[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bevorratung und Entnahme
von fließfähigen Medien, insbesondere von Leim, Lack, Kontaktkleber, Lösungsmittel
und dergleichen, mit einem Vorratsgefäß und einem Entnahmegefäß, wobei das Entnahmegefäß
eine Öffnung zur Entnahme des fließfähigen Mediums aufweist und wobei das Vorratsgefäß
eine Öffnung zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß in das Entnahmegefäß
aufweist.
[0002] Bei vorbekannten Vorrichtungen zur Bevorratung und Entnahme von fließfähigen Medien,
insbesondere von Leim, Lack, Kontaktkleber, Lösungsmittel und dergleichen ist zwischen
dem Vorratsgefäß und dem Entnahmegefäß eine beispielsweise als Spalt ausgeführte Öffnung
angeordnet, die den Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß in das
Entnahmegefäß ermöglicht. Das Entnahmegefäß ist bei ausreichender Befüllung des Vorratsgefäßes
im Betriebszustand stets etwa bis zur Spalthöhe mit dem fließfähigen Medium gefüllt
und ermöglicht über eine Öffnung dessen Entnahme.
[0003] Muss das Vorratsgefäß neu befüllt werden, geschieht dies dadurch, dass das einzufüllende
fließfähige Medium in das Entnahmegefäß eingebracht wird und dann über den genannten
Spalt in umgekehrter Richtung zum Betriebszustand durch entsprechende Haltung der
Vorrichtung in das Vorratsgefäß übertritt. Die Befüllung des Vorratsgefäßes über den
das Vorratsgefäß mit dem Entnahmegefäß verbindenden Spalt ist verhältnismäßig umständlich
und zeitaufwändig.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß
dem Oberbegriff es Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, dass die Befüllung des
Vorratsgefäßes vereinfacht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Gemäß der Erfindung weist das Vorratsgefäß eine weitere Öffnung zum Befüllen des
Vorratsgefäßes mit dem fließfähigen Medium auf. Die erfindungsgemäße Befüllöffnung
ermöglicht es, das Vorratsgefäß unmittelbar zu befüllen. Es ist daher nicht erforderlich,
die Befüllung des Vorratsgefäßes mittels der sich zwischen Vorratsgefäß und Entnahmegefäß
befindlichen Öffnung vorzunehmen.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Öffnung zum Übertritt
des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß in das Entnahmegefäß eine Fläche von
mindestens 1 mm
2 aufweist. Die Öffnung zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß
in das Entnahmegefäß kann eine Fläche von höchstens 700 mm
2 aufweisen. Die Öffnung zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß
in das Entnahmegefäß kann beispielsweise eine Fläche im Bereich von 100 bis 300 mm
2 oder im Bereich von 140 bis 250 mm
2 aufweisen.
[0008] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung gelten die Maximalwerte von 700 mm
2, 300 mm
2 und 250 mm
2 bei einem Volumen des Vorratsgefäßes von bis zu 1,5 I. Bei größeren Volumina des
Vorratsgefäßes steigen diese in dieser Ausgestaltung der Erfindung proportional zum
Volumen des Vorratsgefäßes an.
[0009] Die oben genannten Größenbereiche der Fläche der Öffnung gewährleisten, dass die
Fließgeschwindigkeit des Mediums vom Vorratsgefäß in das Entnahmegefäß begrenzt wird,
da die flächenmäßig begrenzte Öffnung der Strömung einen Widerstand entgegensetzt.
Dies hat zur Folge, dass die Zeitdauer, in der sich das Entnahmegefäß durch die Öffnung
füllt, geringer ist als eine übliche Nachfülldauer des Vorratsgefäßes. Die Zeitdauer,
in der sich das Entnahmegefäß während der Befüllung des Vorratsgefäßes füllt, kann
beispielsweise größer als 15 oder 30 Sekunden oder beispielsweise größer als eine
Minute sein, so dass ausreichend Zeit bleibt, das Vorratsgefäß zu befüllen. Bei diesen
Werten handelt es sich um Beispiele. Die Öffnung zwischen Vorrats- und Entnahmegefäß
ist also vorzugsweise derart dimensioniert, dass es während des Befüllens des Vorratsgefäßes
nicht zu einem Überlaufen des Entnahmegefäßes kommt, d.h. die übliche Zulaufgeschwindigkeit
in das Vorratsgefäß größer ist als die Zulaufgeschwindigkeit in das Entnahmegefäß.
[0010] Die Form der Öffnung ist weitgehend beliebig. Es kann sich um eine kreisrunde Öffnung,
einen Spalt mit geraden oder wenigstens einer gebogenen Seite etc. handeln.
[0011] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner ist ein Verschlusselement vorgesehen,
mittels dessen die weitere Öffnung, die im folgenden als Befüllöffnung bezeichnet
wird, verschließbar ist.
[0012] Die Befüllöffnung kann unmittelbar an dem Gehäuse des Vorratsgefäßes angeordnet sein
oder sich beispielsweise im Endbereich einer an dem Gehäuse befestigten Tülle, einem
Röhrchen oder dergleichen befinden.
[0013] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verschlusselement
als Deckel ausgeführt ist. Dabei kann der Deckel über eine Deckelplatte verfügen,
von der sich ein umlaufender Steg erstreckt, dessen Außenabmessungen unter den Innenabmessungen
der durch den Deckel verschließbaren Befüllöffnung des Vorratsgefäßes liegen oder
diesen im wesentlichen entsprechen. Der Steg kann sich beispielsweise senkrecht von
der Deckelplatte erstrecken. Er wird in die Befüllöffnung des Vorratsgefäßes eingesteckt.
Unter Außenabmessungen des Steges ist der Abstand der Stegaußenseiten voneinander,
bei kreisförmigen Stegen somit der Außendurchmesser des Steges zu verstehen. Entsprechend
sind unter dem Begriff Innenabmessungen der Befüllöffnung die Abstände der Innenseiten
der Befüllöffnung voneinander zu verstehen.
[0014] Es kann ein Gewinde oder ein Bajonettverschluss vorgesehen sein, mittels dessen der
Deckel mit dem Vorratsgefäß in Verbindung steht. Auch andere Arten der Verbindung
zwischen Deckel und Vorratsgefäß sind denkbar.
[0015] Die Befüllöffnung kann beispielsweise durch einen offenen Endbereich des Gehäuses
des Vorratsgefäßes gebildet werden. In diesem Fall erstreckt sich die Befüllöffnung
über die gesamte Querschnittsfläche des Gehäuses.
[0016] Es kann ebenso vorgesehen sein, dass der Deckel über eine Deckelplatte verfügt, von
der sich ein umlaufender Steg erstreckt, dessen Innenabmessungen über den Außenabmessungen
der Befüllöffnung des Vorratsgefäßes liegen oder diesen im wesentlichen entsprechen.
In diesem Ausführungsbeispiel wird der Steg des Dekkels über einen umlaufenden Rand
der Befüllöffnung gestülpt.
[0017] Der Steg oder das Vorratsgefäß können eine oder mehrere umlaufende Dichtelemente
zum fluiddichten Verschluss der Befüllöffnung aufweisen. Die Auswahl der Dichtelemente
ist beliebig. Beispielsweise kommen als Dichtelemente sich von dem Steg erstreckende
umlaufende Rippen in Frage. Diese können sich beispielsweise senkrecht von dem Steg
erstrecken. Auch ist es denkbar, O-Ring-Dichtungen zu verwenden, die zum Zwecke der
Fixierung beispielsweise in Nuten eingelegt sein können.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich auf beiden Seiten
der Deckelplatte Stege erstrecken, die unterschiedliche Außenabmessungen und/oder
Innenabmessungen aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, ein und denselben Deckel
für unterschiedlich große Befüllöffnungen zu verwenden.
[0019] Um ein Abnehmen des Deckels von dem Vorratsgefäß zu erleichtern, kann vorgesehen
sein, dass der Rand des Deckels im auf die Befüllöffnung aufgesetzten Zustand über
die Befüllöffnung übersteht. Die Handhabbarkeit des Deckels kann dadurch verbessert
werden, dass am Rand des Deckels nach außen ragende Auswölbungen vorgesehen sind.
[0020] Hinsichtlich der Art und Ausgestaltung der Befüllöffnung sowie des Verschlusselementes
gibt es keinerlei Beschränkungen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass sich die
Befüllöffnung über den gesamten Querschnitt des Vorratsgefäßes erstreckt und somit
durch den offenen Endbereich des Gehäuses des Vorratsgefäßes gebildet wird. Alternativ
oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Befüllöffnung nur einen Teilbereich
der Querschnittsfläche des Vorratsgefäßes einnimmt oder sich beispielsweise in einer
Seitenwandung des Vorratsgefäßes befindet. Dabei ist denkbar, dass im Bereich der
Befüllöffnung ein die Öffnung umgebender Steg vorgesehen ist, auf den ein Deckel aufsetzbar
oder in den ein Deckel einsetzbar ist.
[0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Vorratsgefäß einen
Grundkörper sowie einen mit diesem fluiddicht in Verbindung stehenden Aufsatz aufweist.
Auf diese Weise lässt sich das Volumen des Vorratsgefäßes je nach Größe des Aufsatzes
bei Bedarf verändern. In beispielhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Aufsatz
auf den Grundkörper aufsteckbar oder in diesen einsteckbar. Auch andere Arten der
Verbindung, wie z.B. eine Gewindeverbindung oder eine Verbindung gemäß einem Bajonettverschluss
sind denkbar.
[0022] Die Verbindung zwischen Grundkörper und Aufsatz kann lösbar oder auch unslösbar ausgeführt
sein. Denkbar ist, dass die Verbindung nach dem Zusammenfügen beider Teile derart
ausgeführt ist, dass ein Lösen nicht mehr möglich ist. Zu diesem Zweck kann eine Verdrehsicherung
vorgesehen sein, die z.B. bei der Verbindung mittels Gewinde oder Bajonettverschluss
ein Lösen, d.h. ein Drehen in der Gegenrichtung verhindert. Die Verdrehsicherung kann
stets oder erst ab einem bestimmten Drehwinkel eingreifen. Derartige Sicherungen sind
beispielsweise von Kabelbindern bekannt.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Mittel zur Verbindung zwischen Grundkörper
und Aufsatz denen zwischen Verschlusselement und Vorratsgefäß entsprechen. Daraus
ergibt sich der Vorteil, dass auf den Grundkörper des Vorratsgefäßes entweder das
Verschlusselement oder der Aufsatz aufgebracht werden kann. Denkbar ist beispielsweise,
dass Deckel und Aufsatz über dasselbe Gewinde verfügen und somit alternativ mit dem
Grundkörper verschraubt werden können.
[0024] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Aufsatz ein Gehäuse aufweist, von dessen
Endbereich sich ein gegenüber der Außenseite des Gehäuses zurückversetzter Steg erstreckt,
dessen Außenabmessungen den Innenabmessungen des an den Aufsatz angrenzenden Endbereiches
des Grundkörpers im wesentlichen entsprechen oder diese unterschreiten. Um einen fluiddichten
Abschluss zwischen Grundkörper und Aufsatz sicherzustellen, kann vorgesehen sein,
dass auf der Außenseite des Steges oder auf der Innenseite des an den Aufsatz angrenzenden
Endbereiches des Grundkörpers umlaufende Dichtelemente vorgesehen sind.
[0025] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich die Befüllöffnung
im Aufsatz befindet. Grundsätzlich ist es ebenso möglich, dass die Befüllöffnung in
dem Grundkörper angeordnet ist. Die Befüllöffnung kann an beliebiger Stelle des Vorratsgefäßes
angeordnet sein. Vorteilhaft ist eine Anordnung in der Deckplatte des Vorratsgefäßes
oder eine Ausgestaltung bei der sich die Befüllöffnung über die gesamte Querschnittsfläche
des Vorratsgefäßes erstreckt. Ebenso ist es möglich die Befüllöffnung in einer Seitenwandung
des Vorratsgefäßes anzuordnen.
[0026] Eine leicht lösbare Befestigung des Aufsatzes am Grundkörper kann dadurch gewährleistet
werden, dass der Aufsatz an dem Grundkörper mittels einer Rastverbindung arretierbar
ist. Dabei kann die Rastverbindung aus sich von dem Aufsatz oder von dem Grundkörper
erstreckenden Laschen und aus in dem anderen der Bauteile vorgesehenen Aufnahmen bestehen,
in denen die Laschen rastend aufnehmbar sind.
[0027] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Innen- und/oder
Außendurchmesser des Aufsatzes denen des Grundkörpers entspricht.
[0028] Nach einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist als Verschlußelement
ein Deckel vorgesehen, der eine Nut aufweist, in die der Randbereich der Befüllöffnung
des Vorratsgefäßes einsteckbar ist. Beim Verschließen der Befüllöffnung wird der Randbereich
in die Nut eingeführt. Ferner kann in dem Randbereich der Befüllöffnung eine Nut angeordnet
sein, in die ein sich von dem Deckel erstrekkender Steg einsteckbar ist. Die Nut ist
vorteilhaft als die Befüllöffnung umgebende Ringnut ausgestaltet.
[0029] Das Vorratsgefäß oder der Grundkörper des Vorratsgefäßes und das Entnahmegefäß können
ein gemeinsames einteiliges Gehäuse aufweisen. Dieses Gehäuse ist vorzugsweise auf
einer Grundplatte angeordnet.
[0030] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verschlußelement
eine Membran umfasst, die zum Zwecke des Befüllens geöffnet werden kann und sich über
die Befüllöffnung des Verschlußelementes erstreckt. Die Membran kann einen Öffnungsschlitz
aufweisen, mittels dessen die Membran derart geöffnet werden kann, dass ein Befüllen
des Vorratsgefäßes beispielsweise mittels einer Tülle, eines Trichters, eines Röhrchens
oder mittels eines Schlauches möglich ist. In vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen,
dass die Membran elastisch ausgeführt ist, so dass sich diese nach dem Befüllvorgang
in ihre Ausgangsposition zurückbewegt. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Membran
fluiddicht schließt und auch das Entweichen von Dämpfen der fließfähigen Medien, beispielsweise
Lösungsmitteldämpfen, weitgehend verhindert.
[0031] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verschlußelement
ein Auf-Zu-Ventil umfasst. Dabei kann das Ventil zum Zwecke des Befüllvorgangs in
seine "Auf-Position" geschaltet werden. Nach Abschluss des Befüllvorganges wird das
Ventil wieder geschlossen.
[0032] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Vorratsgefäß
und das Entnahmegefäß mittels einer im unteren Bereich des Vorratsgefäßes befindlichen
Öffnung, insbesondere mittels eines Spaltes miteinander in Verbindung stehen. Das
über die erfindungsgemäße Befüllöffnung des Vorratsgefäßes eingefüllte fließfähige
Medium strömt aus dem Vorratsgefäß durch die Öffnung zu dem Entnahmegefäß und kann
hier beispielsweise mittels eines Pinsels entnommen werden.
[0033] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind ein oder mehrere Einsätze vorgesehen,
mittels derer die Größe der Fläche der Öffnung zum Übertritt des fließfähigen Mediums
aus dem Vorratsgefäß in das Entnahmegefäß beeinflußbar ist. Je nach der Fließfähigkeit
des Mediums kann mittels des / der Einsätze eine gewünschte Fläche der Öffnung eingestellt
werden und auf diese Weise eine Anpassung der Öffnungsfläche bzw. des durch die Öffnung
geleisteten Strömungswiderstandes an die zu erwartende Fließgeschwindigkeit erfolgen.
Bei dünnflüssigen Medien wird man eine kleinere Öffnungsgröße wählen als bei dickflüssigen
Medien. Vorzugsweise sind mehrere derartiger Einsätze vorzusehen, um eine Anpassung
an verschiedene Medien vornehmen zu können. Der ausgewählte Einsatz wird vorzugsweise
in das Entnahmegefäß eingelegt. Grundsätzlich ist es ebenfalls denkbar, den Einsatz
in das Vorratsgefäß einzusetzen. Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
grundsätzlich auch ohne solche Einsätze betreibbar.
[0034] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Figur
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1, 2:
- Darstellungen von Vorrichtungen zur Bevorratung und Entnahme von fließfähigen Medien
in unterschiedlichen Perspektiven sowie im auseinandergezogenen Zustand,
- Fig. 3:
- Darstellungen eines Aufsatzes für eine Vorrichtung zur Bevorratung und Entnahme von
fließfähigen Medien in unterschiedlichen Perspektiven sowie eine Schnittdarstellung
und
- Fig. 4:
- Darstellungen einer Vorrichtung zur Bevorratung und Entnahme von fließfähigen Medien
mit aus Grundkörper und Aufsatz bestehendem Vorratsgefäß in unterschiedlichen Darstellungen
mit Schnittansichten sowie im auseinandergezogenen Zustand.
[0035] Fig. 1a) zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Seitenansicht. Die Vorrichtung
besteht aus einer Grundplatte 1, auf der sich das Vorratsgefäß 10 sowie das Entnahmegefäß
20 befinden. Vorratsgefäß 10 und Entnahmegefäß 20 verfügen über ein gemeinsames Gehäuse,
das fluiddicht mit der Grundplatte 1 in Verbindung steht. Vorratsgefäß 10, Entnahmegefäß
20 und Grundplatte 1 können einstückig hergestellt sein. Wie aus Fig. 1a) ersichtlich,
ist das Entnahmegefäß 20 gegenüber der Längsachse des Vorratsgefäßes 10 geneigt. Das
Vorratsgefäß 10 ist vertikal stehend angeordnet.
[0036] Die Figuren 1b), 1c), 1d) und 1e) zeigen die Vorrichtung gemäß Fig. 1a) in einer
Ansicht von links, in einer perspektivischen Ansicht, in einer Draufsicht sowie in
einer Ansicht von rechts. Abbildung 1f) zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 1a) in einer
perspektivischen Darstellung im auseinandergezogenen Zustand. Darin ist die Befüllöffnung
11 des Vorratsgefäßes 10 ersichtlich. Die Befüllöffnung 11 erstreckt sich wie aus
Fig. 1f) ersichtlich, über die gesamte Querschnittsfläche des Vorratsgefäßes 10 und
bildet dessen oberen Abschluss. Die Befüllöffnung 11 ist mittels des Deckels 40 verschließbar.
Der Deckel 40 weist eine Deckelplatte 42 auf, von der sich im wesentlichen senkrecht
nach unten ein umlaufender Steg 44 erstreckt. Der Steg 44 weist sich von diesem im
wesentlichen senkrecht erstreckende umlaufende Rippen 50 auf, die als Dichtelemente
dienen. Die Rippen 50 weisen Außenabmessungen auf, die im wesentlichen den Innenabmessungen
der Befüllöffnung 11 des Vorratsgefäßes 10 entsprechen, um auf diese Weise sicherzustellen,
dass ein fluid- und im wesentlichen gasdichter Abschluss des Vorratsgefäßes 10 erzielt
wird.
[0037] Wie aus Fig. 1f) ersichtlich, wird der Deckel 40 von oben in die Befüllöffnung 11
des Vorratsgefäßes 10 eingesteckt.
[0038] Fig. 1f) zeigt ferner die Öffnung 22 des Entnahmegefäßes 20, aus der mittels des
Pinsels 2 das fließfähige Medium entnommen werden kann. In dem Entnahmegefäß 20 befindet
sich ferner der Einsatz 21. Die Öffnung 22 des Entnahmegefäßes ist mittels einer Verschlußkappe
23 verschließbar. Die Verschlußkappe 23 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit
einer langgezogenen Auswölbung zur Aufnahme des Pinselstils versehen, wie dies aus
Fig. 1 ersichtlich ist.
[0039] Zwischen dem Vorratsgefäß 10 und dem Entnahmegefäß 20 befindet sich die spaltförmige
Öffnung 30, durch die das fließfähige Medium aus dem Vorratsgefäß 10 in das Entnahmegefäß
20 nachströmt. In dem Entnahmegefäß 20 stellt sich ein Niveau des fließfähigen Mediums
in etwa entsprechend der Spalthöhe ein.
[0040] Soll das Vorratsgefäß neu befüllt werden, wird der Deckel 40 abgenommen und durch
die Befüllöffnung 11 das fließfähige Medium nachgefüllt, bis das gewünschte Niveau
erreicht ist. Anschließend wird der Deckel 40 wieder aufgesetzt.
[0041] Wie aus Fig. 1a) ersichtlich, steht der Rand des Deckels 40 im auf die Befüllöffnung
11 aufgesetzten Zustand über das an die Befüllöffnung 11 angrenzende Gehäuse des Vorratsgefäßes
10 über. Des Weiteren sind im Randbereich des Deckels vier Auswölbungen 48 vorgesehen,
die die Handhabbarkeit des Deckels 40 erleichtern.
[0042] Als Werkstoff von Vorratsgefäß 10, Entnahmegefäß 20, der Grundplatte 1, des Einsatzes
21, der Verschlußkappe 23 sowie des Deckels 40 kommt vorzugsweise ein Kunststoff,
beispielsweise Polypropylen in Frage. Selbstverständlich kann auch ein anderes Material,
wie beispielsweise Glas oder Metall oder eine Materialkombination zur Anwendung kommen.
[0043] Auch ist der Einsatz von Gummidichtungen auf dem Steg 44 oder auf der Innenseite
des die Befüllöffnung 11 aufweisenden Endbereichs des Gehäuses des Vorratsgefäßes
10 möglich.
[0044] Fig. 2 zeigt eine der Vorrichtung gemäß Fig. 1 ähnliche Ausgestaltung, so dass auf
die dortigen Erläuterungen verwiesen wird. Die Ansichten gemäß Fig. 2b), 2e) und 2f)
entsprechen im wesentlichen den Ansichten gemäß Fig. 1b), 1d) und 1e). Ergänzend zu
dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind im oberen Endbereich des Vorratsgefäßes
10 Bügel 122 vorgesehen, deren Funktion unten näher erläutert wird.
[0045] Die Figuren 2c) und 2g) zeigen perspektivische Darstellungen der Vorrichtungen im
betriebsbereiten sowie im auseinandergezogenen Zustand.
[0046] Die Figuren 2a) und 2d) zeigen Schnittansichten gemäß den Linien A-A der Vorrichtungen
gemäß Fig. 2e) und 2c). Aus den Figuren 2a) und 2d) ist ersichtlich, dass sich im
wesentlichen senkrecht von der Deckelplatte 42 ein nach unten gerichteter Steg 44
erstreckt, der über die daran angeordneten Rippen 50, die dichtend an der Innenseite
des Gehäuses des Vorratsgefäßes 10 anliegen, einen dichten Abschluss des Vorratsgefäßes
10 bildet.
[0047] Ferner ist ersichtlich, dass die Verschlußkappe 23 zum Verschluß der Öffnung 22 des
Entnahmegefäßes 20 einen Randbereich aufweist, der über den Endbereich des Entnahmegefäßes
20 gestülpt wird.
[0048] Aus Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ersichtlich.
Gleiche Teile sind mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 und 2 versehen. Bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 4 besteht das Vorratsgefäß 10 aus einem Grundkörper 12
sowie einem Aufsatz 14. Eine Ausführungsform eines Aufsatzes 14 ist in Fig. 3 dargestellt.
[0049] Die Figuren 4b), 4c), 4g), 4e) und 4f) zeigen eine Seitenansicht, eine perspektivische
Ansicht im zusammengebauten und auseinandergezogenen Zustand, eine Draufsicht und
eine weitere Seitenansicht der Vorrichtung dieses Ausführungsbeispiels. Die Figuren
4a) und 4d) zeigen Schnittansichten gemäß der Linien A-A in Fig. 4e) und 4c).
[0050] Fig. 4g) verdeutlicht, dass der Aufsatz 14 in seinem unteren Endbereich einen gegenüberliegenden
der Außenseite des Gehäuses 140 des Aufsatzes 14 zurückversetzten Steg 142 aufweist,
dessen Außenabmessungen im wesentlichen den Innenabmessungen des an den Aufsatz 14
angrenzenden Endbereiches des Grundkörpers 12 entsprechen. Der zurückversetzte Steg
142 ist somit in den oberen Endbereich des Grundkörpers 12 einsteckbar.
[0051] Zur Arretierung des Aufsatzes 14 weist dieser an seiner Außenseite angeordnete Laschen
146 auf, die in entsprechende Aufnahmen 122, die an der Außenseite des Grundkörpers
12 angeordnet sind, einsteckbar sind. Die Aufnahmen 122 sind im wesentlichen bügelförmig
ausgeführt und weisen eine Öffnung auf, in die die Laschen 146 rastend einführbar
sind.
[0052] Wie beispielsweise aus Fig. 4b) ersichtlich, sind die Laschen 146 und die Aufnahmen
122 auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers 12 und des Aufsatzes 14 angeordnet.
[0053] Die Laschen 146 sind federnd ausgeführt und weisen einen stegartigen Vorsprung auf,
der im arretierten Zustand die bügelartigen Aufnahmen 122 untergreift.
[0054] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird das Verschlußelement durch den Deckel 40 gebildet,
der in die Befüllöffnung 11 des Aufsatzes 14 eingesetzt wird. Der Deckel 40 entspricht
der zur Fig. 1 und Fig. 2 erläuterten Ausführungsform.
[0055] Hinsichtlich der Auswahl des Materials der Vorrichtung gelten die zu Fig. 1 und 2
gemachten Ausführungen entsprechend.
[0056] Um die Prüfung zu erleichtern, ob das Vorratsgefäß 10 erneut aufzufüllen ist, kann
vorgesehen sein, das Vorratsgefäß 10 bzw. den Grundkörper 12 und Aufsatz 14 aus einem
transparenten Material, vorzugsweise Kunststoff auszuführen. Auch denkbar ist beispielsweise
die Verwendung von Glas.
[0057] Fig. 3 zeigt in unterschiedlichen Ansichten einen Aufsatz 14 für eine Vorrichtung
zur Bevorratung und Entnahme von fließfähigen Medien.
[0058] Die Fig. 3a), 3c), 3d), 3e) und 3f) zeigen eine Seitenansicht des Aufsatzes 14, eine
perspektivische Ansicht von schräg oben, eine Draufsicht, eine Ansicht von unten sowie
eine perspektivische Ansicht von schräg unten. Fig. 3b) zeigt eine Schnittansicht
mit Detaildarstellung des unteren Endbereiches.
[0059] Wie beispielsweise aus Fig. 3a), 3b), 3c) und 3f) hervorgeht, weist der Aufsatz 14
einen gegenüber der Außenseite des Gehäuses 140 zurückversetzten Steg 142 auf. An
dem Steg 142 sind federnde Laschen 146 zur Aufnahme in entsprechenden Ausnehmungen
des Grundkörpers vorgesehen. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 erstrecken sich
die Laschen 146 im wesentlichen fluchtend zur Innenseite des Aufsatzes 14, wie dies
beispielsweise aus der Detaildarstellung in Fig. 3b) hervorgeht. Die Laschen 146 greifen
in diesem Ausführungsbeispiel in Ausnehmungen an der Innenseite des oberen Endbereiches
des Gehäuses des Grundkörpers 12 ein. Dazu sind an den Laschen 146 im Endbereich Stege
vorgesehen, die die Ausnehmungen im Grundkörper 12 hintergreifen, so dass eine sichere
Arretierung des Aufsatzes 14 gewährleistet ist.
[0060] Der Grundkörper 12, der Aufsatz 14 bzw. dessen Steg 142 können mit Dichtelementen
versehen sein, um zu gewährleisten, dass ein fluiddichter Abschluss zwischen Grundkörper
12 und Aufsatz 14 vorliegt.
[0061] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, hat der Aufsatz wie auch der Grundkörper eine im wesentlichen
quadratische Querschnittsform mit abgerundeten Eckbereichen. Dies gilt entsprechend
für das Vorratsgefäß gemäß der Figuren 1 und 2.
[0062] Grundsätzlich sind selbstverständlich auch andere Ausgestaltungen des Vorratsgefäßes
oder auch des Entnahmegefäßes denkbar. Eine Möglichkeit besteht beispielsweise darin,
das Vorratsgefäß, d.h den Grundkörper und einen etwaigen Aufsatz mit einem kreisrunden
Querschnitt, d. h. zylindrisch auszuführen. Dabei kann vorgesehen sein, das Vorratsgefäß
mittels eines runden Deckels zu verschließen.
1. Vorrichtung zur Bevorratung und Entnahme von fließfähigen Medien, insbesondere von
Leim, Lack, Kontaktkleber, Lösungsmittel und dergleichen, mit einem Vorratsgefäß (10)
und einem Entnahmegefäß (20), wobei das Entnahmegefäß (20) eine Öffnung (22) zur Entnahme
des fließfähigen Mediums aufweist und wobei das Vorratsgefäß (10) eine Öffnung (30)
zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß (10) in das Entnahmegefäß
(20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Vorratsgefäß (10) eine weitere Öffnung (11) zum Befüllen des Vorratsgefäßes (10)
mit dem fließfähigen Medium aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß (10)
in das Entnahmegefäß (20) eine Fläche von mindestens 1 mm2 aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß (10)
in das Entnahmegefäß (20) eine Fläche von höchstens 700 mm2 aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß (10)
in das Entnahmegefäß (20) eine Fläche im Bereich von 100 bis 300 mm2 oder im Bereich von 140 bis 250 mm2 aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Maximalwerte von 700 mm2, 300 mm2 und 250 mm2 bei einem Volumen des Vorratsgefäßes (10) von bis zu 1,5 l gelten und dass sich diese
Maximalwerte bei größeren Volumina des Vorratsgefäßes (10) proportional zum Volumen
des Vorratsgefäßes (10) vergrößern.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement vorgesehen ist, mittels dessen die weitere Öffnung (11) verschließbar
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement als Deckel (40) ausgeführt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (40) ein Gewinde oder einen Bajonettverschluss aufweist, mittels dessen
der Deckel mit einem Gewinde bzw. Bajonettverschluss des Vorratsgefäßes (10) verschraubt
werden kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (40) über eine Deckelplatte (42) verfügt, von der sich ein umlaufender
Steg (44) erstreckt, dessen Außenabmessungen unter den Innenabmessungen der weiteren
Öffnung (11) des Vorratsgefäßes (10) liegen oder diesen im wesentlichen entsprechen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel über eine Deckelplatte verfügt, von der sich ein umlaufender Steg erstreckt,
dessen Innenabmessungen über den Außenabmessungen der weiteren Öffnung liegen oder
diesen im wesentlichen entsprechen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (44) oder das Vorratsgefäß eine oder mehrere umlaufende Dichtelemente zum
fluiddichten Verschluss der weiteren Öffnung (11) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente als sich von dem Steg (44) erstreckende umlaufende Rippen (50)
ausgeführt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf beiden Seiten der Deckelplatte Stege erstrecken, die unterschiedliche Außenabmessungen
und/oder Innenabmessungen aufweisen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Deckels (40) in dem auf die weitere Öffnung (11) aufgesetzten Zustand
über die weitere Öffnung (11) übersteht.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Handhabbarkeit des Deckels (40) am Rand des Deckels (40) nach außen
ragende Auswölbungen (48) vorgesehen sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsgefäß (10) einen Grundkörper (12) sowie einen mit diesem fluiddicht in
Verbindung stehenden Aufsatz (14) aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (14) mit dem Grundkörper (12) mittels einer Steckverbindung oder mittels
eines Gewindes oder eines Bajonettverschlusses in Verbindung steht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Verbindung zwischen Grundkörper (12) und Aufsatz (14) denen zwischen
Grundkörper (12) und Verschlusselement entsprechen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Aufsatz (14) und Grundkörper (12) eine Verdrehsicherung aufweist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (14) ein Gehäuse (140) aufweist, von dessen Endbereich sich ein gegenüber
der Außenseite des Gehäuses (140) zurückversetzter Steg (142) erstreckt, dessen Außenabmessungen
den Innenabmessungen des an den Aufsatz (14) angrenzenden Endbereiches des Grundkörpers
(12) im wesentlichen entsprechen oder diese unterschreiten.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite des Steges oder auf der Innenseite des Endbereiches des Grundkörpers
umlaufende Dichtelemente zum fluiddichten Abschluss des Übergangs zwischen Grundkörper
und Aufsatz vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich die weitere Öffnung (11) zur Befüllung des Vorratsgefäßes (10) im Aufsatz (14)
befindet.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (14) an dem Grundkörper (12) mittels einer Rastverbindung arretierbar
ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindung aus sich von dem Aufsatz (14) oder von dem Grundkörper erstreckenden
Laschen (146) und aus in dem anderen der Bauteile (12) vorgesehenen Aufnahmen (122)
besteht, in denen die Laschen (146) rastend aufnehmbar sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- und/oder Außenabmessungen des Aufsatzes (14) denen des Grundkörpers (12)
entsprechen.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Verschlusselement ein Deckel vorgesehen ist, der eine Nut aufweist, in die der
Randbereich der weiteren Öffnung des Vorratsgefäßes einsteckbar ist, oder dass in
dem Randbereich der weiteren Öffnung eine Nut vorgesehen ist, in die ein sich von
dem Deckel erstreckender Steg einsteckbar ist.
27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorratsgefäß (10) oder der Grundkörper (12) des Vorratsgefäßes (10) und das Entnahmegefäß
(20) ein gemeinsames, einteiliges Gehäuse aufweisen.
28. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement eine Membran umfasst, die zum Zwecke der Befüllung des Vorratsgefäßes
geöffnet werden kann und die sich über die weitere Öffnung des Vorratsgefäßes erstreckt.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran einen Schlitz aufweist.
30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement ein Au-/Zu-Ventil umfasst.
31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums von dem Vorratsgefäß (10)
in das Entnahmegefäß (20) im unteren Bereich des Vorratsgefäßes (10) angeordnet ist.
32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums von dem Vorratsgefäß (10)
in das Entnahmegefäß (20) in Form eines Spaltes ausgeführt ist.
33. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Einsätze vorgesehen sind, mittels derer die Größe der Fläche der
Öffnung (30) zum Übertritt des fließfähigen Mediums aus dem Vorratsgefäß (10) in das
Entnahmegefäß (20) beeinflußbar ist.