[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kühlung von Ultraschallwandlern
mit den in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 6 genannten Merkmalen.
[0002] Bei dem Betrieb von Ultraschallwandlern treten Verlustleistungen in Form von Wärme
auf. Die Ursache hierfür sind einerseits elektrische Verluste und darüber hinaus innere
Reibungsverluste in den Piezoelementen, welche bei der Umwandlung der elektrischen
Energie in mechanische Energie entstehen. Die Ableitung der dabei entstehenden Wärmemengen
unter der Anwendung verschiedenartiger Wirkprinzipien ist allgemein bekannt. Die Funktionsweise
der bekannten Kühlsysteme beruht auf den Prinzipien der Wärmeübertragung durch Wärmeleitung
oder durch Konvektion. Meist wird eine Kombination beider Wirkprinzipien angewandt.
[0003] Die Schwierigkeit bei der Kühlung von Hochleistungsultraschallwandlern, welche naturgemäß
große Schwingungsamplituden aufweisen, besteht darin, die entstehenden großen Wärmemengen
ohne zusätzliche Belastung in Form von Reibung oder zusätzlicher Wärmeerzeugung abzuführen.
Unter Anwendung der effektiveren Wärmeabführung durch Konvention ist dies bisher nur
mit gasförmigen Medien möglich, da durch den Einsatz von Kühlflüssigkeiten ein hoher
zusätzlicher Leistungseintrag durch Kavitation erfolgt, welcher zu Beschädigungen
des Wandlers führen kann. Bei der Verwendung gasförmiger Kühlmittel sind große Gasmengen
mit hohem Druck zur Kühlung erforderlich, wodurch dieses Kühlverfahren sehr unwirtschaftlich
ist. Weiterhin muß das Kühlgas frei von festen oder flüssigen Verunreinigungen sein,
damit insbesondere aufgrund der bei Hochleistungsultraschallwandlern auftretenden
hohen Spannungen keine Kurzschlüsse durch Brückenbildungen entstehen.
[0004] Aus
EP 0553804 A2 ist ein Kühlsystem für einen Hochfrequenzultraschallwandler bekannt, welches auf
dem Prinzip der Wärmeleitung beruht. Hinter dem Ultraschallwandler angeordnet befindet
sich eine Wärmesenke in Form eines Kühlkörpers. Der Kühlkörper ist seinerseits mittels
eines wärmeleitfähigen Harzes mit einem Gehäuse verbunden. Die Wärme wird zunächst
vom Wandler in den Kühlkörper übertragen und von dort über das Harz in das umgebende
Gehäuse, wo die Wärme letztlich an die umgebende Luft abgegeben wird. Diese Art der
Kühlung ist für hohe Leistungen unzureichend und für hohe Amplituden von mehreren
Mikrometern nicht anwendbar, weil dabei ein hoher Energieeintrag in das Harz erfolgt.
[0005] In vielen Fällen basiert die Funktionsweise von Kühlsystemen für Ultraschallwandler
lediglich auf der Wärmeabfuhr durch die Öffnungen eines den Wandler umgebenden Gehäuses
mittels Konvektion (z.B. SONOPULS HD 60, BANDELIN electronic GmbH & Co. KG). Auch
diese Art der Kühlung ist für hohe Leistungen nicht ausreichend.
[0006] Weiterhin sind zahlreiche Varianten dieser Kühlungssysteme bekannt, bei welchen eine
zusätzliche Kühlung durch Lüfter oder durch Pressluft erreicht wird z.B.
WO 9959378. Nachteilig bei dieser Art der Kühlung ist, dass Staub oder Feuchtigkeit verstärkt
in das Gehäuse transportiert werden können, worin sich die Gefahr eines elektrischen
Kurzschlusses durch Brückenbildung mittels elektrisch leitfähiger Verunreinigungen
erhöht. Auch geschlossene Systeme mit Lüfter und Wärmeaustausch von innen nach außen
sind bekannt, die jedoch gerätetechnisch aufwendig sind und ebenfalls nur eine begrenzte
Wärmeabfuhr erlauben.
[0007] Aus
EP 0782125 A2 ist ferner eine Anordnung zur Kühlung eines hochfrequenten Ultraschallwandlers bekannt,
bei welchem eine flüssigkeitsführende Wärmeleitröhre mit einem hinter dem Wandler
angeordneten Kühlkörper verbunden ist. Die Kühlflüssigkeit wird über Zuleitungen zu-
und abgeführt. Die Wärmeabfuhr von dem Kühlkörper erfolgt somit durch Konvektion.
In einer speziellen Ausgestaltung dieses Kühlsystems ist die Wärmeleitröhre als Kanal
ganz oder teilweise in das den Wandler umgebende Material eingeformt, um eine möglichst
große Kontaktoberfläche zu realisieren. Die Kühlflüssigkeit durchströmt nicht den
Schallwandler, sondern ein mit dem Schallwandler in Berührung befindliches Kühlsystem.
Auch hier ist die Wärmeableitung für hohe Leistung unzureichend.
[0008] Darüber hinaus ist aus
WO 0008630 A1 eine Anordnung zur Wärmeableitung, insbesondere für Ultraschallwandler hoher Leistung
bekannt. Die Wärmeabführung beruht auf der Kombination von Wärmeleitung und Konvektion.
Hierbei ist die Oberfläche des Wandlerkörpers mit einer schwingungsabsorbierenden
Schicht versehen, welche die mechanischen Reibungsverluste bei der Wärmeübertragung
reduziert. Darüber befindet sich eine Schicht wärmeleitfähigen Materials. Auf dieser
Schicht ist ein Kühlkörper angeordnet, von welchem die Wärme mittels eines Kühlmittels
durch Konvektion abführbar ist. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass
die durch die Schichtübergänge entstehenden Temperaturgradienten eine Reduzierung
des Wirkungsgrades bei der Wärmeabführung bewirken. Weiterhin ist die maximal mögliche
gemeinsame Kontaktoberfläche zwischen Wandler und Kühleinrichtung auf die Wandleroberfläche
beschränkt, wodurch der Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern hoher Leistung nur unter
Zufuhr großer Mengen an Kühlmittel gewährleistet werden kann, woraus eine geringe
Wirtschaftlichkeit des Verfahrens resultiert.
[0009] Mit der
US 5,936,163 schließlich wird ein Ultraschallwandler beschrieben, welcher in Hochtemperaturumgebung
wie Reaktoren und Dampfleitungen zum Einsatz gelangt. Zur Abführung der aus der Umgebung
in den Wandler eingetragenen Wärme wird der Körper des Ultraschallwandlers mittels
eines zirkulierenden Kühlmediums gekühlt.
[0010] Der Nachteil aller bekannten Lösungen besteht darin, dass der Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern
bei hoher Leistung nicht oder nicht ohne großen Aufwand und/oder ohne eine Verschlechterung
des Wirkungsgrades gewährleistet werden kann.
[0011] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Kühlung von Ultraschallwandlern zu schaffen, welche sich durch eine effektivere
Wärmeabführung der durch Verlustleistungen entstandenen Wärme als bisher bekannt auszeichnen
und somit auch den Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern bei hoher Leistung zuverlässig
und wirtschaftlich gewährleisten.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den in Anspruch 1 genannten
Merkmalen und eine Vorrichtung mit den in Anspruch 6 genannten Merkmalen gelöst. Das
erfindungsgemäße Verfahren zur Kühlung von Ultraschallwandlern zeichnet sich dadurch
aus, dass der Körper des Ultraschallwandlers von einer unter Druck eingebrachten Kühlflüssigkeit
durchströmt und/oder umströmt wird. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass
die in den Wandlern erzeugte Wärme direkt durch Konvektion abgeführt wird. Es ist
keine Wärmeleitung über Kühlelemente erforderlich. Durch das Durchströmen des Wandlerkörpers
wird eine große gemeinsame Kontaktoberfläche zwischen Wandlern und Kühlflüssigkeit
realisiert. Die erzielte Wärmeabführung ist wesentlich effektiver als bei den bekannten
Verfahren, so dass mit den erfindungsgemäßen Mitteln der Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern
hoher Leistung gewährleistet werden kann.
[0013] Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist bevorzugt vorgesehen, dass der Druck
der Kühlflüssigkeit derart dimensioniert ist, dass die Kavitation reduziert oder vermieden
wird. Bevorzugt wird der Druck hierbei in einem Bereich von 200 bis 2000 kPa (2 bis
20 bar) eingestellt. Insbesondere bevorzugt sind 500 kPa (5 bar) vorgesehen. Hierdurch
wird vorteilhaft erreicht, dass die Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung durch
Kavitation signifikant reduziert wird und dass ein zusätzlicher Leistungseintrag durch
Kavitationserzeugung vermindert oder vermieden wird.
[0014] Der Druck der Kühlflüssigkeit kann durch die Dimensionierung von Durchströmkanälen
und/oder durch Gasdruck erzeugt werden.
[0015] Ferner ist im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens bevorzugt vorgesehen, dass
die Durchströmung des Körpers des Ultraschallwandlers vom Innenbereich zum Außenbereich,
wobei der Flüssigkeitsdruck im Innenbereich aufgebaut wird und die Kühlflüssigkeit
über das Gehäuse abfließt, oder vom Außenbereich zum Innenbereich, wobei der Druck
im Außenbereich aufgebaut wird und die Kühlflüssigkeit über den Innenbereich abfließt,
realisiert wird. Auf diese Weise wird eine besonders effektive Abführung der Wärme
von den Wandlern erzielt. Darüber hinaus ist insbesondere bevorzugt vorgesehen, dass
die Durchströmung derart erfolgt, dass zur Kavitationsvermeidung sowohl im Innen-
als auch im Außenbereich Druck aufgebaut wird, wobei ein Druckgradient zwischen Innen-
und Außenbereich zum Strömen der Kühlflüssigkeit erforderlich ist.
Bevorzugt vorgesehen ist weiterhin, dass der Körper des Ultraschallwandlers im Innenbereich
und/oder im Außenbereich umströmt wird, da hierdurch Wärme von der Wandleroberfläche
durch Konvektion abgeführt wird.
[0016] Der Innenbereich ist hierbei insbesondere der Hohlraum zwischen Spannstab und Wandlerkörper,
der Außenbereich, insbesondere der Raum zwischen Wandlerkörper und Gehäuse.
[0017] Weiterhin ist im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens bevorzugt vorgesehen, dass
die Kühlflüssigkeit eine elektrisch nichtleitende Flüssigkeit ist, da hierdurch elektrische
Kurzschlüsse vermieden werden.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Kühlung von Ultraschallwandlern zeichnet sich
dadurch aus, dass die Vorrichtung aus mindestens einem Piezopaket und mindestens zwei
zylindrischen Wandlerkörpern, die gemeinsam mit dem Piezopaket einen λ/2-Schwinger
bilden, besteht, wobei bei Mehrfachanordnungen von Wandlern jeweils zwei Wandlerkörper
zu einem gemeinsamen Wandlerkörper kombinierbar sind und wobei mindestens einer der
mindestens zwei Wandlerkörper mindestens einen Durchströmkanal aufweist, durch welchen
unter Druck eingebrachte Kühlflüssigkeit strömbar ist. Auf diese Weise wird vorteilhaft
erreicht, dass die in den Wandlern erzeugte Wärme direkt durch Konvektion abführbar
ist. Es ist keine Wärmeleitung über Kühlelemente erforderlich. Weiterhin lässt sich
mit den erfindungsgemäßen Mitteln eine große gemeinsame Kontaktoberfläche zwischen
Wandlern und Kühlflüssigkeit realisieren. Die erzielte Wärmeabführung ist wesentlich
effektiver als bei den bekannten Verfahren, so dass mit den erfindungsgemäßen Mitteln
der Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern hoher Leistung gewährleistet werden kann.
[0019] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist bevorzugt vorgesehen, dass der Druck
der Kühlflüssigkeit derart dimensioniert ist, dass die Kavitation reduzierbar oder
vermeidbar ist. Bevorzugt ist der Druck hierbei in einem Bereich von 200 bis 2000
kPa (2 bis 20 bar) eingestellt. Insbesondere bevorzugt sind 500 kPa (5 bar) vorgesehen.
Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, dass die Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung
durch Kavitation signifikant reduziert wird und dass ein zusätzlicher Leistungseintrag
durch Kavitationserzeugung vermindert oder vermieden wird.
[0020] Weiterhin ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass mindestens
ein Durchströmkanal schlitzförmig ausgebildet ist, da hierdurch eine große gemeinsame
Kontaktoberfläche zwischen Wandlerkörper und Kühlflüssigkeit realisierbar ist. Dies
führt zu einem höheren Wirkungsgrad bei der Wärmeabführung.
[0021] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass die Vorrichtung
einen in einem Hohlraum der mindestens zwei Wandlerkörper angeordneten Spannstab mit
mindestens zwei Öffnungen und mindestens einem Führungskanal umfasst, durch welchen
die unter Druck eingebrachte Kühlflüssigkeit strömbar ist. Hierdurch wird eine besonders
einfach zu realisierende und gleichmäßige Zuführungsmöglichkeit der Kühlflüssigkeit
in den Hohlraum erzielt.
[0022] Darüber hinaus ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die
Kühlflüssigkeit über den mindestens einen Führungskanal zuführbar und über den mindestens
einen Durchströmkanal abführbar ist. Bevorzugt vorgesehen ist weiterhin, dass die
Kühlflüssigkeit über den mindestens einen Durchströmkanal zuführbar und über den mindestens
einen Führungskanal im Spannstab abführbar ist. Auf diese Weise ist eine besonders
einfach handhabbare und realisierbare Möglichkeit der Durchströmung der Wandlerkörper
vom Innen- zum Außenbereich bzw. vom Außen- zum Innenbereich gegeben.
[0023] Darüber hinaus ist in einer Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt vorgesehen, dass
die Vorrichtung ein flüssigkeitsdichtes Gehäuse umfasst. Das Gehäuse dient einerseits
zum Schutz der aktiven Elemente des Wandlers und bietet weiterhin eine besonders günstige
Möglichkeit der Aufnahme und Führung der Kühlflüssigkeit.
[0024] Darüber hinaus ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die
Vorrichtung einen Flansch umfasst, welcher mit dem Gehäuse und/oder einen Horn und/oder
einer Endmasse verbunden ist. Durch den Flansch wird eine besonders einfach zu realisierende
Befestigungsmöglichkeit des Gehäuses erzielt. Weiterhin ist durch das Horn eine besonders
günstige Verbindungsmöglichkeit mit einer Sonotrode gegeben.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass die Vorrichtung
mindestens eine Anschlusseinrichtung für eine Kühlflüssigkeitsleitung aufweist, durch
welche die Kühlflüssigkeit in den Hohlraum der Wandlerkörper strömbar und/oder aus
dem Hohlraum abführbar ist. Durch diese Mittel wird eine besonders einfach handhabbare
Anschlussmöglichkeit des Hohlraumes an eine Kühlflüssigkeitsversorgungseinrichtung
und eine Versorgungsmöglichkeit des Hohlraums mit Kühlflüssigkeit realisiert.
[0025] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die Vorrichtung
mindestens eine Anschlusseinrichtung für eine Kühlflüssigkeitsleitung aufweist, durch
welche die Kühlflüssigkeit in den mindestens einen Führungskanal strömbar und/oder
aus dem mindestens einen Führungskanal abführbar ist. Durch diese Mittel wird eine
besonders einfach handhabbare Anschlussmöglichkeit des mindestens einen Führungskanals
an eine Kühlflüssigkeitsversorgungseinrichtung und eine Versorgungsmöglichkeit des
mindestens einen Führungskanals mit Kühlflüssigkeit realisiert.
[0026] Ferner ist in besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass
die Vorrichtung mindestens eine Anschlusseinrichtung für eine Kühlflüssigkeitsleitung
aufweist, durch welche die Kühlflüssigkeit in das Gehäuse strömbar und/oder aus dem
Gehäuse abführbar ist. Durch diese Mittel wird eine besonders einfach handhabbare
Anschlussmöglichkeit des Gehäuses an eine Kühlflüssigkeitsversorgungseinrichtung und
eine Versorgungsmöglichkeit des mindestens einen Führungskanals mit Kühlflüssigkeit
realisiert.
[0027] Schließlich ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass mindestens
einer der mindestens zwei Wandlerkörper zumindest teilweise an der Innenfläche und/oder
zumindest teilweise an der Außenfläche von der Kühlflüssigkeit umströmbar ist. Hierdurch
wird eine effektive Abführung der Wärme von den Wandlerkörpern durch Konvektion erzielt.
[0028] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Wandlerkörper keine
Durchströmkanäle auf. Bei dieser Ausführungsvariante werden die Wandlerkörper lediglich
umströmt, wobei der Innenraum mit dem Außenraum durch einen Verbindungskanal verbunden
ist.
[0029] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in
den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ultraschallwandlers mit einer Vorrichtung
zur Kühlung mit einem axial angeordneten Zulauf für Kühlflüssigkeit
- Figur 2
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ultraschallwandlers mit einer Vorrichtung
zur Kühlung mit zwei radial angeordneten Zuläufen für Kühlflüssigkeit
- Figur 3
- eine schematische Schnittdarstellung eines Ultraschallwandlers mit einer Vorrichtung
zur Kühlung ohne Durchströmkanäle und mit Verbindungskanal.
[0031] In Figur 1 ist schematisch der Längsschnitt eines Ultraschallwandlers mit einer Ausführung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Kühlung des Ultraschallwandlers dargestellt.
Der Ultraschallwandler ist aus zylindrischen Wandlerkörpern 5, 6 mit jeweils stirnseitig
zwischen zwei Wandlerkörpern 5, 6 angeordneten Piezopaketen 4 aufgebaut, wobei einige
der Wandlerkörper 5, 6 als gemeinsame Wandlerkörper 6 ausgeführt sind, an deren Stirnseiten
jeweils ein Piezopaket 4 angeordnet ist. Jeweils ein Piezopaket 4 bildet mit einem
der Wandlerkörper 5 und der Hälfte eines der gemeinsamen Wandlerkörper 6 oder mit
jeweils der Hälfte zweier gemeinsamer Wandlerkörper 6 einen λ/2-Schwinger. Die Wandlerkörper
5, 6 weisen in radialer Richtung Durchströmkanäle 7 auf. Wandlerkörper 5, 6 und Piezopakete
4 sind wechselweise auf einen Spannstab 3 mit Endgewinden aufgereiht. Mit Hilfe zweier
an gegenüberliegenden Enden des Spannstabes 3 angeordneter Endmassen 10 mit Gewinde,
welche jeweils auf ein Endgewinde des Spannstabes 3 aufgeschraubt sind, wird die Anordnung
fixiert und gespannt. Der Spannstab 3 weist einen Führungskanal 13 für Kühlflüssigkeit
auf, wobei an dessen einem Ende eine Anschlussvorrichtung für eine Kühlflüssigkeitsleitung
1 angebracht ist, welche den Zulauf 1 für die Kühlflüssigkeit bildet. Der Spannstab
weist Austrittsöffnung für die aus dem Führungskanal strömende Kühlflüssigkeit in
den Hohlraum 11 der Wandlerkörper auf. Die gegenüberliegende Endmasse 10 ist mit einem
Horn 8 verbunden, welches die Verbindungsmöglichkeit mit einer Sonotrode bietet und
zur Übertragung der vom Wandler erzeugten mechanischen Schwingungen dient. Die Vorrichtung
ist mit einem flüssigkeitsdichten Gehäuse 12 zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit versehen,
welches mit einem Flansch 9 verbunden ist, der eine Möglichkeit zur Montage in einer
äußeren Anlage bietet. Der Flansch 9 ist mit dem Horn 8 verbunden. Der Flansch 9 weist
eine Anschlusseinrichtung für eine Kühlflüssigkeitsleitung 2 auf, welche den Ablauf
2 für die Kühlflüssigkeit aus dem Gehäuse 12 bildet. Die Kühlflüssigkeitsleitung für
den Zulauf 1 ist durch das Gehäuse 12 hindurch geführt. Die Kühlflüssigkeit wird über
den Zulauf 1 unter Druck in den Führungskanal 13 des Spannstabes 3 eingebracht. Über
den Führungskanal 13 wird die Kühlflüssigkeit dem Hohlraum 11 der Wandlerkörper zugeführt,
wo die Wandlerkörper von der Kühlflüssigkeit durchströmt werden, um letztlich durch
die Durchströmkanäle 7 der Wandlerkörper 5, 6 zu strömen. Die von den Wandlern erzeugte
Wärme wird auf diese Weise direkt durch Konvektion auf die Kühlflüssigkeit übertragen.
Die aus den Durchströmkanälen 7 austretende Kühlflüssigkeit wird in dem Gehäuse 12
aufgefangen und über den Ablauf 2 aus der Vorrichtung abgeführt. Auf diese Weise wird
eine effektivere Kühlung des Ultraschallwandlers als bei den bekannten Verfahren erzielt.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mittel wird auch der Dauerbetrieb von Ultraschallwandlern
hoher Leistung gewährleistet.
[0032] Zur Erhöhung der Lebensdauer der Wandlerkörper und/oder zur Realisierung einer effektiven
Durchströmung der als Schlitze ausgebildeten Durchströmkanäle 7 können an den Enden
der Durchströmkanäle 7 Öffnungen, zum Beispiel kreisförmige Bohrungen, angebracht
werden. Der Durchmesser der Bohrungen ist zweckmäßigerweise größer als die Breite
der Schlitze.
[0033] Figur 2 zeigt schematisch den Längsschnitt des Aufbaus eines Ultraschallwandlers
mit einer weiteren Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Kühlung des Ultraschallwandlers,
welcher im wesentlichen dem in Figur 1 gezeigten entspricht. Im Unterschied zu dem
Aufbau in Figur 1 sind zwei Zuläufe 1 für die Kühlflüssigkeit vorhanden, welche jeweils
radial angeordnet und von außen durch das Gehäuse 12 und die Endmassen 10 hindurch
in den Hohlraum 11 zwischen Spannstab 3 und Wandlerkörper 5, 6 geführt sind. Die Anschlusseinrichtungen
1 für den Anschluss der Kühlflüssigkeitsleitungen an den Hohlraum 11 sind somit an
den gegenüberliegenden Enden des Wandlers angeordnet. Auf diese Weise wird die Kühlflüssigkeit
von den gegenüberliegenden Enden aus unter Druck in den Hohlraum 11 eingebracht und
durch die Durchströmkanäle 7 abgeleitet. Hierdurch ergibt sich vorteilhaft eine gleichmäßigere
Wärmeabführung über die gesamte Länge der Vorrichtung als in Figur 1. Es wird somit
eine noch effektivere Kühlung des Ultraschallwandlers als mit dem in Figur 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel erreicht.
[0034] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung, bei welcher die Wandlerkörper
5, 6 keine Durchströmkanäle 7 aufweisen. Allerdings ist der Innenraum 11 mit dem Außenraum
14 über einen Verbindungskanal 15 verbunden. In einer ersten Variante wird die Kühlflüssigkeit
über den Zulauf 1 zugeführt, gelangt über den Führungskanal 13 in den Innenraum 11,
umströmt und kühlt die Wandlerkörper 5, 6, verlässt über den Verbindungskanal 15 den
Innenraum 11 und wird über den Außenraum 14 und den Ablauf 2 abgeführt. Bei dieser
Variante wird lediglich die Innenseite der Wandlerkörper 5, 6 gekühlt.
Alternativ ist es in einer zweiten Variante möglich, nur die Außenseite der Wandlerkörper
5, 6 zu kühlen, indem über den Gehäusezulauf 1a sowie eine Ringleitung 17 Kühlflüssigkeit
zugeführt wird. Die über den Gehäusezulauf 1a zugeführte Kühlflüssigkeit wird über
die Ringleitung 17 gleichmäßig zugeführt und verteilt und umströmt nun die Außenseite
der Wandler 5, 6 oder bildet zumindest hier einen Kühlmittelfilm und wird über den
Ablauf 2 abgeführt. In einer dritten Variante ist es möglich, sowohl die Innenseiten
als auch die Außenseiten der Wandlerkörper 5, 6 zu kühlen, indem sowohl über den Zulauf
1 in den Innenraum 11 als auch über den Gehäusezulauf 1a in den Außenraum 14 Kühlmittel
zugeführt wird.
Die Abführung des über den Zulauf 1 zur Kühlung der Innenseiten sowie des über den
Gehäusezulauf 1a zur Kühlung der Außenseiten der Wandlerelemente 5, 6 zugeführten
Kühlmittels erfolgt über den Ablauf 2.
Zur Vermeidung der Kavitation wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel über den Gasdruckstutzen
6 im Gehäuse 12 ein Gasdruck erzeugt, welcher in diesem Ausführungsbeispiel 6 bar
beträgt.
[0035] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die hier dargestellte Ausführungsvariante.
Vielmehr ist es möglich, durch Kombination der beschriebenen Mittel und Merkmale weiterer
Ausführungsvarianten zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Anschlusseinrichtung für Kühlflüssigkeitsleitungen, Zulauf
- 1a
- Gehäusezulauf
- 2
- Anschlusseinrichtung für Kühlflüssigkeitsleitungen, Ablauf
- 3
- Spannstab
- 4
- Piezopaket
- 5
- Wandlerkörper
- 6
- gemeinsamer Wandlerkörper
- 7
- Durchströmkanal
- 8
- Horn
- 9
- Flansch
- 10
- Endmasse
- 11
- Hohlraum, Innenraum
- 12
- flüssigkeitsdichtes Gehäuse
- 13
- Führungskanal
- 14
- Außenraum
- 15
- Verbindungskanal
- 16
- Gasdruckstutzen
- 17
- Ringleitung
1. Verfahren zur Kühlung von Ultraschallwandlern durch Abführung der durch Verlustleistungen
entstandenen Wärme,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Körper des Ultraschallwandlers von einer Kühlflüssigkeit durchströmt und/oder
umströmt wird,
- ein Druck in der Kühlflüssigkeit erzeugt und im Bereich von 200 bis 2000 kPa (2
bis 20 bar) eingestellt wird, wobei dieser derart dimensioniert ist, dass die Kavitation
reduziert oder vermieden wird und
- der Druck durch die Dimensionierung von Durchströmkanälen und/oder durch Gasdruck
erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck der Kühlflüssigkeit vorzugsweise 500 kPa (5 bar) beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmung des Körpers des Ultraschallwandlers vom Innenbereich zum Außenbereich
oder vom Außenbereich zum Innenbereich realisiert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Ultraschallwandlers im Innenbereich und/oder im Außenbereich von der
Kühlflüssigkeit umströmt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüssigkeit eine elektrisch nichtleitende Flüssigkeit ist.
6. Vorrichtung zur Kühlung von Ultraschallwandlern, bestehend aus mindestens einem Piezopaket
(4) und mindestens zwei zylindrischen Wandlerkörpern (5), die gemeinsam mit dem Piezopaket
(4) einen λ/2-Schwinger bilden, wobei bei Mehrfachanordnungen von Wandlern jeweils
zwei Wandlerkörper zu einem gemeinsamen Wandlerkörper (6) kombinierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandlerkörper (5, 6) von einem Innenraum (11) und einem Außenraum(14) umgeben
sind und dass mindestens einer der mindestens zwei Wandlerkörper (5, 6) mindestens
einen Durchströmkanal (7) aufweist, durch welchen unter Druck eingebrachte Kühlflüssigkeit
strömbar ist und/oder zwischen dem Innenraum (11) und dem Außenraum (14) mindestens
ein Verbindungskanal (15) angeordnet ist, wobei der Druck derart dimensioniert ist,
dass die Kavitation reduziert oder vermieden wird und der Druck im Bereich von 200
bis 2000 kPa (2 bis 20 bar) eingestellt ist und vorzugsweise 500 kPa (5 bar) beträgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Durchströmkanal (7) schlitzförmig ausgebildet ist und dass die Vorrichtung
einen in einem aus mindestens zwei Wandlerkörper (5, 6) gebildeten Hohlraum (11) angeordneten
Spannstab (3) mit mindestens einer Öffnungen und mindestens einem Führungskanal (13)
umfasst, durch welchen die unter Druck eingebrachte Kühlflüssigkeit strömbar ist und
dass die Kühlflüssigkeit über den mindestens einen Führungskanal (13) zuführbar und
über den mindestens einen Durchströmkanal (7) abführbar ist und dass die Kühlflüssigkeit
über den mindestens einen Durchströmkanal (7) zuführbar und über den mindestens einen
Führungskanal (13) im Spannstab (3) abführbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein flüssigkeitsdichtes Gehäuse (12) und einen Flansch umfasst, welcher
mit dem Gehäuse (12) und einem Horn (8) verbunden ist und dass die Vorrichtung mindestens
je eine Anschlusseinrichtung (1, 2) für eine Kühlflüssigkeitsleitung aufweist, durch
welche die Kühlflüssigkeit in den Hohlraum (11) strömbar und/oder aus dem Hohlraum
(11) abführbar ist oder dass die Vorrichtung mindestens je eine Anschlusseinrichtung
(1, 2) für eine Kühlflüssigkeitsleitung aufweist, durch welche die Kühlflüssigkeit
in den mindestens einen Führungskanal (13) strömbar und/oder aus dem mindestens einen
Führungskanal (13) abführbar ist oder dass die Vorrichtung mindestens je eine Anschlusseinrichtung
(la, 2) für eine Kühlflüssigkeitsleitung aufweist, durch welche die Kühlflüssigkeit
in das Gehäuse (12) strömbar und/oder aus dem Gehäuse (12) abführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der mindestens zwei Wandlerkörper (5, 6) zumindest teilweise an
der Innenfläche und/oder zumindest teilweise an der Außenfläche von der Kühlflüssigkeit
umströmbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmkanäle (7) an ihren Enden Öffnungen mit einem Durchmesser größer als
die Breite der Durchströmkanäle (7) aufweisen.
1. Method for cooling ultrasonic transducers by removing heat generated by power losses,
characterized in that
- a cooling fluid flows through and/or around the body of the ultrasonic transducer,
- a pressure is generated in the cooling fluid is adjusted in a range from 200 to
2000 kPa, wherein the pressure is dimensioned so as to reduce or prevent cavitations,
and
- the pressure is generated by dimensioning the flow-through channels and/or by a
gas pressure.
2. Method according to claim 1, characterized in that the pressure of the cooling fluid is preferably 500 kPa.
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the cooling fluid flows through the body of the ultrasonic transducer from the interior
region to the exterior region or from the exterior region to the interior region.
4. Method according to one of the claims 1 to 3, characterized in that cooling fluid flows around the interior region and/or the exterior region of the
body of the ultrasonic transducer.
5. Method according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the cooling fluid is an electrically non-conducting fluid.
6. Device for cooling ultrasonic transducers, comprising at least one piezo stack (4)
and at least two cylindrical transducer bodies (5), which together with the piezo
stack (4) form a λ/2 oscillator, wherein two corresponding transducer bodies can be
combined as multiple transducer arrangements to form a unitary transducer body (6),
characterized in that the transducer bodies (5, 6) are surrounded by an interior space (11) and an exterior
space (14), and that at least one of the at least two transducer bodies (5,6) includes
at least one flow-through channel (7), through which a cooling fluid introduced under
pressure can flow, and/or that at least one connecting channel (15) is arranged between
the interior space (11) and the exterior space (14), wherein the pressure is dimensioned
so as to reduce or prevent cavitations, and that the pressure is adjusted in a range
from 200 to 2000 kPa , and preferably is 500 kPa .
7. Device according to claim 6, characterized in that at least one flow-through channel (7) is formed as a slit and that the device comprises
a tensioning rod (3) arranged in a hollow space (11) formed by at least two transducer
bodies (5, 6) and having at least one opening and at least one guide channel (13),
through which the cooling fluid introduced under pressure can flow, and that the cooling
fluid can be supplied through the at least one guide channel (13) and removed through
the at least one flow-through channel (7), and that the cooling fluid can be supplied
through the at least one flow-through channel (7) and removed through the at least
one guide channel (13) disposed in the tensioning rod (3).
8. Device according to one of the claims 6 to 8, characterized in that the device includes a fluid-tight housing (12) and a flange, which is connected with
the housing (12) and with a horn (8), and that the device includes at least one corresponding
connection (1, 2) for a cooling liquid line through which the cooling liquid can flow
into the hollow space (11) and/or be removed from the hollow space (11), or that the
device includes at least one corresponding connection (1, 2) for a cooling fluid line,
through which the cooling fluid can flow into the at least one guide channel (13)
and/or be removed from the at least one guide channel (13), or that the device includes
at least one corresponding connection (1a,2) for a cooling fluid line, through which
the cooling fluid can flow into the housing (12) and/or be removed from the housing
(12).
9. Device according to one of the claims 6 to 8, characterized in that the cooling fluid can flow at least around a portion of the inner surface and/or
at least around a portion of the outer surface of at least one of the at least two
transducer bodies (5, 6).
10. Device according to one of the claims 6 to 9, characterized in that openings are disposed on the ends of the flow-through channels (7), which openings
have a diameter that is greater than the width of the flow-through channels (7).
1. Procédé de refroidissement de transducteurs d'ultrasons par dissipation de la chaleur
générée par la puissance dissipée,
caractérisé en ce que
- le corps du transducteur d'ultrasons est parcouru et/ou entouré d'un liquide de
refroidissement,
- une pression est générée dans le liquide de refroidissement et ajustée dans la plage
de 200 à 2000 kPa, la pression étant dimensionnée de telle manière que la cavitation
soit réduite ou évitée, et
- la pression est générée par le dimensionnement de canaux d'écoulement et/ou par
pression de gaz.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pression du liquide de refroidissement s'élève de préférence à 500 kPA.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'écoulement à travers le corps du transducteur d'ultrasons est réalisé de la zone
intérieure à la zone extérieure ou de la zone extérieure à la zone intérieure.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps du transducteur d'ultrasons est entouré par le liquide de refroidissement
dans la zone intérieure et/ou dans la zone extérieure.
5. Procédé selon l'une de revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le liquide de refroidissement est un liquide électriquement non conducteur.
6. Dispositif de refroidissement de transducteurs d'ultrasons, consistant en au moins
un paquet (4) piézo-électrique et au moins deux corps (5) transducteurs cylindriques
qui forment, avec le paquet (4) piézo-électrique, un oscillateur λ/2 ; dans lequel,
dans le cas d'accouplements de transducteurs, respectivement deux corps transducteurs
peuvent être associés pour former un corps (6) transducteur commun, caractérisé en ce que les corps (5, 6) transducteurs sont entourés d'un espace (11) intérieur et d'un espace
(14) extérieur, et qu'au moins l'un des deux corps (5, 6) transducteurs comprend au
moins un canal (7) d'écoulement à travers lequel peut s'écouler un liquide de refroidissement
injecté sous pression, et/ou qu'au moins un canal (15) de liaison est disposé entre
l'espace (11) intérieur et l'espace (14) extérieur, la pression étant dimensionnée
de telle manière que la cavitation soit réduite ou évitée et que la pression soit
ajustée dans la plage de 200 à 2000 kPA et s'élève de préférence à 500 kPA.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins un canal (7) d'écoulement est réalisé en forme de fente, et que le dispositif
comprend une barre (3) de tension disposée dans une cavité (11) formée par au moins
deux corps (5, 6) transducteurs et ayant au moins une ouverture et au moins un canal
(13) de guidage à travers lequel peut s'écouler le liquide de refroidissement injecté
sous pression, et que le liquide de refroidissement peut être amené par l'au moins
un canal (13) de guidage et être dissipé par l'au moins un canal (7) d'écoulement,
et que le liquide de refroidissement peut être amené par l'au moins un canal (7) d'écoulement
et être dissipé par l'au moins un canal (13) de guidage situé dans la barre (3) de
tension.
8. Dispositif selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le dispositif comprend un boîtier (12) étanche aux liquides et une bride reliée au
boîtier (12) et à un cornet (8), et que le dispositif comprend respectivement au moins
un dispositif (1, 2) de raccordement pour une conduite de liquide de refroidissement
à travers laquelle le liquide de refroidissement peut s'écouler dans la cavité (11)
et/ou être dissipé de la cavité (11), ou que le dispositif comprend respectivement
au moins un dispositif (1, 2) de raccordement pour une conduite de liquide de refroidissement
à travers laquelle le liquide de refroidissement peut s'écouler dans l'au moins un
canal (13) de guidage et/ou être dissipé de l'au moins un canal (13) de guidage, ou
que le dispositif comprend au moins un dispositif (1a, 2) de raccordement pour une
conduite de liquide de refroidissement à travers laquelle le liquide de refroidissement
peut s'écouler dans le boîtier (12) et/ou être dissipé du boîtier (12).
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'au moins un des au moins deux corps (5, 6) transducteurs peut être entouré du liquide
de refroidissement au moins en partie à la zone intérieure et/ou au moins en partie
à la zone extérieure.
10. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que les canaux (7) d'écoulement comprennent des ouvertures à leurs extrémités dont le
diamètre est supérieur à la largeur des canaux (7) d'écoulement.