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(11) |
EP 1 576 225 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 19.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000833 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/057085 (08.07.2004 Gazette 2004/28) |
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ANLAGE ZUM BEHANDELN EINES TEXTILBANDES, INSBESONDERE EINES ELASTISCHEN TEXTILBANDES
INSTALLATION FOR THE TREATMENT OF A TEXTILE BAND, ESPECIALLY AN ELASTIC TEXTILE BAND
DISPOSITIF POUR TRAITER UNE BANDE TEXTILE, NOTAMMENT UNE BANDE TEXTILE ELASTIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.12.2002 CH 220302
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Patentinhaber: TEXTILMA AG |
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6362 Stansstad (CH) |
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Erfinder: |
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- BERGRATH, Rolf
54516 Wittlich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmauder, Klaus Dieter et al |
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Schmauder & Partner AG
Patentanwälte
Zwängiweg 7 8038 Zürich 8038 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 134 914 DE-U- 9 300 761
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DE-A- 2 223 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Behandeln eines Textilbandes, insbesondere
eines elastischen Textilbandes, gemäss Oberbegriff des Anspruches 1. Die Erfindung
ist im einfachsten Falle zum Appretieren eines Textilbandes geeignet. Besonders vorteilhaft
ist die Erfindung jedoch zum Färben eines Textilbandes.
Stand der Technik
[0002] Eine Anlage der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der
EP 0 134 914 A bekannt. Die Umlenkorgane in der Bedämpfungsstation werden durch eine im oberen Abschnitt
angeordnete Haspel, die am Umfing verteilte Tragstäbe aufweist, deren Winkel bezüglich
der Achse der Antriebswelle der Haspel einstellbar ist und einen im unteren Bereich
angeordneten Trockenzylinder gebildet, über die das Textilband in nebeneinander liegenden
Bandwindungen geführt ist. Nachteilig ist der untere Trockenzylinder, auf dem die
Textilbandabschnitte über eine längere Strecke fest auf dem Trockenzylinder aufliegen.
Durch das Aufliegen werden die Textilbandabschnitte am freien Schrumpfen gehindert,
so dass nur eine beschränkte Schrumpfung des Textilbandes während des Bedampfens und
des Trocknens möglich ist, sodass das fertig behandelte Textilband einen ungünstigen
Restschrumpfwert aufweist, der sich beim Endverbraucher unangenehm nachteilig auswirkt.
Die Auflage des Textilbandes auf dem Trockenzylinder wirkt sich auch beim Färben nachteilig
as.
Darstellung der Erfindung
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage der eingangs genannten Art zu verbessern
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1. Durch die Ausbildung des oberen Umlenkorganes als Walze und des unteren Umlenkorganes
als Haspel ergeben sich wesentliche Verbesserungen. Die Haspel bietet dem zu behandelnden
Textilband nur geringe Auflageflächen, sodass das Textilband in Längsrichtung weniger
blockiert ist und eine grössere Angriffsfläche für das Behandlungsmedium als beim
Stand der Technik bildet, wodurch die Behandlung intensiver und wirkungsvoller ist.
Durch die drehbaren Traghülsen auf der Walze sowie auf den Tragstäben der Haspel ist
die beim Schrumpfen notwendige Längenverkürzung des Textilbandes ungehinderter möglich.
Dadurch wird es möglich, dass benachbarte Traghülsen unterschiedliche Drehzahlen aufweisen
und sich dadurch der Länge und der Umlaufgeschwindigkeit des Textilbandes mit fortschreitender
Bedampfung beziehungsweise Trocknung und damit dem Schrumpfungsgrad anpassen.
[0005] Die Haspel ermöglicht auch die Aufnahme einer grösseren Länge des Textilbandes in
der Station bei reduzierter Bauhöhe, wodurch der Durchsatz und damit die Leistungsfähigkeit
der Anlage verbessert werden. Die geringere Bauhöhe und damit die gedrungene Bauform
wirken sich vorteilhaft auf die Bedienbarkeit und das Energieverhalten der Station
aus. Das Einlegen des Textilbandes in die Station und die Überwachung sind erleichtert.
Die gedrungene Bauform ermöglicht eine gleichmässigere Temperatur in der Station.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 10 beschrieben.
[0007] Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 2, wenn die Walze in ihrer
Neigung bezüglich der Achse der Haspel einstellbar ist. Dadurch kann nicht nur der
Lauf der einzelnen Bandwindungen des Textilbandes längs der Haspel verbessert werden,
sondern insbesondere auch die Schrumpfung des Textilbandes, da mit der Verringerung
des Abstandes der Walze zur Haspel die Länge der einzelnen Bandwindungen des Textilbandes
abnehmen, bedingt durch den Schrumpfungsgrad. Auch dies erleichtert wesentlich ein
freies Schrumpfen des Textilbandes und damit auch eine Verringerung des Restschrumpfwertes
des fertigen Textilbandes beim Endverbraucher.
[0008] Die Einstellung der Neigung der Walze und der Trägstäbe der Haspel kann einzeln unabhängig
voneinander oder auch in Kombination miteinander erfolgen.
[0009] Vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Anspruch 3, wobei die einzelnen Bandwindungen
des Textilbandes durch die zwischen diese greifenden Führungsstäbe eine verbesserte
Führung und Ausrichtung erhalten.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn nach Anspruch 4 die Bedampfungsstation und/oder
die Trocknungsstation in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet sind. Die Leistung
der Anlage lässt sich steigern, wenn gemäss Anspruch 5 in der Bedampfungsstation und/oder
der Trocknungsstation eine zweite Haspel und eine zweite Walze für das zu behandelnde
Textilband angeordnet sind. Dabei ist es von Vorteil, wenn gemäss Anspruch 6 die zweite
Haspel einen Antrieb aufweist, der von einem Antrieb der ersten Haspel individuell,
vorzugsweise mittels eines Tänzers steuerbar ist, um die zweite Haspel an den Schrumpfungsgrad
des Textilbandes anzupassen. Besonders bevorzugt ist die Ausbildung gemäss Anspruch
7, wobei in der Bedampfungsstation die Dampfzufuhr im unteren Bereich angeordnet ist
und die Zu- und Abfuhr des Textilbandes von der Bodenseite aus erfolgt. Durch diese
Anordnung kann sich eine konzentrierte Dampfglocke gleichmässig ausbreiten, so dass
ein sauerstoffarmer Raum entsteht. Dies sind ideale Färbebedingungen, da das Band
während der gesamten Fixierzeit im Dämpfer von intensivem Dampf umgeben ist und der
Farbstoff auf diese Weise optimal in das Textilband eindringen und fixieren kann.
Daraus ergibt sich eine intensivere Färbung des Textilbandes und eine bessere Farbausbeute.
[0011] Im einfachsten Falle ist die Anlage nach Anspruch 8 ausgestaltet, wobei die Behandlungsstation
als Appretierstation ausgebildet ist, der eine Trocknungsstation nachgeschaltet ist.
[0012] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Anlage nach Anspruch 9 zum Färben eines
Textilbandes ausgestaltet ist, wobei die Behandlungsstation als Färbestation ausgebildet
ist, der eine Dampfstation, eine Waschstation, gegebenenfalls eine Appretierstation,
sowie eine Trocknungsstation nachgeschaltet sind. Eine besonders kompakte Ausgestaltung
der Anlage ergibt sich nach Anspruch 10, wenn die Bedampfungsstation und die Trocknungsstation
über der Waschstation angeordnet sind.
[0013] Obwohl die Anlage grundsätzlich zur Behandlung eines einzelnen Textilbandes ausgelegt
ist, können gegebenenfalls auch zwei oder drei Textilbänder nebeneinander verarbeitet
werden, insbesondere wenn die Textilbänder sehr schmal sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben, dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Anlage zum Färben des Textilbandes in Ansicht auf die Breitseite, bei abgenommener
Verkleidung;
- Figur 2
- die Anlage der Figur 1 in Ansicht auf die Seite der Färbestation, mit abgenommener
Verkleidung;
- Figur 3
- ein Schemabild der Anlage der Figur 1 im Grundriss;
- Figur 4
- die Anordnung von Walze und Haspel in grösserem Massstab in Ansicht gemäss Figur 2;
- Figur 5
- die Anordnung von Walze und Haspel der Figur 4 in Ansicht auf die Stirnseite;
- Figur 6
- eine Bedampfungsstation und eine Trocknungsstation mit jeweils zwei Haspeln und zwei
Walzen in Seitenansicht analog Figur 1;
- Figur 7
- die Bedampfungsstation und die Trocknungsstation der Figur 5 im Grundriss und mit
eingezeichnetem Bandlauf.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0015] Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Anlage zum Färben eines Textilbandes, vorzugsweise
eines elastischen Textilbandes, die einen Einlauf 2 für das Textilband 4 aufaufweist.
Das Textilband durchläuft zunächst eine Färbestation 6, gelangt dann in eine Bedampfungsstation
8, aus der es in eine Waschstation 10 mit drei Waschbädern 10a, 10b, 10c einläuft.
Das Textilband 4 durchläuft weiter eine Appretierstation 12 bevor es in eine Trocknungsstation
14 gelangt und von dort in einen Auslauf 16 geführt wird, dem sich nach Bedarf weitere
individuelle Stationen anschliessen können. Die Färbestation 6, die Waschstation 10
und die Appretierstation 12 sind von herkömmlicher Bauart und werden nicht im Einzelnen
beschrieben.
[0016] Wie insbesondere auch aus den Figuren 4 und 5 hervorgeht, weisen sowohl die Bedampfungsstation
8 wie die Trocknungsstation 14 eine angetriebene Haspel 17 auf, der oberhalb eine
Walze 18 zugeordnet ist. Die Haspel 17 enthält eine Anzahl von in Umfangsrichtung
verteilten Tragstäben 20, die über radiale Arme 22 mit einer Antriebswelle 24 verbunden
sind. Die mit den Armen 22 verbundenen Tragstäbe 20 weisen mehrere (hier drei) über
die Länge verteilte Traghülsen 26 auf, die auf den Tragstäben 20 jeweils frei drehbar
gelagert sind, so dass benachbarte Traghülsen unterschiedliche Drehzahlen aufweisen
können, um das freie. Schrumpfen des Textilbandes zu erleichtern. Die oberhalb der
Haspel 17 angeordnete Walze 18 besteht ebenfalls aus einer Achse 30, die am Gestell
32 befestigt ist und zwar derart, dass ihr Winkel α bezüglich der Haspel 17 einstellbar
ist, wie aus den Figuren 2 und 4 hervorgeht. Die Walze 18 ist analog den Tragstäben
20 mit über ihre Länge verteilten, frei drehbaren Traghülsen 34 versehen, die ein
individuelles freies Drehen der Traghülsen 34 ermöglichen. Dadurch wird ebenfalls
dem unterschiedlichen Schrumpfungsverhalten des Textilbandes Rechnung getragen. Zwischen
der Haspel 17 und der Walze 18 sind zwischen jede Bandwindung eingreifende Führungsstäbe
36 angeordnet, um die Bandwindungen betriebsgerecht zu führen. Die Führungsstäbe können
auf verschiedene Bandbreiten und gegebenenfalls Bandabstände abgestimmt werden.
[0017] Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist in der Bedampfungsstation 8 die Walze
18 nach unten gegen die Haspel 17 geneigt, wodurch nicht nur der Bandweg der einzelnen
Schlaufen des Textilbandes 4 von der Einlaufseite, das heisst hier der linken Seite,
zur Auslaufseite, das ist hier die rechte Seite, unterstützt wird, sondern gleichzeitig
auch dem Schrumpfungsgrad des Textilbandes Rechnung getragen wird. In der Trocknungsstation
14 ist die Walze 18 umgekehrt geneigt, das heisst ihr Abstand ist auf der rechten
Seite der Haspel grösser als auf der linken Seite. Die rechte Seite der Trocknungsstation
ist die Einlaufseite und die linke Seite die Auslaufseite für das Textilband aus der
Trocknungsstation. Sowohl für die Bedampfungsstation 8 wie für die Trocknungsstation
14 sind Tänzer 38, 40 vorgesehen, die den nicht näher dargestellten Antrieb der Haspel
17 steuern, um diesen an den Lauf des Textilbandes 4 anzupassen.
[0018] Die Bedampfungsstation 8 sowie die Trocknungsstation 14 weisen jeweils ein Gehäuse
42, 44 auf. Am Boden 46 der Bedampfungsstation 8 ist ein Dampferzeuger 48 angeordnet.
Der Bandeinlauf 50 für die Bedampfungsstation 8 befindet sich ebenfalls am Boden 46,
wodurch das Textilband unmittelbar dem Bereich der Dampfglocke des Dampferzeugers
48 zugeführt wird und damit eine intensive und gleichmässige Bedampfung erhält, welche
für die Fixierung der Farbe von Vorteil ist. Der Bandauslauf 52 befindet sich ebenfalls
am Boden 42 der Bedampfungsstation 8. Durch diese Anordnung werden Dampfverluste und
damit auch Energieverluste vermieden.
[0019] Gemäss Figur 4 können die Tragstäbe 20 der Haspel 17 bezüglich der Antriebswelle
24 um den Winkel β einstellbar sein. Ist β = 0 so sind die Tragstäbe 20 parallel zur
Antriebswelle 24 ausgerichtet. Bei einem von Null abweichenden Wert nimmt die Haspel
17 eine konische Form an. Die konische Form der Haspel 17 kann alleine wirksam sein
oder zusätzlich zu einer geneigt eingestellten Walze 18.
[0020] Die Figuren 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeilspiel einer Anlage zum Färben,
bei der die Bedampfungsstation 8a und die Trocknungsstation 14a jeweils eine zweite
Haspel 17a und eine zweite Walze 18a aufweisen. Dies ermöglicht eine höhere Leistung
der Stationen und eine modifizierte Bandführung 54 durch die Bedampfungsstation 8a,
die Waschstation 10 und die Trocknungsstation 14a wie aus den Figuren 6 und 7 hervorgeht.
Gegebenenfalls ist es auch möglich nur eine der Stationen mit einer zweiten Haspel
17a und einer zweiten Walze 18a zu versehen.
[0021] Gemäss einem vereinfachten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Anlage nur
zum Appretieren eines Bandes ausgebildet sein. In diesem Falle kann anstelle der Färbestation
6 der Figur 1 die Appretierstation 12 zum Einsatz kommen, der sich lediglich eine
Trocknungsstation 14,14a anschliesst.
Bezugszeichenliste
[0022]
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- 2
- Einlauf
- 4
- Textilband
- 6
- Färbestation
- 8,8a
- Bedampfungsstation
- 10
- Waschstation
- 10a,10b,10c
- Waschbad
- 12
- Appretierstation
- 14,14a
- Trocknungsstation
- 16
- Auslauf
- 17,17a
- Haspel
- 18,18a
- Walze
- 20
- Tragstab
- 22
- Arm
- 24
- Antriebswelle
- 26
- Traghülse
- 30
- Achse
- 32
- Gestell
- 34
- Traghülse
- 36
- Führungsstab
- 38
- Tänzer
- 40
- Tänzer
- 42
- Gehäuse
- 44
- Gehäuse
- 46
- Boden
- 48
- Dampferzeuger
- 50
- Bandeinlauf
- 52
- Bandauslauf
- 54
- Bandführung
1. Anlage zum Behandeln eines Textilbandes, insbesondere eines elastischen Textilbandes,
welche mindestens eine Behandlungsstation (6,12) sowie eine Bedampfungsstation (8,8a)
und/oder eine Trocknungsstation (14,14a) aufweist, wobei in der Bedampfungsstation
und/oder der Trocknungsstation das Textilband (4) in seitlich nebeneinander liegenden
Bandwindungen über mindestens zwei Umlenkorgane (17,17a,18,18a) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bedampfungsstation (8,8a) und/oder der Trocknungsstation (14,14a) ein oberes
Umlenkorgan als Walze (18,18a) und ein unteres Umlenkorgan als Haspel (17,17a) ausgebildet
sind, wobei die Haspel (17,17a) am Umfang verteilte Tragstäbe (20) aufweist, deren
Winkel (β) bezüglich der Achse der Antriebswelle (24) der Haspel (17,17a) einstellbar
ist und wobei sowohl die Walze (18,18a) wie die Tragstäbe (20) jeweils über ihre Länge
verteilte, frei drehbare Traghülsen (26,34) aufweisen.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (18,18a) in ihrem Neigungswinkel (α) bezüglich der Achse der Antriebswelle
(24) der Haspel (17,17a) einstellbar ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Haspel (17,17a) und der Walze (18,18a) zwischen die Bandwindungen greifende
Führungsstäbe (36) vorhanden sind, die vorzugsweise auf verschiedene Bandbreiten und
gegebenenfalls Bandabstände abstimmbar sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedampfungsstation (8,8a) und/oder die Trocknungsstation (14,14a) in einem geschlossenen
Gehäuse (42,44) angeordnet sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bedampfungsstation (8,8a) und/oder der Trocknungsstation (14,14a) eine zweite
Haspel (17a) und eine zweite Walze (18a) für das zu behandelnde Textilband (4) angeordnet
sind.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haspel (17a) einen Antrieb aufweist, der von einem Antrieb der ersten
Haspel (17) individuell, vorzugsweise mittels eines Tänzers steuerbar ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bedampfungsstation (8,8a) die Dampfzufuhr (48) im unteren Bereich angeordnet
ist und der Bandeinlauf (50) sowie der Bandauslauf (52) vom Boden (46) aus erfolgt.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsstation als Appretierstation (12) ausgebildet ist, der eine Trocknungsstation
(14,14a) nachgeschaltet ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsstation als Färbestation (6) ausgebildet ist, der eine Bedampfungsstation
(8,8a), eine Waschstation (10), gegebenenfalls eine Appretierstation (12), sowie eine
Trocknungsstation (14,14a) nachgeschaltet sind.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedampfungsstation (8,8a) und die Trocknungsstation (14,14a) über der Waschstation
(10) angeordnet sind.
1. An installation for the treatment of a textile band, especially an elastic textile
band, which comprises at least one treatment station (6, 12) and a steaming station
(8, 8a) and/or a drying station (14, 14a), in the steaming station and/or the drying
station the textile band (4) being guided in band turns lying laterally beside one
another over at least two deflection elements (17, 17a, 18, 18a), characterized in that, in the steaming station (8, 8a) and/or the drying station (14, 14a), an upper deflection
element is constructed as a roll (18, 18a) and a lower deflection element as an open
reel (17, 17a), the open reel (17, 17a) having support rods (20) which are distributed
on the periphery and whose angle (β) with respect to the axis of the drive shaft (24)
of the open reel (17, 17a) is adjustable, and both the roll (18, 18a) and the support
rods (20) in each case having freely rotatable support sleeves (26, 34) distributed
over their length.
2. The installation as claimed in claim 1, characterized in that the angle of inclination (α) of the roll (18, 18a) with respect to the axis of the
drive shaft (24) of the open reel (17, 17a) is adjustable.
3. The installation as claimed in claim 1 or 2, characterized in that, between the open reel (17, 17a) and the roll (18, 18a) there are guide rods (36)
which engage between the band turns and which can preferably be matched to various
band widths and, if appropriate, band spacings.
4. The installation as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the steaming station (8, 8a) and/or the drying station (14, 14a) is/are arranged
in a closed housing (42, 44).
5. The installation as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that a second open reel (17a) and a second roll (18a) for the textile band (4) to be treated
are arranged in the steaming station (8, 8a) and/or the drying station (14, 14a).
6. The installation as claimed in claim 5, characterized in that the second open reel (17a) has a drive which can be controlled individually by a
drive of the first open reel (17), preferably by means of a dancer.
7. The installation as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the steam supply (48) in the steaming station (8, 8a) is arranged in the lower region
and the band inlet (50) and the band outlet (52) are carried out from the floor (46).
8. The installation as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the treatment station is constructed as a finishing station (12), which is followed
by a drying station (14, 14a).
9. The installation as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the treatment station is constructed as a dyeing station (6), which is followed by
a steaming station (8, 8a), a washing station (10), if appropriate a finishing station
(12), and also a drying station (14, 14a).
10. The installation as claimed in claim 9, characterized in that the steaming station (8, 8a) and the drying station (14, 14a) are arranged above
the washing station (10).
1. Dispositif pour traiter une bande textile, notamment une bande textile élastique,
qui présente au moins un poste de traitement (6, 12) ainsi qu'un poste de vaporisage
(8, 8a) et/ou un poste de séchage (14, 14a), sachant que dans le poste de vaporisage
et/ou dans le poste de séchage, la bande textile (4) est guidée en enroulements de
bande latéralement juxtaposés par l'intermédiaire d'au moins deux organes de renvoi
(17, 17a, 18, 18a), caractérisé en ce que, dans le poste de vaporisage (8, 8a) et/ou dans le poste de séchage (14, 14a), un
organe de renvoi supérieur est réalisé sous forme de cylindre (18, 18a) et un organe
de renvoi inférieur est réalisé sous forme de dévidoir (17, 17a), sachant que le dévidoir
(17, 17a) présente des barres de support (20) réparties sur la périphérie, dont l'angle
(β) par rapport à l'axe de l'arbre d'entraînement (24) du dévidoir (17, 17a) est réglable,
et sachant qu'aussi bien le cylindre (18, 18a) que les barres de support (20) présentent
respectivement des manchons de support (26, 34) librement rotatifs, répartis sur leur
longueur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle d'inclinaison (α) du cylindre (18, 18a) par rapport à l'axe de l'arbre d'entraînement
(24) du dévidoir (17, 17a) est réglable.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des barres de guidage (36) s'engageant entre les enroulements de bande sont présentes
entre le dévidoir (17, 17a) et le cylindre (18, 18a), barres qui peuvent être de préférence
adaptées à différentes largeurs de bande et le cas échéant à différents espacements
de bande.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le poste de vaporisation (8, 8a) et/ou le poste de séchage (14, 14a) sont disposés
dans un carter fermé (42, 44).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un deuxième dévidoir (17a) et un deuxième cylindre (18a) pour la bande textile (4)
à traiter sont disposés dans le poste de vaporisation (8, 8a) et/ou dans le poste
de séchage (14, 14a).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le deuxième dévidoir (17a) présente un entraînement qui peut être commandé individuellement
par un entraînement du premier dévidoir (17), de préférence au moyen d'un rouleau
danseur.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, dans le poste de vaporisation (8, 8a), l'alimentation (48) en vapeur est disposée
dans la région inférieure, et l'entrée (50) de la bande ainsi que la sortie (52) de
la bande s'effectuent par le fond (46).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le poste de traitement est conçu comme poste d'apprêt (12), qui est suivi d'un poste
de séchage (14, 14a).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le poste de traitement est conçu comme poste de teinture (6), qui est suivi d'un
poste de vaporisation (8, 8a), d'un poste de lavage (10), éventuellement d'un poste
d'apprêt (12) et d'un poste de séchage (14, 14a).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le poste de vaporisation (8, 8a) et le poste de séchage (14, 14a) sont disposés au-dessus
du poste de lavage (10).
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