[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe, in deren Gehäuse ein oder mehrere Laufräder
axialer oder halbaxialer, geschlossener oder offener Bauart angeordnet sind und einem
ersten Laufrad ein Saugkanal vorangestellt ist, in dessen Wandfläche mehrere über
den Umfang verteilte Nuten angeordnet sind.
[0002] Bei spezifisch schnellläufigen Pumpen ist häufig im Fördermengenbereich von 65 -
80 % des Auslegungsvolumenstromes ein signifikanter, lokal begrenzter Anstieg des
zugehörigen NPSH-Verlaufes gegeben. Mitunter, je nach Pumpenbauart, kann der zugehörige
Verlauf der Q-H Kennlinienverlauf zusätzlich eine Instabilität aufweisen, die allgemein
als Kennlinienknick oder als Sattel bezeichnet wird.
[0003] Solche Kennlinienformen sind bedingt durch die Ausbildung des sogenannten Teillastwirbels,
der bei einer Reduzierung des Volumenstromes im Außenbereich eines Laufradeintritts
auftritt. Ein Teillastwirbel nimmt maßgeblichen Einfluss auf die Laufradzuströmung,
die unter dessen Einwirkung eine Verblockung des meridionalen Strömungsquerschnitts
und hohe Geschwindigkeitskomponenten in Laufraddrehrichtung (Gleichdrall) erfährt.
[0004] Durch die
DE 25 58 840 C2 ist eine Lösung zur Vermeidung der Nachteile eines Teillastwirbels bekannt, wobei
vor einem Laufradeintritt ein Diffusor angeordnet ist. Mittels dieser Lösung wird
ein Teillastwirbel in seiner Wirkungsrichtung umgekehrt, bevor er vor dem Laufradeintritt
angeordnete Bauteile erreichen kann und daran Zerstörungen verursacht.
[0005] Andere Maßnahmen zur Beeinflussung eines Teillastwirbels sind in der
EP 1 069 315 A2, insbesondere bei der Würdigung des Standes der Technik, beschrieben. Die Maßnahmen
"Casing Treatment, Separator oder Active Control" erfordern entweder zusätzliche Aggregate
in der Maschinenperipherie (Active Control), reduzieren den Wirkungsgrad auch im Bestpunkt
der Maschine (Casing Treatment) oder sind mit erhöhtem konstruktiven Aufwand verbunden
(Separator). Die Schrift selbst schlägt die Verwendung einer Vielzahl von "grooves"
vor, die gemäß der Literaturstelle "
An Improvement of Performance-Curve Instability in a Mixed-Flow Pump by J-Grooves",
May 29-June 1, 2001, New Orleans, Louisana, FEDSM 2001-18077, Proceedings of 2001
ASME Fluids Engineering Division Summer Meeting (FEDSM'01), aufgrund ihres abgeknickten J-förmigen Verlaufes allgemein als J-Grooves bezeichnet
werden.
[0006] Bei den J-Grooves handelt es sich um flache, in anderer Ausführung auch räumlich
gekrümmt verlaufende Nuten, die im Pumpengehäuse in Strömungsrichtung vor und oberhalb
der am Laufradeintritt offen auszubildenden Laufradbeschaufelung angebracht sind.
Für die Funktionsfähigkeit der Nuten ist maßgeblich, daß sie den Außendurchmesser
des Laufrades teilweise überdecken. Im Bereich der Laufradüberdeckung muß das Laufrad
offen ausgebildet sein, um eine Verbindung zwischen einer mit höherem Druck versehenen
Fluidzone im Bereich der offenen Laufradbeschaufelung und den darüber angeordneten
Anfängen der J-Grooves zu erhalten. Durch diese konstruktive Maßnahme wird über die
J-Grooves eine flüssigkeitsführende Verbindung zu der davor gelegenen Zuströmzone
geschaffen. Durch die in Hauptströmungsrichtung angeordneten J-Grooves fördert die
offene Laufradbeschaufelung permanent einen Teilstrom bereits geförderten Fluids vor
das Laufrad und in den Bereich der Laufradzuströmung zurück. Diese J-Grooves haben
den Nachteil, dass deren Rückförderung ständig über den gesamten Fahrbereich der Strömungsmaschine
hinweg aktiv ist. Infolgedessen fällt der Spitzenwirkungsgrad einer damit ausgerüsteten
Strömungsmaschine ab.
[0007] Ein weiterer Nachteil ist die Interaktion zwischen den freien Laufradschaufelspitzen
und den gegenüberliegenden, gehäusefesten Nutteilen der J-Grooves, welche zu erhöhten
Geräusch- und Schwingungserscheinungen führt. Deren Verminderung ist in der vorgenannten
Literaturstelle, Seite 2, im Zusammenhang mit der Fig. 3 und deren zugehörigen Erklärung
beschrieben. Dazu sind die oberhalb der freien Schaufelspitzen angeordneten Enden
der J-Grooves durch eine umlaufende Ringnut miteinander verbunden. Über diese zusätzlich
im Gehäuse anzubringende Ringnut erfolgt an den Stirnseiten der einzelnen J-Grooves
ein Druckausgleich zwischen denselben. Und die Anordnung solcher räumlich gekrümmter
J-Grooves, die sich vom Zulaufbereich mit konstantem Durchmesser in abknickender Weise
in eine kegelförmige Gehäusewandfläche hinein erstrecken, erfordert einen hohen fertigungstechnischen
Herstellungsaufwand. Diese Art einer Teillastwirbelbeeinflussung ist mit erheblichen
Nachteilen verbunden.
[0008] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, bei spezifisch schnellläufigen Kreiselpumpen
mit Laufrädem halbaxialer oder axialer, offener oder geschlossener Bauart, eine einfache
Möglichkeit zur Verbesserung des NPSH-Verhaltens und zur Verbesserung des Teillastverhaltens
zu erreichen. Gleichzeitig soll das Problem gelöst werden, bei bereits im Einsatz
befindlichen Kreiselpumpen in einfacher Weise eine nachträgliche Verbesserung vornehmen
zu können, ohne dabei das Betriebsverhalten im normalen Fahrbereich der Kreiselpumpe
in negativer Weise zu beeinflussen.
[0009] Die Lösung dieses Problems sieht vor, dass in der Gehäusewand des Saugkanals Nuten
eingebracht sind und daß zwischen einem Laufradeintritt des ersten Laufrades und den
nächst gelegenen Enden der Nuten eine geschlossene ringförmige Wandfläche ausgebildet
ist, wobei die Nuten ausschließlich mit dem Saugkanal in Wirkverbindung stehen. Ein
erstes Laufrad ist als Sauglaufrad ausgebildet. Die in der Gehäusewand des Saugkanals
ausgebildete, geschlossene ringförmige Wandfläche ist zwischen den in Zuströmrichtung
vor dem Laufradeintritt gelegenen Enden der Nuten und dem Laufradeintritt des ersten
Laufrades angeordnet. Ein solches Sauglaufrad kann eine spezifische Schnellläufigkeit
nq ≥ 70 min
-1 aufweisen.
[0010] Durch diese Lösung bleibt der optimale Betriebspunkt einer Kreiselpumpe in unveränderter
Weise bestehen und wird, ebenso wie die übrigen Betriebspunkte, in keiner Weise negativ
beeinflußt. Ein im Teillastbetrieb sich ausbildender Teillastwirbel, auch großer Prärotationswirbel
genannt, wird jedoch mit Hilfe der länglichen Vertiefungen geschwächt. Die länglichen
Nuten bewirken eine mittels Reibung erfolgende Energieübertragung von dem wandnahen
Bereich des Teillastwirbels auf viele kleine, sich in den Nuten ausbildenden Wirbeln.
Durch diese nur im Teillastbetrieb auftretende Energieübertragung wird die Umfangskomponente
und damit die Intensität des entstehenden Teillastwirbels drastisch reduziert und
infolgedessen das Teillastverhalten der Kreiselpumpe verbessert. Da die Nuten ihre
Energie dissipierende Wirkung nur im Zusammenwirken mit einem aus dem Laufrad austretenden
Teillastwirbel entfalten, bleibt die Laufradzuströmung für die übrigen Betriebspunkte
unbeeinflußt. Eine negative Auswirkung auf eine normale Laufradzuströmung findet nicht
statt und damit ergibt sich auch keine negative Auswirkung auf den Wirkungsgradverlauf.
Im Gegensatz zu den vorbekannten Lösungen in Form der J-Grooves erfolgt bei der Erfindung
keine Vermischung einer vom Laufrad über die Nuten zurückgeförderten Strömung mit
einer dem Laufrad zuströmenden Hauptströmung.
[0011] Durch die bewußte Vermeidung jeglicher Einspeisung energiereichen Mediums in die
Nuten wird im Normalbetrieb eine Störung der Laufradzuströmung verhindert. Erst wenn
vom Laufrad eine Störung in der Form des sich ausbildenden Teillastwirbels induziert
wird, setzt gewissermaßen eine Wechselwirkung zwischen den Nuten und dem Teillastwirbel
ein. Diese Wechselwirkung führt zu einer Selbstregulierung. Dabei wird die Energie
des Teillastwirbels in den Nuten durch Bildung einer Vielzahl von kleinen Nutenwirbeln
dissipiert, was eine erhebliche Schwächung des Teillastwirbels bedingt. Diese Funktion
kann nur erreicht werden, wenn die im Saugkanal vor dem Laufrad befindlichen Nutenden
durch eine ringförmige geschlossene Wandfläche von einer Zufuhr bereits geförderten
Fluids zuverlässig abgeschnitten sind.
[0012] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Nuten zwischen stegförmigen Ausbildungen
der Gehäusewand des Saugkanals angeordnet sind. Bei denjenigen Anwendungsfällen, bei
denen eine Bearbeitung eines Saugkanals nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten
möglich ist, kann auch ein die Nuten oder Stege beinhaltender ringförmiger Einsatz
in einen bestehenden Saugkanal einer Pumpe eingeschoben werden.
[0013] Ein solcher Einsatz ermöglicht eine einfache maschinelle Herstellung der Nuten und
kann problemlos in die Saugkanäle neu herzustellender oder bereits ausgelieferter
Pumpen eingebaut werden. Infolge der geringen, nur wenige Millimeter betragende Nuttiefen,
die nur im Bereich der wandnahen Grenzschichten ausgebildet sind, ist ein solcherart
gestalteter Einsatz in der Lage, auch nachträglich bei bereits ausgelieferten oder
in Anlagen installierten Kreiselpumpen eine Verbesserung des Teillastverhalten zu
erreichen. Dazu muß nur der, den Einsatz aufnehmende Saugkanal eventuell im Innendurchmesser
geringfügig erweitert werden, um eine einsprechende Durchmessergröße eines genuteten
Einsatzes aufnehmen zu können. Hier findet eine Art Baukasten Verwendung, um mittels
einer geschickten Durchmesserabstufung bei einer Vielzahl von Pumpentypen eine Verwendung
eines solchen Einsatzes zu ermöglichen.
[0014] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist die geschlossene ringförmige Wandfläche
eine von der Intensität eines Teillastwirbels abhängige axiale Erstreckung auf. Die
Länge der axialen Fläche ist mindestens so groß, daß eine Interferenz zwischen den
Laufradschaufeln am Laufradeintritt und den davor angeordneten Nutenden mit Sicherheit
unterdrückt wird. Somit wird die Entstehung von störenden Geräuschen und Schwingungen
in einfachster Weise verhindert. Auf der anderen Seite ist die Länge der axialen Ringfläche
nicht größer gewählt, als sie der Erstreckung des sich langsam bildenden, noch unschädlichen
Teillastwirbels entspricht. Erst wenn der sich ausbildende Teillastwirbel eine größere
Intensität erhält, ist es möglich, daß dessen sogenannte Ablöselinie sich vom Laufrad
löst und die geschlossene ringförmige Wandfläche überspringt. Als Folge davon tritt
der Teillastwirbel vollständig aus dem Laufrad aus. Er ist dabei gegen die Zuströmung
gerichtet und rotiert in Laufraddrehrichtung um die Maschinenachse. Infolge der tangentialen
Überströmung der Vertiefungen und der Entstehung vieler kleiner Wirbel in den Vertiefungen
wird ein Großteil der im Teillastwirbel befindlichen Energie dissipiert und die Wirkung
des Teillastwirbel drastisch abgeschwächt.
[0015] Nach weiteren Ausgestaltungen der Erfindung weist die geschlossene ringförmige Wandfläche
eine von der Intensität eines Teillastwirbels abhängige axiale Erstreckung in der
Größenordnung von 0,005 - 0,02 mal Laufradeintrittsdurchmesser auf. Und die Längen
der Nuten oder Stege liegen in der Größenordnung von 0,03 - 0,5 mal Laufradeintrittsdurchmesser.
Dabei liegen die Tiefen der Nuten oder die Höhen der Stege in der Größenordnung von
0,005 - 0,02 mal Laufradeintrittsdurchmesser.
[0016] Und nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung entspricht das Produkt aus Nutbreite
b mal Nutanzahl n einem Verhältnis von

[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Fig. 1
- NPSH-Kurven gattungsgemäßer Kreiselpumpen, die mit und ohne Nuten ausgestattet sind,
die
- Fig. 2
- eine Strömungsdarstellung eines Rückströmgebietes an einer Axialpumpe mit offenem
Laufrad im Normalbetrieb, die
- Fig. 3
- eine Strömungsdarstellung an einer Halbaxial- und Axialpumpe mit ge schlossenen Laufrad
und im Normalbetrieb, die
- Fig. 4
- eine Strömungsdarstellung eines Teillastwirbels an einer Axialpumpe im Teillastbetrieb,
die
- Fig. 5
- verschiedene Geschwindigkeitsdreiecke in einem Zylinderschnitt einer Axialmaschine
beim Austreten des Teillastwirbels aus dem Laufrad, die
- Fig. 6
- anhand eines Zylinderschnittes die Strömungsverläufe eines Teillastwirbels in den
Nuten, die
- Fig. 7
- eine Darstellung der Strömung in den Nuten und die
- Fig. 8 + 9
- Q-H- und NPSH- Kurven mit verbesserter Charakteristik .
[0018] Fig. 1 zeigt in einem Diagramm beispielhaft und mit strichpunktierter Linie eine
typische NPSH-Kurve von Kreiselpumpen mit schnellläufigen Laufrädern axialer oder
halbaxialer Bauart. Auf der Abszisse sind die Werte für die Fördermenge Q und auf
der Ordinate sind die Werte für das NPSH aufgetragen. Es ist ersichtlich, daß im Betriebspunkt
Q
Opt, dem Bestpunkt der Fördermenge, das NPSH einen geringen Wert aufweist. Im Teillastbetrieb
dagegen ist der NPSH-Verlauf durch einen lokalen Anstieg, die sogenannte NPSH-Spitze,
gekennzeichnet, die bei vorgegebenem, gestrichelt dargestellten, maximal zulässigen
NPSH
A-Wert einer zugehörigen Anlage den Betriebsbereich bei Q
min einschränkt. Ein Betrieb unterhalb dieses Betriebspunktes ist nicht zulässig, da
andernfalls kavitationsbedingte Zustände innerhalb der Pumpe auftreten, die einen
Dauerbetrieb nicht zulassen.
[0019] In dem Diagramm ist mit durchgezogener Linie eine weitere NPSH-Kurve eingezeichnet,
die einer Kreiselpumpe mit gleichen Betriebspunkten entspricht, in deren Saugkanal
aber zusätzlich erfindungsgemäß angeordnete Nuten angebracht sind. Der für eine solcherart
gestaltete Kreiselpumpe ermittelte Kurvenverlauf verdeutlicht in überzeugender Weise
die wesentlich günstigeren NPSH Eigenschaften. Der für einen Teillastbetrieb typische
lokale NPSH Anstieg ist zwar immer noch gegeben, er befindet sich aber gegenüber einer
Pumpe ohne Nuten auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Eine solcherart verbesserte
Pumpe verfügt über einen wesentlich erweiterten Betriebsbereich.
[0020] Die Fig. 2 zeigt im Bestpunkt Q
opt einer Kreiselpumpe 1 die bestehenden Strömungsverhältnisse am Beispiel eines offenen
Axialrades. Ein Laufrad 2 dreht sich in einem Gehäuse 3. Während der Drehbewegung
des Laufrades 2 bildet sich zwischen dem Gehäuse 3 und den freien Schaufelspitzen
4 des Laufrades 2 ein mit dem Laufrad umlaufendes Rückströmgebiet R in Form einer
schwachen Wirbelströmung aus. Diese Rückströmung R ist bedingt durch den Druckaustausch
zwischen den Strömungsgebieten benachbarter Schaufelkanäle und dem im Bereich von
freien Schaufelspitzen 4 erfolgenden Druckausgleich zwischen Saug- und Druckseite
von Schaufeln 5. Ein solches mit dem Laufrad 2 rotierendes Rückströmgebiet R beansprucht
etwa eine Zone, welche einer Schaufelbreite B entspricht.
[0021] Dieses Rückströmgebiet R weist entlang der Gehäusewand 6 eine durch Pfeile dargestellte
Strömungsrichtung auf, die entgegengesetzt zur Laufradanströmung LA verläuft. An derjenigen
Stelle, an der das Rückströmgebiet R seine Strömungsrichtung umkehrt, ist eine sogenannte
Ablöselinie SL eingezeichnet. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um eine Grenzlinie,
welche am Umfang der Gehäusewand 6 verläuft. Im Bereich dieser Linie SL ist die Energie
der Laufradanströmung LA größer als die Energie des Rückströmgebietes R und dadurch
dessen Strömungsumkehr bedingt. Bei Pumpen mit offenen halbaxialen oder axialen Laufrädern
existiert ein solches Rückströmgebiet R über den gesamten Betriebsbereich und ist
auch im Bereich des Punktes besten Wirkungsgrades vorhanden.
[0022] Gemäß Fig. 3 existiert ein gleichartiges Rückströmgebiet bei zwei verschiedenen Bauarten
von geschlossenen Laufrädern. Die obere Darstellung der Fig. 3 zeigt die Verhältnisse
bei einer halbaxialen Pumpenkonstruktion, während in der unteren Darstellung die Verhältnisse
bei einer Axialpumpe gezeigt sind. Bei diesen Laufrädern vermeidet eine sogenannte
Deckscheibe 7 einen Energieaustausch über die Schaufelspitzen 4 und zwischen Saug-
und Druckseite einer Laufradschaufel 5. Dafür existiert bei solchen Laufrädern 2 eine
geringe Spaltströmung LF zwischen der Gehäusewand 6 und der Deckscheibe 7, für die
der Druckunterschied vor und hinter dem Laufrad verantwortlich ist. Durch entsprechend
geringe Spaltspiele zwischen Deckscheibe 7 und Gehäusewand 6 werden solche Leckverluste
gravierend reduziert.
[0023] Die Fig. 4 zeigt am Beispiel eines offenen Laufrades 2 die im Teillastbetrieb sich
einstellende Ausbildung eines Teillastwirbels PLV. Dies und die folgenden Ausführungen
gelten ebenso für ein Laufrad in geschlossener Bauart. Ein solcher mit dem Laufrad
rotierender Teillastwirbel PLV tritt im Bereich des Laufradaußendurchmessers D an
den Laufradeintrittskanten 8 und entgegen der Laufradanströmung LA aus dem Laufrad
2 heraus und strömt in den Saugkanal 9 zurück. Bei der Entstehung des rotierenden
Teillastwirbels PLV kommt es zu einer starken, instationären Wechselwirkung zwischen
der Laufradzuströmung und der Schaufelumströmung, die sich insbesondere durch einen
abrupten Anstieg der NPSH-Werte äußert. Die Stärke dieses Anstiegs ist von der Intensität
des sich ausbildenden Teillastwirbels abhängig. Die in der Fig. 4 eingekreisten Positionen
X und Y sind Einzelheiten und dienen der Darstellung der Geschwindigkeitsdreiecke
von Fig. 5. Eine Vielzahl von Nuten 10 sind über den Umfang verteilt und vor dem Laufrad
2 in der Wandfläche 6 des Saugkanals 9 angeordnet.
[0024] Fig. 5 zeigt die Geschwindigkeitsverhältnisse eines ausgebildeten Teillastwirbels
PLV an den Stellen X und Y von Fig. 4. Die Stelle X zeigt die Geschwindigkeitsverhältnisse
im wandnahen Bereich des aus dem Laufrad 2 austretenden Teillastwirbels PLV und die
Stelle Y die Verhältnisse im wandfernen, wieder in das Laufrad 2 eintretenden Teillastwirbels
PLV. Für die Darstellung werden die Geschwindigkeitsdreiecke an den Stellen X und
Y gezeichnet, welche sich zusammensetzen aus den Richtungs- und Gröβenpfellen für
die Absolutgeschwindigkeit c, die Relativgeschwindigkeit w und die Umfangsgeschwindigkeit
u.
[0025] An der Stelle X ergibt sich die Absolutgeschwindigkeit c
x aus der wandnahen Umfangsgeschwindigkeit u
x einer Schaufel 5 und aus der aus dem Laufrad austretenden, rückströmenden Relativgeschwindigkeit
w
x des Teillastwirbels PLV und ist durch eine hohe Umfangskomponente c
ux gekennzeichnet. Die Pfeile mit der Geschwindigkeitsangabe c
∞ symbolisieren dagegen innerhalb des Saugkanals 9 die ungestörte Zuströmung zum Laufrad
mit den hier im Schnitt gezeichneten und ein Profil aufweisenden Schaufeln 5.
[0026] Analog dazu ist bei Y ein Geschwindigkeitsdreieck gezeichnet, welches an der Stelle
Y im Bereich der Eintrittsstelle des Teillastwirbels PLV in das Laufrad 2 gegeben
ist. Da die Eintrittsstelle Y auf einem kleineren Durchmesser liegt, ist die Umfangsgeschwindigkeit
u
y entsprechend geringer. Und infolge des in seiner Energie geschwächten Teillastwirbels
PLV ist auch dessen Absolutgeschwindigkeit c
y entsprechend geringer, woraus sich eine Relativgeschwindigkeit w
y ergibt, die in diesem Beispiel gewissermaßen um 90° versetzt zur Relativgeschwindigkeit
w
x eines austretenden Stromfadens des Teillastwirbels PLV verläuft.
[0027] Ursächlich für die Schwächung des Teillastwirbels PLV ist insbesondere die Umfangskomponente
c
ux, die zu einer tangentialen Überströmung der achsparallelen Nuten 10 führt, wie sie
in Fig. 4 und in Fig. 6, der Draufsicht auf eine Abwicklung der Gehäusewand 6, gezeigt
sind. An dieser Wandfläche der Gehäusewand 6 laufen die äußeren Schaufelenden 4 permanent
vorbei. In der Gehäusewand 6 sind mehrere, über den Umfang verteilt angeordnete Nuten
10 angebracht, die in Richtung der Laufradzuströmung c∞ verlaufen. Von den in Zuströmrichtung
verlaufenden und in der Wandfläche 6 des Saugkanals 9 angeordneten Nuten 10 sind deren
Nutenden 11 mit Abstand vor der Schaufeleintrittskante 8 am Außendurchmesser D des
Laufrades 2 angeordnet. Der Anfang dieser in Zuströmrichtung verlaufenden beziehungsweise
achsparallelen Nuten 10 ist hier nicht gezeigt, da die Länge der Nuten 10 in Abhängigkeit
von den Fördermengen und der Laufradbauform gewählt wird. Die Längen dieser Nuten
10 bewegen sich in der Größenordnung von 0,03 - 0,5 mal Laufradeintrittsdurchmesser.
Im Normalbetrieb strömt ein zuströmendes Fluid durch die Nuten 10 hindurch ohne dabei
das Betriebsverhalten der Kreiselpumpe negativ zu beeinflussen.
[0028] Weiterhin sind in Fig. 6 in gestrichelter Darstellung verschiedene Ablöselinien SL
1, SL
2 und SL
3 gezeigt. Die Ablöselinien SL
1, SL
2 zeigen die saugseitigen Grenzen eines sich ausbildenden Rückströmgebietes R bei unterschiedlichen
Betriebszuständen. Im Bereich des Bestpunktes Q
opt liegt die Ablöselinie SL
1 innerhalb der Breite der Laufradschaufeln 5 und wandert mit zunehmendem Teillastbetrieb
vor die Laufrad- oder Schaufeleintrittskante 8 bis zur Ablöselinie SL
2. Im Normalbetrieb verbleibt die Lage dieser Ablöselinie SL
2 immer vor dem Laufrad 2 im Bereich einer geschlossenen ringförmigen Wandfläche 12.
Durch diese Wandfläche 12 ist sichergestellt, daß das aus dem Gebiet R rückströmende
Fluidmaterial nicht in die Nuten 10 eintreten kann. Die entgegen der Laufrad-Zuströmrichtung
LA betrachtete Länge L der vor dem Laufradeintritt und bis zu den Nutenden 11 reichenden
Wandfläche 12 liegt in einer Größenordnung, die den Verhältnissen von 0.005 - 0.02
x Laufradeintrittsdurchmesser entspricht. In dem hier verwendeten Beispiel eines Axialrades
entspricht der Laufradeintrittsdurchmesser gewöhnlich dem Laufradaußendurchmesser
D. Bei einem Halbaxialrad ist er entsprechend kleiner. Und bei einem geschlossenen
Laufrad entspricht er dem Durchmesser bis zum Innendurchmesser einer Deckscheibe 7.
[0029] Erst bei einer Ausbildung des Teillastwirbels PLV überspringt die Ablöselinie SL
2 die geschlossene ringförmige Wandfläche 12 und erreicht die mit Nuten 10 versehene
Wandfläche 6. Die Grenze einer sich dann einstellenden axialen Ausdehnung des Teillastwirbels
PLV ist durch die Ablöselinie SL
3 dargestellt.
[0030] Erreicht also der Teillastwirbel PLV eine entsprechend große Energie, überspringt
er die vor dem Laufrad befindliche ringförmige, geschlossene Wandfläche 12 und strömt
in den Saugkanal 9 zurück. Infolge der überwiegend in Umfangsrichtung verlaufenden
Absolutgeschwindigkeitskomponente c
ux strömt der im Saugkanal 9 ausgebildete Teillastwirbel PLV vornehmlich tangential
über die Nuten 10 hinweg. Dabei wird seine Drallenergie in vielen kleinen Wirbeln
dissipiert, die sich innerhalb der Nuten 10 ausbilden. Dies führt beim Teillastwirbel
PLV zu einem Entzug an Geschwindigkeitsenergie, so daß der Teillastwirbel PLV insgesamt
schwächer und in seiner axialen und radialen Ausdehnung erheblich reduziert wird.
Er erstreckt sich daher nur bis zur Ablöselinie SL
3, bei der eine Strömungsumkehr des Teillastwirbels PLV erfolgt. Durch die gleichzeitig
bedingte Reduzierung der Drallkomponente des Teillastwirbels wird auch, neben der
Verminderung des NPSH-Anstieges, auch die Kennlinienstabilität der Kreiselpumpe bei
Teillast entscheidend verbessert. Die Funktionsweise der Nuten 10 basiert damit auf
einer Energieübertragung mittels Reibung von einem großen Prärotationswirbel in Form
des Teillastwirbels PLV auf viele kleine Wirbel, die sich jeweils in den Nuten 10
befinden.
[0031] In der Fig. 7, einem Schnitt gemäß der Linie A - A von Fig. 6, ist innerhalb der
Nuten 10 die Entstehung vieler kleiner Energie dissipierender Wirbelsysteme 13 dargestellt.
Ursächlich für die vielen kleinen Wirbelsysteme 13 ist die Umfangskomponente c
ux der Teillastwirbelströmung, die tangential zur Nutrichtung verläuft.
[0032] In den einander zugeordneten Diagrammen der Fig. 8 und 9 ist eine Gegenüberstellung
gezeigt. Bei der Darstellung der Fig. 8 entspricht der strichpunktiert gezeichnete
Kurvenverlauf der Q-H-Kennlinie einer Kreiselpumpe ohne Nuten im Saugkanal. Ab dem
gekennzeichneten Betriebspunkt Q
PLV weist die Q-H-Kurve einen deutlichen Knick in der Kennlinie auf. Die Förderhöhe nimmt
dabei zu kleineren Mengen hin ab. Ursächlich dafür ist die Wirkung eines sich ausbildenden
Teillastwirbels PLV. Dagegen weist die durchgezogene dargestellte Q-H-Kennlinie einen
steigenden Verlauf ohne Kennlinienkick auf. Dies ist die Kennlinie einer Kreiselpumpe,
deren Saugkanal mit im Abstand vor dem Laufrad endenden Kanälen oder Nuten 10 versehen
ist. Der strichpunktierte Kurvenverlauf mit dem Kennlinienknick ist bedingt durch
die Ausbildung eines Teillastwirbels und den dadurch bewirkten Beeinträchtigungen
der Laufradzuströmung.
[0033] Demgegenüber stellte sich bei der gleichen Pumpe ein durchgezogen gezeichneter Kennlinienverlauf
ein, wenn vor dem Sauglaufrad in der Wandfläche 6 des Saugkanals 9 eine entsprechende
Anbringung von Nuten 10 erfolgte. Die übereinstimmenden Kurvenverläufe im normalen
Betriebsbereich rechts von Q
PLV belegen in überzeugender Weise die Wirkungsweise der Nuten beim Normalbetrieb.
[0034] In der unterhalb von Fig. 8 angeordneten Fig. 9 sind in die zugehörigen NPSH-Kurven
gezeichnet. Der strichpunktiert dargestellte NPSH-Verlauf entspricht einer Pumpe,
in deren Saugkanal 9 keine Nuten angeordnet sind. Demgegenüber zeigt der durchgezogene
Kennlinienverlauf eine Pumpe, in deren Saugkanal 9 mehrere Nuten 10 angeordnet sind.
Bedingt durch den von den Nuten 10 in seiner Wirkung stark reduzierten Teillastwirbel
PLV wird das NPSH-Verhalten einer solchen Pumpe entscheidend verbessert. Dieser NPSH-Verlauf
überschreitet den vorgegebenen Anlagenwert NPSH
A nicht mehr und stellt damit keine NPSH-bedingte Betriebsgrenze Q
min mehr da. Durch die Art der Energiereduzierung des Teillastwirbels PLV und der dadurch
reduzierten instationären Wechselwirkung ergeben sich, insbesondere im Betriebsbereich
um PLV, verbesserte Strömungsverhältnisse, in deren Folge das NPSH - Verhalten verbessert
und eine Pumpenkennlinie stabilisiert wird.
[0035] Es ist somit der Verdienst der Erfinder, erkannt zu haben, daß eine mit Abstand vor
dem Laufrad in der Gehäusewand der Saugöffnung/Zulauföffnung angeordnete Profilierung
in Form von Nuten ausschließlich auf einen im Teillastbetrieb aus dem Laufrad austretenden
Teillastwirbel bremsend einwirkt. Als zusätzlicher überraschender Effekt hat sich
ein unverändertes Geräuschverhalten der Kreiselpumpe ergeben. Bereits ausgelieferte
und in Anlagen eingebaute Pumpen können damit problemlos umgerüstet werden, da deren
Geräuschverhalten auf deren bisherigen Niveau verbleibt.
1. Kreiselpumpe, in deren Gehäuse ein oder mehrere Laufräder axialer oder halbaxialer,
offener oder geschlossener Bauart angeordnet sind und einem ersten Laufrad ein Saugkanal
vorangestellt ist, in dessen Wandfläche mehrere über den Umfang verteilte und in Strömungsrichtung
verlaufende Nuten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gehäusewand (3) des Saugkanals (9) zwischen einem Laufradeintritt des ersten
Laufrades (2) und den nächst gelegenen Enden (11) der Nuten (10) eine geschlossene
ringförmige Wandfläche (12) ausgebildet ist, wobei die Nuten (10) ausschließlich mit
dem Raum im Saugkanal in Wirkverbindung stehen.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (10) zwischen stegförmigen Ausbildungen der Gehäusewand (3) angeordnet
sind.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Einsatz, insbesondere eines dünnwandigen, ringförmigen, Nuten (10) oder Stegen
aufweisenden Elementes.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossene ringförmige Wandfläche (12) eine von der Intensität eines Teillastwirbels
(PLV) abhängige axiale Erstreckung in der Größenordnung von 0,005 - 0,02 mal Laufradeintrittsdurchmesser
aufweist.
5. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der Nuten (10) oder Stege in der Größenordnung von 0,03 - 0,5 mal Laufradeintrittsdurchmesser
liegen.
6. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefen (t) der Nuten (10) oder die Höhe (h) der Stege in der Größenordnung von
0,005 - 0,02 mal Laufradeintrittsdurchmesser liegen.
7. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus Nutbreite b mal Nutanzahl n einem Verhältnis von

entspricht.
1. Centrifugal pump, in the casing of which one or more impellers of axial or semiaxial,
open or closed type of construction are arranged and a first impeller is preceded
by an intake duct, in the wall surface of which a plurality of grooves distributed
over the circumference and running in the flow direction are arranged, characterized in that a closed annular wall surface (12) is formed in the casing wall (3) of the intake
duct (9) between an impeller entry of the first impeller (2) and the nearest ends
(11) of the grooves (10), the grooves (10) being operatively connected solely to the
space in the intake duct.
2. Centrifugal pump according to Claim 1, characterized in that the grooves (10) are arranged between web-like formations of the casing wall (3).
3. Centrifugal pump according to Claim 1 or 2, characterized by an insert, in particular a thin-walled annular element having grooves (10) or webs.
4. Centrifugal pump according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the closed annular wall surface (12) has an axial extent, dependent on the intensity
of a part load vortex (PLV), of the order of 0.005 - 0.02 times the impeller entry
diameter.
5. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the lengths of the grooves (10) or webs are of the order of 0.03 - 0.5 times the
impeller entry diameter.
6. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the depths (t) of the grooves (10) or the height (h) of the webs are of the order
of 0.005 - 0.02 times the impeller entry diameter.
7. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that the product of the groove width b times the number of grooves n corresponds to a
ratio of
1. Pompe centrifuge, dans le boîtier de laquelle sont disposées une ou plusieurs roues
mobiles de construction axiale ou semi-axiale, ouverte ou fermée et une conduite d'aspiration
est disposée avant une première roue mobile, dans la surface de paroi de laquelle
sont réalisées plusieurs rainures réparties sur la périphérie et s'étendant dans la
direction de l'écoulement, caractérisée en ce que dans la paroi de boîtier (3) de la conduite d'aspiration (9) entre une entrée de
roue mobile de la première roue mobile (2) et les extrémités immédiatement suivantes
(11) des rainures (10), est réalisée une surface de paroi annulaire fermée (12), les
rainures (10) étant en liaison fonctionnelle exclusivement avec l'espace dans la conduite
d'aspiration.
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que les rainures (10) sont disposées entre des réalisations en forme de nervures de la
paroi de boîtier (3).
3. Pompe centrifuge selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par un insert, en particulier un élément à paroi mince, annulaire, présentant des rainures
(10) ou des nervures.
4. Pompe centrifuge selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que la surface de paroi annulaire fermée (12) présente une étendue axiale dépendant de
l'intensité d'un tourbillon de charge partielle (PLV) d'un ordre de grandeur de 0,005
à 0,02 fois le diamètre d'entrée de la roue mobile.
5. Pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les longueurs des rainures (10) ou des nervures sont d'un ordre de grandeur de 0,03
à 0,5 fois le diamètre d'entrée de la roue mobile.
6. Pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les profondeurs (t) des rainures (10) ou la hauteur (h) des nervures sont d'un ordre
de grandeur de 0,005 à 0,02 fois le diamètre d'entrée de la roue mobile.
7. Pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que le produit de la largeur des rainures b par le nombre de rainures n correspond à
un rapport de