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EP 1 566 607 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2012 Patentblatt 2012/14 |
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Anmeldetag: 03.02.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Minengeschützte Fahrzeugwannen-Bodenstruktur
Vehicle floor for land mine protection
Plancher d'un véhicule pour la protection contre les mines terrestres
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
18.02.2004 AT 2502004
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.08.2005 Patentblatt 2005/34 |
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Patentinhaber: Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH |
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1110 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Strassgürtl, Anton
4232 Schwadorf (AT)
- Hermann, Manfred
1210 Wien (AT)
- Nittnaus, Gerhard
7122 Gols (AT)
- Skoff, Gerhard
1230 Wien (AT)
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Vertreter: Rippel, Andreas et al |
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Maxingstraße 34 1130 Wien 1130 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 828 134 EP-A- 0 963 903 WO-A-2004/038320 GB-A- 2 099 963
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EP-A- 0 849 560 WO-A-03/062735 DE-A1- 19 935 573 US-A- 5 517 894
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur mit
einer gepanzerten Bodenplatte.
[0002] Landminen sind aufgrund ihrer extrem hohen Zerstörungskraft verbunden mit einem häufigen
Vorkommens in Krisen- und Kriegsgebieten eine große Gefahr für Fahrzeuge und deren
Besatzung. Da insbesondere bei friedenssichernden Einsätzen die Wahrscheinlichkeit
auf Minen aufzufahren hoch ist, werden auch bei leicht gepanzerten Fahrzeugen höchste
Anforderungen an den Schutz gegen Landminen gestellt.
[0003] Ältere Fahrzeuge mit geringem bzw. ungenügendem Minenschutz werden üblicherweise
mit Schutzblechen, welche an die Bodenunterseite geschraubt werden, nachgerüstet.
Diese Bauart hat den Nachteil, daß ein hoher Gewichtsaufwand entsteht und dadurch
sowohl die Nutzlast als auch die Mobilität wesentlich eingeschränkt wird.
[0004] Bei modernen, gewichtsmäßig optimierten Fahrzeugen hingegen kann der erforderliche
Minenschutz bereits bei der Konzeption berücksichtigt und in die Chassiskonzeption
integriert werden.
[0005] Ziel vorliegender Erfindung ist die Schaffung einer integrierten Ausführung des Bodenbereiches
eines gepanzerten Fahrzeuges, bei dem die Anforderungen auf einen hohen Minenschutzlevel
mit modularem Aufbau mit geringst möglichen Einschränkungen an Nutzlast und Nutzraum
erfüllt werden. Die Bodenplatte soll einerseits so dimensioniert werden, daß es zu
keinem Materialriss innerhalb der Bodenplatte aufgrund des Minenblastes kommt und
die dynamische Durchbeulung aufgrund des Druckstoßes so klein wie möglich gehalten
wird.
[0006] Aus der
EP 1275928 A2 ist eine Anwendung bekannt, bei der die gesamte Bodenplatte eine konkave Ausbildung
mit einem großen Radius mit Kreismittelpunkt unter dem Fahrzeug besitzt. Eine derartige
Ausformung hat den Vorteil, daß bei einer Landminendetonation dem Explosionsdruck
ein hoher Verformungswiderstand entgegensteht, und keine Gefahr eines Einknickens
der Struktur vorhanden ist, wie dies bei einer konvexen Ausbildung der Fall wäre.
Nachteilig sind die hohen Herstellkosten einer derartigen Bodenplatte, da das Einrollen
eines höchstfesten Panzerstahls eine sehr aufwendige Fertigungstechnologie darstellt.
[0007] Aus der
EP 0 849 560 A2 ist ein Panzerfahrzeug gemäß dem Oberbergriff des Anspruchs 1 bekannt, dessen Kampfraum
im Panzerfahrzeug als elastisch und gedämpft im Fahrzeuggehäuse gelagerte Raumzelle
ausgebildet ist. Eine derartige elastische Lagerung einer Raumzelle ist überaus aufwendig.
[0008] Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Anordnung zu schaffen, die wirtschaftlich
herstellbar ist und einen weitgehenden Schutz für die Insassen des Fahrzeuges bietet.
[0009] Die dieser Erfindung zugrundeliegenden Ziele werden durch die Mermale des Anspruchs
1 erreicht.
[0010] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0011] Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen
- Fig. 1 und 2
- schematische Schnitte durch ein gepanzertes Fahrzeug;
- Fig. 3 und 4
- in einem gegenüber den Fig. 1 und 2 vergrößertem Maßstab Schnitte durch den zweiten
Fußboden;
- Fig. 5 und 6
- in schaubildlicher vereinfachter Darstellung Ansichten des zweiten Fußboden;
- Fig. 7
- einen vereinfachten Schnitt durch den unteren Teil eines Panzerfahrzeuges;
- Fig. 8
- eine schaubildliche Darstellung eines Panzerfahrzeuges;
- Fig. 9 und 10
- Einzelheiten bei der Anbringung von Zusatzpanzerplatten;
- Fig. 11
- eine schaubildliche Ansicht der Unterseite eines Panzerfahrzeuges.
[0012] Gemäß den Fig. 1 und 2 wird die konkave Ausbildung der Bodenplatte 3 durch mindestens
eine Biegekante 6 mit einem möglichst großem Biegeradius in Längsrichtung des Fahrzeuges
erreicht. Eine derartige Biegekante 6 kann in wirtschaftlicher Art und Weise auf einer
Abkantpresse hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil einer derartigen Ausführung
ist die einfache Integrierbarkeit von Radaufhängungsteilen 7 in die Bodenplattenstruktur.
In Fig. 11 ist dies dargestellt.
[0013] Damit die dynamische Durchbeulung der Bodenplatte 3 zu keinen Personenschäden im
Fahrzeuginneren 4 führen kann, ist erfindungsgemäß ein zweiter Fußboden 5 eingezogen,
wodurch zwischen der Bodenplatte 3 und dem Fußboden 5 ein Verformungsfreiraum 17 bereitgestellt
wird, der größer als die dynamische Durchbeulung sein soll. Dazu darf der Fußboden
5 keinen direkten Kontakt mit der Bodenplatte 3 aufweisen, um die dynamische Durchbeulung
nicht zu übertragen.
[0014] Dieser Fußboden 5 kann, in Abhängigkeit vom erforderlichen Schutzlevel, auch in ballistisch
schutzwirksamer Ausführung gefertigt sein. Fig. 3 zeigt dazu eine mögliche Ausbildung
des Fußbodenaufbaues, bei der der Fußboden aus einer Kombination von mehreren schutzwirksamen
Materialien besteht, z.B. aus einer Blechunterseite 18 und einer Oberseite aus einem
technologischen Material 19, z.B. einem Aramidgewebe in ein oder mehreren Lagen oder
einem anderen für Schutzzwecke geeigneten Material.
[0015] Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ausführung, bei der die Materialkombination 18 und 19
noch zusätzlich mit einer rutschfesten Deckschicht 1 versehen ist.
[0016] Eine bevorzugte Ausführung weist einen mit der Seitenwand 13 verbundenen Zwischenrahmen
auf, auf dem der Fußboden 5 aufruht.
[0017] Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß der Fußboden in mehrere Einzelsegmente 15 unterteilt
sein kann, um für Wartungszwecke eine einfache Zugänglichkeit zu den darunterliegenden
Fahrzeugkomponenten zu gewährleisten.
[0018] Eine weitere bevorzugte Ausführung dazu ist auf Fig. 6 dargestellt, wo ein in größeren
Einheiten oder auch als Ganzes gestalteter Fußboden 5 eingebracht ist, der auch diverse
Servicedeckel 16 beinhalten kann. Um einen Schutz der Fahrzeugbesatzung gegen durch
den Fußboden durchschlagende Splitter oder auch gegen abplatzende Teile, z.B. Schraubenköpfe
oder Befestigungsteile 14 der Servicedeckel 16 sicherzustellen, wird über dem Fußboden
eine biegeweiche Schutzmatte aus einem ballistischen Schutzmaterial, z.B. einem Verbund
aus mehreren Lagen Aramidgewebe, gelegt, die rutschfest im Fahrzeug fixiert ist und
einfachst aus dem Fahrzeug entfernbar ist, um eine Zugänglichkeit zu den Servicedeckeln
16 sicherzustellen.
[0019] Üblicherweise sind Panzerungen gegen Landminenbedrohungen mehrschichtig ausgeführt.
Die tragende Struktur besteht aus einer konventionellen, kostengünstigen Stahlkonstruktion.
Zur Verstärkung der Schutzwirkung ist diese mit einer Zusatzpanzerung ausgestattet,
die entweder auch aus Stahl besteht, oder aus einem alternativen Werkstoff, der eine
höhere Masseneffektivität als Stahl zur Erreichung der gewünschten Schutzwirkung aufweist.
[0020] Die Zusatzpanzerung wird üblicherweise in Form von einzelnen Platten an der Wanne
befestigt. Diese Platten sind auf die abgekantete Bodenplatte abgestimmt. Einer bevorzugten
Ausführung, bei der die einzelnen Plattenelemente aufgrund der verbesserten Wirksamkeit
und damit der höheren Masseneffektivität möglichst großflächig ausgeführt sind, steht
die schwierige Montage mit der Notwendigkeit einer Zuhilfenahme von aufwendigen Vorrichtungen
und Hebezeugen entgegen.
[0021] Fig. 7 zeigt eine erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe. Dazu werden zumindest an den
Seitenkanten der Bodenplatte 3 längs zum Fahrzeug Führungsschienen 8 befestigt, in
die auch größere Zusatzpanzerungselemente 9 eingelegt und verschoben werden können.
In einer bevorzugten Ausführung sind diese Führungsschienen 8, wie in Fig. 8 dargestellt,
in einer einfachen Art über das Fahrzeug 2 hinaus verlängerbar, sodaß die Platten
vor- bzw. hinter dem Fahrzeug 2 in die Führungsschienen 8 eingelegt und anschließend
in die richtige Position verschoben werden können. Dies hat den Vorteil, daß die Zusatzpanzerungselemente
9 deutlich größer ausgeführt werden können, weil aufgrund des besseren Handlings die
Einheiten von mehreren Personen getragen oder mit einfachem Hebezeug gehandhabt werden
können, als wenn die Platten unter dem Fahrzeug 2 zur Befestigung hochgestemmt werden
müßten.
[0022] Ein weiterer wesentlicher Faktor für eine möglichst hohe Wirkung der Plattenelemente
ist ihre Befestigung bzw. ihre Einspannung am Plattenrand. Erst durch eine effiziente
Randbefestigung können die Plattenzugkräfte im Falle einer Minendetonation so aufgenommen
werden, daß die Durchbeulung durch die Wirkung einer Minendetonation möglichst gering
gehalten wird. Besonders bei einem Zusatzpanzerungsplattenverbund ist es wesentlich,
die relativ kleinen Platten einzuspannen, da damit die Wirkung in Bezug auf die Durchbeulung
wesentlich verbessert wird.
[0023] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Zusatzpanzerungselemente
9 in ihrem Randbereich rundum mit Ausnehmungen 10 versehen sind, die sich in identer
Ausführung auch in den Führungsschienen 8 wiederfinden. Fig. 9 zeigt drei mögliche
Ausbildungen dieser Ausnehmungen 10. Durch diese Ausnehmungen 10 können dann entsprechende
Verbindungsbolzen 11 gesteckt werden, die dann an der Führungsschiene 8 fixiert werden
und damit die Zusatzpanzerungsplatten 9 in ihrem Randbereich längs der Bodenplatte
5 quasi einspannen.
[0024] Um die Platten rundum, und nicht nur in Fahrzeuglängsrichtung zu verbinden, werden
in Fahrzeugquerrichtung zwischen den einzelnen Zusatzpanzerungsplattenreihen 9 ebenfalls
geeignete Verbindungsleisten 12 eingeschoben, die in identer Ausführung wie die Führungsschienen
8 ebenfalls Ausnehmungen 10 besitzen, die zur Aufnahme der Verbindungsbolzen 11, und
damit zum Verbinden der einzelnen Zusatzpanzerungsplatten 9 geeignet sind. Fig. 10
zeigt dies beispielhaft.
1. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur mit einer mit der Seitenwand (13) des
Fahrzeuges verbundenen gepanzerten Bodenplatte (3), die in Längsrichtung mittels einer
oder mehrerer Biegekanten (6) nach innen gebogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Verformungsfreiraum in einem Abstand zur gepanzerten Bodenplatte (3) mit der
Seitenwand (13), welche das die Fahraeugbesatzung aufnehmende Fahrzeuginnere (4) seitlich
begrenzt, ein zweiter Fußboden (5) verbunden ist, der nicht in direkter Verbindung
mit der gepanzerten Bodenplatte (3) steht.
2. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fußboden (5) leicht demontierbar, z.B. an die Seitenwand (13) geschraubt
ausgeführt ist.
3. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass modulare Zusatzpanzerungsplatten (9) aufgebracht werden können.
4. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Führungsschienen (8) zur Montage der Zusatzpanzerungsplatten (9) vorgesehen sind.
5. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zusatzpanzerungsplattenreihen (9) mit einer Verbindungsschiene (12)
miteinander verbunden sind.
6. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzpanzerungselemente (9), die Führungsschienen (8) und die Verbindungsleisten
(12) deckungsgleiche Ausnehmungen im Randbereich aufweisen, die zur Aufnahme von Verbindungsbolzen
(11) geeignet sind.
7. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Zusatzpanzerungselementen (9) und den Führungs- und Verbindungsleisten
(12) mittels Verbindungsbolzen (11) durchgeführt wird.
8. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen eine Schraube ist, die in die entfernt gelegene Seite der Führungs-
und Verbindungsschienen eingeschraubt wird.
9. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen aus hochfestem Material besteht.
10. Minengeschützte Fahrzeugwannenbodenstruktur nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen mit einer z.B. schraubbaren Vorrichtung in den Ausnehmungen
fixiert wird.
1. A mine-protected vehicle floor pan base structure with a base plate (3) connected
with the side wall (13) of the vehicle, which base plate is bent inwards in longitudinal
direction by means of one or more bending edges (6), characterized in that as deformation free space at a distance from the armoured base plate (3) with the
side wall (13), which delimits laterally the vehicle interior (4) receiving the vehicle
occupants, a second floor (5) is connected, which is not in direct connection with
the armoured base plate (3).
2. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 1, characterized in that the second floor (5) is able to be easily dismantled, e.g. is constructed screwed
to the side wall (13).
3. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 1, characterized in that modular additional armouring plates (9) can be applied.
4. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 3, characterized in that guide rails (8) are provided for mounting the additional armouring plates (9).
5. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 3, characterized in that the individual additional armouring plate rows (9) are connected with each other
by a connecting rail (12).
6. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to one of Claims 3 to
5, characterized in that the additional armouring elements (9), the guide rails (8) and the connecting strips
(12) have congruent openings in the marginal region, which are suited to receive connecting
bolts (11).
7. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to one of Claims 3 to
6, characterized in that the connection between the additional armouring elements (9) and the guide- and connecting
strips (12) is carried out by means of connecting bolts (11).
8. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 7, characterized in that the connecting bolt is a screw which is screwed into the remotely situated side of
the guide- and connecting rails.
9. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to Claim 7 or 8, characterized in that the connecting bolt consists of high-strength material.
10. The mine-protected vehicle floor pan base structure according to one of Claims 7 to
9, characterized in that the connecting bolt is fixed with e.g. a device which is able to be screwed in the
openings.
1. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines dotée d'une plaque
de fond (3) blindée et reliée à la paroi latérale (13) du véhicule, qui est pliée
vers l'intérieur dans le sens longitudinal au moyen d'une ou de plusieurs arêtes de
flexion (6), caractérisée en ce que, en tant qu'espace libre de déformation, un second plancher (5), qui n'est pas en
liaison directe avec la plaque de fond (3) blindée, est relié, à une distance de la
plaque de fond (3) blindée, à la paroi latérale (13), qui délimite latéralement l'intérieur
du véhicule (4) recevant les passagers du véhicule.
2. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
1, caractérisée en ce que le second plancher (5) est conçu de façon à pouvoir être démonté facilement, par
exemple vissé sur la paroi latérale (13).
3. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
1, caractérisée en ce que des panneaux de blindage supplémentaire (9) modulaires peuvent être appliqués.
4. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
3, caractérisée en ce que des rails de guidage (8) sont prévus pour le montage des plaques de blindage supplémentaire
(9).
5. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
3, caractérisée en ce que les rangées de panneaux de blindage supplémentaire (9) individuelles sont reliées
les unes aux autres par un rail de liaison (12).
6. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon l'une des
revendications 3 à 5, caractérisée en ce que les éléments de blindage supplémentaire (9), les rails de guidage (8) et les baguettes
de liaison (12) présentent des évidements coïncidents dans la zone de bordure, qui
sont appropriés pour recevoir des boulons de liaison (11).
7. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon l'une des
revendications 3 à 6, caractérisée en ce que la liaison entre les éléments de blindage supplémentaire (9) et les baguettes de
guidage et de liaison (12) est réalisée au moyen de boulons de liaison (11).
8. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
7, caractérisée en ce que le boulon de liaison est une vis, qui est vissée dans le côté situé à distance des
rails de guidage et de liaison.
9. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon la revendication
7 ou 8, caractérisée en ce que le boulon de liaison est à base de matériau très résistant.
10. Structure de fond de caisse de véhicule protégée contre les mines selon l'une des
revendications 7 à 9, caractérisée en ce que le boulon de liaison est fixé dans les évidements avec un dispositif pouvant être
vissé par exemple.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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