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EP 1 569 774 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.12.2006 Patentblatt 2006/51 |
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Anmeldetag: 28.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/002217 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/070204 (12.09.2002 Gazette 2002/37) |
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EINRICHTUNG ZUM EINSPEISEN VON STRAHLMITTEL IN EIN SCHLEUDERRAD
DEVICE FOR FEEDING BLASTING SHOTS INTO A CENTRIFUGAL WHEEL
DISPOSITIF POUR ACHEMINER UN AGENT DE SABLAGE DANS UNE ROUE CENTRIFUGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
05.03.2001 DE 20103842 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
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Patentinhaber: WADEPHUL, Jost |
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21614 Buxtehude (DE) |
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Erfinder: |
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- WADEPHUL, Jost
21614 Buxtehude (DE)
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Vertreter: Aulich, Martin |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Alstertor 20 20095 Hamburg 20095 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 538 228 GB-A- 665 832
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DE-C- 19 838 733
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einspeisen von Strahlmittel über eine
Zuleitung in den Zentralbereich des Schleuderrades einer Strahlanlage, wobei im Zentralbereich
eine Zuteilhülse mit einer Zuteilöffnung vorgesehen ist und in der Zuteilhülse zusammen
mit dem Schleuderrad ein Impeller mit Entladeöffnungen rotiert, in den das zu beschleunigende
Strahlmittel in Axialrichtung eintritt.
[0002] Mit z. B. aus der DE-OS 25 38 228 bekannten Schleuderrädern ausgerüstete Anlagen
werden Oberflächen von metallischen Walzprodukten vom Zunder und/oder Rost befreit,
bevor die Oberfläche einen Schutzanstrich erhält, indem gegen die Oberfläche ein aus
feinen Metallpartikeln bestehendes Strahlmittel geschleudert wird. In einem derartigen
Schleuderrad bewegen sich nicht sämtliche Partikel des Strahlmittels beim Austritt
aus dem Impeller radial und möglichst parallel zu den Schaufeln nach außen. Eine beträchtliche
Anzahl dieser Partikel schlägt an den Seitenscheiben und den Schaufeln an und prallt
davon vergleichbar einem Ping-Pong-Ball zurück, was sich nicht nur negativ auf die
Austrittsgeschwindigkeit des Strahlmittels aus dem Schleuderrad auswirkt, sondern
auch zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Strahlmittels auf der zu reinigenden
Oberfläche führt. Durch das Aufprallen der Strahlmittelpartikel an den Teilen des
Schleuderrades unterliegt dasselbe außerdem einem starken Verschleiß.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es nun, den durch das Strahlmittel bedingten Verschleiß
des Schleuderrades zu verringern und zugleich ein Strahlbild mit gleichmäßiger Eindeckung
über den gesamten Auswurfwinkel des Strahlmittels aus dem Schleuderrad bei annähernd
paralleler Seitenbegrenzung zu erzeugen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend von einer Einrichtung zum Einspeisen
von Strahlmittel der eingangs beschriebenen Gattung dadurch gelöst, daß die Zuleitung
für das Strahlmittel in den Impeller mündet und eine rinnenförmige Zunge aufweist,
die im Bereich der Zuteilöffnung in den Impeller hineinragt. Dabei kann der Impeller
unabhängig vom Schleuderrad und mit variabler Drehzahl angetrieben werden. Es ist
außerdem möglich, im Zentrum des Impellers ein mit der Antriebswelle des Schleuderrades
in Wirkverbindung stehendenes Rührelement vorzusehen.
[0005] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Mündung der Zuleitung mit einer in den
Impeller ragenden rinnenförmigen Zunge, die den Bereich der Zuteilöffnung für das
Strahlmittel in das Schleuderrad im wesentlichen abdeckt, wird erreicht, daß sämtliche
eingespeisten Partikel des Strahlmittels auf einer spiralförmigen Umlaufbahn aus dem
Impeller in das Schleuderrad eintreten. Die in den Impeller ragende Zunge ist für
das aus der Zuleitung austretende Strahlmitel eine Barriere auf dem direkten Weg zur
Zuteilöffnung, so daß dasselbe nicht unmittelbar, sondern nur auf einer Rotationsbahn
von der Zuleitung zur Zuteilöffnung gelangen kann. Dadurch ergibt sich ein weicher
Übergang des Strahlmittels in den Schaufelbereich des Schleuderrades mit anschließender
gleichmäßiger Beschleunigung bis zum Schaufelaustritt und wird das Aufprallen des
Strahlmittels auf die Schaufeln und Seitenwände des Schleuderrades im wesentlichen
unterbunden. Der stoßfreie Übergang des Strahlmittels vom als Zentralbeschleuniger
wirkenden Impeller in das Schleuderrad gewährleistet eine gleichmäßige Führung des
Strahlmittels im Schleuderrad, wodurch nicht nur eine gleichmäßige Verteilung des
Strahlmittels auf der zu behandelnden Oberfläche erzielt, sondern auch der Verschleiß
am Schleuderrad sowie die zur Beschleunigung des Strahlmittels aufzuwendende Energie
verringert werden.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird noch an Hand der Zeichnung beschrieben,
die
eine schematische Schnittansicht durch ein Schleuderrad zeigt.
[0007] Das dargestellte Schleuderrad 1 ist von einem Gehäuse 2 umgeben, in dessen Zentralbereich
eine Zuleitung 3 mündet, mit der das Strahlmittel wie Quarzsand oder Stahlschrot dem
Schleuderrad 1 zugeführt wird. Gegenüber der Mündung der Zuleitung 3 ragt die Antriebswelle
4 des Schleuderrades 1 aus dem Gehäuse 2 heraus.
[0008] Das Schleuderrad 1 verfügt über eine Seitenscheibe 5, die an der Antriebswelle 4
befestigt ist und auf der der Antriebswelle 4 gegenüberliegenden Fläche Schaufeln
6 trägt, deren innere Enden an eine Zuteilhülse 7 mit einer Zuteilöffnung 8 angrenzen.
Innerhalb der Zuteilhülse 7 ist ein drehfest mit der Antriebswelle 4 bzw. der Seitenscheibe
5 verbundener Impeller 9 oder. Zentralbeschleuniger vorgesehen, in dem Entladeöffnungen
11 ausgebildet sind. Das aus der Zuleitung 3 austretende Strahlmittel gelangt über
eine rinnenförmige Zunge 10, die den Bereich über der Zuteilöffnung 8 in der Zuteilhülse
7 im wesentlichen abdeckt, in den Impeller 9.
1. Einrichtung zum Einspeisen von Strahlmittel über eine Zuleitung (3) in den Zentralbereich
des Schleuderrades (1) einer Strahlanlage, wobei im Zentralbereich eine Zuteilhülse
(7) mit einer Zuteilöffnung (8) vorgesehen ist und in der Zuteilhülse (7) zusammen
mit dem Schleuderrad (1) ein Impeller (9) mit Entladeöffnungen (11) rotiert, in den
das zu beschleunigende Strahlmittel in Axialrichtung eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (3) für das Strahlmittel in den Impeller (9) mündet und eine rinnenförmige
Zunge (10) aufweist, die im Bereich der Zuteilöffnung (8) in den Impeller (9) hineinragt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (10) den Bereich der Zuteilöffnung (8) großflächig innerhalb des Impellers
(9) abdeckt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impeller (9) unabhängig vom Schleuderrad (1) und mit variabler Drehzahl antreibbar
ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum des Impellers (9) ein mit der Antriebswelle (4) des Schleuderrades (1)
in Wirkverbindung stehendes Rührelement vorgesehen ist.
1. Apparatus for feeding blasting material via a feed line (3) into the central portion
of the centrifugal wheel (1) of a blasting unit, it being the case that a distribution
sleeve (7) disposed in said central portion is provided with a distribution opening
(8), that an impeller (9) with discharge openings (11) rotates in the distribution
sleeve (7) along with the centrifugal wheel (1), and that the blasting material to
be accelerated enters said impeller (9) in the axial direction, characterized in that the feed line (3) for the blasting material opens into the impeller (9) and has a
trough-shaped tongue (10) that extends into the impeller (9) in the vicinity of the
distribution opening (8).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the tongue (10) covers a large surface area of the region of the distribution opening
(8) within the impeller (9).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the impeller (9) can be driven with a variable rotational speed independently of
the centrifugal wheel (1).
4. Apparatus according to one of the preceding Claims, characterized in that a stirring element is provided in the central portion of the impeller (9), said stirring
element being operatively connected with the drive shaft (4) of the centrifugal wheel
(1).
1. Dispositif pour injecter un agent de sablage par le biais d'une conduite d'amenée
(3) dans la région centrale de la roue centrifuge (1) d'une installation de sablage,
une douille de distribution (7) étant prévue dans la région centrale avec une ouverture
de distribution (8) et une turbine (9) avec des ouvertures de décharge (11) tournant
dans la douille de distribution (7) conjointement avec la roue centrifuge (1), l'agent
de sablage à accélérer pénétrant dans la direction axiale dans la turbine, caractérisé en ce que la conduite d'amenée (3) pour l'agent de sablage débouche dans la turbine (9) et
présente une langue (10) en forme de gouttière qui pénètre dans la région de l'ouverture
de distribution (8) dans la turbine (9).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la langue (10) recouvre la région de l'ouverture de distribution (8) sur une grande
surface à l'intérieur de la turbine (9).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la turbine (9) peut être entraînée indépendamment de la roue centrifuge (1) et avec
une vitesse variable.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit au centre de la turbine (9) un élément agitateur en liaison coopérante
avec l'arbre d'entraînement (4) de la roue centrifuge (1).
