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EP 1 575 407 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.08.2006 Patentblatt 2006/31 |
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Anmeldetag: 26.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/013316 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/054421 (01.07.2004 Gazette 2004/27) |
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STAUBSAUGER MIT ELASTISCHER STOSSLEISTE
VACUUM CLEANER COMPRISING AN ELASTIC BUMPER STRIP
ASPIRATEUR A BANDE DE PROTECTION ELASTIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.12.2002 DE 10259064
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BOTT, Erich
97618 Hollstadt (DE)
- ILLIG, Roland
97618 Heusstreu (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 700 656 DE-U- 8 708 238 US-A- 5 659 919
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DE-A- 3 330 201 US-A- 2 273 883
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der DE 87 11 960 U1 ist ein Bodenstaubsauger mit einem Staubsaugergehäuse bekannt,
der ein außenumlaufendes elastisches Stoßschutzband aufweist. Das Stoßschutzband besteht
aus einer Leiste, die an dem Staubsaugergehäuse befestigt ist. Mit ihrer einen Längsseite
steht die Leiste gegenüber dem Staubsaugergehäuse schräg nach außen ab. Von der Befestigungsstelle
der Leiste bis zu ihrer freien Längsseite hin besteht zwischen ihr und dem Staubsaugergehäuse
ein zunehmender Abstand. Die Stoßschutzleiste kann aus einem sehr festen Material
bestehen, da die zum Abfangen von Stößen notwendige Elastizität durch die geometrische
Anordnung der Leiste am Staubsaugergehäuse erzielt wird. Durch die Wahl des Materials
für die Leiste, durch entsprechende Bemessung ihrer Wandstärke, sowie die Lage der
Anbindung und des Winkels unter dem die Leiste von der unteren Gehäusehälfte absteht,
kann die Elastizität und der Federweg der Leiste beeinflusst werden. Nachteilig an
dieser Stoßschutzleiste ist jedoch der Umstand, dass je nach gewünschter Elastizität
eine andersartige geometrische Form oder Anordnung der Stoßschutzleiste erforderlich
ist. Im Hinblick auf das Gesamterscheinungsbild des Staubsaugers ist es jedoch nachteilig,
wenn durch die Festlegung der notwendigen Elastizität der Stoßschutzleiste das Gesamterscheinungsbild
des Staubsaugers verändert wird.
[0003] Ein weiterer Nachteil bei den Stoßschutzleisten gemäß dem Stand der Technik besteht
darin, dass durch die abstehende freie Längsseite der Stoßschutzleiste eine scharfe
Kante vorgegeben wird, die beispielsweise beim Anstoßen an Möbeln Kratzer an diesen
verursacht.
[0004] Aus der DE 8708238 U ist ein weiterer Staubsauger bekannt, der eine Stoßschutzleiste
aufweist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Staubsauger mit einem Gehäuse und einer Stoßschutzleiste
zu schaffen, bei dem die oben genannten Nachteile beseitigt sind. Es soll insbesondere
eine Stoßschutzleiste geschaffen werden, deren Elastizität festgelegt werden kann,
ohne das äußere Erscheinungsbild des Staubsaugers wesentlich zu beeinflussen.
[0006] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Staubsauger dadurch gelöst,
dass das Gehäuse ein Halteelement aufweist, durch das die zweite Längsseite der Stoßschutzleiste
unter einer elastischen Vorspannung gegen das Gehäuse gehalten ist. Das Halteelement
ermöglicht es, die in einem spannungslosen Zustand von der äußeren Oberfläche des
Gehäuses abstehende Längsseite unter einer elastischen Vorspannung gegen das Gehäuse
zu halten. Je nach Größe der elastischen Vorspannung erhält die Stoßschutzleiste weichere
oder härtere Federeigenschaften. Diese Federeigenschaften werden durch die Wahl des
Werkstoffs für die Stoßschutzleiste und durch die Geometrie, insbesondere durch den
Querschnitt, d.h. Breite und Höhe der Stoßschutzleiste, sowie durch den Abstand zwischen
Befestigungsstelle der Stoßschutzleiste und der Befestigungsstelle des Haltelements
bestimmt. Das äußere Erscheinungsbild des Staubsaugers bleibt trotz der Variation
dieser Parameter im wesentlichen unverändert erhalten.
[0007] In dem nicht mehr eine abstehende scharfe Kante, sondern ein flächiger Seitenabschnitt
der Stoßschutzleiste den äußeren Umfang des Staubsaugers bildet, ergibt sich der zusätzliche
Vorteil, dass ein Verkratzen von Möbelstücken weitgehend verhindert wird. Der Staubsauger
kann dadurch möbelschonend betrieben werden.
[0008] Ist das Gehäuse des Staubsaugers zweiteilig ausgebildet, kann , die elastische Stoßschutzleiste
an dem ersten Gehäuseteil gehalten sein und das zweite Gehäuseteil das Halteelement
aufweisen. In dem die Stoßschutzleiste und das Halteelement an verschiedenen Gehäuseteilen
ausgebildet sind, kann die Stoßschutzleiste von dem Halteelement gehalten werden,
sobald die beiden Gehäuseteile des Staubsaugers montiert sind. Die Montage des Staubsaugers
wird dadurch vereinfacht, da sowohl die Montage des Staubsaugergehäuses als auch die
Montage der Stoßschutzleiste an dem Halteelement in einem Montageschritt erfolgen
kann.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die elastische Stoßschutzleiste an einem
Unterteil des Staubsaugers und das Halteelement an einem Oberteil des Staubsaugers
ausgebildet. Vorzugsweise ist das Gehäuse beziehungsweise das erste Gehäuseteil aus
Kunststoff gefertigt und die elastische Stoßschutzleiste daran angeformt. Die Teilevielfalt
wird dadurch reduziert. Dies hat den Vorteil, dass die Logistik der Montageteile und
die Montage des Staubsaugers vereinfacht wird, da die Stoßschutzleiste nicht als gesondertes
Bauteil auftritt.
[0010] Die Anordnung der Stoßschutzleiste an einem Unterteil des Staubsaugers und die Anordnung
des Halteelements an einem Oberteil des Staubsaugers ist besonders dann sinnvoll,
wenn Unterteil und Oberteil aus verschiedenen Kunststoffen hergestellt sind. Wenn
das Unterteil des Staubsaugers beispielsweise aus einem teilkristallinen Kunststoff
wie Polypropylen (PP) hergestellt ist, ist es besonders sinnvoll die Stoßschutzleiste
an diesem Teil anzuformen, da derartige Kunststoffe sehr zäh sind und eine hohe Elastizität
aufweisen.
[0011] Üblicherweise wird das Erscheinungsbild des Staubsaugers im wesentlichen durch das
Oberteil bestimmt. Derartige Designteile sollen häufig einen hohen Glanz aufweisen
und werden deshalb aus einem amorphen Kunststoff wie zum Beispiel Acetyl-Butadien-Styrol
(ABS) oder Polycarbonat (PC) hergestellt. Solche Kunststoffe sind sehr spröde und
weisen nur eine geringe Elastizität auf. An derartigen harten und wenig flexiblen
Bauteilen ist es besonders sinnvoll, das Halteelement anzuformen. Im allgemeinen ist
es nötig das Halteelement weitgehend steif auszubilden, damit ein Herausrutschen des
elastisch vorgespannten freien Endes der Stoßschutzleiste verhindert ist. Andererseits
ist es vorteilhaft die hohe Elastizität des Unterteils zu nutzen, um eine daran angeformte
Stoßschutzleiste hoher Elastizität zu erhalten.
[0012] Ergänzend oder ersatzweise zur inneren Elastizität der Stoßschutzleiste kann es sinnvoll
sein, wenn die Stoßschutzleiste einen Querschnitt aufweist, der zumindest an einer
Schwächungsstelle eine gegenüber der übrigen Breite verringerte Breite aufweist. Vorzugsweise
wird eine solche Schwächungsstelle an einer Stelle vorgesehen, die zumindest in Nähe
des Übergangs von Gehäuseteil zu Stoßschutzleiste liegt.
[0013] Durch diese Alternative ist die Möglichkeit geschaffen, der Stoßschutzleiste eine
hohe Elastizität zu geben, selbst wenn das Gehäuseteil, an dem die Stoßschutzleiste
angeformt ist, nur eine geringe Elastizität aufweist. Die benötigte Elastizität der
Stoßschutzleiste wird dann im Wesentlichen durch die geeignete Dimensionierung der
Schwächungsstelle erreicht. Die Schwächungsstelle bildet dabei ein Filmscharnier über
das die Stoßschutzleiste beweglich an dem Gehäuseteil angeformt ist. Die Elastizität
der Stoßschutzleiste kann durch eine derartige Schwächungsstelle weitgehend unabhängig
von dem Material des Gehäuseteils festgelegt werden.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Stoßschutzleiste in ihrer
elastisch vorgespannten Position konvex nach außen gewölbt. Aufgrund der konvexen
Wölbung wird ein verbesserter Kratzschutz geschaffen, da bei einem Anstoßen des Staubsaugers
bspw. an Möbeln, die Stoßschutzleiste flächig an dem Möbelstück anstößt und keine
scharfe Kante vorhanden ist, die Kratzer in den Möbeln verursachen könnte. Ein weiterer
Vorteil der Wölbung ist es, dass bei zunehmenden Anstoßkräften die Wölbung an der
Anstoßstelle abgeflacht wird und sich somit eine größere Anstoßfläche an der Stoßschutzleiste
ergibt. So können die Kräfte, die bei einem heftigen Anstoßen des Staubsaugers an
dem jeweiligen Möbel entstehen, auf eine große Anstoßfläche verteilt werden. Durch
diese zusätzliche Maßnahme wird verhindert, dass Kratzer entstehen. Die konvexe Form
der Stoßschutzleichte kann dadurch erhalten werden, dass eine flache Stoßschutzleiste
derart elastisch vorgespannt wird, dass sie sich rinnenartig biegt. Alternativ kann
die Stoßschutzleiste bereits rinnenartig oder mit einem kreisabschnittsförmigen Querschnitt
vorgeformt sein.
[0015] Läuft die Stoßschutzleiste zumindest über einen Teil des Umfangs des Gehäuses um,
so kann die Stoßschutzleiste mindestens eine spaltartige Unterbrechung aufweisen,
wodurch die Stoßschutzleiste in eine Anzahl von mehreren Abschnitten geteilt wird.
Durch das Aufteilen einer umlaufenden Stoßschutzleiste in eine Anzahl von mehreren
Abschnitten wird die Elastizität der Stoßschutzleiste verbessert. Insbesondere wenn
die Stoßschutzleiste um eine Ecke am Umfang des Staubsaugergehäuses umläuft, kann
es sinnvoll sein an dieser Stelle die Stoßschutzleiste in eine Anzahl von mehreren
Abschnitten aufzuteilen. Dadurch wird verhindert, dass im Bereich der Ecke aufgrund
des stark gebogenen Verlaufes der Stoßschutzleiste, die elastischen Eigenschaften
beeinträchtigt werden.
[0016] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Halteelement als eine von der Oberfläche
des Gehäuses bzw. des zweiten Gehäuseteils herausragende, in Richtung auf die Stoßschutzleiste
zu geeignete Halteleiste ausgebildet. Wenn das Halteelement als Halteleiste ausgebildet
ist, so kann die Stoßschutzleiste in einfacher Weise hinter die von der Oberfläche
des Gehäuses herausragende Halteleiste eingeschnappt werden. Somit ergibt sich eine
kostengünstige Befestigung des Halteelements an dem Gehäuse, bzw. an dem zweiten Gehäuseteil
und die Montage der Stoßschutzleiste in ihre elastisch vorgespannte Lage ist einfacher
möglich.
[0017] Vorzugsweise ist das Halteelement aus Kunststoff gefertigt und am Gehäuse bzw. am
zweiten Gehäuseteil angeformt. Analog zur angeformten Ausbildung der Stoßschutzleiste
an dem ersten Gehäuseteil, kann das Halteelement, bzw. die Halteleiste am zweiten
Gehäuseteil angeformt sein. Dadurch wird eine einfache und kostengünstige Befestigung
des Halteelements, bzw. der Halteleiste an dem Gehäuse, bzw. dem zweiten Gehäuseteil
erreicht. So kann auf gesonderte Befestigungsmittel für das Halteelement verzichtet
werden.
[0018] Vorzugsweise ist das Halteelement derart ausgebildet, dass es mit dem Gehäuse, bzw.
dem zweiten Gehäuseteil einen Aufnahmeraum begrenzt, in dem die zweite Längsseite
der Stoßschutzleiste gehalten ist. Dieser Aufnahmeraum ist vorzugsweise kerbenförmig
ausgebildet und wird durch eine Innenwand des Halteelements und eine Außenwand des
Gehäuses, bzw. des zweiten Gehäuseteiles begrenzt. Aufgrund der kerbenförmigen Ausbildung
des Aufnahmeraumes wird eine verbesserte Fixierung der freien Längsseite der Stoßschutzleiste
erreicht.
[0019] Vorzugsweise ist die zweite Längsseite der Stoßschutzleiste unter einer elastischen
Vorspannung in einer Position im Aufnahmeraum gehalten, in der sich das Ende der zweiten
Längsseite in einem Abstand von dem Kerbgrund des Aufnahmeraumes befindet. Wenn die
Stoßschutzleiste konvex nach außen gewölbt ausgebildet ist, so lässt sie im Falle
eines Anstoßes eine zusätzliche Verformung zu. Aufgrund des Abstandes der zweiten
Längsseite vom Kerbgrund besitzt die konvex gewölbte Stoßschutzleiste innerhalb des
Aufnahmeraumes genügend Freiraum, um sich zu verformen. Die Stoßschutzleiste kann
sich noch verformen, selbst wenn die zweite Längsseite der Stoßschutzleiste bereits
an der Oberfläche des Gehäuses anliegt. Die weitere Verformung wird dadurch ermöglicht,
dass die zweite Längsseite sich bei zunehmendem Anstoßkräften weiter in den Aufnahmeraum
in Richtung des Kerbgrundes hineinschieben lässt. Durch diese Ausbildung ist die Stoßschutzleiste
von dem Halteelement in ihrer elastisch vorgespannten Position zuverlässig gehalten
und verfügt trotzdem über eine sehr hohe Elastizität.
[0020] Die Erfindung ist im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0021] Es zeigen:
- Figur 1
- Einen Staubsauger mit einer erfindungsgemäßen Stoßschutzleiste;
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Stoßschutzleiste entlang der Schnittlinie I-I in Figur
1;
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch die Stoßschutzleiste entlang der Schnittlinie II-II in Figur
2.
[0022] In der Figur 1 ist ein Staubsauger 1 perspektivisch dargestellt. Der Staubsauger
1 weist ein Gehäuse 2 auf, das aus einem ersten Gehäuseteil 3 und einem zweiten Gehäuseteil
4 gebildet wird. Das erste Gehäuseteil 3 stellt eine Unterschale und das zweite Gehäuseteil
4 eine Oberschale dar. Ein Deckel 5 ist schwenkbar an der Oberschale (Gehäuseteil
4) gelagert. Der Deckel 5 verschließt einen im Gehäuse 2 angeordneten Staubraum, in
dem ein nicht gezeigter Staubabscheider aufgenommen ist. Unterhalb der Oberschale
(Gehäuseteil 4) ist ein nicht dargestelltes Gebläseaggregat untergebracht.
[0023] Ein vorderes Ende des Staubsaugers 1 weist einen ersten Handgriff 6a auf. Der Handgriff
6a ist bogenförmig gekrümmt und an seinen beiden Enden mit dem ersten Gehäuseteil
3 verbunden. Ein zweiter Handgriff 6b ist im Bereich des hinteren Endes des Staubsaugers
1 an der äußeren Oberfläche der Oberschale (Gehäuseteil 4) befestigt. Das erste Gehäuseteil
3 und das zweite Gehäuseteil 4 sind schalenförmig ausgebildet und entlang einer Trennlinie
aneinandergefügt.
[0024] Eine Stoßschutzleiste 7 verläuft entlang der Trennlinie über den Umfang des Gehäuses
2 um. An den beiden gegenüberliegenden Seiten des Staubsaugers 1 verläuft die Stoßschutzleiste
7 entlang einer bogenförmigen Kurve, deren höchster Punkt sich etwa in der Mitte zwischen
dem vorderen und hinteren Ende des Staubsaugers 1 befindet. Im Bereich des hinteren
Endes des Staubsaugers 1 verläuft die Stoßschutzleiste 7 in einer tiefen bene nahe
der Bodenfläche der Unterschale (Gehäuseteil 3).
[0025] Die Figur 2 zeigt einen Ausschnitt des Querschnitts durch die Stoßschutzleiste entlang
der Schnittlinie 1-1 aus Figur 1. Der Ausschnitt aus dem Gehäuse 2 ist im Bereich
der Trennlinie dargestellt, an der das untere erste Gehäuseteil 3 und das obere zweite
Gehäuseteil 4 aufeinandertreffen. Die Stoßschutzleiste 7 weist eine erste Längsseite
8 auf. Die erste Längsseite 8 der Stoßschutzleiste 7 ist an dem ersten Gehäuseteil
3 angeformt.
[0026] Die Stoßschutzleiste 7 ist in ihrem spannungslosen Zustand bereits leicht rinnenartig
gewölbt vorgeformt. An der Verbindungsstelle zwischen der Stoßschutzleiste 7 und dem
ersten Gehäuseteil 3 ist in Nähe der ersten Längsseite 8 eine Schwächungsstelle 9
angebracht. Die Schwächungsstelle 9 wird durch eine Ausdünnung der Breite der Stoßschutzleiste
7 gebildet. Die Schwächungsstelle 9 bildet ein Filmscharnier, durch das die Stoßschutzleiste
7 gegenüber dem ersten Gehäuseteil 3 verschwenkt werden kann.
[0027] Alternativ kann die Stoßschutzleiste 7 aus einem sehr weichen und elastischem Material
hergestellt sein. In diesem Fall kann die Stoßschutzleiste 7 im spannungslosen Zustand
eben ausgebildet sein. Die konvex nach außen gewölbte Form der Stoßschutzleiste 7
ergibt sich dann erst, wenn eine zweite Längsseite 10 der Stoßschutzleiste 7 durch
ein Halteelement 11 in einer elastisch vorgespannten Position 12 gehalten ist.
[0028] Das Halteelement 11 ist mit seinem festen Ende an dem zweiten Gehäuseteil 4 angeformt.
Es ragt von der äußeren Oberfläche des zweiten Gehäuseteils 4 nach außen ab. In der
gezeigten Ausführungsform ragt das Halteelement 11 dachgiebelförmig in einer diagonalen
Richtung nach unten. Zwischen der Außenwand des zweiten Gehäuseteils 4 und der Innenwand
des Halteelements 11 wird ein kerbenförmiger Aufnahmeraum 13 begrenzt. In der elastisch
vorgespannten Position 12 der Stoßschutzleiste 7 befindet sich die zweite Längsseite
10 der Stoßschutzleiste 7 innerhalb des Aufnahmeraumes 13. Aufgrund der elastischen
Vorspannung liegt der Endbereich der Stoßschutzleiste 7 nahe der zweiten Längsseite
10 an der Innenwand des Halteelements 11 an.
[0029] Die Stoßschutzleiste 7 und das Halteelement 11 sind derart dimensioniert und ihre
gegenseitige Lage so positioniert, dass zwischen dem Kerbgrund des Aufnahmeraums 13
und der zweiten Längsseite 10 der Stoßschutzleiste 7 ein Abstand A erhalten bleibt.
Bei einer solchen Ausbildung der elastischen Stoßschutzleiste 7 und des Halteelements
11 kann sich die zweite Längsseite 10 der Stoßschutzleiste 7 bei Zunahme der Stoßkräfte
in Richtung der elastisch vorgespannten Position 12 in Richtung in den Kerbgrund des
Aufnahmeraums 13 hineinschieben.
[0030] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das zweite Gehäuseteil 4 als fest montierte
Haube des Gebläseraums des Staubsaugers 1 ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich
kann das zweite Gehäuseteil 4 auch den Deckel 5 bilden. Wenn das zweite Gehäuseteil
4 den Deckel 5 bildet, dann ist das Halteelement 11 derart ausgebildet, dass die zweite
Längsseite 10 der Stoßschutzleiste 7 auch im spannungslosen Zustand der Stoßschutzleiste
7 von der Innenwand des Halteelements 11 umfangen wird. Durch schließen des Deckels
5 wird dann die Stoßschutzleiste 7 in ihre elastisch vorgespannte Position 12 gebogen.
[0031] Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Stoßschutzleiste entlang der Schnittlinie
II-II in Figur 2. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stoßschutzleiste 7
in eine Anzahl von mehreren Abschnitten aufgeteilt. Die Figur 3 zeigt einen ersten
Abschnitt 7a und einen zweiten Abschnitt 7b der Stoßschutzleiste 7. Die Abschnitte
7a und 7b sind durch eine spaltförmige Unterbrechung 15 getrennt. Beide Abschnitte
7a und 7b sind an dem ersten Gehäuseteil 3 angeformt. Es können eine Vielzahl von
spaltförmigen Unterbrechungen 15 über den Umfang des Staubsaugers 1 verteilt vorgesehen
sein. Derartige spaltförmige Unterbrechungen 15, wie in Figur 3 gezeigt, sind insbesondere
in einem Bereich angeordnet, in dem die Stoßschutzleiste 7 mit einem relativ kleinen
Krümmungsradius um den Umfang des Staubsaugers 1 urnläuft.
1. Staubsauger mit einem Gehäuse (2) und einer elastischen, zwei Längsseiten (8,10) aufweisenden
Stoßschutzleiste (7), die zumindest abschnittsweise am Umfang des Gehäuses (2) angeordnet
ist und mit der ersten Längsseite (8) an dem Gehäuse (2) gehalten ist und deren zweite
Längsseite (10) in einem spannungslosen Zustand von der äußeren Oberfläche des Gehäuses
(2) absteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) ein Halteelement (11) aufweist, durch das die zweite Längsseite (10)
der Stoßschutzleiste (7) unter einer elastischen Vorspannung gegen das Gehäuse (2)
gehalten ist.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) zweiteilig ausgebildet ist und die elastische Stoßschutzleiste (7)
an dem ersten Gehäuseteil (3) gehalten ist und das zweite Gehäuseteil (4) das Halteelement
(11) aufweist.
3. Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Stoßschutzleiste (7) an einem Unterteil des Staubsaugers und das Halteelement
(11) an einem Oberteil des Staubsaugers ausgebildet ist.
4. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Stoßschutzleiste (7) am Gehäuse (2), bzw. am ersten Gehäuseteil (3)
angeformt ist.
5. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßschutzleiste (7) einen Querschnitt aufweist, der zumindest an einer Schwächungsstelle
(9) eine gegenüber der übrigen Breite verringere Breite aufweist.
6. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßschutzleiste (7) in ihrer elastisch vorgespannten Position (12) konvex nach
außen gewölbt ist.
7. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Umfang des Gehäuses (2) umlaufende Stoßschutzleiste (7) mindestens eine
spaltartige Unterbrechung (15) aufweist, wodurch die Stoßschutzleiste (7) in eine
Anzahl von mehreren Abschnitten (7a, 7b) geteilt ist.
8. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (11) als eine von der Oberfläche des Gehäuses (2), bzw. des zweiten
Gehäuseteils (4) herausragende, in Richtung auf die Stoßschutzleiste (7) zu geneigte
Halteleiste ausgebildet ist.
9. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (11) am Gehäuse (2), bzw. am zweiten Gehäuseteil (4) angeformt ist.
10. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (11) und das Gehäuse (2), bzw. das zweite Gehäuseteil (4) einen
Aufnahmeraum (13) begrenzen, in dem die zweite Längsseite (10) der Stoßschutzleiste
(7) gehalten ist.
11. Staubsauger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (13) kerbenförmig ausgebildet ist und durch eine Innenwand des Halteelements
(11) und eine Außenwand des Gehäuses (2), bzw. des zweiten Gehäuseteiles (4) begrenzt
ist.
12. Staubsauger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Längsseite (10) der Stoßschutzleiste (7) in einer elastische vorgespannten
Position (12) gehalten ist, in der sich das Ende der zweiten Längsseite (10) in einem
Abstand von dem Kerbgrund des Aufnahmeraumes (13) befindet.
1. Vacuum cleaner with a housing (2) and a resilient impact protection strip (7), which
has two longitudinal sides (8, 10) and which is arranged at least in sections at the
circumference of the housing (2) and held at the housing (2) by the first longitudinal
side (8), the second longitudinal side (10) of the strip protruding in unstressed
state from the outer surface of the housing (2), characterised in that the housing (2) comprises a holding element (11) by which the second longitudinal
side (10) of the impact protection strip (7) is held against the housing (2) under
a resilient bias.
2. Vacuum cleaner according to claim 1, characterised in that the housing (2) is of two-part construction and the resilient impact protection strip
(7) is held at the first housing part (3) and the second housing part (4) has the
holding element (11).
3. Vacuum cleaner according to claim 2, characterised in that the resilient impact protection strip (7) is constructed at a lower part of the vacuum
cleaner and the holding element (11) is constructed at an upper part of the vacuum
cleaner.
4. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the resilient impact protection strip (7) is integrally formed at the housing (2)
or at the first housing part (3).
5. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the impact protection strip (7) has a cross-section which at least at a weakening
location (9) has a width reduced relative to the rest of the width.
6. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the impact protection strip (7) is convexly curved in outward direction at its resiliently
biased position (12).
7. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the impact protection strip (7) extending around the circumference of the housing
(2) has at least one gap-like interruption (15), whereby the impact protection strip
(7) is divided into a number of several sections (7a, 7b).
8. Vacuum cleaner according to claim 1, characterised in that the holding element (11) is constructed as a holding strip projecting from the surface
of the housing (2) or of the second housing part (4) and inclined in direction towards
the impact protection strip (7).
9. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the holding element (11) is integrally formed at the housing (2) or at the second
housing part (4).
10. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the holding element (11) and the housing (2) or the second housing part (4) bound
a receiving space (13) in which the second longitudinal side (10) of the impact protection
strip (7) is held.
11. Vacuum cleaner according to claim 10, characterised in that the receiving space (13) is of notch-shaped construction and is bounded by an inner
wall of the holding element (11) and an outer wall of the housing (2) or of the second
housing part (4).
12. Vacuum cleaner according to claim 10, characterised in that the second longitudinal side (10) of the impact protection strip (7) is held in a
resiliently biased position (12) in which the end of the second longitudinal side
(10) is disposed at a spacing from the notch base of the receiving space (13).
1. Aspirateur comprenant un boîtier (2) et une bande élastique de protection contre les
chocs (7) présentant deux grands côtés (8, 10), qui est placée sur le pourtour du
boîtier (2) au moins en partie et est maintenue sur le boîtier (2) par le premier
grand côté (8), et dont le deuxième grand côté (10) dépasse de la surface extérieure
du boîtier (2) dans un état sans contrainte, caractérisé en ce que le boîtier (2) présente un élément de maintien (11) au moyen duquel le deuxième grand
côté (10) de la bande de protection contre les chocs (7) est maintenu contre le boîtier
(2) sous une précontrainte élastique.
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (2) est formé en deux parties et en ce que la bande élastique de protection contre les chocs (7) est maintenue sur la première
partie de boîtier (3) et en ce que la deuxième partie de boîtier (4) présente l'élément de maintien (11).
3. Aspirateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bande élastique de protection contre les chocs (7) est formée sur une partie inférieure
de l'aspirateur et en ce que l'élément de maintien (11) est formé sur une partie supérieure de l'aspirateur.
4. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande élastique de protection contre les chocs (7) est formée sur le boîtier (2),
resp. sur la première partie de boîtier (3).
5. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande élastique de protection contre les chocs (7) présente une section qui, tout
du moins à un point d'affaiblissement (9), présente une largeur diminuée par rapport
à la largeur restante.
6. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande élastique de protection contre les chocs (7) est courbée vers l'extérieur
de manière convexe dans sa position (12) élastiquement précontrainte.
7. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande de protection contre les chocs (7) passant sur le pourtour du boîtier (2)
présente au moins une interruption (15) en forme de fente, ce par quoi la bande de
protection contre les chocs (7) est divisée en un nombre de plusieurs segments (7a,
7b).
8. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de maintien (11) est formé comme une bande de maintien dépassant de la
surface du boîtier (2), resp. de la deuxième partie de boîtier (4), inclinée en direction
de la bande de protection contre les chocs (7).
9. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de maintien (11) est formé sur le boîtier (2), resp. sur la deuxième partie
de boîtier (4).
10. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de maintien (11) et le boîtier (2), resp. la deuxième partie de boîtier
(4), délimitent un espace de logement (13), dans lequel est maintenu le deuxième grand
côté (10) de la bande de protection contre les chocs (7).
11. Aspirateur selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'espace de logement (13) est en forme d'entaille et est limité par une paroi intérieure
de l'élément de maintien (11) et par une paroi extérieure du boîtier (2), resp. de
la deuxième partie de boîtier (4).
12. Aspirateur selon la revendication 10, caractérisé en ce que le deuxième grand côté (10) de la bande de protection contre les chocs (7) est maintenu
dans une position (12) élastiquement précontrainte, dans laquelle l'extrémité du deuxième
grand côté (10) se trouve à distance du fond d'entaille de l'espace de logement (13).

