[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Büchsengeschoss für Jagdzwecke mit einem Mantel
aus einem bleifreien, weichzähen Werkstoff und einem mit dem Mantel verbundenen Kern
aus einem gegenüber dem Mantel weicheren Material.
[0002] Moderne Büchsengeschosse müssen verschiedenen jagdlichen Anforderungen genügen. Die
wichtigste dieser Anforderungen ist die Zielgenauigkeit, d.h., die Schusspräzision
aus verschiedenen Jagdwaffen. Weiterhin soll das Wild schnell und ohne große Qualen
getötet werden. Dazu ist eine gute Breiten- und Tiefenwirkung des Geschosses im Wildkörper
erforderlich. Um dieses Erfordernis zu erfüllen, muss das Geschoss im Wildkörper seinen
Querschnitt vergrößern und gleichzeitig wenig Masse durch seine Zerlegung verlieren.
Eine weitere Anforderung an moderne Büchsengeschosse ist eine Schnitthaar- und Schweißbildung
am Einschuss, um eine eventuelle Nachsuche auch ohne Ausschuss zu erleichtern. Da
sich der Einschuss aufgrund der Elastizität des Fells, der Haut und der darunterliegenden
Fettschicht häufig sehr schnell schließt, ist ein Ausschuss mit Schweißbildung auch
bei ungünstigem Schusswinkel wünschenswert.
[0003] Diesen Anforderungen kommen die auf die Firma Brenneke GmbH D-30851 Langenhagen,
zurückzuführenden und unter den Handelsnamen TUG (Torpedo-Universal-Geschoss) und
TIG (Torpedo-Ideal-Geschoss) weltweit bekannten Büchsengeschosse sehr nahe. Bei diesen
Geschossen handelt es sich um Teilmantelgeschosse mit einem Mantel aus nickelplattiertem
Flussstahl, der formschlüssig zwei Bleikerne aufnimmt, einen vorderen, weicheren Bleikern
und einen hinteren, härteren Bleikern. Ihren Namen erhielten diese Geschosse aufgrund
ihres torpedoheckförmig ausgebildeten Bodens. Diese Bodenform hat innenballistische
Vorteile. Der Zweikernaufbau der oben genannten Brenneke-Büchsengeschosse sorgt für
eine optimale Energieabgabe im Ziel mit sicherer Breiten- und Tiefenwirkung. Das geschieht
durch die schnell auftretende Deformation des vorderen, weichen Bleikerns, die durch
den hinteren, härteren Bleikern in Verbindung mit der zunehmenden Stärke des Geschossmantels
sowie einer Einschnürung im Heckbereich abgebremst wird. Im Wildkörper zerlegen sich
diese Geschosse teilweise. Dennoch führt der hintere, harte Bleikern in den meisten
Fällen zum gewünschten Ausschuss.
[0004] Charakteristisch für die TIG- und TUG-Geschosse ist ein im Bereich des Geschosskopfes
ausgebildeter Scharfrand, der in den meisten Fällen am Anschuss Schnitthaar und Schweiß
liefert.
[0005] Ein weiteres Teilmantelgeschoss mit zweiteiligem Kern ist in EP 0 225 532 A1 beschrieben.
Der hintere Kern besteht aus Blei und ist teilweise von einem Innenmantel umgeben.
Er wird zusammen mit dem Innenmantel durch eine radiale Eindrückung des Außenmantels
an letzterem festgehalten. Der hintere Kern besteht aus Blei, wobei der vordere Kern
neben Blei auch aus einem bleifreien Material wie z. B. Zink, Zinn und Kupfer bestehen
kann, um eine Verunreinigung des Wildbrets durch Blei zu verhindern. Über das Material
des Außenmantels ist nichts ausgesagt. Der Verbund zwischen den Kernen und dem Außenmantel
bzw. Innenmantel ist durch Formschluss realisiert. Das Geschoss ist weiterhin durch
eine Hohlspitze charakterisiert, welche das Aufpilzen beschleunigen soll.
[0006] Beim Auftreffen auf ein Ziel weitet sich zunächst die Spitze radial nach außen auf
und klappt dann nach hinten. Der vordere Bereich des hinteren Bleikerns wird dabei
stark gestaucht, wodurch sich der Kern zusammen mit dem Innenmantel radial stark aufweitet.
Dadurch entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem hinteren Kern, dem Innenmantel
und dem Außenmantel. Der hintere Kern bleibt somit fest mit dem aufgepilzten Außenmantel
verbunden. Bei der Aufpilzung des Außenmantels bildet die radiale Eindrückung aufgrund
eines erhöhten Widerstandsmoments eine Barriere für die weitere Aufpilzung.
[0007] Dieses Büchsengeschoss besitzt keinen Scharfrand, so dass es am Anschuss weder Schnitthaar
noch Schweiß liefert. Des weiteren zerlegt sich dieses Geschoss zumindest durch Ablösung
des vorderen Kerns teilweise im Wildkörper, so dass seine Masse reduziert wird und
ein Ausschuss, zumindest bei ungünstigem Sitz des Schusses nicht gewährleistet ist.
[0008] In DE 38 40 165 A1, die eine Grundlage für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet,
ist ein bleifreies Büchsengeschoss beschrieben. Es handelt sich hier ebenfalls um
ein Teilmantelgeschoss. Der Mantel besteht aus Tombak oder Flussstahl. Er kann hinten,
also am Boden geschlossen oder aber als Rohrstutzen auf dem Geschosskern sitzen. Die
Verbindung zwischen Mantel und Geschosskern erfolgt durch eine stoffschlüssige Verbindung,
z. B. durch Löten oder aber durch Einbringen einer Sicke in den Außenmantel, die in
den Geschosskern eingedrückt wird. Der Vorderrand des Mantels überragt den Geschosskern
radial und kann als Scharfrand ausgebildet sein.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Büchsengeschoss für Jagdzwecke mit Bleikern und
Teilmantel zur Verfügung zu stellen, welches eine nachhaltige Schnitthaar- und Schweißbildung
am Einschuss liefert, im Wildkörper unter wesentlicher Querschnittsvergrößerung kontrolliert
aufpilzt, sich dabei nur geringfügig zerlegt und ein hohes Restgewicht (90% und mehr)
aufweist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Büchsengeschoss gelöst, das die Merkmale
des Anspruchs 1 aufweist.
[0011] Beim Auftreffen auf einen Wildkörper bewirkt die Hohlspitze eine schnelle Einleitung
der Deformation des Büchsengeschosses an der Geschossspitze beginnend. Dabei wirkt
die im Bereich des Scharfrandes innenseitig in die Wandstärke des Mantels eingreifende,
mit dem weicheren Kernmaterial gefüllte Rille als Stoßdämpfer, in dem sie den auf
das Geschoss bei seinem Auftreffen auf den Wildkörper resultierenden starken axialen
Schlag dämpft, so dass die Geschossspitze nicht schlagartig aufreißt, sondern kontrolliert
aufpilzt. Dabei rollen sich alle entstehenden Geschossfahnen im wesentlichen gleichmäßig
auf, wobei der Geschosskern aufgrund der stoffschlüssigen Verbindung mit dem Geschossmantel
ebenfalls aufreißt. Der Geschosskern löst sich, anders als bei herkömmlichen Büchsengeschossen,
also im wesentlichen nicht vom Mantel, so dass die Geschosseinheit auch im Wildkörper
im wesentlichen erhalten bleibt. Maximal 10 % des Geschosses lösen sich als Splitter.
[0012] Da sich die Geschossfahnen im wesentlichen gleichmäßig aufrollen, das Geschoss sich
also im Zielmedium im wesentlichen gleichmäßig deformiert, wird verhindert, dass es
unkalkulierbar die Richtung im Wildkörper wechselt.
[0013] Da die Geschossmasse im wesentlichen erhalten bleibt, hat das Geschoss eine hohe
Tiefenwirkung im Wildkörper und es ist bei normal sitzenden Schüssen immer mit einem
Ausschuss zu rechnen.
[0014] Der Übergang von der Geschossspitze zum Scharfrand ist bei Büchsengeschossen im wesentlichen
rechtwinklig, d.h. sehr scharfkantig ausgebildet. An dieser Stelle besteht somit immer
Gefahr des Abbrechens der sich aufrollenden Geschossfahnen, was nach dem Stand der
Technik dazu führt, dass der Scharfrand immer nur relativ schwach ausgebildet ist.
Aufgrund der bei dem erfindungsgemäßen Geschoss im Bereich des Scharfrandes innenseitig
vorgesehenen Rille und deren schon beschriebener Stoßdämpferwirkung kann der Scharfrand
bei dem erfindungsgemäßen Geschoss stärker ausgeprägt werden als das nach dem Stand
der Technik möglich ist. Das erfindungsgemäße Büchsengeschoss erzeugt daher am Anschuss
kreisrunde Löcher, die in aller Regel ein Verschließen des Einschusses verhindern
und für eine ausreichende Schnitthaarerzeugung sorgen.
[0015] Durch den möglichen Einsatz einer bleifreien Wismutlegierung, die annähernd die gleiche
spezifische Dichte wie Blei aufweist, als Geschosskern, kann ein völlig bleifreies
Büchsengeschoss hergestellt werden, ohne die optimale Geschosslänge zum Geschossgewicht
eines jeweiligen Kaliberbereichs verlassen zu müssen.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im mittleren Bereich des Mantels des
Heckteils eine umlaufende Crimprille vorgesehen. Diese dient der Kaltverfestigung
des im Vergleich mit dem Stand der Technik ohnehin starken Mantels. Diese Ausbildung
bewirkt zusammen mit der stoffschlüssigen Verbindung zwischen Mantel und Kern, dass
ein Aufpilzen des Geschosses über die Crimprille hinaus nicht erfolgen kann. Zu dieser
Wirkung trägt die kontinuierliche Vergrößerung der Mantelstärke im Bereich zwischen
dem Scharfrand und der Crimprille bei.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform des Büchsengeschosses weist dessen Außendurchmesser
im Bereich zwischen dem Boden und der Crimprille Zugkaliber auf, während sich sein
Außendurchmesser in dem Bereich zwischen der Crimprille und dem Scharfrand leicht
derart verjüngt, dass der Scharfrand bei Schussauslösung nicht in die Züge eines Büchsenlaufs
eintritt. Trotz dieser Ausbildung hat der als Geschossführungsteil im Lauf dienende
zylindrische Abschnitt des Geschosses zwischen Boden und Crimprille eine ausreichende
Länge und es wird zugleich verhindert, dass der Scharfrand beim Passieren des Laufes
beschädigt wird.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung ist der Boden des Geschosses besonders starkwandig
ausgeführt. Seine Stärke ist wesentlich größer als die Wandstärke des ohnehin schon
dickwandigen Geschossmantels im Heckbereich. Dieser starkwandige Geschossboden soll
negative Einwirkungen der sich bei Schussentwicklung bildenden Treibgase auf den Geschosskern
verhindern bzw. mindern sowie im Zielmedium die Formstabilität im Führungsteil des
Geschosses unterstützen.
[0019] Es ist von Vorteil für die Innenballistik, wenn das Büchsengeschoss einen kegelförmigen
Boden besitzt, wie das von den eingangs beschriebenen TIG- und TUG-Geschossen bekannt
ist.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Figur der dazugehörigen Zeichnung zeigt ein Büchsengeschoss in einer Seitenansicht,
wobei die rechte Zeichnungshälfte geschnitten dargestellt ist.
[0021] Das erfindungsgemäße Büchsengeschoss 1 ist als Teilmantelgeschoss ausgeführt. Es
besitzt einen Mantel 2 aus Tombak und einen Kern 3 aus Blei. Anstelle von Blei kann
auch ein bleifreie Wismutlegierung eigesetzt werden, wenn ein bleifreies Geschoss
angestrebt wird.
[0022] Das Büchsengeschoss 1 ist zum Zwecke der nachstehenden Erläuterungen in einen Geschosskopf
4 und in ein Heckteil 5 untergliedert, wobei der Geschosskopf 4 zwischen der Geschossspitze
6 und einem Scharfrand 7 und das Heckteil 5 zwischen diesem Scharfrand 7 und dem Geschossboden
8 ausgebildet ist. Die Geschossspitze 6 ist als Hohlspitze ausgeführt.
[0023] Der Mantel 2 des Büchsengeschosses 1 beginnt an der Geschossspitze 6 sehr dünnwandig
und nimmt bis zum Scharfrand 7 in der Stärke zu. Die Wandstärke a beträgt an der Geschossspitze
6 etwa 0,2 - 0,3 mm und angrenzend an den Scharfrand ist die Wandstärke b etwa 0,7
- 0,9 mm je nach Kaliberdurchmesser. Der Geschosskopf 4 verjüngt sich zur Hohlspitze
6 hin konkav.
[0024] Am unteren Ende des Geschosskopfes 4 geht das Büchsengeschoss 1 in einem Scharfrand
7 in das Heckteil 5 über. Von dieser Übergangsstelle vergrößert sich die Wandstärke
des Mantels 2 kontinuierlich, und zwar bis zu einer Crimprille 9, die etwa im mittleren
Bereich des Heckteils 5 umlaufend eingedrückt ist. Am Rand dieser Crimprille 9 beträgt
die Wandstärke c des Mantels 2 ca. 1,8 mm. Zum Boden 8 hin verringert sich die Wandstärke
hinter der Crimprille 9 aus herstellungstechnischen Gründen wieder. Der Boden 8 selbst
ist sehr starkwandig ausgeführt. Er hat an seiner dicksten Stelle eine Wandstärke
d von ca. 3 mm und ist wie bei den TIG- und TUG-Geschossen torpedoförmig ausgeführt,
um die Innenballistik noch zu verbessern.
[0025] An der Übergangsstelle vom Geschosskopf 4 zum Heckteil 5 ist auf der Innenseite des
Mantels 2 eine umlaufende, im Querschnitt gerundete Rille 10 vorgesehen, die mit dem
Kernmaterial gefüllt ist. Die Rille 10 wirkt an dieser Stelle beim Auftreffen des
Büchsengeschosses 1 auf einen Wildkörper wie ein Stoßdämpfer, was weiter unten noch
näher erläutert wird. Die stoßdämpfende Rille 10 ermöglicht es, den Scharfrand 7 besonders
stark, d.h. mit relativ großer radialer Erstreckung auszubilden. Sein Überstand vom
Fuß der Geschossspitze 4 beträgt etwa 0,5 mm.
[0026] Der Geschosskern 3 ist mit dem Mantel 2 dauerhaft mechanisch verbunden, in dem diese
beiden Komponenten miteinander verlötet werden. Dazu dient eine Zinnlegierung 11,
die bei der Herstellung des Büchsengeschosses 1 vor Beginn des Ziehvorganges zwischen
dem Bleikern 3 und dem Tombakmantel 2 in Pastenform eingebracht wird. Der Stoffschluss
zwischen Geschosskern 3 und Mantel 2 erfolgt dann durch eine Wärmebehandlung des Büchsengeschosses
1.
[0027] Aufgrund des geschilderten konstruktiven Aufbaues des Büchsengeschosses 1 wird erreicht,
dass seine Deformation beim Auftreffen auf ein Wildkörper von der Geschossspitze 6
her eingeleitet wird, in dem der Geschossmantel 2 bis zum Scharfrand 7, bei härteren
Zielmedien, wie z. B. Knochen, maximal bis zur Crimprille 9 aufreißt, wobei der Geschosskern
3 durch die mechanisch dauerhafte Verbindung mit dem Geschossmantel 2 ebenfalls aufgerissen
wird. Dabei rollen sich alle entstehenden Geschossfahnen relativ gleichmäßig auf,
ohne dass im wesentlichen Maße Bruchstücke abgerissen werden. Diese Aufpilzung ergibt
eine bis zu 2,7-fache Querschnittsvergrößerung des Büchsengeschosses. Insgesamt neigen
weniger als 10 % des ursprünglichen Gewichts des Büchsengeschosses 1 beim Auftreffen
auf ein Zielmedium zur Splitterabgabe. Das Büchsengeschoss hat daher im Wildkörper
ein sehr grosses Restgewicht, so dass trotz der Querschnittsvergrösserung normalerweise
immer mit einem Ausschuss zu rechnen ist. Der ausgeprägte Scharfrand 7 sorgt neben
einer Schnitthaarbildung für eine nachhaltige Schweißbildung am Anschuss.
1. Büchsengeschoss für Jagdzwecke mit einem Mantel (2) aus einem bleifreien, weichzähen
Werkstoff, wie z. B. Tombak, Kupfer oder Messing und einem stoffschlüssig mit dem
Mantel (2) verbundenen Kern (3) aus einem gegenüber dem Mantel (2) weicheren Material,
wie z. B. Blei, eine Blei/Zinnlegierung oder eine bleifreie Wismutlegierung, dadurch gekennzeichnet, daß das Büchsengeschoss (1) einen dünnmantligen Geschosskopf (4) besitzt und an der Übergangsstelle
des Mantels (2) vom Geschosskopf (4) zu einem wesentlich dickmantligeren Heckteil
(5) außenseitig ein stark ausgeprägter Scharfrand (7) und innenseitig eine umlaufende,
in die Wandstärke des Mantels (2) an dieser Stelle eingreifende, mit dem Kernmaterial
ausgefüllte Rille (10) angeordnet sind.
2. Büchsengeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im mittleren Bereich des dickmantligen Heckteils (5) im Mantel (2) außenseitig eine
umlaufende Crimprille (9) vorgesehen ist.
3. Büchsengeschoss nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Mantels (2) im Bereich zwischen der Rille (10) und der Crimprille
(9) kontinuierlich zunimmt.
4. Büchsengeschoss nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sein Außendurchmesser im Bereich zwischen dem Boden (8) und der Crimprille (9) dem
Zugkaliber entspricht und sich im Bereich zwischen der Crimprille (9) und dem Scharfrand
(7) leicht verjüngt, so dass der Scharfrand (7) nicht in die Züge eines Flintenlaufes
eintreten kann.
5. Büchsengeschoss nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Bodens (8) wesentlich stärker als die Wandstärke des Mantels (2)
im Heckteil (5) ist.
6. Büchsengeschoss nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (8) kegelförmig ausgeführt ist.
1. Rifle bullet for hunting-purposes, with a jacket (2) made of a lead-free ductile material
such as, for example, tombac, copper or brass, and with a core (3) connected to the
jacket (2) by adhesive force and made of a softer material than that of the jacket
(2), such as, for example, lead, a lead/tin alloy or a lead-free bismuth alloy, characterised in that the rifle bullet (1) has a thin-jacketed bullet head (4), and at the transition-point
of the jacket (2) from the bullet head (4) to an appreciably thick-jacketed tail part
(5) there are arranged, on the outside, a strongly pronounced sharp edge (7) and,
on the inside, a circumferential groove (10) intruding upon the wall thickness of
the jacket (2) at this point and filled out with the material of the core.
2. Rifle bullet according to Claim 1, characterised in that in the central region of the thick-jacketed tail part (5) a circumferential cannelure
(9) is provided in the jacket (2) on the outside.
3. Rifle bullet according to Claim 1 or Claim 2; characterised in that the wall thickness of the jacket (2) increases continuously in the region between
the groove (10) and the cannelure (9).
4. Rifle bullet according to one of the preceding claims, characterised in that its outside diameter in the region between the base (8) and the cannelure (9) corresponds
to the groove diameter and diminishes slightly in the region between the cannelure
(9) and the sharp edge (7), so that the sharp edge (7) cannot enter the rifling of
a shotgun barrel.
5. Rifle bullet according to one of the preceding claims, characterised in that the wall thickness of the base (8) is appreciably greater than the wall thickness
of the jacket (2) in the tail part (5).
6. Rifle bullet according to one of the preceding claims, characterised in that the base (8) is of conical construction.
1. Balle de carabine destinée à la chasse comprenant une chemise (2) en une matière souple
et tenace sans plomb, par exemple en Tombak, en cuivre ou en laiton, et un noyau (3),
qui est en une matière tendre en comparaison à celle de la chemise (2), par exemple
en plomb, en un alliage de plomb et d'étain ou en un alliage de bismuth sans plomb,
noyau qui est relié à la chemise (2) par une liaison de matière, caractérisée en ce que la balle de carabine (1) possède une tête (4), dont la chemise présente une faible
épaisseur et en ce que, côté face externe, un bord tranchant (7) très prononcé et, côté face interne, une
rainure (10) périphérique, qui est remplie de la matière du noyau et qui s'accroche,
à ce niveau, dans l'épaisseur de paroi de la chemise (2), sont disposés à la transition
entre la chemise (2) de la tête de balle (4) et une partie arrière (5), dont la chemise
présente une épaisseur plus forte.
2. Balle de carabine suivant la revendication 1, caractérisée en ce qu' une rainure de sertissage périphérique (9) est prévue dans la chemise, côté face
externe, au niveau de la zone centrale de la partie arrière, dont l'épaisseur est
plus forte.
3. Balle de carabine suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'épaisseur de paroi de la chemise (2) augmente continuellement dans la zone entre
la rainure (10) et la rainure de sertissage (9).
4. Balle de carabine suivant une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le diamètre extérieur de celle-ci correspond au calibre de rayure dans la zone entre
le fond (8) et la rainure de sertissage (9) et en ce qu'il diminue légèrement dans la zone entre la rainure de sertissage (9) et le bord tranchant
(7), de manière que celui-ci ne puisse pas entrer dans les rayures du canon d'une
carabine.
5. Balle de carabine suivant une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur de paroi du fond (8) est bien plus forte que l'épaisseur de paroi de
la chemise (2) au niveau de la partie arrière (5).
6. Balle de carabine suivant une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le fond (8) est conçu conique.