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EP 1 567 806 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
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Anmeldetag: 26.06.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/002131 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/040196 (13.05.2004 Gazette 2004/20) |
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MEHRFACHWENDEL FÜR GLÜHSTIFTKERZE
MULTISPIRAL FOR A GLOW PLUG
SERPENTIN MULTIPLE POUR BOUGIE DE PRECHAUFFAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.10.2002 DE 10248804
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2005 Patentblatt 2005/35 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- REISSNER, Andreas
70499 Stuttgart (DE)
- WEIN, Vera
70176 Stuttgart (DE)
- CARBON, Steffen
73614 Schorndorf (DE)
- BACH, Rainer
75446 Wiernsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 751 416 US-A- 4 787 349
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US-A- 4 603 667
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Glühstiftkerze, insbesondere für Brennstoffkraftmaschinen,
bestehend im wesentlichen aus einem Gehäuse, einen an dem Gehäuse angeordneten Heizkörper
mit einer im Glührohr angeordneten Heiz- und Regelwendel, wobei diese Heiz- und Regelwendel
über ein im Gehäuse angeordneten Anschlussbolzen mit Strom beaufschlagbar ist.
Stand der Technik
[0002] Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren benötigen für Start und Warmlaufverhalten
insbesondere bei tiefen Temperaturen eine zusätzliche Wärmequelle, die entweder das
Gasgemisch, die Ansaugluft oder den Brennraum vorwärmt.
[0003] Bei Personenkraftwagen und zum Teil bei Lastkraftwagen sind hier in der Regel Glühstiftkerzen
vorgesehen. Diese ragen zumindest mit einem Teil des Heizkörpers in den Brennraum
des Motors und wärmen den Brennraum so vor dem eigentlichen Start des Motors und im
Kaltlauf entsprechend auf. Außerdem kann sich der Kraftstoff an der heißen Oberfläche
der Glühstiftkerze entzünden.
[0004] Die Glühstiftkerzen sind im Allgemeinen derart aufgebaut, dass sie aus einem Kerzengehäuse
bestehen, an dem ein Glührohr oder ein Rohrheizkörper angeordnet ist. Innerhalb des
Rohrheizkörpers, der aus einem heißgaskorrosionsbeständigen Material besteht, ist
eine Glühwendel angeordnet, die in einem verdichteten Magnesium-Oxid-Pulver eingebettet
ist. Die Glühwendel besteht in der Regel aus zwei in Reihe geschalteten Widerständen,
nämlich einer sogenannten Regelwendel und einer Heizwendel. Die Heizwendel weist einen
nahezu von der Temperatur unabhängig elektrischen Widerstand auf und die Regelwendel
besteht aus einem Material mit einem sogenannten positiven Temperaturkoeffizienten
(PTC). Die Heizwendel ist zur Kontaktierung masseseitig in die Kuppe des Glührohrs
eingeschweißt, die Regelwendel ist am Anschlussbolzen kontaktiert, über den der Anschluss
an das Bordnetz erfolgt.
[0005] Beim Anlegen der Spannung an die Glühkerze wird zunächst der größte Teil der elektrischen
Energie in der Heizwendel in Wärme umgesetzt; die Temperatur an der Spitze der Kerze
steigt damit steil an. Die Temperatur der Regelwendel erhöht sich zeitlich verzögert
und damit auch der Widerstand. Die Stromaufnahme und somit die Gesamtleistung der
Glühstiftkerze verringert sich und die Temperatur nähert sich einem Beharrungszustand.
Zurzeit befinden sich Glühstiftkerzen im Handel, die für ein Bordnetz von 12 V bzw.
24 V ausgelegt sind.
[0006] Aus
US 4,787,349 A ist eine Glühstiftkerze mit einem Heizstab bekannt, welcher beabstandet von einem
Gehäuse umgeben ist. Innerhalb des Gehäuses ist der Heizstab von zwei koaxialen Wendeln
umgeben, die zur Verbesserung der Wärmeleitung zwischen Heizstab und Gehäuse dienen.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Heizleistung auf die Glührohrspitze der Glühstiftkerze
zu konzentrieren und diese noch für Bordnetzspannungen von 42 V zugänglich zu machen.
Lösung der Aufgabe
[0008] Der Kern der Erfindung ist es, durch Mehrfachwindungen mehr Heizdraht und damit mehr
elektrischen Widerstand auf gleichem Raum unterzubringen. Bisher übliche Glühstiftkerzen
haben nur einfach gewickelte Wendeln. Bei der erfindungsgemäßen Glühstiftkerze können
die Heizwendel, die Regelwendel oder auch beide je nach Anforderung mehrfach gewickelt
sein.
Vorteile der Erfindung
[0009] Der Vorteil, mehr Heizdraht auf engem Raum anzuordnen, besteht darin, dass die Heizleistung
insbesondere an der Glührohrspitze erhöht werden kann.
[0010] Mehr Draht auf engem Raum bedeutet ebenfalls in Bezug auf Heiz- und Regelwendel,
dass ein höherer Widerstand erreicht wird und dadurch auch höhere Spannungen möglich
sind, insbesondere für solche, die für das geplante 42 V - Bordnetz ausgelegt sind.
[0011] Vorteilhafter Weise können die Wendeln auf unterschiedliche Art gestaltet werden,
in dem die einzelnen Wicklungsdurchmesser der einzelnen Wendeln entweder gleichsinnig
oder in umgedrehter Wikkelrichtung erzeugt werden.
[0012] Insbesondere bei umgedrehter Wickelrichtung entsteht der Vorteil, dass die Gesamtwendel
einen geringeren Außendurchmesser aufweist und daher eine sehr kompakte Bauweise erreicht
wird, die ebenfalls den Vorteil hat, bereits bestehende Glührohre nicht ändern zu
müssen.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung, den
Zeichnungen sowie den Ansprüchen hervor.
Zeichnungen
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- Einen Schnitt durch einen erfindungsgemäße Glühstiftkerze mit einer an der Glührohrspitze
mehrfach gewikkelte Heizwendel;
- Figur 2
- Ein Ausführungsbeispiel eines möglichen Verlaufs einer in Figur 1 dargestellten Heizwendel,
mehrfach gewikkelt;
- Figur 3
- Schematische Darstellung des Stromverlaufs der in Figur 2 dargestellten Mehrfachwicklung
der Wendel, wobei die Wicklungen gegeneinander verlaufen;
- Figur 4
- Eine schematische Draufsicht bei gleichem Wicklungssinn;
- Figur 5
- Eine schematische Draufsicht bei gedrehtem Wicklungssinn der Mittellage;
- Figur 6
- Zweilagiges Beispiel: gleicher Wicklungssinn;
- Figur 7
- Zweilagiges Beispiel: gedrehter Wicklungssinn.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] In Figur 1 ist der Aufbau einer Glühstiftkerze 1 dargestellt. Diese Glühstiftkerze
1 besteht aus einem Gehäuse 2 und einem an dem Gehäuse angeordneten Glührohr 3. Innerhalb
des Glührohrs 3 ist eine Heiz- und Regelwendel 4 angeordnet, wobei die Heizwendel
5 sich im Bereich der Glühstiftspitze 6 und die Regelwendel 7 im darüber liegenden
Teil befindet. Über einen Anschlussbolzen 8 erhält die Heiz- und Regelwendel 4 die
entsprechende Stromversorgung.
[0016] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, so wie es auch in Figur 1 dargestellt ist, zumindest
einen Teil, entweder die Heizwendel 5 oder die Regelwendel 7, mehrfach zu wickeln.
[0017] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Heizwendel 5 mehrfach
gewickelt.
[0018] Dabei gibt es unterschiedliche Ausführungsformen, die Mehrfachwicklung der Regelwendel
7 oder der Heizwendel 5 durchzuführen.
[0019] In Figur 2 ist eine vergrößerte Darstellung der in Figur 1 dargestellten Heizwendel
5 gezeigt. Bei der Herstellung der Heizwendel 5 wird zuerst mit einem Durchmesser
d1 begonnen, wobei die weitere Wicklung mit einem größeren Wendeldurchmesser wie d2
unmittelbar am Ende der ersten Wendel ansetzt. Die dritte Wendel setzt mit einem Durchmesser
wie d3 am Ende der Wendel 2 an, so dass ein Stromverlauf, wie er in den Figuren 3
und 4 dargestellt ist, entsteht.
[0020] Die Wendellagen können im gleichen Wicklungssinn aufgebracht werden. In diesem Fall
kann nicht so eng gewickelt werden, da die einzelnen Windungen sich überkreuzen. Es
gilt: wd3>wd2+dd>wdl+dd. Alternativ kann der Wicklungssinn in jeder Lage gedreht werden.
Dabei liegt die weitere Wendel vorzugsweise in den Furchen der angrenzenden Wendel.
Auf diese Weise ist es möglich, den äußeren Durchmesser im Vergleichzu der Wicklungsart
gemäß Fig. 2 kleiner zu halten.
[0021] Durch die einfache Ausgestaltung einer Mehrfachwendel wird eine hohe leistungsfähige
Glühstiftkerze erzielt.
1. Glühstiftkerze, insbesondere für Brennstoffkraftmaschinen, bestehend im Wesentlichen
aus einem Gehäuse (2), einem an dem Gehäuse (2) angeordneten Glührohr (3) mit einer
im Glührohr (3) angeordneten Heiz- und Regelwenden (4), wobei diese Heiz- und Regelwendel
(4) über einen im Gehäuse (2) angeordneten Anschlussbolzen (8) mit Strom beaufschlagbar
ist, bei der wahlweise die Heizwendel (5) oder die Heiz- und Regelwendel (4) mehrfach
gewickelt wird.
2. Glühstiftkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsdurchmesser einer Wendel einen kleinen Durchmesser (wd1) und von weiteren
Wendeln jeweils einen größeren Durchmesser (wd2, wd3, wdn) aufweisen.
3. Glühstiftkerze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeln mit den einzelnen Wendeldurchmessem (wd1, wd2, wd3, wdn) gleichsinnig
gewickelt sind.
4. Glühstiftkerze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendeln mit den einzelnen Wendeldurchmessem (wd1, wd2, wd3, wdn) gegenläufig
gewickelt sind.
1. Sheathed-element glow plug, in particular for internal combustion engines, essentially
comprising a housing (2), a glow tube (3) which is arranged on the housing (2) and
has a heating and control coil (4) which is arranged in the glow tube (3), it being
possible to supply current to this heating and control coil (4) by means of a connection
pin (8) which is arranged in the housing (2), in which sheathed-element glow plug
the heating coil (5) or the heating and control coil (4) is selectively wound several
times.
2. Sheathed-element glow plug according to Claim 1, characterized in that the winding diameter of one coil has a small diameter (wdl) and that of other coils
in each case has a larger diameter (wd2, wd3, wdn).
3. Sheathed-element glow plug according to Claim 2, characterized in that the coils with the individual coil diameters (wd1, wd2, wd3, wdn) are wound in the
same direction.
4. Sheathed-element glow plug according to Claim 2, characterized in that the coils with the individual coil diameters (wd1, wd2, wd3, wdn) are wound in opposite
directions.
1. Bougie de préchauffage, notamment pour moteurs à combustion interne, constituée essentiellement
d'un boîtier (2), d'un tube à incandescence (3) disposé sur le boîtier (2), avec un
serpentin de chauffage et de réglage (4) disposé dans le tube à incandescence (3),
ce serpentin de chauffage et de réglage (4) pouvant être sollicité par un courant
par le biais d'un goujon de raccordement (8) disposé dans le boîtier (2), le serpentin
de chauffage (5) ou le serpentin de chauffage et de réglage (4), au choix, étant enroulé
plusieurs fois.
2. Bougie de préchauffage selon la revendication 1, caractérisée en ce que pour les diamètre d'enroulements, un serpentin présente un petit diamètre (wdl) et
les autres serpentins présentent des plus grands diamètres (wd2, wd3, wdn).
3. Bougie de préchauffage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les serpentins avec les diamètres de serpentins individuels (wd1, wd2, wd3, wdn)
sont enroulés dans le même sens.
4. Bougie de préchauffage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les serpentins avec les diamètres de serpentins individuels (wd1, wd2, wd3, wdn)
sont enroulés dans des sens contraires.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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