublager 6
die Form eines aufrecht stehenden Flachkörpers besitzt, wobei eine Schmalseite 14
an der Längsseite des Isolierkörpers 2 hervorsteht, und wobei an der Unterkante auf
der rückwärtigen Seite der unteren Schicht und an der Oberkante der Vorderseite der
Schicht 4 jeweils ein Vorsprung 17 an dem Druck- und Schublager 6 angeformt sind.
Es ergibt sich somit eine größere Länge L des Druck- und Schublagers 6 in der Erstreckung
quer zur Längsrichtung des Isolierkörpers 2 als die Breite B der unteren Schicht 4.
[0016] In Fig. 3, 4 und 5 sind unterschiedliche Ansichten eines Hüllkörpers 10 dargestellt,
der die Form für das Druck- und Schublager 6 in Fig. 2 bildet. Der Hüllkörper 10 ist
in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3, 4 und 5 als Flachrohr 12 dargestellt, das zwei
parallele Flachseiten 13 sowie zwei Schmalseiten 14 umfaßt, und dessen Höhe durch
eine Oberkante 15 und eine Unterkante 16 begrenzt ist. Durch eine Umformung im Bereich
der Oberkante 15 und der Unterkante 16, vorzugsweise durch einen Tiefziehvorgang,
sind Vorsprünge 17 gebildet, und zwar einer an der Oberkante 15 und einer an der Unterkante
16, wobei diese Vorsprünge 17 diametral gegenüberliegen. Die Vorsprünge 17 werden
somit durch eine Verlängerung der Oberkante 15 und Unterkante 16 sowie jeweils einen
bogenförmigen Übergang 18 zu der Schmalseite 14 hin gebildet, wobei das äußere Ende
19 der Vorsprünge 17 abgerundet ist.
[0017] Aus der Draufsicht gemäß Fig. 5 auf den Hüllkörper 10 wird deutlich, daß das Flachrohr
12 bezogen auf die Schmalseiten 14 eine Erstreckung von einer Länge L1 besitzt. Dieses
Maß L1 ist vorzugsweise größer als die Breite B der unteren Schicht 4 gemäß Fig. 2,
so daß sich damit bereits ein Eingriff in die angrenzenden Betonelemente erreichen
läßt. Bezogen auf die Vorsprünge 17 ist die Gesamtlänge L2 noch größer.
[0018] In den Fig. 6 und 7 ist jeweils perspektivisch der Hüllkörper 10 dargestellt, der
aus dem Flachrohr 12 gebildet ist. Während der in Fig. 6 gezeigte Hüllkörper 10 noch
ungefüllt ist, zeigt Fig. 7 den mit einer Füllung 11 ausgefüllten Hüllkörper 10, wobei
das Material der Füllung 11 ein gieß- und/oder spritzfähiges aushärtbares Material
ist. Dieses Material kann im wesentlichen ein formbeständiger Kunststoff von hoher
Festigkeit sein, es kommen jedoch auch Werkstoffe auf mineralischer Basis in Betracht
wie beispielsweise Faserzement. Ein mit einer solchen Füllung 11 versehener Hüllkörper
bildet somit ein Lager 6 zur Aufnahme von Druck- und Schubkräften.
[0019] Die Fig. 8 zeigt einen Hüllkörper 10, der als Schale 22 aus einem Boden 23 und einer
umlaufenden Seitenwand 24 gebildet ist. Die Fig. 9, die eine Seitenansicht dieses
aus einer Schale 22 gebildeten Hüllkörpers 10 zeigt, verdeutlicht, daß die Schale
an der dem Boden 23 gegenüberliegenden Seite 25 offen ist. Diese offene Seite 25 ermöglicht
das Befüllen der Schale 22 mit einer Füllung, so wie dies bereits zu Fig. 7 beschrieben
wurde. Aus Fig. 8 wird deutlich, daß die umlaufende Wand 24 geschlossen ist und ebenso
die Kontur mit Oberkante 15 und Unterkante 16 sowie den Vorsprüngen 17 und bogenförmigen
Übergängen 18 bildet, ebenso sind die äußeren Enden 19 gerundet. Die Schale 22 ist
vorzugsweise als Tiefziehteil hergestellt.
[0020] Eine alternative Ausgestaltung einer Schale 21 ist in Fig. 10 dargestellt, wobei
die Kontur in der Draufsicht derjenigen entspricht, die in Fig. 8 gezeigt ist. Gemäß
Fig. 10 ist lediglich die Schale 21 von geringerer Tiefe, wobei auch die dort vorgesehenen
Seitenwände 20 abgerundet sind. Für eine Hüllkörper 10 werden vorzugsweise zwei solcher
Schalen 21 zu einer Einheit zusammengefügt, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist. Zu
diesem Zweck werden zwei spiegelbildlich gestaltete Schalen 21 jeweils mit der Füllung
11 versehen und dann mit den Rändern entlang ihrer offenen Seite 25 aneinandergefügt.
Es ergibt sich damit ein Druck- und Schublager 6, das von der Kontur her auch im Bereich
der Schmalseiten 14 eine entsprechende Rundung aufweist.
[0021] Eine weitere alternative Gestaltung eines Druck- und Schublagers ist in Fig. 12 gezeigt,
wobei es sich dabei um eine Schale 26 handelt, die in der Draufsicht die Form eines
Parallelogramms aufweist. Der Boden 27 ist von einer umlaufenden Seitenwand 28 umgeben,
die ebenfalls geschlossen ist, wobei das Maß L1 zwischen zwei orthogonalen Linien
S1, S2, die durch das linke obere und rechte untere Eck verlaufen, gebildet ist, so
daß die jeweils seitlich über diese senkrechten Linien S1 und S2 überstehenden Konturen
des Parallelogramms die Vorsprünge 17 bilden. Nach dem Füllen des aus der Schale 26
gebildeten Hohlkörpers 10 mit einem Material, wie es zu Fig. 7 beschrieben wurde,
ergibt sich ein Druck- und Schublager 6, das zum Einsatz in einen Isolierkörper gemäß
Fig. 1 und 2 geeignet ist.
[0022] Die Fig. 13 zeigt ein Druck- und Schublager 6, das aus einer Schale 22 gemäß Darstellung
in Fig. 8 und 9 gebildet und mit einer Füllung 11 versehen ist. Die Fig. 14 zeigt
ein solches Druck- und Schublager 6, welches Öffnungen 9 aufweist, die in Richtung
der Längserstreckung des Isolierkörpers 2 der Fig. 1 und 2 verlaufen, wobei die Öffnungen
9 zur Aufnahme einer Positionierleiste, eines Stabes oder dergleichen zur Fixierung
vor dem Einbringen des den Isolierkörper bildenden Materials dient.
1. Thermisch isolierendes Bauelement (1) zum Einsatz in Trennfugen zwischen lastaufnehmenden
Bauwerksteilen, beispielsweise zwischen einer Gebäudedecke und einer Balkonbodenplatte
mit einem Isolierkörper (2), der Bewehrungsglieder enthält, wobei das Bauelement (1)
zur Aufnahme von Zug-, Druck- und Schubkräften dimensioniert ist, wobei in dem Isolierkörper
(2) bezogen auf dessen Längsrichtung in Abständen Lager (6) zur Aufnahme von Druck-
und Schubkräften eingebettet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (6) zur Aufnahme von Druck- und Schubkräften im wesentlichen aus einem
Gießund/oder spritzfähigen aushärtbaren Material bestehen, das im wesentlichen Kunststoff
oder mineralisches Grundmaterial umfaßt.
2. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (6) aus einem Hüllkörper (10) mit einer Füllung (11) besteht.
3. Bauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) rohrförmig ist.
4. Bauelement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) ein Flachrohr (12) ist.
5. Bauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) aus mindestens einer Schale (21, 22, 26) besteht.
6. Bauelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) aus zwei Schalen (21) besteht, die jeweils separat mit einer
Füllung (11) versehen sind und mit ihren jeweils offenen Seiten (25) gegeneinander
gefügt sind.
7. Bauelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (21) eine Form aufweisen, die an den offenen Seiten (25) jeweils spiegelbildlich
ausgebildet ist.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) aus Kunststoff besteht.
9. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) aus rostfreiem Stahl besteht und vorzugsweise als Tiefziehteil
hergestellt ist.
10. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (6) als Körper aus einem homogenen Material oder einem Verbundwerkstoff
besteht.
11. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) mit einem Kunststoff ausgegossen ist.
12. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkörper (10) mit einem Faserzement ausgegossen ist.
13. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längserstreckung des Isolierkörpers (2) an jeder Stirnseite des Lagers (6)
ein Vorsprung (17) in Richtung auf die lastaufnehmenden Bauwerksteile angeformt ist.
14. Bauelement nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (17), bezogen auf die sich quer zur Längsrichtung des Isolierkörpers
(2) erstreckende Fläche des Lagers (6), diametral an dieser Fläche angeformt sind,
so daß sich ein Vorsprung (17) an der Oberkante (15) des Lagers (6) und der andere
Vorsprung (17) an der Unterkante (16) des Lagers (6) befinden.
15. Bauelement nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Lagers (6) über seine Länge (L1) abzüglich der Vorsprünge (17) mindestens
annähernd der Breite (B) des Isolierkörpers (2) entspricht.
16. Bauelement nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (6) eine solche Länge (L1) aufweist, daß am Lager (6) gebildete Schmalseiten
(14) aus der Kontur des Isolierkörpers (2) hervorstehen.
17. Bauelement nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (17) aus einer Verlängerung der Oberkante (15) und Unterkante (16)
des Lagers (6) sowie aus einem bogenförmigen Übergang (18) zur Stirnseite gebildet
sind und am äußeren Ende (19) eine Abrundung aufweisen.
18. Bauelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flachrohr (12) gerundete Schmalseiten (14) aufweist.
19. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (6) mit mindestens einer in Längsrichtung des Isolierkörpers (2) verlaufenden
Öffnung (9) versehen ist, die zur Aufnahme einer Positionierleiste, eines Stabes oder
dergleichen dient.