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EP 1 571 272 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2009 Patentblatt 2009/02 |
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Anmeldetag: 01.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kopfabdeckung für eine Mauer
Wall coping
Couverture de mur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
02.03.2004 DE 202004003187 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
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Patentinhaber: Rheinzink GmbH & Co. KG |
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45711 Datteln (DE) |
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Erfinder: |
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- Behning, Fridolin
45770 Marl (DE)
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Vertreter: Hoffmeister, Helmut |
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Patentanwälte Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn,
Postfach 3828 48021 Münster 48021 Münster (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A3- 1 013 286 DE-U1- 7 638 242
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DE-A1- 2 213 183 US-A- 5 289 662
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- HOUT VAN DEN A F: "AANSLUITING DAKRAND-OPSTAND BIJ EEN DILATIEVOEG HET VERGETEN DETAIL"
BOUWWERELD, MISSET. DOETINCHEM, NL, Bd. 98, Nr. 13, 8. Juli 2002 (2002-07-08), Seiten
34-35, XP001115875 ISSN: 0026-5942
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kopfabdeckung für eine Mauer, bestehend aus wenigstens
zwei U-förmigen Profilabschnitten aus einem wasserundurchlässigen Material, die U-Endstege
aufweisen, die im aufgelegten Zustand der Profilabschnitte gegenüber den Mauerkanten
nach unten ragen,und jeweils einem den Stoß zwischen zwei Profilabschnitten überdeckenden,
unter die Endbereiche der Profilabschnitte reichenden und von diesen abgedeckten Stoßverbinder
der im Querschnitt U-förmig ist, wobei seine U-Schenkel im Wesentlichen parallel zu
den Endstegen liegen. Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Stoßverbinder gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 9.
[0002] Eine Kopfabdeckung soll die Mauer vor eindringender Feuchtigkeit schützen. Das auftreffende
Wasser soll außerdem in geeigneter Weise nach außen und/oder innen abfließen können,
wobei Tropfnasen dafür sorgen, dass Überstände vorhanden sind, die das Wasser vom
Mauerwerk selbst abhalten.
[0003] Bei den Profilabschnitten handelt es sich üblicherweise um Aluminium-, Zink- oder
Kupferblech, das U-förmig profiliert ist. Mithilfe von Verschraubungen, Verklebungen
oder mit Hilfe von Verankerungsteilen kann eine Befestigung erfolgen. Gegebenenfalls
kann auch das Blech der Mauerabdeckung mit Hilfe von Stegen oder dergleichen in die
Mauer direkt eingelassen werden.
[0004] Der vorzitierte Oberbegriff der Ansprüche 1 und 9 geht aus
DE 22 13 183 C2 hervor.
[0005] Für die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine in einfacher Weise universell zu
montierende Mauerabdeckung herzustellen, bei dem von einem in normierten Längen hergestellten
Blech- oder Kunststoffprofil ausgegangen und eine gut funktionierende Stoßverbindung
hergestellt wird, die eine schnelle Montage ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Kopfabdeckung bzw. einem Stoßverbinder der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, die U-Schenkel des Stoßverbinder-Profils vom Stoßbereich
ausgehend zum freien Ende des Stoßverbinders hin konvergieren.
[0007] Eine Stoßüberbrückung wird ohne Löt- und Schweißverbindungen hergestellt. Die Stoßverbinder
sind im Querschnitt U-förmig, wobei die U-Schenkel im Wesentlichen parallel zu den
Endstegen der Profilabschnitte liegen.
[0008] Die Stoßverbinder sind weiterhin so gestaltet, dass sie eine quer zur Mauererstreckung
verlaufende Materialwellung aufweisen, so dass sich hier Längenausdehnungen besser
aufnehmen lassen, wobei trotzdem die Endbereiche der Profilabschnitte sich bei den
durch Temperatur-Ausdehnung und Temperatur-Stauchung sich ergebenden Versatz verschieben
können. Die Materialwellungen dienen auch zum Ablauf des Wassers und zur Verhinderung
des Eintreibens des Wassers durch Windeinwirkung.
[0009] Die Stoßverbinder können auch dann eingesetzt werden, wenn Haltestreifen oder Verankerungsteile
verwendet werden. Die Haltestreifen können im Bereich der Stöße gekürzt sein, so dass
keine Kollision zwischen Verankerungsteil und Stoßverbinder auftreten kann. Bei der
Montage der T-Stücke können Haltestreifen und Stoßverbinder auch übereinander liegen.
[0010] Die Stoßverbinder sind so gestaltet, dass ihre U-Schenkel, von der Seite gesehen,
etwa trapezförmig gestaltet sind, oder allgemein gesprochen, ausgehend zum freien
Ende des Stoßverbinders hin konvergieren. Diese Gestaltung hat den Vorteil, dass ein
Einschieben in die Profilabschnitte möglich ist, ohne dass das Verklebungsmittel verschmiert.
[0011] Vorzugsweise wird eine hochviskose Verbindungsmasse, beispielsweise eine bituminöse
Verbindungsmasse, zwischen Oberseite des Stoßverbinders und Unterseite des aufliegenden
Profilabschnittes eingebracht. Letzteres geschieht in Form wenigstens zweier querliegender
Raupen.
[0012] Durch die Verwendung der eingangs genannten Stoßverbinder ist möglich, dass vorgefertigte
Profilabschnitte mit T- und L-Stücken ohne Verlöten zu einer gewinkelten Mauerverbindung
zusammengestellt werden können.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung beschrieben.
Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:
[0014]
- Figur 1
- schematisch den Aufbau einer Kopfabdeckung für eine Mauer (im Folgenden Mauerabdeckung)
ohne Verwendung von Haltestreifen;
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Mauerabdeckung bei Verwendung von Haltestreifen;
- Figur 3
- eine perspektivische, gemäß Figur 1 vergrößerte Ansicht eines Stoßverbinders;
- Figur 4
- eine Verlegeart mit Haltestreifen gem. Fig. 2, perspektivisch dargestellt;
- Figuren 5
- bis 7 Varianten von vorgefertigten Einzelteilen aus Profilmaterial, das mit Hilfe
der Stoßverbinder mit einem Profilabschnitt verbunden werden kann.
[0015] In Fig. 1 ist der Kopf 1 einer Mauer schematisch dargestellt, die in üblicher Weise
aus Ziegeln oder Natursteinen und Mörtel aufgemauert ist oder mit Beton und Schalung
hergestellt ist. Auf den Kopf 1 der Mauer ist eine Kopfabdeckung 2 aufgesetzt, die
die Mauer gegen von oben eindringendes Wasser schützt. Im vorliegenden Fall besteht
die Kopfabdeckung 2 im Wesentlichen aus zwei Elementen, nämlich aus gebogenen, flächigen
Profilabschnitten 3 aus Titanzinkblech und aus Stoßverbindern 4. Die Profilabschnitte
3 haben im Querschnitt eine U-Form, das heißt, sie weisen auf beiden Seiten Endstege
5 auf, die im aufgelegten Zustand der Profilabschnitte 3 gegenüber der Mauerkante
6 nach unten ragen und Tropfkanten bilden. Anstelle von Titanzinkblech können auch
andere Werkstoffe verwendet werden, z. B. Aluminium- oder Kupferblech. Auch extrudierte
Kunststoffprofile können eingesetzt werden. Die Verwendung von metallenen Werkstoffen
für die Profilabschnitte 3 wird jedoch vorgezogen.
[0016] Verwendet werden für Kopfabdeckungen der beschriebenen Art metallene Werkstoffen,
wobei die gesamte Verlegung ohne Verlötung oder Verschweißung der Bleche durchgeführt
werden kann, da erfahrungsgemäß aufgrund der starken Temperaturbewegungen es hier
zu Rissen und Beschädigungen kommen kann. Auch kurze Verlegezeiten werden angestrebt.
[0017] Die Stöße zwischen den verlegten Profilabschnitten 3, die im allgemeinen eine Standardlänge
von circa zwei bis drei Metern haben, wird daher so durchgeführt, dass der Stoß durch
den Stoßverbinder 4 überbrückt wird, dessen Enden unter die Endbereiche 7 (in Figur
1 gestrichelt dargestellt) der Profilabschnitte 3 reichen. Die Endbereiche decken
jeweils die eine Hälfte, vermindert um die Fugenbreite, der symmetrisch gestalteten
Stoßverbinder 4 ab. Die durch Temperatur-Ausdehnung und Temperatur-Stauchung sich
ergebenden Längenänderungen der Profilabschnitte 3 werden aufgenommen, da zwischen
Ihnen selbst und zwischen ihnen und dem Stoßverbinder 4 keine starren Verbindungen
bestehen, wie im Folgenden beschrieben wird.
[0018] Figur 3 zeigt einen Stoßverbinder 4 in perspektivischer Darstellung. Der Stoßverbinder
4 besteht aus etwa 0,5 bis 1,0 mm dickem Titanzinkblech. Seine Breite ist an die üblichen
Breiten von Mauerköpfen angepasst. Standardisierte Breitenmaße sind beispielsweise
226 oder 326 mm; seine Länge beträgt beispielsweise 333 mm. Im Querschnitt ist der
Stoßverbinder 4 U-förmig. Die U-Schenkel 8 und 9 stehen in einem Winkel von 85° bis
90° von der Mittelfläche 10 ab.
[0019] Von der Seite gesehen haben die U-Schenkel 8 und 9 die Gestalt von flachen Trapezen.
Zu beiden Enden hin konvergieren die U-Schenkel 8, 9, gesehen vom Mittel- oder Stoßbereich
11 aus. Im eingebauten Zustand (vgl. 1) liegen die U-Schenkel nach unten gerichtet
und haben etwas Abstand von der Mauerfront, um eine Tropfkante herzustellen.
[0020] Für die Montage der Profilabschnitte 3 und der Stoßverbinder 4 wird entweder mit
oder ohne Haltestreifen gearbeitet.
[0021] Wird gemäß Figur 1 ohne Haltestreifen als Verankerungsteil gearbeitet, wird die Montage
wie folgt durchgeführt:
Nach Reinigung wird eine Bitumen-Kaltkleber-Schicht 30 (z. B. aus Enkolit®, Hersteller
Enke) ganzflächig auf den oberen Mauerabschluss aufgebracht und zu einer Schicht verstrichen.
Die beiden am Ende liegenden Scheitel der Amplituden neben den Rillen 12 und 13 bzw.
14 und 15 des Stoßverbinders 4 werden mit je einer Bitumen-Kaltkleber-Raupe 12' bzw.
14' belegt.
Unter Schrägstellung und Ausnutzung der Geometrie der konvergierenden Abschnitte der
U-Schenkel werden die Stoßverbinder 4 von der Unterseite her in die Profilabschnitte
3 so eingeschoben, dass sie in den Zwischenraum zwischen Unterseite und Haltenasen
16, 17 (vgl. Fig. 2) zu liegen kommen. Das Vorschieben erfolgt dann bis zur Mitte
des Stoßverbinders 4. Dabei wird darauf geachtet, dass die Bitumen-Kaltkleber-Raupen
12', 14' nicht beschädigt werden oder verschmieren.
Nach dem Einschieben in den Profilabschnitt 3 bis etwa zur Hälfte der Mittelfläche
werden beide Teile flach auf die mit Bitumen-Kaltkleber-Schicht belegte Mauer gelegt
und angedrückt. Der Stoßverbinder 4 kann zusätzlich noch auf den Kopf 1 der Mauer
geschraubt werden.
[0022] Der sich (in der Figur 1 nach links unten) über den Stoßverbinder 4 anschließende
Profilabschnitt ist in Figur 1 nicht dargestellt. Auch hier wird unter entsprechender
Schrägstellung das Ende des Stoßverbinders eingeschoben und verklebt. Auf zusätzliche
Verschraubungen zwischen Stoßverbinder 4 und Profil oder Löt- und Schweißstellen kann
völlig verzichtet werden.
[0023] Wird die Kopfabdeckung 1 mit Haltestreifen verlegt, werden entsprechend profilierte
Bleche, nämlich Haltestreifen 20, vor dem Anbringen von Profilabschnitten 3 und Stoßverbindern
4 auf dem Kopf der Mauer verlegt (vergl. Fig. 2 und 4). Die Haltestreifen 20 haben
einen Querschnitt, wie ihn Figur 2 zeigt. Sie erstrecken sich quer über den Kopf der
Mauer und enden seitlich in Endstegen 21, 22, die im aufgelegten zustand gegenüber
der Mauerkante nach unten ragen. Die Haltestreifen 20 werden auf dem Kopf der Mauer
vorzugsweise mit der bereits beschriebenen Bitumen-Kaltklebemasse 30 verklebt und/oder
dort angeschraubt. Dabei wird der Bereich, den die Stoßverbinder 4 später einnehmen,
ausgespart.
[0024] Die Profilabschnitte 3 werden mit oder ohne Vermittlung von Klebemassen mittels einer
Schnapp-Verbindung auf die Haltestreifen 20 "aufgeklickt". Hierzu besitzen die Profilabschnitte
3 eine seitliche Profilgestaltung, die einen nach unten weisenden Endsteg 23, 24 aufweist,
der in die nach innen gebogene Haltenase 16 bzw. 17 ausläuft, wobei alle Teile, außer
den Haltestreifen 20, einstückig aus Titanzinkblech gebogen sind. Das Einschieben
und Verkleben der Stoßverbinder 4 in die Profilabschnitte 3 erfolgt vor dem "Aufklicken"
der Profilabschnitte, wie bereits beschrieben. Vorzugsweise werden auch hier Kleberaupen
verwendet, um eine Abdichtung gegen eindringendes Wasser zu erreichen. Die Haltestreifen
ersetzen demnach im allgemeinen die Bitumen-Kaltkleber-Verbindung gemäß Figur 1 zur
Oberseite des Mauerkopfes 1 hin.
[0025] Das vorstehend beschriebene System zur Abdeckung des Mauerkopfes ist einfach zu verlegen
und erfolgt entweder mit Haltestreifen als Schnappsystem oder alternativ mit einer
Klebemasse, vorzugsweise Bitumen-Kaltkleber. Das System ermöglicht die einfache Erstellung
von Stoßverbindungen als Stecksystem unter Berücksichtigung des Ausdehnungsverhaltens
bei Wärme und Kälte und sichert die Stöße gegen eindringende Feuchtigkeit optisch
unauffällig ab.
[0026] Es werden baupraktisch günstige Profillängen für die Profilabschnitte von beispielsweise
2,0 und 3,0 m verwendet, so dass optisch ansprechende und gradlinige Kanten an den
Mauern mit entsprechenden Tropfnasen hergestellt werden können. Auch der Transport
auf die Baustelle ist vereinfacht. Neben den Standard-Profilbreiten von beispielsweise
230 und 330 mm können andere Profilbreiten vorgesehen werden, wenn Mauern von Ausnahmeabmessungen
vorhanden sind. Die Teile können ohne weiteres vorbewittert oder mit anderen Beschichtungen
versehen sein. Eine Beschädigung durch Löt- oder Schweißarbeiten ist ausgeschlossen.
[0027] Ein weiterer Vorteil ist, dass auch aus dem gleichen Material wie die Profilabschnitte
Zusatzteile hergestellt werden können, wie sie in den Figuren 5 bis 7 dargestellt
sind.
[0028] Figur 5 zeigt einen Wandabschluss, bei dem ein hochgezogener Steg 30 vorgesehen ist,
der bei Anschluss von Mauer zur Wand hier einen feuchtigkeitsdichten Abschluss bildet.
[0029] Figur 6 zeigt eine mit Gehrung hergestellte L-Verbindung. Auch hier können die Enden
von Profilabschnitten über die Stoßverbinder direkt angeschlossen werden.
[0030] Ähnliches gilt für die in Figur 7 dargestellte T-Verbindung, die einen rechtwinkligen
Maueranschluss in einfacher Weise ermöglicht.
1. Kopfabdeckung (2) für eine Mauer, bestehend aus
- wenigstens zwei U-förmigen Profilabschnitten (3) aus einem wasserundurchlässigen
Material, die U-Endstegen (23, 24) aufweisen, die im aufgelegten Zustand der Profilabschnitte
(3) gegenüber den Mauerkanten nach unten ragen,
- und jeweils einem den Stoß zwischen zwei Profilabschnitten (3) überdeckenden, unter
die Endbereiche der Profilabschnitte (3) reichenden und von diesen abgedeckten Stoßverbinder
(4), der im Querschnitt U-förmig ist, wobei seine U-Schenkel (8, 9) im Wesentlichen
parallel zu den Endstegen (23, 24) liegen,
dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8, 9) des Stoßverbinder-Profils vom Stoßbereich (11) ausgehend zu
den freien Enden des Stoßverbinders (4) hin konvergieren.
2. Kopfabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8,9) des Stoßverbinders (4) in Draufsicht auf seine Flachseite Trapezform
haben.
3. Kopfabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Raupen(12', 14') einer Verbindungsmasse, die auf der Oberseite des
Stoßverbinders (4) unterhalb der Endbereiche der Profilabschnitte aufgebracht sind.
4. Kopfabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8,9) des Stoßverbinders (4) eine bogenartig verlaufende freie Kante
(18) haben.
5. Kopfabdeckung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoßverbinder (4) eine quer zur Mauererstreckung verlaufende Materialwellung
aufweist.
6. Kopfabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilabschnitte mit wenigstens einem, auf dem Mauerkopf zu befestigenden Haltestreifen
(20), der abgewinkelte Endstege aufweist, die im aufgelegten Zustand gegenüber den
Mauerkanten nach unten ragen, und auf die die Profilabschnitte (3), die ebenfalls
abgewinkelte Endstege aufweisen, mit letzteren durch eine Schnappverbindung verbunden
sind.
7. Kopfabdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstege (21, 22) der Haltestreifen (20) mit den Endstegen (23, 24) der Profilabschnitte
(3) im montierten Zustand jeweils eine Schnappverbindung (40) bilden, bei der die
oben liegenden Endstege (23, 24) der Profilabschnitte die unten liegenden Endstege
(21, 22) des Haltestreifens jeweils mit einer Nase (16, 17) übergreifen, wobei die
U-Schenkel (8, 9) des Stoßverbinders (4) zwischen den Endstegen (21, 22) des Haltestreifens
und Endstegen (23, 24) der Profilabschnitte (3) angeordnet sind und diese kontaktieren.
8. Kopfabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilabschnitte (3) mit T- und/oder L-Stücken (34; 35), die aus dem gleichem
Material wie die Profilabschnitte gefertigt sind, über Stoßverbinder (4) und/oder
Haltestreifen (20) verbindbar sind.
9. Stoßverbinder (4) für eine Mauer-Kopfabdeckung (2), bestehend aus
- wenigstens zwei U-förmigen Profilabschnitten (3) aus einem wasserundurchlässigen
Material, die U-Endstege (23, 24) aufweisen, die im aufgelegten Zustand der Profilabschnitte
(3) gegenüber den Mauerkanten nach unten ragen,
- bei der der Stoß zwischen zwei Profilabschnitten (3) von einem Stoßverbinder (4)
überdeckt wird, der im Querschnitt U-förmig ist, wobei seine U-Schenkel (8, 9) im
Wesentlichen parallel zu den Endstegen (23, 24) liegen,
dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8, 9) des Stoßverbinder-Profils vom Stoßbereich (11) ausgehend zu
den freien Enden des Stoßverbinders (4) hin konvergieren.
10. Stoßverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8, 9) des Stoßverbinders (4) in Draufsicht auf seine Flachseite Trapezfrom
haben.
11. Stoßverbinder nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel (8, 9) des Stoßverbinders (4) eine bogenartig verlaufende freie Kante
(18) haben.
12. Stoßverbinder nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoßverbinder (4) eine quer zur Mauererstreckung verlaufende Materialwellung
aufweist.
1. Coping (2) for a wall, consisting of
- at least two U-shaped profiled sections (3) consisting of a water-impermeable material
and comprising U-shaped end webs (23, 24) which protrude downwards over the wall edges
when the profiled sections (3) are fitted,
- and in each case a butt joint (4) which covers the joint between two profiled sections
(3), extends below the end regions of the profiled sections (3), is covered thereby
and has a U-shaped cross-section, wherein its U-shaped limbs (8, 9) are substantially
in parallel with the end webs (23, 24),
characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint profile converge from the joint region
(11) towards the free ends of the butt joint (4).
2. Coping as claimed in Claim 1, characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint (4) have a trapezoidal shape on its flat
side in plan view.
3. Coping as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that at least two beads (12', 14') of a bonding mass which are applied to the upper side
of the butt joint (4) beneath the end regions of the profiled sections [sic].
4. Coping as claimed in Claim 1, characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint (4) have a free edge (18) extending in
an arcuate manner.
5. Coping as claimed in Claim 1 to 3, characterised in that the butt joint (4) comprises a material undulation extending transversely with respect
to the wall extension.
6. Coping as claimed in any one of the preceding Claims, characterised in that the profiled sections are connected to at least one holding strip (20) which is to
be attached to the wall top and comprises bent end webs which protrude downwards over
the wall edges when fitted, and on which the profiled sections (3) which likewise
comprise bent end webs are connected to same by a snap-fit connection.
7. Coping as claimed in Claim 6, characterised in that the end webs (21, 22) of the holding strips (20) together with the end webs (23,
24) of the profiled sections (3) in the mounted state form in each case a snap-fit
connection (40), wherein the uppermost end webs (23, 24) of the profiled sections
engage over the lowermost end webs (21, 22) of the holding strip in each case by means
of a lug (16, 17), wherein the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint (4) are disposed
between, and are in contact with, the end webs (21, 22) of the holding strip and the
end webs (23, 24) of the profiled sections (3).
8. Coping as claimed in any one of the preceding Claims, characterised in that the profiled sections (3) can be connected to T-shaped and/or L-shaped pieces (34;
35) - which are produced from the same material as the profiled sections - via butt
joints (4) and/or holding strips (20).
9. Butt joint (4) for a wall coping (2), consisting of
- at least two U-shaped profiled sections (3) consisting of a water-impermeable material
and comprising U-shaped end webs (23, 24) which protrude downwards over the wall edges
when the profiled sections (3) are fitted,
- wherein the joint between two profiled sections (3) is covered by a butt joint (4)
which is U-shaped in cross-section, wherein its U-shaped limbs (8, 9) are substantially
in parallel with the end webs (23, 24),
characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint profile converge from the joint region
(11) towards the free ends of the butt joint (4).
10. Butt joint as claimed in Claim 9, characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint (4) have a trapezoidal shape on its flat
side in plan view.
11. Butt joint as claimed in Claim 9 or 10, characterised in that the U-shaped limbs (8, 9) of the butt joint (4) have a free edge (18) extending in
an arcuate manner.
12. Butt joint as claimed in Claim 9 to 11, characterised in that the butt joint (4) comprises a material undulation extending transversely with respect
to the wall extension.
1. Couverture (2) de faîte d'un mur, qui se compose :
d'au moins deux segments profilés (3) en U en matière imperméable à l'eau, qui comportent
des nervures d'extrémité (23, 24) de l'U qui font saillie vers le bas par rapport
aux arêtes du mur, dans l'état posé des segments profilés (3),
et respectivement un connecteur de jonction (4) à section transversale en U, qui recouvre
la jonction entre deux segments profilés (3), s'étend au dessous des zones d'extrémité
des segments profilés (3) et est recouvert par celles-ci, les branches (8, 9) de l'U
de ce connecteur étant sensiblement parallèles aux nervures d'extrémité (23, 24),
caractérisé en ce que les branches (8, 9) de l'U du profilé du connecteur de jonction convergent à partir
de la zone de jonction (11) en direction des extrémités libres du connecteur de jonction
(4).
2. Couverture de faîte selon la revendication 1, caractérisée en ce que les branches (8, 9) de l'U du connecteur de jonction (4) sont en forme de trapèze,
en vue vers le côté plat de ce dernier.
3. Couverture de faîte selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins deux cordons (12', 14') d'une substance de connexion sont appliqués sur le
côté supérieur du connecteur de jonction (4) au dessous des zones d'extrémité des
segments profilés.
4. Couverture de faîte selon la revendication 1, caractérisée en ce que les branches (8, 9) de l'U du connecteur de jonction (4) possèdent une arête libre
(18) à tracé incurvé.
5. Couverture de faîte selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la matière du connecteur de jonction (4) présente un état ondulé dans la direction
transversale à l'étendue du mur.
6. Couverture de faîte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les segments profilés sont connectés à au moins une bande de maintien (20) qui est
à fixer sur le faîte du mur et comprend des nervures d'extrémité rabattues en U, qui
font saillie vers le bas par rapport aux arêtes du mur dans l'état posé et sur lesquelles
les segments profilés (3), qui comportent eux aussi des nervures d'extrémité rabattues
en U, sont connectés avec cette bande par une connexion à encliquetage.
7. Couverture de faîte selon la revendication 6, caractérisée en ce que les nervures d'extrémité (21, 22) de la bande de maintien (20) constituent respectivement
dans l'état posé, avec les nervures d'extrémité (23, 24) des segment profilés (3),
une connexion à encliquetage (40) dans laquelle les nervures d'extrémité (23, 24)
des segments profilés qui sont superposées aux nervures d'extrémité sous-jacentes
(21, 22) de la bande de maintien saisissent en surplomb ces dernières au moyen d'un
talon (16, 17), les branches (8, 9) de l'U du connecteur de jonction (4) étant disposées
entre les nervures d'extrémité (21, 22) de la bande de maintien et les nervures d'extrémité
(23, 24) des segments profilés (3), et en contact avec ces nervures.
8. Couverture de faîte selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les segments profilés (3) peuvent être connectés, au moyen de connecteurs de jonction
(4) et/ou de bandes de maintien (20), avec des éléments en T ou en L (34; 35) qui
sont constitués de la même matière que les segments profilés.
9. Connecteur de jonction (4) pour couverture (2) de faîte de mur qui se compose
d'au moins deux segments profilés (3) en U en matière imperméable à l'eau, qui incluent
des nervures d'extrémité (23, 24) de l'U qui font saillie vers le bas par rapport
aux arêtes du mur, dans l'état posé des segments profilés (3),
où la jonction entre deux segments profilés (3) est recouverte par un connecteur de
jonction (4) à section transversale en U, dont les branches (8, 9) de l'U sont sensiblement
parallèles aux nervures d'extrémité (23, 24),
caractérisé en ce que les branches (8, 9) de l'U du profilé du connecteur de jonction convergent à partir
de la zone de jonction (11) en direction des extrémités libres du connecteur de jonction
(4).
10. Connecteur de jonction selon la revendication 9, caractérisé en ce que les branches (8, 9) de l'U du connecteur de jonction (4) sont en forme de trapèze,
en vue vers le côté plat de ce dernier.
11. Connecteur de jonction selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que les branches (8, 9) de l'U du connecteur de jonction (4) possèdent une arête libre
(18) à tracé incurvé.
12. Connecteur de jonction selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la matière du connecteur de jonction (4) présente un état ondulé dans la direction
transversale à l'étendue du mur.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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