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(11) |
EP 1 567 715 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.2006 Patentblatt 2006/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.07.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/008342 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/042143 (21.05.2004 Gazette 2004/21) |
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SCHABERKLINGENHALTEVORRICHTUNG
SCRAPER BLADE MOUNTING DEVICE
DISPOSITIF DE RETENUE DE LAME DE RACLOIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
08.11.2002 DE 10251983
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2005 Patentblatt 2005/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Joh. Clouth GmbH & Co. KG |
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42499 Hückeswagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Strauch, Helmut
97483 Eltmann-Rossstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eichstädt, Alfred |
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Maryniok & Eichstädt,
Kuhbergstrasse 23 96317 Kronach 96317 Kronach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 136 085
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US-B1- 6 328 853
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaberklingenhaltevorrichtung mit den im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine derartige Schaberklingenhaltevorrichtung kann beispielsweise in einer Papierfabrik
im Rahmen der Papierherstellung oder in der Stahlindustrie verwendet werden. Sie dient
zur Aufnahme einer Schaberklinge zwecks gleichmäßiger Anlage an eine rotierende Walze
bzw. Rolle, um deren Oberfläche während des Betriebes zu reinigen. Eine derartige
Walze kann eine Breite von mehreren Metern aufweisen. Die zur Reinigung einer solchen
Walze vorgesehene Schaberklinge muss über die gesamte Länge der Walze möglichst gleichmäßig
unter einem vorgegebenen Winkel an der Walze anliegen. Um dies zu erreichen, wird
die Schaberklinge im Allgemeinen mit einem relativ großen Druck an die Walze angelegt.
[0003] Aus der DE 31 36 085 A1 ist ein Schaber zum Abschaben eines Papiermaschinen- oder
dergleichen Zylinders mit einer Schaberklinge, die in einem Halter gelagert ist, bekannt.
Der Halter weist ein sich parallel zum Zylinder erstreckendes Haupttragstück zum Ausüben
von Druck auf die an den Zylinder anzudrückende Schaberklinge, eine steife Tragplatte,
die sich vom Tragstück in Richtung Zylinder erstreckt, eine unterhalb dieser Tragplatte
und parallel zum Zylinder angebrachten Gelenkstab und einen Klingenhalter zur Aufnahme
des Hinterendes der Schaberklinge, der sich vom Gelenkstab aus nach vorne zum Zylinder
erstreckt, auf. Weiterhin ist ein mit einem Fluid gefüllter Balg vorgesehen, der sich
zwischen der Tragplatte und dem von Gelenkplatten gebildeten Klingenhalter sowie zwischen
dem Hinterende der Schaberklinge und dem Gelenkstab parallel zur Länge der Schaberklinge
erstreckt.
[0004] Aus der WO 93/21380 ist bereits eine Schaberklingenhaltevorrichtung bekannt, welche
zwei Halteelemente aufweist. Zwischen die genannten Halteelemente ist ein erster Teil
der Schaberklinge eingebracht. Der zweite Teil der Schaberklinge führt von den Halteelementen
weg. Eines dieser Halteelemente ist eine Platte, die aus einer Vielzahl von Faserschichten
besteht. Die Anzahl und die Orientierung dieser Faserschichten ist von den gewünschten
Arbeitsbedingungen der Schaberklinge abhängig. Zur Einstellung und Veränderung des
Druckes, mit welchem die Schaberklinge an der Walze anliegt, sind zwei pneumatische
Schläuche vorgesehen, von denen sich - aus Sicht der Schaberklinge - einer vor und
einer hinter einem Drehpunkt befindet. Der
[0005] Drehpunkt ist im mittleren Bereich des Grundplatte vorgesehen. Durch geeignetes Aufpumpen
bzw. Entleeren der Schläuche lässt sich der gewünschte Anpressdruck der Schaberklinge
an die Walze einstellen. Weiterhin weist die bekannte Vorrichtung eine flexible Dichtung
auf, die ein Einbringen von Staub und anderen Fremdkörpern verhindern soll. Da sich
diese flexible Dichtung über die gesamte Länge der Walze erstrecken muss, ist deren
Realisierung aufwendig. Hinzu kommt, dass wegen der beim Betrieb auftretenden hohen
Temperaturen hitzebeständige Dichtungen verwendet werden müssen, beispielsweise Viton-Dichtungen.
Dies ist mit sehr hohen Kosten verbunden.
[0006] Aus der EP 1 186 703 A2 ist eine Schaberanordnung bekannt, welche einen Klingenträger
und eine Schaberklinge aufweist. Der Klingenträger ist um eine Achse verschwenkbar
an einem Klingenhalter angeordnet, wobei zwischen dem Klingenträger und dem Klingenhalter
mindestens ein Druckelement angeordnet ist, welches unabhängig vom Druck selbstähnlich
ist, d. h. seine grundlegende Form beibehält. Vorzugsweise ist auf beiden Seiten der
Achse jeweils ein Druckelement angeordnet. Auch bei dieser Anordnung befindet sich
die Achse im mittleren Bereich des Grundplatte bzw. Klingenhalters. Mittels der genannten
Druckelemente, bei denen es sich um Schläuche handelt, kann der gewünschte Anpressdruck
der Schaberklinge an die Walze eingestellt und auch durch Erzeugung eines geeigneten
Gegendrucks ein Abheben der Schaberklinge von der Walze durchgeführt werden. Wird
diese bekannte Schaberanordnung ohne eine Dichtung verwendet, dann ist ein häufiges
Reinigen der Vorrichtung notwendig. Dies ist aber wegen der engen Einbausituation
ungemein schwierig.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaberklingenhaltevorrichtung anzugeben,
bei der die vorstehend genannten Nachteile nicht auftreten.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schaberklingenhaltevorrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0009] Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass aufgrund der beanspruchten
Ausbildung und Positionierung der Achse eine gesonderte Schmutz- bzw. Staubabdichtung
entfallen kann. Das Drehlager dient in vorteilhafter Weise gleichzeitig als Schmutz-
bzw. Staubabdichtung. Folglich ist eine Verwendung von aufwendigen und teueren Gummi-
bzw. Viton-Dichtungen nicht notwendig.
[0010] Vorzugsweise ist die Deckplatte mit einem geschlitzten Vierkantrohr verbunden, innerhalb
dessen das in einem Endbereich der Grundplatte vorgesehene Lagerrohr drehbar ist.
[0011] Mittels der im Anspruch 3 angegebenen Merkmale wird erreicht, dass die Deckplatte
in einfacher Weise entfernt werden kann, so dass Reinigungsarbeiten innerhalb der
Vorrichtung und ein Auswechseln des Luftschlauches erleichtert sind. Insbesondere
ist es nicht notwendig, eine Vielzahl von Schrauben herauszudrehen, um die Deckplatte
abnehmen zu können.
[0012] Ist die Grundplatte mit einem zur Aufnahme der Deckplatte vorgesehenen Schuh kontaktiert,
wie er in den Ansprüchen 4 und 5 angegeben ist, dann ist die Führung der Deckplatte
beim Einsetzen und Herausziehen verbessert. Weiterhin wird dadurch auch eine verbesserte
Staub- und Schmutzabdichtung erreicht.
[0013] Durch die Merkmale des Anspruchs 7 wird erreicht, dass im Innenbereich der Grundplatte
befindliche Bauteile, insbesondere der pneumatische Schlauch, vor einem Kontakt mit
den im Betrieb teilweise sehr heiß werdenden Begrenzungswänden der Grundplatte geschützt
sind.
[0014] Durch die Merkmale des Anspruches 8 wird erreicht, dass die Schaberklingenhaltevorrichtung
mit nur einem Schlauch auskommt. Wird der Schlauch mit Luft gefüllt, dann führt dies
je nach Luftdruck zu einem stärkeren Anpressen der Schaberklinge an die zu reinigende
Walze. Dabei wird gleichzeitig eine Feder auseinandergezogen bzw. gespannt. Wird die
Luft aus dem Schlauch abgelassen, dann erfolgt durch die sich wieder zusammenziehende
bzw. entspannende Feder ein Abheben der Schaberklinge von der zu reinigenden Walze.
Ein zweiter Schlauch, wie er bei den bisher bekannten Anordnungen vorgesehen ist,
ist nicht notwendig. Die genannte Federrückstellung ist beispielsweise notwendig zum
Wechseln der Schaberklinge.
[0015] Vorzugsweise bilden ein Teil der Deckplatte, das Vierkantrohr, die Grundplatte und
der Schuh eine im wesentlichen staubdichte Einheit.
[0016] Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren beispielhafter
Erläuterung anhand der Figuren. Diese zeigen Skizzen einer Schaberklingenhaltevorrichtung
gemäß zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung.
[0017] Die in der Figur 1 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung weist eine Grundplatte
6 auf, die im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und zwei kurze und eine lange
Begrenzungswand aufweist. Im Endbereich einer der kurzen Begrenzungswände ist ein
Lagerrohr 5 angeordnet, welches Bestandteil der Grundplatte ist. Das Lagerrohr 5 ist
innerhalb eines geschlitzten Vierkantrohres 4 und um einen kleinen Winkel drehbar
zu diesem gelagert.
[0018] Das Vierkantrohr ist mit einer Deckplatte 2 fest verbunden, vorzugsweise mittels
einer Vielzahl von Schraubverbindungen, die senkrecht zur Zeichenebene hintereinander
angeordnet sind, in der Zeichnung aber nicht dargestellt sind. Die Deckplatte 2 besteht
vorzugsweise aus Kohlefasermaterial und kann mehrere Kohlefaserschichten aufweisen.
Dadurch ist die Deckplatte flexibel und kann sich an die Oberfläche der jeweils zu
reinigenden Walze gut anpassen.
[0019] Im vorderen Endbereich der Deckplatte 2 sind mittels Schraubverbindungen 3a Fingervorrichtungen
3 an der Deckplatte befestigt, die ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene hintereinander
angeordnet sind. Zwischen der Deckplatte 2 und den Fingervorrichtungen 3 ist die Schaberklinge
1 eingebracht. Dieses Einbringen der Schaberklinge erfolgt vorzugsweise durch ein
Einschieben in Axialrichtung. Da der hintere Endbereich der Schaberklinge mit einer
Niete oder Feder 15 versehen ist, kann die Schaberklinge im Betrieb nicht in Richtung
der zu reinigenden Walze herausgezogen werden.
[0020] Um den jeweils gewünschten Anpressdruck der Schaberklinge an die Oberfläche der zu
reinigenden Walze einzustellen, ist im Innenbereich der U-förmigen Grundplatte 6 ein
pneumatischer Luftschlauch 14 vorgesehen. Dieser ist an seinem einen Ende mit einem
Luftanschluss versehen, durch welchen Luft in den Schlauch gepresst werden kann und
auch wieder Luft aus dem Schlauch ausgelassen werden kann. Das andere Ende des Schlauches
14 ist verschlossen. Zwischen dem Schlauch 14 und der langen Begrenzungswand der U-förmigen
Grundplatte 6 ist eine Kunststoffeinlage 7 vorgesehen. Diese ist auf die Innenseite
der Grundplatte lose eingelegt, aufgeklebt oder angeschraubt und verhindert, dass
im Betrieb der Vorrichtung der Schlauch 14 mit einer möglicherweise heißen Begrenzungswand
in Berührung kommt.
[0021] Wird der Luftdruck im Schlauch 14 erhöht, dann dehnt sich dieser aus. Dies bewirkt,
dass im Bereich des Schlauches 14 die Deckplatte 2 von der Grundplatte 6 weggedrückt
wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Schaberklinge, die im Bereich des vorderen
Endes der Deckplatte an dieser befestigt ist, sich in Richtung des Pfeiles x bewegt
bzw. in Richtung x gedrückt wird. Dadurch wird die Schaberklinge an die zu reinigende
Walzenoberfläche angelegt und der gewünschte Anpressdruck über ein Druckregelventil
eingestellt.
[0022] Weiterhin ist im Innenbereich der U-förmigen Grundplatte 6 eine Feder 8 vorgesehen.
Deren eines Ende ist mit der langen Begrenzungswand der Grundplatte 6 verbunden. Das
andere Ende der Feder 8 ist an einem Schuh 10 befestigt, welcher zur Aufnahme des
hinteren Endbereichs der Deckplatte 2 vorgesehen ist. Der Schuh bildet in einer Richtung
senkrecht zur Zeichenebene eine Führungsschiene, innerhalb welcher die Deckplatte
in Axialrichtung verschiebbar gelagert ist. Der Schuh ist mit einer Gleitfläche 11
versehen, die parallel zu einer Begrenzungswand 9 der U-förmigen Grundplatte angeordnet
ist. Der Schuh 10 ist zusammen mit der Deckplatte relativ zur Grundplatte verschwenkbar.
Diese Verschwenkbarkeit ist dadurch gegeben, dass in der Begrenzungswand 9 der Grundplatte
in Radialrichtung verlaufende Langlöcher 13 vorgesehen sind, durch welche mit der
Gleitfläche 11 des Schuhs verbundene Nieten 12 geführt sind.
[0023] Wird der Luftdruck im Schlauch 14 erhöht, dann wird die Feder auseinandergezogen
und der Schuh bewegt sich in der Zeichenebene nach rechts, so dass sich der Abstand
des Schuhs von der langen Begrenzungswand der Grundplatte vergrößert.
[0024] Soll die Schaberklinge 1 wieder von der Walzenoberfläche abgehoben werden, beispielsweise
zu einem Klingenwechsel, dann wird die Luft aus dem Schlauch 14 ausgelassen. Durch
die sich dann wieder zusammenziehende Feder 8 wird der Schuh 10 in der Zeichenebene
nach links in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, so dass auch die Deckplatte 2 wieder
in ihre Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird.
[0025] In der Figur 1 ist nach alledem eine neuartige Schaberklingenhaltevorrichtung gezeigt,
welche keine zusätzliche elastische Staub- und Schmutzabdichtung benötigt. Dies wird
im wesentlichen durch die beanspruchte spezielle Ausbildung und Anordnung der Schwenkebene
der Schaberklingenhaltevorrichtung erreicht. Die Ausgestaltung der Schaberklingenhaltevorrichtung
gemäß der Erfindung ermöglicht es weiterhin, mit nur einem Luftschlauch auszukommen,
da das Herbeiführen der Ausgangsstellung der Deckplatte unter Verwendung einer sich
entspannenden Feder erfolgt. Vorzugsweise bildet das aus der Grundplatte, dem Schuh,
dem Vierkantrohr und einem Teil der Deckplatte gebildete System eine im wesentlichen
staubdichte Einheit.
[0026] Die in der Figur 2 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung weist eine Grundplatte
6 auf, die im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und zwei kurze und eine lange
Begrenzungswand aufweist. Im Endbereich einer der kurzen Begrenzungswände ist ein
Lagerrohr 5 angeordnet, welches Bestandteil der Grundplatte ist. Das Lagerrohr 5 ist
innerhalb eines geschlitzten Vierkantrohres 4 und um einen kleinen Winkel drehbar
zu diesem gelagert. Das Vierkantrohr 4 kann in Richtung senkrecht zur Zeichenebene
segmentförmig aufgebaut sein, um die Elastizität der Deckplatte 2 möglichst wenig
zu beeinträchtigen.
[0027] Das Vierkantrohr ist mit der Deckplatte 2 fest verbunden, vorzugsweise mittels einer
Vielzahl von Schraubverbindungen, die senkrecht zur Zeichenebene hintereinander angeordnet
sind, in der Zeichnung aber nicht dargestellt sind. Die Deckplatte 2 besteht vorzugsweise
aus Kohlefasermaterial und kann mehrere Kohlefaserschichten aufweisen. Dadurch ist
die Deckplatte flexibel und kann sich an die Oberfläche der jeweils zu reinigenden
Walze gut anpassen.
[0028] Im vorderen Endbereich der Deckplatte 2 sind mittels Schraubverbindungen 3a Fingervorrichtungen
3 an der Deckplatte befestigt, die ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene hintereinander
angeordnet sind. Zwischen der Deckplatte 2 und den Fingervorrichtungen 3 ist die Schaberklinge
1 eingebracht. Dieses Einbringen der Schaberklinge erfolgt vorzugsweise durch ein
Einschieben in Axialrichtung. Da der hintere Endbereich der Schaberklinge mit einer
Niete oder Feder 15 versehen ist, kann die Schaberklinge im Betrieb nicht in Richtung
der zu reinigenden Walze herausgezogen werden.
[0029] Um den jeweils gewünschten Anpressdruck der Schaberklinge an die Oberfläche der zu
reinigenden Walze einzustellen, ist im Innenbereich der U-förmigen Grundplatte 6 ein
pneumatischer Luftschlauch 14 vorgesehen. Dieser ist an seinem einen Ende mit einem
Luftanschluss versehen, durch welchen Luft in den Schlauch gepresst werden kann und
auch wieder Luft aus dem Schlauch ausgelassen werden kann. Das andere Ende des Schlauches
14 ist verschlossen. Zwischen dem Schlauch 14 und der langen Begrenzungswand der U-förmigen
Grundplatte 6 ist eine Kunststoffeinlage 7 vorgesehen. Diese ist auf die Innenseite
der Grundplatte lose eingelegt, aufgeklebt oder angeschraubt und verhindert, dass
im Betrieb der Vorrichtung der Schlauch 14 mit einer möglicherweise heißen Begrenzungswand
in Berührung kommt.
[0030] Wird der Luftdruck im Schlauch 14 erhöht, dann dehnt sich dieser aus. Dies bewirkt,
dass im Bereich des Schlauches 14 die Deckplatte 2 von der Grundplatte 6 weggedrückt
wird. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Schaberklinge, die im Bereich des vorderen
Endes der Deckplatte an dieser befestigt ist, sich in Richtung des Pfeiles x bewegt
bzw. in Richtung x gedrückt wird. Dadurch wird die Schaberklinge an die zu reinigende
Walzenoberfläche angelegt und der gewünschte Anpressdruck über ein Druckregelventil
eingestellt.
[0031] Weiterhin weist die in der Figur 2 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung in
der Nähe des Lagerrohres 5 ein erstes Federblech 16 auf, dessen einer Endbereich an
der Grundplatte 6 befestigt ist, beispielsweise angeschweißt. Der andere Endbereich
des Federbleches 16 stützt sich an der Deckplatte 2 ab, so dass diese zum Abheben
der Schabervorrichtung bei einem Klingenwechsel weggedrückt wird. Zu diesem Klingenwechsel
muss der Schlauch 14 drucklos sein. Das Federblech 16 dient weiterhin auch als Staubschutz,
so dass kein Staub in den Schlitz des geschlitzten Vierkantrohres 4 eindringen kann.
[0032] In ihrem von der Schaberklinge 1 entfernt gelegenen Endbereich ist an der Deckplatte
2 mittels einer Schraub- oder Nietverbindung 20 ein zweites Federblech 18 befestigt,
das den Bereich zwischen dem Ende der Begrenzungswand 9 der Grundplatte 6 und der
Deckplatte 2 überbrückt und sich auf der Außenseite der Begrenzungswand 9 der Grundplatte
6 abstützt. Auch dieses Federblech 18 dient als Staubschutz bzw. Schmutzabdichtung.
[0033] Das Federblech 18 gleitet sowohl bei einer Erhöhung als auch bei einer Erniedrigung
des Luftdrucks im Schlauch 14 an der Außenfläche der Begrenzungswand 9 entlang.
[0034] Um die Schaberklingenhaltevorrichtung zusammen mit verschiedenen, am Markt vorhandenen
Schaberhaltersystemen verwenden zu können, ist mit dem Federblech 16 und/oder der
Grundplatte 6 eine Adapterleiste 17 fest verbunden, beispielsweise unter Verwendung
einer Schraube 21. Diese Adapterleiste 17 ist auf der von der Deckplatte 2 abgelegenen
Außenseite des Federbleches 16 bzw. der Grundplatte 6 positioniert.
[0035] In der Figur 2 ist nach alledem eine neuartige Schaberklingenhaltevorrichtung gezeigt,
bei der die Schwenkebene der Schaberklingenhaltevorrichtung in spezieller Weise ausgebildet
und angeordnet ist. Die in der Figur 2 dargestellte Schaberklingenhaltevorrichtung
benötigt nur einen Luftschlauch, da das Herbeiführen der Ausgangsstellung der Deckplatte
durch die Kraft des Federbleches 16 erfolgt. Vorzugsweise bildet das aus der Grundplatte
6, dem Federblech 18, einem Teil der Deckplatte 2, dem Vierkantrohr 4 und dem Federblech
16 gebildete System eine im wesentlichen staubdichte Einheit.
Bezugszeichenliste:
[0036]
- 1
- Schaberklinge
- 2
- Deckplatte
- 3
- Fingervorrichtung
- 3a
- Schraube
- 4
- geschlitztes Vierkantrohr
- 5
- Lagerrohr
- 6
- Grundplatte
- 7
- Kunststoffeinlage
- 8
- Feder
- 9
- Begrenzungswand der Grundplatte
- 10
- Schuh zur Aufnahme der Deckplatte
- 11
- Gleitfläche des Schuhs
- 12
- Niete
- 13
- Langloch
- 14
- Luftschlauch
- 15
- Niete oder Feder an der Schaberklinge
- 16
- Federblech
- 17
- Adapterleiste
- 18
- Federblech
- 19
- Schraube
- 20
- Schraube oder Niete
- 21
- Schraube oder Stehbolzen
1. Schaberklingenhaltevorrichtung, welche eine Deckplatte und eine Grundplatte aufweist,
wobei die Deckplatte und die Grundplatte um eine von einem Lagerrohr gebildete Achse
relativ zueinander verschwenkbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
im vorderen Bereich der Deckplatte Fingervorrichtungen an der Deckplatte befestigt
sind, das Lagerrohr (5) Bestandteil der Grundplatte (6) ist und das Lagerrohr (5)
in dem den Fingervorrichtungen (3) zugewandten Endbereich der Grundplatte angeordnet
ist.
2. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (2) mit einem geschlitzten Vierkantrohr (4) verbunden ist und das Lagerrohr
(5) innerhalb des Vierkantrohres (4) positioniert und relativ zu diesem drehbar ist.
3. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckplatte (2) zusammen mit dem daran befestigten Vierkantrohr (4) von der Grundplatte
(6) in Axialrichtung abziehbar ist.
4. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Grundplatte (6) mit einem zur Aufnahme der Deckplatte (2) vorgesehenen Schuh (10)
kontaktiert ist, innerhalb dessen die Deckplatte in Axialrichtung verschiebbar gelagert
ist.
5. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schuh (10) zusammen mit der Deckplatte (2) relativ zur Grundplatte (6) verschwenkbar
ist, wobei die Grundplatte eine Begrenzungswand (9) aufweist, innerhalb welcher sich
in Radialrichtung erstreckende Langlöcher (13) vorgesehen sind, durch welche mit einer
Gleitfläche (11) des Schuhs (10) verbundene Nieten (12) geführt sind.
6. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Grundplatte (6) U-förmig ausgebildet ist und zwei kurze und eine lange Begrenzungswand
aufweist, wobei die eine kurze Begrenzungswand (9) die Langlöcher (13) aufweist und
die andere kurze Begrenzungswand in ihrem Endbereich das Lagerrohr (5) aufweist.
7. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die lange Begrenzungswand an ihrer Innenseite mit einer Kunststoffeinlage (7) versehen
ist.
8. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Innenbereich der Grundplatte (6) zwischen der Grundplatte und dem Schuh (10) eine
Feder (8) angeordnet ist.
9. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Teil der Deckplatte (2), das Vierkantrohr (4), die Grundplatte (6) und der Schuh
(10) eine im wesentlichen staubdichte Einheit bilden.
10. Schäberklingenhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie ein erstes Federblech (16) aufweist., dessen einer Endbereich an der Grundplatte
(6) befestigt ist und dessen anderer Endbereich sich an der Deckplatte (2) abstützt.
11. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie ein zweites Federblech (18) aufweist, das den Bereich zwischen dem Ende der Begrenzungswand
(9) der Grundplatte (6) und der Deckplatte (2) überbrückt.
12. Schaberklingenhaltevorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Endbereich des zweiten Federbleches (18) mit der Deckplatte (2) fest verbunden
ist und der andere Endbereich des zweiten Federbleches (18) sich an der Außenseite
der Begrenzungswand (9) der Grundplatte (6) abstützt.
13. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine Adapterleiste (17) aufweist, die mit dem ersten Federblech (16) und/oder
der Grundplatte (6) fest verbunden und auf der von der Deckplatte (2) abgelegenen
Außenseite des ersten Federblechs (16) und/oder der Grundplatte (6) positioniert ist.
14. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Innenbereich der Grundplatte (6) zwischen der Grundplatte und der Deckplatte (2)
ein Schlauch (14) angeordnet ist.
15. Schaberklingenhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass,
an der Deckplatte (2) eine Fingervorrichtung (3) befestigt ist und ein Endbereich
der Schaberklinge (1) zwischen die Deckplatte (2) und die Fingervorrichtung (3) in
Axialrichtung einschiebbar ist.
1. Scraper blade holding device, which comprises a cover plate and a base plate, wherein
the cover plate and the base plate are pivotable relative to one another about an
axis formed by a bearing tube (5), characterised in that finger devices are fastened to the cover plate in the front region of the cover plate,
the bearing tube (5) is a component of the base plate (6) and the bearing tube (5)
is arranged in the end region of the base plate facing the finger devices (3).
2. Scraper blade holding device according to claim 1, characterised in that the cover plate (2) is connected with a slotted square tube (4) and the bearing tube
(5) is positioned within the square tube (4) and rotatable relative thereto.
3. Scraper blade holding device according to claim 2, characterised in that the cover plate (2) together with the square tube (4) fastened thereto is withdrawable
from the base plate (6) in axial direction.
4. Scraper blade holding device according to one of the preceding claims, characterised in that the base plate (6) is contacted by a shoe (10) which is provided for reception of
the cover plate (2) and within which the cover plate is mounted to be displaceable
in axial direction.
5. Scraper blade holding device according to claim 4, characterised in that the shoe (10) together with the cover plate (2) is pivotable relative to the base
plate (6), wherein the base plate has a boundary wall (9) within which slots (13)
extending in radial direction are provided, rivets (12) connected with a slide surface
(11) of the shoe (10) being guided through the slots.
6. Scraper blade holding device according to claim 5, characterised in that the base plate (6) is of U-shaped construction and has two short and one long boundary
walls, wherein one short boundary wall (9) has the slots (13) and the other short
boundary wall has, in its end region, the bearing tube (5).
7. Scraper blade holding device according to claim 6, characterised in that the long boundary wall is provided at its inner side with a plastics material insert
(7).
8. Scraper blade holding device according to one of claims 4 to 7, characterised in that a spring (8) is arranged in the inner region of the base plate (6) between the base
plate and the shoe (10).
9. Scraper blade holding device according to one of the preceding claims, characterised in that a part of the cover plate (2), the square tube (4), the base plate (6) and the shoe
(10) form a substantially dust-tight unit.
10. Scraper blade holding device according to one of claims 1 to 3, characterised in that it comprises a first spring plate (16), one end region of which is fastened to the
base plate (6) and the other end region of which is supported on the cover plate (2).
11. Scraper blade holding device according to claim 10, characterised in that it comprises a second spring plate (18) which bridges over the region between the
end of the boundary wall (9) of the base plate (6) and the cover plate (2).
12. Scraper blade holding device according to claim 11, characterised in that one end region of the second spring plate (18) is fixedly connected with the cover
plate (2) and the other end region of the second spring plate (18) is supported at
the outer side of the boundary wall (9) of the base plate (6).
13. Scraper blade holding device according to one of the preceding claims, characterised in that it comprises an adapter strip (17) which is fixedly connected with the first spring
plate (16) and/or the base plate (6) and on which the outer side, which is remote
from the cover plate (2), of the first spring plate (16) and/or the base plate (6)
is positioned.
14. Scraper blade holding device according to one of the preceding claims, characterised in that a hose (14) is arranged in the inner region of the base plate (6) between the base
plate and the cover plate (2).
15. Scraper blade holding device according to one of the preceding claims, characterised in that a finger device (3) is fastened to the cover plate (2) and an end region of the scraper
blade (1) is insertable between the cover plate (2) and the finger device (3) in axial
direction.
1. Dispositif de retenue de lame de racloir, lequel comprend une plaque de recouvrement
et une plaque de base, la plaque de recouvrement et la plaque de base pouvant pivoter
l'une par rapport à l'autre autour d'un axe formé par un tube,
caractérisé en ce que
des dispositifs formant doigt sont fixés sur la plaque de recouvrement dans la zone
avant de la plaque de recouvrement, le tube (5) est un élément constitutif de la plaque
de base (6) et le tube (5) est disposé dans la zone d'extrémité de la plaque de base
tournée vers les dispositifs formant doigt (3).
2. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plaque de recouvrement (2) est reliée à un tube carré (4) rainuré et le tube (5)
est positionné à l'intérieur du tube carré (4) et peut être amené en rotation par
rapport à celui-ci.
3. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la plaque de recouvrement (2) peut être retirée, conjointement avec le tube carré
(4) fixé à celle-ci, de la plaque de base (6) dans la direction axiale.
4. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque de base (6) est mise en contact avec un patin (10) prévu pour recevoir la
plaque de recouvrement (2), patin à l'intérieur duquel est logée la plaque de recouvrement
mobile dans la direction axiale.
5. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le patin (10) peut pivoter conjointement avec la plaque de recouvrement (2) par rapport
à la plaque de base (6), la plaque de base comprenant une paroi de délimitation (9),
à l'intérieur de laquelle sont prévus des trous longitudinaux (13) s'étendant dans
la direction radiale, à travers lesquels sont guidés des rivets (12) reliés à une
surface de glissement (11) du patin (10).
6. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la plaque de base (6) est conçue en forme de U et comprend deux parois de délimitation
courte et une longue, une des parois de délimitation courte (9) comprenant les trous
longitudinaux (13) et l'autre paroi de délimitation courte comprenant dans sa zone
d'extrémité le tube (5).
7. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la paroi de délimitation longue est pourvue sur sa face interne d'une garniture en
matière plastique (7).
8. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
4 à 7,
caractérisé en ce
qu'un ressort (8) est disposé dans la zone interne de la plaque de base (6) entre la
plaque de base et le patin (10).
9. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
qu'une partie de la plaque de recouvrement (2), le tube carré (4), la plaque de base
(6) et le patin (10) forment une unité sensiblement étanche à la poussière.
10. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce
qu'il comprend une première tôle élastique à ressort (16), dont une zone d'extrémité
est fixée à la plaque de base (6) et dont l'autre extrémité s'appuie contre la plaque
de recouvrement (2).
11. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 10,
caractérisé en ce
qu'il comprend une seconde tôle élastique à ressort (18), qui recouvre la zone située
entre l'extrémité de la paroi de délimitation (9) de la plaque de base (6) et la plaque
de recouvrement (2).
12. Dispositif de retenue de lame de racloir selon la revendication 11,
caractérisé en ce
qu'une zone d'extrémité de la seconde tôle élastique à ressort (18) est reliée fixement
à la plaque de recouvrement (2) et l'autre zone d'extrémité de la seconde tôle élastique
à ressort (18) s'appuie contre la face externe de la paroi de délimitation (9) de
la plaque de base (6).
13. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
qu'il comprend une barre adaptatrice (17) qui est reliée fixement à la première tôle
élastique à ressort (16) et/ou à la plaque de base (6) et sur laquelle est positionnée
la face externe, éloignée de la plaque de recouvrement (2), de la première tôle élastique
à ressort (16) et/ou de la plaque de base (6).
14. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
qu'un tuyau (14) est disposé dans la zone interne de la plaque de base (6) entre la plaque
de base et la plaque de recouvrement (2).
15. Dispositif de retenue de lame de racloir selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce
qu'un dispositif formant doigt (3) est fixé sur la plaque de recouvrement (2) et une
zone d'extrémité de la lame de racloir (1) peut être introduite entre la plaque de
recouvrement (2) et le dispositif formant doigt (3) dans la direction axiale.

