[0001] Die Erfindung betrifft ein Rohrbruchventil zum Verschluss einer Druckleitung im Schadensfall
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Derartige Rohrbruchventile werden als Sicherung in Hydraulikleitungen eingebaut und
sperren die Hydraulikleitung bei einem schlagartigen Druckabfall des Druckmittels.
Hierdurch kann in hydraulisch betätigen Hebebühnen und Hebearmen bei einem Bruch einer
der Hydraulikleitungen ein Zurückfließen des Fluids in die defekte Leitung und ein
plötzliches Absinken der angehobenen Last verhindert und eine angehobene Last in ihrer
Position gehalten werden.
[0003] Ein Rohrbruchventil der eingangs genannten Art ist aus der EP 1 314 921 A2 bekannt.
In dem Rohrbruchventil ist ein federvorgespannter Ventilteller vorgesehen, der bei
einem hinreichend großen Druckabfall gegen die Federwirkung auf einen Ventilsitz gedrückt
wird und hierdurch einen Durchlassspalt des Druckmittels verschließt.
[0004] Bei dem Rohrbruchventil der EP 1 314 921 A2 erfolgt die Anbindung des Ventiltellers
an dem Ventilgehäuse über einen als Blechformteil ausgebildeten Einsatzkörper, der
von einem Sprengring gehalten wird. Der Einsatzkörper weist ein mittiges Durchgangsloch
für eine Schraube sowie weitere Durchgangslöcher für das Fluid auf. Der Ventilteller
ist auf den Gewindebolzen der Schraube gesetzt und wird von einer vorgespannten, zwischen
dem Einsatzkörper und dem Ventilteller angeordneten Ventilfeder in die Offenstellung
gedrückt, in der zwischen einem Außenkonusbereich des Ventiltellers und einem entsprechendem
Dichtsitz an der Unterseite des Ventilgehäuses ein Durchlassspalt verbleibt. Der Ventilteller
wird durch zwei auf den Gewindebolzen gesetzte Muttern gesichert und von einer zwischen
den Muttern und dem Ventilteller als Gegenfeder zur Ventilfeder vorgesehenen Spannfeder
gehalten.
[0005] Versuche zeigen jedoch, dass ein derartiges Rohrbruchventil keine hinreichende Sicherheit
gewähren kann. So tritt bereits in dem Bereich des mittigen Durchgangslochs des Einsatzkörpers
und dem Gewindebolzen ein erheblicher Abrieb bis hin zur völligen Zerstörung auf.
Weiterhin treten auch Undichtigkeiten und ein Abrieb an dem mittigen Durchgangsloch
des Ventiltellers auf. Undichtigkeiten in einem Rohrbruchventil können jedoch schnell
zu schwerwiegenden Folgeschäden führen, da in einem Hydrauliksystem bereits bei kleinen
Undichtigkeiten, bei denen nur einige Tropfen des Hydraulikfluids austreten, deutliche
Druckabfälle auftreten können.
[0006] Zudem ist die Einstellung des Duchlassspaltes durch den Benutzer aufwendig, da hierzu
der Schraubenkopf und die Muttern durch Einführen von Werkzeugen von beiden axialen
Enden verstellt werden müssen.
[0007] Die WO 02/16813 A1 zeigt ein Rohrbruchventil, bei dem der Ventilteller von der Ventilfeder
gegen die Sicherungsmutter ohne eine zusätzliche Gegenfeder gedrückt wird. Die Durchlassscheibe
kann hierbei sternförmig oder zahnradförmig ausgebildet sein.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rohrbruchventil zu schaffen, das eine
hohe Sicherheit gegenüber Beschädigungen und gegenüber einem Hydraulikverlust gewährleistet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein Rohrbruchventil nach Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche
beschreiben bevorzugte Weiterbildungen.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei dem in der EP 1 314 921 A2
gezeigten Rohrbruchventil die gemessenen Schäden bereits durch ein plastisches Durchbiegen
des als Blechformteil ausgebildeten Einsatzkörpers bzw. Durchlassscheibe auftreten.
Ein derartiges Blechformteil wird mit einer Dicke von etwa 0,8 mm realisiert. Hierbei
treten Biegebeanspruchungen dieses Teils bereits durch das Anziehen der Schraube und
der Muttern an, sowie weiterhin durch die Biegebeanspruchungen aufgrund des Fluidstroms,
wobei diese Beanspruchungen bei einem derartigen Blechformteil bei dauerhafter Belastung
zu plastischen Verformungen führen. Weiterhin konnte erfindungsgemäß festgestellt
werden, dass die axiale Überlappung des Gewindebereichs des Gewindebolzens und des
Einsatzkörpers bei der sich mit Axialspiel bewegenden Schraube zu einem starken Abrieb
an dem Einsatzkörper führt, wodurch ein ovales Loch entsteht und eine völlige Zerstörung
des Durchlassteils auftreten kann.
[0011] Erfindungsgemäß wird bereits durch die hohe Stabilität des Durchlassmittels gegenüber
den auftretenden Biegmomenten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Stand der
Technik erreicht. Das Durchlassmittel kann erfindungsgemäß vorteilhafterweise einteilig
mit dem Einschraubgehäuse, d.h. als Durchlassbereich des Einschraubgehäuses ausgebildet
sein, wodurch eine erhöhte Stabilität auftritt. Hierbei kann das erfindungsgemäße
Einschraubgehäuse mit dem Durchlassbereich dennoch weiterhin als Drehteil ausgebildet
sein, in dem z.B. entsprechende Bohrungen für den Durchtritt des Hydraulikfluids ausgebildet
sind. Alternativ hierzu ist auch der Einsatz eines zusätzlichen Durchlasskörpers bzw.
einer Durchlassscheibe mit entsprechender Dicke möglich, die sowohl eingesetzt als
auch eingeschraubt werden kann.
[0012] Vorteilhafterweise ist die axiale Dicke des als Führung wirkenden Durchgangslochs
größer oder gleich seiner radialen Breite, so dass es gut geführt ist ohne wesentliche
Verkippungen. Die Dicke kann z.B. größer/gleich 1,6 mm sein.
[0013] Erfindungsgemäß ist weiterhin der Ventilteller nicht mit Axialspiel, sondern starr
auf dem Bolzen befestigt. Dies kann zum einen durch eine einteilige Ausbildung oder
feste Verbindung des Ventiltellers mit dem Bolzen erfolgen, wobei in diesem Fall die
Mutter am anderen Ende des Bolzens vorgesehen ist und zur Einstellung des Axialspiels
gedreht wird. Alternativ hierzu kann der Ventilteller auch als Mutter auf das Gewinde
des Bolzens gedreht sein und somit durch den Gewindeeingriff spielfrei aufgenommen
sein. Hierbei ist vorteilhafterweise ein zusätzliche Sicherung bzw. Klemmsicherung
vorgesehen, z.B. durch Ausbildung als Sicherungsmutter mit einem Kunststoffbereich
oder eine Klemmwirkung durch einen zylindrischen geschlitzten Ansatz. Indem erfindungsgemäß
kein Axialspiel zwischen dem Ventilteller und einem Gewinde auftritt, kann auch nicht
der bei den eingangs genannten Druckschriften erfolgende Abrieb zwischen Ventilteller
und Gewinde und weiterhin auch kein Hydraulikverlust durch entlang des Gewindes strömendes
Fluid auftreten.
[0014] Eine Einstellbarkeit von einer Seite wird durch eine Verdrehsicherung erreicht. Dies
kann bei beiden erfindungsgemäßen Ausbildungen, d.h. sowohl der starren Ausbildung
des Ventiltellers mit dem Bolzen als auch der Ausbildung des Ventiltellers als Mutter
erfolgen. Hierzu kann zum einen ein Passstift in den Ventilteller außermittig eingepresst
und in dem Einschraubgehäuse fixiert werden, z.B. in einer Bohrung des Durchlassmittels.
Weiterhin kann z.B. auch einen Formschluss, z.B. eine Abflachung, zwischen dem Bolzen
und dem Durchlassmittel erfolgen.
[0015] Erfindungsgemäß ist weiterhin erkannt worden, dass bei der EP 1 314 921 A2 und der
WO 02/16813 A1 der Abrieb in dem mittigen Durchgangsloch der Durchlassscheibe durch
das Gewinde des Bolzens verursacht wird, der bei der Beströmung des Ventiltellers
in dem Loch arbeitet und dieses bis zur völligen Zerstörung verschleißen kann. Erfindungsgemäß
weist vorteilhafterweise der Bolzen über die gesamte Länge des mittleren Durchgangslochs
des Durchlassmittels einen gewindefreien Schaftbereich auf, so dass hier kein Abrieb
durch das Gewinde auftreten kann.
[0016] Das erfindungsgemäße Einschraubgehäuse kann insbesondere eine Einschraubverschraubung
sein, die mit ihrem Außengewinde in ein Bauteil eingedreht wird und zur Aufnahme eines
Rohres dient. Weiterhin kann das Einschraubgehäuse auch eine Ventileinschraubgehäuse
sein, das mit seinem Außengewinde vollständig in ein Innengewinde des Bauteils eingedreht
wird, z.B. mit einer Fixierung über Klebstoff auf seinem Außengewinde, wobei von außen
an der Bohrung ein zusätzliches Fitting für die Aufnahme eines Anschlussrohrs angesetzt
wird.
[0017] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einigen Ausführungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a, b
- einen Axialschnitt und eine Draufsicht auf ein Rohrbruchventil gemäß einer ersten
Ausführungsform mit Einstellmutter und Passstift;
- Fig. 2 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren Ausführungsform mit Einstellschraube, Passstift
und Ventilteller als Mutter im Axialschnitt und in der Draufsicht;
- Fig. 3 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 2 abgewandelten Ausführungsform
mit höher positionierter Einstelleinrichtung;
- Fig. 4 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 2 abgewandelten Ausführungsform
mit einem zusätzlichen Sprengring als Verliersicherung des Ventiltellers;
- Fig. 5 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 4 abgewandelten Ausführungsform
mit höher positionierter Einstelleinrichtung;
- Fig. 6 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 2 abgewandelten Ausführungsform
mit einer zusätzlichen Hutmutter als Verliersicherung des Ventiltellers;
- Fig. 7 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 6 abgewandelten Ausführungsform
mit höher positionierter Einstelleinrichtung;
- Fig. 8 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren Ausführungsform mit Einstellschraube und
geschlitztem Ansatz am Ventilteller im Axialschnitt und in der Draufsicht;
- Fig. 9 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 8 abgewandelten Ausführungsform
mit einem zusätzlichen Sprengring als Verliersicherung des Ventiltellers;
- Fig. 10 a, b
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 8 abgewandelten Ausführungsform
mit einer zusätzlichen Hutmutter als Verliersicherung des Ventiltellers;
- Fig. 10 c, d
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 4 abgewandelten Ausführungsform
mit eingedrehtem Einsatzkörper;
- Fig. 11 a, b
- ein Rohrbruchventil für ein Hydrauliksystem gemäß einer weiteren Ausführungsform mit
Einstellmutter und abgeflachtem Bolzen am Ventilteller;
- Fig. 12 a, b
- Rohrbruchventile gemäß weiterer Ausführungsformen mit von unten eingesetztem und von
oben einstellbarem Einsatz mit a) einem Passstift als Verdrehsicherung, b) zwei Passstiften
als Verdrehsicherung;
- Fig. 12 c
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren Ausführungsform mit zwei Federn;
- Fig. 12 d
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren, gegenüber Fig. 12a abgewandelten Ausführungsform
mit abgeflachtem Bolzen statt Passstift als Verdrehsicherung im Axialschnitt und Radialschnitte
X-X gemäß zweier Ausführungsformen;
- Fig. 13 a
- ein Rohrbruchventil gemäß einer weiteren Ausführungsform im Axialschnitt mit Durchlassscheibe
und Ventilteller mit geschlitzten Ansatz;
- Fig. 13 b
- eine gegenüber Fig. 13 a geänderte Ausführungsform als Ausschnitt des relevanten Bereichs;
- Fig. 13 c
- eine gegenüber Fig. 13 a abgewandelte Ausführungsform als Ausschnitt des abgewandelten
Bereichs;
- Fig. 14 a, b, c, d
- verschiedene Ausführungsformen von Durchlassscheiben in den Fig. 13 a bis c;
- Fig. 15 a bis h
- verschiedene Ausführungsformen von Rohrbruchventilen zum Einsatz in eine Bohrung;
- Fig. 16
- eine Einbausituation der Rohrbruchventile aus Fig. 15 a bis h;
- Fig. 17
- eine Einbausituation der Rohrbruchventile aus den Fig. 1 bis 14.
[0018] Das in Fig. 1 gezeigte Rohrbruchventil 1 dient zum Verschluss einer Hydraulikleitung
bei einem plötzlichem Druckabfall, wie er in der Regel bei einem Rohrbruch auftritt.
Das Rohrbruchventil 1 weist eine Einschraubverschraubung 2 mit einem sich in Axialrichtung
durchgängig erstreckenden, im wesentlichen zylindrischen Gehäuseinnenraum 3 auf. Bei
dieser Ausführungsform ist unterhalb eines oberen Anschlusses bzw. Eingangsanschlusses
5 ein Durchlassbereich 4 mit beliebig vielen, z.B. sechs in Umfangsrichtung verteilt
angeordneten Bohrungen 6 und einem mittleren Durchgangsloch 7 einteilig mit der Einschraubverschraubung
2 ausgebildet. Ein Ventilteller 9 ist mit einem Bolzen 10 einteilig ausgebildet oder
starr verbunden.
[0019] Der Bolzen 10 ragt durch das mittlere Durchgangsloch 7 des Durchlassbereiches 4 und
ist an seinem anderen, d.h. oberen Ende mit einer Einstellmutter 12 gesichert. Eine
Ventilfeder 14 ist als Schraubenfeder um den Bolzen 10 gelegt, stützt sich an der
Unterseite des Durchlassbereichs 4 ab und drückt den Ventilteller 9 mit einer Vorspannkraft
nach unten, so dass die Einstellmutter 12 auf der Oberseite des Durchlassbereiches
4 zur Anlage kommt. Zwischen einem Außenkonus 15 des Ventiltellers 9 und einem Dichtsitz
16 der Einschraubverschraubung 2 wird somit ein Durchlassspalt S gebildet, solange
die Ventilfeder 14 den Ventilteller 9 in der in Fig. 1 a gezeigten Offenstellung hält.
Falls eine Druckdifferenz zwischen dem unteren Anschluss bzw. dem Bereich unterhalb
des Ventiltellers und dem als Schlauchanschluss dienenden oberen Anschluss 5 des Rohrbruchventils
1 einen Grenzwert überschreitet, wird die Ventilfeder 14 zusammengedrückt, so dass
der Außenkonus 15 auf dem Dichtsitz 16 zur Anlage kommt und den Durchlassspalt S verschließt.
Das Axialspiel bzw. der Durchlassspalt S wird durch Verdrehen der Einstellmutter 12
auf dem Bolzen 10 eingestellt, wozu als Werkzeug ein Rohrsteckschlüssel durch den
oberen Anschluss 5 in den Innenraum 3 auf die Mutter 12 gesetzt werden kann.
[0020] Der Bolzen 10 kann in dieser Ausführungsform sowie entsprechend den Ausführungsformen
der Figuren 11, 12, 15 a bis d durchgängig als Gewindebolzen oder aber mit einem durch
das Durchlassmittel geführten gewindefreien Schaftbereich 10b und einem Gewindebereich
10a zur Aufnahme der Mutter ausgebildet sein.
[0021] Erfindungsgemäß wird eine Einstellung des Durchlassspaltes S von dem oberen Anschluss
5 her ohne Gegenhalten des Ventiltellers 9 ermöglicht, indem als Verdrehsicherung
ein Passstift 20 in ein an der Oberseite des Ventiltellers 9 ausgebildetes Sackloch
21 eingepresst ist und - wie der Draufsicht der Fig. 1 b zu entnehmen ist - in eine
der Bohrungen 6 ragt. Bei Drehen der Einstellmutter 12 stützt sich der Passstift 20
an dem Durchlassbereich 4 der Einschraubverschraubung 2 ab und hält somit den Ventilteller
9 gegen.
[0022] Am unteren Ende der Einschraubverschraubung 2 ist ein Filterfitting 24 aus z.B. Aluminium
dichtend eingeschraubt, dessen oberer Eingangsanschluss 25 den Innenraum 3 der Einschraubverschraubung
2 mit seinen um 90 ° abgewinkelten Ausgangsanschlüssen 26 verbindet, an denen Filter
27 zum Filtern von in der Hydraulikflüssigkeit enthaltenen Teilchen, insbesondere
Abriebteilchen der Metallteile oder Dichtungen, von außen aufgesetzt sind. Die Filter
27 werden hierbei in dem eingeschraubten Zustand durch die Einschraubverschraubung
2 gesichert.
[0023] Zum Anschluss an einen Anschlussstutzen eines in Fig. 17 gezeigten Bauteils 30, z.B.
einem Hydraulikzylinder, kann gemäß Fig. 1 a wahlweise gemäß der linken Seite der
Zeichnung eine Schneidkante 32 ausgebildet oder gemäß der rechten Seite ein O-Ring
34 in einer O-Ringnut 35 zur Dichtung vorgesehen sein. Das Rohrbruchventil 1 wird
über sein Außengewinde 36 in ein Innengewinde 37 einer Bohrung 38 des Bauteils 30
eingeschraubt.
[0024] Erfindungsgemäß weist der Durchlassbereich 4 ein hinreichende Steifigkeit aus, so
dass er bei den zulässigen Biegebeanspruchungen durch das Anziehen der Einstellmutter
12 sowie der durch das Hydraulikfluid ausgeübten Beanspruchungen biegesteif ist. Der
Durchlassbereich kann hierzu z.B. eine Dicke von 1,6 mm aufweisen; weitere Ausführungen
hierzu erfolgen weiter unten mit Bezug zu Fig. 6a .
[0025] Bei der Ausführungsform der Fig. 2 entspricht der Aufbau, insbesondere die Einschraubverschraubung
2 und der Durchlassbereich 4 im wesentlichen denjenigen von Fig. 1. Anders als in
Fig. 1 ist der Ventilteller 39 als Dichtungsmutter ausgebildet. Eine Schraube 40 weist
einen sich oben auf dem Durchlassbereich 4 der Einschraubverschraubung 2 abstützenden
Schraubenkopf 41 und einen Bolzen 45 mit einem oberen gewindefreien Schaftbereich
42 und einem unteren Gewindebereich 43 auf. Der Schaftbereich 42 ist durch das mittige
Durchgangsloch 7 des Durchlassbereichs 4 gesteckt, der untere Gewindebereich 43 ist
in den Ventilteller 39 geschraubt und wird durch einen Kunststoffring 44, z.B. aus
Nylon, des Ventiltellers 39 gesichert. Durch diese Sicherung kann sich die Schraube
40 nicht lockern und in axialer Richtung nach oben drehen, so dass sich auch der Ventilteller
39 nicht lösen kann. Der Passstift 20 ist in eine Sackbohrung 21 des Ventiltellers
39 gepresst.
[0026] Eine Einstellung des Axialspiels bzw. Durchlassspaltes S erfolgt wiederum von oben,
indem ein Benutzer einen Schraubendreher durch den oberen Anschluss 5 in den Gehäuseinnenraum
3 einführt, auf den Schraubenkopf 41 setzt und die Schraube 40 in dem Ventilteller
39 dreht, der wiederum durch den mindestens einen Passstift 20 in einer der Bohrungen
6 des Durchlassbereiches 4 verdrehsicher gehalten ist.
[0027] Die Ausführungsform der Fig. 3 entspricht im Wesentlichen derjenigen der Fig. 2,
wobei der Durchlassbereich 4 und der Absatz 46 der Einschraubverschraubung mit dem
Dichtsitz 16 in dem Gehäuseinnenraum höher angeordnet sind. Erfindungsgemäß kann grundsätzlich
eine beliebige bzw. geeignete Positionierung dieser Elemente in der Einschraubverschraubung
2 erfolgen, die den jeweiligen Anforderungen, insbesondere bezüglich der Zugänglichkeit
oder Erreichbarkeit des jeweiligen Einstellmittels 12 bzw. 41 entspricht. Bei der
Ausführungsform der Fig. 3 wird ein Absatz 47 für ein Anschlussrohr direkt durch die
Oberseite des Durchlassbereichs 4 gebildet, wohingegen dieser in Fig. 1 höher als
der Durchlassbereich 4 liegt.
[0028] Bei der Ausführungsform der Figuren 4, 5 ist gegenüber den Figuren 2, 3 am unteren
Endbereich des Bolzens 45 in einer Sprengringnut ein Sprengring 48 eingesetzt, der
eine zusätzliche Verliersicherung für den als Mutter ausgebildeten Ventilteller 39
bildet.
[0029] Bei der Ausführungsform der Figuren 6 und 7 ist gegenüber den Ausführungsformen der
Figuren 2, 3 eine Hutmutter 53 als Verliersicherung auf das untere Ende des Bolzens
45 gesetzt.
[0030] Wie in Fig. 6a eingezeichnet, ist bei den Ausführungsformen 1 bis 12 eine als Führung
wirkende axiale Länge I des mittigen Durchgangslochs 7 bzw. des Durchlassbereichs
4 vorzugsweise größer oder gleich einer radialen Breite d des mittigen Durchgangslochs
7 für den Bolzen 10 bzw. 45. Hierdurch wird die hinreichende Steifigkeit des Durchlassbereichs
4 zur Verhinderung einer plastischen Verformung erreicht und insbesondere eine hinreichend
genaue Führung des Bolzens, insbesondere des gewindefreien Schaftbereichs 42 in dem
Durchlassbereich 7, sicher gestellt, was zu vernachlässigbaren Kippwinkeln des Bolzens
in dem Durchgangsloch 7 führt.
[0031] Bei der Ausführungsform der Fig. 8 ist bei ansonsten entsprechendem Aufbau wie denjenigen
der Fig. 2, 3 der Ventilteller 39 zur Sicherung der Schraube 40 mit einem zylindrischen,
geschlitzten Ansatz 55 versehen, durch den der Gewindebereich 43 des Bolzens 45 gedreht
wird und der diesen hierdurch als Sicherung klemmt. In den Figuren 9 und 10 sind wiederum
weitere, gegenüber Fig. 8 abgewandelte Ausführungsformen gezeigt, in denen - entsprechend
den Ausführungsformen der Figuren 5, 6 - ein Sprengring 48 bzw. eine Hutmutter 53
als Verliersicherung für den Ventilteller auf den Bolzen 45 aufgesetzt ist.
[0032] Die Figuren 10 c und d zeigen eine Ausführungsform im Axialschnitt und Radialschnitt
X-X, bei der eine Schraube 40 gemäß Fig. 2 a, b bis 4 a, b mit einem Sprengring 48
entsprechend Fig. 4 a, b vorgesehen ist. Hierbei ist jedoch anstelle eines Durchlassbereichs
ein Durchlassteil 56 mit einem Außengewinde 57 in ein Innengewinde 58 der Einschraubverschraubung
2 eingedreht. Das Außengewinde 57 wird in das Innengewinde 58 verdrehsicher aufgenommen,
indem es durch Körnerschlag gesichert oder geklebt wird. Hierbei tritt keine Querschnittsverengung
durch einen Sprengring auf.
[0033] Bei der Ausführungsform der Fig. 11 ist gegenüber der Ausführungsform der Fig. 1
ein Bolzen 50 mit einer Abflachung 52 vorgesehen. Entsprechend weist das Durchgangsloch
54 des Durchlassbereiches 4 eine entsprechende Abflachung zur formschlüssigen Aufnahme
des abgeflachten Bolzens 50 auf. Hierdurch wird eine Verdrehsicherung des Bolzens
50 in dem mit der Einschraubverschraubung 2 einteilig ausgebildeten Durchlassbereich
4 erreicht. Somit kann gegenüber der Ausführungsform der Fig. 1 der Passstift 20 entfallen.
[0034] Der abgeflachte Bolzen 50 wird durch das mittige Durchgangsloch 54 des Durchlassbereichs
4 gesteckt, die Einstellmutter 12 von oben aufgesetzt und angezogen, wobei auch hier
nachträglich eine jederzeitige Einstellung und Änderung des Durchlassspaltes S von
oben mittels eines Rohrsteckschlüssels durch Drehen der Einstellmutter 12 möglich
ist.
[0035] Die Ausführungsformen der Fig. 12 a bis 12 d weisen einen ähnlichen Aufbau wie Fig.
1 auf, jedoch ist der Ventilteller 9 jeweils am unteren Ende der Einschraubverschraubung
2 angeordnet. Ein Filterfitting ist entsprechend nicht vorgesehen. Fig. 12 a entspricht
ansonsten Fig. 1a, Fig. 12b weist demgegenüber zwei Passstifte 20 auf, die zur Verdrehsicherung
in den Ventilteller 9 eingepresst und in gegenüber liegenden Bohrungen 6 eingesetzt
sind. Hierdurch wird eine etwas höhere Stabilität der Verdrehsicherung bei Verdrehen
der Mutter 12 erreicht. Eine derartige Anbringung von zwei oder mehr Passstiften ist
grundsätzlich bei allen Ausführungsformen mit Passstift möglich.
[0036] Die Ausführungsform der Fig. 12 c ist gegenüber derjenigen der Fig. 12a dahingehend
abgeändert, dass zusätzlich zu der Ventilfeder 14 eine obere Zusatzfeder 82 vorgesehen
ist, die zwischen der Einstellmutter 12 und dem Durchlassbereich 4 angeordnet ist.
Hierdurch kann bei einem Druckanstieg an dem oberen Anschluss 5, der einen vorgegebenen
Solldruck übersteigt, durch Zusammendrücken der oberen Zusatzfeder 82 eine Vergrößerung
des Durchlassspaltes S ermöglicht werden, ohne die Wirkung der unteren Ventilfeder
14 zu beeinträchtigen.
[0037] Bei der Ausführungsform der Fig. 12 d ist als Verdrehsicherung anstelle des Passstiftes
20 in dem Bolzen 10 ein Formschluss, z.B. eine Abflachung 52 ausgebildet, die von
dem Durchlassbereich 4 formschlüssig aufgenommen wird, wie es bereits bei der Ausführungsform
der Fig. 11 beschrieben wurde. Bei Fig. 12 d und auch bei Fig. 11 kann gemäß dem Schnitt
X-X ein beliebiger Formschluss, z.B. als Abflachung oder als Sechseck, ausgebildet
sein.
[0038] Die Fig. 13 a bis 13 c zeigen weitere Ausführungsformen, bei denen der Ventilteller
39 als Sicherungsmutter, entsprechend der Ausführungsform der Fig. 2 bis 11, ausgebildet
ist. Bei diesen Ausführungsformen ist als Durchlassmittel jedoch eine Durchlassscheibe
94 zwischen einem Schraubenkopf 96, gegebenenfalls mit Unterlegscheibe, und einer
Ventilfeder 14 vorgesehen, die den Ventilteller 39 gegenüber der Durchlassscheibe
94 verspannt. Hierbei schnappt die Ventilfeder 14 beim Einsetzen in einen entsprechenden
Absatz 9 am unteren, äußeren Rand 99 der Durchlassscheibe 94 ein.
[0039] Gemäß der Ausführungsform der Fig. 13 a kann der Ventilteller 39 mit einem zylindrischen,
geschlitzten Absatz 55 zur klemmenden Sicherung des Bolzens 45, oder gemäß Fig. 13
c als Sicherheitsmutter 39 zur klemmenden Sicherung des Bolzens 45 ausgebildet sein.
Die Schraubenfeder 14 kann gemäß Fig. 13 a im Wesentlichen zylindrisch oder entsprechend
Fig. 13 b sich nach oben verjüngend, d.h. mit progressiver Kennlinie, ausgebildet
sein.
[0040] In Fig. 14 a bis d sind mehrere mögliche Ausbildungen der Durchlassscheibe 94 mit
Durchlassbereichen und mittigem Durchgangsloch 105 zum Durchsetzen des Bolzens gezeigt.
Gemäß Fig. 14 a, 14 b kann ein Stern mit radial nach außen verlaufenden Speichen 102,
z.B. drei oder sechs Speichen 102 und Lücken 104 zwischen diesen vorgesehen sein.
Weiterhin können gemäß Fig. 14 c um das mittige Durchgangsloch 105 verteilt Bohrungen
100 ausgebildet sein. Gemäß Fig. 14 d kann die Durchlassscheibe 94 auch im Wesentlichen
zahnradförmig ausgebildet sein. Bei den Ausführungsformen der Fig. 12 a, b, d werden
die Durchlassbereiche zusammen mit der Innenwand der Einschraubverschraubung 102 gebildet.
[0041] Die Rohrbruchventile 101 der Fig. 15 a bis h weisen anders als die oben beschriebenen
Ausführungsformen keine Einschraubverschraubung, sondern ein in axialer Richtung kleines
Ventileinschraubgehäuse 102 auf; ansonsten sind Ausbildungen der Rohrbruchventile
101 entsprechend den obigen Beispielen, allerdings ohne Filtereinsatz 24, möglich.
Die Rohrbruchventile 101 werden jeweils gemäß Fig. 16 an ihrer Außenseite, d.h. einem
Außengewinde 103, mit Klebstoff versehen und in ein Innengewinde 37 einer Bohrung
38 des Hydraulikzylinders 30 eingesetzt, so dass das Ventileinschraubgehäuse 102 vollständig
in der Bohrung 38 aufgenommen ist. Nachfolgend wird durch Drehen der Einstellmutter
12 bzw. des Schraubenkopfes 41 der Durchlassspalt S eingestellt. Danach wird von außen
ein Fitting 108 eingeschraubt.
[0042] Bei Fig. 17 wird zunächst die Einschraubverschraubung 2 eingeschraubt und nachfolgend
durch Drehen der Einstellmutter 12 bzw. des Schraubenkopfes 41 der Durchlassspalt
S eingestellt. Die Spalteinstellung kann aufgrund der bekannten Gewindesteigung sehr
genau vorgenommen werden. Bei unbekannter Einstellung des Durchlassspaltes S kann
gegebenenfalls zunächst das Gewinde auf Anschlag gedreht und danach in die gewünschte
Stellung gedreht werden.
[0043] Bei beiden Ausführungsformen von Fig. 16 und Fig. 17 wird auf die Einschraubverschraubung
2 bzw. das Fitting 108 wiederum eine Überwurfmutter 110 zum Anschluss eines Anschlussrohres
112 aufgeschraubt, an das wiederum ein Rohr 114 angesetzt wird.
1. Rohrbruchventil für ein Hydrauliksystem, das aufweist:
ein Einschraubgehäuse (2, 102) mit einem Gehäuseinnenraum (3), einen axial verschiebbaren
Ventilteller (9, 39) zum Verschließen des Gehäuseinnenraums (3),
einen Bolzen (10, 45) und eine auf den Bolzen (10, 45) aufgeschraubte Mutter (12,
39), wobei der Bolzen und die Mutter zur Einstellung eines Durchlassspaltes (S) zwischen
dem Ventilteller (9, 39) und einem Ventilsitz (16, 76) des Einschraubgehäuses (2,
102) vorgesehen sind, ein gehäusefest vorgesehenes Durchlassmittel (4, 56, 94) mit
Durchlässen (6) für das Hydraulikfluid, und
eine zwischen dem Ventilteller (9) und dem Durchlassmittel (4, 56, 94) angeordnete,
vorgespannte Ventilfeder (14), die den Ventilteller (9) unter Ausbildung des Durchlassspaltes
(S) in die Offenstellung drückt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Durchlassmittel (4, 56, 94) gegenüber dem Anziehmoment zwischen Mutter (12, 39)
und Bolzen (10, 45), der Federkraft der Ventilfeder (14) und dem Hydraulikdruck biegesteif
ist, und
der Ventilteller (9) ohne Axialspiel mit dem Bolzen (10) verbunden ist.
2. Rohrbruchventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlassspalt (S) durch Drehen der Mutter (12, 39) oder eines Schraubenkopfes
(41) von lediglich einem Anschluss (5) her einstellbar ist.
3. Rohrbruchventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassmittel ein mit dem Einschraubgehäuse (2, 102) einteilig ausgebildeter
Durchlassbereich (4) ist.
4. Rohrbruchventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (6) in dem Durchlassbereich (4) um dessen mittiges Durchgangsloch (7)
ausgebildete Bohrungen (6) sind.
5. Rohrbruchventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassmittel ein in dem Einschraubgehäuse (2, 102) eingesetztes oder eingedrehtes
Durchlassteil (56, 94) ist, in dem Freiräume (6, 104) für das Hydraulikfluid ausgebildet
sind.
6. Rohrbruchventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassmittel als Durchlassscheibe (94) mit Bohrungen (104) oder mit Speichen
(102) und zwischen den Speichen (102) ausgebildeten Freiräumen (104) für das Hydraulikfluid
ausgebildet ist.
7. Rohrbruchventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchlassmittel ein in dem Einschraubgehäuse (2, 102) eingedrehtes, gegen Verdrehung
durch Körnerschlag oder durch ein Klebmittel gesichertes Durchlassteil (56) mit einem
Außengewinde (57) ist.
8. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ventilteller (9) mit dem Bolzen (10) einteilig ausgebildet oder drehsteif verbunden
ist und in dem Einschraubgehäuse (2, 102) mit einer Verdrehsicherung (20, 52) und
axial verschiebbar aufgenommen ist, und
auf dem Bolzen (10) eine sich auf dem Durchlassmittel (4, 94) abstützende Einstellmutter
(12) aufgeschraubt ist, die von einem Anschluss (5) des Einschraubgehäuses (2, 102)
her einstellbar ist.
9. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ventilteller (39) als auf den Bolzen (10) aufgeschraubte Mutter ausgebildet und
in dem Einschraubgehäuse (2, 102) mit einer Verdrehsicherung (20, 52) und axial verschiebbar
aufgenommen ist, und ein auf dem Bolzen (45) ausgebildeter Schraubenkopf (41) sich
auf dem Durchlassmittel (9, 94) abstützt und von einem Anschluss (5) des Einschraubgehäuses
(2, 102) her einstellbar ist.
10. Rohrbruchventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (39) als Sicherungsmutter mit einer eine Klemmsicherung bewirkenden
Kunststoffeinlage (44) ausgebildet ist.
11. Rohrbruchventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ventilteller (39) ein zylindrischer, geschlitzter Ansatz (55) zur Klemmsicherung
des Bolzens (45) ausgebildet ist.
12. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bolzen (45) unterhalb des als Mutter ausgebildeten Ventiltellers (39) eine
Verliersicherung (48, 53) vorgesehen ist.
13. Rohrbruchventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verliersicherung ein Klemmring (48) oder eine auf den Bolzen (45) aufgeschraubte
Hutmutter (53) ist.
14. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmutter (12, 39) oder der Schraubenkopf (41) von dem Eingangsanschluss
(5) aus einstellbar ist, wobei der Ventilteller an dem Ausgangsanschluss angeordnet
ist.
15. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Verdrehsicherung mindestens ein in den Ventilteller (9, 39) eingesetzter Passstift
(20) vorgesehen ist, der axial verschiebbar und drehsicher in dem Durchlassmittel
aufgenommen ist.
16. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Verdrehsicherung ein formschlüssiger Einsatz, z. B. eine Abflachung (52) oder
Sechseckausbildung des Bolzens (10) in dem Durchflussmittel (4, 94) vorgesehen ist.
17. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Ventilfeder (14) eine Zusatzfeder (82) vorgesehen ist zur Vergrößerung
des Durchlassspaltes (S) bei einer anliegenden Druckdifferenz, die einen vorgegebenen
Normaldruckwert überschreitet.
18. Rohrbruchventil nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfeder (82) an der der Ventilfeder (14) gegenüberliegenden Seite des Durchlassmittels
(4, 94) vorgesehen ist.
19. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Anschluss des Ventilsgehäuses (2, 102), insbesondere an der Ausgangsseite,
ein Filtereinsatz (24) mit mindestens einem Teilchenfilter (27) angeschlossen ist.
20. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Länge des Durchgangslochs (7, 54) größer/gleich der radialen Breite (d)
des Durchgangslochs (7, 54) ist.
21. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des biegesteifen Durchlassmittels (4, 94) mindestens 1,6 mm beträgt.
22. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (10, 45) einen gewindefreien Schaftbereich (42) aufweist, der durch das
Durchlassmittel (4, 94) verläuft.
23. Rohrbruchventil nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der gewindefreie Schaftbereich (42) durch das Durchlassmittel (4, 94) bis zu einem
mittlerem Bereich zwischen dem Durchlassmittel (4, 94) und dem Ventilteller (39) verläuft.
24. Rohrbruchventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschraubgehäuse eine Einschraubverschraubung (2) ist mit einem Außengewinde
(36) zum Eindrehen in ein Bauteil (30) und Aufnahme eines Rohres ist
25. Rohrbruchventil nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschraubgehäuse ein Ventileinschraubgehäuse (102) zum vollständigen Einsetzen
in eine Bohrung eines Bauteils (30) ist.