| (19) |
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(11) |
EP 1 569 756 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.02.2007 Patentblatt 2007/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/014101 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/052550 (24.06.2004 Gazette 2004/26) |
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| (54) |
BRAUSE MIT LUFTZUFÜHRUNG
SHOWER HEAD WITH AIR INTRODUCTION
DOUCHE AVEC ALIMENTATION EN AIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.12.2002 DE 10259255 24.03.2003 DE 10313822 24.03.2003 DE 10313823
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Hansgrohe AG |
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77761 Schiltach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHORN, Franz
77761 Schiltach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ruff, Michael |
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Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner
Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 825 537 FR-A- 663 556
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DE-A- 10 103 649 US-A- 4 135 670
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Brause mit einem Gehäuse und einer Strahlaustrittsfläche
aus dem Gehäuse. Die Strahlaustrittsfläche weist eine Vielzahl von Austrittsöffnungen
auf. Derartige Brausen sind in vielseitiger Form bereits seit langem bekannt und weisen
an sich zahlreiche Funktionsmöglichkeiten auf.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Brause mit Funktionsmöglichkeiten
zu schaffen, welche im Stand der Technik noch nicht bekannt sind und insbesondere
eine vorteilhafte Benutzung ermöglichen.
[0003] Es ist bereits ein Brausekopf mit einer Belüftungseinrichtung bekannt (DE 10103649).
Hinter der Strahlscheibe sind zwei Kammern gebildet, von denen die äußere mit unbelüftetem
Wasser und die innere mit belüftetem Wasser versorgt wird. Die äußere Kammer kann
abgeschaltet werden. Das Wasser strömt aus beiden Kammern ungeleitet durch die Strahlaustrittsöffnungen
in der Strahlscheibe ins Freie.
[0004] Weiterhin ist ein Brausekopf bekannt, der ebenfalls zwei Kammern hinter der Strahlscheibe
aufweist, nämlich eine innere Kammer und eine äußere Kammer. Das Wasser in der inneren
Kammer wird durch Öffnungen zwischen den Brausekopf und seiner Befestigung belüftet.
Das belüftete Wasser tritt durch Öffnungen in der Trennwand in die äußere Kammer ein.
Das ungerichtete Wasser strömt belüftet aus allen Strahlaustrittsöffnungen aus (DE
3825537).
[0005] Weiterhin bekannt ist eine gattungsgemäße Handbrause (US 4135670), bei der in Strömungsrichtung
vor der die Strahlaustrittsöffnungen aufweisenden Strahlscheibe eine innere Scheibe
angeordnet ist, deren Löcher gegenüber den Strahlaustrittsöffnungen ausgerichtet sind.
In dem Raum zwischen den beiden Scheiben wird Luft durch Öffnungen angesaugt. Aus
den Strahlaustrittsöffnungen treten daher belüftete Strahlen aus.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Brause mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
weiteren Ansprüche und werden im folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche
und der Zusammenfassung wird hiermit durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der
Beschreibung gemacht.
[0007] Die Brause enthält ein Gehäuse, das zu der Benutzerseite hin durch eine Strahlscheibe
abgeschlossen wird. Diese Strahlscheibe enthält eine Vielzahl von Strahlaustrittsöffnungen,
die durch bestimmte Anordnungen speziell gestaltet sein können. Insbesondere enthält
die Brause ein flaches großes Gehäuse. Die Belüftungseinrichtung kann beispielsweise
so ausgebildet sein, dass sie die Luft durch die Strahlaustrittsscheibe in das Gehäuse
einführt, beispielsweise direkt in der Mitte in der vorzugsweise ebenen Strahlscheibe.
[0008] Um eine besonders sinnvolle Verteilung des belüfteten Wassers innerhalb des Gehäuses
und damit eine besonders sinnvolle Verteilung der belüfteten Strahlen außerhalb des
Gehäuses zu erreichen, kann die Brause erfindungsgemäß in Weiterbildung ein Strahlbildungsmittel
zum Bilden mehrerer einzelner Wasserstrahlen schon innerhalb des Gehäuses enthalten.
Die einzelnen Wasserstrahlen werden also nicht erst beim Verlassen der Brause gebildet.
Auf diese Weise ist es möglich, innerhalb des Gehäuses schon bestimmte Vorgänge mit
den Wasserstrahlen durchzuführen.
[0009] Die Belüftungseinrichtung kann in Weiterbildung der Erfindung derart ausgebildet
sein, dass sie das Wasser vor dem Strahlbildungsmittel belüftet. Dann dient das Strahlbildungsmittel
dazu, aus einem belüfteten Strahl einzelne belüftete Strahlen zu bilden, die dann
innerhalb des Brausegehäuses verteilt werden, beispielsweise auf eine Fläche, die
einen gegenüber dem Wassereinlass großen Durchmesser aufweist, beispielsweise einen
im Bereich von 10 bis 20-Mal größeren Durchmesser.
[0010] Es ist aber ebenfalls möglich und wird von der Erfindung bevorzugt, dass das Strahlbildungsmittel
und/oder die Belüftungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass die einzelnen schon
gebildeten Strahlen gemeinsamen und/oder getrennt belüftet werden. Dadurch wird es
möglich, bei der Bildung der Wasserstrahlen die spätere Belüftung noch nicht berücksichtigen
zu müssen.
[0011] In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann die Brause Leitmittel aufweisen,
um die belüfteten Wasserstrahlen zu den Strahlaustrittsöffnungen der gesamten Strahlscheibe
zu leiten, vorzugsweise gleichmäßig, je nach Wunsch aber auch ungleichmäßig.
[0012] Die Leitmittel können dabei an unterschiedlichsten Stellen der Brause angeordnet
sein, beispielsweise in der Verteilerkammer, die direkt hinter der Strahlscheibe ausgebildet
ist. Die Leitmittel können aber auch dort angeordnet sein, wo die gebildeten Strahlen
belüftet oder die belüfteten Strahlen gebildet werden.
[0013] Beispielsweise können in Weiterbildung die Leitmittel und/oder die Belüftungseinrichtung
derart ausgebildet sein, dass sie eine Verwirbelung der belüfteten Strahlen erzeugen.
Diese verlegt wird gelungen ist unter anderem dazu geeignet, innerhalb des Brausegehäuses
die Aufenthaltsdauer der Strahlen zu vergrößern, um auf diese Weise einen längeren
und/oder intensiveren Kontakt mit ihm dem Brausegehäuse vorhandenen Einrichtungen
zu erreichen.
[0014] Die Belüftungseinrichtung kann in Weiterbildung der Erfindung so ausgebildet sein,
dass sie eine Luftströmung erzeugt, die senkrecht auf die Wasserströmung trifft, wobei
sie, wie bereits erwähnt, auf schon gebildete einzelne Wasserstrahlen treffen kann.
[0015] Es ist aber ebenfalls möglich und liegt im Rahmen der Findung, die Belüftungseinrichtung
derart auszubilden, dass sie schon einzelne Luftstrahlen oder Luftströmungen erzeugt,
die dann schon getrennt auf die Wasserströmung treffen.
[0016] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass jeder Luftstrahl einem Wasserstrahl zugeordnet
ist, auf den er trifft. Es kann eine vollständige oder nur teilweise Trennung von
Luftströmungen und Wasserströmungen in dem Gehäuse durchgeführt werden. Es ist dadurch
möglich, die einzelnen Wasserstrahlen unterschiedlich stark oder auch an einer unterschiedlichen
Stelle zu belüften.
[0017] Zur Erzeugung der einzelnen Wasserstrahlen kann das Strahlbildungsmittel beispielsweise
eine Lochscheibe aufweisen, die quer zur Wasserströmung angeordnet ist. Durch jedes
Loch wird dann ein Wasserstrahl erzeugt. Diese Wasserstrahlen können, wie bereits
erwähnt, entweder vollständig getrennt sein, oder auch nur teilweise getrennt, so
dass sich innerhalb eines gemeinsamen Wasservolumens unterschiedliche einzelne Strömungsfäden
herausbilden.
[0018] Die Belüftungseinrichtung kann eine zentrale Hülse oder Nabe aufweisen, durch deren
Inneres die Luft von außen in das Innere des Gehäuses gelangt. An dem inneren Ende
kann die Nabe beispielsweise eine glatte Stirnfläche aufweisen, die mit einer entsprechenden
Gegenfläche einen flachen Ringraum bildet, durch den die Luftströmung auf das Wasser
gerichtet wird. Es ist aber ebenfalls möglich und liegt im Rahmen der Erfindung, dass
dieses Stirnende radiale Luftführungen, beispielsweise Nuten, aufweist, die zu einer
Vereinzelung der Luftströmung führen.
[0019] Das Ende der radialen Luftführungen, beispielsweise der Nuten oder der Kanäle, ist
gegenüber den Öffnungen der Lochscheibe ausgerichtet. Die Ausrichtung kann beispielsweise
so sein, dass die Mittellinie der Nuten auf die Mitte der Öffnungen zielt. Es ist
aber ebenfalls möglich, dass eine tangentiale Ausrichtung gegeben ist, so dass die
Mittellinie der Nuten außermittig bis tangential zu den Öffnungen der Lochscheibe
verläuft.
[0020] Die Luftführungen können exakt radial oder leicht schräg verlaufen.
[0021] Die Nabe, an deren innerem Ende die Luft im wesentlichen radial in einer Ebene zur
Längsachse ausströmt, kann an ihrer äußeren Mantelfläche, die in einer Zylinderfläche
liegt, auch Führungen für die belüfteten Strahlen enthalten. Bei diesen Führungen
kann es sich um die Nuten handeln, die gegenüber den Löchern in der Lochscheibe ausgerichtet
sind. Diese Führungen dienen dazu, die belüfteten Strahlen bei ihrem weiteren Weg
innerhalb des Brausegehäuses vereinzelt zu lassen, das heißt ihre Wiedervereinigung
zu verzögern oder zu behindern.
[0022] Die Nuten können in erster Linie in axialer Richtung verlaufen, sie können aber auch
leicht schräg verlaufen, beispielsweise nach Art eines Steilgewindes.
[0023] Am Fuß der Nabe, das heißt an der Stelle, wo die Wasserströmung radial nach außen
in das Innere des Brausegehäuses umgeleitet werden soll, kann eine Umlenkung durch
eine entsprechende kegelförmige Gestaltung der Außenseite der Nabe erfolgen. Diese
Umlenkung kann auch allmählich geschehen, beispielsweise dadurch, dass die Außenseite
der Nabe in einer geschwungenen Form in eine radiale Ebene übergeht. Diese geschwungene
Form oder das allmähliche Übergehen oder die Umlenkung kann auch unabhängig von dem
Vorhandensein von axialen Wasserführungen geschehen.
[0024] Die Umlenkmittel können auch, je nach dem gewünschten Zweck, einzelne Kanäle aufweisen,
die dann geradlinig linear, schräg oder gekrümmt verlaufen können.
[0025] Innerhalb des Gehäuses der Brause, das heißt hinter der Strahlscheibe, können Leitmittel
angeordnet sein, die mit der Richtung der Umlenkmittel ausgerichtet sein können. Hiermit
soll eine gute Verteilung der belüfteten Wasserstrahlen über die gesamte Fläche der
Strahlscheibe erreicht werden. Die Leitmittel können beispielsweise an der Rückseite
des Gehäuses oder auch an einer Einlage in dem Gehäuse vorhanden sein.
[0026] In Weiterbildung kann eine Brause zusätzlich zu einem Gehäuse und einer Strahlaustrittsfläche
mit Austrittsöffnungen und einer Unterteilung in mindestens zwei Bereiche eine Umstelleinrichtung
aufweisen. Mit dieser Umstelleinrichtung kann die Wasserzufuhr zwischen einem ersten
Bereich und einem zweiten Bereich umgestellt werden. Des weiteren ist ein Wasserzutritt
in die Brause vorgesehen, der für die Wasserzufuhr in die Brause sorgt. Eine Luftzufuhreinrichtung
ist vorgesehen zur Belüftung der aus der Brause austretenden Wasserstrahlen. Mittels
der Luftzufuhreinrichtung wird die Wasserzufuhr belüftet, und zwar zwischen Wasserzutritt
und Strahlaustrittsfläche. Die Luftzufuhreinrichtung ist aktivierbar und deaktivierbar,
kann also umgeschaltet werden. Die Umstelleinrichtung und die Luftzufuhreinrichtung
sind erfindungsgemäß derart miteinander gekoppelt, dass beim Betätigen der Umstelleinrichtung
die Luftzufuhr von aktiviert auf deaktiviert oder von deaktiviert auf aktiviert umgestellt
wird. Somit wechselt die Luftzufuhreinrichtung ihren Aktivierungszustand, wenn von
dem ersten auf den zweiten Bereich umgestellt wird. Mit anderen Worten ist erfindungsgemäß
bei Betätigen der Umstelleinrichtung eine Doppelfunktion gegeben. Somit ist es hier
auch klar, dass die Betätigungsrichtung auch anders herum sein könnte, also beim Aktivieren
oder Deaktivieren der Luftzufuhreinrichtung ein Wechsel von einem Bereich auf den
anderen.
[0027] Auf diese Weise ergibt sich eine vorteilhafte Doppelfunktion. Mit einer einzigen
Betätigung werden zwei Funktionen ausgelöst. Vor allem ist es möglich, die Funktion
der Luftzufuhreinrichtung bezüglich aktiviert oder deaktiviert mit der Auswahl der
Bereiche zusammenzulegen bzw. davon abhängig zu machen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es möglich, den ersten Bereich als Teilbereich
der Strahlaustrittsfläche auszubilden, wobei er beispielsweise ein zentraler Bereich
sein kann. Hier ist es möglich, als zweiten Bereich die gesamte Strahlaustrittsfläche
vorzusehen. Beispielsweise kann die Luftzufuhr dann aktiviert sein, wenn die Umstelleinrichtung
auf den zweiten Bereich bzw. auf die gesamte Stahlaustrittsfläche gestellt ist. Dies
weist den Vorteil auf, dass durch die Luftzufuhr bzw. die Belüftung der Wasserstrahlen
ein voluminöser erscheinender Wasseraustritt geschaffen werden kann, der gerade bei
der vergrößerten Anzahl von Austrittsöffnungen im Falle eines größeren Bereichs von
Vorteil ist.
[0028] Die Umstelleinrichtung ist vorteilhaft von Hand betätigbar. Dazu kann entweder ein
Knopf oder Schieber oder ähnliches eingedrückt werden. Vorteilhaft kann ein gesamter
und insbesondere größerer Gehäuseteil gegenüber einem anderen Gehäuseteil oder dem
Rest des Gehäuses bewegt werden.
[0029] Die beiden Bereiche bzw. alle Bereiche können über eine Verteilerkammer mit dem Wasserzutritt
verbunden sein für die Wasserzufuhr. Die Verteilerkammer kann sich vorteilhaft über
die Fläche aller Bereiche bzw. die Rückseite der Strahlaustrittsfläche erstrecken.
So ist eine gute Wasserzufuhr für alle Bereiche und alle Strahlaustrittsöffnungen
der Strahlaustrittsfläche gewährleistet. Die Umstelleinrichtung kann derart ausgebildet
sein, dass sie in der Verteilerkammer angeordnet ist und wirkt. Sie kann bei der Einstellung
auf den ersten Bereich die Verteilerkammer auf die dem ersten Bereich entsprechende
Fläche begrenzen. Beim Umstellen auf einen anderen Bereich oder den zweiten Bereich
wird die Begrenzung der Verteilerkammer der Fläche dieses weiteren Bereichs angepasst.
Wird auf die gesamte Strahlaustrittsfläche umgestellt, so kann die Begrenzung der
Verteilerkammer aufgehoben werden, so dass sie sich über die gesamte Strahlaustrittsfläche
erstreckt.
[0030] Die Umstelleinrichtung kann einen Verschluss aufweisen, welcher besonders bevorzugt
zur Begrenzung der Verteilerkammer ausgebildet sein kann. Eine Begrenzung der Verteilerkammer
ist leicht dadurch möglich, dass der Verschluss an die Rückseite der Strahlaustrittsfläche
anlegbar ist. Vorteilhaft ist diese Anlage dichtend. Besonders vorteilhaft erfolgt
die Begrenzung der Verteilerkammer durch eine Wandung als Verschluss. Der Bereich
innerhalb dieser Wandung bildet vorteilhaft den Teil der Verteilerkammer, der dem
gewählten Bereich der Strahlaustrittsfläche entspricht.
[0031] Zur Verbesserung der Dichtheit der Anlage kann eine ausgebildete Dichtung vorgesehen
sein. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Lippendichtung. Sie kann eine Anlagerichtung
an einen Dichtungssitz aufweisen, welche in Richtung des Wasserdrucks in der begrenzten
Verteilerkammer verläuft. So trägt ein entstehender Wasserdruck zusätzlich zur Dichtwirkung
bei.
[0032] Eine Möglichkeit zur Ausführung einer Strahlaustrittsfläche besteht darin, ein elastisches
Material zu wählen. Dies ist beispielsweise ein Elastomer, welches gummiartig sein
kann. An eine solche Strahlscheibe können rückseitig eine Wandung oder ein Verschluss
angelegt werden zur Erzielung einer Dichtwirkung. Eine zuvor angesprochene Dichtung
kann vorteilhaft an der Rückseite der Strahlscheibe in abstehender Form angeformt
werden. So kann man sich eine separate Dichtung sparen.
[0033] Eine Wasserzufuhr erfolgt vorteilhaft zentral in die Brause, jedenfalls im Bereich
kurz vor der Verteilerkammer. Somit ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung über
die Strahlaustrittsfläche hinweg möglich. Ebenso ist eine zentrale Luftzufuhreinrichtung
zur Brause bzw. zur Strahlaustrittsfläche von Vorteil. Vorteilhaft erfolgt eine Wasserzufuhr
von der Rückseite der Strahlaustrittsfläche bzw. der Brause. Eine Luftzufuhreinrichtung
kann durch eine zentrale Öffnung in der Strahlaustrittsfläche verlaufen, also von
vorne in das Gehäuse der Brause hinein.
[0034] Für die Luftzufuhr kann ein Kanal vorgesehen sein, der nicht nur durch die Strahlaustrittsfläche
verlaufen kann, sondern sogar mit ihr verbunden sein kann oder in ihrem Bereich befestigt
ist. Des weiteren ist es möglich, die Umstelleinrichtung mit dem Wasserzutritt zu
verbinden bzw. daran zu befestigen. Zum Umstellen und Aktivieren der Brause kann bei
einer Ausbildung der Erfindung die Strahlaustrittsfläche gegenüber dem Wasserzutritt
bewegt werden. Dabei kann dann ein Schließer an dem Wasserzutritt den Kanal für die
Luftzufuhr schließen oder öffnen. Gleichzeitig würde beispielsweise eine Wandung der
Umstelleinrichtung die Verteilerkammer begrenzen.
[0035] Zwar kann, wie zuvor ausgeführt, die Luftzufuhr durch die Vorderseite der Brause,
und zwar durch die Strahlaustrittsfläche hindurch, verlaufen. Allerdings ist es von
Vorteil, wenn die Luft aus dem Kanal der Luftzufuhr mit einer Richtung quer zur Wasserzufuhr
oder des Wasserzutritts austritt. Unter Nutzung des Venturi-Effekts wird Luft angesaugt
und es findet eine Verwirbelung des Wassers mit der Luft statt. Des weiteren kann
so die Luft in die Wasserzufuhr verteilt werden.
[0036] Die Wasserzufuhr kann bei einer Ausbildung der Erfindung eine Vielzahl von Öffnungen
aufweisen, welche ringförmig um eine zentrale Achse verteilt sein können. Die Öffnungen
sind dabei vorteilhaft längliche Löcher, unter anderem zur Beschleunigung der einzelnen
Wasserstrahlen. Unmittelbar hinter den Öffnungen kann die Luft aus der Luftzufuhr
hinzutreten, beispielsweise durch den vorgenannten Venturi-Effekt. So ist eine gute
Vermischung von Luft und Wasser erreichbar.
[0037] Des weiteren ist es möglich, in Richtung des Wasserflusse hinter der Stelle des Lufteintritts
Verwirbelungseinrichtungen vorzusehen. Auf diese Verwirbelungseinrichtungen, welche
beispielsweise die Form mehrerer Stufen aufweisen können, trifft das Gemisch aus Wasser
und mitgerissener Luft und wird noch stärker verwirbelt und vermischt. Derartige Verwirbelungseinrichtungen
sind vorteilhaft um eine zentrale Achse des Brausengehäuses oder um einen Kanal für
die Luftzufuhr verteilt. Beispielsweise können sie an die Außenseiten der Kanalwandungen
angeformt sein. Dies bietet sich besonders dann an, wenn der Kanal für die Luftzufuhr
rohrartig ausgebildet ist, wobei er an der Vorderseite der Brause befestigt sein kann.
[0038] Zusätzlich zu Ihrer Verwirbelungsfunktionen können die Verwirbelungseinrichtungen
dafür ausgebildet sein, die Wasserzufuhr über den gesamten Rückbereich der Strahlaustrittsfläche
innerhalb der Verteilerkammer sicherzustellen bzw. die Wasserzufuhr umzulenken und
zu verteilen. Vorteilhaft erfolgt eine annähernd gleichmäßige Verteilung der Wasserzufuhr
in die Verteilerkammer hinein.
[0039] Die von der Erfindung vorgeschlagene Brause kann insbesondere auch als Seitenbrause
Verwendung finden. Durch die Zumischung von Luft erreichen die Wasserstrahlen eine
größere Wurfweite, was bei einer vertikal angeordneten Strahlaustrittsfläche den Vorteil
hat, dass die Wasserstrahlen einen in einem gewissen Abstand stehenden Körper auch
großflächig und in der gewünschten Höhe treffen. Da die Luftansaugung von der Vorderseite
her durch die Strahlaustrittsfläche geschieht, wird die Ausbildung und Anordnung einer
Seitenbrause und ihre Montage gegenüber den bekannten ohne Luftbeimischung aus kommenden
Seitenbrausen nicht kompliziert oder erschwert.
[0040] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0041] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Brause mit einem auf einen ersten Zentralbereich
beschränkten Wasseraustritt und ohne Luftzufuhr und
- Figur 2
- die Brause aus Fig. 1 mit Luftzufuhr und Umstellen auf die gesamte Strahlaustrittsfläche.
- Figur 3
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung bei einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 4
- einen der Figur 3 entsprechenden Schnitt durch eine nochmals weitere Ausführungsform;
- Figur 5
- in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch die Strahlscheibe der Ausführungsform
der Figur 4;
- Figur 6
- einen vergrößerten Querschnitt durch den Rand des Gehäuses der Ausführungsform nach
Figur 4;
- Figur 7
- in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch den mittleren Teil der Ausführungsform
der Figur 3;
- Figur 8
- eine Draufsicht auf die Lochscheibe der Ausführungsform nach Figur 7;
- Figur 9
- eine Seitenansicht der Belüftungsnabe bei der Ausführungsform nach Figur 3 und 7;
- Figur 10
- einen Axialschnitt durch eine gegenüber Figur 9 abgeänderte Belüftungsnabe;
- Figur 11
- die Ansicht der Belüftungsnabe der Figur 10 von oben;
- Figur 12
- eine Abwicklung der Seitenansicht der Belüftungsnabe der Figur 10 und 11;
- Figur 13
- eine der Figur 11 entsprechende Darstellung bei einer geänderten Ausführungsform;
- Figur 14
- die Abwicklung der Seitenansicht der Ausführungsform nach Figur 13.
Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0042] In den Fig. 1 und 2 ist eine erfindungsgemäße Brause 11 dargestellt. Die Brause 11
besteht aus einem Gehäusemantel 12, welcher an einer Basis 13 sitzt bzw. über diese
geführt ist. Mittels einer Verschlussmutter 15 ist die Brause 11 mit einem Wasseranschluss
14 in bekannter Kugelkopfausführung verbunden. Der Wasseranschluss 14 sitzt beispielsweise
an einer Decke.
[0043] Der Gehäusemantel 12 weist in etwa die Form eines Rohransatzes 17 auf, der nach unten
hin in die flächige Ausweitung 18 übergeht. Auf ähnliche Art und Weise ist die Basis
13 ausgebildet, welche sich ebenfalls mit einer Ausweitung 24 nach unten hin verbreitert.
[0044] Im oberen Teil der Basis 13 sind Gummiringe 20 eingesetzt. Des weiteren stehen Vorsprünge
22 ab. Mittels der Gummiringe 20 ist eine dichtende Verbindung zu dem Rohransatz 17
des Gehäusemantels 12 gegeben. Des weiteren weist der Rohransatz 17 Nuten 19 auf,
die schräg verlaufen nach Art eines Gewindes. In diese Nuten greifen die Vorsprünge
22 ein. So verschiebt sich der Gehäusemantel 12 beim Drehen relativ zu der Basis 13,
wie aus dem Vergleich zwischen Fig. 1 und Fig. 2 deutlich ist. Anstelle einer solchen
gewindeähnlichen Ausführung könnte auch mittels kurzer Nuten und Vorsprüngen ein Drücken
und somit Verschieben des Gehäusemantels 12 relativ zu der Basis 13 direkt entlang
der Mittelachse erfolgen zum Verstellen.
[0045] Die Ausweitung 24 der Basis 13 weist am äußeren Ende einen umlaufenden und nach unten
stehenden Ringabsatz 25 auf. Dessen genaue Form kann aus Fig. 2 ersehen werden. Nach
unten zu geht der Ringabsatz 25 in ein schmales V-ähnliches Profil über. Bei der Stellung
nach Fig. 1 dient dieses der Dichtwirkung. Darauf wird nachfolgend noch genauer eingegangen.
[0046] Des weiteren weist die Brause 11 eine Vorderseite 27 auf, welche im Außenbereich
mit dem Gehäusemantel 12 verbunden ist. Die Vorderseite 27 trägt an ihrer Rückseite
die eingesetzte Strahlscheibe 29. Die Strahlscheibe 29 ist auf bekannte Art und Weise
aus einem Elastomer hergestellt und weist angespritzte Düsen auf zur Bildung der Austrittsöffnungen
30. Aus Fig. 1 und insbesondere Fig. 2 ist zu erkennen, dass die Rückseite 31 der
Strahlscheibe 29 im wesentlichen eben ist. Lediglich die rings umlaufende Dichtlippe
32 ist an der Rückseite 31 angeformt. Sie kann an der Innenseite des Ringabsatzes
25 anliegen, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist.
[0047] Ein Wasserzutritt 33 verläuft durch den Wasseranschluss 14 in die Brause 11 hinein.
Aus dem Kugelkopf des Wasseranschlusses 14 tritt das Wasser durch die Öffnungen 34,
welche rings um eine zentrale Achse verteilt sind, in den oberen Teil der Verteilerkammer
36, welcher sich innerhalb des Rohreinsatzes 17 befindet. Wie aus Fig. 1 zu erkennen
ist, kann das Wasser aufgrund des dichtenden Anliegens der Ausweitung 24 mit dem anliegenden
Ringabsatz 25 an der Rückseite 31 der Strahlscheibe 29 lediglich in diesem Bereich
liegende Austrittsöffnungen 30 erreichen. Andere Flussmöglichkeiten gibt es für das
Wasser nicht. Insbesondere ist der äußere Bereich, also Bereich B ohne Bereich A,
abgesperrt.
[0048] Wird nun der Gehäusemantel 12 mit seiner Ausweitung 18 gegenüber der Basis 13 nach
unten gebracht, so rückt die Ausweitung 24 mit dem Ringabsatz 25 von der Rückseite
31 der Strahlscheibe 29 weg. Die Verteilerkammer 36 ist voll geöffnet und umfasst
nun den Bereich von den Öffnungen 34 des Wasserzutritts 33 über die gesamte Fläche
der Rückseite der Strahlscheibe 29. Somit kann das Wasser durch sämtlich Austrittsöffnungen
30 der Strahlscheibe 29 austreten.
[0049] Des weiteren ist aus einem Vergleich von Fig. 2 zu Fig. 1 zu erkennen, wie hier der
Verschluss 42 aus der oberen Öffnung des Luftkanals 38 ausgerückt ist. Somit ist die
Luftzufuhr 40 von der Vorderseite der Strahlscheibe 29 bzw. der Vorderseite 27 der
Brause 11 in die Brause bzw. in die Verteilerkammer 36 hinein frei. Wie zu erkennen
ist, trifft die Luft aus der oberen Öffnung des Luftkanals 38 austretend in etwa quer
auf das Wasser, das durch die Öffnungen 34 nach unten in die Verteilerkammer 36 schießt.
Aufgrund des Venturi-Effekts reißt das eintretende Wasser die Luft mit. Gleichzeitig
beginnt bereits eine gewisse Vermischung von Wasser und Luft.
[0050] Dieses Wasser-Luft-Gemisch trifft auf einen Verwirbelungsabsatz 46, der im unteren
Bereich der Außenseite des Luftkanals 38 angeformt ist. Wie auch aus der Abschrägung
des Verwirbelungsabsatzes 46 zu erkennen ist, wird hier von oben auftreffendes Wasser
zur Seite, also in die seitliche Ausdehnung der Verteilerkammer 36 hinein, umgelenkt.
Es wird aber auch eine Verwirbelung bzw. Vermischung des Wasser-Luft-Gemischs erreicht.
Hier ist es möglich, eventuell noch mehr ähnliche Absätze oder Stufen vorzusehen.
Vorzugsweise ist der Verwirbelungsabsatz stufenförmig mit mehreren Stufen ausgebildet.
Der Verlauf der Stufen kann der Abschrägung entsprechen.
[0051] Wie aus den Zeichnungen zu erkennen ist, ist der Verlauf der Ausweitung 24 der Basis
13 entsprechend dem Verlauf der Ausweitung 18 des Gehäusemantels 12. Die Abstufung
in der Ausweitung 18 dient dazu, der in diese Abstufung einfahrenden Ausweitung 24
Raum zu bieten. Des weiteren begrenzt sie den äußeren Ringbereich der Verteilerkammer
36 derart, dass der Wasserzulauf zu sämtlichen Austrittsöffnungen 30 bei der Stellung
nach Fig. 2, also bei Wasserzufuhr zu dem kompletten Bereich der Strahlscheibe 29,
in etwa gleich ist.
[0052] Aus Fig. 2 kann entnommen werden, dass es unter Umständen möglich ist, neben einer
mehr oder weniger stufigen Umschaltung zwischen erstem Bereich A und zweitem Bereich
B sowie entsprechend zwischen unbelüftet und belüftet, zumindest eine der Funktion
auch regulierbar auszugestalten. Insbesondere bietet sich hierfür die Belüftungseinrichtung
an. Die Form des unteren Teils des Verschlusses 42 sowie die entsprechende Öffnung
in den oberen Teil des Luftkanals 38 könnten derart ausgebildet sein, dass über den
gesamten Verstellweg der Relativbewegung zwischen Gehäusemantel 12 und Basis 13 ein
stetiges Öffnen der Luftzufuhr 40 über die Luftwege 44 erfolgt. Dies kann noch stärker
als beim Öffnen der Verteilerkammer 36 sein.
[0053] Die Figur 3 zeigt eine der Ausführungsform der Figuren 1 und 2 ähnliche Brause, jedoch
ohne eine Umstelleinrichtung. Hinter der Strahlscheibe 29 ist eine Einlegeplatte 50
angeordnet, die mit den Austrittsöffnungen 30 der Strahlscheibe 29 korrespondierende
Durchbrüche 51 aufweist. Die Einlegeplatte besteht aus einem härteren Kunststoff als
die Strahlscheibe 29. Sie hat unter anderem die Aufgabe, die Elastomerstrahlscheibe
29 an der Vorderseite 27 und am Boden 52 des Gehäuses zu fixieren. Damit soll verhindert
werden, dass sich die Strahlwinkel der einzelnen Strahlaustrittsnippel während des
Betriebs oder während der Montage verändern.
[0054] Auf ihrer Rückseite enthält die Einlegeplatte 50 einzelne Rippen 53, die dazu dienen,
eine Unterteilung des Raums zwischen der Strahlscheibe und der Rückwand 52 des Gehäuses
vorzunehmen. Durch diese Unterteilung sollen die einzelnen belüfteten Strahlen innerhalb
des Gehäuses geleitet und gerichtet werden.
[0055] Weitere Einzelheiten, insbesondere der Zuführung von Luft und Wasser, werden später
noch erläutert werden.
[0056] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Brause, die diesmal besonders einfach
ausgebildet ist. Das Brausegehäuse enthält eine Rückwand 52 und eine sehr einfache
Strahlscheibe 54, zwischen denen eine sehr flache scheibenartige Verteilerkammer 55
gebildet ist. Die Abdichtung geschieht im Randbereich durch eine in einer Nut 56 der
Rückseite 52 vorhandene Dichtung, die auf der Rückseite 56 der Strahlscheibe 54 aufliegt,
siehe Figur 6. Die Strahlscheibe 54 ist hier insgesamt aus einem relativ harten Kunststoff
gebildet, so dass sich die Richtung und Form der Strahlaustrittsöffnungen 57 nicht
ändern. Wie man der Figur 5 entnehmen kann, die eine Vergrößerung des Gehäuses der
Figur 4 darstellt, sind die Strahlaustrittsöffnungen 57 schräg angeordnet und konisch.
[0057] Die Verbindung des Gehäuses der Brause der Figur 3 und 4 mit der Wasserzuleitung
entspricht der der Figur 1, so dass diese Einzelheiten nicht näher erläutert werden.
Das durch den Einlass gelangende Wasser trifft bei der Ausführungsform nach Figur
3 und 4 jetzt auf eine quer zur Strömungsrichtung des Wassers angeordnete Lochscheibe
60, siehe die vergrößerte Darstellung in Figur 7. Die Lochscheibe 60 ist kreisrund
und eben ausgebildet und weist einen in Strömungsrichtung verlaufenden Randflansch
61 auf. Die Öffnung 62 des Einlasses weist einen deutlich kleineren Durchmesser auf
als die Lochscheibe 60. Die in der Lochscheibe 60 angeordneten kreisrunden Löcher
63 sind längs des Umfangs angeordnet. Das Wasser muss also aus der Öffnung 62 zunächst
umgelenkt werden, bevor es zu den Öffnungen 63 gelangt.
[0058] Durch die Löcher 63 der Lochscheibe 60 erfolgt eine Aufteilung des einströmenden
Wassers in einzelne Wasserstrahlen. Unmittelbar unterhalb des mittleren Teils der
Lochscheibe 60 ist die Belüftungsnabe 64 angeordnet, die sowohl bei der Ausführungsform
nach Figur 3 als auch bei der Ausführungsform nach Figur 4 vorhanden ist. Figur 7
zeigt die Ausführungsform der Figur 3 in vergrößertem Maßstab. Das innere Ende der
Belüftungsnabe 64 wird von einer ebenen Stirnfläche 65 gebildet. Diese liegt mit geringem
Abstand vor oder hinter der Lochscheibe 60. Die durch die zentrale Öffnung 40 der
Belüftungsnabe 64 angesaugte Luft wird als sehr schmaler flacher Strom auf die schon
getrennten Wasserstrahlen gerichtet. Auf Grund der schnellen Strömung der Wasserstrahlen
stromab der Löcher 63 entsteht ein Venturi- Effekt, der die Luftströmung dort ansaugt.
[0059] Die belüfteten Strahlen gelangen dann die zylindrische Außenseite 66 der Belüftungsnabe
64 entlang bis zu dem Fuß 67 der Nabe, wo die Außenseite unter einem Winkel von beispielsweise
etwa 45 Grad sich kegelförmig erweitert. Diese kegelförmige Erweiterung 67 liegt auf
der Einlegeplatte 50 auf, auf der das Wasser dann radial in einer Ebene weiter nach
außen strömt. Der Winkel der Umlenkfläche 68 kann zwischen 10 und 80 Grad liegen.
Denkbar ist auch ein allmählicher geschwungener Übergang. Diese Umlenkeinrichtung
dient dazu, die hergestellten belüfteten Wasserstrahlen radial nach außen in die hinter
der Strahlscheibe angeordnete Verteilerkammer abzulenken.
[0060] Figur 8 zeigt sehr schematisch die Draufsicht auf die Lochscheibe 60 mit acht Löchern
63. Bei einer tatsächlichen Ausführungsform ist die Zahl der Löcher 63 größer, um
eine möglichst große Zahl von Wasserstrahlen zu erzeugen. Alle Löcher 63 liegen auf
einem Kreis in der Nähe des äußeren Umfangs der Lochscheibe 60.
[0061] Figur 9 zeigt die Belüftungsnabe 64 der Figur 7 in Seitenansicht. Es ist deutlich
zu sehen, dass die Umlenkfläche 68 über den gesamten Umfang verläuft. Die Mantelfläche
66 ist bei der hier dargestellten Ausführungsform glatt. Die Stirnfläche 65 ebenfalls.
[0062] Die Figuren 10 bis 12 zeigen eine gegenüber der Belüftungsnabe 64 geänderte Ausführungsform
einer Belüftungsnabe 164. In der Stirnfläche 165 sind mehrere radial verlaufende Kanäle
70 ausgebildet, die von dem Inneren 40 der Nabe 164 zur Außenseite führen. In der
Mantelfläche sind, an der gleichen Stelle wie die radialen Kanäle 70, axiale Kanäle
71 vorhanden, die von Nuten gebildet werden. Jeder radiale Kanal 70 geht in einen
axialen Kanal 71 über. In der Umlenkfläche 68 sind in Verlängerung der Kanäle 70 und
71 weitere Kanäle 72 ausgebildet, deren Tiefe, siehe Figur 10, bis zum Ende der Umlenkfläche
68 abnimmt. Auf diese Weise wird an der Stirnfläche 165 der Belüftungsnabe 164 dafür
gesorgt, dass einzelne Luftstrahlen entstehen, die dann auf die dort durch die Löcher
63 gebildeten Wasserstrahlen treffen.
[0063] Während in der Draufsicht der Figur 11 die Kanäle 72 in der Umlenkfläche 68 noch
geradlinig radial verlaufen, zeigen die Figuren 13 und 14 die entsprechenden Darstellungen
bei einer weiteren Belüftungsnabe, bei der die Kanäle 172 in der Umlenkfläche 168
gebogen bzw. gekrümmt verlaufen. Damit wird den belüfteten Strahlen eine schräge Richtung
gegeben, die sie beim Verlassen der Belüftungsnabe beibehalten. Auf diese Weise wird
eine Verwirbelung der belüfteten Strahlen innerhalb der Verteilerkammer des Brausegehäuses
erreicht.
[0064] Bei der Ausführungsform nach Figur 14, die eine Abwicklung der Seitenansicht einer
Belüftungsnabe zeigt, verlaufen die Kanäle 171 nicht geradlinig parallel zur Achse,
wie bei der Ausführungsform nach Figur 12, sondern schräg zur Achse. Sie verlaufen
also nach Art eines Steilgewindes. Hiermit wird das Erzeugen eines Dralls der belüfteten
Strahlen schon früher eingeleitet.
[0065] Die Belüftungsnabe 164 der Figur 10 kann beispielsweise so angeordnet werden, dass
die in der Ebene der Stirnfläche 165 liegenden Bereiche zwischen den Kanälen 70 die
Lochplatte 60 auf ihrer Unterseite berühren. Dann werden vollständig getrennte Luftstrahlen
erzeugt. Es kann aber auch ein gewisser Abstand bleiben, so dass Wege bevorzugter
Strömung an der Stelle der Kanäle 70 erzeugt werden.
[0066] Was zu den Leiteinrichtungen anhand der Belüftungsnaben gesagt wurde, kann auch in
der Verteilerkammer fortgesetzt werden. Beispielsweise können die Strahlaustrittsöffnungen
in geradliniger Verlängerung der Projektion der Kanäle 72, 172 angeordnet werden.
Es müssen nicht alle Kanäle 72 bzw. 172 die gleiche Krümmung oder die gleiche Richtung
aufweisen. Es kann dafür gesorgt werden, dass belüftete Wasserstrahlen, die weiter
nach außen in der Verteilerkammer gelenkt werden sollen, den Fuß der Belüftungsnabe
geradliniger verlassen, während die für die näher gelegenen Strahlaustrittsöffnungen
bestimmten Strahlen mit einer größeren Verwirbelung versehen werden.
[0067] Die Ausführungsformen nach den Figuren 3 bis 14 zeigen aus Gründen der vereinfachten
Darstellung keine Umschalteinrichtung zum Umschalten zwischen verschiedenen Bereichen
der Strahlaustrittsfläche. Sie zeigen auch keine Einrichtung zum Ein- und Ausschalten
der Belüftungseinrichtung. Die Maßnahmen für die Herstellung und Aufrechterhaltung
von einzelnen belüfteten Strahlen sind aber natürlich auch bei Brausen möglich und
sinnvoll, bei denen solche Umschalteinrichtungen vorhanden sind. Die Erfindung schlägt
dies ausdrücklich vor.
1. Brause, mit
1.1 einem Gehäuse,
1.2 einer Strahlaustrittsscheibe (27), die
1.2.1 eine Vielzahl von Strahlaustrittsöffnungen (30) aufweist,
1.3 einem Wassereinlass in das Gehäuse,
1.4 einer Belüftungseinrichtung zum Belüften des durch die Brause fließenden Wassers,
sowie mit
1.5 Strahlbildungsmittel zum Bilden mehrerer einzelner Wasserstrahlen schon innerhalb
des Gehäuses,
gekennzeichnet durch
1.6 Leitmittel zum radialen Umleiten der belüfteten Wasserstrahlen in eine flache
Verteilerkammer (36, 55), zum Verteilen in dieser und zum Leiten der Wasserstrahlen
zu den Strahiaustrittsöfifnungen (30) der gesamten Strahlscheibe (29).
2. Brause nach Anspruch 1, bei der die Belüftungseinrichtung derart ausgebildet ist,
dass sie das Wasser in Strömungsrichtung vor dem Strahlbildungsmittel belüftet.
3. Brause nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Strahlbildungsmittel und/oder die Belüftungseinrichtung
derart ausgebildet ist, dass die einzelnen Wasserstrahlen gemeinsam und/oder getrennt
belüftet werden.
4. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Leitmittel und/oder die
Belüftungseinrichtung derart ausgebildet sind, dass sie eine Verwirbelung der belüfteten
Strahlen erzeugen.
5. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Belüftungseinrichtung
derart ausgebildet ist, dass sie einzelne Belüftungsstrahlen erzeugt.
6. Brause nach Anspruch 5, bei der jeder Belüftungsstrahl einem Wasserstrahl zugeordnet
ist.
7. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Strahlbildungsmittel eine
Lochscheibe (60) aufweist.
8. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Belüftungseinrichtung
eine Nabe (64) aufweist, die im Bereich ihres in das Innere des Gehäuses gerichteten
Endes mindestens eine radiale Luftführung aufweist.
9. Brause nach Anspruch 8, bei der die Belüftungsnabe an ihrer Außenseite im wesentlichen
axial verlaufende Führungen (71, 171) für die einzelnen belüfteten Strahlen aufweist.
10. Brause nach Anspruch 9, bei der die Strahlführungen (171) an der Außenseite der Belüftungsnabe
(168) schräg verlaufen.
11. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Leitmittel an dem Fuß
der Belüftungsnabe (64) angeordnete Umlenkmittel aufweist.
12. Brause nach Anspruch 11, bei der die Umlenkmittel schräg zum Radius, gegebenenfalls
gekrümmt in der Ebene der Strahlscheibe (27) verlaufen.
13. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Leitmitteln an der Rückseite der
Strahlscheibe und/oder der Vorderseite der Rückwand der Verteilerkammer des Brausegehäuses.
14. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Belüftungseinrichtung aktivierbar
und deaktivierbar ist.
15. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strahlaustrittsfläche
(29) mindestens zwei Bereiche (A, B) und eine Umstelleinrichtung (24) zwischen einer
Wasserzufuhr zu dem ersten Bereich (A) oder zu dem zweiten Bereich (B) aufweist, wobei
die Umstelleinrichtung (24) und die Belüftungs- bzw. Luftzufuhreinrichtung derart
miteinander gekoppelt sind, dass beim Betätigen der Umstelleinrichtung die Luftzufuhreinrichtung
von aktiviert zu deaktiviert oder von deaktiviert zu aktiviert wechselt bzw. ihren
Aktivierungszustand wechselt.
16. Brause nach Anspruch 15, bei der der erste Bereich (A) ein Teilbereich der Strahlaustrittsfläche
(29) ist und der zweite Bereich (B) die gesamte Strahlaustrittsfläche inklusive des
ersten Bereichs umfasst, wobei vorzugsweise der erste Bereich zentral in der Strahlaustrittsfläche
angeordnet ist.
17. Brause nach Anspruch 15 oder 16, bei der die Luftzufuhr (38, 40) aktiviert ist, wenn
die Umstelleinrichtung (24) auf den zweiten Bereich (B) gestellt ist.
18. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 17, bei der die Umstelleinrichtung (24) manuell
betätigbar ist, vorzugsweise durch Bewegen eines Gehäuseteils (12, 18) mit der Strahlaustrittsfläche
(29) gegenüber einem Gehäuseteil (13, 24) mit dem Wasserzutritt (33).
19. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 18, bei der die Bereiche (A, B) über eine Verteilerkammer
(36) mit der Wasserzufuhr (14) bzw. dem Wasserzutritt (33) verbunden sind, insbesondere
über die Fläche aller Bereiche (A, B) hinweg, wobei vorzugsweise die Umstelleinrichtung
(24) beim Umstellen auf den ersten Bereich (A) die Verteilerkammer begrenzt auf den
ersten Bereich und beim Umstellen auf den zweiten Bereich (B) die Begrenzung der Verteilerkammer
(36) aufgehoben ist.
20. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 19, bei der die Umstelleinrichtung einen Verschluss
aufweist, der an der Rückseite (31) der Strahlaustrittsfläche (29) anlegbar ist zum
Umstellen und Begrenzen der Verteilerkammer (36), wobei vorzugsweise die Anlage dichtend
ist und insbesondere eine Wandung (24) der Umstelleinrichtung an der Rückseite anliegt.
21. Brause nach Anspruch 20, bei der zur Abdichtung der Anlage eine Dichtung vorgesehen
ist, vorzugsweise eine Lippendichtung (32) mit Anlagerichtung an einen Dichtungssitz
in Richtung des Wasserdrucks.
22. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 21, bei der die Strahlaustrittsfläche von einer
Strahlscheibe (29) aus einem elastischen Material, vorzugsweise einem Elastomer, gebildet
ist, insbesondere mit einer an der Rückseite (31) der Strahlscheibe angeformten Dichtung
(32).
23. Brause nach einem der Ansprüche 15-22, bei der die Wasserzufuhr (14) in der Brause
(11) zentral erfolgt, ebenso wie die Luftzufuhreinrichtung (38, 40), wobei vorzugsweise
die Luftzufuhreinrichtung durch eine zentrale Öffnung (40) in der Strahlaustrittsfläche
(29) verläuft.
24. Brause nach Anspruch 23, mit einer Luftzufuhreinrichtung über einen Kanal (38), der
mit der Strahlaustrittsfläche (29) verbunden ist, wobei die Umstelleinrichtung (24)
mit dem Wasserzutritt (33) verbunden ist, wobei zum Umstellen und Aktivieren die Strahlaustrittsfläche
gegenüber dem Wasserzutritt bewegbar ist und dabei ein Schließer (42) an dem Wasserzutritt
den Kanal (38) verschließt oder öffnet.
25. Brause nach Anspruch 24, bei der die Luft aus dem Kanal (38) quer zur Richtung der
Wasserzufuhr (14) oder des Wasserzutritts (33) eintritt.
26. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 25, bei der die Wasserzufuhr eine Vielzahl von
ringförmig um eine zentrale Achse verteilte Öffnungen (34) aufweist und unmittelbar
hinter den Öffnungen die Luft aus der Luftzufuhr (38, 40) hinzutritt.
27. Brause nach einem der Ansprüche 15 - 26, bei der Verwirbelungseinrichtungen (46) vorgesehen
sind, vorzugsweise in Stufenform, wobei insbesondere die Verwirbelungseinrichtungen
in Richtung des Wasserflusses hinter der Stelle des Lufteintritts (44) angeordnet
sind und vorzugsweise um eine zentrale Achse oder einen Kanal (38) für die Luftzufuhr
(40) verteilt sind.
28. Brause nach Anspruch 27, bei der die Verwirbelungseinrichtungen (46) für eine Umlenkung
und eine Verteilung der Wasserzufuhr zu den Bereichen (A, B) der Strahlaustrittsfläche
(29) ausgebildet sind, vorzugsweise für eine gleichmäßige Verteilung in die Verteilerkammer
(36).
29. Brause nach Anspruch 23 oder 24, bei der der Kanal (38) der Luftzufuhr (40) rohrartig
ausgebildet ist und an der Vorderseite der Brause (11) befestigt ist und zentral durch
die Verteilerkammer (36) verläuft, wobei an der Außenseite der Kanalwandungen die
Verwirbelungseinrichtungen (36) angeformt sind.
30. Brause nach einem der vorhergehenden Ansprüche, als Seitenbrause ausgebildet.
1. Shower outlet, with
1.1 a housing,
1.2 a jet outlet disc (27) that features
1.2.1 a multiple of jet outlet openings (30),
1.3 a water inlet in the housing,
1.4 an aeration device for aerating the water flowing through the shower outlet, as
well as with
1.5 jet formation means for forming several water jets within the housing,
characterised in that
1.6 guide means radially divert aerated water jets within a flat distribution chamber
(36, 55) for distribution therein and for guiding the water jets to the outlet openings
(30) of the entire spray disc (29).
2. Shower outlet according to claim 1, whereby the aeration device is formed such that
it aerates the water in the flow direction upstream of jet formation means.
3. Shower outlet according to claim 1 or 2, whereby the jet formation means, and/or the
aeration device is formed such that individual water jets are aerated together and/or
separately.
4. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the guide means, and/or
the aeration device are formed such that they generate whirling of the aerated jet.
5. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the aeration device
is formed such that it generates individually aerated jets.
6. Shower outlet according to claim 5, whereby each aeration jet is assigned to a water
jet.
7. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the jet formation
means features a perforated disc (60).
8. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the aeration device
features a hub (64), which features at least one radial air guide in the area of its
end within the interior of the housing.
9. Shower outlet according to claim 8, whereby the aeration hub on its outer side mainly
features axially running guides (71, 171) for the individually aerated jets.
10. Shower outlet according to claim 9, whereby the jet guides (171) run at an angle on
the outer side of the aeration hub (168).
11. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the guide means features
diverting means on the foot of the aeration hub (64).
12. Shower outlet according to claim 11, whereby the diverting means run at an angle to
the radius, if necessary, curved in the plane of the spray disc (27).
13. Shower outlet according to one of the preceding claims, with guide means on the rear
side of the spray disc and/or the front side of the rear wall of the distribution
chamber of the shower housing.
14. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the aeration device
can be activated and deactivated.
15. Shower outlet according to one of the preceding claims, whereby the spray outlet surface
(29) features at least two areas (A, B) and a change-over device (24) between a water
supply to the first area (A) or to the second area (B), whereby the change-over device
(24) and the aeration or air supply device are coupled with one another such that
when activated, the transition device, or the air supply device changes from activated
to deactivated or from deactivated to activated or changes its activation state.
16. Shower outlet according to claim 15, whereby the first area (A) is a partial area
of the spray outlet surface (29) and the second area (B) comprises the entire spray
outlet surface including the first area, whereby the first area is preferably arranged
centrally in the spray outlet surface.
17. Shower outlet according to claim 15 or 16, whereby the air supply (38, 40) is activated
when the change-over device (24) is set on the second area (B).
18. Shower outlet according to one of the claims 15 to 17, whereby the change-over device
(24) can be actuated manually preferably through movement of one of the housing parts
(12, 18) with the spray outlet surface (29) relative to a housing part (13, 24) with
water inlet (33).
19. Shower outlet according to one of the claims 15 to 18, whereby the areas (A, B) are
connected via a distribution chamber (36) with the water supply (14) or with the water
inlet (33), particularly via the surface of all areas (A, B), whereby, the change-over
device (24) when changing-over to the first area (A), preferably limits the distribution
chamber to the first area and when changing-over to the second area (B) the limitation
of the distribution chamber (36) is disabled.
20. Shower outlet according to one of the claims 15 to 19, whereby the change-over device
features a cap, which can be laid on the rear side (31) of the spray outlet surface
(29) for changing-over and limiting the distribution chamber (36), whereby the installation
is preferably a seal and particularly a wall (24) of the change-over device lies on
the rear side.
21. Shower outlet according to claim 20, whereby to seal the installation, a seal is provided,
preferably a lip seal (32) with installation direction on a sealing seat in the direction
of water pressure.
22. Shower outlet according to one of the claims 15 to 21, whereby the spray outlet surface
of a spray disc (29) consists of an elastic material, preferably an elastomer, particularly
with a seal (32) formed on the rear side (31) of the spray disc.
23. Shower outlet according to one of claims 15 to 22, whereby the water supply (14) occurs
centrally in the shower outlet (11), as well as the air supply device (38, 40), whereby
the air supply device preferably runs through a central opening (40) in the spray
outlet surface (29).
24. Shower outlet according to claim 23, with an air supply device via a channel (38),
which is connected with the spray outlet surface (29), whereby the change-over device
(24) is connected with the water inlet (33), whereby for rearrangement and activation,
the spray outlet surface is movable relative to the water inlet and thereby a closing
contact (42) closes or opens the water inlet of the channel (38).
25. Shower outlet according to claim 24, whereby the air from the channel (38) enters
crosswise to the direction of the water supply (14) or the water entry (33).
26. Shower outlet according to one of claims 15 to 25, whereby the water supply features
a multiple of ring-shaped openings (34) distributed around a central axis and the
air from the air supply (38, 40) enters directly behind the openings.
27. Shower outlet according to one of the claims 15 to 26, whereby whirling devices (46)
are provided preferably in stepped form, whereby especially the whirling devices in
the direction of the water flow are arranged behind the point of air inlet (44) and
are preferably distributed around a central axis or a channel (38) for the air supply
(40).
28. Shower outlet according to claim 27, whereby the whirling devices (46) are designed
for diversion and distribution of water supply to the areas (A, B) of the spray outlet
surface (29), preferably for a uniform distribution in the distribution chamber (36).
29. Shower outlet according to claim 23 or 24, whereby the channel (38) of the air supply
(40) is formed as a tube and attached to the front side of the shower outlet (11)
and runs centrally through the distribution chamber (36), whereby the whirling devices
(36) are formed on the outer side of the channel walls.
30. Shower outlet according to one of the preceding claims, formed as a side shower outlet.
1. Douche comprenant
1.1 un boîtier,
1.2 un disque de sortie de jets (27) qui
1.2.1 présente plusieurs orifices de sortie de jets (30),
1.3 une entrée d'eau dans le boîtier,
1.4 un dispositif d'aération pour aérer l'eau circulant à travers la douche, et comprenant
1.5 des moyens de formation de jets destinés à former plusieurs jets d'eau individuels
déjà à l'intérieur du boîtier,
caractérisée par
1.6 des moyens de guidage destinés à la déviation radiale des jets d'eau aérés dans
une chambre de distribution plate (36, 55) pour répartir les jets d'eau dans celle-ci
et pour les guider vers les orifices de sortie des jets (30) de tout le disque de
jets (29).
2. Douche selon la revendication 1, dans laquelle le dispositif d'aération est exécuté
de telle manière qu'il aère l'eau dans le sens d'écoulement en amont du moyen de formation
de jets.
3. Douche selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle le moyen de formation de jets
et/ou le dispositif d'aération sont exécutés de telle manière que les jets d'eau individuels
sont aérés en commun ou séparément.
4. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle les moyens
de guidage et/ou le dispositif d'aération sont exécutés de telle manière qu'ils génèrent
un tourbillonnement des jets aérés.
5. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif
d'aération est exécuté de telle manière qu'il génère des jets d'aération individuels.
6. Douche selon la revendication 5, dans laquelle chaque jet d'aération est attribué
à un jet d'eau.
7. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle le moyen
de formation de jets présente un disque perforé (60).
8. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif
d'aération présente un moyeu (64) qui, dans la partie de son extrémité dirigée à l'intérieur
du boîtier, présente au moins un guidage d'air radial.
9. Douche selon la revendication 8, dans laquelle le moyeu d'aération présente sur son
côté extérieur des guidages (71, 171) s'étendant essentiellement en direction axiale,
pour les jets individuels aérés.
10. Douche selon la revendication 9, dans laquelle les guidages de jets (171) s'étendent
en biais sur le côté extérieur du moyeu d'aération (168).
11. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle les moyens
de guidage présentent des moyens de renvoi disposés sur le pied du moyeu d'aération
(64).
12. Douche selon la revendication 11, dans laquelle les moyens de renvoi s'étendent en
biais par rapport au rayon, le cas échéant en étant courbés dans le plan du disque
de jets (27).
13. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, comprenant des moyens
de guidage au dos du disque de jets et/ou sur le côté avant de la paroi arrière de
la chambre de distribution du boîtier de douche.
14. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, le dispositif d'aération
pouvant être activé et désactivé.
15. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle la surface
de sortie des jets (29) présente au moins deux zones (A, B) et un dispositif d'inversion
(24) entre une alimentation en eau vers la première zone (A) ou vers la deuxième zone
(B), le dispositif d'inversion (24) et le dispositif d'aération ou le dispositif d'arrivée
d'air étant raccordés entre eux de telle manière que, lorsque le dispositif d'inversion
est activé, le dispositif d'arrivée d'air passe d'activé à désactivé ou de désactivé
à activé ou qu'il change d'état d'activation.
16. Douche selon la revendication 15, dans laquelle la première zone (A) est une zone
partielle de la surface de sortie de jets (29) et la deuxième zone (B) comprend la
surface totale de sortie de jets, y compris la première zone, la première zone étant
de préférence disposée de manière centrale dans la surface de sortie de jets.
17. Douche selon la revendication 15 ou 16, dans laquelle l'arrivée d'air (38, 40) est
activée lorsque le dispositif d'inversion (24) est réglé sur la deuxième zone (B).
18. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 17, dans laquelle le dispositif
d'inversion (24) est activable manuellement, de préférence par déplacement d'une partie
du boîtier (12, 18) comprenant la surface de sortie de jets (29) par rapport à une
partie du boîtier (13, 24) comprenant l'arrivée d'eau (33).
19. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 18, dans laquelle les zones
(A, B) sont raccordées à l'arrivée d'eau (14) et à l'entrée d'eau (33) par l'intermédiaire
d'une chambre de distribution (36), notamment par l'intermédiaire de la surface de
toutes les zones (A, B), de préférence le dispositif d'inversion (24), lors du réglage
sur la première zone (A), limitant la chambre de distribution à la première zone et,
lors du réglage sur la deuxième zone (B), la limitation de la chambre de distribution
(36) étant supprimée.
20. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 19, dans laquelle le dispositif
d'inversion présente une fermeture qui est applicable au dos (31) de la surface de
sortie de jets (29) pour inverser et limiter la chambre de distribution (36), l'application
étant de préférence étanche et notamment une paroi (24) du dispositif d'inversion
étant appliquée au dos.
21. Douche selon la revendication 20, dans laquelle un joint est prévu pour l'étanchéité
de l'application, de préférence un joint à lèvre (32) appliquée sur un siège d'étanchéité
en direction de la pression d'eau.
22. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 21, dans laquelle la surface
de sortie des jets est formée par un disque de jets (29) constitué d'une matière élastique,
de préférence un élastomère, notamment avec un joint (32) formé au dos (31) du disque
de jets.
23. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 22, dans laquelle l'alimentation
en eau (14) dans la douche (11) a lieu de manière centrale, de même que le dispositif
d'arrivée d'air (38, 40), le dispositif d'arrivée d'air s'étendant de préférence à
travers un orifice central (40) dans la surface de sortie des jets (29).
24. Douche selon la revendication 23, comprenant un dispositif d'arrivée d'air par l'intermédiaire
d'un canal (38) qui est raccordé à la surface de sortie des jets (29), le dispositif
d'inversion (24) étant raccordé à l'entrée d'eau (33), la surface de sortie des jets
étant déplaçable en face de l'entrée d'eau pour le réglage et l'activation, et un
dispositif de fermeture (42) sur l'entrée d'eau fermant ou ouvrant le canal (38).
25. Douche selon la revendication 24, dans laquelle l'air en provenance du canal (38)
entre transversalement à la direction de l'alimentation en eau (14) ou de l'arrivée
d'eau (33).
26. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 25, dans laquelle l'alimentation
en eau présente plusieurs orifices (34) annulaires répartis autour d'un axe central
et dans laquelle l'air en provenance de l'arrivée d'air (38, 40) arrive en plus directement
derrière les orifices.
27. Douche selon l'une quelconque des revendications 15 à 26, dans laquelle des dispositifs
de tourbillonnement (46) sont prévus, de préférence sous forme de gradins, notamment
les dispositifs de tourbillonnement étant disposés en direction du flux d'eau derrière
l'endroit de l'entrée d'air (44) et de préférence répartis autour d'un axe central
ou d'un canal (38) pour l'arrivée d'air (40).
28. Douche selon la revendication 27, dans laquelle les dispositifs de tourbillonnement
(46) sont exécutés pour un renvoi et une répartition de l'arrivée d'eau vers les zones
(A, B) de la surface de sortie des jets (29), de préférence pour une répartition régulière
dans la chambre de distribution (36).
29. Douche selon la revendication 23 ou 24, dans laquelle le canal (38) de l'arrivée d'air
(40) est exécuté en forme de tube, est fixé sur le côté avant de la douche (11) et
s'étend de manière centrale à travers la chambre de distribution (36), les dispositifs
de tourbillonnement (36) étant formés sur le côté extérieur des parois du canal.
30. Douche selon l'une quelconque des revendications précédentes, exécutée comme douche
latérale.