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EP 1 572 546 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 15.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000817 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/056668 (08.07.2004 Gazette 2004/28) |
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VERFAHREN ZUM VERBLINDEN EINES TRANSPARENTEN BEHÄLTERS IN KLINISCHEN STUDIEN VERWENDET,
UND VORRICHTUNG DAFÜR
METHOD FOR COVERING A TRANSPARENT CONTAINER USED IN CLINICAL TRIALS, AND DEVICE THEREFOR
PROCÉDÉ POUR RECOUVRIR UN RÉCIPIENT TRANSPARENT UTILISÉ DANS DES ESSAIS CLINIQUES
ET DISPOSITIF POUR CES ESSAIS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
19.12.2002 CH 217102
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.2005 Patentblatt 2005/37 |
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Patentinhaber: Fisher Clinical Services AG |
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4123 Allschwil (CH) |
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Erfinder: |
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- DÜRR, Alain
CH-4053 Basel (CH)
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Vertreter: Braun, André jr. |
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Braunpat Braun Eder AG
Reussstrasse 22 4054 Basel 4054 Basel (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/73167 FR-A- 1 406 827 US-A- 5 261 546
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WO-A-01/87722 FR-A- 2 731 210 US-A- 5 462 180
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] In der Medizin wird das Problem der Qualitätssicherung, also das Wissen um Wirkungen
und Nebenwirkungen von Heilmitteln immer wichtiger. Daher werden diese Wirkungen in
klinischen Prüfungen mittels numerisch statistischer Untersuchungen festgestellt und
gesichert.
[0002] Bei solchen Prüfungen nimmt eine Grosszahl von Probanden über eine im voraus bestimmte
Zeitspanne und gemäss einem speziellen Darreichungsplan die zu testenden Arzneimittel
oral, parenteral oder topisch auf, und es werden die Reaktionen der Probanden und
die Wirkungen der Arzneimittel registriert und statistisch ausgewertet.
[0003] Statistisch signifikante Auswertungen von klinischen Untersuchungen erfordern nun,
dass innerhalb einer Versuchsreihe verschiedene Präparate und/oder deren Formulierungen
und/oder Konzentrationen zum Beispiel in vorbestimmter Reihenfolge eingesetzt werden
und dass diese unabhängig von ihrer Erstverpackung, ihrer Farbe, ihrer Erstbeschriftung
oder dergleichen ein einheitliches Erscheinungsbild haben, sodass deren Eigenheiten
weder von den Probanden noch anderen an der Durchführung der Versuche beteiligten
Personen unterschieden werden können.
[0004] Neben den allgemein bekannten, blisterartige Pillen oder Dragees enthaltenden Durchdruckpackungen,
welche unter anderem auch für den vorgenannten Verwendungszweck eingesetzt werden,
gibt es auch noch andere galenische Darreichungsformen, so z. B. flüssige, die in
Spritzen und Ampullen zum Probanden gelangen, sowie Lyophilsate, also gefriergetrocknete
Substanzen, die in Vials aufbewahrt und dann vor der Applikation in einer mittels
einer Spritze eingebrachten Flüssigkeit wieder aufgelöst werden, damit sie sich oral
oder durch Injektion verabreichen lassen. Auch derartige Darreichungsformen werden
vermehrt zur klinischen Prüfung eingesetzt, wobei in diesen Anwendungsfällen die zu
testenden Arzneimittel wie auch die zur statistischen Auswertung ebenfalls nötigen
Kontroll- und Vergleichspräparate je in einem verschlossenen Behälter, also beispielsweise
einem Vial, einer Ampulle oder Spritze enthalten sind.
[0005] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, zur Verwendung von flüssigen oder gefriergetrockneten
galenischen Darreichungen einen neuartigen Behälter vorzuschlagen, der den bei derartigen
Versuchen nötigen Anonymitäts-Anforderungen/Verblindung Rechnung trägt.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist also ein zu diesem Zweck verwendbarer Behälter gemäss
dem Anspruch 1, der als Vial, Ampulle oder Einmalspritze ausgebildet sein kann, sowie
auch ein Set mit mehreren solcher Behälter gemäss dem Anspruch 9.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der vom Patentanspruch
1 abhängigen Ansprüche.
[0008] An sich sind durchsichtige Behälter mit einer die Behälterwand mehr oder weniger
vollständig bedeckender Hülle bekannt: So zeigt zum Beispiel die
FR 2 731 210 A eine offenbar handelsübliche Getränkeflasche mit einer aufgeklebten Hülle, die sowohl
wärmedämmende wie auch ästhetische Funktionen hat und zudem einerseits die Flasche
etwas Beschädigungs-resistenter macht und andererseits im Falle einer Beschädigung
die Scherben zusammenhält. Diese vorbekannte Hülle ist lichtdurchlässig, jedoch offenbar
nicht so, dass mit ihr die Farbe des Flascheninhalts unkenntlich gemacht werden kann,
da es ja gerade bei Getränkeflaschen nicht unwichtig ist, die Farbe des Inhalts feststellen
zu können.
[0009] Auch die
US 3 965 920 zeigt eine Getränkeflasche mit einer aus Kunststoff bestehenden, teilweise mehrschichtigen,
aufgeklebten Hülle, die dazu dient, das Glas gegen Bruch zu schützen und im Falle
eines Bruches die Splitter zusammenzuhalten. Im Unterschied dazu zeigt nun die
US 5 261 546 eine Glasflasche für pharmazeutische Flüssigkeiten. Diese weist jedoch im wesentlichen
Unterschied zum Behälter nach der vorliegenden Erfindung eine Hülle mit einer speziell
zur genauen Kontrolle des Inhalts dienenden Öffnung auf.
[0010] In der
US 3,912,100 ist ein Behälter beschrieben, der zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen, zum
Splitterschutz und zum Zweck erweiterter Gestaltungsmöglichkeiten mit einer Umhüllung
versehenen ist, die im oberen Bereich aus einer aufgesprühten und anschliessend thermisch
aufgeschmolzenen Beschichtung, im unteren Bereich aus einer thermisch aufgeschrumpften
Manschette besteht.
[0011] Zusätzliche Informationsquellen für Anonymitäts-Anforderungen/Verblindung in klinischen
Prüfungen sind durch die Internetseite http://flexikon.doccheck.com/de/Doppelblindstudie
und Wikipedia bekannt.
[0012] Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt
die Figur 1 einen teils im Schnitt teils in Ansicht gezeichneten, eine Flüssigkeit
enthaltenden Behälter,
die Figur 2 eine Ansicht einer aus Kunststoff gebildeten Hülle im aufgeklappten Zustand,
d.h., bevor sie auf dem Behälter angebracht wird,
die Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III der Figur 2,
die Figur 4 eine Ansicht des Behälters mit aufgesetzter Kunststoff-Hülle, wobei einzelne
Teile weg gebrochen sind und
die Figur 5 ein Set mit fünf gleichen Behältern gemäss der Figur 4, wobei jeder Behälter
einen anderen Inhalt haben kann.
[0013] Der in den Figuren 1, 4 und 5 dargestellte und als ganzes mit 1 bezeichnete zylindrische
Behälter, nachfolgend als Vial bezeichnet, besitzt eine durchsichtige, beispielsweise
glasklare Glas- oder Kunststoff-Wandung 2 mit einem Boden 3 und einem im Flaschenhals
4 lösbar oder unlösbar festsitzenden Zapfen 5 mit dazugehörendem Deckel 6. Der Deckel
6 ist dabei derart ausgebildet und dimensioniert, dass er im befestigten Zustand über
den Rand der Einfüllöffnung, im hier vorliegenden Beispiel über den Flaschenhals 4,
vorsteht. Das Vial 1 enthält eine flüssige oder gefriergetrocknete, also feste oder
flüssige galenische Formulierung 7, wobei letztere während des Auflösens in einer
Flüssigkeit noch auflösbare Teilchen 9 enthalten kann.
[0014] Erfindungsgemäss weist nun, wie das aus der Figur 4 ersichtlich ist, das Vial eine
die ganze Behälterwandung bedeckende Hülle 8 auf. Diese Hülle besteht vorzugsweise
aus farbigen, thermisch verformbarem Kunststoff, also beispielsweise einen PVC oder
einem Polyethylen. Wichtig und wesentlich ist, dass die Farbe dieser Hülle so gewählt
wird, dass zwei Behälter, die mit unterschiedlichem Inhalt gefüllt sind, das gleiche
Aussehen erhalten, wobei aber die Intensität dieser Farbe nur so stark sein darf,
dass die Durchsichtigkeit durch die Behälterwand nur so weit eingeschränkt ist, dass
noch festgestellt werden kann, ob in der Flüssigkeit ungelöste Teilchen vorhanden
sind.
[0015] Solche Hüllen werden zweckmässigerweise so im Tiefziehverfahren hergestellt, dass
zuerst mittels eines Einfach-oder Mehrfachwerkzeuges in einer PVC-Folie mehrere Kunststoff-Hüllen,
wie eine in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, erzeugt werden. Nachher werden diese
aus der Folie ausgestanzt, sodass jede Hülle aus zwei identischen miteinander an einer
Mantellinie 8e gelenkig verbundenen Halbschalen 8a und 8b besteht, deren Innenflächen
genau der Form des Vials 1 entsprechen, die also je auch eine Halspartie 8c bzw. 8d
sowie eine Bodenpartie aufweisen.
[0016] Nachdem diese aus zwei Halbschalen bestehende Hülle 8 um das Vial gemäss der Figur
1 gelegt worden ist, werden ihre beiden Teile durch das Anbringen eines sie umschliessenden
Sicherheitsklebestreifens 10 ummantelt und zusammen gehalten. Als Sicherheitsklebestreifen
verwendet man zweckmässigerweise einen einseitig mit Klebstoff beschichteten Kunststoffstreifen
mit eingeschnittenen Trennlinien, die dazu dienen, den Streifen beim Wegnehmen zu
zerstören, damit ein Wiederanbringen unmöglich wird. Dieser Klebestreifen kann farblos
oder farbig sein. Zweckmässigerweise ist seine nicht mit der Klebeschicht versehene
Fläche, also die Aussenfläche, so strukturiert, dass sie beschrieben oder bedruckt
werden kann. Falls die zur Verfügung stehende Fläche für die Aufnahme mehrsprachiger
Informationen zu klein ist, kann auch ein den Behälter einfach oder mehrfach umgebender
Papier- oder Kunststoffstreifen verwendet werden, dessen eines Ende am Behälter mittels
eines Klebers befestigt ist und dessen anderes Ende nötigenfalls mit einem mehrfach
verwendbaren Kleber versehen ist.
[0017] Selbstverständlich ist es auch möglich, die Hülle mittels eines Klebstoffes unlösbar
mit dem Behälter zu verbinden.
[0018] Die Figur 5 zeigt nun ein Set mit fünf gleich aussehenden Vials 11-15 gemäss der
Abbildung 4. Jedes dieser fünf Vials hat aber einen anderen Inhalt, wobei in einigen
noch ungelöste Teilchen vorhanden sind. Die Lichtdurchlässigkeit der fünf Hüllen ist
nun so beschaffen, dass zwar das Vorhandensein noch nicht gelöster Teilchen, nicht
aber ein Farbunterschied des Inhalts der verschiedenen Vials feststellbar ist.
[0019] Obwohl im vorstehenden Ausführungsbeispiel der Behälter als Vial beschrieben ist,
kann der Behälter auch anders, beispielsweise als Ampulle oder als Injektionsspritze
ausgestaltet sein.
1. Verfahren zum Verblinden eines transparenten, eine flüssige oder gefriergetrocknete
galenische Formulierung (7) enthaltenden Behälter (1), dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Oberfläche des Behälters mit einer aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Halbschalen (8a, 8b) aus einem farbigen Material mit eingeschränkter Transparenz bestehenden
Hülle (8) bedeckt wird und die Farbe des Materials so gewählt ist, dass unterschiedliche
Inhalte im Behälter dasselbe farbliche Erscheinungsbild haben.
2. Verblindungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transparenz der Hülle (8) derart eingeschränkt ist, dass ungelöste Partikel im
Inhalt des Behälters (1) erkennbar sind.
3. Verblindungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbschalen (8a, 8b) nach dem Umhüllen des Behälters durch das Anbringen
eines Klebebands (10) zusammengehalten werden.
4. Vorrichtung zum Verblinden eines transparenten, eine flüssige oder gefriergetrocknete
galenische Formulierung (7) enthaltenden Behälters (1) gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Halbschalen (8a, 8b) aus einem farbigen
Material mit eingeschränkter Transparenz bestehenden Hülle (8) zum lösbaren Bedecken
der gesamten Oberfläche des Behälters, wobei die Farbe des Materials so gewählt ist,
dass unterschiedliche Inhalte im Behälter dasselbe farbliche Erscheinungsbild haben.
5. Verblindungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Transparenz der Hülle (8) derart eingeschränkt ist, dass ungelöste Partikel im
Inhalt des Behälters erkennbar sind.
6. Verblindungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (8a, 8b) entsprechend der Form des Behälters vorgeformt sind, um
vollständig an der Behälterwand anzuliegen.
7. Verblindungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbschalen (8a, 8b) durch ein dieselben umfassendes Sicherheitsklebeband
(10) zusammengehalten sind.
8. Verblindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsklebeband (10) beschreibbar ist.
9. Verblindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsklebeband (10) mit einem gedruckten oder beschriebenen Etikett versehen
ist.
1. Method for blinding a transparent container (1) containing a liquid or freeze-dried
galenic formulation (7), characterized in that the entire surface of the container is covered with a covering (8), composed of two
articulatedly connected half shells (8a, 8b) made of a colored material having limited
transparency, and the color of the material is selected such that the different contents
in the container have the same color appearance.
2. Blinding method according to Claim 1, characterized in that the transparency of the covering (8) is limited in such a way that undissolved particles
in the contents of the container (1) are discernible.
3. Blinding method according to Claim 1, characterized in that after the container is wrapped, the two half shells (8a, 8b) are held together by
affixing an adhesive tape (10).
4. Device for blinding a transparent container (1) containing a liquid or freeze-dried
galenic formulation (7) according to Claim 1, characterized by a covering (8), composed of two articulatedly connected half shells (8a, 8b) made
of a colored material having limited transparency, for removably covering the entire
surface of the container, wherein the color of the material is selected such that
the different contents in the container have the same color appearance.
5. Blinding device according to Claim 4, characterized in that the transparency of the covering (8) is limited in such a way that undissolved particles
in the contents of the container are discernible.
6. Blinding device according to Claim 4, characterized in that the half shells (8a, 8b) are preformed corresponding to the shape of the container
in order to completely lie against the container wall.
7. Blinding device according to Claim 4, characterized in that the two half shells (8a, 8b) are held together by a tamper-evident adhesive tape
(10), which surrounds the same.
8. Blinding device according to Claim 7, characterized in that the tamper-evident adhesive tape (10) can be written on.
9. Blinding device according to Claim 7, characterized in that the tamper-evident adhesive tape (10) is provided with a printable or writable label.
1. Procédé d'opacification d'un récipient transparent (1) contenant une formulation galénique
(7) liquide ou lyophilisée, caractérisé en ce que l'ensemble de la surface du récipient est recouvert d'un habillage (8) composé de
deux demi-coques (8a, 8b) reliées ensemble de manière articulée et composées d'un
matériau coloré de transparence limitée, et en ce que la couleur du matériau est sélectionnée de telle sorte que différents contenus dans
le récipient apparaissent de la même couleur.
2. Procédé d'opacification selon la revendication 1, caractérisé en ce que la transparence de l'habillage (8) est limitée de telle sorte que des particules
non dissoutes dans le contenu du récipient (1) soient reconnaissables.
3. Procédé d'opacification selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'après l'habillage du récipient, les deux demi-coques (8a, 8b) sont maintenues ensemble
par la mise en place d'un ruban adhésif (10).
4. Dispositif d'opacification d'un récipient transparent (1) contenant une formulation
galénique (7) liquide ou lyophilisée selon la revendication 1, caractérisé par un habillage (8) composé de deux demi-coques (8a, 8b) reliées ensemble de manière
articulée et composées d'un matériau coloré de transparence limitée, destiné à recouvrir
de manière amovible l'ensemble de la surface du récipient, la couleur du matériau
étant sélectionnée de telle sorte que différents contenus dans le récipient apparaissent
de la même couleur.
5. Dispositif d'opacification selon la revendication 4, caractérisé en ce que la transparence de l'habillage (8) est limitée de telle sorte que des particules
non dissoutes dans le contenu du récipient soient reconnaissables.
6. Dispositif d'opacification selon la revendication 4, caractérisé en ce que les demi-coques (8a, 8b) sont préformées selon la forme du récipient pour épouser
complètement la paroi du récipient.
7. Dispositif d'opacification selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux demi-coques (8a, 8b) sont maintenues ensemble par un ruban adhésif de sécurité
(10) qui les entoure.
8. Dispositif d'opacification selon la revendication 7, caractérisé en ce que le ruban adhésif de sécurité (10) peut recevoir une inscription.
9. Dispositif d'opacification selon la revendication 7, caractérisé en ce que le ruban adhésif de sécurité (10) est muni d'une étiquette imprimée ou portant une
inscription.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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