| (19) |
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(11) |
EP 1 567 722 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/013324 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/050999 (17.06.2004 Gazette 2004/25) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR VERÄNDERUNG DER STRECKENFÜHRUNG EINER FAHRZEUGRENNSTRECKE
DEVICE AND METHOD FOR MODIFYING THE LAYOUT OF A VEHICLE RACETRACK
DISPOSITIF ET PROCEDE POUR MODIFIER LE TRACE D'UN CIRCUIT AUTOMOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
02.12.2002 DE 10256199
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2005 Patentblatt 2005/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Von Linde, Albrecht |
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82541 Ammerland (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Von Linde, Albrecht
82541 Ammerland (DE)
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| (74) |
Vertreter: Reinhard - Skuhra - Weise & Partner GbR |
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Patent- und Rechtsanwälte
P.O. Box 440151 80750 München 80750 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/012207 GB-A- 908 805 US-A1- 2001 048 845
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DE-A- 19 941 056 US-A- 2 143 433 US-A1- 2002 090 259
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugrennstrecke mit Vorrichtung und ein Verfahren
zur Veränderung der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke in einem breiten Fahrbahnabschnitt
der Rennstrecke.
[0002] Die
GB 908,805 offenbart Poller, Bordsteinelemente und dgl., welche dauerhaft in der Fahrzeugoberfläche
gelagert sind, und aus der Fahrzeugfläche herausgefahren werden können, wobei die
Poller oder dgl. bündig mit der Straßenoberfläche in derselben gelagert werden können.
[0003] Die
US 2001/0048845 A1 offenbart eine Barrikadenvorrichtung, welche mittels eines Antriebselements auf einer
Straßenoberfläche oder dgl. verfahren werden kann.
[0004] Fahrzeugrennen, insbesondere Formel-1-Rennen, finden auf traditionellen Rennstrecken
statt, die beim Bau individuell festgestaltet sind und hohe Anforderungen an das Geschick
der Fahrer und die Qualität des Fahrzeugs stellen. In letzter Zeit ist dabei zu beobachten,
daß Rennen von Formelfahrzeugen, Rennfahrzeugen, Tourenwagen, Lkw's, Motorrädern,
Karts, etc. aufgrund der technischen Entwicklung zunehmend an Spannung verlieren.
Ein Hauptgrund liegt darin, daß die eigentlich für ein Rennen besonders reizvollen
Überholvorgänge nahezu unmöglich geworden sind. Hierzu trägt bei, daß die Entwicklung
im Bereich der Aerodynamik einen größeren Abstand von Fahrzeug zu Fahrzeug bedingt,
weil ein zu dicht auffahrendes Fahrzeug aufgrund der Wirbelbildung am vor ihm fahrenden
Fahrzeug an Bodenhaftung verliert. Hinzu kommt ferner, daß zur vollen Leistungsentfaltung
bei den Rennfahrzeugen eine Optimierung der Griffigkeit der Reifen erforderlich ist,
wozu spezielle Reifen verwendet werden, die nur in einem schmalen Breitenbereich der
Rennstrecke optimale Griffigkeit finden.
[0005] Um den Reiz von Fahrzeugrennen gleichwohl zu steigern, sind zwar erzwungene Boxen-
bzw. Tank-Stops vorgesehen, durch die einzelne Fahrzeuge aus dem langweiligen Hintereinanderfahren
kurzfristig ausscheren. Interessanter ist jedoch für eine Zuschauer der unmittelbare
Kampf der einzelnen Fahrer mit spannenden Überholmanövern. Daher besteht ein Bedarf
danach, das Zuschauerinteresse durch spannende Überholmanöver auch in solchen Abschnitten
der Rennstrecke zu beleben, in denen bisher Überholmanöver nur schwer oder gar nicht
vorgenommen werden.
[0006] Zur Befriedigung dieses Bedürfnisses ist eine Fahrzeugrennstrecke mit Vorrichtung
zur Veränderung der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke in einem breiten Fahrbahnabschnitt
gemäß Anspruch 1 bzw. 2 vorgesehen.
[0007] Gemäß der Erfindung lassen sich vorteilhaft Bereiche der Rennstrecke individuell
so gestalten, daß die Fahrzeuge eine Streckenführung mit unterschiedlichen Kurvenkrümmungen
und/oder getrennte Fahrspuren gleicher Länge bzw. Kurvenverlauf benutzen und sich
dort Überholmöglichkeiten ergeben. Dabei können insbesondere bei Aufteilung der Rennstrecke
in getrennte Fahrbahnen diese auf einer Geraden oder mit gleicher Kurvenfolge oder
mit spiegelbildlicher Kurvenfolge oder in einer Kombination dieser Verläufe ausgebildet
werden. Nach Vornahme der vorgesehenen Neukonfiguration macht die Erfindung eine veränderte
Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke verfügbar, bei der Rennstrecken-Kurvenkrümmungen
oder/und Aufteilung der Rennstrecke in vorzugsweise zwei getrennte Fahrbahnen erreicht
worden ist, wobei eine derartige erfindungsgemäße veränderte Streckenführung auch
dauerhaft nach Fixierung der Begrenzungselemente in ihrer Konfigurationsstellung beibehalten
werden kann. Zum erfindungsgemäßen Konzept gehört somit nicht nur die individuelle
Konfigurierbarkeit der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke in einem breiten
Fahrbahnabschnitt, sondern auch die nachträgliche Fixierung der einzelnen Fahrbahnrand-Begrenzungselemente
nach deren Bewegung in eine bestimmte Stellung zur Neugestaltung einer Rennstrecken-Kurvenkrümmung
oder/und einer Aufteilung der Rennstrecke in getrennte Fahrbahnen.
[0008] Des weiteren ist es vorteilhaft auch möglich, den Fahrbahnrand in Kurven variabel
durch variable Curbs, also Begrenzung der Fahrbahnränder bzw. Begrenzung des Kurvenrandes
durch Erhöhung des Fahrbahnrandes zu erreichen.
[0009] Ferner ist es weiterhin auch möglich, durch variable Kurvenradien bzw. eine variable
Fahrbahnbreite Vorteile bzw. Nachteile getrennter Fahrbahnen auszugleichen. Durch
variable Kurvenradien können auch in Kombination mit unterschiedlichen Fahrbahnbreiten
Rennstrecken optimal an unterschiedliche Fahrzeugkategorien, wie beispielsweise Formelfahrzeuge,
Rennfahrzeuge, Tourenwagen, Lkw's, Motorräder oder Karts, angepaßt werden. Überdies
ist auch in günstiger Weise eine Anpassung an unterschiedliche Wetterverhältnisse
durch Kurvengestaltung und Fahrbahntrennung möglich, um den Witterungseinflüssen beim
Rennen Rechnung zu tragen. Vorteilhaft ist auch eine Veränderung der Streckenführung
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung während eines Rennens, beispielsweise rundenweise,
möglich.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besitzt jedes einzelne Begrenzungselement
eine Verstelleinrichtung, vorzugsweise mit einer Sicherung der Neukonfiguration. Diese
Verstelleinrichtung weist bevorzugt einen mechanischen, elektrischen oder druckmittelbetätigten
Antrieb oder eine Kombination derselben auf, wobei auch ein manueller Antrieb einer
mechanischen Verstelleinrichtung vorgesehen sein kann.
[0011] Für die Aufteilung der Rennstrecke in zwei separate Fahrbahnen sind nach einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung auch wenigstens im Bereich der Fahrbahnmitte Begrenzungselemente
vorgesehen, die nach Art einer Verkehrsinsel nur am Randbereich der Verkehrsinsel
oder über deren gesamte Fläche aktiviert sein können, wobei die jeweils andere Seite
der Fahrbahn entsprechend mit Begrenzungselementen im Bereich des Fahrbahnrandes konfiguriert
sein kann. Besonders bei den im Bereich der Fahrbahnmitte vorgesehenen Begrenzungselementen
ist nach einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung in vorteilhafter Weise vorgesehen,
daß diese in der Ausgangskonfiguration bündig mit der Oberseite der Fahrbahn abschließen
und die Oberseite der Begrenzungselemente bevorzugt mit einem Fahrbahnbelag versehen
ist.
[0012] Die im Bereich des Fahrbahnrandes vorgesehenen Begrenzungselemente sind nach einer
weiteren Ausgestaltung als Curb-Teil ausgebildet, welche nach einem Ausführungsbeispiel
aus ihrer Ausgangskonfiguration in ihre Neukonfiguration verschiebbar in der Fahrbahn
gelagert sind. Nach einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Curb-Teile aus ihrer
im Randbereich versenkten Ausgangskonfiguration anhebbar und dabei zur Bildung eines
Übergangsbereichs zwischen versenkten und angehobenen Curbteilen kippbar.
[0013] Für die Sicherung der Neukonfiguration jedes Begrenzungselements ist wenigstens ein
form- oder kraftschlüssig angreifendes Halteelement vorgesehen, wie beispielsweise
eine Arretierung, oder ein Einsatz einer Gewindespindel oder beispielsweise eines
hydraulischen Haltekolbens.
[0014] Für die Erleichterung der Veränderung der Streckenführung ist es weiterhin günstig,
wenn zur Aktivierung und Sicherung sowie Deaktivierung der Begrenzungselemente eine
vorzugsweise zentrale Fernbetätigung vorgesehen ist, wobei auch die nach einem Ausführungsbeispiel
vorgesehenen Halteelemente fernbetätigt aktivierbar und deaktivierbar sind.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht jedes Begrenzungselement
aus einem oberen und einem unteren Abschnitt. Dies hat Vorteile für die Herstellung,
die Wartung und die Anpassung von Begrenzungselementen an verschiedene Randgestaltungsbedingungen.
[0016] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Curb-Teile vorgesehen,
die im Querschnitt ein Doppel-T-Profil aufweisen. Weiterhin oder alternativ sind auch
Curb-Teile vorgesehen, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
[0017] Zur Lösung der oben genannten Aufgabe ist weiterhin ein Verfahren zur Veränderung
der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke gemäß Anspruch 13 bzw. 14 vorgesehen.
[0018] Gemäß dem Verfahren läßt sich also die Streckenführung in dem breiten Fahrbahnabschnitt
unterschiedlich nach Kurvenkrümmung und Aufteilung gestalten, wobei die Gestaltung
nicht nur vorübergehend, sondern auch über einen längeren Zeitraum als neue Ausgangskonfiguration
oder auch endgültig beibehalten werden kann.
[0019] Es sind auch Veränderungen in der Aufteilung der Streckenführungen möglich, wobei
die zugeordneten Außenränder der jeweiligen Fahrbahnstrecken in ihrem Krümmungsradius
komplementär eingestellt werden können. Hierdurch ergibt sich vorteilhaft eine außerordentlich
große Flexibilität der Streckenführung, die neue Herausforderungen an die Fahrer stellt
und die Spannung für Zuschauer erhöht.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fahrzeugrennstrecke mit Vorrichtung
zur neuen Gestaltung einer Rennstrecken- Kurvenkrümmung in einem breiten Fahrbahnabschnitt
in einer Ausgangskonfiguration;
- Fig. 2
- die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Neukonfigura- tion zur Neugestaltung einer Rennstrecken-Kurven-
krümmung;
- Fig. 3A
- eine schematische Querschnittsansicht eines Curb- Teils, das bei der Vorrichtung gemäß
Fig. 1 und Fig. 2 eingesetzt ist;
- Fig. 3B
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie IIIB-IIIB in Fig. 3A;
- Fig. 4
- ein anderes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit anhebbaren und kippbaren Curb-Teilen,
wobei alle Curb-Teile in der Fahrbahnoberfläche versenkt sind;
- Fig. 5
- eine Neukonfigurationsstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 7, bei der drei Curb-Teile
vollständig angehoben und ein Curb-Teil angekippt zu einem nicht angehobenen Curb-Teil
angeordnet sind;
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht auf eine nicht beanspruchten Vorrich- tung mit einer
rasterförmigen Anordnung von Begren- zungselementen im Bereich eines Fahrbahnrandes,
die zur Veränderung einer Rennstrecken-Kurvenkrümmung einzeln oder gruppenweise aktivierbar
sind;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung einer nicht beanspruchten aufgeteilten Renn- strecke;
und
- Fig. 8
- ein anderes Beispiel einer nicht beanspruchten aufgeteilten Rennstrecke.
[0021] In Fig. 1 ist schematisiert ein gekrümmter breiter Fahrbahnabschnitt 11 einer Fahrzeugrennstrecke
10 dargestellt. Der gekrümmte Fahrbahnabschnitt 11 erstreckt sich zwischen einem geraden
Abschnitt 12 mit einem um 90° abgewinkelten Abschnitt 13 zu einem Fahrbahnabschnitt
14. Der Pfeil 15 gibt die Fahrtrichtung an.
[0022] Der gekrümmte Fahrbahnabschnitt 11 besteht aus einem Außenrand 16 mit großem Radius
und einem Innenrand 17 mit kleinem Radius. An dem Innenrand 17 ist eine Anordnung
18 aus einzelnen Fahrbahnrand-Begrenzungselementen 19 vorgesehen, die individuell
oder gruppenweise aus der in Fig. 1 dargestellten Ausgangskonfiguration des Fahrbahnabschnitts
13 in einer Konfiguration zur Neugestaltung der Rennstrecken-Kurvenkrümmung gemäß
Fig. 2 verschiebbar ist.
[0023] Die Elemente 19 sind als Curbs elementweise nebeneinander angeordnet, wobei zwischen
den einzelnen Elementen Lücken bestehen. Wie im Zusammenhang mit Fig. 3A und 3B erkennbar,
besteht jedes Curb-Teil 19 im Schnitt aus einem Doppel-T-Element mit aus einem Oberteil
21 und einem Unterteil 22, die durch einen Steg 23 miteinander verbunden sind, der
in einem Schlitz 20 in dem Fahrbahnabschnitt 11 verschiebbar geführt ist. Die Verschiebung
wird dabei in nicht dargestellter Weise entweder manuell oder mit motorischem oder
druckmittelbetätigtem Antrieb vorgenommen, beispielsweise durch Drehen einer Gewindespindel,
mittels eines hydraulischen Kolbens, durch einen elektrischen Stellmotor oder dergleichen.
[0024] Fig. 3A und 3B zeigen weiterhin schematisch, daß das Curb-Teil 19 mit seinem Unterteil
22 auf einer Lagerung 24 angeordnet ist. Mit 25 ist ein hydraulischer Druckzylinder
angedeutet, der zur Sicherung der eingestellten Neukonfiguration dient.
[0025] In nicht dargestellter Weise können die Curbteile 19 zudem auch in ihrer Neigung
zur Fahrbahnstrecke mittels einer mechanischen Einrichtung verstellbar ausgebildet
sein. In Fig. 3B bedeutet dies ein Absenken oder Anheben der linken Seite des Curbteils
19, um ein flacheres oder steileres Curbteil einzurichten. Dies ist vorteilhaft für
eine Anpassung an Wetterbedingungen oder/und Rennfahrzeuge.
[0026] In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung von Fahrbahnrand-Begrenzungselementen
in einer Schnittdarstellung gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die Begrenzungselemente
der Anordnung 27 aus Curb-Teilen 28, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen
und die einzeln oder in Gruppen im Randbereich des Fahrbahnabschnitts 11 bündig mit
der Oberseite des Fahrbahnabschnitts 11 gemäß Fig. 4 angeordnet und aus dieser Stellung
individuell anhebbar sind. Dabei ist zur Bildung eines Übergangsbereichs zwischen
versenkten und angehobenen Körperteilen 28 ein Körperteil, in diesem Fall der Körperteil
29, ankippbar. Die Oberseiten der Körperteile 28 bzw. 29 sind mit einem Fahrbahnbelag
versehen. Die vertikale Verstelleinrichtung sowie die Kippeinrichtung sind zur Vereinfachung
weggelassen. Die Verstellung erfolgt hier beispielsweise mit hydraulischen Stellzylindern
30.
[0027] In Fig. 6 ist eine Anordnung 31 aus Fahrbahnrand-Begrenzungselementen 32 dargestellt,
die rasterförmig angeordnet und mit ausfahrbaren Zylindern gebildet sind. Die Curbs
32 können auch aus Gruppen oder Reihen von einzelnen nach oben ausfahrbaren Zylindern
bestehen, die je nach gewünschter Fahrbahnbreite bzw. je nach gewünschtem Kurvenradius
unterschiedlich hoch ausfahren. Wie die Curbs 28 und 29 in dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 und 5 sind die Curbs 30 zwischen einer Stellung bündig mit dem Fahrbahnabschnitt
11 ganz oder teilweise ausfahrbar, beispielsweise durch hydraulische Kolben oder elektrische
Stellmotoren oder manuell.
[0028] In Fig. 6 sind von den Fahrbahnrand-Begrenzungselementen 32 nur einige im Bereich
des Randes des Fahrbahnabschnitts 11 dargestellt. Die Begrenzungselemente 32 können
sich auch über den gesamten Bereich des Fahrbahnabschnitts erstrecken, um beispielsweise
auch Änderungen an dem gegenüberliegenden Rand vorzunehmen.
[0029] Fig. 7 zeigt ein Beispiel eines Streckenabschnitts 40, der wenigstens bereichsweise,
bei dem dargestellten Beispiel in nicht dargestellter Weise nahezu vollständig mit
einer rasterförmigen Anordnung von Fahrbahnrand-Begrenzungselementen 41 versehen ist,
die ähnlich wie die Begrenzungselemente 32 gemäß Fig. 6 ausgebildet sind und von denen
in Fig. 7 nur ein Teil angedeutet ist.
[0030] Der Fahrbahnabschnitt 40 ist gegenüber den Fahrbahnen 12 und 14 erheblich erweitert
ausgebildet und bietet aufgrund der erfindungsgemäßen Konzeption die Möglichkeit,
eine Aufteilung der Rennstrecke in Teilstrecken 42 und 43 vorzunehmen, die jeweils
mit spiegelsymmetrischer Kurvengestaltung, bezogen auf die Längsachse A-A, vorgesehen
sind. Dabei können die Kurvenradien selbstverständlich auch verschieden im Fahrbahnabschnitt
42 bzw. 43 mit einem anderen Verlauf gestaltet werden, beispielsweise so wie in Fig.
8 gezeigt. Auch hier sind die Begrenzungselemente 41 nur teilweise angedeutet. Sie
sind in dem Fahrbahnabschnitt 40 wenigstens bereichsweise, bei dem dargestellten Beispiel
jedoch in nicht dargestellter Weise gleichmäßig verteilt über den gesamten Fahrbahnabschnitt
40 vorgesehen.
[0031] Obgleich bei den dargestellten Ausführungsbeispielen immer nur ein Typ von Anordnungen
aus einzelnen Fahrbahnrand-Begrenzungselementen erwähnt ist, sind selbstverständlich
auch Fahrbahnabschnitte mit der Erfindung realisierbar, die unterschiedliche Typen
von Begrenzungselementen aufweisen. Darüber hinaus sind die Ausgestaltungen der Begrenzungselemente
nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele begrenzt, sondern können auch den
jeweiligen individuellen Bedürfnissen nach Form, Anordnung und Betätigung sowie Integration
in den Fahrbahnabschnitt angepaßt sein.
1. Fahrzeugrennstrecke mit Vorrichtung zur Veränderung der Streckenführung in einem breiten
Fahrbahnabschnitt der Rennstrecke (11), umfassend
eine Anordnung (18) aus einzelnen im Bereich dieses Fahrbahnabschnittes (11) angeordneten
Curbelementen (19),
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Neugestaltung der Rennstrecke in diesem Abschnitt (11) die Curbelemente (19)
individuell oder gruppenweise aus einer Ausgangskonfiguration des Fahrbahnabschnittes
(11) in eine Neukonfiguration bewegbar sind, wobei die Curbelemente (19) aus ihrer
Ausgangskonfiguration in die Neukonfiguration in dem Fahrbahnabschnitt (11) in der
Fahrbahnebene verschiebbar gelagert sind.
2. Fahrzeugrennstrecke mit Vorrichtung zur Veränderung der Streckenführung in einem breiten
Fahrbahnabschnitt der Rennstrecke (11), umfassend
eine Anordnung (27) aus einzelnen im Bereich dieses Fahrbahnabschnittes (11) angeordneten
Curbelementen (28, 29),
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Neugestaltung der Rennstrecke in diesem Abschnitt (11) die Curbelemente (28,
29) individuell oder gruppenweise aus einer Ausgangskonfiguration des Fahrbahnabschnittes
(11) in eine Neukonfiguration bewegbar sind, wobei im Bereich der Fahrbahn individuell
anhebbare Curbelemente (41) vorgesehen sind, die in ihrer Ausgangskonfiguration bündig
mit der Oberseite des Fahrbahnabschnitts (11) abschließen, und Curbelemente (41) vorgesehen
sind, die zur Bildung eines Übergangsbereichs zwischen versenkten und angehobenen
Curbelementen (41) ankippbar sind.
3. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
für die Bewegung der Curbelemente (19; 28, 29) eine Verstelleinrichtung vorgesehen
ist.
4. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes Curbelement (19; 28, 29) eine Verstelleinrichtung (30), vorzugsweise mit einer
Sicherung (25) der Neukonfiguration, aufweist.
5. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verstelleinrichtung einen mechanischen, elektrischen oder druckmittelbetätigten
Antrieb aufweist.
6. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberseite von Curbelementen (19; 28, 29) mit einem Fahrbahnbelag versehen ist.
7. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
für die Sicherung der neuen Stellung jedes Curbelements wenigstens ein form- oder
kraftschlüssig angreifendes Halteelement (25) vorgesehen ist.
8. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Aktivierung, Sicherung sowie Deaktivierung der Curbelemente (19; 28, 29) eine
vorzugsweise zentrale Fernbetätigung vorgesehen ist.
9. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
fernbetätigte aktivierbare und deaktivierbare Halteelemente vorgesehen sind.
10. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Curbelemente mit einem oberen (21) und einem unteren (22) Abschnitt vorgesehen sind.
11. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Curbelemente (19) vorgesehen sind, die im Querschnitt ein Doppel-T-Profil aufweisen.
12. Fahzeugrennstrecke mit Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Curbelemente (28, 29) vorgesehen sind, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
13. Verfahren zur Veränderung der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke in einem breiten
Fahrbahnabschnitt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Neugestaltung der Rennstrecke in diesem Abschnitt (11) einzelne im Bereich dieses
Fahrbahnabschnitts anordenbare Curbelemente (19; 28, 29) individuell oder gruppenweise
aus einer Ausgangskonfiguration des Fahrbahnabschnitts (11) in eine Neukonfiguration
bewegt werden, wobei die Curbelemente in der Fahrbahnebene aus ihrer Ausgangskonfiguration
in die Neukonfiguration in dem Fahrbahnabschnitt (11) verschoben werden.
14. Verfahren zur Veränderung der Streckenführung einer Fahrzeugrennstrecke in einem breiten
Fahrbahnabschnitt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Neugestaltung der Rennstrecke in diesem Abschnitt (11) einzelne im Bereich dieses
Fahrbahnabschnitts anordenbare Curbelemente (19; 28, 29) individuell oder gruppenweise
aus einer Ausgangskonfiguration des Fahrbahnabschnitts (11) in eine Neukonfiguration
bewegt werden, wobei mehrere der Curbelemente (41) im Bereich der Fahrbahn aus ihrer
Ausgangskonfiguration, in der sie bündig mit der Oberseite des Fahrbahnabschnitts
abschließen, angehoben werden, und eines der Curbelemente (41) zur Bildung eines Übergangsbereichs
zwischen versenkten und angehobenen Curbelementen (41) angekippt wird.
1. A vehicle racetrack having a device for modifying the layout in a wide section of
road (11) of said racetrack, comprising an arrangement (18) of single curb elements
(19) arranged within the area of said section of road (11), characterized in that said curb elements (19) are movable individually or in groups from an initial configuration
of said section of road (11) to a reconfiguration for a rearrangement of said racetrack
within said section (11), said curb elements (19) being slidably supported and can
be moved from their initial configuration to said reconfiguration in said section
of road (11) within the road plane.
2. A vehicle racetrack having a device for modifying the layout in a wide section of
road (11) of said racetrack, comprising an arrangement (27) of single curb elements
(28, 29) arranged within the area of said section of road (11), characterized in that said curb elements (28, 29) are movable individually or in groups from an initial
configuration of said section of road (11) to a reconfiguration for a rearrangement
of said racetrack within said section (11), wherein curb elements (41) which can be
lifted individually being provided within the road range and lying flush with the
surface of said section of road (11) in their initial configuration, and wherein curb
elements (41) being provided which can be tilted to form a transition region between
retracted and lifted curb elements (41).
3. The vehicle racetrack having a device according to claim 1 or 2,
characterized in that
an adjusting device for moving said curb elements (19; 28, 29) is provided.
4. The vehicle racetrack having a device according to claim 1 or 2,
characterized in that
each curb element (19; 28, 29) includes an adjusting device (30), preferably having
a safety element (25) for said reconfiguration.
5. The vehicle racetrack having a device according to claim 4,
characterized in that
said adjusting device comprises a mechanical drive, an electric drive or a drive driven
by a pressurizing medium.
6. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the top side of curb elements (19; 28, 29) is provided with a road surface.
7. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
at least one retaining element (25) acting in a positive or non-positive manner is
provided as said safety element for said new position of each curb element.
8. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
a preferably central remote control is provided for activation, safety and as well
as for deactivation of said curb elements (19; 28, 29).
9. The vehicle racetrack having a device according to claim 8 or 9,
characterized in that
retaining elements being remotely activated and deactivated are provided.
10. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
curb elements having a top section (21) and a lower section (22) are provided.
11. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
curb elements (19) having a double T-profile cross-section are provided.
12. The vehicle racetrack having a device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
curb elements (28, 29) having a trapezoidal cross-section are provided.
13. A method for modifying the layout of a racetrack in a wide section of road,
characterized in
that single curb elements (19; 28, 29) which can be arranged within said section of road
(11) are moved individually or in groups from an initial configuration of said section
of road (11) to a reconfiguration, wherein said curb elements are displaced from their
initial configuration to said reconfiguration in said section of road (11) within
the road plane.
14. A method for modifying the layout of a racetrack in a wide section of road,
characterized in
that single curb elements (19; 28, 29) which can be arranged within the range of said
section of road (11) are moved individually or in groups from an initial configuration
of said section of road (11) to a reconfiguration, wherein several of said curb elements
(41) within the road range are lifted individually from their initial configuration
in which they are lying flush with the surface of said section of road (11), and wherein
one of the curb elements (41) is tilted to form a transition region between retracted
and lifted curb elements (41).
1. Circuit automobile avec un dispositif pour modifier le trace d'une partie large (11)
de la chaussée, comprenant un arrangement (18) d'éléments isolés de bordure (19) arrangés
dans la zone de ladite partie (11) de la chaussée, caractérisé en ce que lesdits éléments de bordure (19) sont déplaçables individuellement ou par groupes
d'une configuration initiale de ladite partie (11) de la chaussée à une configuration
nouvelle pour une reconfiguration dudit circuit automobile dans cette partie (11),
lesdits éléments de bordure (19) étant logés au plan de la chaussée, déplaçables de
leur configuration initiale à ladite configuration nouvelle dans ladite partie (11)
de la chaussée.
2. Circuit automobile avec un dispositif pour modifier le trace d'une partie large (11)
de la chaussée, comprenant un arrangement (27) d'éléments isolés de bordure (28, 29)
arrangés dans la zone de ladite partie (11) de la chaussée, caractérisé en ce que lesdits éléments de bordure (28, 29) sont déplaçables individuellement ou par groupes
d'une configuration initiale de ladite partie (11) de la chaussée à une configuration
nouvelle pour une reconfiguration dudit circuit automobile dans cette partie (11),
des éléments de bordure (41) étant arrangés dans la zone de la chaussée et pouvant
être levés individuellement, affleurant à la surface de ladite partie (11) de la chaussée
dans leur configuration initiale, et des éléments de bordure (41) étant arrangés et
pouvant culbutable pour former une zone de transition entre des éléments de bordure
(41) abaissés et levés.
3. Circuit automobile avec un dispositif selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'un dispositif d'ajustage pour le mouvement desdits éléments de bordure (19; 28, 29)
est pourvu.
4. Circuit automobile avec un dispositif selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce
que chaque élément de bordure (19; 28, 29) comprend un dispositif d'ajustage (30), de
préférence avec un dispositif de sécurité (25) pour ladite configuration nouvelle.
5. Circuit automobile avec un dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce
que ledit dispositif d'ajustage comprend un mécanisme de commande mécanique, électrique
ou actionné par moyen de pression.
6. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la face supérieure d'éléments de bordure (19; 28, 29) est munie d'un revêtement de
chaussée.
7. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins un élément de retenue (25) opérant à liaison mécanique ou opérant par la
force est pourvu pour la sécurité de ladite position nouvelle de chaque élément de
bordure.
8. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une commande à distance de préférence centrale est pourvu pour l'activation, la sécurité
ainsi que pour la désactivation desdits éléments de bordure (19; 28, 29).
9. Circuit automobile avec un dispositif selon les revendications 8 ou 9,
caractérisé en ce
que des éléments de retenue étant activés et désactivés par commande à distance sont
pourvus.
10. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que des éléments de bordure sont munis d'une partie supérieure (21) et une partie inférieure
(22).
11. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que des éléments de bordure (19) ayant une coupe transversale en double T sont pourvus.
12. Circuit automobile avec un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que des éléments de bordure (28, 29) ayant une coupe transversale trapézoïdale sont pourvus.
13. Procédé pour modifier le trace d'un circuit automobile dans une partie large de la
chaussée, caractérisé en ce
que des éléments isolés de bordure (19; 28, 29) pouvant être arrangés dans cette partie
de la chaussée sont déplaçables individuellement ou par groupes d'une configuration
initiale de ladite partie (11) de la chaussée à une configuration nouvelle pour une
reconfiguration dudit circuit automobile dans cette partie (11), lesdits éléments
de bordure logés au plan de la chaussée sont déplacés de leur configuration initiale
à ladite configuration nouvelle dans ladite partie (11) de la chaussée.
14. Procédé pour modifier le trace d'un circuit automobile dans une partie large de la
chaussée, caractérisé en ce
que des éléments isolés de bordure (19; 28, 29) pouvant être arrangés dans cette partie
de la chaussée sont déplaçables individuellement ou par groupes d'une configuration
initiale de ladite partie (11) de la chaussée à une configuration nouvelle pour une
reconfiguration dudit circuit automobile dans cette partie (11), plusieurs desdits
éléments de bordure (41) arrangés dans la zone de la chaussée sont levés individuellement
de leur configuration initiale, dans laquelle ils affleurent à la surface de ladite
partie de la chaussée, et une des éléments de bordure (41) est culbuté pour former
une zone de transition entre des éléments de bordure (41) abaissés et levés.
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