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(11) |
EP 1 575 785 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/013247 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/049353 (10.06.2004 Gazette 2004/24) |
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SICHERHEITSELEMENT MIT ZWEI UNTERSCHIEDLICHEN, LESBAREN INFORMATIONEN
SECURITY ELEMENT AND METHOD FOR PRODUCING THE SAME
ELEMENT DE SECURITE ET PROCEDE DE FABRICATION DE CELUI-CI
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
28.11.2002 DE 10255639
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KELLER, Mario
83093 Bad Endorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Höhfeld, Jochen et al |
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Klunker Schmitt-Nilson Hirsch
Patentanwälte
Destouchesstrasse 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 330 733 WO-A-99/04983 DE-A- 3 610 379 US-B1- 6 474 695
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WO-A-01/83237 WO-A-03/106185 US-A- 6 030 691
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement mit einer Trägerfolie und einer auf
die Trägerfolie aufgebrachten Abdeckschicht, die Aussparungen in Form von Zeichen
oder Mustern aufweist, die eine visuell und/ oder maschinell lesbare erste Information
bilden. Die Erfindung betrifft ferner ein Sicherheitspapier und einen Wertgegenstand
mit einem derartigen Sicherheitselement, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines
solchen Sicherheitselements.
[0002] Banknoten und andere geldwerte Papiere, wie Aktien, Schecks, Reiseschecks, Scheck-
oder Kreditkarten, aber auch andere fälschungsgefährdete Papiere, wie Pässe und sonstige
Identitätskarten, werden oft durch Einbringen oder Aufbringen von so genannten Sicherheitsfäden
gegen Fälschungen gesichert. Alle Papiere dieser Art werden im Folgenden als Sicherheitspapiere
bezeichnet. Die verwendeten Sicherheitsfäden bestehen typischerweise aus einer Kunststofffolie,
die metallisch beschichtet, bedruckt, eingefärbt oder auch mit pigmentförmigen Substanzen
versehen sind.
[0003] Sind die metallisch beschichteten Fäden teilweise oder ganz im Inneren des Papiers
angeordnet, so sind diese Bereiche im Auflicht nahezu unsichtbar, erscheinen jedoch
im Durchlicht als auffällige schwarze Streifen. Ein derartiger Effekt kann durch einen
Aufdruck auf das Papier nicht nachgeahmt werden und trägt daher besonders zur Fälschungssicherheit
bei.
[0004] Es sind auch Sicherheitsfolien bekannt, die Beugungsmuster, wie Hologramme, Kinegramme
oder Pixelgramme, enthalten. Der Fälschungsschutz dieser Elemente beruht auf dem variablen
Farbeindruck, den sie dem Betrachter abhängig von der Blickrichtung vermitteln. Derartige
Sicherheitsfolien werden oft in Form von Streifen oder Etiketten auf Wertgegenstände,
wie Wertdokumente, oder zur Produktsicherung auf beliebige andere zu sichernde Gegenstände
aufgebracht.
[0005] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit und als Fälschungsschutz sind die Sicherheitsfäden
bzw. die Sicherheitsfolien oft mit einer so genannten Negativschrift versehen. Diese
Negativschrift wird durch metallfreie Bereiche in einer ansonsten durchgehenden metallischen
Beschichtung des Trägermaterials des Sicherheitselements gebildet. Im Gegenlicht erscheint
das Element selbst wegen der opaken metallischen Beschichtung dunkel. Die metallfreien
Bereiche heben sich von diesem dunklen Hintergrund leicht erkennbar hell ab. Der besondere
Sicherungseffekt der Negativschrift liegt dabei insbesondere in dem aufwändigen und
komplexen Herstellungsvorgang, der viel technische Erfahrung, einen großen apparativen
Aufwand, besondere Druckfarben und eine Vielzahl von Arbeitsschritten erfordert.
[0006] Verfahren zur Herstellung von Aussparungen in Form von Zeichen oder Mustern sind
beispielsweise in der Druckschrift
EP 0 330 733 A1 angegeben. Dort wird insbesondere ein Herstellungsverfahren beschrieben, bei dem
auf die metallbeschichtete Seite einer Folie eine thermoplastische Kunststofffarbe
aufgedruckt wird, die beim Erwärmen erweicht und sich innig mit der Metallschicht
verbindet. Kaschiert man eine so vorbehandelte Folie unter Wärme und Druck gegen eine
zweite unbehandelte Folie und trennt die beiden Folien nach Abkühlung, so werden mit
der Druckfarbe auch die den Zeichen oder Mustern entsprechenden Bereiche der metallischen
Beschichtungen von der ersten Folie entfernt.
[0007] Aus der Druckschrift
DE 3610 379 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung von Verpackungsmaterial bekannt, bei dem auf die
Folien zunächst ein Druckbild aufgedruckt wird, wie es später in der Metallbeschichtung
als Negativbild erscheinen soll. Das Druckbild wird dabei im Tiefdruck oder Flexodruck
aufgebracht. Dabei werden Druckfarben oder Lacke verwendet, die zur nachfolgenden
Metallbeschichtung nur eine geringe Haftung aufweisen. Dann wird in einem weiteren
Verfahrensschritt die Metallbeschichtung auf die bedruckte Folie aufgebracht. Durch
Einwirkung eines Luft- oder Flüssigkeitsstrahls oder über eine mechanische Schabeinrichtung
wird schließlich die Metallbeschichtung entfernt, um die Aussparungen in Form des
Druckbildes freizulegen.
[0008] Alle beschriebenen Verfahren weisen einen Arbeitsschritt auf, in dem die Information,
die später in Form von Aussparungen vorliegen soll, entweder mit schlecht haftenden
oder ätzenden Druckfarben aufgedruckt wird. Da für diesen Druckschritt separate Druckformen,
wie etwa ein spezieller Tiefdruckzylinder, hergestellt werden müssen, ist dies sehr
arbeits- und kostenaufwändig. Negativschriftzeichen können daher in die Sicherheitselemente
nur dann wirtschaftlich eingebracht werden, wenn eine entsprechend hohe Anzahl an
Elementen hergestellt wird. Für kleine Auflagen oder für Serien, die mit mehreren
unterschiedlichen Gestaltungen der Negativschriftzeichen versehen werden sollen, sind
die Herstellungskosten bei den bekannten Verfahren zu hoch.
[0009] Es ist weiter aus dem nachveröffentlichten Dokument
WO-A-2003/106185 bekannt, die Trägerfolie eines Sicherheitsfadens mit einer gedruckten, grauen Abdeckschicht
zu versehen, die Aussparungen aufweist, um etwa eine Negativschrift zu bilden. Dabei
rührt die graue Farbe der Abdeckschicht von metallischen Pigmenten der Druckfarbe
her, die in der Regel mit dem Namen "Supersilber" bezeichnet werden. Da der Sicherheitsfaden
in einer Druckmaschine mit Hilfe von Registermarken gedruckt wird, ist es dabei problemlos
möglich, einen farbigen Eindruck in den Aussparungen registerhaltig anzuordnen. Allerdings
ist die graue Farbe der Abdeckschicht häufig unerwünscht, insbesondere, wenn der Sicherheitsfaden
an der Oberfläche des Wertdokuments, in das er eingearbeitet ist, erkennbar ist, wie
dies beispielsweise bei einem Fenstersicherheitsfaden einer Banknote der Fall ist.
[0010] Aus der Druckschrift
US 6,474,695 ist ein Sicherheitselement in Form eines metallisierten Sicherheitsfadens oder Kunststoffbandes
bekannt, dessen Oberfläche mit einer opaken Beschichtung versehen ist. Die opake Beschichtung
weist Aussparungen in Form von auf den Sicherheitsfaden aufzubringenden Zeichen und
Mustern auf. Zur farblichen Gestaltung des Sicherheitselementes ist das Kunststoffband
mit Farbmitteln oder lumineszierenden Substanzen eingefärbt oder befindet sich eine
Farbschicht auf der gegenüberliegenden Seite des Kunststoffbandes oder unterhalb der
Beschichtung. Alternativ können die Farbmitteln oder lumineszierenden Substanzen auch
ausschließlich im Bereich der Aussparungen der Metallbeschichtung vorliegen. In allen
drei Fällen ergibt sich ein Sicherheitsfaden, bei dem die Aussparungen vollflächig
farblich erscheinen bzw. vollflächig mit Farbe bedeckt sind.
[0011] Aus der Druckschrift
WO 99/04983 ist ein Sicherheitsdokument, beispielsweise eine Banknote, ein Wertpapier oder eine
Ausweiskarte, bekannt, mit einem Sicherheitselement, welches zumindest eine maschinell
prüfbare, magnetische Schicht sowie zumindest eine weitere Schicht aufweist. Diese
weitere Schicht ist eine im visuellen Spektralbereich teildurchlässige Schicht, die
die Magnetschicht verdeckt.
[0012] Aus der Druckschrift
US 6 030 691 ist ein Sicherheitspapier mit einem Sicherheitselement in Form eines Fadens oder
Bandes bekannt, das aus einer lichtdurchlässigen Kunststofffolie mit zumindest teilweise
opaker Beschichtung besteht, wobei die Beschichtung lichtdurchlässige Bereiche in
Form von visuell und/ oder maschinell lesbaren Zeichen oder Mustern aufweist, die
eine erste Information bilden. Auf der Kunststofffolie ist eine zweite Information
in Form von visuell und/ oder maschinell lesbaren Zeichen oder Mustern angeordnet,
die sie von der ersten Information bezüglich ihrer Größe und/ oder ihrem visuellen
Eindruck unterscheidet.
[0013] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Sicherheitselement und ein Verfahren
zu seiner Herstellung anzugeben, die die Nachteile des Standes der Technik vermeiden.
Dabei soll eine optisch ansprechende Gestaltung des Sicherheitselements mit niedrigen
Herstellungskosten auch bei kleinen Auflagen oder bei Serien mit variierendem Informationsgehalt
verbunden werden.
[0014] Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Ein Sicherheitspapier und ein Wertgegenstand mit einem derartigen Sicherheitselement,
sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitselements sind Gegenstand
der nebengeordneten Ansprüche 16, 22 und 23. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0015] Gemäß der Erfindung ist bei einem Sicherheitselement der eingangs genannten Art in
den Aussparungen der Abdeckschicht registerhaltig ein Druckbild angeordnet, das eine
visuell und/oder maschinell lesbare zweite Information bildet, wobei der Informationsgehalt
der ersten und der zweiten Information unterschiedlich ist. Die Erfindung beruht dabei
auf der Erkenntnis, dass für das registerhaltige Druckbild in den Aussparungen Digitaldruckverfahren
eingesetzt werden können, die im direkten Wertpapierdruck aufgrund ihrer weiten Verbreitung
und ihrer problemlosen Handhabbarkeit aufgrund der Nachahmungsgefahr gerade nicht
eingesetzt werden können.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement wird der Sicherungseffekt, wie oben
ausführlich geschildert, bereits durch den aufwändigen Herstellungsprozess der Abdeckschicht
mit Aussparungen bewirkt. Es ist daher nicht erforderlich, auch für Eindruck in die
Aussparungen ein möglichst fälschungssicheres Verfahren zu verwenden. Vielmehr wird
in die Aussparungen mithilfe des Digitaldrucks auch in Kleinserien wirtschaftlich
ein Druckbild eingebracht, dessen Informationsgehalt sich erfindungsgemäß von dem
durch die Aussparungen selbst gebildeten Informationsgehalt unterscheidet. Beispielsweise
können Banknoten verschiedener Denomination bei gleicher geometrischer Form der Aussparungen
jeweils mit einem die Denomination darstellenden Druckbild in den Aussparungen versehen
sein. Auch eine individuelle Gestaltung jedes einzelnen Sicherheitselements, etwa
durch verschiedene Farbgebung, Farbverläufe oder eine Kennziffer, ist möglich.
[0017] Die Abdeckschicht kann opak, gerastert oder zumindest teiltransparent ausgeführt
sein. Dabei sind auch Kombinationen dieser Gestaltungen möglich, die Abdeckschicht
kann etwa in ersten Bereichen opak und in anderen Bereichen gerastert sein. Das Raster
kann etwa die Gestalt eines Punktrasters, eines Linienrasters oder eines Rasters aus
sich wiederholenden gleichartigen Rasterelementen beliebiger geometrischer Form haben.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Abdeckschicht eine Metallbeschichtung.
Insbesondere kann die Metallbeschichtung aus Aluminium, Gold, Kupfer, Eisen, Nickel
oder einer Legierung gebildet sein, die eines oder mehrere dieser Metalle enthält.
Die Metallschicht wird bevorzugt im Vakuumdampfverfahren oder mittels Elektronenstrahlverdampfen
auf die Trägerfolie aufgebracht. Metallische Abdeckschichten sind aufgrund ihres Glanzeffekts
visuell sehr attraktiv und können daher auch an der Oberfläche eines Wertdokuments
angeordnet sein.
Die Metallbeschichtung kann zusätzlich mit einer Kunststoffschicht kombiniert sein,
in die ein Oberflächenrelief in Form einer Beugungsstruktur eingeprägt ist. Dadurch
kann ein optisch variabler Effekt, insbesondere ein betrachtungswinkelabhängiger Farbeindruck,
erzeugt werden.
[0019] Alternativ kann die Abdeckschicht auch eine dielektrische Schichtstruktur enthalten,
die opak oder teiltransparent ist. Auch derartige Schichtstrukturen erzeugen bei Änderung
des Betrachtungswinkels in Reflexion unterschiedliche Farbeindrücke beim Betrachter.
Derartige Abdeckschichten sind ebenfalls optisch ansprechend und können daher auch
an der Oberfläche eines Wertdokuments angeordnet sein.
[0020] Die Erzeugung der Aussparungen erfolgt dabei entweder durch nachträgliches Entfernen
der Metallschicht mit Ätzverfahren oder durch Schichtabtrag, beispielsweise mittels
eines Lasers. Vorzugsweise wird allerdings das so genannte "Waschverfahren" verwendet,
bei dem vor dem Aufbringen der Abdeckschicht eine Druckfarbe in Form der späteren
Aussparungen auf eine Trägerfolie gedruckt wird. Nach dem vollflächigen Aufbringen
der Abdeckschicht wird diese Druckfarbe mittels eines entsprechenden Lösungsmittels,
vorzugsweise Wasser, gelöst, so dass in diesem Bereich sowohl die Druckfarbe als auch
die Abdeckschicht entfernt wird.
[0021] Das in die Aussparungen eingebrachte Druckbild kann fein strukturiert und/oder hoch
aufgelöst sein, wie z.B. ein Muster aus Guillochelinien. Das Druckbild kann eine Druckfarbe
enthalten, die lumineszierende Pigmente, magnetische Pigmente, Flüssigkristallpigmente
und/oder Interferenzschichtpigmente enthält. Durch Druckfarben mit Flüssigkristallpigmenten
oder Interferenzschichtpigmenten lassen sich optisch variable Effekte im Druckbild
erzeugen. Das Druckbild kann auch mehrfarbig sein oder aus mehreren Druckfarben mit
unterschiedlichem Pigmentgehalt gebildet sein.
[0022] Insbesondere kann nach der Erfindung vorgesehen sein, dass das Druckbild Buchstaben,
Zahlen oder beliebige geometrische Figuren bildet, die die visuell und/oder maschinell
lesbare zweite Information darstellen. Eine erste visuell und/oder maschinell lesbare
Information wird bereits durch die Aussparungen in der Abdeckschicht gebildet. Auch
die Aussparungen können Buchstaben, Zahlen oder geometrische Figuren bilden, wobei
allerdings erfindungsgemäß die erste und zweite Information unterschiedlich sind.
Beispielsweise können die Aussparungen geometrische Figuren bilden, in die eine Kennzahl,
etwa die Denomination einer Banknote, ein Portrait oder ein Symbol, wie eine Landesflagge,
eingedruckt ist.
[0023] Das Druckbild ist erfindungsgemäß mit einem Digitaldruckverfahren in die Aussparungen
eingedruckt. Dabei bezeichnen Digitaldruckverfahren solche Druckverfahren, bei denen
die Information direkt von einem Rechner auf das zu bedruckende Medium gebracht wird,
ohne eine Druckvorlage zu erstellen.
[0024] Zu den in der Erfindung bevorzugt eingesetzten Digitaldruckverfahren zählen virtuelle
Digitaldruckverfahren, wie Inkjet, Thermosublimation oder Thermotransfer, temporäre
Digitaldruckverfahren, wie elektrofotographische Verfahren, Ionographie oder Magnetographie,
insbesondere tonerbasierende Druckverfahren, wie Laserdruck, oder auch Flüssigfarbverfahren,
wie etwa Indigo.
[0025] Inkjet oder Tintenstrahldruck bezeichnet dabei verschiedene monochrome oder farbige
Non-Impact-Drucktechnologien, die mit flüssigen oder geschmolzenen, auf Farbstoffen
oder Pigmenten basierenden Druckfarben, den Tinten, arbeiten. Dabei können die Tintentröpfchen
entweder diskontinuierlich auf Anforderung auf das Drucksubstrat geschossen werden
(Drop-on-Demand), oder es wird ein kontinuierlicher Tintenstrahl von Tröpfchen mit
definiertem Durchmesser erzeugt, und die nicht für die Bebilderung benötigten Tröpfchen
werden beim Passieren einer Ladestation elektrisch aufgeladen und unter dem Einfluss
eines elektrischen Feldes in einen Tröpfchenfänger abgelenkt, so dass nur die ungeladenen
Tröpfchen zur Bebilderung auf das Drucksubstrat gelangen (Continuous Inkjet).
[0026] Elektrophotographische Druckverfahren, insbesondere Laser-Kopierverfahren, sind verschiedene
Technologien, bei denen eine mit Photorezeptormaterial beschichtete Trommel durch
Bestrahlung mittels Lasern oder Leuchtdioden elektrisch leitend gemacht wird. An die
bestrahlten Stellen lagert sich Toner an, der auf das Drucksubstrat übertragen und
unter Hitze fixiert wird.
[0027] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines gattungsgemäßen Sicherheitselements
wird vorzugsweise zunächst die Abdeckschicht mit den Aussparungen auf die Trägerfolie
aufgebracht, und dann das Druckbild in Digitaldruck registerhaltig in den Aussparungen
der Abdeckschicht erzeugt. Es ist somit nicht erforderlich, das Druckbild vor dem
Aufbringen der Abdeckschicht in einer separaten Druckschicht zu erzeugen. Alternativ
ist es auch möglich, erst das Druckbild zu erzeugen und dann die Abdeckschicht aufzubringen.
[0028] In bevorzugten Ausführungsformen bildet das Sicherheitselement einen Sicherheitsfaden
oder einen Aufreißfaden, bzw. ein Transferelement oder ein Etikett zur Sicherung eines
Wertgegenstands.
Die Erfindung umfasst auch ein Sicherheitspapier, das mit einem Sicherheitselement
der beschriebenen Art in Form eines Fadens oder eines Bandes versehen ist. Das Sicherheitselement
kann dabei als Fenstersicherheitsfaden in das Sicherheitspapier eingebettet sein oder
vollständig auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers angeordnet sein. Selbstverständlich
ist es auch möglich, den Sicherheitsfaden vollständig in das Papier einzubetten. Alternativ
kann das Sicherheitspapier mit einem Sicherheitselement der beschriebenen Art in Form
eines auf das Sicherheitspapier aufgeklebten Transferelements versehen sein.
[0029] Dabei kann es zweckmäßig sein, dass das in den Aussparungen angeordnete Druckbild
das Motiv eines anderen Druckbilds des Sicherheitspapiers, wie einer Landesflagge,
eine Denomination, einem Portrait oder einem architektonischen Motiv, wiederholt.
Eine solche Gestaltung führt zu einer graphisch ansprechenden Gestaltung des Sicherheitspapiers
und macht Fälschungen leicht erkennbar.
[0030] Die Erfindung enthält auch einen Wertgegenstand, der mit einem Sicherheitselement
der beschriebenen Art versehen ist, insbesondere in Form eines an dem Wertgegenstand
angebrachten, bevorzugt aufgeklebten Transferelements oder Etiketts. Dabei können
die einzelnen Schichten des Sicherheitselements direkt auf dem Wertgegenstand erzeugt
oder auf einem separaten Träger vorbereitet werden. Das Sicherheitselement kann dabei
als selbsttragendes Etikett ausgebildet sein, oder es wird auf einem Transfermaterial
hergestellt, von dem es in der gewünschten Umrissform auf den Wertgegenstand übertragen
wird. Zur Fixierung auf dem Wertgegenstand wird vorzugsweise ein Heißschmelzkleber
verwendet.
[0031] Bei dem Wertgegenstand kann es sich um Wertdokumente, Produktverpackungen oder beliebige
andere zu sichernde Gegenstände handeln. Beispielsweise können die Sicherheitselemente
als Kaschierfolien in Pässen oder anderen Identitätskarten Verwendung finden. Auch
können die mit dem Sicherheitselement versehenen Wertdokumente ihrerseits zur Sicherung
anderer Gegenstände verwendet werden.
[0032] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert. Zur besseren Anschaulichkeit wird in den Figuren auf eine maßstabs-
und proportionsgetreue Darstellung verzichtet.
[0033] Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Darstellung einer Banknote mit eingebette- tem Sicherheitsfaden
und aufgeklebtem Transferelement, je- weils nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- den Schichtaufbau eines Sicherheitsfadens nach einem Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung,
und
- Fig. 3 bis 5
- verschiedene Ausgestaltungen eines Sicherheitsfadens nach bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Erfindung.
[0034] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Banknote 10, die mit einem eingebetteten
Fenstersicherheitsfaden 12 und einem aufgeklebten Transferelement mit Beugungsstrukturen
18 versehen ist. Der Fenstersicherheitsfaden 12 tritt an bestimmten Bereichen 14 mit
seiner metallisch glänzenden Beschichtung an die Oberfläche der Banknote 10, während
er in den dazwischen liegenden Bereichen 16 im Inneren der Banknote 10 eingebettet
ist. Das Transferelement 18 ist mit einem Heißschmelzkleber auf die Oberfläche der
Banknote 10 aufgeklebt. Sowohl der Fenstersicherheitsfaden 12 als auch das Transferelement
18 weisen eine Abdeckschicht mit in Fig.1 nicht gezeigten Aussparungen auf, in welche
im Digitaldruck ein Druckbild eingebracht ist.
[0035] Nachfolgend werden der Aufbau und die Gestaltung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
am Beispiel des Sicherheitsfadens 12 näher erläutert. Das Transferelement 18 oder
andere Ausführungsformen von Sicherheitselementen können analog gestaltet sein. Hierbei
ist lediglich darauf zu achten, dass die Schichtfolge bei Transferelementen in umgekehrter
Reihenfolge auf einer Trägerfolie vorliegt, damit das auf dem Wertgegenstand aufgebrachte
Sicherheitselement den in den Figuren dargestellten Aufbau aufweist.
[0036] Figur 2 zeigt schematisch den Schichtaufbau des Sicherheitsfadens 12 im Querschnitt.
Gemäß Figur 2 umfasst der Sicherheitsfaden 12 eine transparente Kunststoffschicht
20, auf die eine metallische Beschichtung 22, im Ausführungsbeispiel eine Aluminiumschicht,
aufgebracht ist. Die Metallschicht 22 weist Aussparungen 24 in Form von Buchstaben,
Ziffern oder geometrischen Formen auf, die sowohl in den an der Oberfläche der Banknote
10 liegenden Bereichen 14 als auch in den im Papierinneren liegenden Bereichen 16
angebracht sein können. Für die im Inneren liegenden Bereiche 16 ist die Information
der Form der Aussparungen 24 lediglich im Durchlicht sichtbar oder lesbar. Für die
auf der Oberfläche liegenden Bereiche 14 des Sicherheitsfadens 12 ist die dargestellte
Information auch im Auflicht erkennbar. In die Aussparungen 24 der Metallschicht 22
ist ein Druckbild 26 im Digitaldruck eingedruckt.
[0037] Zur Herstellung der Schichtstruktur von Fig. 2 wird zunächst die Metallschicht 22
mit den Aussparungen 24 auf die Kunststofffolie 20 aufgebracht und dann in einen nachfolgenden
Schritt das Druckbild 26 mit einem Digitaldruckverfahren, im Ausführungsbeispiel mit
einem Tintenstrahlverfahren, registerhaltig in den Aussparungen 24 der Metallschicht
22 erzeugt.
[0038] Die Form der Aussparungen 24 bildet dabei eine erste Information, die für einen Betrachter
visuell oder für ein Lesegerät maschinell lesbar sein kann. Das Druckbild 26 stellt
dann eine zweite, von der ersten Information verschiedene Information innerhalb der
Aussparungen 24 dar, die ebenfalls visuell oder maschinell lesbar sein kann. Dabei
kann vorgesehen sein, dass die Information des Druckbilds 26 erst durch besondere
Maßnahmen, beispielsweise Erwärmung, Abkühlung oder Bestrahlung mit ultraviolettem
oder infrarotem Licht, sichtbar wird, so kann das Druckbild 26 beispielsweise thermochrom
oder lumineszierend ausgestaltet sein.
[0039] Alternativ kann zur Herstellung der Schichtstruktur erst das Druckbild 26 erzeugt
werden, dann die Metallschicht mit den Aussparungen aufgebracht werden. Denkbar ist
auch eine Kombination eines in Digitaldruck erzeugten Druckbildes mit einer Abdeckschicht,
die durch Verdrucken von Supersilber erzeugt wird.
[0040] Die Fig. 3 bis 5 zeigen einige vorteilhafte Varianten der Gestaltung der Aussparungen
24 und des Druckbildes 26 bei einem Sicherheitsfaden 12 in schematischer Darstellung.
[0041] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 weist der Sicherheitsfaden 12, wie in der
Fig. 2, eine opake Metallbeschichtung 22 aus Aluminium auf. Die Metallschicht 22 ist
mit Aussparungen 30, 34 in Form rechteckiger Fenster und mit Aussparungen 32 in Form
eine Kennzahl versehen, die im Ausführungsbeispiel die Denomination der Banknote angibt,
für die der Sicherheitsfaden 12 bestimmt ist.
[0042] Die Denomination der Banknote ist zusätzlich als Druckbild 36 bzw. 38 im Digitaldruck
in die rechteckigen Fenster 30 bzw. 34 eingedruckt. Dabei können die Druckbilder 36
und 38 jeweils mehrfarbig sein und/ oder in verschiedenen rechteckigen Fenstern 30
bzw. 34 verschieden ausgeführt sein. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3, das einen
Fenstersicherheitsfaden 12 darstellt, ist das Druckbild 36 beispielsweise zweifarbig
mit deckender Tinte ausgeführt, während der Druck 38 mit einer lumineszierenden Farbe
erfolgt. Bei Anregung mit UV-Licht leuchtet dieses Druckbild auf und trägt dadurch
zu einer hohen Fälschungssicherheit der Banknote 10 bei.
[0043] In die ziffernförmigen Aussparungen 32, die ihrem Umriss nach die Denomination der
Banknote 10 darstellen, ist im Digitaldruck eine Darstellung der Landesflagge 40 des
ausgebenden Landes eingedruckt. Der Druck erfolgt dabei entsprechend der Farbgebung
der jeweiligen Flagge. Auch hier können Druckfarben mit Pigmenten verwendet werden,
die besondere optische Effekte erzeugen.
[0044] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements ist
in Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Sicherheitsfaden mit
einer Abdeckschicht in Form eines regelmäßigen Metallrasters 42 ausgeführt, das rechteckige
Aussparungen 44 aufweist. In die Aussparungen 44 ist, wie bereits in Zusammenhang
mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 beschrieben, im Digitaldruck beispielsweise
die Denomination der Banknote 46 oder eine Landesflagge 48 eingedruckt.
[0045] In einer weiteren Variante ist die Metallschicht nicht flächig, sondern als Abfolge
kleinerer geometrischer Einheiten ausgeführt. Eine mögliche Ausführungsform zeigt
Fig. 5. Die Metallschicht ist dabei in Form von beabstandeten Kreiselementen 50 auf
der Trägerfolie 20 aufgebracht. In die Zwischenräume oder Aussparungen zwischen den
Kreiselementen ist ein Druckbild angeordnet, das ebenfalls aus geometrischen Formen
besteht. Im Ausführungsbeispiel ist das Druckbild durch beabstandete farbige Dreiecke
52 gebildet, die jeweils in der Mitte zwischen zwei benachbarten Metallelementen 50
im Digitaldruck aufgedruckt sind. Es versteht sich, dass anstelle der Dreiecke 52
auch andere geometrische Formen oder, wie in den Fig. 3 und 4, die Denomination der
Banknote und/ oder die Landesflagge dargestellt werden kann.
1. Sicherheitselement (12,18) mit einer Abdeckschicht (22; 42; 50), die Aussparungen
(24; 30, 32, 34; 44) in Form von Zeichen oder Mustern aufweist, die eine visuell und/oder
maschinell lesbare erste Information bilden, wobei in den Aussparungen (24; 30, 32,
34; 44) registerhaltig ein Druckbild (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) angeordnet ist,
das eine visuell und/ oder maschinell lesbare zweite Information bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsgehalt der ersten und der zweiten Information unterschiedlich ist.
2. Sicherheitselement (12,18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (22; 42; 50) zumindest in Teilbereichen opak ist.
3. Sicherheitselement (12,18) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (22; 42; 50) zumindest in Teilbereichen gerastert ist, insbesondere
in Gestalt eines Punktrasters, eines Linienrasters oder eines Rasters aus sich wiederholenden
gleichartigen Rasterelementen ausgebildet ist.
4. Sicherheitselement (12, 18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (22; 42; 50) zumindest in Teilbereichen teiltransparent ist.
5. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (22; 42; 50) eine Metallbeschichtung umfasst, bevorzugt, dass die
Metallbeschichtung aus Aluminium, Gold, Kupfer, Eisen, Nickel oder aus einer Legierung
gebildet ist, die eines oder mehrere dieser Metalle enthält.
6. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht (22; 42; 50) eine dielektrische Schichtstruktur enthält, die bei
Änderung des Betrachtungswinkels in Reflexion unterschiedliche Farbeindrücke erzeugt.
7. Sicherheitselement (12,18) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Schichtstruktur opak oder teiltransparent ist.
8. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (12,18) eine Kunststoffschicht enthält, in die ein Oberflächenrelief
in Form einer Beugungsstruktur eingeprägt ist.
9. Sicherheitselement (12, 18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) fein strukturiert und/oder hoch aufgelöst
ist.
10. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) eine Druckfarbe enthält, die lumineszierende
Pigmente, magnetische Pigmente, Flüssigkristallpigmente und/oder Interferenzschichtpigmente
enthält.
11. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) mehrfarbig ist oder aus Druckfarben mit
unterschiedlichem Pigmentgehalt gebildet ist.
12. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) Buchstaben, Zahlen oder geometrische Figuren
bildet.
13. Sicherheitselement (12,18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (24; 30, 32, 34; 44) Buchstaben, Zahlen oder geometrische Figuren
bilden.
14. Sicherheitselement (12) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement einen Sicherheitsfaden (12) oder einen Aufreißfaden bildet.
15. Sicherheitselement (18) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement ein Transferelement (18) oder ein Etikett zur Sicherung eines
Wertgegenstands wie eines Wertdokuments bildet.
16. Sicherheitspapier (10) mit einem Sicherheitselement (12) nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 15.
17. Sicherheitspapier nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement in Form eines Fadens oder Bandes vorliegt.
18. Sicherheitspapier (10) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (12) als Fenstersicherheitsfaden in das Sicherheitspapier
(10) eingebettet ist.
19. Sicherheitspapier (10) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement vollständig auf der Oberfläche des Sicherheitspapiers (10)
angeordnet ist.
20. Wertdokument mit einem Sicherheitselement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
15.
21. Wertdokument (10) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Aussparungen (24; 30, 32, 34; 44) angeordnete Druckbild (26; 36, 38, 40;
46, 48; 52) das Motiv eines anderen Druckbilds des Sicherheitspapiers (10), wie einer
Landesflagge, einer Denomination, einem Portrait oder einem architektonischen Motiv,
wiederholt.
22. Wertgegenstand, der mit einem Sicherheitselement (12,18) in Form eines an dem Wertgegenstand
angebrachten Transferelements (18) oder Etiketts nach einem der Ansprüche 1 bis 15
versehen ist.
23. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements mit einem Druckbild und einer
Abdeckschicht, wobei die Abdeckschicht Aussparungen in Form von Zeichen oder Mustern
aufweist, wobei zunächst die Abdeckschicht mit den Aussparungen auf eine Trägerfolie
aufgebracht wird, und das Druckbild dann in Digitaldruck registerhaltig in den Aussparungen
der Abdeckschicht erzeugt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschicht eine Metallschicht umfasst, bevorzugt eine Schicht aus Aluminium,
Gold, Kupfer, Eisen, Nickel oder aus einer Legierung, die eines dieser Metalle enthält,
und dass die Metallschicht im Vakuumdampfverfahren oder mittels Elektronenstrahlverdampfen
aufgebracht wird.
25. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckbild mit einem virtuellen Digitaldruckverfahren, wie Inkjet, Thermosublimation
oder Thermotransfer, einem temporären Digitaldruckverfahren, wie einem elektrophotographischen
Verfahren, Ionographie oder Magnetographie, insbesondere mit einem tonerbasierenden
Druckverfahren, wie Laserdruck, oder mit einem Flüssigfarbverfahren, wie Indigo, in
den Aussparungen erzeugt wird.
1. A security element (12, 18) with a cover layer (22; 42; 50) having gaps (24; 30, 32,
34; 44) in the form of characters or patterns forming visually and/or machine readable
first information, wherein a printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) forming visually
and/or machine readable second information is disposed in the gaps (24; 30, 32, 34;
44) in register, characterized in that the information content of the first and second information is different.
2. The security element (12, 18) according to claim 1, characterized in that the cover layer (22; 42; 50) is opaque at least in partial areas.
3. The security element (12, 18) according to claim 1 or 2, characterized in that the cover layer (22; 42; 50) is rasterized at least in partial areas, being configured
in particular in the form of a dot screen, a line screen or a grid of iterative like
grid elements.
4. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the cover layer (22; 42; 50) is semitransparent at least in partial areas.
5. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the cover layer (22; 42; 50) comprises a metal coating, preferably in that the metal coating is formed of aluminum, gold, copper, iron, nickel or an alloy containing
one or more of said metals.
6. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the cover layer (22; 42; 50) contains a dielectric layer structure that produces
different color impressions in reflected light upon a change of viewing angle.
7. The security element (12, 18) according to claim 6, characterized in that the dielectric layer structure is opaque or semitransparent.
8. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 7, characterized in that the security element (12, 18) contains a plastic layer with a surface relief in the
form of a diffraction structure embossed thereinto.
9. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) is finely structured and/or of high
resolution.
10. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) contains a printing ink containing
luminescent pigments, magnetic pigments, liquid crystal pigments and/or interference
layer pigments.
11. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 10, characterized in that the printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) is multicolored or formed of printing
inks with different pigment content.
12. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 11, characterized in that the printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) forms letters, numbers or geometrical
figures.
13. The security element (12, 18) according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that the gaps (24; 30, 32, 34; 44) form letters, numbers or geometrical figures.
14. The security element (12) according to at least one of claims 1 to 13, characterized in that the security element forms a security thread (12) or a tear thread.
15. The security element (18) according to at least one of claims 1 to 13, characterized in that the security element forms a transfer element (18) or a label for protecting an object
of value such as a document of value.
16. A security paper (10) having a security element (12) according to at least one of
claims 1 to 15.
17. The security paper according to claim 16, characterized in that the security element is present in the form of a thread or band.
18. The security paper (10) according to claim 17, characterized in that the security element (12) is embedded into the security paper (10) as a windowed
security thread.
19. The security paper (10) according to claim 17, characterized in that the security element is disposed completely on the surface of the security paper
(10).
20. A document of value having a security element according to at least one of claims
1 to 15.
21. A document of value (10) according to claim 20, characterized in that the printed image (26; 36, 38, 40; 46, 48; 52) disposed in the gaps (24; 30, 32,
34; 44) iterates the motif of another printed image of the security paper (10), such
as a national flag, a denomination, a portrait or an architectural motif.
22. An object of value provided with a security element (12, 18) in the form of a transfer
element (18) or label according to any of claims 1 to 15 attached to the object of
value.
23. A method for producing a security element with a printed image and a cover layer,
wherein the cover layer has gaps in the form of characters or patterns, wherein the
cover layer with the gaps is first applied to a carrier foil, and the printed image
is then produced in the gaps of the cover layer in register by digital printing.
24. The method according to claim 23, characterized in that the cover layer comprises a metal layer, preferably a layer of aluminum, gold, copper,
iron, nickel or an alloy containing one of said metals, and in that the metal layer is applied by vapor deposition or by electron-beam vaporization.
25. The method according to claim 23 or 24, characterized in that the printed image is produced in the gaps by a virtual digital printing method such
as ink jet, thermal sublimation or thermal transfer, a temporary digital printing
method such as an electrophotographic method, ionography or magnetography, in particular
by a toner-based printing method such as laser printing, or by a liquid-ink method
such as Indigo.
1. Elément de sécurité (12, 18) comprenant une couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) qui
comporte des évidements (24 ; 30 ; 32 ; 34 ; 44) sous forme de signes ou de motifs
qui constituent une première information lisible visuellement et/ou par machine, une
image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) constituant une deuxième information
lisible visuellement et/ou par machine étant disposée en repérage dans les évidements
(24 ; 30 ; 32 ; 34 ; 44), caractérisé en ce que la teneur en information de la première et de la deuxième information est différente.
2. Elément de sécurité (12, 18) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) est opaque au moins dans des zones partielles.
3. Elément de sécurité (12, 18) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) est tramée au moins dans des zones partielles,
notamment réalisée sous forme d'une trame à points, d'une trame lignée ou d'une trame
constituée d'éléments de trame similaires qui se répètent.
4. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce que la couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) est partiellement transparente au moins dans
des zones partielles.
5. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que la couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) comporte un revêtement de métal, il étant
préféré que le revêtement de métal est constitué d'aluminium, d'or, de cuivre, de
fer de nickel ou d'un alliage qui contient un ou plusieurs de ces métaux.
6. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce que la couche de revêtement (22 ; 42 ; 50) comporte une structure stratifiée diélectrique
qui génère différentes impressions de couleur quand l'angle d'observation en réflexion
change.
7. Elément de sécurité (12, 18) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la structure stratifiée diélectrique est opaque ou partiellement transparente.
8. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de sécurité (12, 18) comporte une couche en matière plastique dans laquelle
un relief superficiel est gaufré sous forme d'une structure de diffraction.
9. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce que l'image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) est finement structurée et/ou
à haute résolution.
10. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 9, caractérisé en ce que l'image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) contient une encre d'impression
qui contient des pigments luminescents, des pigments magnétiques, des pigments à cristaux
liquides et/ou des pigments de couche d'interférence.
11. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 10, caractérisé en ce que l'image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) est multicolore ou est constituée
d'encres d'impression à différentes teneurs en pigments.
12. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 11, caractérisé en ce que l'image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) constitue des lettres, des chiffres
ou des figures géométriques.
13. Elément de sécurité (12, 18) selon au moins une des revendications de 1 à 12, caractérisé en ce que les évidements (24 ; 30 ; 32 ; 34 ; 44) constituent des lettres, des chiffres ou
des figures géométriques.
14. Elément de sécurité (12) selon au moins une des revendications de 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément de sécurité constitue un fil sécurité (12) ou une bandelette d'arrachage.
15. Elément de sécurité (18) selon au moins une des revendications de 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément de sécurité constitue un élément de transfert (18) ou une étiquette pour
la sécurisation d'un objet de valeur tel qu'un document de valeur.
16. Papier de sûreté (10) comportant un élément de sécurité (12) selon au moins une des
revendications de 1 à 15.
17. Papier de sûreté selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'élément de sécurité se présente sous forme d'un fil ou d'un ruban.
18. Papier de sûreté (10) selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'élément de sécurité (12) est encastré sous forme de fil de sécurité à fenêtre dans
le papier de sûreté (10).
19. Papier de sûreté (10) selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'élément de sécurité est disposé entièrement sur la surface du papier de sûreté
(10).
20. Document de valeur comprenant un élément de sécurité selon au moins une des revendications
de 1 à 15.
21. Document de valeur (10) selon la revendication 20, caractérisé en ce que l'image imprimée (26 ; 36 ; 38 ; 40 ; 46 ; 48 ; 52) disposée dans les évidements
(24 ; 30 ; 32 ; 34 ; 44) réitère le motif d'une autre image imprimée du papier de
sûreté (10), tel que le drapeau d'un pays, une dénomination, un portrait ou un motif
architectural.
22. Objet de valeur qui est pourvu d'un élément de sécurité (12, 18) sous forme d'un élément
de transfert (18) ou d'une étiquette appliqué(e) sur l'objet de valeur selon au moins
une des revendications de 1 à 15.
23. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité comportant une image imprimée et une
couche de revêtement, la couche de revêtement présentant des évidements sous forme
de signes ou de motifs, la couche de revêtement comportant les évidements étant tout
d'abord appliquée sur une feuille-support, et l'image imprimée étant ensuite générée
en repérage par impression numérique dans les évidements de la couche de revêtement.
24. Procédé selon la revendication 23, caractérisé en ce que la couche de revêtement comprend une couche métallique, de préférence une couche
en aluminium, or, cuivre, fer, nickel ou en un alliage qui contient un de ces métaux,
et en ce que la couche métallique est appliquée par procédé d'évaporation sous vide ou par procédé
d'évaporation par faisceau d'électrons.
25. Procédé selon la revendication 23 ou 24, caractérisé en ce que l'image imprimée est générée dans les évidements par un procédé virtuel d'impression
numérique tel que jet d'encre, thermosublimation ou thermotransfert, par un procédé
d'impression numérique temporaire tel qu'un procédé électrophotographique, ionographie
ou magnétographie, notamment par un procédé d'impression numérique basé sur toner
tel qu'impression laser, ou par un procédé à encre liquide tel qu'Indigo.


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