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(11) |
EP 1 567 343 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.2011 Patentblatt 2011/11 |
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Anmeldetag: 14.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/011356 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/041540 (21.05.2004 Gazette 2004/21) |
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| (54) |
REINIGUNG VON WALZEN IN DRUCKMASCHINEN
CLEANING OF ROLLERS IN PRINTING PRESSES
NETTOYAGE DE CYLINDRES DANS DES MACHINES A IMPRIMER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.11.2002 DE 10252013
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2005 Patentblatt 2005/35 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher KG |
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49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- TELLJOHANN, Lutz
49525 Lengerich (DE)
- DIRKSMEIER, Frank
49545 Tecklenburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 556 460 DE-A- 19 516 456 US-A- 5 213 044
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EP-A- 0 612 618 DE-A1- 19 548 535 US-A- 5 816 163
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Bestandteilen von am Druckprozess
beteiligten Walzen, welche während des Reinigungsprozesses in der Druckmaschine verbleiben
und dort mit Lösungsmitteln beaufschlagt werden nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Das Bedrucken eines Bedruckstoffs in einer Flexodruckmaschine erfolgt durch ein Verfahren,
bei dem der Bedruckstoff auf einem Zylinder geführt wird und eine erste Walze, die
mit Druckformen belegt ist, und die von der Druckform getragene Druckfarbe auf den
Bedruckstoff aufbringt. Die dazu benötigte Druckfarbe wird durch eine oder mehrere
weitere Walze, aus einer als Farbreservoir dienenden Rakelkammer entnommen und auf
die Druckformen der Druckwalze übertragen.
[0003] Nach einem derartigen Druckvorgang ist es notwendig, die Bestandteile der verschiedenen
Walze, beispielsweise die auf eine Druckwalze aufgebrachten Druckformen, zu reinigen,
um ein Trocknen und Anhaften der zurückbleibenden Druckfarbe zu verhindern. Fest anhaftende
Druckfarbe lässt sich nur mit erheblichem Aufwand entfernen. Die mechanischen Einwirkungen
bei der Reinigung der Bestandteile von Walzen mit anhaftender Druckfarbe führen häufig
zu Beschädigungen der Bestandteile von Walzen.
[0004] Es ist ein Verfahren zum Reinigen von Bestandteilen von am Druckprozess beteiligten
Walzen bekannt, bei dem zunächst die Druckfarbe aus der Rakelkammer entfernt und die
Rakelkammer mit Lösungsmittel befüllt wird, bei dem während der Reinigung eine einen
Lösungsmittelübertrag gestattende Wirkverbindung zwischen der Rakelkammer und den
zu reinigenden Bestandteilen von am Druckprozess beteiligten Walzen aufrecht erhalten
wird und bei dem sich die Walzen während des Reinigungsprozesses drehen, so dass Lösungsmittel
von der Rakelkammer auf die zu reinigenden Bestandteile der am Druckprozess beteiligten
Walzen übertragen wird, dort Druckfarbe verdünnt und/oder angetrocknete Druckfarbe
löst, welche durch die Drehung der Walzen zur Rakelkammer zurück transportiert werden,
[0005] Aus der Patentschrift
EP 0 742 756 B1 ist ein Verfahren zur Reinigung von Druckformen bekannt, bei dem kleine Teilbereiche
der Bestandteile der Walzen nacheinander gereinigt werden. Eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens umfasst eine Düse, die eine Mischkammer beinhaltet, in der ein Fluid
durch Vermischen von druckbeaufschlagter Luft und einem Lösungsmittel bereitgestellt
wird. Die Düse versprüht das Fluid in Richtung der Druckwalze, wobei Staub, Fasern
und andere Partikel von der Druckform gelöst werden. Zusätzlich umfasst die Vorrichtung
einen Sauger, der das Fluid sowie Staub, Fasern und andere Partikel von der Druckform
absaugt.
[0006] Die
DE 195 48 535 A1 (oder
US-A-5816163) zeigt ein Reinigungsverfahren für eine Rakelkammer einer Rotationsdruckmaschine.
Zur Reinigung wird die Restfarbe aus der Rakelkammer abgepumpt und diese anschließend
- in einem geschlossenen Kreislauf - mit Lösungsmittel gespült.
[0007] Die
US 5 213 044 A1 zeigt das Reinigungsverfahren einer Offset-Druckmaschine, wobei zur Reinigung der
am Farbauftrag beteiligten Walzen zunächst die restliche Farbe aus der Rakelkammer
gepumpt und anschließend Reinigungsflüssigkeit in dieselbe eingepumpt wird. Die Walzen
laufen weiter und tragen die Restfarbe auf ein Abfallstück des Bedruckstoffes auf.
[0008] Die
EP 0 612 618 A2 zeigt ein Reinigungsverfahren für ein Beschichtungssystem einer Offset-Druckmaschine.
Zur Reinigung dieser Beschichtungsystems wird das Beschichtungsfluid aus der Rakelkammer
gepumpt und anschließend Reinigungsflüssigkeit eingepumpt und die Auftragswalze durch
Drehen gereinigt.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Reinigen von Bestandteilen
von am Druckprozess beteiligten Walzen vorzuschlagen, das ohne eine zusätzlich in
das Farbwerk zu integrierende Vorrichtung auskommt und mit dem die Bestandteile aller
am Druckprozess beteiligten Walzen effektiv gereinigt werden können.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Reinigen von Bestandteilen
von am Druckprozess beteiligten Walzen nach dem Anspruch 1 erreicht. Demnach wird
zunächst die in direkter Verbindung mit der Rakelkammer stehende Walze gereinigt,
während die Wirkverbindung mit der oder den anderen Walzen unterbrochen ist und dann
wird sukzessive die Wirkverbindung zwischen der jeweils gereinigten Walze und der
nächsten benachbarten Walze wieder hergestellt. Es wird also zunächst die in direkter
Verbindung mit der Rakelkammer stehende Walze gereinigt, während keine weitere Walze
in Kontakt mit der in direkter Verbindung mit der Rakelkammer stehenden Walze steht.
Nach der Reinigung einer Walze wird die nächste benachbarte Walze wieder in Verbindung
mit der zuvor gereinigten Walze gebracht, wobei wiederum der Kontakt zu der nächsten
benachbarten und noch nicht gereinigten Walze unterbrochen wird. Auf diese Weise können
sukzessive die Bestandteile aller am Druckprozess beteiligten Walzen effektiv gereinigt
werden.
[0011] Der besondere Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass zum Reinigen der Bestandteile
von am Druckprozess beteiligten Walzen lediglich die Komponenten eines Farbwerks benutzt
werden, die auch für den Druckbetrieb notwendig sind. Im Gegensatz zum Druckbetrieb,
in dem die mit der Rakelkammer in Kontakt stehende Walze mit Druckfarbe beaufschlagt
wird und diese an eine weitere Walze abgibt, nimmt die mit der Rakelkammer in Kontakt
stehende Walze im Reinigungsbetrieb Druckfarbe von der weiteren Walze ab. Die Druckfarbe
wird dann durch das Lösungsmittel in der Rakelkammer von der mit dieser in Verbindung
stehenden Walze abgewaschen.
[0012] Vorteilhaft ist es dabei, wenn das Lösungsmittel innerhalb der Rakelkammer umgewälzt
wird. Dies kann in einem geschlossenen Kreislauf geschehen, bei dem zwischen Abführ-
und Zuführleitung lediglich eine Pumpe geschaltet wird. In einer bevorzugten Ausführungsform
wird jedoch kontinuierlich ein Teil des Lösungsmittels über die Abführleitung aus
der Rakelkammer abgesaugt und beispielsweise in einen Schmutztank geleitet. Das entnommene
Volumen wird durch unverschmutztes Lösungsmittel ersetzt, das der Rakelkammer über
die Zuführleitungen zugeführt wird.
[0013] Vorteilhafterweise wird die in direkter Verbindung mit der Rakelkammer stehende Walze
in ständiger Rotation gehalten, damit deren einzelnen Oberflächenbereiche periodisch
mit dem Lösungsmittel in Kontakt gebracht werden, um ein vollständiges Abwaschen der
Druckfarbe von der Walze zu erreichen.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn alle Walzen, die miteinander in Verbindung
stehen, mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten drehen, um einen Materialabrieb von
den Bestandteilen der Walzen zu vermeiden.
[0015] Um eine vollständige Abnahme der Druckfarbe von einer Walze durch eine andere Walze
zu gewährleisten, werden die Walzen, zwischen denen eine Verbindung besteht, gegenüber
dem Druckbetrieb vorzugsweise stärker aneinander angestellt.
[0016] Da bei einer stärkeren Anstellung der Walzen die einzelnen Punkte auf den Druckformen
einer Walkbewegung ausgesetzt werden können, besteht die Gefahr, dass die Bereiche
um die Punkte der Druckformen nicht vollständig gereinigt werden. Um eine vollständige
Reinigung zu erreichen, wird vorteilhafterweise die Drehrichtung der Walzen mindestens
einmal umgekehrt.
[0017] Zur automatischen Durchführung des beschriebenen Verfahrens ist bevorzugt an der
Druckmaschine eine Steuereinrichtung vorgesehen, die im Bedarfsfall auch einen manuellen
Eingriff in den Reinigungsbetrieb erlaubt.
[0018] Die Erfindung wird anhand der Figuren näher beschrieben. Die einzelnen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Farbwerk einer Flexodruckmaschine im Druckbetrieb
- Fig. 2
- Farbwerk einer Flexodruckmaschine im Reinigungsbetrieb
[0019] Im Druckbetrieb eines Farbwerks 1 in einer Zentralzylinder-Druckmaschine gemäß Figur
1 gelangt die Druckfarbe im gewünschten Format auf den Bedruckstoff, indem sie zunächst
über die Zuführleitung 9 aus einem Farbtank der Rakelkammer 2 zugeführt wird. Die
Rasterwalze 3, die sich in Richtung des Pfeiles C dreht, übernimmt einen Teil der
Druckfarbe. Dazu besitzt die Oberfläche der Rasterwalze nicht dargestellte, kleine
Vertiefungen, die so genannten Näpfchen, in die die Druckfarbe gelangt. Die Näpfchen,
die mit der Druckform 8 in Berührung kommen, geben dort ihre Druckfarbe ab. Die Druckform
8 ist auf der Druckwalze 4 aufgebracht und wird durch eine Rotation der Druckwalze
4 in Richtung des Pfeils B zum Bedruckstoff 5 bewegt. Dort gibt die Druckform 8 die
an ihr haftende Druckfarbe an den Bedruckstoff 5 ab. Zum Zwecke des vollständigen
Farbübertrags läuft der Bedruckstoff 5, der über eine Umlenkwalze 7 zugeführt wird,
über den Gegendruckzylinder 6, der in Richtung des Pfeils A rotiert.
[0020] Figur 2 zeigt das gleiche Farbwerk 1 im Reinigungsbetrieb. Zur Reinigung der Druckform
8 kann die Druckwalze 4 in gezeigter Weise vom Gegendruckzylinder 6 abgestellt sein.
Die Drehrichtungen B, C der Druckwalze 4 und der Rasterwalze 3 können im Vergleich
zum Druckbetrieb umgekehrt sein. Der Reinigungsvorgang wird nun gestartet, indem die
Druckfarbe aus der Rakelkammer 2 entfernt wird. Anschließend wird die Rakelkammer
2 über die Zuführleitung 9 mit Lösungsmittel befüllt. Damit das Lösungsmittel möglichst
viel Druckfarbe von der Rasterwalze aufnehmen kann, wird dieses umgewälzt, indem ständig
Lösungsmittel über die Abführleitung 10 aus der Rakelkammer 2 entnommen wird und dieses
und/oder neues Lösungsmittel über die Zuführleitung 9 der Rakelkammer 2 zugeführt
wird. Wird die Druckwalze 4 in Rotation gehalten, kommen in einem Umlauf alle Bereiche
der Druckform 8 mit der Rasterwalze 3 in Berührung, wobei die Druckform 8 einen Teil
der an ihr haftenden Druckfarbe abgibt. Um einen guten Farbübertrag zu gewährleisten,
kann die Rasterwalze 3 näher an die Druckwalze 4 angestellt sein, wie es in der Figur
2 zu erkennen ist. Auf Grund des zuvor erfolgten Durchlaufs der Näpfchen durch die
Rakelkammer 2 sind diese ganz oder teilweise mit Lösungsmittel befüllt, wodurch der
Farbübertrag sogar noch verbessert wird. Die mit Druckfarbe beaufschlagten Näpfchen
der Rasterwalze 3 werden in einem neuen Umlauf innerhalb der Rakelkammer 2 gereinigt.
Der Reinigungsbetrieb des Farbwerks 1 wird so lange aufrecht erhalten, bis sich keine
Druckfarbe mehr auf der Druckform 8 befindet.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Farbwerk |
| 2 |
Rakelkammer |
| 3 |
Rasterwalze |
| 4 |
Druckwalze |
| 5 |
Bedruckstoff |
| 6 |
Gegendruckzylinder |
| 7 |
Umlenkwalze |
| 8 |
Druckform |
| 9 |
Zuführleitung |
| 10 |
Abführleitung |
| A |
Drehrichtung des Gegendruckzylinders |
| B |
Drehrichtung der Druckwalze |
| C |
Drehrichtung der Rasterwalze |
1. Verfahren zum Reinigen von Bestandteilen (8) von am Druckprozess beteiligten Walzen,
welche während des Reinigungsprozesses in der Druckmaschine verbleiben und dort mit
Lösungsmitteln beaufschlagt werden,
- wobei die Druckfarbe aus der Rakelkammer (2) entfernt und die Rakelkammer (2) mit
Lösungsmittel befüllt wird, und
- wobei während der Reinigung eine einen Lösungsmittelübertrag gestattende Wirkverbindung
zwischen der Rakelkammer (2) und den Bestandteilen (8) von am Druckprozess beteiligten
Walzen (3, 4), welche gereinigt werden sollen, aufrecht erhalten wird und
- die Walzen (3, 4) sich während des Reinigungsprozesses drehen,
- so dass Lösungsmittel von der Rakelkammer (2) auf die zu reinigenden Bestandteile
der am Druckprozess beteiligten Walzen (3, 4) übertragen wird, dort Farbe verdünnt
und/oder angetrocknete Farbreste löst, welche durch die Drehung der Walzen (3, 4)
zu der Rakelkammer zurück transportiert werden
dadurch gekennzeichnet, dass
Bestandteile (8) mehrerer Walzen (3, 4) gereinigt werden, wobei zunächst die in direkter
Verbindung mit der Rakelkammer stehende Walze (3) gereinigt wird, während die Wirkverbindung
mit der oder den anderen Walzen (4) unterbrochen ist und dann sukzessive die Wirkverbindung
zwischen der jeweils gereinigten Walze (3) und der nächsten benachbarten Walze (4)
wieder hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Lösungsmittel innerhalb der Rakelkammer (2) kontinuierlich umgewälzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Teil des Lösungsmittels über eine Abführleitung (10) aus der Rakelkammer (2) abgesaugt
wird und dass über eine Zuführleitung (9) ein Teil des abgeführten und/oder unverschmutztes
Lösungsmittel der Rakelkammer (2) zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die in direkter Verbindung mit der Rakelkammer stehende Walze (3) zu ihrer Reinigung
in ständiger Rotation und mit dem in der Rakelkammer (2) enthaltenen Lösungsmittel
in ständigen Kontakt gehalten wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Walzen (3, 4), zwischen denen eine Wirkverbindung besteht, mit gleichen Umfangsgeschwindigkeiten
drehen.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Reinigungsbetrieb die Walzen (3, 4), zwischen denen eine Wirkverbindung besteht,
gegenüber dem Druckbetrieb stärker aneinander angestellt werden.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Drehrichtung der Walzen (3, 4) mindestens einmal umgekehrt wird.
1. Method for cleaning constituent parts (8) of rolls which have participated in the
printing process, remain in the printing press during the cleaning process and are
loaded there with solvents,
- the printing ink being removed from the doctor chamber (2), and the doctor chamber
(2) being filled with solvent, and
- an operative connection, which permits a solvent transfer, between the doctor chamber
(2) and the constituent parts (8) of rolls (3, 4) which have participated in the printing
process and are to be cleaned being maintained during the cleaning, and
- the rolls (3, 4) rotating during the cleaning process,
- with the result that solvent is transferred from the doctor chamber (2) to the constituent
parts to be cleaned of the rolls (3, 4) which have participated in the printing process,
thinning ink there and/or detaching dried ink residues which are transported back
to the doctor chamber by the rotation of the rolls (3, 4),
characterized in that
constituent parts (8) of a plurality of rolls (3, 4) are cleaned, first of all the
roll (3) being cleaned which is in direct connection to the doctor chamber, while
the operative connection to the other roll or rolls (4) is interrupted and then the
operative connection between the respectively cleaned roll (3) and the next adjacent
roll (4) is restored successively.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the solvent is circulated continuously within the doctor chamber (2).
3. Method according to Claim 2, characterized in that part of the solvent is extracted by suction from the doctor chamber (2) via a discharging
line (10), and in that part of the discharged and/or uncontaminated solvent is fed to the doctor chamber
(2) via a feed line (9).
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, in order to clean it, the roll (3) which is in direct connection with the doctor
chamber is kept in constant rotation and in constant contact with the solvent which
is contained in the doctor chamber (2).
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the rolls (3, 4), between which there is an operative connection, rotate at identical
circumferential speeds.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, during cleaning operation, the rolls (3, 4), between which there is an operative
connection, are set more forcefully against one another than during printing operation.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the rotational direction of the rolls (3, 4) is reversed at least once.
1. Procédé de nettoyage de composants (8) de cylindres participant au processus d'impression,
qui restent pendant le processus de nettoyage dans la machine à imprimer et y sont
chargés en solvants,
- où l'encre est retirée de la chambre de racle (2), et la chambre de racle (2) est
remplie de solvant, et
- où pendant le nettoyage, une liaison fonctionnelle permettant pendant le nettoyage
un transfert de solvant est maintenue entre la chambre de racle (2) et les composants
(8) de cylindres (3, 4) participant au processus d'impression, qui sont destinés à
être nettoyés, et
- les cylindres (3, 4) tournent pendant le processus de nettoyage,
- de sorte que le solvant est transféré de la chambre de racle (2) aux composants
à nettoyer des cylindres (3, 4) participant au processus d'impression, y dilue l'encre
et/ou détache des restes d'encre séchée qui, en raison de la rotation des cylindres
(3, 4) sont ramenées à la chambre de racle,
caractérisé en ce que
des composants (8) de plusieurs cylindres (3, 4) sont nettoyés, où tout d'abord le
cylindre (3) en liaison directe avec la chambre de racle est nettoyé, pendant que
la liaison fonctionnelle avec le ou les autres cylindres (4) est interrompue, et qu'ensuite,
successivement, la liaison fonctionnelle entre le cylindre (3) respectivement nettoyé
et le cylindre suivant avoisinant (4) est rétablie.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le solvant est amené à circuler continuellement à l'intérieur de la chambre de racle
(2).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une partie du solvant est aspirée par une conduite d'évacuation (10) de la chambre
de racle (2), et en ce que par une conduite d'amenée (9), une partie du solvant évacué et/ou non sali est amenée
à la chambre de racle (2).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre (3) en liaison directe avec la chambre de racle, pour son nettoyage,
est maintenu en rotation continue et en contact continu avec le solvant se trouvant
dans la chambre de racle (2).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les cylindres (3, 4), entre lesquels existe une liaison fonctionnelle, tournent aux
mêmes vitesses de rotation.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en fonctionnement de nettoyage, les cylindres (3, 4) entre lesquels existe une liaison
fonctionnelle, sont plus fortement appliqués l'un à l'autre par rapport au fonctionnement
d'impression.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le sens de rotation des cylindres (3, 4) est inversé au moins une fois.


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