[0001] Die Erfindung betrifft einen Schraubenverdichter umfassend zwei in einem Verdichtergehäuse
in Schraubenläuferbohrungen angeordnete Schraubenläufer, welche ein an einem Kältemitteleinlaß
eintretendes Kältemittel verdichten und an einem Kältemittelauslaß austreten lassen,
und einen in dem Verdichtergehäuse vorgesehenen Einlaß für von einer Kältemitteleinspritzung
über zugeführtes Kältemittel zur zusätzlichen Kühlung des Schraubenverdichters, wobei
der Einlaß derart angeordnet ist, daß er in von den Schraubenläufern und den Schraubenläuferbohrungen
umschlossene Verdichtungsräume mündet.
[0002] Derartige Schraubenverdichter sind aus dem Stand der Technik bekannt, wobei bei diesen
als Einlaß für die Kältemitteleinspritzung der Einlaß vorgesehen ist, welcher auch
konstruktiv für den Einsatz eines Unterkühlungskreislaufs vorgesehen ist.
[0003] Bei derartigen Schraubenverdichtern besteht das Problem, daß dadurch, daß die von
den Schraubenläufern und Schraubenläuferbohrungen umschlossenen Verdichtungsräume
sich an dem Einlaß vorbeibewegen, Druckschwingungen oder Pulsationen auftreten, die
sich in das Rohrleitungssystem der Kältemitteleinspritzung fortpflanzen und zu Geräuschen,
im schlechtesten Fall sogar zu Beschädigungen oder Abdichtungsproblemen führen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schraubenverdichter zu schaffen,
bei welchem die an dem Einlaß auftretenden Druckschwingungen sich möglichst nicht
oder nur in gedämpfter Form in das Rohrleitungssystem für die Kältemitteleinspritzung
fortpflanzen.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Schraubenverdichter der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch das Vorsehen der Einspritzöffnung, über welche das Kältemittel in den Einlaßkanalabschnitt
im Verdichtergehäuse eingespritzt wird, besteht die Möglichkeit, die Ausbreitung von
Druckschwingen oder Pulsationen über den ersten Einlaßkanalabschnitt hinaus zu verhindern
und somit eine Geräuschentwicklung im Rohrleitungssystem der Kältemitteleinspritzung
zu vermeiden, da über die Reduzierung des Querschnitts der Einspritzöffnung eine ungedämpfte
Ausbreitung von Druckschwingungen oder Pulsationen über den ersten Einlaßkanalabschnitt
hinaus vermieden wird.
[0007] Die Einspritzöffnung weist eine Querschnittsfläche auf, die um mehr als einen Faktor
10, besser ungefähr achtzig, noch besser ungefähr einhundert, kleiner ist als die
Querschnittsfläche des ersten Einlaßkanalabschnitts.
[0008] Hinsichtlich der Anordnung der Einspritzöffnung sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten
denkbar. Beispielsweise wäre es denkbar, das Verdichtergehäuse so auszubilden, daß
in dieses unmittelbar die Einspritzöffnung selbst oder eine Aufnahme für die Einspritzöffnung
vorgesehen ist, wobei die Einspritzöffnung eingangs des ersten Einlaßkanalabschnitts
seitlich des ersten Einlaßkanalabschnitt liegen kann.
[0009] Eine konstruktiv besonders einfache Lösung, die sich insbesondere zum Umbau von Schraubenverdichtern
mit einem Einlaßkanal für einen konventionellen Unterkühlungskreislauf eignet, sieht
vor, daß die Einspritzöffnung in einem Einsatzteil vorgesehen ist, das in den Einlaßkanal
in einen sich an den ersten Einlaßkanalabschnitt anschließenden zweiten Einlaßkanalabschnitt
des Verdichtergehäuses eingesetzt ist.
[0010] Durch dieses Einsatzteil läßt sich somit in einfacher Weise eine Einspritzöffnung
in den konventionell aufgebauten Schraubenverdichtern realisieren.
[0011] Zweckmäßigerweise ist dabei das Einsatzteil so ausgebildet, daß es einen zur Einspritzöffnung
führenden Zufuhrkanal aufweist, so daß im einfachsten Fall das durch die Einspritzöffnung
hindurchtretende Kältemittel über den Zufuhrkanal der Einspritzöffnung zuführbar ist.
[0012] Auch in diesem Fall ist vorzugsweise vorgesehen, daß der Zufuhrkanal eine größere
Querschnittsfläche aufweist als die Einspritzöffnung, so daß der Zufuhrkanal einen
gegenüber der Einspritzöffnung vernachlässigbaren Strömungswiderstand darstellt.
[0013] Hinsichtlich der Positionierung des Einsatzteils in dem Einlaßkanalabschnitt hat
es sich als besonders günstig erwiesen, wenn das Einsatzteil in dem zweiten Einlaßkanalabschnitt
fixiert ist.
[0014] Dabei könnte das Einsatzteil in den zweiten Einlaßkanalabschnitt durch unterschiedlichste
Haltemittel, wie beispielsweise eine Klebung oder ein formschlüssiges Fixierelement,
wie beispielsweise einen Sicherungsring oder ein Gewinde, fixiert sein.
[0015] Eine besonders vorteilhafte Möglichkeit sieht dabei vor, daß sich das Einsatzteil
von einem äußeren Anschluß am Verdichtergehäuse in den zweiten Einlaßkanalabschnitt
hineinerstreckt.
[0016] Damit besteht die Möglichkeit, in einfacher Weise das Einsatzteil im Bereich des
äußeren Anschlusses zu fixieren.
[0017] Vorzugsweise verläuft dabei auch der Zufuhrkanal von dem äußeren Anschluß ausgehend
im Einsatzteil bis zur Einspritzöffnung.
[0018] Die hinsichtlich der Geräuschdämmung günstige Lösung sieht vor, daß der erste Einlaßkanalabschnitt
in einen die Schraubenläuferbohrungen aufnehmenden Gehäuseabschnitt eingeformt ist.
[0019] Von Vorteil ist es auch, wenn der zweite Einlaßkanalabschnitt in dem die Schraubenläuferbohrungen
aufweisenden Gehäuseabschnitt eingeformt ist, so daß verhindert wird, daß sich die
Druckschwingungen oder Pulsationen über den die Schraubenläuferbohrungen aufnehmenden
Gehäuseabschnitt hinaus erstrecken und somit die Pulsationen wirkungsvoll auf den
Bereich ihres Entstehens begrenzt werden können.
[0020] Hinsichtlich der Steuerung des über die Kältemitteleinspritzung zuzuführenden Kältemittels
sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten denkbar. So wäre es beispielsweise denkbar,
zur Regelung der Kältemitteleinspritzung ein aus dem Stand der Technik bekanntes Expansionsventil
extern des Verdichtergehäuses einzusetzen, mit welchem nicht nur die Menge des einzuspritzenden
Kältemittels steuerbar ist, sondern gleichzeitig auch eine Expansion des einzuspritzenden
Kältemittels durchführbar ist.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn zur Steuerung des über die Einspritzöffnung
einzuspritzenden Kältemittels in dem Leitungssystem der Kältemitteleinspritzung ein
Steuerventil angeordnet ist.
[0022] Ein derartiges Steuerventil ist dabei vorzugsweise als reines Steuerventil ausgebildet,
das insbesondere keine zusätzlichen Expansionsfunktionen hat und somit weit kostengünstiger
ist als ein Expansionsventil, insbesondere ein gesteuertes Expansionsventil.
[0023] Hinsichtlich der Ansteuerung des Steuerventils hat es sich als besonders günstig
erwiesen, wenn eine Steuerung vorgesehen ist, welche die Temperatur des Schraubenverdichters
ermittelt und bei Überschreiten einer Temperaturschwelle das Steuerventil öffnet.
[0024] Eine derartige Ermittlung der Temperatur kann in unterschiedlichster Art und Weise
erfolgen.
[0025] Bei einer Möglichkeit ist vorgesehen, die Temperatur des Verdichtergehäuses beispielsweise
im Bereich des Kältemittelauslasses durch einen Fühler zu erfassen.
[0026] Eine andere Möglichkeit ist die, die Temperatur des verdichteten Kältemittels nach
dem Kältemittelauslaß zu erfassen, beispielsweise durch Messung der Temperatur des
sich an den Schraubenverdichter anschließenden Rohrleitungssystems oder der Temperatur
des verdichteten Kältemittels selbst.
[0027] Es ist vorgesehen, daß das Leitungssystem der Kältemitteleinspritzung flüssiges Kältemittel
bis zur Einspritzöffnung führt, so daß vor der Einspritzöffnung im wesentlichen kein
gezieltes Verdampfen des flüssigen Kältemittels stattfindet.
[0028] Diese Aufgabe wird darüber hinaus ergänzend oder alternativ zu den voranstehend beschriebenen
Lösungen bei einem Schraubenverdichter der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß eine im Verdichtergehäuse angeordnete Einspritzöffnung eine Drosselstelle
mit einem Durchmesser im Bereich von ungefähr 1 mm bis ungefähr 4 mm, noch besser
ungefähr 3 mm, bildet.
[0029] Grundsätzlich könnte dabei vor oder nach der Einspritzöffnung noch eine Expansionsdüse
vorgesehen sein.
[0030] Für die Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist es alternativ oder ergänzend zu
den voranstehend beschriebenen Lösungen besonders günstig, wenn die Einspritzöffnung
selbst als Expansionsdüse für das flüssige Kältemittel wirkt.
[0031] Diese Lösung ist deshalb besonders vorteilhaft, da damit die Expansion des Kältemittels
bereits innerhalb des Verdichtergehäuses, und zwar im wesentlichen in dem ersten Einlaßkanalabschnitt
erfolgt und somit auch die Kühlwirkung des Kältemittels erst innerhalb des Verdichtergehäuses
und damit möglichst nahe der Verdichtungsräume, in welchen das Kältemittel auf seinem
üblichen Weg durch den Schraubenverdichter verdichtet wird, eintritt, so daß dann
das in die Verdichtungsräume über den Einlaß eintretende zusätzliche Kältemittel zu
einer optimalen Kühlung des in den Verdichtungsräumen enthaltenen Kältemittels führt.
[0032] Ferner führt die Expansion des Kältemittels im Bereich des ersten Einlaßkanalabschnitts
außerdem gleich zu einer effizienten Kühlung der Bereiche des Verdichtergehäuses,
welche nahe der Schraubenläuferbohrungen liegen und somit auch zu einer effizienten
Kühlung der thermisch stark belasteten Bereiche des Verdichtergehäuses.
[0033] Die erfindungsgemäße Lösung läßt sich insbesondere auch bei Schraubenverdichtern
mit einem Regelschieber einsetzen, sofern der Einlaß dann so in dem Regelschieber
angeordnet ist, daß er mit diesem verschiebbar ist, so daß das zusätzlich zur Kühlung
des Schraubenverdichters eingesetzte Kältemittel im wesentlichen ohne Leistungsminderung
für den Schraubenverdichter durch die Schraubenläufer mitgefördert wird.
[0034] Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, daß der Einlaß im Regelschieber über einen
längenvariablen Abschnitt des ersten Einlaßkanalabschnitts mit der Einspritzöffnung
verbunden ist, so daß sich der Regelschieber in einfacher Weise verstellen läßt.
[0035] Dies läßt sich besonders günstig dann realisieren, wenn der längenvariable Abschnitt
des ersten Einlaßkanalabschnitts teleskopartig ausgebildet ist.
[0036] Eine derartige teleskopartige Realisierung des Einlaßkanalabschnitts läßt sich besonders
dadurch erreichen, daß der längenvariable Abschnitt des ersten Einlaßkanalabschnitts
durch ein in einen Aufnahmekanal einschiebbares Verbindungsrohr gebildet ist.
[0037] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
sowie der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
[0038] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1:
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schraubenverdichters eingebaut in
einen Kühlkreislauf und versehen mit einer Kältemitteleinspritzung;
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den Schraubenverdichter;
- Fig. 3
- einen ausschnittsweise vergrößerten Schnitt entsprechend Fig. 2 im Bereich von Regelschieber
und Schraubenläufern und
- Fig. 4
- eine vergrößerte ausschnittsweise Darstellung eines in ein Verdichtergehäuse von einem
äußeren Anschluß ausgehend einsetzbaren Einsatzteils mit einer Einspritzöffnung.
[0039] Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schraubenverdichters, dargestellt
in Fig. 1, umfaßt ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Verdichtergehäuse, an welchem
ein Sauganschluß 12 und ein Druckanschluß 14 vorgesehen sind, wobei am Sauganschluß
12 Kältemittel angesaugt und am Druckanschluß 14 verdichtetes Kältemittel abgegeben
wird.
[0040] Das am Druckanschluß 14 abgegebene verdichtete Kältemittel wird zunächst einem Verflüssiger
16 in einem Kühlkreislauf 18 zugeführt und gelangt vom Verflüssiger 16 als flüssiges
Kältemittel zu einer Abzweigung 20, von welcher der Kühlkreislauf 18 weiter zu einem
Magnetventil 22 und zu einem nachgeordneten Expansionsventil 24 führt und anschließend
zu einem Verdampfer 26, von welchem das im Verdampfer 26 verdampfte Kältemittel dann
wieder zurück zu dem Sauganschluß geführt wird.
[0041] Zusätzlich zu dem Kühlkreislauf 20 ist eine Kältemitteleinspritzung 30 vorgesehen,
welche von dem Kühlkreislauf 18 an der Abzweigung 20 abzweigt und mit einem Leitungssystem
32 zu einem Steuerventil 34 führt, welches durch eine Steuerung 36 steuerbar ist,
wobei die Steuerung 36 als Steuergröße eine Temperatur im Bereich des Druckanschlusses
14 des Verdichtergehäuses heranzieht, beispielsweise die Temperatur des aus dem Druckanschluß
14 austretenden verdichteten Kältemittels unmittelbar nach dem Druckanschluß 14 mißt.
[0042] Von dem Steuerventil 34 führt das Leitungssystem 32 zu einem am Verdichtergehäuse
10 vorgesehenen Anschluß 40 für die Kältemitteleinspritzung 30.
[0043] Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schraubenverdichters umfaßt,
wie in Fig. 2 und 3 im einzelnen dargestellt, in einem Schraubenläufergehäuse 42 des
Verdichtergehäuses 10 vorgesehene Schraubenläuferbohrungen 48, in welchen ineinandergreifende
Schraubenläufer 50 drehbar angeordnet sind, wobei sich die Schraubenläuferbohrungen
48 von einem saugseitigen Kältemitteleinlaß 52 bis zu einem druckseitigen Kältemittelauslaß
54 des Schraubenläufergehäuses 42 erstrecken und die ineinandergreifenden Schraubenläufer
50 das Kältemittel im Bereich des Kältemitteleinlasses 52 ansaugen, im Verlauf des
Weges bis zum Kältemittelauslaß 54 verdichten und als verdichtetes Kältemittel am
Kältemittelauslaß 54 abgeben. Ferner ist in dem Verdichtergehäuse 10 eine Ausnehmung
56 vorgesehen, in welcher ein Regelschieber 58 in einer Richtung 60 bewegbar ist,
welche parallel zu einer Rotationsachse 62 der Schraubenläufer 50 verläuft.
[0044] Der Regelschieber 58 bildet mit einer den Schraubenläufern 50 zugewandten Schieberwand
64 eine Wandseite der Schraubenläuferbohrungen 48, welche durch die Verschiebbarkeit
in der Richtung 60 die Möglichkeit schafft, die durch die Schraubenläufer 50 erreichbare
Verdichtung zu regeln. Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung, erstreckt sich die
gesamte Schieberwand 64 längs der Schraubenläufer 50, und schafft die Möglichkeit,
daß die Schraubenläufer 50 über ihre gesamte Länge in Richtung ihrer Rotationsachse
62 zur Verdichtung des Kältemittels beitragen, während bei der in Fig. 3 dargestellten
Stellung des Regelschiebers 58 dieser soweit verschoben ist, daß lediglich ein Teilbereich
der Schieberwand 64 an die Schraubenläufer 50 angrenzt und somit die Schraubenläufer
50 lediglich über einen Teil ihrer Länge zur Verdichtung des Kältemittels beitragen,
nämlich mit dem Teil, welcher an die Schieberwand 64 angrenzt, während sich durch
die Verschiebung des Regelschiebers 58 im Anschluß an den Kältemitteleinlaß 52 ein
Freiraum 66 zwischen diesem und einer saugseitigen Kante 68 des Regelschiebers 58
bildet, welcher den an den Freiraum 66 angrenzenden Bereich der Schraubenläufer 50
hinsichtlich der Verdichtung des Kältemittels unwirksam macht.
[0045] Der Regelschieber 58 ist dabei mittels einer Stelleinrichtung 70 ansteuerbar, welche
beispielsweise so ausgebildet sein kann, wie in der europäischen Patentanmeldung
1 072 796 beschrieben.
[0046] Die Stelleinrichtung 70 kann aber auch andersartig ausgebildet sein und beispielsweise
extern kontinuierlich ansteuerbar sein.
[0047] Um die Kältemitteleinspritzung 30 in allen Stellungen des Regelschiebers 58 wirksam
betreiben zu können, ist es erforderlich, daß bei allen Stellungen des Regelschiebers
58 das aus dem Unterkühlungskreislauf 30 kommende und durch den Schraubenverdichter
anzusaugende Kältemittel einem von den Schraubenläufern 50 und den Schraubenläuferbohrungen
48 sowie der Schieberwand 64 begrenzten Verdichtungsraum 72 zugeführt wird, in welchem
das Kältemittel auf einem Druckniveau vorliegt, das höher ist als das Druckniveau
im Kältemitteleinlaß 52 und niedriger als das Druckniveau im Kältemittelauslaß 54.
[0048] Aus diesem Grund ist in dem Regelschieber 58 ein Einlaß 80 für das aus der Kältemitteleinspritzung
30 über ein Leitungssystem 78 derselben zur Kühlung zugeführte Kältemittel in Form
einer die Schieberwand 64 durchsetzenden Bohrung vorgesehen, wobei eine in den Verdichtungsraum
72 mündende Einlaßöffnung 82 stets so liegt, daß über dieser stets ein gegenüber dem
Kältemitteleinlaß 52 und dem Kältemittelauslaß 54 abgeschlossener Verdichtungsraum
72 steht oder die Einlaßöffnung 82 durch einen Schraubenkamm 84
x verschlossen ist.
[0049] Wie in Fig. 3 dargestellt, verschließt in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der
Schraubenläufer 50 der Schraubenkamm 84
x gerade die Einlaßöffnung 82, während sich bereits ein zunächst noch zum Kältemitteleinlaß
52 offener zukünftiger Raum 72' bildet, der bei Weiterdrehung der Schraubenläufer
50 gegenüber dem Kältemitteleinlaß 80 durch den nächstfolgenden Schraubenkamm 84
x-1 verschlossen wird und dann über der Einlaßöffnung 82 zum Liegen kommt, so daß dann
zwischen dem Einlaß 80 und diesem dann geschlossenen Verdichtungsraum eine Verbindung
besteht und über den Einlaß 80 Kältemittel in diesen Verdichtungsraum einströmen kann.
[0050] Vorzugsweise liegt die Einlaßöffnung 82 so, daß diese in den ersten von den Schraubenkämmen
84 gegenüber dem Kältemitteleinlaß 82 abgeschlossenen Verdichtungsraum 72 mündet.
[0051] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel steht der Einlaß 80 in Verbindung mit einem
sich in der Richtung 60 im Regelschieber 58 erstreckenden zentralen Aufnahmekanal
90, welcher auf einer Seite eine Öffnung 92 aufweist, über welche in diesen ein am
Verdichtergehäuse 10 gehaltenes Verbindungsrohr 94 hineinragt, wobei zwischen dem
zentralen Aufnahmekanal 90 und dem Verbindungsrohr 94 eine Abdichtung 96 vorgesehen
ist und das Verbindungsrohr 94 eine derartige Länge aufweist, daß dieses in jeder
Stellung des Regelschiebers 58 durch die Abdichtung 96 abgedichtet in den zentralen
Aufnahmekanal 90 hineinragt, ohne die Verschiebbarkeit des Regelschiebers 58 zwischen
den vorgesehenen Stellungen zur Regelung zu behindern.
[0052] Das Verbindungsrohr 94 ist mit einem im Verdichtergehäuse 10 verlaufenden Gehäusekanal
98 verbunden, welcher zum Anschluß 40 am Verdichtergehäuse 10 geführt ist.
[0053] Ein im Verdichtergehäuse 10 verlaufender Einlaßkanal 100 zwischen dem Anschluß 40
und dem Einlaß 80 im Verdichtergehäuse 10 wird somit gebildet durch den Gehäusekanal
98, einen im Verbindungsrohr 94 verlaufenden Kanal 102 und den zentralen Aufnahmekanal
90 in dem Regelschieber 58, von welchem der Einlaß 80 abzweigt, wobei das Verbindungsrohr
94 und der Aufnahmekanal 90 einen längenvariablen Abschnitt 104 des Einlaßkanals 100
bilden.
[0054] Da - wie bereits beschrieben - über die Einlaßöffnung 82 stets die Schraubenkämme
84 der Schraubenläufer 52 hinweglaufen und damit stets wieder ein neu gebildeter Verdichtungsraum
72 mit dem Einlaß 80 verbunden wird, entstehen im Einlaßkanal 100 Druckschwingungen
oder Pulsationen mit einer Grundfrequenz, die sich aus der Drehzahl der von einem
Motor 110 angetriebenen Schraubenläufer 50 multipliziert mit der Zahl der Schraubenkämme
84 der Schraubenläufer 50 ergibt.
[0055] Der Einlaßkanal 100 ist in einen ersten Einlaßkanalabschnitt 114, welcher einen Teil
des Gehäusekanals 98 sowie den im Verbindungsrohr 94 verlaufenden Kanal 102 und den
zentralen Aufnahmekanal 90 in dem Regelschieber 58 umfaßt, und einen zweiten Einlaßkanalabschnitt
116 unterteilt, welcher von dem am Verdichtergehäuse 10 versehenen Anschluß 40 ausgehend
im Verdichtergehäuse 10 verläuft und in den ersten Kanalabschnitt 114 übergeht, beispielsweise
im Bereich einer Umlenkung 118.
[0056] Um zu verhindern, daß sich die beschriebenen Druckschwingungen oder Pulsationen außerhalb
des Verdichtergehäuses 10 verlaufende Leitungssystem 78 der Kältemitteleinspritzung
30 fortpflanzen, ist in den zweiten Einlaßkanalabschnitt 116 ein Einsatzteil 120 eingesetzt,
welcher sich von dem Anschluß 40 ausgehend über den zweiten Einlaßkanalabschnitt 116
erstreckt und eine dem ersten Kanalabschnitt 114 zugewandt angeordnete Einspritzöffnung
122 aufweist, deren Querschnittsfläche QE weniger als ungefähr ein Hundertstel einer
Querschnittsfläche QK, beträgt, wobei die Querschnittfläche QE beispielsweise im Bereich
von ungefähr 4 mm bis 3 mm, noch besser ungefähr 1 mm bis ungefähr 3 mm oder 2 mm
liegt.
[0057] Die Einspritzöffnung 122 ist vorzugsweise kapilarähnlich ausgebildet und wirkt insbesondere
als Düse, mit welcher eine Expansion von der Einspritzöffnung 122 zugeführtem flüssigem
Kältemittel im nachfolgenden ersten Kanalabschnitt 114 erreichbar ist, um im ersten
Kanalabschnitt 114 bereits das Schraubenläufergehäuse 42 zu kühlen.
[0058] Das expandierte und somit gekühlte Kältemittel tritt dann über den ersten Kanalabschnitt
114 und den Einlaß 80 in die sich bildenden Verdichtungsräume 72 ein und kühlt somit
auch unmittelbar das in diesen Verdichtungsräumen 72 vom Kältemitteleinlaß 52 zum
Kältemittelauslaß 54 geförderte Kältemittel und außerdem auch die Schraubenläufer
50.
[0059] Vorzugsweise wird das flüssige Kältemittel der Einspritzöffnung 122 über einen Zufuhrkanal
124 im Einsatzteil 120 zugeführt, dessen Querschnittsfläche QZ ebenfalls ein Vielfaches
der Querschnittsfläche QE der Einspritzöffnung 122 entspricht, so daß die Einspritzöffnung
122 die eigentliche Drosselstelle bei der Zufuhr von flüssigem Kältemittel darstellt,
nach welcher eine Expansion des flüssigen Kältemittels erfolgt, so daß das expandierte
Kältemittel Wärme aufnehmen kann.
[0060] In dem Zufuhrkanal 124 tritt dabei das flüssige Kältemittel von seiten des Leitungssystems
78 der Kältemitteleinspritzung 30 im Bereich des am Verdichtergehäuse 10 vorgesehenen
Anschlusses 40 ein.
[0061] Vorzugsweise ist dabei das Einsatzteil 120 selbst fest mit einem Anschlußflansch
130 für das Leitungssystem 78 verbunden, wobei der Anschlußflansch 130 am Verdichtergehäuse
10 montiert ist, so daß sich das Einsatzteil 120 von dem Anschlußflansch 130 in den
zweiten Einlaßkanalabschnitt 116 hineinerstreckt und über den Anschlußflansch 130
in diesem fixiert gehalten ist.
[0062] Aufgrund der Tatsache, daß die Einspritzöffnung 122 als eigentliche Drossel für das
zur Kühlung im Verdichtergehäuse 10 zu verdampfende flüssige Kältemittel dient, ist
es ausreichend in dem Leitungssystem 78 zum Ein- und Ausschalten lediglich das Steuerventil
34 in Form eines von der Steuerung 36 angesteuerten Magnetventils vorzusehen, so daß
ein Expansionsventil in dem Leitungssystem 78 vorzugsweise entfallen kann, um das
flüssige Kältemittel möglichst unmittelbar an dem Ort, an dem es seine Kühlwirkung
entfalten soll, nämlich in dem Verdichtergehäuse 10, expandieren zu lassen.
1. Schraubenverdichter umfassend
zwei in einem Verdichtergehäuse (10) in Schraubenläuferbohrungen (48) angeordnete
Schraubenläufer (50), welche ein an einem Kältemitteleinlass (52) eintretendes Kältemittel
verdichten und an einem Kältemittelauslass (54) austreten lassen, und einen in dem
Verdichtergehäuse (10) vorgesehenen Einlass (80) für von einer Kältemitteleinspritzung
(30) über ein Leitungssystem (78) zugeführtes Kältemittel zur zusätzlichen Kühlung
des Schraubenverdichters, wobei der Einlass (80) derart angeordnet ist, dass er in
von den Schraubenläufern (50) und den Schraubenläuferbohrungen (48) umschlossene Verdichtungsräume
(72) mündet,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Einlass (80) ein im Verdichtergehäuse (10) verlaufender erster Einlasskanalabschnitt
(114) vorgeschaltet ist, welcher in einen die Schraubenläuferbohrungen (48) aufnehmenden
Gehäuseabschnitt (42) eingeformt ist, dass in den ersten Einlasskanalabschnitt (114)
eine Einspritzöffnung (122) für das von der Kältemitteleinspritzung (30) zugeführte
flüssige Kältemittel mündet, deren Querschnittsfläche (QE) gegenüber einer Querschnittsfläche
(OK) des ersten Einlasskanalabschnitts (114) um mehr als einen Faktor zehn kleiner
ist.
2. Schraubenverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzöffnung (122) eine Querschnittsfläche (QE) aufweist, die um mehr als
einen Faktor achtzig kleiner ist als die Querschnittsfläche (OK) des ersten Einlasskanalabschnitts
(114).
3. Schraubenverdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzöffnung (122) in einem sich an den ersten Einlasskanalabschnitt (114)
anschließenden zweiten Einlasskanalabschnitt (116) des Verdichtergehäuses (10) eingesetzten
Einsatzteil (120) ausgebildet ist.
4. Schraubenverdichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzteil (120) einen zur Einspritzöffnung (122) führenden Zufuhrkanal (124)
aufweist.
5. Schraubenverdichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufuhrkanal (124) eine größere Querschnittsfläche (QZ) aufweist als die Einspritzöffnung
(122).
6. Schraubenverdichter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzteil (120) in dem zweiten Einlasskanalabschnitt (116) fixiert ist.
7. Schraubenverdichter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Einsatzteil (120) von einem äußeren Anschluss (40) am Verdichtergehäuse
(10) in dem zweiten Einlasskanalabschnitt (116) hinein erstreckt.
8. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Einlasskanalabschnitt (116) in den die Schraubenläuferbohrungen (48) aufweisenden
Gehäuseabschnitt (42) eingeformt ist.
9. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des über die Einspritzöffnung (122) einzuspritzenden Kältemittels in
dem Leitungssystem (78) der Kältemitteleinspritzung (30) ein Steuerventil (34) angeordnet
ist.
10. Schraubenverdichter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (34) durch eine Steuerung (36) angesteuert ist, welche eine Temperatur
des Schraubenverdichters ermittelt und bei Überschreiten einer Temperaturschwelle
das Steuerventil (34) öffnet.
11. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem (78) der Kältemitteleinspritzung (30) flüssiges Kältemittel bis
zur Einspritzöffnung (122) führt.
12. Schraubenverdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Verdichtergehäuse (10) angeordnete Einspritzöffnung (122) einen Drosselsteller
mit einem Durchmesser im Bereich von ungefähr 4 mm bildet.
13. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzöffnung (122) als Expansionsdüse für das flüssige Kältemittel wirkt.
14. Schraubenverdichter nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtergehäuse (10) einen Regelschieber (58) umfasst und dass der Einlass
(80) in dem Regelschieber (58) angeordnet und mit diesem verschiebbar ist.
15. Schraubenverdichter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (80) im Regelschieber (58) über einen längenvariablen Abschnitt (104)
des ersten Einlasskanalabschnitts (114) mit der Einspritzöffnung (122) verbunden ist.
16. Schraubenverdichter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der längenvariable Abschnitt (104) des ersten Einlasskanalabschnitts (114) teleskopartig
ausgebildet ist.
17. Schraubenverdichter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der längenvariable Abschnitt (104) des ersten Einlasskanalabschnitts (114) durch
ein in einen Aufnahmekanal (90) einschiebbares Verbindungsrohr (94) gebildet ist.
1. Screw compressor comprising
two screw rotors (50) arranged in screw rotor bores (48) in a compressor housing (10),
said screw rotors compressing refrigerant entering at a refrigerant inlet (52) and
letting it exit at a refrigerant outlet (54), and an inlet (80) provided in the compressor
housing (10) for refrigerant supplied from a refrigerant injection device (30) via
a conduit system (78) for the additional cooling of the screw compressor, wherein
the inlet (80) is arranged in such a manner that it opens into compression chambers
(72) enclosed by the screw rotors (50) and the screw rotor bores (48),
characterized in that the inlet (80) is preceded by a first inlet channel section (114) extending in the
compressor housing (10) and being integrally formed in a housing section (42) accommodating
the screw rotor bores (48), that an injection opening (122) for the liquid refrigerant
supplied from the refrigerant injection device (30) opens into the first inlet channel
section (114), the cross-sectional area (QE) of said opening being smaller by more
than a factor of ten in comparison with a cross-sectional area (OK) of the first inlet
channel section (114).
2. Screw compressor as defined in claim 1, characterized in that the injection opening (122) has a cross-sectional area (QE) smaller than the cross-sectional
area (OK) of the first inlet channel section (114) by more than a factor of eighty.
3. Screw compressor as defined in claim 1 or 2, characterized in that the injection opening (122) is formed in an insert member (120) inserted into a second
inlet channel section (116) of the compressor housing (10) adjoining the first inlet
channel section (114).
4. Screw compressor as defined in claim 3, characterized in that the insert member (120) has a supply channel (124) leading to the injection opening
(122).
5. Screw compressor as defined in claim 4, characterized in that the supply channel (124) has a larger cross-sectional area (QZ) than the injection
opening (122).
6. Screw compressor as defined in any one of claims 3 to 5, characterized in that the insert member (12) is fixed in place in the second inlet channel section (116).
7. Screw compressor as defined in any one of claims 3 to 6, characterized in that the insert member (120) extends in the second inlet channel section (116) from an
external connection (40) on the compressor housing (10).
8. Screw compressor as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the second inlet channel section (116) is integrally formed in the housing section
(42) including the screw rotor bores (48).
9. Screw compressor as defined in any one of the preceding claims, characterized in that a control valve (34) is arranged in the conduit system (78) of the refrigerant injection
device (30) for the purpose of controlling the refrigerant to be injected via the
injection opening (122).
10. Screw compressor as defined in claim 9, characterized in that the control valve (34) is activated via a control (36) determining a temperature
of the screw compressor and opening the control valve (34) when a temperature threshold
is exceeded.
11. Screw compressor as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the conduit system (78) of the refrigerant injection device (30) conveys liquid refrigerant
as far as the injection opening (122).
12. Screw compressor as defined in claim 1 or 2, characterized in that an injection opening (122) arranged in the compressor housing (10) forms a throttle
with a diameter in the range of approximately 4 mm.
13. Screw compressor as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the injection opening (122) acts as an expansion nozzle for the liquid refrigerant.
14. Screw compressor as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the compressor housing (10) comprises a regulating slide (58) and that the inlet
(80) is arranged in the regulating slide (58) and is displaceable with it.
15. Screw compressor as defined in claim 14, characterized in that the inlet (80) in the regulating slide (58) is connected to the injection opening
(122) via a section (104) of the first inlet channel section (114) variable in length.
16. Screw compressor as defined in claim 15, characterized in that the section (104) of the first inlet channel section (114) variable in length is
of a telescope-like design.
17. Screw compressor as defined in claim 16, characterized in that the section (104) of the first inlet channel section (114) variable in length is
formed by a connecting pipe (94) insertable into a receiving channel (90).
1. Compresseur à vis comprenant
deux rotors à vis (50) disposés dans un boîtier de compresseur (10) dans des alésages
de rotor à vis (48), lesquels compressent un agent réfrigérant entrant au niveau d'une
entrée pour agent réfrigérant (52) et laissent sortir l'agent réfrigérant au niveau
d'une sortie d'agent réfrigérant (54), et une entrée (80) prévue dans le boîtier de
compresseur (10) pour un agent réfrigérant amené depuis une injection d'agent réfrigérant
(30) par l'intermédiaire d'un système d'acheminement (78) en vue d'un refroidissement
additionnel du compresseur à vis, dans lequel l'entrée (80) est disposée de telle
manière qu'elle débouche dans des compartiments de compression (72) entourés par les
rotors à vis (50) et les alésages de rotor à vis (48),
caractérisé en ce
qu'est monté en aval de l'entrée (80) un premier tronçon de canal d'entrée (114) s'étendant
dans le boîtier de compresseur (10), lequel est formé dans un tronçon de boîtier (42)
recevant les alésages de rotor à vis (48), en ce qu'une ouverture d'injection (122)
pour l'agent réfrigérant liquide amené par l'injection d'agent réfrigérant (30) débouche
dans le premier tronçon de canal d'entrée (114), la surface de section transversale
(QE) de ladite ouverture d'injection étant inférieure d'un facteur supérieur au facteur
10 par rapport à une surface de section transversale (OK) du premier tronçon de canal
d'entrée (114).
2. Compresseur à vis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture d'injection (122) présente une surface de section transversale (QE),
qui est inférieure d'un facteur supérieur à un facteur de 80 à la surface de section
transversale (OK) du premier tronçon de canal d'entrée (114).
3. Compresseur à vis selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture d'injection (122) est réalisée dans une partie d'insertion (120) insérée
dans un deuxième tronçon de canal d'entrée (116), se raccordant au premier tronçon
de canal d'entrée (114), du boîtier de compresseur (10).
4. Compresseur à vis selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie d'insertion (120) présente un canal d'amenée (124) menant à l'ouverture
d'injection (122).
5. Compresseur à vis selon la revendication 4, caractérisé en ce que le canal d'amenée (124) présente une surface de section transversale (QZ) plus grande
que l'ouverture d'injection (122).
6. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la partie d'insertion (120) est fixée dans le deuxième tronçon de canal d'entrée
(116).
7. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que la partie d'insertion (120) s'étend depuis un raccord (40) extérieur au niveau du
boîtier de compresseur (10) à l'intérieur du deuxième tronçon de canal d'entrée (116).
8. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième tronçon de canal d'entrée (116) est formé dans le tronçon de boîtier
(42) présentant les alésages de rotor à vis (48).
9. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une soupape de commande (34) est disposée dans le système d'acheminement (78) de l'injection
d'agent réfrigérant (30) afin de commander l'agent réfrigérant à injecter par l'intermédiaire
de l'ouverture d'injection (122).
10. Compresseur à vis selon la revendication 9, caractérisé en ce que la soupape de commande (34) est pilotée par une commande (36), qui détermine une
température du compresseur à vis et qui ouvre la soupape de commande (34) en cas de
dépassement d'un seuil de température.
11. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système d'acheminement (78) de l'injection d'agent réfrigérant (30) conduit l'agent
réfrigérant liquide jusqu'à l'ouverture d'injection (122).
12. Compresseur à vis selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une ouverture d'injection (122) disposée dans le boîtier de compresseur (10) forme
un actionneur d'étranglement présentant un diamètre de l'ordre d'environ 4 mm.
13. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture d'injection (122) agit en tant que buse d'expansion pour l'agent réfrigérant
liquide.
14. Compresseur à vis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier de compresseur (10) comprend un coulisseau de réglage (58), et en ce que l'entrée (80) est disposée dans le coulisseau de réglage (58) et peut être coulissée
avec ce dernier.
15. Compresseur à vis selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'entrée (80) est reliée dans le coulisseau de réglage (58) à l'ouverture d'injection
(122) par l'intermédiaire d'un tronçon (104) à longueur variable du premier tronçon
de canal d'entrée (114).
16. Compresseur à vis selon la revendication 15, caractérisée en ce que le tronçon (104) à longueur variable du premier tronçon de canal d'entrée (114) est
réalisé de manière télescopique.
17. Compresseur à vis selon la revendication 16, caractérisé en ce que le tronçon (104) à longueur variable du premier tronçon de canal d'entrée (114) est
formé par un tuyau de liaison (94) pouvant être introduit par glissement dans un canal
de réception (90).