<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.3//EN" "ep-patent-document-v1-3.dtd">
<ep-patent-document id="EP04005425B1" file="EP04005425NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1574447" kind="B1" date-publ="20080521" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-3">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.9  (27 Feb 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1574447</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20080521</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04005425.6</B210><B220><date>20040308</date></B220><B240><B241><date>20050726</date></B241><B242><date>20070323</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20080521</date><bnum>200821</bnum></B405><B430><date>20050914</date><bnum>200537</bnum></B430><B450><date>20080521</date><bnum>200821</bnum></B450><B452EP><date>20071029</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B65D  33/08        20060101AFI20040913BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Folienbeutel aus einer zwei- oder mehrlagigen Verbundfolie mit einer Griffausstanzung</B542><B541>en</B541><B542>Foil bag from two or multiple layer composite film with hand hole</B542><B541>fr</B541><B542>Sac en film multicouche muni de poignées</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 266 670</text></B561><B561><text>EP-A- 1 129 960</text></B561><B561><text>DE-A- 3 232 321</text></B561><B561><text>FR-A- 2 359 759</text></B561></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>05003837.1</anum><pnum>1588953</pnum></dnum><date>20050223</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>Block, Joachim</snm><adr><str>Elsa-Brändström-Strasse 5</str><city>33790 Halle (Westfalen)</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Nordenia Deutschland Halle GmbH</snm><iid>04703680</iid><irf>98 488/Pu*</irf><adr><str>Wielandstrasse 2</str><city>33790 Halle</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Albrecht, Rainer Harald</snm><sfx>et al</sfx><iid>00061863</iid><adr><str>Patentanwälte 
Andrejewski, Honke &amp; Sozien 
Theaterplatz 3</str><city>45127 Essen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20050914</date><bnum>200537</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Folienbeutel aus einer zwei- oder mehrlagigen Verbundfolie mit einer Griffausstanzung, die als gerade oder bogenförmige Schnittlinie ausgebildet ist, wobei die Verbundfolie aus mindestens zwei durch Kaschieren verbundenen Folien besteht und die beutelinnenseitige Folie des Kaschierverbundes eine siegelfähige Kunststofffolie mit guten Dehnungseigenschaften ist, wobei die Folienfläche der Verbundfolie Funktionsbereiche aufweist, in denen die Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen siegelfähigen Kunststofffolie und der daran angrenzenden Folie des Kaschierverbundes kleiner ist als in der die Funktionsbereiche umgebenden Fläche, und wobei die Griffausstanzung zumindest zum Teil in diesen Funktionsbereichen angeordnet ist. Unter dem Begriff "Folienbeutel" sollen sowohl offene Taschen als auch umfänglich geschlossene Produktverpackungen fallen. Letzte können mit Aufreißhilfen und Wiederverschlüssen versehen sein.</p>
<p id="p0002" num="0002">Für Folienbeutel, insbesondere solche für Produktverpackungen, werden Verbundfolien eingesetzt, deren eine Seite siegelfähig ist und deren andere Seite sich durch gute optische Eigenschaften auszeichnet und bedruckbar ist. Häufig werden in der Praxis zweilagige Kaschierverbundfolien aus Polyethylen und Polyester, insbesondere Polyethylenterephthalat (PET), sowie dreilagige Kaschierverbundfolien mit einer beutelinnenseitigen Polyethylenfolie, einer außenseitigen Folie aus Polyester sowie einer anwendungsspezifisch festgelegten mittleren Folie verwendet. Die Grifffestigkeit der aus Verbundfolien gefertigten Folienbeutel genügt den Anforderungen in der Praxis häufig nicht, denn der Folienabschnitt oberhalb der Griffausstanzung reißt unter dem Gewicht des Pack- oder Füllgutes bisweilen aus.</p>
<p id="p0003" num="0003">Ein Folienbeutel mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist aus <patcit id="pcit0001" dnum="EP1129960A1"><text>EP 1 129 960 A1</text></patcit> bekannt. Um die Reißfestigkeit der Verbundfolie im Bereich der Griffausstanzung<!-- EPO <DP n="2"> --> zu verbessern, sind die Folienlagen der Verbundfolie im Bereich der Griffausstanzung nicht miteinander verklebt. Unter Last kann sich die beutelinnenseitige Folie lokal im Bereich der Griffausstanzung ungehindert ausdehnen, was sich günstig auf die Reißfestigkeit der Verbundfolie im Griffbereich auswirkt. Sowohl unter optischen Gesichtspunkten als auch hinsichtlich der Handhabung ist allerdings unbefriedigend, dass schon vor dem erstmaligen Gebrauch des Folienbeutels die Folienlagen der Verbundfolie im Griffbereich nicht fest aneinander liegen bzw. miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mit einer Griffausstanzung versehenen Folienbeutel aus einer zwei- oder mehrlagigen Verbundfolie anzugeben, deren Folienlagen im Bereich der Griffausstanzung flächig miteinander verbunden sind und die sich gleichzeitig durch eine hohe Reißfestigkeit im Bereich der Griffausstanzung auszeichnet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Ausgehend von einem Folienbeutel mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die siegelfähige Kunststofffolie des Kaschierverbundes außerhalb der Funktionsbereiche eine durch Oberflächenbehandlung modifizierte Oberfläche aufweist, an der die angrenzende Schicht des Kaschierverbundes fest haftet, und dass an den Flächenabschnitten, welche die Funktionsbereiche bilden, keine Oberflächenbehandlung erfolgte oder diese dort schwächer ausgeführt wurde und/oder diese auf kleine Flächenstücke, die innerhalb der Funktionsbereiche ein Muster bilden, beschränkt wurde. Oberflächenbehandlungen, welche die Hafteigenschaften der Folienoberfläche beeinflussen, umfassen beispielsweise eine Behandlung der Oberfläche mit einer Gasflamme unter Sauerstoffüberschuss oder eine oxidierend wirkende Oberflächenbehandlung durch Koronaentladungen. Hier wird die Folie durch eine Lichtbogenbereich geführt bei dem zahlreiche kleine Entladungen für winzige Narben auf der Kunststoffoberfläche sorgen und<!-- EPO <DP n="3"> --> dabei die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Oberfläche verändern.</p>
<p id="p0006" num="0006">Der Erfindung liegt die Beobachtung zugrunde, dass die Reißfestigkeit der Verbundfolie kleiner ist als die Reißfestigkeit der im Kaschierverbund verwendeten siegelfähigen Kunststofffolie. Eine fest auf die siegelfähige Kunststofffolie aufkaschierte Folie behindert die Dehnung der siegelfähigen Folie und verhindert bei einer Zugbelastung eine gleichmäßige Krafteinleitung in diese Folie. Um Abhilfe zu schaffen, werden erfindungsgemäß durch Funktionsbereiche Zonen innerhalb der Verbundfolie bereitgehalten, in denen die Verbundfestigkeit zwischen den Schichten zumindest soweit herabgesetzt ist, dass die Folien sich unter Zugbeanspruchung in einem lokal begrenzten bereich trennen und die Dehnung der siegelfähigen Folie in diesem Bereich dadurch nicht oder nur wenig behindert wird. Es wird eine auf die Funktionsbereiche beschränktes lokales Delaminieren der Folienlagen unter Zuglast in Kauf genommen, um die Krafteinleitung in die siegelfähige Kunststofffolie unter Last sicher zu stellen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Im Rahmen der Erfindung liegt es, dass die Griffausstanzung vollständig innerhalb der beschriebenen Funktionsbereiche angeordnet ist. Hierbei kann es auftreten, dass sich die Lagen der Verbundfolie bei der Handhabung des Folienbeutels am Umfang der Griffausstanzung voneinander ablösen. Dies beeinträchtigt zwar nicht die Funktion, kann aber unter optischen Gesichtspunkten als störend empfunden werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die beschriebenen Funktionsbereiche Abschnitten der Griffausstanzung zugeordnet, an der die Verbundfolie beim Tragen des gefüllten Folienbeutels bevorzugt einreißt. Es handelt sich um Abschnitte, in denen die Krafteinleitung beim Tragen des Folienbeutels bevorzugt erfolgt und die größten Zugspannungen auftreten. Die Abschnitte sind abhängig von der Form der Griffausstanzung und lassen sich rechnerisch oder anhand weniger orientierender Versuche ermitteln. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist<!-- EPO <DP n="4"> --> die Griffausstanzung als gerade oder bogenförmige Schnittlinie ausgebildet, wobei die Enden der Schnittlinie jeweils innerhalb eines zugeordneten Funktionsbereiches angeordnet sind und wobei ein mittlerer Abschnitt der Schnittlinie in eine die Funktionsbereiche umgebende Folienfläche der Verbundfolie eingebracht ist, deren Verbundfestigkeit größer ist als in den Funktionsbereichen. Beim Tragen des Folienbeutels unter Last sind bei dieser bevorzugten Ausführung der Erfindung nur kleinflächige Ablösungen jeweils an den Enden der Griffausstanzung möglich, die optisch nicht und nur wenig in Erscheinung treten.</p>
<p id="p0008" num="0008">Erfindungsgemäß ist die beutelinnenseitige siegelfähige Kunststofffolie auch in den Funktionsbereichen mit der angrenzenden Folie verbunden, und zwar mit der Maßgabe, dass die Verbundfestigkeit hier geringer ist als in der den Funktionsbereich umgebenden Fläche. Dies kann durch verschiedene technische Maßnahmen erreicht werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist der Kaschierverbund in den Funktionsbereichen eine Kontaktfläche mit einem Muster aus gut haftenden und schlecht haftenden Zonen auf. Durch den Flächenanteil der schlecht haftenden Zonen ist die Verbundfestigkeit veränderbar. Der Flächenanteil der schlecht haftenden Folie, bezogen auf die Fläche des Funktionsbereiches, beträgt vorzugsweise mehr als 20 %. Das beschriebene Muster kann aus parallelen oder sich kreuzenden Linien bestehen oder von einem Muster mit einer zellenförmigen Struktur gebildet werden. Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, dass die siegelfähige Kunststofffolie mit der angrenzenden Folie in den Funktionsbereichen punktförmig fest miteinander verbunden ist, also die gut haftenden Zonen des Musters aus punktförmigen Flächen bestehen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre werden Verbundfolien verwendet, die aus mindestens zwei flächig miteinander verklebten Folien bestehen, wobei die beutelinnenseitige Folie eine siegelfähige Kunststofffolie mit guten Dehnungseigenschaften<!-- EPO <DP n="5"> --> ist. Bei der siegelfähigen Kunststofffolie kann es sich um eine Monofolie oder einer coextrudierten Folie handeln. Bevorzugt sind Folien aus Polyethylen oder Polymeren mit vergleichbaren Dehnungs- und Siegeleigenschaften. Die erfindungsgemäße Lehre ist insbesondere vorteilhaft bei der Verwendung von Verbundfolien, die einen Kaschierverbund aus einer Polyethylenfolie als beutelinnenseitige siegelfähige Kunststofffolie und eine im Vergleich dazu steife und spröde Folie, insbesondere aus Polyethylenterephthalat (PET) oder einem orientierten Polypropylen, aufweist. Die beutelaußenseitige Folie des Kaschierverbundes kann beispielsweise mit einem Konterdruck an der Innenfläche bedruckt sein.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch:
<dl id="dl0001">
<dt><b>Fig. 1</b></dt><dd>einen aus einer Verbundfolie gefertigten Folienbeutel mit einer Griffausstanzung,</dd>
<dt><b>Fig. 2</b></dt><dd>einen Längsschnitt durch die Verbundfolie,</dd>
<dt><b>Fig. 3</b></dt><dd>den Schnitt A-A aus <figref idref="f0001">Fig. 2</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0011" num="0011">Der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellte Folienbeutel besteht aus einer zwei- oder mehrlagigen Verbundfolie 1 und weist eine Griffausstanzung 2 auf. Die Verbundfolie 1 besteht aus mindestens zwei durch Kaschieren verbundenen Folien 3, 4, wobei die beutelinnenseitige Folie 3 des Kaschierverbundes eine siegelfähige Kunststofffolie mit guten Dehnungseigenschaften, z. B. eine Polyethylenfolie, ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Folienfläche der Verbundfolie weist Funktionsbereiche 5 auf, in denen die Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen siegelfähigen Kunststofffolie 3 und der daran angrenzenden Folie 4 des Kaschierverbundes kleiner ist<!-- EPO <DP n="6"> --> als in der die Funktionsbereiche 5 umgebenden Fläche 6. Die Funktionsbereiche 5 sind an der Außenseite der Folie optisch nicht erkennbar und in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> lediglich zum besseren Verständnis durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Die <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> macht deutlich, dass die Griffausstanzung 2 zumindest zum Teil in diesen Funktionsbereichen 5 angeordnet ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Funktionsbereiche 5, die eine reduzierte Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen siegelfähigen Kunststofffolie 3 und der angrenzenden Folie 4 des Kaschierverbundes aufweisen, sind Abschnitten der Griffausstanzung 2 zugeordnet, an der die Verbundfolie 1 beim Tragen des gefüllten Folienbeutels bevorzugt einreißt. Im Ausführungsbeispiel ist die Griffausstanzung 2 als bogenförmige Schnittlinie ausgebildet, wobei die Enden der Schnittlinie jeweils innerhalb eines zugeordneten Funktionsbereiches 5 angeordnet sind. Der mittlere Abschnitt a der Schnittlinie ist in eine die Funktionsbereiche umgebende Folienfläche 6 der Verbundfolie eingebracht, deren Verbundfestigkeit größer ist als in den Funktionsbereichen 5.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die in den <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> dargestellte Verbundfolie 1 besteht aus einem Kaschierverbund aus einer Polyethylenfolie als beutelinnenseitige siegelfähige Kunststofffolie 3 und einer im Vergleich dazu steifen und spröden Folie 4 aus Polyester (PET), welche die Außenseite der Verbundfolie bildet. Die beiden Folien sind flächig mit einem Kaschierklebstoff, der als Klebstoffschicht 7 dargestellt ist, verklebt. Die beutelaußenseitige Folie 4 ist an der Innenfläche mit einem Konterdruck, der in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> durch eine Farbschicht 8 dargestellt ist, bedruckt. Die verbundseitige Oberfläche 9 der Polyethylenfolie ist oberflächenbehandelt worden, um die Haftung der angrenzenden Klebstoffschicht 7 zu verbessern. Außerhalb der Funktionsbereiche wurde die Oberflächenbehandlung flächig durchgeführt, damit der Kaschierverbund eine hohe Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen Polyethylenfolie 3 und der äußeren Polyesterfolie 4 aufweist. In den Funktionsbereichen 5 wird die Oberflächenbehandlung<!-- EPO <DP n="7"> --> beschränkt auf kleine Flächenstücke 10, die innerhalb der Funktionsbereiche ein in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> dargestelltes Muster bilden. Die Flächenstücke 10 bilden gut haftende Zonen und bestehen im Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> aus punktförmigen Flächen, die durch Einfärbung der Folienoberfläche sichtbar gemacht werden können.</p>
<p id="p0015" num="0015">Aus einer vergleichenden Betrachtung der <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> wird auch deutlich, dass der Kaschierverbund in den Funktionsbereichen 5 eine Kontaktfläche mit einem Muster aus gut haftenden Zonen 10 und schlecht haftenden Zonen 11 aufweist, wobei die schlecht haftenden Zonen 11 einen Flächenanteil von mehr als 20 % bezogen auf die Fläche des Funktionsbereiches aufweisen sollten. Vielfältige Muster sind denkbar. Neben der in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> dargestellten punktförmigen Anordnung sind auch Muster aus parallel und sich kreuzenden Linien sowie Muster mit einer zellenförmigen Struktur möglich.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Folienbeutel aus einer zwei- oder mehrlagigen Verbundfolie (1) mit einer Griffausstanzung (2), die als gerade oder bogenförmige Schnittlinie ausgebildet ist,<br/>
wobei die Verbundfolie (1) aus mindestens zwei durch Kaschieren verbundenen Folien (3, 4) besteht und die beutelinnenseitige Folie des Kaschierverbundes eine siegelfähige Kunststofffolie (3) mit guten Dehnungseigenschaften ist,<br/>
wobei die Folienfläche der Verbundfolie Funktionsbereiche (5) aufweist, in denen die Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen siegelfähigen Kunststofffolie (3) und der daran angrenzenden Folie (4) des Kaschierverbundes kleiner ist als in der die Funktionsbereiche (5) umgebenden Fläche, und<br/>
wobei die Griffausstanzung (2) zumindest zum Teil in diesen Funktionsbereichen (5) angeordnet ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die siegelfähige Kunststofffolie (3) des Kaschierverbundes außerhalb der Funktionsbereiche eine durch Oberflächenbehandlung modifizierte Oberfläche aufweist, an der die angrenzende Schicht (7) des Kaschierverbundes fest haftet, und dass an den Flächenabschnitten, welche die Funktionsbereiche (5) bilden, keine Oberflächenbehandlung erfolgte oder diese dort schwächer ausgeführt wurde und/oder diese auf kleine Flächenstücke (10), die innerhalb der Funktionsbereiche (5) ein Muster bilden, beschränkt wurde.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Folienbeutel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Enden der die Griffausstanzung bildenden Schnittlinie jeweils innerhalb eines zugeordneten Funktionsbereiches (5) angeordnet sind, der eine reduzierte Verbundfestigkeit zwischen der beutelinnenseitigen siegelfähigen Kunststofffolie (3) und der angrenzenden Folie (4) des Kaschierverbundes aufweist, und dass ein mittlerer Abschnitt (a) der Schnittlinie in eine diese Funktionsbereiche umgebende Folienfläche (6) der Verbundfolie eingebracht ist, deren Verbundfestigkeit größer ist als in den Funktionsbereichen (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Folienbeutel nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Kaschierverbund in den Funktionsbereichen (5) eine Kontaktfläche mit einem Muster aus gut haftenden Zonen (10) und schlecht haftenden Zonen (11) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Folienbeutel nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die schlecht haftenden Zonen (11) einen Flächenanteil von mehr als 20 % bezogen auf die Fläche des Funktionsbereiches (5) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Folienbeutel nach Anspruch 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das aus gut haftenden und schlecht haftenden Zonen (10, 11) bestehende Muster ein Muster aus parallelen oder sich kreuzenden Linien oder ein Muster mit einer zellenförmigen Struktur bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Folienbeutel nach Anspruch 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die gut haftenden Zonen (10) aus punktförmigen Flächen bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Folienbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Verbundfolie (1) einen Kaschierverbund aus einer Polyethylenfolie als beutelinnenseitige siegelfähige Kunststofffolie (3) und einer im Vergleich dazu<!-- EPO <DP n="10"> --> steifen und spröden Folie, insbesondere aus Polyethylenterephthalat (PET) oder einem orientierten Polypropylen aufweist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Film bag composed of a double-layered or multilayered composite film (1) with a handle cutout (2) which is designed as a straight or curved cut line,<br/>
wherein the composite film (1) consists of at least two films (3, 4) joined by lamination, and the film of the laminated composite which forms the inner side of the bag is a sealable plastic film (3) with good stretch properties,<br/>
wherein the film surface of the composite film has functional regions (5) in which the bond strength between the sealable plastic film (3) which forms the inner side of the bag and the adjoining film (4) of the laminated composite is lower than in the area surrounding the functional regions (5), and<br/>
wherein the handle cutout (2) is arranged at least partially in these functional regions (5),<br/>
<b>characterised in that</b> the sealable plastic film (3) of the laminated composite has, outside the functional regions, a surface which has been modified by surface treatment and to which the adjoining layer (7) of the laminated composite securely adheres, and <b>in that</b> no surface treatment took place on the surface sections which form the functional regions (5), or said surface treatment was carried out to a lesser extent in these regions and/or was restricted to small surface parts (10) which form a pattern within the functional regions (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Film bag according to claim 1, <b>characterised in that</b> the ends of the cut line forming the handle cutout are in each case arranged within an associated functional region (5) which has a reduced bond strength between the sealable plastic film (3) which forms the inner side of the bag and the adjoining film (4) of the laminated composite, and <b>in that</b> a central section (a) of the cut line is formed in a film surface (6) of the composite film which surrounds these functional regions and in which the bond strength is greater than in the functional regions (5).<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Film bag according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the laminated composite has in the functional regions (5) a contact surface with a pattern consisting of zones (10) of good adhesion and zones (11) of poor adhesion.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Film bag according to claim 3, <b>characterised in that</b> the zones (11) of poor adhesion comprise a surface area of more than 20% relative to the surface area of the functional region (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Film bag according to claim 3 or 4, <b>characterised in that</b> the pattern consisting of zones (10, 11) of good adhesion and of poor adhesion forms a pattern of parallel or intersecting lines or a pattern with a cellular structure.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Film bag according to claim 3 or 4, <b>characterised in that</b> the zones (10) of good adhesion consist of spot-shaped areas.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Film bag according to one of claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the composite film (1) comprises a laminated composite consisting of a polyethylene film as the sealable plastic film (3) which forms the inner side of the bag and a film which is stiff and brittle by comparison, in particular made from polyethylene terephthalate (PET) or an oriented polypropylene.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Sac en feuille constitué d'une feuille bi- ou multicouche (1) avec une découpe de poignée (2), réalisée sous forme de ligne de coupe rectiligne ou en arc,<br/>
la feuille multicouche (1) étant constituée d'au moins deux feuilles (3, 4) assemblées par contre-collage et la feuille du côté intérieur du sac du compound contre-collé étant une feuille de matière plastique (3) apte au scellement avec de bonnes propriétés d'allongement,<br/>
la surface de la feuille multicouche comportant des zones fonctionnelles (5), dans lesquelles la résistance du compound entre la feuille de matière plastique (3) apte au scellement du côté intérieur du sac et la feuille (4) limitrophe du compound contre-collé est plus faible que dans la surface entourant les zones fonctionnelles (5), et<br/>
la découpe de poignée (2) étant disposée au moins en partie dans ces zones fonctionnelles (5),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la feuille de matière plastique (3), apte au scellement, du compound contre-collé présente à l'extérieur des zones fonctionnelles une surface modifiée par traitement superficiel, sur laquelle adhère fixement la couche limitrophe (7) du compound contre-collé, et que, sur les sections superficielles formant les zones fonctionnelles (5), aucun traitement superficiel n'a été effectué ou ce dernier n'y a été réalisé que plus faiblement et/ou ce traitement a été limité à de petites pièces superficielles (10), qui forment un modèle à l'intérieur des zones fonctionnelles (5).<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Sac en feuille suivant la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> les extrémités de la ligne de coupe, formant la découpe de poignée, sont respectivement disposées à l'intérieur d'une zone fonctionnelle associée (5), qui présente une résistance de compound réduite entre la feuille de matière plastique (3) apte au scellement, du côté intérieur du sac, et la feuille limitrophe (4) du compound contre-collé, et qu'une section centrale (a) de la ligne de coupe est pratiquée dans une surface (6) de la feuille multicouche, entourant ces zones fonctionnelles, dont la résistance de compound est plus élevée que dans les zones fonctionnelles (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Sac en feuille suivant l'une des revendications 1 et 2, <b>caractérisé en ce que</b> le compound contre-collé présente dans les zones fonctionnelles (5) une surface de contact avec un modèle de zones (10) de bonne adhérence et de zones (11) de mauvaise adhérence.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Sac en feuille suivant la revendication 3, <b>caractérisé en ce que</b> les zones de mauvaise adhérence (11) présentent un pourcentage surfacique de plus de 20% rapporté à la surface de la zone fonctionnelle (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Sac en feuille suivant l'une des revendications 3 et 4, <b>caractérisé en ce que</b> le modèle constitué de zones de bonne adhérence et de zones de mauvaise adhérence (10, 11) forme un modèle de lignes parallèles ou en croix ou un modèle avec une structure cellulaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Sac en feuille suivant l'une des revendications 3 et 4, <b>caractérisé en ce que</b> les zones de bonne adhérence (10) sont constituées de surfaces ponctuelles.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Sac en feuille suivant l'une des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce que</b> la feuille multicouche (1) présente un compound contre-collé constitué d'une feuille de polyéthylène, en tant que feuille de matière plastique (3) apte au scellement du côté intérieur du sac, et d'une feuille rigide et fragile par rapport à cette dernière, en particulier en polyéthylènetéraphtalate (PET) ou en un polypropylène orienté.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="146" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num="3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="134" he="130" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP1129960A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1129960</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
