| (19) |
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(11) |
EP 1 570 554 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.09.2006 Patentblatt 2006/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/014160 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/055948 (01.07.2004 Gazette 2004/27) |
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| (54) |
KOAXIALE STECKVERBINDUNG
COAXIAL PLUG-AND-SOCKET CONNECTION
LIAISON COAXIALE PAR ENFICHAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.12.2002 DE 10258689
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
| (73) |
Patentinhaber: THÖRNER, Wolfgang B. |
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D-45149 Essen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- THÖRNER, Wolfgang, B.
45149 Essen (DE)
- REICH, Fritz-J.
44799 Bochum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Isfort, Olaf |
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Schneiders & Behrendt,
Huestrasse 23 44787 Bochum 44787 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 049 206 US-A- 4 300 338 US-A- 5 564 942
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WO-A-00/70717 US-A- 5 376 022
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Buchse für eine koaxiale elektrische Steckverbindung,
mit einer Innenkontaktöffnung, einem darin angeordneten Innenkontaktelement und mit
einem die Innenkontaktöffnung umgebenden, kreiszylindrisch ausgebildeten Außenstecker
aus elektrisch isolierendem Material, welcher ein Außenkontaktelement aufweist.
[0002] Des weiteren betrifft die Erfindung einen elektrischen Verbindungsstecker mit einem
Steckerkörper, an dem ein elektrisch isolierendes Trägerelement für einen Innenkontaktstift
befestigt ist, und mit einem von dem Innenkontaktstift in Bezug auf die Längsachse
des Steckers radial beabstandeten Außenkontaktelement.
[0003] Derartige koaxiale Steckverbinder sind unter der Bezeichnung "Cinch-Stecker" oder
auch "RCA-Stecker" bekannt und dienen zur Herstellung einer lösbaren Kabelverbindung
zwischen Geräten der Unterhaltungselektronik zum Zwecke der asymmetrischen Übertragung
eines Audiosignals oder eines Videosignals. Herkömmliche RCA-Stecker weisen üblicherweise
einen hohlzylindrisch ausgebildeten, koaxial zu dem Innenkontaktstift angeordneten
Außenkontakt auf. Dieser Außenkontakt besteht in der Regel aus einem ringförmigen
Metallstreifen, welcher in axialer Richtung verlaufende Schlitze aufweist. Mittels
dieses geschlitzten Metallstreifens rastet der Stecker an dem ebenfalls kreiszylindrisch
ausgebildeten Außenstecker einer zugehörigen Cinch- oder RCA-Buchse ein. Zur Herstellung
einer kraftschlüssigen Verbindung des Steckers mit der Buchse werden bei derartigen
RCA-Steckverbindungen die federelastischen Eigenschaften des geschlitzten Metallstreifens
des Außenkontakts ausgenutzt.
[0004] Aus der EP 1 049 206 A2 ist eine Buchse für eine koaxiale elektrische Steckverbindung
bekannt, welche ein kreiszylindrisch ausgebildetes Außenkontaktelement aufweist. An
der Innenseite des Außenkontaktelementes ist ein federelastischer Kontaktdraht angebracht,
dessen Verlauf an der Innenseite des Außenkontaktelementes helixförmig sein kann.
Durch den Kontaktdraht wird die Einsteck- und Auszugskraft bei der Verbindung der
vorbekannten Buchse mit einem entsprechenden Stecker bestimmt.
[0005] Eine Einbaubuchse für eine koaxiale elektrische Steckverbindung ist des Weiteren
aus der JP 08-306443 A bekannt. Bei dieser Buchse ist ebenfalls das Außenkontaktelement
insgesamt kreiszylindrisch ausgebildet, wobei auf der Außenseite des Außenkontaktelementes
Erhebungen vorgesehen sind, die auf der Außenseite des Außenkontaktelementes kreisringförmig
oder nach Art einer unterbrochenen Schraubenlinie verlaufen. Durch diese Erhebungen
sollen die Kontakteigenschaften des Außenkontaktelementes der Buchse mit dem entsprechenden
Außenkontaktelement eines zugehörigen Steckers verbessert werden.
[0006] Eine weitere Buchse zur Aufnahme eines Koaxialsteckers ist aus der
DE 199 08 469 A1 bekannt. Der in die vorbekannte Buchse einzusteckende Stecker weist eine umlaufende Nut auf, so dass es zu einem Verrasten des Steckers
in der Buchse kommt.
[0007] Ferner ist aus der DE 199 27 713 C1 ein Mehrfachkuppler für koaxiale geschirmte Buchsen
bekannte, welcher für den Einsatz in der Hochfrequenztechnik bestimmt ist. Bei dem
vorbekannten Kuppler ist eine Spanneinrichtung vorgesehen, die dazu dient, die Kontaktierung
bewirkende Klemmkräfte zwischen federnden Kontaktelementen der Stecker und den dazu
korrespondierenden Außenkontaktelementen der zu kontaktierenden Buchsen aufzubringen.
[0008] Es ist bekannt, dass Steckverbindungen der vorbeschriebenen Art suboptimale Eigenschaften
im Hinblick auf die Qualität der Übertragung von Audio- und Videosignalen haben. Die
koaxiale Anordnung aus Innenkontaktstift und Außenkontakt bestimmt wesentlich die
Impedanz bei üblichen Steckverbindungen. Dabei ist vor allem problematisch, dass die
Impedanz des Steckers in keiner Weise an den Wellenwiderstand des verwendeten Kabels
angepaßt ist, so dass es zu Reflektionen des übertragenen Signals an der Verbindungsstelle
kommt. Besonders relevant wird dieses Problem, wenn über die Steckverbindung digitale
Audio- oder Videosignale mit einer hohen Datenrate übertragen werden. Es kann in diesem
Fall aufgrund von nichtlinearen Signalverzerrungen zu Bitfehlern und erheblichen Datenverlusten
kommen, so dass die Qualität der Wiedergabe der über die Steckverbindung übertragenen
Audio- oder Videosignale stark herabgesetzt ist. Nachteiligerweise kommt es aber bereits
bei der Übertragung von analogen Audio- und Videosignalen zu linearen Verzerrungen,
welche sich spürbar auf die Qualität der Wiedergabe auswirken. Desweiteren ist bekannt,
dass sich durch den Stromfluss über den Innenkontaktstift in dem kreiszylindrischen
Metallstreifen des Außenkontaktes induzierte Wirbelströme bilden können, die in schwer
vorhersehbarer Weise mit dem Signal interferieren und so die Signalübertragung beeinträchtigen.
[0009] Die US 4,300,338 beschreibt ein Herstellungsverfahren für ein koaxiales Kabel. Die
Abschirmung des vorbekannten Kabels besteht aus streifenförmigen Leiterelementen unterschiedlicher
Breite, die gegensinnig um den Innenleiter und das Dielektrikum herum helixförmig
gewickelt sind. Hierdurch entsteht ein Koaxialkabel mit unvollständiger Abschirmung.
Daraus resultiert ein das Kabel umgebendes Streufeld, dessen Parameter durch die Geometrie
der unvollständigen Abschirmung vorgegeben sind.
[0010] Aus der EP 1 049 206 A2 ist eine Buchse für eine koaxiale Steckverbindung vorbekannt.
Diese Buchse weist einen kreiszylindrisch ausgebildeten, hülsenförmigen Außenstecker
auf, der aus elektrisch isolierendem Material besteht. Im Inneren des Außensteckers
ist ein Kontaktelement mit einem federnden, elektrisch leitenden Draht angeordnet.
[0011] Aus der WO 00/70717 ist ein RCA-Stecker bekannt, welcher es ermöglicht, eine Steckverbindung
mit einer üblichen RCA-Buchse herzustellen, wobei die zuvor skizzierten Nachteile
zum Teil vermieden werden.
[0012] Der vorbekannte RCA-Stecker weist statt des üblichen geschlitzten Metallstreifens
ein axial ausgerichteten, stiftförmig ausgebildetes Außenkontaktelement auf, welches
relativ zu dem Innenkontaktstift mittels eines Trägerelements aus Plastikmaterial
in einer für die Herstellung des elektrischen Kontakts erforderlichen Funktionsstellung
festgelegt wird. Zur Halterung des Steckers an der zugehörigen Buchse ist an das Trägerelement
ein ebenfalls aus Plastikmaterial bestehender Kragenabschnitt angeformt, welcher an
dem kreiszylindrischen Außenkontakt der Buchse einrastet. Der stiftförmige Außenkontakt
ist in das Plastikmaterial des Kragenabschnitts eingebettet, so dass der Kontaktstift
beim Einstecken des Steckers in die Buchse von außen gegen den Außenkontakt der Buchse
gepreßt wird. Der stiftförmige Außenkontakt ist bei dem vorbekannten RCA-Stecker in
seinem Kontaktbereich zylinderförmig oder auch kugel- oder ellipsoidförmig ausgebildet.
[0013] Zwar ist das Impedanzverhalten des aus der genannten Druckschrift bekannten RCA-Steckers
deutlich anders als bei den oben beschriebenen herkömmlichen RCA-Steckern, was insbesondere
auf den Verzicht auf den bisher üblichen koaxial zu dem Innenkontaktstift angeordneten
Metallstreifen als Massekontakt zurückzuführen ist. Bei der Herstellung einer elektrischen
Steckverbindung mit einem RCA-Stecker dieser Art besteht jedoch das Problem, dass
auf Seiten der Buchse, in die der Stecker eingesteckt wird, nach wie vor die oben
beschriebenen negativen Eigenschaften gegeben sind. Die Innenkontaktöffnung, in der
sich der Innenkontaktstift des in die Buchse eingesteckten Steckers befindet, ist
bei einer herkömmlichen RCA-Buchse nämlich vollständig von dem das Außenkontaktelement
bildenden, metallischen Körper des Außensteckers der Buchse umgeben. Der kreiszylindrische
Metallmantel des Außensteckers bestimmt wesentlich die nicht unerhebliche Kapazität
der Steckverbindung. Außerdem können in dem metallischen Mantel des Außensteckers
die oben beschriebenen Wirbelströme induziert werden, die sich negativ auf die Signalübertragung
auswirken.
[0014] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabenstellung zugrunde,
eine koaxiale Steckverbindung bereit zu stellen, bei der die beschriebenen Nachteile
und Probleme soweit wie möglich vermieden werden. Insbesondere soll durch die Erfindung
eine Buchse für eine koaxiale elektrische Steckverbindung geschaffen werden, welche
einen im Hinblick auf die Signalübertragung zwischen Geräten der Unterhaltungselektronik
verbessertes Impedanzverhalten aufweist und bei welcher insbesondere das Auftreten
von Wirbelströmen auf dem Außenkontaktelement vermieden wird.
[0015] Diese Aufgabenstellung wird ausgehend von einer Buchse der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass das Außenkontaktelement des Außensteckers in seinem Kontaktbereich
als Kontaktstreifen ausgebildet ist, dessen Verlauf auf der Außenfläche des Außensteckers
eine kreiszylindrische Schraubenlinie bildet.
[0016] Gemäß der Erfindung wird der bei herkömmlichen RCA-Steckern übliche kreiszylindrisch
ausgebildete Metallmantel durch den aus elektrisch isolierendem Material bestehenden
Außenstecker ersetzt. Zur Herstellung des elektrischen Kontakts mit dem Außenkontaktelement
eines Steckers dient der schraubenlinienförmige Kontaktstreifen der erfindungsgemäßen
Buchse, welcher auf der Außenfläche des Außensteckers angeordnet ist. Auf diese Weise
wird die Fläche des koaxial zu der Innenkontaktöffnung der Buchse angeordneten Außenkontaktelements
minimiert, was zu einer deutlichen Reduzierung der Kapazität führt. Dadurch dass das
Außenkontaktelement schraubenlinienförmig ausgebildet ist, ist eine Kontaktierung
überall auf dem Außenumfang des Außensteckers möglich, wodurch sichergestellt ist,
dass die Buchse zusammen mit herkömmlichen RCA-Steckern verwendet werden kann. Die
erfindungsgemäße Ausbildung des Außenkontaktelements verhindert jedoch, dass sich
in diesem Wirbelströme bilden können, da das Außenkontaktelement - anders als bei
herkömmlichen RCA-Buchsen - keinen die Innenkontaktöffnung umgebenden zusammenhängenden
flächigen Metallkörper bildet.
[0017] Eine besonders einfache und kostengünstige Herstellbarkeit der erfindungsgemäßen
Buchse ergibt sich dadurch, dass diese einen aus elektrisch isolierendem Material
bestehenden Grundkörper aufweist, der mit dem Außenstecker einstückig ausgebildet
ist, wobei das Außenkontaktelement als metallisches Stanzbiegeteil in den Grundkörper
eingebettet ist. Auf diese Weise kann die Buchse problemlos entweder als Kabelbuchse
oder als Buchse für den Gehäuseeinbau hergestellt werden.
[0018] Zweckmäßigerweise wird bei der erfindungsgemäßen Buchse der Kontaktstreifen des Außenkontaktelements
in eine an der Außenseite des Außensteckers angebrachte schraubenförmige Nut eingelegt.
Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das Außenkontaktelement sicher an dem Außenstecker
fixiert ist, auch wenn beim Einstecken eines Steckers in die Buchse in axialer Richtung
Kräfte auf den Kontaktstreifen des Außenkontaktelements einwirken.
[0019] Es ist des weiteren vorteilhaft für die einfache und kostengünstige Herstellung der
erfindungsgemäßen Buchse, wenn das Innenkontaktelement in einen Trägerkörper aus elektrisch
isolierendem Material eingebettet ist, welcher in eine entsprechende Bohrung des Grundkörpers
axial einsetzbar ist. Der Trägerkörper, der demgemäß zusammen mit dem Innenkontaktelement
das Innenleben der Buchse bildet, kann beispielsweise von hinten in den Grundkörper
der Buchse eingesetzt werden, ohne dass der am vorderen Ende der Buchse angeordnete
Außenstecker demontiert werden muß.
[0020] Besonders sinnvoll ist es, wenn bei der erfindungsgemäßen Buchse die Ganghöhe der
Schraubenlinie im wesentlichen der Länge des Außensteckers entspricht. Dadurch dass
demgemäß eine Kontaktierung des Außenkontaktelements auf der Außenfläche des Außensteckers
in Umfangsrichtung an jeder beliebigen Stelle möglich ist und dass die Gesamtfläche
des aus elektrisch leitendem Material bestehenden Kontaktstreifens minimiert wird,
ist dafür gesorgt, dass die Kapazität der Buchse so gering wie möglich ist und dass
die Buchse außerdem zu jedem im Handel erhältlichen RCA-Stecker kompatibel ist.
[0021] Es ist zweckmäßig, bei der erfindungsgemäßen Buchse das Innenkontaktelement und/oder
das Außenkontaktelement aus hoch leitfähigem Elektrolyt-Kupfer herzustellen. Dadurch
ergibt sich eine besonders rauscharme Verbindung, und Signalverluste werden minimiert.
[0022] Besonders zweckmäßig ist es, das elektrisch isolierende Material des Außensteckers
einzufärben, da sich bei Geräten der Unterhaltungselektronik eine bestimmte Farbkodierung
für die Zuordnung der Anschlüsse durchgesetzt hat. So ist es beispielsweise üblich,
die Farben rot und weiß bei stereophonen Audiosignalen für den rechten bzw. linken
Kanal zu verwenden. Die Farbe gelb bezeichnet einen Videoanschluss.
[0023] Ferner ist es bei der erfindungsgemäßen Buchse sinnvoll, wenn der Außenstecker und/oder
der Grundkörper aus PTFE-Kunststoffmaterial bestehen. Dieses unter der Marke "Teflon"
gehandelte Material ist besonders temperaturbeständig, was vorteilhaft ist, wenn beispielsweise
an dem Außenkontaktelement eine elektrische Leitung durch Löten befestigt wird. Die
dabei entstehende Aufheizung des Außenkontaktelements könnte bei Verwendung eines
weniger temperaturbeständigen Kunststoffs dazu führen, dass der Außenstecker bzw.
der Grundkörper der Buchse beschädigt werden. Andere temperaturbeständige Kunststoffe,
wie beispielsweise PEEK-Materialien, kommen ebenfalls in Frage.
[0024] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Buchse besteht darin, dass
der Kontaktstreifen auf der Außenfläche des Außensteckers in zwei oder mehr Helixabschnitte
unterteilt ist, welche über Kontaktstege mit einer Lötlasche verbunden sind. Diese
Ausgestaltung ist fertigungstechnisch besonders günstig, wenn das Außenkontaktelement
als metallisches Stanzbiegeteil hergestellt wird. Die erfindungsgemäße Schraubenlinienform
des Kontaktstreifens liegt dann in Form der zwei oder mehr Helixabschnitte vor, wobei
die oben beschriebenen technischen Vorteile ebenso erreicht werden wie im Falle einer
durchgehenden Schraubenlinienform des Kontaktstreifens.
[0025] Um die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung, nämlich eine gegenüber dem
Stand der Technik verbesserte koaxiale Steckverbindung zu schaffen, zu lösen, ist
es erforderlich, nicht nur eine geeignete Buchse, sondern auch einen dazu passenden
elektrischen Verbindungsstecker bereitzustellen, da die für die Signalübertragung
relevanten Eigenschaften der Verbindung durch das aus Stecker und Buchse bestehende
Gesamtsystem bestimmt werden.
[0026] Ausgehend von einem elektrischen Verbindungsstecker der eingangs beschriebenen Art
löst die Erfindung die genannte Aufgabenstellung also ferner dadurch, dass das Außenkontaktelement
des Steckers in seinem Kontaktbereich als elektrisch leitende Kontaktzunge ausgebildet
ist, wobei zur Halterung des Steckers an einer Buchse von dem Innenkontaktstift radial
beabstandete, elektrisch isolierende Klemmzungen vorgesehen sind, welche zusammen
mit der Kontaktzunge mittels einer an dem Steckerkörper beweglich geführten Klemmhülse
nach innen gegen die Außenfläche eines kreiszylindrisch ausgebildeten Außensteckers
der Buchse gepreßt werden.
[0027] Der erfindungsgemäße Stecker ist zwar geeignet, für die Herstellung einer koaxialen
Steckverbindung mit herkömmlichen RCA-Buchsen verwendet zu werden. Eine im Sinne der
Erfindung verbesserte Steckverbindung kommt jedoch zustande, wenn der Stecker zusammen
mit einer erfindungsgemäßen Buchse ein koaxiales Steckverbindungssystem bildet.
[0028] Bei dem erfindungsgemäßen Stecker wird als Außenkontaktelement die elektrisch leitende
Kontaktzunge verwendet, so dass das Außenkontaktelement - anders als bei herkömmlichen
RCA-Steckern - den Innenkontaktstift nicht vollständig umgibt. Dadurch wird wiederum
die Kapazität der Steckverbindung reduziert und gleichzeitig das Auftreten von Wirbelströmen
verhindert. Damit eine sichere Halterung des Steckers an der Buchse gewährleistet
ist, sind elektrisch isolierende Klemmzungen vorgesehen, welche mittels der Klemmhülse
gegen die Außenfläche des Außensteckers der Buchse gepreßt werden. Gemäß der Erfindung
ist somit eine besonders feste kraftschlüssige Verbindung des Steckers mit der Buchse
gewährleistet. Anders als bei dem aus der oben erwähnten WO 00/70717 bekannten Stecker,
wird bei dem erfindungsgemäßen Stecker das Außenkontaktelement durch die Klemmhülse
gewissermaßen aktiv gegen die Außenfläche des Außensteckers der Buchse gepreßt. Bei
dem vorbekannten Stecker wird die für die Herstellung des elektrischen Kontakts benötigte
Anpreßkraft ausschließlich durch das federelastische Plastikmaterial aufgebracht,
in welches der stiftförmige Außenkontakt des Steckers eingebettet ist. Bei der mechanischen
Halterung des erfindungsgemäßen Steckers an der Buchse wirken die Kontaktzunge und
die Klemmzungen, welche mittels der Klemmhülse gegen den Außenstecker der Buchse gepreßt
werden, zusammen. Bei dem vorbekannten Stecker beruht die mechanische Halterung des
Steckers an der Buchse wiederum allein auf der Federelastizität des Plastikmaterials.
Durch die Erfindung wird somit ein sowohl in elektrischer als auch in mechanischer
Hinsicht gegenüber dem Stand der Technik verbessertes koaxiales Steckverbindungssystem
geschaffen.
[0029] Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Steckers besteht ferner darin, dass
die Fläche der Kontaktzunge derart gewählt werden kann, dass die Impedanz der Steckverbindung
an den Wellenwiderstand des verwendeten Kabels angepaßt ist. Die Fläche der Kontaktzunge
beeinflußt nämlich maßgeblich die Impedanz des Steckers. Insbesondere wenn der erfindungsgemäße
Stecker zusammen mit einer erfindungsgemäßen Buchse ein koaxiales Steckverbindungssystem
bildet, kann bereits bei der Herstellung des Steckers durch geeignete Vorgabe der
Fläche der Kontaktzunge für ein optimiertes Impedanzverhalten der koaxialen elektrischen
Steckverbindung gesorgt werden.
[0030] Eine sinnvolle Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verbindungssteckers ergibt sich
dadurch, dass die Kontaktzunge an ihrer Innenseite eine linienförmige Erhebung aufweist.
Dabei wird über die linienförmige Erhebung der elektrische Kontakt mit dem Außenkontaktelement
der Buchse an einer genau definierten Stelle hergestellt, was insbesondere vorteilhaft
ist, wenn der Stecker zusammen mit einer erfindungsgemäßen Buchse verwendet wird.
In diesem Fall überlappt sich die linienförmige Erhebung der Kontaktzunge und der
schraubenlinienförmige Kontaktstreifen der Buchse an wenigstens einer Stelle auf der
Außenfläche des Außensteckers der Buchse. Durch den Überlappungsbereich ist die Kontaktfläche
der Steckverbindung präzise und reproduzierbar definiert, und insbesondere hängt die
Impedanz der Steckverbindung nicht etwa davon ab, wie weit der Stecker in die Buchse
eingesteckt wird.
[0031] Um eine sichere Kontaktierung des schraubenlinienförmigen Kontaktstreifens der erfindungsgemäßen
Buchse zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, wenn auf Seiten des Steckers die Längsachse
der Kontaktzunge und/oder die linienförmige Erhebung in Bezug auf die Längsachse des
erfindungsgemäßen Verbindungssteckers schräg ausgerichtet sind. In diesem Fall ist
es vorteilhaft, wenn sich die linienförmige Erhebung des Steckers und der Kontaktstreifen
der Buchse unter einem Winkel von im wesentlichen 90° überlappen.
[0032] Zweckmäßigerweise weisen bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsstecker die Kontaktzunge
und/oder die Klemmzungen einen an die kreiszylindrische Form des Außensteckers der
Buchse angepasste Krümmung auf. Damit wird einerseits eine flächige Anlage der Klemmzungen
an dem Außenstecker der Buchse gewährleistet, was für die mechanische Stabilität der
Verbindung zwischen Stecker und Buchse vorteilhaft ist. Wenn ferner die Kontaktzunge
und die Klemmzungen an ihren Außenseiten konisch geformte Endabschnitte aufweisen,
ist dies vorteilhaft für die Anpressung der Kontaktzunge und der Klemmzungen gegen
die Außenfläche des Außensteckers der Buchse. Hierzu kommt nämlich die Klemmhülse
mit ihrer Innenfläche im Bereich der konisch geformten Endabschnitte an den Außenseiten
der Kontaktzunge und der Klemmzungen zur Anlage und wird in axialer Richtung gegen
den Steckerkörper verspannt. Um bei diesem Vorgang auftretenden Verschleiß an der
Kontaktzunge und an den Klemmzungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, wenn die Klemmhülse
aus einem Grundelement und einem Ringelement besteht, welches drehbar an dem Grundelement
gelagert ist, wobei das Ringelement mit seiner Innenseite an den konisch geformten
Endabschnitten der Kontaktzunge und der Klemmzungen angreift.
[0033] Eine kostengünstige und einfache Herstellbarkeit des elektrischen Verbindungssteckers
gemäß der Erfindung ergibt sich, wenn die Klemmzungen an den Steckerkörper angeformt
sind. In diesem Fall können der Steckerkörper und die Klemmzungen beispielsweise aus
eloxiertem Aluminium bestehen. Dieses Material ist elektrisch isolierend und weist
eine besonders harte Oberfläche auf, was vorteilhaft im Hinblick auf an den Klemmzungen
auftretenden Verschleiß ist. Alternativ können die Klemmzungen auch an das Trägerelement
für den Innenkontaktstift angeformt sein. Dabei besteht die Möglichkeit, die Klemmzungen
mittels einer lösbaren Einrast- oder Steckverbindung an dem Trägerelement festzulegen.
Da das Trägerelement aus Kunststoffmaterial bestehen kann, ist nicht ausgeschlossen,
dass die an das Trägerelement angeformten Klemmzungen bei unsachgemäßer Handhabung
des Steckers abbrechen. Es ist dementsprechend sinnvoll, wenn die Klemmzungen mittels
der lösbaren Einrast- oder Steckverbindung ausgewechselt werden können.
[0034] Es ist ferner vorteilhaft, wenn auch das Außenkontaktelement des Steckers mittels
einer lösbaren Einrast- oder Steckverbindung an dem Trägerelement festlegbar ist.
Auf diese Weise ist das Außenkontaktelement auswechselbar, was beispielsweise ausgenutzt
werden kann, um Außenkontaktelemente mit unterschiedlichen großen Kontaktzungen zu
verwenden, um die Impedanz der Steckverbindung zu variieren und so die Anpassung an
den Wellenwiderstand des verwendeten Kabels zu optimieren. Außerdem ist vorteilhaft,
dass das Außenkontaktelement von dem Trägerelement gelöst werden kann, um beispielsweise
das Außenkontaktelement mit einem Kabel zu verlöten. Es wird dadurch vermieden, dass
das ggf. aus einem niedrigschmelzenden Kunststoffmaterial bestehende Trägerelement
durch die beim Löten über das Außenkontaktelement übertragene Wärme zerstört wird.
[0035] Im Sinne einer hohen mechanischen Stabilität der Verbindung zwischen Stecker und
Buchse ist es zweckmäßig, wenn bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsstecker die Klemmzungen
und die Kontaktzunge am Außenumfang des Trägerelements in Umfangsrichtung gleichmäßig
voneinander beabstandet angeordnet sind. Insbesondere wenn der Verbindungsstecker
zwei Klemmzungen aufweist, ist zusammen mit der Kontaktzunge eine über drei Punkte
erfolgende Anlage des Steckers an der Buchse gewährleistet. Durch diese Dreipunkt-Halterung
ist sichergestellt, dass sowohl die beiden Klemmzungen als auch die Kontaktzunge durch
die Klemmhülse gleichmäßig gegen den Außenstecker der Buchse gepreßt werden. Es ergibt
sich somit eine unter mechanischen und elektrischen Gesichtspunkten sichere Verbindung.
[0036] Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung der Erfindung weist der Verbindungsstecker eine
Rastverbindung auf, mittels welcher das elektrisch isolierende Trägerelement an dem
Steckerkörper lösbar befestigt ist. Daraus ergeben sich Vorteile bei der Montage des
Verbindungssteckers und beim Anlöten eines Kabels an das Außenkontaktelement bzw.
an den Innenkontaktstift.
[0037] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- Perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Buchse;
- Fig. 2:
- Seitenansicht der in Figur 1 dargestellten Buchse;
- Fig. 3:
- Querschnittdarstellung der erfindungsgemäßen Buchse;
- Fig. 4:
- Seitenansichten eines alternativen Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Buchse;
- Fig. 5:
- als Stanzbiegeteil hergestelltes Außenkontaktelement für die in der Figur 4 dargestellte
Buchse;
- Fig. 6:
- erste perspektivische Ansicht eines elektrischen Verbindungssteckers gemäß der Erfindung;
- Fig. 7:
- zweite perspektivische Ansicht des in der Figur 4 dargestellten Steckers;
- Fig.8:
- Seitenansicht des Steckers mit aufgeschraubter Klemmhülse.
[0038] Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen eine für den Gehäuseeinbau bestimmte Buchse, welche
als Ganzes mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet ist. Die Buchse 1 weist am vorderen Ende
eine Innenkontaktöffnung 2 auf, in welche der Innenkontaktstift eines zu der Buchse
1 passenden Steckers eingesteckt wird. Im Inneren der Innenkontaktöffnung 2 ist ein
Innenkontaktelement 3 zur Herstellung des elektrischen Kontakts mit dem Innenkontaktstift
des Steckers angeordnet. Die Innenkontaktöffnung 2 ist von einem kreiszylindrisch
ausgebildeten Außenstecker 4 umgeben, welcher aus elektrisch isolierendem Material,
beispielsweise aus PTFE-Kunststoffmaterial besteht. Der Außenstecker 4 ist mit einem
Grundkörper 5 der Buchse 1 einstückig ausgebildet. Als Außenkontaktelement weist die
Buchse 1 einen Kontaktstreifen 6 auf, dessen Verlauf auf der Außenfläche des Außensteckers
4 eine kreiszylindrische Schraubenlinie bildet. Das Außenkontaktelement ist als metallisches
Stanzbiegeteil 7 in den Grundkörper 5 der Buchse 1 eingebettet. An der Rückseite der
Buchse 1 ist das Stanzbiegeteil 7 als Kontaktlasche 8 ausgebildet, an welche ein Kabel
angelötet werden kann. Der Kontaktstreifen 6 ist, wie in der Figur 3 zu erkennen ist,
in eine an der Außenseite des Außensteckers 4 angebrachte schraubenförmige Nut eingelegt.
Das Innenkontaktelement 3 ist in einen Trägerkörper 9 aus elektrisch isolierendem
Material eingebettet, welcher in eine in der Rückseite der Buchse 1 angebrachte, entsprechende
Bohrung des Grundkörpers 5 axial einsetzbar ist. An der Rückseite der Buchse 1 ist
das Innenkontaktelement 3 wiederum als Lasche 10 zum Anlöten eines Kabels ausgebildet.
An der Außenseite weist die Buchse 1 einen Gewindeabschnitt 11 auf. Auf das Gewinde
kann eine entsprechende Mutter aufgeschraubt werden, welche die Buchse 1 zusammenwirkend
mit einem an den Grundkörper 5 der Buchse 1 angeformten Kragen 12 an der Wandung eines
Gehäuses, in welche die Buchse 1 eingebaut wird, fixiert.
[0039] Die Figur 4 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Buchse,
wobei zu erkennen ist, dass die erfindungsgemäße Schraubenlinienform bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel dadurch zustande kommt, dass der Kontaktstreifen auf der Außenfläche
des Außensteckers 4 in zwei Helixabschnitte 6' und 6" unterteilt ist. Die Figur 5
zeigt die Formgebung des als Stanzbiegeteil 7 aus Kupfer hergestellten Außenkontaktelementes
der in der Figur 4 dargestellten Buchse. Die Helixabschnitte 6' und 6" sind über Kontaktstege
6''' mit der Lötlasche 8 zum Anlöten eines Kabels an die Buchse verbunden.
[0040] Die Figuren 6, 7 und 8 zeigen einen elektrischen Verbindungsstecker gemäß der Erfindung,
welcher als Ganzes mit der Bezugsziffer 13 bezeichnet ist. Der Stecker 13 weist einen
Steckerkörper 14 auf, an welchem ein elektrisch isolierendes Trägerelement 15 für
einen Innenkontaktstift 16 befestigt ist. An dem Trägerelement 15 ist außerdem ein
in Bezug auf die Längsachse des Steckers 13 radial beabstandetes Außenkontaktelement
17 befestigt, welches in seinem Kontaktbereich als elektrisch leitende Kontaktzunge
18 ausgebildet ist. Zur Halterung des Steckers 13 an einer entsprechenden Buchse sind
zwei von dem Innenkontaktstift 16 radial beabstandete, elektrisch isolierende Klemmzungen
19 vorgesehen, welche an das Trägerelement 15 angeformt und einstückig mit diesem
ausgebildet sind. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Klemmzungen 19 mittels
einer geeigneten lösbaren Einrast- oder Steckverbindung an dem Trägerelement 15 festlegbar
sind. Anhand der Figuren 6 und 7 ist zu erkennen, dass die Kontaktzunge 18 und die
Klemmzungen 19 eine an die kreiszylindrische Form des Außensteckers einer entsprechenden
Buchse angepasste Krümmung aufweisen. Die Kontaktzunge 18 und die Klemmzungen 19 weisen
ferner an ihren Außenseiten konisch geformte Endabschnitte auf, an welchen eine aus
einem Grundelement 20 und einem Ringelement 21 bestehende Klemmhülse 22 angreift.
Mittels der an dem Steckerkörper 14 axial beweglich geführten Klemmhülse 22 werden
die elektrisch isolierenden Klemmzungen 19 zusammen mit der Kontaktzunge 18 zur Halterung
des Steckers 13 an einer Buchse nach innen gegen die Außenfläche des Außensteckers
der Buchse gepreßt. Das Ringelement 21 der Klemmhülse 22 ist drehbar an dem Grundelement
20 gelagert, wobei das Ringelement 21 mit seiner Innenseite im Bereich der konisch
geformten Endabschnitte an den Außenseiten der Kontaktzunge 18 und der Klemmzungen
19 zur Anlage kommt. Zum Verspannen der Klemmhülse 22 an dem Steckerkörper 14 dient
ein an dem Steckerkörper 14 angebrachtes Gewinde 23. Zur Vereinfachung der Handhabung
des Steckers 13 beim Verspannen der Klemmhülse 22 auf dem Steckerkörper 13 dienen
Rändelungen 24 und 25, die an der Klemmhülse 22 bzw. an dem Steckerkörper 14 angebracht
sind. Die Kontaktzunge 18 weist, wie in der Figur 6 zu sehen ist, an ihrer Innenseite
eine linienförmige Erhebung 26 auf, über welche der elektrische Kontakt mit dem Außenkontakt
einer Buchse hergestellt wird. Die linienförmige Erhebung 26 ist in Bezug auf die
Längsachse des Verbindungssteckers 13 schräg ausgerichtet. Anhand der Figur 7 ist
zu erkennen, dass das Außenkontaktelement 17 des Steckers 13 mittels einer lösbaren
Einrastverbindung 27 an dem Trägerelement 15 festlegbar ist. Das Außenkontaktelement
17 weist eine Kontaktlasche 28 auf, welche zur Kontaktierung mit einem Kabel dient.
1. Buchse (1) für eine koaxiale elektrische Steckverbindung, mit einer Innenkontaktöffnung
(2), einem darin angeordneten Innenkontaktelement (3) und mit einem die Innenkontaktöffnung
(2) umgebenden, kreiszylindrisch ausgebildeten Außenstecker (4) aus elektrisch isolierendem
Material, welcher ein Außenkontaktelement aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Außenkontaktelement des Außensteckers (4) in seinem Kontaktbereich als Kontaktstreifen
(6) ausgebildet ist, dessen Verlauf auf der Außenfläche des Außensteckers (4) eine
kreiszylindrische Schraubenlinie bildet.
2. Buchse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus elektrisch isolierendem Material bestehenden Grundkörper (5), der mit dem
Außenstecker (4) einstückig ausgebildet ist, wobei das Außenkontaktelement als metallisches
Stanzbiegeteil (7) in den Grundkörper (5) eingebettet ist.
3. Buchse nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstreifen (6) des Außenkontaktelements in eine an der Außenseite des Außensteckers
(4) angebrachte schraubenförmige Nut eingelegt ist.
4. Buchse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenkontaktelement (3) in einen Trägerkörper (9) aus elektrisch isolierendem
Material eingebettet ist, welcher in eine entsprechende Bohrung des Grundkörpers (5)
axial einsetzbar ist.
5. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe der Schraubenlinie im wesentlichen der Länge des Außensteckers (4) entspricht.
6. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenkontaktelement (3) und/oder das Außenkontaktelement aus hochleitfähigem
Elektrolyt-Kupfer bestehen.
7. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch isolierende Material des Außensteckers (4) eingefärbt ist.
8. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenstecker (4) und/oder der Grundkörper (5) aus PTFE-Kunststoffmaterial bestehen.
9. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstreifen (6) auf der Außenfläche des Außensteckers (4) in zwei oder mehr
Helixabschnitte (6', 6") unterteilt ist, welche über Kontaktstege (6''') mit einer
Lötlasche (8) verbunden sind.
10. Elektrischer Verbindungsstecker (13) mit einem Steckerkörper (14), an dem ein elektrisch
isolierendes Trägerelement (15) für einen Innenkontaktstift (16) befestigt ist, und
mit einem von dem Innenkontaktstift (16) in Bezug auf die Längsachse des Steckers
(13) radial beabstandeten Außenkontaktelement (17), dadurch gekennzeichnet, dass das Außenkontaktelement (17) in seinem Kontaktbereich als elektrisch leitende Kontaktzunge
(18) ausgebildet ist, wobei zur Halterung des Steckers (13) an einer Buchse von dem
Innenkontaktstift (16) radial beabstandete, elektrisch isolierende Klemmzungen (19)
vorgesehen sind, welche zusammen mit der Kontaktzunge (18) mittels einer an dem Steckerkörper
(14) axial beweglich geführten Klemmhülse (22) nach Innen gegen die Außenfläche eines
kreiszylindrisch ausgebildeten Außensteckers der Buchse gepreßt werden.
11. Elektrischer Verbindungsstecker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (18) an ihrer Innenseite eine linienförmige Erhebung (26) aufweist.
12. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der Kontaktzunge (18) und/oder die linienförmige Erhebung (26) in
Bezug auf die Längsachse des Verbindungssteckers (13) schräg ausgerichtet sind.
13. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (18) und/oder die Klemmzungen (19) eine an die kreiszylindrische
Form des Außensteckers der Buchse angepasste Krümmung aufweisen.
14. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (18) und die Klemmzungen (19) an ihren Außenseiten konisch geformte
Endabschnitte aufweisen.
15. Elektrischer Verbindungsstecker nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmhülse (22) aus einem Grundelement (20) und einem Ringelement (21) besteht,
welches drehbar an dem Grundelement (20) gelagert ist, wobei das Ringelement (21)
mit seiner Innenseite im Bereich der konisch geformten Endabschnitte an den Außenseiten
der Kontaktzunge (18) und der Klemmzungen (19) zur Anlage kommt.
16. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmzungen (19) an den Steckerkörper (14) angeformt sind.
17. Elektrischer Verbindungsstecker nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper (14) und die Klemmzungen (19) aus eloxiertem Aluminium bestehen.
18. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmzungen (19) an das Trägerelement (15) angeformt sind.
19. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmzungen (19) mittels einer lösbaren Einrast- oder Steckverbindung an dem
Trägerelement (15) festlegbar sind.
20. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenkontaktelement (17) des Steckers (13) mittels einer lösbaren Einrast- oder
Steckverbindung (27) an dem Trägerelement (15) festlegbar ist.
21. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmzungen (19) und die Kontaktzunge (18) am Außenumfang des Trägerelements
(15) in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandet angeordnet sind.
22. Elektrischer Verbindungsstecker nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstecker (13) zwei Klemmzungen (19) aufweist.
23. Elektrischer Verbindungsstecker nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch isolierende Trägerelement (15) an dem Steckerkörper (14) mittels einer
Rastverbindung lösbar befestigt ist.
24. Koaxiales Steckverbindungssystem mit einer Buchse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
9 und einem Verbindungsstecker (13) nach einem der Ansprüche 10 bis 23.
1. A socket (1) for a coaxial electrical plug connection, comprising an inner contact
opening (2), an inner contact element (3) arranged therein and comprising an outer
plug (4) of electrically insulating material which surrounds the inner contact opening
(2) and is of a circular-cylindrical configuration and has an outer contact element,
characterised in that in its contact region the outer contact element of the outer plug (4) is in the form
of a contact strip (6), the configuration of the contact strip forming a circular-cylindrical
helical line on the outside surface of the outer plug (4).
2. A socket according to claim 1 characterised by a main body (5) of electrically insulating material and of a one-part construction
with the outer plug (4), the outer contact element being embedded in the from of a
metallic punched bent part (7) in the main body (5).
3. A socket according to one of claims 1 and 2 characterised in that the contact strip (6) of the outer contact element is fitted into a helical groove
at the outside of the outer plug (4).
4. A socket according to claim 3 characterised in that the inner contact element (3) is embedded in a carrier body (9) of electrically insulating
material, which carrier body can be axially inserted into a suitable bore of the main
body (5).
5. A socket according to one of claims 1 to 4 characterised in that the pitch height of the helical line substantially corresponds to the length of the
outer plug (4).
6. A socket according to one of claims 1 to 5 characterised in that the inner contact element (3) and/or the outer contact element comprise highly conductive
electrolytic copper.
7. A socket according to one of claims 1 to 6 characterised in that the electrically insulating material of the outer plug is (4) is coloured.
8. A socket according to one of claims 1 to 7 characterised in that the outer plug (4) and/or the main body (5) comprise PTFE-plastic material.
9. A socket according to one of claims 1 to 8 characterised in that the contact strip (6) on the outside of the outer plug (4) is subdivided into two
or more helix portions (6', 6") which are connected by way of contact legs (6''')
to a soldering plate (8).
10. An electrical connection plug (13) comprising a plug body (14) to which an electrically
insulating carrier element (15) for an inner contact pin (16) is fixed, and an outer
contact element (17) radially spaced from the inner contact pin (16) relative to the
longitudinal axis of the plug (13), characterised in that in its contact region the outer contact element (17) is in the form of an electrically
conductive contact tongue (18), wherein to hold the plug (13) to a socket there are
provided electrically insulating clamping tongues (19) which are radially spaced from
the inner contact pin (16) and which together with the contact tongue (18) are pressed
inwardly against the outside surface of a circular-cylindrical outer plug of the socket
by means of a clamping sleeve (22) guided axially movably at the plug body (14).
11. An electrical connection plug according to claim 10 characterised in that the contact tongue (18) has a line-shaped raised portion (26) at its inside.
12. An electrical connection plug according to one of claims 10 and 11 characterised in that the longitudinal axis of the contact tongue (18) and/or the line-shaped raised portion
(26) are oriented inclinedly relative to the longitudinal axis of the connection plug
(13).
13. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 12 characterised in that the contact tongue (18) and/or the clamping tongues (19) are of a curvature adapted
to the circular-cylindrical shape of the outer plug of the socket.
14. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 13 characterised in that the contact tongue (18) and the clamping tongues (19) have conically shaped end portions
at their outsides.
15. An electrical connection plug according to plug 14 characterised in that the clamping sleeve (22) comprises a main element (20) and a ring element (21) which
is mounted rotatably to the main element (20), wherein the ring element (21) bears
with its inside in the region of the conically shaped end portions against the outsides
of the contact tongue (18) and the clamping tongues (19).
16. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 15 characterised in that the clamping tongues (19) are moulded to the plug body (14).
17. An electrical connection plug according to claim 16 characterised in that the plug body (14) and the clamping tongues (19) are made of anodised aluminum.
18. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 15 characterised in that the clamping tongues (19) are moulded to the carrier element (15).
19. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 15 characterised in that the clamping tongues (19) can be fixed by means of a releasable latching or plug-in
connection to the carrier element (15).
20. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 19 characterised in that the outer contact element (17) of the plug (13) can be fixed by means of a releasable
latching or plug-in connection (27) to the carrier element (15).
21. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 20 characterised in that the clamping tongues (19) and the contact tongue (18) are arranged at the outer periphery
of the carrier element (15) in uniformly mutually spaced relationship in the peripheral
direction.
22. An electrical connection plug according to claim 21 characterised in that the connection plug (13) has two clamping tongues (19).
23. An electrical connection plug according to one of claims 10 to 22 characterised in that the electrically insulating carrier element (15) is releasably fixed to the plug
body (14) by means of a latching connection.
24. A coaxial plug connection system comprising a socket (1) according to one of claims
1 to 9 and a connection plug (13) according to one of claims 10 to 23.
1. Douille (1) pour un connecteur électrique enfichable coaxial, avec une ouverture (2)
pour contact interne, un élément de contact interne (3) disposé dans cette dernière,
avec une fiche extérieure (4) de configuration cylindrique à section circulaire, entourant
l'ouverture (2) pour contact interne, en matériau isolant électrique, qui comporte
un élément de contact extérieur,
caractérisée en ce que
l'élément de contact extérieur de la fiche extérieure (4) est configuré dans sa zone
de contact comme bande de contact (6), dont le tracé sur la surface extérieure de
la fiche extérieure (4) forme une hélicoïde de projection circulaire.
2. Douille selon la revendication 1, caractérisée par un corps de base (5) consistant, en matériau isolant électrique, qui est formé en
une pièce avec la fiche extérieure (4), sachant que l'élément de contact extérieur
est incorporé dans le corps de base (5) comme pièce métallique estampée et cintrée
(7).
3. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la bande de contact (6) de l'élément de contact extérieur est logée dans une rainure
hélicoïdale pratiquée sur la face extérieure de la fiche extérieure (4).
4. Douille selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de contact interne (3) est incorporé dans un corps support (9) en matériau
isolant électrique qui peut être introduit axialement dans un trou correspondant du
corps de base (5).
5. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la hauteur de pas de l'hélicoïde correspond essentiellement à la longueur de la fiche
extérieure (4).
6. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de contact interne (3) et/ou l'élément de contact externe est/sont en cuivre
électrolytique de haute conductivité.
7. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le matériau isolant électrique de la fiche extérieure (4) est teinté.
8. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la fiche extérieure (4) et/ou le corps de base (5) sont en la matière plastique PTFE.
9. Douille selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la bande de contact (6) est subdivisée sur la face extérieure de la fiche extérieure
(4) en deux ou plusieurs sections hélicoïdales (6', 6'') qui sont reliées par des
barrettes de contact (6''') à une patte à braser (8).
10. Fiche de connexion électrique (13) avec un corps de fiche (14) sur lequel est fixé
un élément porteur isolant électrique (15) pour une broche de contact intérieure (16),
et avec un élément de contact extérieur (17) écarté radialement de la broche de contact
intérieure (16) par rapport à l'axe longitudinal de la fiche (13), caractérisée en ce que l'élément de contact extérieur (17) est configuré dans sa zone de contact comme languette
de contact (18) électriquement conductrice, sachant que, pour le maintien de la fiche
(13) sur une douille, il est prévu des languettes de blocage (19) isolantes électriques
écartées radialement de la broche de contact intérieure (16), lesquelles sont pressées
ensemble vers l'intérieur, avec la languette de contact (18), contre la surface extérieure
d'une fiche extérieure, de forme cylindrique à section circulaire, de la douille au
moyen d'une douille de serrage (22) guidée de façon mobile axialement sur le corps
de fiche (14).
11. Fiche de connexion électrique selon la revendication 10, caractérisée en ce que la languette de contact (18) comporte à sa face intérieure une saillie linéaire (26).
12. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 et 11,
caractérisée en ce que l'axe longitudinal de la languette de contact (18) et/ou la saillie linéaire (26)
sont orientés obliquement par rapport à l'axe longitudinal de la fiche de connexion
(13).
13. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que la languette de contact (18) et/ou les languettes de blocage (19) présentent une
courbure adaptée à la forme cylindrique à section circulaire de la fiche extérieure
de la douille.
14. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que la languette de contact (18) et les languettes de blocage (19) comportent à leurs
faces extérieures des tronçons d'extrémité façonnés de forme conique.
15. Fiche de connexion électrique selon la revendication 14, caractérisée en ce que la douille de serrage (22) consiste en un élément de base (20) et en un élément annulaire
(21), lequel est monté rotatif sur l'élément de base (20), sachant que l'élément annulaire
(21) arrive en contact avec sa face intérieure dans la zone des tronçons d'extrémité
de forme conique sur les faces extérieures de la languette de contact (18) et des
languettes de blocage (19).
16. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 15, caractérisée en ce que les languettes de blocage (19) sont moulées sur le corps de fiche (14).
17. Fiche de connexion électrique selon la revendication 16, caractérisée en ce que le corps de fiche (14) et les languettes de blocage (19) sont en aluminium anodisé.
18. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 15, caractérisée en ce que les languettes de blocage (19) sont moulées sur l'élément porteur (15).
19. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 15, caractérisée en ce que les languettes de blocage (19) peuvent être fixées sur l'élément porteur (15) au
moyen d'une liaison démontable, encliquetable ou enfichable.
20. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 19, caractérisée en ce que l'élément de contact extérieur (17) de la fiche (13) peut être fixé sur l'élément
porteur (15) au moyen d'une liaison démontable, encliquetable ou enfichable (27).
21. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 20, caractérisée en ce que les languettes de blocage (19) et la languette de contact (18) sont disposées sur
la périphérie extérieure de l'élément porteur (15), régulièrement écartées les unes
des autres dans la direction de la circonférence.
22. Fiche de connexion électrique selon la revendication 21, caractérisée en ce que la fiche de connexion (13) comporte deux languettes de blocage (19).
23. Fiche de connexion électrique selon l'une quelconque des revendications 10 à 22, caractérisée en ce que l'élément porteur (15) isolant électrique est fixé de manière démontable sur le corps
de fiche (14) au moyen d'une liaison à cran.
24. Système de connecteurs enfichables coaxiaux avec une douille (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 9 et une fiche de connexion (13) selon l'une quelconque des
revendications 10 à 23.