| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 566 113 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.08.2011 Patentblatt 2011/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.12.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Lichtreflektierendes Dekorationselement
Light-reflecting decorative element
Elément décoratif réfléchissant la lumière
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
19.02.2004 DE 202004002637 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
24.08.2005 Patentblatt 2005/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental GmbH |
|
96466 Rödental (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Utzschneider, Richard Thomas
Oeslauer Strasse 35
96472 Rödental (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Bockhorni & Kollegen |
|
Elsenheimerstraße 49 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 8 901 011 US-A1- 2004 020 242
|
US-A- 4 634 635
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dekorationserzeugnis, insbesondere für die Bereiche Beleuchtungstechnik,
Schmuck, Möbel Kunstgewerbe oder dergleichen. Der Begriff Dekorationserzeugnis ist
hierbei breit zu verstehen und betrifft insbesondere auch den Einsatz von Bauteilen,
Gegenständen und Figuren zur Anwendung im kunstgewerblichen Bereich.
[0002] Um derartige Gebrauchsgegenstände attraktiver zu gestalten, ist es bekannt, diese
mit Dekorationselementen zu versehen, wie zum Beispiel Einlagen mit unterschiedlicher
Oberflächengestaltung und/oder Farbgebung. Die
US 2004/0020242 A1 beschreibt Dekorationserzeugnisse in Form eines Ringes, Ohrringes o. dgl. Schmuckstücke,
welche u. a. aus Siliziumkarbid hergestellt sind und zwar durch Sintern von Siliziumkarbidpulver.
Aufgrund des Sintervorgangs und der damit einhergehenden Verdichtung kommt es zwangsläufig
zu einem nicht unerheblichen Schwinden des Materials in Folge der starken Verdichtung,
was zu einer rauhen Oberfläche führt, die zur Herstellung des Dekorationserzeugnisses
durch Schleifen u. dgl. behandelt und schließlich poliert werden muss. Damit lassen
sich Dekorationserzeugnisse mit einer glatten Oberflächenschicht erzielen.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, insbesondere für den
Anwendungsbereich Beleuchtungstechnik, Schmuck und Möbel ein Dekorationserzeugnis
vorzusehen, das in seiner Eigenart sehr attraktiv ist und gleichzeitig keine zu hohen
Kosten im Vergleich zum Anbringungsgegenstand verursacht.
[0004] Diese Aufgabe wird in einfacher Weise durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 enthaltenen Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen durch die in den
Unteransprüchen 2 bis 10 angegebenen Merkmale gekennzeichnet sind.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Dekorationselement handelt es sich um einen keramischen
Werkstoff, der aus einem rekristallisierten Siliziumkarbid besteht. Derartige keramische
Werkstoffe werden als sogenannte feuerfeste Werkstoffe in der Industrie eingesetzt,
wobei man hier vor allem die Werkstoffeigenschaften wie Härte, Festigkeit, Thermoschockbeständigkeit,
Korrosionsbeständigkeit und Widerstand gegen mechanischen Verschleiß nutzt. Typisch
für den Werkstoff ist, dass er diese Eigenschaften nicht nur bei Raumtemperatur, sondern
auch noch bei sehr hohen Temperaturen bis 1500°C besitzt, weswegen er zu den sogenannten
feuerfesten Werkstoffen gerechnet wird.
[0006] Die Herstellung des Dekorationserzeugnisses aus rekristallisiertem Siliziumkarbid
erfolgt hierbei aus sehr feinkörnigem Siliziumkarbidpulver, um die gewünschte Kristallstruktur
mit großer Brillanz und Glitzereffekt zu erhalten. Dieses wird mit Wasser und geringen
Mengen organischen Binders zu einem Schlicker aufbereitet. Dieser Schlicker wird entsprechend
üblicher keramischer Formgebungstechnologie in Gipsformen gegossen und erhält darin
eine vom Konstrukteur oder Designer festgelegte Form. Dabei entzieht die Gipsform
dem Schlicker Wasser und es entsteht der sogenannte "Grünscherben". Nach einer angemessenen
Zeit kann dann die Gipsform geöffnet und das noch "grüne" Bauteil entnommen werden.
Nach einem sich anschließenden Trocknungsvorgang kann dann das Bauteil erforderlichenfalls
noch einer mechanischen Bearbeitung ähnlich wie in der Metalltechnik mittels Bohren,
Drehen oder Fräsen unterzogen werden, um das Dekorationserzeugnis entsprechend zu
gestalten.
[0007] Das Brennen des Dekorationserzeugnisses erfolgt insbesondere in elektrisch beheizten
Öfen bei Temperaturen von 2400°C. Die Anwesenheit von Sauerstoff in derartigen Öfen
soll dabei vermieden werden. Vielmehr wird der Ofenraum vorteilhaft während des Brandes
von rekristallisierendem Siliziumkarbid mit Schutzgasen wie Stickstoff, Helium oder
Argon geflutet.
[0008] Die gebrannten Bauteile aus rekristallisiertem Siliziumkarbid erlangen ihre Festigkeit
durch eine Umkristallisation feinster Siliziumkarbidkömer (unter 5 µm) und Anlagerung
an größere Siliziumkarbidkörner. Dabei entstehen an der Oberfläche der Bauteile typischerweise
ausgeprägt kristalline Strukturen aus idiomorphen Siliziumkarbidkristallen. Je nach
Ablauf des Brennprogramms entstehen an der Oberfläche der Bauteile Kristalle aus Siliziumkarbid
in einer Größe von ca. 0,1 bis 1 mm, typischerweise aber 0,2 bis 1 mm. Diese Oberflächen
sind vom Grundton her schwarz und reflektieren bei Lichteinfall in vielfältigster
Weise mittels der unzähligen Siliziumkarbid-Kristallflächen, d.h., diese Kristallflächen
sind in der Lage, einfallendes Licht zu reflektieren, wodurch die Oberfläche ein glitzerndes
Erscheinungsbild erhält.
[0009] Dieser bei Lichteinfall auftretende glitzernde Effekt wird vorteilhaft bei der vorliegenden
Erfindung genutzt, und zwar beispielsweise bei einer Beleuchtungsvorrichtung mit mindestens
einem Leuchtkörper wie einer Lampe, und zwar derart, dass das aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid bestehende Dekorationserzeugnis und der Leuchtkörper sich gegenüber
stehend angeordnet werden. Das von der Lampe angestrahlte Dekorationserzeugnis sprenkelt
infolge der Lichtbrechung durch die Vielzahl der Kristalle in optisch sehr gefälliger
Weise das Licht, so dass eine dekorativ sehr vorteilhafte funkelnde Fläche mit großer
Brillanz entsteht. Das Dekorationserzeugnis kann hierbei in vielfältiger Weise angeordnet
und ausgebildet sein, insbesondere Bestandteil der Leuchte sein, etwa der Lampenteile,
Lampenabdeckungen, Blenden, Standkörper, Stützfüße und dergleichen. Dies kann beispielsweise
in Form einer Stehlampe sein, deren Fußteil durch das Dekorationserzeugnis aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid gebildet ist. Eine derartig ausgebildete Stehlampe mit einem Lampenschirm,
welcher den unmittelbaren Lichtaustritt der Lampe zu dem Betrachter dämpft, und einem
als Bogensegment ausgebildeten Fußteil aus rekristallisiertem Siliziumkarbid erscheint
insoweit als attraktiv, als der unmittelbar von der Lampe angestrahlte Fußteil dieses
Licht reflektiert und dadurch eine glitzernde Oberfläche erhält. Kunstgewerbliche
Figuren und Gebrauchsgegenstände mit besonderer optischer und ästhetischer Wirkung
können auf die der Erfindung entsprechende Weise ganz oder teilweise aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid gefertigt werden, wie etwa Skulpturen, Vasen, Geschirr und dergleichen,
die hierin mit dem Begriff Dekorationserzeugnisse einbezogen sind.
[0010] Auch ist es möglich, ein erfindungsgemäßes Dekorationserzeugnis als selbständige
Einheit zu platzieren und mit einem separaten Lichtstrahler zu beaufschlagen, so dass
dieses für sich alleine funkelt. Dabei ist die Anbringung sowohl in einem Gebäude
als auch im Außenbereich möglich.
[0011] Aber auch als Bestandteil etwa eines Schmuckstückes kann das erfindungsgemäße Dekorationserzeugnis
vorgesehen werden, und zwar derart, dass dieses mit seiner Sichtfläche von der den
Schmuck tragenden Person abgewandten Seite angeordnet ist. Dadurch ist sichergestellt,
dass zum Beispiel einfallende Sonnenstrahlen auf die rekristallisierte Siliziumkarbidoberfläche
auftreffen und deren Glitzern hervorrufen. Das Schmuckstück kann als Anhänger, Brosche,
Ring oder Kette ausgebildet sein.
[0012] Ein weiterer Anwendungsbereich besteht in der Möbelindustrie, etwa bei der Gestaltung
eines Tisches, bei dem örtlich begrenzt im Bereich der Tischplatte ein erfindungsgemäßes
Dekorationserzeugnis oder die Tischplatte mit einer entsprechenden Lage überzogen
sein kann. Hierbei ist es zweckmäßig, das Dekorationserzeugnis flächig auszubilden
und zum Beispiel in der Mitte oder am Rand der Tischplatte einzulassen, so dass eine
über dem Tisch hängende Tischlampe mit ihren Lichtstrahlen unmittelbar das Dekorationserzeugnis
beaufschlagt, wodurch dieses ein glitzerndes Element bildet.
[0013] Sowohl bei direkter oder auch bei indirekter Anstrahlung des Dekorationserzeugnisses
erhält man eine wunderbar glitzernde Oberfläche des im Prinzip schwarzen Grundkörpers,
was vom Design her weitere Möglichkeiten seiner Anwendung bietet.
[0014] Ferner kann die Sichtfläche des erfindungsgemäßen Dekorationserzeugnisses derart
ausgebildet sein, dass verschiedene Farbeffekte, wie sogenannte Anlauffarben, zur
Wirkung kommen. Derartige Farbeffekte erhält man, wenn man das Dekorationserzeugnis
aus rekristallisiertem Siliziumkarbid im Anschluss an den eigentlichen Herstellungsbrand
(elektrisch, 2400°C ohne Sauerstoffanwesenheit) in einem anderen Ofen mit einem zweiten
Brand völlig oder teilweise oxidierend behandelt, wodurch in Anwesenheit von Sauerstoff
die Oberflächen oxidieren, so dass dadurch extrem dünne Schichten SIO
2 entstehen, welche Farbeffekte als sogenannte Anlauffarben zur Wirkung haben.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend durch Ausführungsbeispiele
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert und beschrieben. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Stehlampe mit einem gebogenen Fußteil aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Dekorationserzeugnisses als selbständige Einheit
mit einem Lichtstrahler; und
- Fig. 3
- einen Schmuckanhänger aus einem eingefassten erfindungsgemäßen Dekorations- erzeugnis.
[0016] Die in Fig. 1 in perspektivischer Darstellung gezeigte Stehlampe besitzt ein Fußteil
2, das gleichzeitig als Dekorationserzeugnis dient. Das Fußteil 2 besitzt mittig einen
Ständer 3, an dessen freiem Ende ein Lampenschirm 4 befestigt ist, in dem sich eine
Lampe 4' als Leuchtkörper befindet.
[0017] Das Fußteil 2 besteht aus rekristallisiertem Siliziumkarbid, dessen Sichtfläche 5
bei einfallendem Licht - angedeutet bei 6 - glitzert - angedeutet bei 7 -, da die
Kristallflächen des rekristallisierten Siliziumkarbids das einfallende Licht 6 der
in dem Lampenschirm 4 vorhandenen Glühbirne reflektieren. Dadurch erhält die gesamte
Stehlampe 1 ein magisches Erscheinungsbild, was vom Design her sehr ansprechend wirkt.
Ohne Beleuchtung ist das Fußteil 2 der Stehlampe 1 schwarz. Bei gezieltem Lichteinfall
jedoch fängt das Fußteil 2 in sehr augenfälliger Weise an zu glitzern, d.h. es erhält
eine wunderbar glitzernde Oberfläche als Sichtfläche 5. Es ist jedoch auch möglich,
dem Dekorationserzeugnis bei seiner Herstellung durch Anlauffarben auch eine andere
Färbung als schwarz zu geben, und zwar etwa rot oder braun.
[0018] In Fig. 2. ist als weiteres Ausführungsbeispiel ein Dekorationserzeugnis in der Form
einer Platte 8 in perspektivischer Darstellung gezeigt, die als selbständige Einheit
mit einem separaten Lichtstrahler 9 zusammenwirkt. Hierbei treffen die mit 10 bezeichneten
Lichtstrahlen des Lichtstrahlers 9 auf der Oberfläche der Platte 8 auf und werden
von dieser, d.h. von den Kristallflächen des rekristallisierten Siliziumkarbids reflektiert,
was mit 11 angedeutet ist. Eine derartige Anordnung ist auch gut im Außenbereich denkbar,
um zum Beispiel in einem Garten abends besondere Lichteffekte zu erhalten.
[0019] Schließlich ist in Fig. 3 als weiteres Ausführungsbeispiel ein Schmuckanhänger 12
gezeigt, der aus einem eingefassten Dekorationserzeugnis 13 aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid besteht, das zum Beispiel bei einfallendem Sonnenlicht anfängt zu glitzern,
was bei 13 angedeutet ist. Wichtig hierbei ist, dass die mit 14 bezeichnete Sichtfläche,
d.h. die reflektierende Seite, derart angeordnet ist, dass diese insbesondere auf
der den Schmuck tragenden Person abgewandten Seite zu liegen kommt, damit zum Beispiel
das Sonnenlicht durch die Reflektionseigenschaft der Schmuckoberfläche vollkommen
zur Geltung kommen kann.
[0020] Bevorzugt liegt die Größe der Kristalle im Bereich von 0,1 bis 1 mm, was die reflektierende
Fläche anbelangt, vorzugsweise im Bereich von 0,2 bis 1 mm. Insbesondere sind die
Kristalle aus Siliziumkarbid plättchenförmig, und zwar sechseckförmig ausgebildet,
wobei die Größe der Schlüsselweite, also der Abstand der gegenüberliegenden Parallelflächen
des Sechsecks, im Bereich von 0,1 bis 1 mm, insbesondere 0,2 bis 1 mm liegt.
[0021] Im Prinzip sind dem Einsatz des erfindungsgemäßen Dekorationserzeugnisses aus rekristallisiertem
Siliziumkarbid keine Grenzen gesetzt, zumal auch dessen Form beliebig gewählt werden
kann, da der Rohling in einer Gipsform hergestellt wird und hier eine vielfältige
Gestaltung möglich ist.
1. Dekorationserzeugnis, insbesondere für die Bereiche Beleuchtungstechnik, Schmuck,
Möbel, Kunstgewerbe oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekorationserzeugnis (2) zumindest teilweise eine Sichtfläche (5) aufweist, deren
Oberfläche aus rekristallisiertem Siliziumkarbid gebildet ist, welches durch Umkristallisation
feinster Siliziumkarbidkörner mit einer Größe < 5 µm gebildet ist, wobei die an der
Oberfläche ausgebildeten Kristalle aus Siliziumkarbid eine Größe im Bereich von 0,1
bis 1 mm aufweisen, so dass deren Kristallflächen einfallendes Licht reflektieren.
2. Dekorationserzeugnis als Bestandteil einer Beleuchtungsvorrichtung mit mindestens
einem Leuchtkörper, insbesondere einer Lampe, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekorationserzeugnis (2) und der Leuchtkörper (4') sich gegenüber stehend angeordnet
sind.
3. Dekorationserzeugnis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsvorrichtung als Stehlampe (1) ausgebildet ist, von dem ein Teil,
vorzugsweise das Fußteil (2), durch das Dekorationserzeugnis gebildet ist bzw. dieses
aufweist.
4. Dekorationserzeugnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußteil (2) als Bogensegment oder Platte ausgebildet ist.
5. Dekorationserzeugnis als Bestandteil eines Schmuckstückes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mit seiner Sichtfläche (14) auf der den Schmuck tragenden Person abgewandten
Seite des Schmuckstücks angeordnet ist.
6. Dekorationserzeugnis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es als Anhänger (12) Brosche, Ring oder Kette ausgebildet ist.
7. Dekorationserzeugnis als Bestandteil eines Möbels, wie einem Tisch, nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass es örtlich begrenzt im Möbel bzw. Dekorationserzeugnis angeordnet ist.
8. Dekorationserzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als selbständige Einheit (8) in Verbindung mit einem Lichtstrahler (9) angeordnet
ist.
9. Dekorationserzeugnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Sichtfläche derart oxidiert ist, dass Farbeffekte durch Anlauffarben gebildet
sind.
10. Dekorationserzeugnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekorationserzeugnis für Kunstgewerbegegenstände zur Nutzung insbesondere der
optischen Eigenschaften des Keramikwerkstoffs verwendet ist, die teilweise oder vollständig
aus rekristallisiertem Siliziumkarbid gefertigt sind.
1. Decoration article, in particular for the sectors lighting technology, jewellery,
furniture, applied arts or the like, characterised in that the decoration article (2) has at least partially a visible surface (5), which surface
is formed of recrystallized silicon carbide that is formed by recrystallization of
finest silicon carbide grains with a size of < 5 µm, whereby the silicon carbide crystals
formed at the surface have a size in the range of 0.1 to 1 mm, so that their crystal
areas reflect falling-in light.
2. Decoration article as component of a lighting assembly with at least one illuminant,
in particular a lamp according to claim 1, characterised in that the decoration article (2) and the illuminant (4') are arranged opposite to each
other.
3. Decoration article according to claim 2, characterised in that the lighting assembly is formed as floor lamp (1) of which a part, particularly the
foot section (2) is formed by the decoration article, respectively, features it.
4. Decoration article according to claim 3, characterised in that the foot section (2) is formed as bend segment or plate.
5. Decoration article as component of a jewellery piece according to claim 1, characterised in that it is arranged with its visible surface (14) on the side of the jewellery piece facing
away from the person wearing the jewellery.
6. Decoration article according to claim 5, characterised in that it is formed as pendant (12), brooch, ring or chain.
7. Decoration article as component of a furniture such as a table, according to claim
1, characterised in that it is limited locally in the furniture, respectively, decoration article.
8. Decoration article according to claim 1, characterised in that it is arranged as independent unit (8) in connection with a light radiator (9).
9. Decoration article according to one of the previous claims, characterised in that its visible surface is oxidised so that colouring effects are formed by tempering
colours.
10. Decoration article according to one of the previous claims, characterised in that the decoration article is used for applied art objects for use of, in particular
the optical properties of the ceramic material, that are partially or completely made
of recrystallized silicon carbide.
1. Elément décoratif, en particulier pour les domaines comme ceux concernant la technique
d'éclairage, les bijoux, l'ameublement, les arts décoratifs et autres domaines similaires,
caractérisé en ce que l'élément décoratif (2) présente au moins partiellement une face visible (5) dont
la surface est formée par du carbure de silicium recristallisé qui est formé par recristallisation
des plus fins grains de carbure de silicium ayant une granulométrie < 5 pm, où les
cristaux en carbure de silicium, formés à la surface, présentent une granulométrie
dans la plage comprise entre 0,1 mm et 1 mm, de sorte que leurs faces de cristaux
réfléchissent la lumière incidente.
2. Elément décoratif comme partie intégrante d'un dispositif d'éclairage comprenant au
moins un luminaire, en particulier une lampe, selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément décoratif (2) et le luminaire (4') sont disposés en se faisant face.
3. Elément décoratif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'éclairage est configuré comme une lampe sur pied (1) dont une partie,
de préférence le pied (2), est formée par l'élément décoratif ou présente celui-ci.
4. Elément décoratif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le pied (2) est configuré comme un segment arqué ou une plaque.
5. Elément décoratif comme partie intégrante d'un bijou selon la revendication 1, caractérisé en ce que celui-ci est disposé en ayant sa face visible (14) sur le côté du bijou tourné vers
l'extérieur par rapport à la personne portant la parure.
6. Elément décoratif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il est configuré comme pendentif (12), broche, bague ou chaîne.
7. Elément décoratif comme partie intégrante d'un meuble, comme une table, selon la revendication
1, caractérisé en ce qu'il est disposé dans le meuble ou l'élément décoratif en y occupant un espace limité.
8. Elément décoratif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est disposé comme élément indépendant (8), de façon combinée avec un projecteur
de lumière (9).
9. Elément décoratif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sa face visible est oxydée de manière telle, que des effets de couleur soient formés
par des couleurs prises par la surface du métal.
10. Elément décoratif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément décoratif pour objets d'arts décoratifs est utilisé pour la mise en oeuvre,
en particulier, des propriétés optiques de la matière céramique, lesdits objets étant
fabriqués en partie ou en totalité à partir de carbure de silicium recristallisé.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente