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EP 1 570 204 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.10.2008 Patentblatt 2008/44 |
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Anmeldetag: 30.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/003249 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/031646 (15.04.2004 Gazette 2004/16) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR VORWÄRMUNG EINES GASES IN EINER GASDRUCKREGEL- UND MESSANLAGE,
ANHAND EINER BRENNSTOFFZELLE
DEVICE AND METHOD FOR PREHEATING A GAS IN A GAS-PRESSURE REGULATION AND MEASURING
INSTALLATION USING A FUEL CELL
DISPOSITIF ET PROCEDE DE PRECHAUFFAGE D'UN GAZ DANS UNE INSTALLATION DE REGULATION
ET DE MESURE DE LA PRESSION DE GAZ, A L'AIDE D'UNE PILE A COMBUSTIBLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.10.2002 DE 10246170
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
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Patentinhaber: Stadtwerke Homburg GmbH |
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66424 Homburg/Saar (DE) |
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Erfinder: |
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- BRASS, Knut
66822 Lebach (DE)
- KIMMERLE, Klaus
66424 Homburg (DE)
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Vertreter: Schmid, Rudolf |
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Patentanwalt
Werderstrasse 23-25 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 004 398 US-A- 4 693 072 US-A- 5 337 554 US-A- 5 628 191 US-B1- 6 176 046
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DE-A- 4 416 359 US-A- 5 003 782 US-A- 5 425 230 US-A- 5 685 154
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorwärmung eines Gases vor dessen Expansion
in einer Gasdruckregel- und Messanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Erdgas für die öffentliche Gasversorgung wird unter hohem Druck zwischen ca. 40 und
80 bar über große Entfernungen zu regionalen oder kommunalen Verteilungsnetzen geleitet.
Unter hohem Druck wird Gas auch in Speichern regionaler oder kommunaler Verteilungsnetze
zwischengelagert. Bevor es zum Endabnehmer gelangt, muss das Gas in Gasdruckregel-
und Messanlage auf den niedrigeren Versorgungsdruck von ca. 20 - 50 bar in den regionalen
oder kommunalen Verteilungsnetzen, auf 3 - 12 bar in Hauptverteilungsschienen und
auf 20 - 1000 mbar bis zum Endverbraucher reduziert oder entspannt werden. Diese Entspannung
führt zum Joule-Thomson-Effekt, nämlich zur Abkühlung des Gases. Treten dabei in den
Gasdruckregel- und Messanlagen Temperaturen auf, bei denen damit zu rechnen ist, dass
entweder die im Gas enthaltenen Gashydrate im Innern der Bauteile der Gasdruckregel-
und Messanlage gefrieren oder dass Anlagenteile, Apparate oder Geräte durch Kondensate
an der äußeren Seite einfrieren, ist mit Störungen oder Ausfällen von Anlagenteilen
oder der gesamten Gasdruckregel- und Messanlage zu rechnen. Um eine unzulässige Unterkühlung
des Gases bei hohen Druckdifferenzen zu vermeiden, ist es bekannt, das Gas vor der
Entspannung zu erwärmen. Unzulässige Temperaturen können besonders dann auftreten,
wenn Störungen in der Wärmeversorgung der Wärmetauscher auftreten.
[0003] Aus der
WO 94/11626 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt zum Expandieren von in einer Leitung
unter hohem Druck stehenden Gas, bei dem als Druckreduziervorrichtung ein Turbogenerator
benutzt wird, dem ein Wärmetauscher vorgeschaltet ist. Die Wärmeversorgung des Wärmetauschers
erfolgt durch mindestens ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das einen Gas-Verbrennungsmotor
und einen Generator enthält. Das BHKW wird mit dem Gas nach dem Turbogenerator betrieben.
Der Wärmetauscher wärmt das Gas vor, bevor es dem Turbogenerator zur Expansion zugeführt
wird. Sowohl das BHKW als auch der Turbogenerator erzeugen elektrische Energie, die
einem Stromnetz zugeführt wird.
[0004] Die Versorgung des Gasvorwärmers mit thermischer Energie erfolgt dabei mit konventionellen
Heizungsanlagen, d. h. mit brenngasbefeuerten Kesseln, wie sie auch - je nach Leistungsanforderung
- im industriellen, gewerblichen oder privaten Bereich Verwendung finden. Die
WO 94/11626 gibt keinen Hinweis für die Versorgung von Gasdruckregel- und Messanlagen mit elektrischer
Energie.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Vorwärmung eines Gases vor dessen Expansion in einer Gasdruckregel- und Messanlage
vorzuschlagen, mit der die Energieversorgung der Anlage verbessert wird.
[0006] Die Lösung erfolgt mit einer Vorrichtung zur Vorwärmung eines Gases vor dessen Expansion
in einer Gasdruckregel- und Messanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erwärmung eines in einer Leitung zu
einer Gasdruckregel- und Messanlage unter hohem Druck stehenden Gas mit einem Wärmetauscher,
einer anschließenden Druckreduziervorrichtung zu einer weiterführenden Leitung und
einer vom Gas aus der Leitung betriebenen Heizvorrichtung für den Wärmetauscher versehen.
Die Heizvorrichtung ist als gasbetriebene Brennstoffzelle ausgebildet, deren zusätzlich
zur thermischen Energie bereitgestellte elektrische Energie besonders vorteilhaft
angepasst ist an den Bedarf von Gasdruckregel- und Messanlagen und macht diese insbesondere
unabhängig von anderen elektrischen Versorgungseinrichtungen. Durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung lässt sich im Vergleich zu konventionellen Heizungsanlagen ohne Stromerzeugung
vorteilhaft Primärenergie sparen. Dies führt zu einer Verringerung der Emission von
CO
2. Ein solches Ergebnis ist besonders dann erreichbar, wenn bei wärmegeführtem, modulierendem
Betrieb abwechselnd hohe und niedrige Gasmengen durch die Gasdruckregel- und Messanlage
fließen, für die variable thermische Energiezufuhr benötigt wird, um das Gas, welches
beim Expansionsvorgang eine Temperaturerniedrigung durch den sogenannten Joule-Thomson-Effekt,
d. h. Temperaturerniedrigung bei Expansion, erfährt, auf höheres Temperaturniveau
anzuheben, so dass die Gastemperatur hinter nach Möglichkeit der vor der Druckreduziervorrichtung
entspricht.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind geschlossene Rohrsysteme
vorgesehen für die thermische Energiezufuhr von der Brennstoffzelle an den Wärmetauscher.
Die Wärme der Brennstoffzelle wird über ein geschlossenes Rohrsystem einem Wärmekreislauf
zugeführt, der einen Gasvorwärmer mit thermischer Energie versorgt. Das leitungsgebundene
Wärmeträgerrohrnetz besteht aus Rohren, Armaturen, Formstücken und weiteren Komponenten,
wie sie auch in der konventionellen Heiztechnik Verwendung finden. Weitere thermische
Komponenten sind u. a. Regelungs- und Steuerungseinrichtungen und Eigenschutzsicherungen.
Eventuell überschüssige thermische Energie kann anderweitig genutzt werden und beispielsweise
in ein Fernwärmesystem eingespeist werden.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Brennstoffzelle
so ausgelegt, dass sie den Wärmetauscher mindestens vollständig mit Wärme versorgt,
so dass mindestens der Bedarf der Gasdruckregel- und Messanlage an thermischer Energie
vollständig gedeckt ist. Die wärmeseitige Vorrichtung nach der Brennstoffzelle versorgt
über einen Primärwärmetauscher, welcher auch als Heat-Pipe-Wärmetauscher ausgeführt
sein kann, den Wärmekreislauf des Gasvorwärmers exakt mit der Wärme, welche zum Ausgleich
der Entspannungstemperaturerniedrigung nötig ist. Statt oder zusätzlich zum Heat-Pipe-Wärmetauscher
ist auch eine Nachverstromung der Abwärme möglich, wozu sich Stirling-Motoren oder
Dampfmotoren,- maschinen und- turbinen eignen.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Brennstoffzelle
so ausgelegt, dass die von ihr erzeugte elektrische Energie zur Eigenversorgung, zum
Betrieb der Gasdruckregel- und Messanlage nutzbar und in ein insbesondere öffentliches
Stromnetz einspeisbar ist. Unterschiedliche Mengen der von der Brennstoffzelle zur
Verfügung gestellten elektrischen Energie beruhen darauf, dass die Brennstoffzelle
im wärmegeführten Betrieb läuft. Die von der Brennstoffzelle zur Verfügung gestellte
thermische Energie variiert mit dem Gasdurchsatz durch die Gasdruckregel- und Messanlage.
Mit der von der Brennstoffzelle abgegebenen thermischen Energie korreliert die von
der Brennstoffzelle zur Verfügung gestellte elektrische Energie. Der Strombedarf der
Brennstoffzelle, sowie der Gasdruckregel- und Messanlage sind aber zumeist nahezu
konstant. Aus der Brennstoffzelle gewonnene elektrische Energie wird erfindungsgemäß
zunächst eingesetzt, um den Bedarf der Brennstoffzelle an elektrischer Energie zu
befriedigen. Erfindungsgemäß kann die Brennstoffzelle, die eine im Vergleich zur thermischen
Energie gleich große oder größere Menge elektrischer Energie erzeugt neben dem Wärmebedarf
zusätzlich den Strombedarf einer Gasdruckregel- und Messanlage decken und überschüssige
elektrische Energie dem Markt anbieten. Die dazu vorgesehenen elektrischen Komponenten
sind beispielsweise Gleichstromkreise, - sicherungen und -schalter, Wechselrichter
mit Sicherungen, Wechselstromkreise mit Transformator und Netzanschluss. Die stromseitige
Vorrichtung nach der Brennstoffzelle speist einen Gleichstromkreis, welcher mit Gleichstromverbrauchern
und dem Wechselrichter verbunden ist.
[0011] Über den Wechselrichter, der auch bidirektional ausgeführt sein kann, erfolgt die
Verbindung zum ggf. nötigen Transformator und zum Netzanschluss.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Steuervorrichtung
für die Brennstoffzelle vorgesehen. Wärmegeführter Betrieb bedeutet, dass aufgrund
der Druckverhältnisse eine voraussichtliche Temperaturerniedrigung über die Zeit aufgrund
der Gasentspannung abgeleitet wird. Die Brennstoffzelle ist entsprechend steuerbar,
um dem vorhergesehenen Verlauf der Temperaturerniedrigung die Wärmemenge zur Verfügung
zu stellen und die Temperaturerniedrigung nach Möglichkeit auszugleichen. Sollte die
Temperaturerniedrigung aufgrund der Druckverhältnisse so schnell vonstatten geht,
dass eine exakte Kompensation aufgrund der thermischen Trägheit nicht möglich ist,
ist es Ziel der Regelung, die Temperatur möglichst schnell wieder auf das alte Niveau
zu bringen.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Wärmetauscher
als Heat-Pipe für besonders effiziente Wärmeübertragung ausgeführt.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist Gas zum Betrieb
der Brennstoffzelle der Leitung vor der Odorierung entnehmbar. Die brennstoffseitige
Vorrichtung vor der Brennstoffzelle entnimmt entweder auf der Hochdruck- oder Niederdruckseite
der Leitung das Gas vor der Odorierung. Dadurch vereinfacht sich der Gasreinigungsschritt
vor der Brennstoffzelle erheblich. Erfolgte die Brennstoffentnahme nach der Odorierung,
wäre eine aufwändigere Gasaufbereitung notwendig.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gas zum Betrieb
der Brennstoffzelle entweder vor oder nach der Druckreduziervorrichtung entnehmbar.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind in der Gasdruckregel-
und Messanlage gleichzeitig ein Gleichstrom- und ein Wechselstromnetz vorgesehen.
[0017] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Brennstoffzelle
als Nieder-, Mittel- oder Hochtemperatur Brennstoffzelle ausgebildet.
[0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1: eine Vorrichtung zur Vorwärmung eines Gases in einer Gasdruckregel- und Messanlage
gemäß einem Stand der Technik, und
Fig. 2: eine Vorrichtung zur Vorwärmung eines Gases in einer Gasdruckregel- und Messanlage
gemäß der Erfindung.
[0019] Fig. 1: Eine Vorrichtung des Standes der Technik weist zur Erwärmung eines in einer
Leitung einer Gasdruckregel- und Messanlage unter hohem Druck stehenden Gas 1 einen
Wärmetauscher 2 auf, an den eine Druckreduziervorrichtung 3 anschließt zu einer weiterführende
Leitung 4. Das Gas wird aus Sicherheitsgründen nach der Druckreduziervorrichtung 3
in der weiterführenden Leitung zu 4 odoriert. Nach der Odorierung zweigt eine Nebenleitung
7 ab, die Gas aus der weiterführenden Leitung zu 4 in die Heizvorrichtung 5 für den
Wärmetauscher 2 speist. Die Heizvorrichtung 5 erzeugt keine elektrische Energie.
[0020] Fig. 2: Entsprechende Merkmale sind mit den Bezugszeichen aus Fig. 1 bezeichnet.
Eine Vorrichtung weist zur Erwärmung eines in einer Leitung einer Gasdruckregel- und
Messanlage unter hohem Druck stehenden Gas 1 einen Wärmetauscher 2 auf, an den eine
Druckreduziervorrichtung 3 anschließt zu einer weiterführende Leitung 4. Das Gas wird
aus Sicherheitsgründen nach der Druckreduziervorrichtung 3 in der weiterführenden
Leitung zu 4 odoriert. Vor der Odorierung zweigt eine Nebenleitung 7 ab, die Gas aus
der weiterführenden Leitung 4 in eine als gasgetriebene Brennstoffzelle 5 ausgebildete
Heizvorrichtung 5 für den Wärmetauscher 2 speist. Die Brennstoffzelle 5 erzeugt elektrische
Energie und gibt gegebenenfalls elektrische Energie in ein Stromnetz 6 ab.
1. Vorrichtung zur Erwärmung eines in einer Leitung zu einer Gasdruckregel- und Messanlage
unter hohem Druck stehenden Gas mit einer 1. Leitung, einem Wärmetauscher, einer anschließenden
Druckreduziervorrichtung für eine weiterführende Leitung und einer vom Gas aus der
1. Leitung betriebenen Heizvorrichtung für den Wärmetauscher, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung als gasbetriebene Brennstoffzelle ausgebildet ist und dass die
Vorrichtung eine 2. Leitung aufweist, die die 1. Leitung mit der Brennstoffzelle verbindet,
so dass Gas aus der 1. Leitung zum Betrieb der Brennstoffzelle verwendet werden kann.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass geschlossene Rohrsysteme vorgesehen sind für die thermische Energiezufuhr von der
Brennstoffzelle an den Wärmetauscher.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzelle so ausgelegt ist, dass sie den Wärmetauscher mindestens vollständig
mit Wärme versorgt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzelle so ausgelegt ist, dass für sie die von ihr erzeugte elektrische
Energie zur Eigenversorgung nutzbar ist.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Energie von der Brennstoffzelle zum Betrieb der Gasdruckregel- und Messanlage
nutzbar ist.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Energie der Brennstoffzelle in ein insbesondere öffentliches Stromnetz
eingespeist wird.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung für die Brennstoffzelle vorgesehen ist.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher als Heat-Pipe ausgeführt ist.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Gas zum Betrieb der Brennstoffzelle der Leitung vor der Odorierung entnehmbar ist.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas zum Betrieb der Brennstoffzelle vor oder nach der Druckreduziervorrichtung
entnehmbar ist.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gasdruckregel- und Messanlage gleichzeitig ein Gleichstrom- und ein Wechselstromnetz
vorgesehen sind.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzelle als Nieder-, Mittel- oder Hochtemperatur Brennstoffzelle ausgebildet
ist.
1. Device for preheating a gas under pressure in a gas pressure regulation and measuring
installation with a first conduit, a heat exchanger, a following pressure reduction
device for a continuing conduit and a heating device for the heat exchanger driven
by the gas from the first conduit, characterized in that the heating device is a gas driven fuel cell and that the device comprises a second
conduit communicating the first conduit to the fuel cell in order to make gas out
of the first conduit available for the operation of the fuel cell.
2. Device according to claim 1, characterized in that systems of closed tubes are provided for the supply of thermal energy from the fuel
cell to the heat exchanger.
3. Device according to claim 1, characterized in that the fuel cell is designed to feed the heat exchanger at least entirely with heat.
4. Device according to claim 1, characterized in that the fuel cell is designed to use the electrical energy produced by it for its own
supply.
5. Device according to claim 1, characterized in that electrical energy from the fuel cell is usable for the operation of the gas pressure
regulation and measuring installation.
6. Device according to claim 1, characterized in that electrical energy from the fuel cell is fed into a particularly public grid.
7. Device according to claim 1, characterized in that a control device is provided for the fuel cell.
8. Device according to claim 1, characterized in that the heat exchanger is designed as a heat-pipe.
9. Device according to claim 1, characterized in that gas for the operation of the fuel cell is disposable from the conduit before the
odoration.
10. Device according to claim 1, characterized in that gas for the operation of the fuel cell is disposable before or after the gas pressure
regulation installation.
11. Device according to claim 1, characterized in that a direct courant and an alternating courant grid is provided simultaneously in the
gas pressure regulation and measuring installation.
12. Device according to claim 1, characterized in that the fuel cell is designed as low, medium or high temperature fuel cell.
1. Dispositif de préchauffage d'un gaz sous pression dans une installation de régulation
et de mesure de la pression de gaz avec une première conduite, un échangeur de chaleur,
un dispositif de réduction de pression consécutif pour une conduite continuante et
d'un dispositif de chauffage pour l'échangeur de chaleur alimenté du gaz de la première
conduite, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage est conçu comme une pile à combustible à gaz et que le
dispositif comprend une deuzième conduite reliant la première conduite avec la pile
à combustible, de manière que le gaz de la première conduite peut servir pour le fonctionnement
de la pile à combustible.
2. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que des systèmes de tubulure fermées sont prévues pour l'alimentation d'énergie thermique
de la pile à combustible à l'échangeur de chaleur.
3. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que la pile à combustible est conçue telle qu'elle alimente au moins complètement l'échangeur
de chaleur avec chaleur.
4. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que la pile à combustible est conçue telle que l'énergie électrique crée par elle peut
servir pour l'alimentation d'elle-meme.
5. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que l'énergie électrique de la pile à combustible peut servir pour le fonctionnement
de l'installation de régulation et de mesure de la pression de gaz.
6. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que l'énergie électrique de la pile à combustible est introduite dans un réseau particulièrement
public.
7. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce qu'un dispositif de contrôle est prévu pour la pile à combustible.
8. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que l'échangeur de chaleur est conçu comme 'Heat-Pipe'.
9. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que du gaz peut etre pris de la conduite devant l'odeuration pour le fonctionnement de
la pile à combustible.
10. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que du gaz peut etre pris devant ou après l'installation de régulation de la pression
de gaz pour le fonctionnement de la pile à combustible.
11. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que dans l'installation de régulation et de mesure de la pression de gaz sont prevus
simultanement un réseau de courant continu et de courant alternatif.
12. Dispositif selon la revendication 1, caracterisé en ce que la pile à combustible est conçue comme pile à combustible à température basse, moyenne
ou élevée.

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