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(11) |
EP 1 568 840 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 12.01.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schiebetür für Gefrier-, Kühl- oder Betriebsräume
Sliding door for freezing-, cooling- or workingspace
Porte coulisante pour espace réfrigérateur-congélateur ou espace de travail
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
27.02.2004 DE 202004003010 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.2005 Patentblatt 2005/35 |
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Patentinhaber: Coolit Isoliersysteme GmbH |
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49324 Melle (DE) |
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Erfinder: |
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- Barkmeyer, Hans
49324 Melle (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Patentanwälte Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/14639 DE-A1- 19 725 355 DE-U1- 29 702 221
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DE-A1- 3 800 444 DE-C- 973 630
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schiebetür für Gefrier-, Kühl- oder Betriebsräume,
bei denen eine Abdichtung im Schließzustand notwendig oder wünschenswert ist, wobei
die Schiebetür einen gebäudeseitig festlegbaren Rahmen, ein Türblatt und eine obere
Laufschiene umfasst und die Führungsschiene etwa im Bereich der vertikalen Holme des
Türrahmens Führungsabschnitte zur Absenkung und zum Anrücken des Türblattes an den
Rahmen aufweist.
[0002] Schiebetüren der vorerwähnten Art sind in vielerlei Ausführungsformen bekannt.
[0004] Grundsätzlich ist bei derartigen Schiebetüren vorgesehen, dass Türblatt in der Weise
zu führen, dass in dessen Schließstellung eine Abdichtung sowohl gegenüber dem gebäudeseitig
festgelegten Rahmen wie auch gegenüber dem Fußboden gewährleistet ist und dass das
Türblatt aus dieser Schließstellung heraus über eine relativ geringe Verschiebestrecke
einerseits gegenüber dem Boden etwas angehoben und andererseits gegenüber der Ebene
des Türrahmens etwas abgerückt wird, so dass nun das Türblatt frei in seine Öffnungsstellung
verschoben werden kann und umgekehrt wird das Türblatt kurz vor Erreichen der endgültigen
Schließstellung durch die entsprechenden Führungen wieder an den Rahmen angerückt
und auf den Boden abgesenkt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiebetür der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, die sich durch eine kostengünstige und trotzdem absolut praxisgerechte
Konstruktion auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Laufschiene durch den
oberen Querholm des Rahmens und durch ein über den Rahmen seitlich hinaus vorstehendes
Verlängerungsprofil vollständig gebildet wird.
[0007] Durch diese Maßnahme wird eine beträchtliche Kosteneinsparung erzielt, da bislang
die komplette Laufschiene ein separates Bauteil oder eine separate Baugruppe mit entsprechend
hohen und zusätzlichen Fertigungskosten war. Diese zusätzlichen Fertigungskosten entfallen
nun weitestgehend, ohne die Funktion bzw. den Nutzen der Schiebetür negativ zu beeinträchtigen.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt
und wird im Folgenden näher beschrieben.
[0010] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematisch dargestellte Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Schiebetür
- Figur 2:
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Figur 1
- Figur 3:
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Figur 1
- Figur 4:
- eine Detailansicht eines Türblattes einer erfindungsgemäßen Schiebetür mit einer gegenüber
Figur 1 alternativen Handhabe
- Figur 5:
- die in Figur 3 mit V bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
- Figur 6:
- die in Figur 3 mit VI bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
- Figur 7:
- die in Figur 1 mit VII bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
- Figur 8:
- eine vergrößerte Darstellung der Figur 1 mit VIII bezeichneten Einzelheit
- Figur 9:
- eine Teil-Draufsicht auf eine in Längsrichtung geteilte Laufschiene in deren Verbindungsbereich
sowie eine maßstäblich verkleinerte Stirnansicht eines Laufschienenteiles
- Figur 10:
- eine vergrößerte Darstellung der in Figur 2 mit X bezeichneten Einzelheit bei geschlossener
Schiebetür
- Figur 11:
- eine der Figur 10 entsprechende Darstellung bei geöffneter Schiebetür
- Figur 12:
- eine vergrößerte Darstellung der in Figur 1 mit XII bezeichneten Einzelheit
- Figur 13:
- die in Figur 2 mit XIII bezeichnete Einzelheit in vergrößerter Darstellung
- Figur 14:
- eine vergrößerte Darstellung des in Figur 1 mit VIII bezeichneten Bereiches bei vollständig
geöffneter Schiebetür
[0011] In den Figuren 1 bis 3 ist eine Schiebetür 1 für Gefrier-, Kühl- oder Betriebsräume
gezeigt, die im Wesentlichen aus einem gebäudeseitig festlegbaren Rahmen 2, einer
oberen Laufschiene 3 und einem Türblatt 4 besteht, welches längs der oberen Laufschiene
3 aus einer Schließstellung heraus in eine Öffnungsstellung verschiebbar ist. In den
Figuren 1 bis 3 ist das Türblatt 4 in seiner Schließstellung gezeigt.
[0012] Zu seiner Betätigung ist das Türblatt 4 dargestellten Ausführungsbeispiel beidseitig
mit Griffmulden 5 ausgestattet, alternativ hierzu besteht aber auch die Möglichkeit,
zur Betätigung des Türblattes 4 eine Handhabe in Form eines Hebels 6 vorzusehen, wie
dies in Figur 4 andeutungsweise gezeigt ist.
[0013] Die Laufschiene 3, längs derer das Türblatt 4 verschiebbar geführt ist, wird durch
den oberen Holm 7 des Rahmens 2 sowie durch ein über den Rahmen 2 seitlich hinaus
vorstehendes Verlängerungsprofil 7 a gebildet, welches grundsätzlich einstückig mit
dem oberen Holm 7 des Rahmens 2 gefertigt sein kann, vorzugsweise aber als separates
Bauteil lösbar mit dem oberen Holm 7 des Rahmens 2 verbunden ist. Die Verbindung zwischen
dem oberen Holm 7 und dem Verlängerungsprofil 7 a wird weiter unten noch ausführlich
erläutert.
[0014] Die Laufschiene 3 ist an sich bekannter Weise etwa im Bereich der vertikalen Holme
8 des Rahmens 2 mit Führungsabschnitten versehen, längs derer das Türblatt 4 kurz
vor Erreichen der endgültigen Schließposition zum Boden hin abgesenkt und an den Rahmen
2 angerückt wird, so dass sich eine abdichtende Schließstellung zwischen dem Türblatt
4, dem Rahmen 2 und dem Boden ergibt, wobei hier selbstverständlich entsprechende
Dichtungen am Türblatt 4 vorgesehenen sind, die in Schließstellung sowohl am Rahmen
2 wie auch bodenseitig anliegen. Beim Öffnen des Türblattes 4 wird entsprechend der
bekannten Führungsabschnitte das Türblatt zunächst wieder vom Boden abgehoben und
vom Rahmen 2 abgerückt, so dass nunmehr die Dichtungen keinen Kontakt mehr mit dem
Rahmen bzw. dem Boden haben und eine ungehinderte Verschiebung des Türblattes 4 möglich
ist. Da diese Funktionsweise prinzipiell bekannt ist, ist hier auf eine detaillierte
Darstellung dieser Führungsabschnitte im Bereich der Laufschiene 3 verzichtet worden.
[0015] Zusätzlich zur oberen Laufschiene 3 ist im unteren Endbereich der Schiebetür 1 -
aber deutlich oberhalb des Bodens- eine untere Führungsschiene 9 vorgesehen, die ebenfalls
gebäudeseitig festlegbar ist. In diese untere Führungsschiene 9 greift ein Führungskörper
in Form einer Führungsrolle 10 ein, wie die Figuren 6 und 12 deutlich machen. Diese
Führungsrolle 10 ist an einem mit dem Türblatt 4 fest verbundenen Lagerbock 11 montiert.
Die Kontur der untern Führungsschiene 9 ist so gewählt, dass auch der untere Bereich
des Türblattes 4 kurz vor Erreichen der endgültigen Schließstellung an den Rahmen
2 angerückt wird, was Figur 6 besonders deutlich zeigt.
[0016] Durch die Laufschienen 3 und die Führungsschiene 9 wird somit das Türblatt 4 kurz
vor Erreichen der endgültigen Schließstellung an den Rahmen 2 heranbewegt und auf
den Boden abgesenkt. Hierdurch ergibt sich die schon weiter oben angesprochene umlaufende
Abdichtung entsprechend den Anforderungen an Schiebetüren für Gefrierräume, Kühlräume
oder andere Betriebsräume.
[0017] Damit das Türblatt 4 in dieser Schließstellung auch in dem der unteren Führungsschiene
9 gegenüberliegenden stirnseitigen Bereich in die Stellung fixiert ist, ist an dem
betreffenden vertikalen Holm 8 ein gegenüber der Ebene des Türrahmens 2 geneigt verlaufender
Halter 12 und ein hiermit zusammenwirkender, am Türblatt 4 stirnseitig angebrachter
Riegel 13 vorgesehen, welcher in Schließstellung den Halter 12 hintergreift und ein
Anpressen des Türblattes 4 an den entsprechenden vertikalen Holm 8 des Rahmens 2 bewirkt.
Dies ergibt sich insbesondere aus Figur 5 und aus Figur 13. An der Rückseite des Türblattes
4, welches oberseitig über die obere Laufschiene 3 hinaus vorsteht, sind Laufrollen
14 derart befestigt, dass der Abstand der Laufrollen 14 zum Türblatt 4 justierbar
bzw. einstellbar ist. Diese Laufrollen 14 stützen sich auf der entsprechend konturierten
oberen Längskante der oberen Laufschiene 3 ab, was aus den Figuren 10 und 11 deutlich
hervorgeht. Dabei ist in Figur 10 eine Situation gezeigt, die der Schließstellung
des Türblattes 4 entspricht, das heißt, in Figur 10 ist der Abstand des Türblattes
4 zum Rahmen 2 geringer als bei der in Figur 11 gezeigten, dem ganz- oder teilweise
geöffneten Türblatt 4 entsprechenden Position. Hier ist der Abstand des Türblattes
4 zum Rahmen 2 größer als in Figur 10, so dass nun ein ungehindertes Verschieben des
Türblattes 4 längs der Laufschiene 3 möglich ist.
[0018] Aus den Figuren 10 und 11 ergibt sich auch, dass an der Rückseite des Türblattes
4 justierbare Sicherungsstifte 15 vorgesehen sind, die in eine Längsnut 16 der Laufschiene
hineinragen, um das Herausspringen des Türblattes 4 aus der Führungsposition zu verhindern.
Die erwähnten Sicherungsbolzen 15 werden bei der Montage des Türblattes 4 zunächst
in Richtung des Türblattes 4 bewegt, um das Türblatt 4 mit seinen Laufrollen 14 ungehindert
auf die Laufschiene 3 aufhängen zu können. Danach werden die Sicherungsbolzen 15 in
die besagte Sicherungsposition in die Längsnut 16 hereinbewegt.
[0019] Der den oberen Rahmenholm bildende Abschnitt der Laufschiene 3 ist mit den vertikalen
Holmen stumpf verbunden, was die Figuren 7 und 8 deutlich zeigen. Dabei liegt der
angesprochene Bereich der Laufschiene 3 stumpf auf den oberen stirnseitigen Enden
der vertikalen Rahmenholme 8 auf und ist durch Ankerschrauben 15 sowie in den vertikalen
Rahmenholmen 8 fixierten Gewindestücken 16 mit den vertikalen Rahmenholmen 8 fest,
aber lösbar verbunden, wobei durch Passstifte 17 eine exakte Lagesicherung gewährleistet
ist.
[0020] Figur 9 zeigt den Verbindungsbereich zwischen dem einen Teil der Laufschiene 3 bildenden
oberen Querholm des Rahmens und dem damit verbundenen Verlängerungsprofil 7 a. Es
wird deutlich, dass zur exakten Ausrichtung des oberen Querholmes 7 und des Verlängerungsprofiles
7 a Passstifte 17 vorgesehen sind, die in beide Profilabschnitte hineinragen und das
die mechanische Verbindung über eine Verschraubung 18 erfolgt.
[0021] Die Trennung der gesamten Laufschiene 3 in der dargestellten und beschriebene Weise
bietet die Möglichkeit, dass diese bei Versand der Bestandteile einer kompletten Schiebetür
1 platzsparend mit den übrigen Teilen zu einer Verpackungseinheit zusammengefasst
werden kann.
[0022] Um den Verschiebeweg des Türplattes 4 in Öffnungsrichtung zu begrenzen, ist an der
Laufschiene 3 ein Stopper 19 befestigt, der im Verschiebeweg eines am Türblatt 4 befestigten
Anschlages 20 liegt, wodurch der öffnungsseitige Verschiebeweg des Türblattes 4 endgültig
begrenzt wird. Zusätzlich ist hier eine einstellbare Bremseinrichtung 21 vorgesehen,
die verhindert, dass das Türblatt 4 beim Auftreffen des Anschlages 20 auf den Stopper
19 wieder in Schließrichtung zurückläuft, wobei die Bremskraft gerade so eingestellt
werden sollte, dass das Türblatt 4 in seiner vollkommen geöffneten Stellung zwar sicher
fixiert ist, die Kräfte zum Schließen des Türblattes 4 aber auch nicht zu groß werden.
[0023] Das Türblatt 4 kann insgesamt bezüglich seiner Höhenlage relativ zum Boden wie auch
in seinem Abstand zum Rahmen 2 in seiner Schließlage so justiert werden, dass sich
optimale Anpresskräfte bezüglich der in der Schließstellung wirksamen Dichtungen ergeben.
[0024] Die Justierung der Höhenlage des Türblattes 4 relativ zum Boden kann dabei über eine
Höhenverstelleinrichtung 22 erfolgen, wie aus den Figuren 10 und 11 hervor geht.
[0025] Da die untere Führungsschiene 9 oberhalb des Bodens liegt, besteht die Möglichkeit,
eine erfindungsgemäße Schiebetür 1 schon zu montieren, wenn bauseitig die endgültige
Bodenkonstruktion noch nicht fertig gestellt ist.
[0026] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine manuelle Betätigung des Türblattes
4 zum Zwecke des Öffnens und Schließen vorgesehen.
[0027] Abweichend hiervon ist es natürlich auch möglich, die Öffnungs- oder Schließbewegung
des Türblattes 4 zu automatisieren, das heißt, das Türblatt 4 kann auch über einen
Motorantrieb, einen doppelt wirkenden Druckmittel-Zylinder oder dergleichen bewegt
werden.
[0028] Die Laufschiene 3 besteht vorteilhafter Weise aus einem massiven Kunststoffprofil,
unabhängig davon, ob die Laufschiene 3 einstückig gefertigt oder zweiteilig ausgebildet
ist.
1. Schiebetür (1) für Gefrier-, Kühl- oder Betriebsräume, bei denen eine Abdichtung in
Schließstellung notwendig oder wünschenswert ist, wobei die Schiebetür (1) einen gebäudeseitig
festlegbaren Rahmen (2), ein Türblatt (4) und eine obere Laufschiene (3) umfasst und
die Laufschiene (3) etwa im Bereich der vertikalen Holme (8) des Türrahmens (2) Führungsabschnitte
zum Absenken und zum Anrücken des Türblattes an den Rahmen (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (3) durch den oberen Querholm (7) des Rahmens (2) und durch ein über
den Rahmen (2) seitlich hinaus vorstehendes Verlängerungsprofil (7a) vollständig gebildet
wird.
2. Schiebetür (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Querholm (7) des Rahmens (2) mit einem Verlängerungsprofil (7 a) verbunden
ist und gemeinsam mit diesem die komplette Laufschiene (3) bildet.
3. Schiebetür (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Querholm (7) des Rahmens (2) mit dem Verlängerungsprofil (7 a) durch Passstifte
(17) lagegenau gegeneinander fixiert und durch eine mechanische Verschraubung (18)
lösbar miteinander verbunden sind.
4. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Laufschiene (3) ein Stopper (19) und am Türblatt (4) ein Anschlag (20) zur
Begrenzung des maximalen Öffnungsweges des Türblattes (4) vorgesehen sind.
5. Schiebetür (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Anschlages (20) eine mit dem Stopper (19) zusammenwirkende, einstellbare
Bremseinrichtung (21) vorgesehen ist.
6. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (4) in seinem unteren, aber gegenüber dem Boden nach oben versetzten
Bereich in einer gebäudeseitig festlegbaren unteren Führungsschienen (9) geführt ist,
wobei in diese untere Führungsschiene (9) eine am Türblatt (4) befestigte Führungsrolle
(10) eingreift.
7. Schiebetür (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle (10) von einem am Türblatt (4) befestigten Lagerbock (11) getragen
ist.
8. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (4) oberseitig über die Laufschiene (3) hinaus vorsteht und an seiner
Rückseite mit Laufrollen (14) ausgestattet ist, welche auf der entsprechend konturierten
oberen Stirnkante der Laufschiene (3) aufliegen.
9. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Laufrollen (14) zum Türblatt (4) einstellbar ist.
10. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Querholm (7) des Rahmens (2) mit den vertikalen Holmen (8) lösbar verbunden
ist.
11. Schiebetür (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Querholm (7) mit den vertikalen Holmen (8) des Rahmens (2) stumpf verbunden
ist und auf den oberen Stirnseiten der vertikalen Holme (8) aufliegt.
12. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der in Schließrichtung gesehen vorderen vertikalen Stirnkante des Türblattes (4)
ein Riegel (13) befestigt ist, der in Schließstellung des Türblattes (4) einen an
einen zugeordneten vertikalen Rahmenholm (8) befestigten und gegenüber der Rahmenebene
geneigt verlaufenden Halter (12) hintergreift.
13. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenlage des Türblattes (4) durch eine Höhenverstelleinrichtung (22) justierbar
ist.
14. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des Türblattes (4) justierbare Sicherungsstifte (15) vorgesehen
sind, die in eine Längsnut (16) der Laufschiene (3) hineinragen, um das Herausspringen
des Türblattes (4) aus der Führungsposition zu verhindern.
15. Schiebetür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (3) bzw. der obere Querholm (7) des Rahmens (2) und ein Verlängerungsprofil
(7a), welche gemeinsam die komplette Laufschiene (3) bilden, aus massiven Kunststoffprofilen
hergestellt sind.
1. Sliding door (1) for freezing compartments, refrigeration compartments or workspaces,
in which sealing is required or desired when said door is in the closed position,
wherein the sliding door (1) comprises a frame (2) which can be fixed on the building
side, a door leaf (4) and an upper running rail (3), and the running rail (3), approximately
in the region of the vertical beams (8) of the door frame (2), has guide portions
for lowering and for advancing the door leaf on the frame (2), characterized in that the running rail (3) is formed completely by the upper transverse beam (7) of the
frame (2) and by an extension profile (7a) which protrudes laterally beyond the frame
(2).
2. Sliding door (1) according to Claim 1, characterized in that the upper transverse beam (7) of the frame (2) is connected to an extension profile
(7a) and, together with the latter, forms the complete running rail (3).
3. Sliding door (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the upper transverse beam (7) of the frame (2) and the extension profile (7a) are
fixed in an accurate position against each other by fitting pins (17), and are detachably
connected to one another by a mechanical screw connection (18).
4. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the maximum opening distance of the door leaf (4) is limited by providing a stopper
(19) on the running rail (3) and a stop (20) on the door leaf (4).
5. Sliding door (1) according to Claim 4, characterized in that an adjustable braking device (21) which interacts with the stopper (19) is provided
in the region of the stop (20).
6. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the door leaf (4), in its lower region which is, however, offset upwards with respect
to the floor, is guided in a lower guide rail (9) which can be fixed on the building
side, a guide roller (10) fastened to the door leaf (4) engaging into said lower guide
rail (9).
7. Sliding door (1) according to Claim 6, characterized in that a bearing block (11) fastened to the door leaf (4) bears the guide roller (10).
8. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the top of the door leaf (4) protrudes beyond the running rail (3), and the rear
side of the door leaf is equipped with rollers (14) which rest on the correspondingly
contoured upper end edge of the running rail (3).
9. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the distance between the rollers (14) and the door leaf (4) is adjustable.
10. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the upper transverse beam (7) of the frame (2) is detachably connected to the vertical
beams (8).
11. Sliding door (1) according to Claim 10, characterized in that the upper transverse beam (7) is connected in a butted manner to the vertical beams
(8) of the frame (2) and rests on the upper end faces of the vertical beams (8).
12. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a locking bar (13) is fastened to the front vertical end edge of the door leaf (4),
as seen in the closing direction, said locking bar engaging behind a retainer (12)
fastened to an associated vertical frame beam (8) and inclined with respect to the
plane of the frame, when the door leaf (4) is in the closed position.
13. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the vertical position of the door leaf (4) can be adjusted by a height adjustment
device (22).
14. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the rear side of the door leaf (4) is provided with adjustable securing pins (15)
which protrude into a longitudinal groove (16) in the running rail (3) in order to
prevent the door leaf (4) from jumping out of the guide position.
15. Sliding door (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the guide rail (3) and the upper transverse beam (7) of the frame (2) and an extension
profile (7a), which together form the complete running rail (3), are made from solid
plastic profiles.
1. Porte coulissante (1) pour des chambres de congélation, de réfrigération ou des locaux
de travail, dans lesquels une étanchéité dans la position de fermeture est nécessaire
ou souhaitable, ladite porte coulissante (1) comportant un dormant (2), propre à être
fixé du côté bâtiment, un vantail (4) et une glissière (3) supérieure, et ladite glissière
(3) comportant, sensiblement dans la zone des montants verticaux (8) du dormant (2),
des tronçons de guidage pour abaisser ou pour approcher le vantail vers le dormant
(2), caractérisée en ce que la glissière (3) est entièrement formée par la traverse supérieure (7) du dormant
(2) et par un profilé de prolongement (7a) s'avançant latéralement au-delà du dormant
(2).
2. Porte coulissante (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la traverse supérieure (7) du dormant (2) est reliée à un profilé de prolongement
(7a) et forme conjointement avec celui-ci la glissière (3) complète.
3. Porte coulissante (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la traverse supérieure (7) du dormant (2) et le profilé de prolongement (7a) sont
fixés exactement en position l'un par rapport à l'autre par des goupilles de serrage
(17) et sont reliés l'un à l'autre de manière amovible par un assemblage vissé (18)
mécanique.
4. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu un taquet d'arrêt (19) sur la glissière (3) et une butée (20) sur le
vantail (4) en vue de limiter la trajectoire d'ouverture maximale du vantail (4).
5. Porte coulissante (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que dans la zone de la butée (20), il est prévu un dispositif de frein (21) réglable,
coopérant avec le taquet d'arrêt (19).
6. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le vantail (4), dans sa partie inférieure, mais décalée vers le haut par rapport
au sol, est guidé dans un rail de guidage (9) inférieur, un galet de guidage (10),
fixé au vantail (4), s'engageant dans ledit rail de guidage (9) inférieur.
7. Porte coulissante (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que le galet de guidage (10) est porté par un support de palier (11), fixé au vantail
(4).
8. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le vantail (4), du côté supérieur, s'avance au-delà de la glissière (3) et est muni
sur sa face arrière de galets de roulement (14) qui reposent sur le bord frontal supérieur,
à contour correspondant, de la glissière (3).
9. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est possible de régler la distance entre les galets de roulement (14) et le vantail
(4).
10. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la traverse supérieure (7) du dormant (2) est assemblée de manière amovible aux montants
verticaux (8).
11. Porte coulissante (1) selon la revendication 10, caractérisée en ce que la traverse supérieure (7) est assemblée bord à bord aux montants verticaux (8) du
dormant (2) et repose sur les faces frontales supérieures des montants verticaux (8).
12. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, par référence à la direction de fermeture, sur le bord frontal vertical avant du
vantail (4) est fixé un verrou (13) qui, dans la position de fermeture du vantail
(4), s'engage derrière un support (12), fixé à un montant vertical (8) associé du
dormant et incliné par rapport au plan du dormant.
13. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la position en hauteur du vantail (4) peut être ajustée par un dispositif de réglage
de la hauteur (22).
14. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que sur la face arrière du vantail (4) sont prévus des goujons de blocage (15) ajustables,
qui s'engagent dans une rainure longitudinale (16) de la glissière (3) pour empêcher
que le vantail (4) ne sorte de la position de guidage.
15. Porte coulissante (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la glissière (3), plus précisément la traverse supérieure (7) du dormant (2) et un
profilé de prolongement (7a), qui forment conjointement la glissière (3) complète,
sont réalisés dans des profilés pleins en matière plastique.
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