[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Längsverstellen zweier Bindungsbacken einer
Skibindung, welche auf skifesten Führungselementen längsverschiebbar geführte Basisteile
aufweist, mit welchen jeweils ein bandförmig oder dergleichen ausgeführtes Verbindungselement
verbunden ist, welche Verbindungselemente parallel zueinander in Richtung des anderen
Bindungsbackens verlaufen, wobei eine mit den beiden Verbindungselementen zusammenwirkende
Fixiervorrichtung vorgesehen ist, bei deren Betätigung an den Verbindungselementen
vorgesehene Erhebungen mit an der Fixiervorrichtung vorgesehenen Erhebungen durch
eine zur Oberseite des Skis parallelen Relativbewegung in und außer Eingriff bringbar
sind.
[0002] Eine derartige Anordnung ist aus der EP-A-1 360 977 bekannt. Die beiden Verbindungsbänder
sind an ihren voneinander abgewandten Längsrändern verzahnt, wobei zwischen den Verbindungsbändern
ein Exzenter angeordnet ist, der mit dem zugewandten Rändern der Verbindungsbänder
zusammenwirkt und diese in einer Drehlage voneinander abspreizt und derart die Verzahnungen
an den Verbindungsbändern in Eingriff mit Gegenverzahnungen der Fixiervorrichtung
bringt. Dabei kann eine Zwangskopplung der Verbindungsbänder über ein Zahnrad vorgesehen
sein, sodass die Skibindungsteile nur synchron verstellbar sind.
[0003] Eine weitere Ausführung einer Verstelleinrichtung mit einer synchronen Verstellung
über ein Zahnrad ist aus der DE-A-41 35 899 bekannt. Das im Mittelbereich zwischen
Vorder- und Fersenbacken drehbar gelagerte Zahnrad, in welches Verzahnungen der beiden
Verbindungsbänder eingreifen, kann mittels einer Arretiervorrichtung gesperrt und
somit am Drehen gehindert werden. Bei einer anderen Ausführungsform wirken die Verbindungsbänder
mit quer zur Bindungslängsachse verstellbar geführten Sperrgliedern zusammen, welche
mit den Verzahnungen der Verbindungsbänder in und außer Eingriff bringbar und in den
gewünschten Positionen feststellbar sind. In der Eingriffsstellung werden die Sperrglieder
durch Druckfedern gehalten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung der eingangs genannten
Art derart auszuführen, dass die gegenseitige Lage der beiden Bindungsbacken auf einfache
und problemlose Weise verstellbar ist. Die Bestandteile der Verstelleinrichtung sollen
möglichst platzsparend untergebracht werden können sowie robust und funktionssicher
sein, auch bei Verlegung mit Schnee und / oder Eis.
[0005] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass die miteinander in
und außer Eingriff bringbaren Erhebungen zumindest im Wesentlichen vertikal zur Skioberseite
orientiert sind.
[0006] Damit ist eine robuste und funktionssicher Ausführung gewährleistet. Die vertikale
Anordnung der in- und außer Eingriff bringbaren Erhebungen hat vor Allem den Vorteil,
dass angelagerter Schnee durch die Relativbewegung in einer Ebene parallel zur Skioberseite
einfach aus dem Verriegelungsbereich weggeschoben wird. Dies ist bei einer Ausführung,
wie sie aus der EP-A-1 360 977 bekannt ist, nicht der Fall. Die in einer Ebene parallel
zur Skioberseite verlaufenden und miteinander in und außer Eingriff bringbaren Verzahnungen
können bei der für eine Längsverschiebung erforderlichen Relativbewegung eingedrungenen
Schnee nicht wegschieben, eine Verstellung der Bindung im Freien, wie es im Leihbetrieb
oft üblich ist, kann daher problematisch sein. Die Erfindung hat ferner den Vorteil,
dass sich die Verbindungsbänder und die Fixiereinrichtung der erfindungsgemäßen Anordnung
besonders robust ausführen und platzsparend anordnen lassen.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Verbindungsbänder in
Skiquerrichtung gehalten und die Fixiervorrichtung weist in Skiquerrichtung verschiebbare
Schieber auf. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäße Anordnung besonders kompakt
und platzsparend aufgebaut werden.
[0008] Bei einer anderen Variante sind die beiden Verbindungsbänder in Skiquerrichtung auseinander
spreizbar und die Fixiervorrichtung weist ein ihr gegenüber ortsfestes Sperrelement
auf.
[0009] Es ist von Vorteil, wenn die Eingriffstellung gegen Federkraft lösbar ist. Damit
wird auch ein selbsttätiges Herstellen des Eingriffes der Fixiervorrichtung mit den
Verbindungselementen, nach erfolgter Längsverstellung, unterstützt.
[0010] Auf besonders einfache Weise lässt sich das Lösen des Eingriffes, um ein gegenseitigen
Verstellen des Abstandes der beiden Skibindungsteile vorzunehmen zu können, durch
einen drehbar angeordneten Exzenter bewirken. Je nach Ausführung wird dabei der Exzenter
zwischen den beiden Schiebern oder zwischen den Verbindungselementen wirksam.
[0011] Die Federbeaufschlagung ist auf zweckmäßige und einfache Weise mittels einer Drehfeder
möglich, deren Schenkel die Schieber bzw. die Verbindungselemente erfassen.
[0012] Die Erfindung betrifft ferner eine Skibindung, welche mit einer erfindungsgemäßen
Anordnung versehen ist, sowie einen Ski, welcher mit einer derartigen Skibindung versehen
ist.
[0013] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand einer schematischen
Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Variante einer erfindungsgemäß ausgeführten Anordnung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung ohne Betätigungshebel,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf wesentliche Bestandteile der Verstell- und Fixiereinrichtung
in der verriegelten Lage,
Fig. 5 eine Draufsicht auf wesentliche Bestandteile einer weiteren Variante der Erfindung
und
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 5.
[0014] Die erfindungsgemäße Anordnung ist zum Verstellen und Fixieren des gegenseitigen
Abstandes einer zwei Bindungsbacken - einen Vorderbacken und einen Fersenhalter -
aufweisenden Skibindung, die nicht dargestellt ist, vorgesehen. Der Vorderbacken und
der Fersenhalter der Skibindung können in beliebiger und auf übliche Weise ausgeführt
sein. In Fig. 1 und 2 sind eine Tragplatte 1 für einen Fersenhalter und eine Tragplatte
2 für einen Vorderbacken angedeutet. An den Längsseiten der Tragplatten 1, 2 können
in bekannter Weise etwa in C-Form in Richtung Skioberseite gebogene Führungsleisten
1a, 2a ausgebildet sein, sodass die Tragplatten 1, 2 in bekannter Weise auf skifest
angeordnete Führungsschienen aufschiebbar und auf diesen gleitbeweglich führbar sind.
Die nicht dargestellten Führungsschienen können für jede Tragplatte 1, 2 ein- oder
mehrteilig ausgeführte Bauteile sein, sodass für jede Tragplatte 1, 2 auch zwei sich
in Skilängsrichtung erstreckende Führungsschienen vorgesehen sein können. Die Führungsschienen
können auf der Skioberseite mittels Schrauben befestigt sein oder bereits bei der
Skiherstellung in den Skiaufbau integriert bzw. im Inneren des Skis verankert worden
sind. Dabei können die Führungsschienen auch in Ausnehmungen bzw. Vertiefungen des
Skis angeordnet sein.
[0015] Die wesentlichen Bestandteile der Verstelleinrichtung, auf die nun im Folgenden näher
eingegangen wird, sind durch eine in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigte Abdeckung 3 überdeckt.
Zum Ver- und Entriegeln der Längsverstelleinrichtung ist, wie insbesondere Fig. 3
zeigt, ein Drehhebel 7 vorgesehen, welcher einen zentralen Zapfen 7a aufweist, welcher
eine senkrecht zur Skioberseite verlaufende Drehachse bildet und in einem Gehäuse
5 drehbar angeordnet ist. Das Gehäuse 5 sitzt in einer Ausnehmung einer auf der Skioberseite
angeordneten mit dem Ski verbundenen Platte 6. Fig. 1 zeigt einen Betätigungshebel
4, welcher quer zur Skilängsrichtung hochklappbar ist und zum Verdrehen des Drehhebels
7 vorgesehen ist. Der Betätigungshebel 4 deckt eine Schraube 16 ab, die in der Platte
6 in Skilängsrichtung in einer Anzahl von Positionen fixierbar ist, sodass die gesamte
Anordnung mitsamt den Skibindungsteilen gegenüber dem Ski festlegbar ist und bei Bedarf
in eine andere der vorgesehenen Positionen bringbar ist. Mit dem Zapfen 7a des Drehhebels
7 ist ein Exzenter 8 fest verbunden, welcher ein im Wesentlichen oval bzw. länglich
ausgeführtes Teil ist. Wie insbesondere Fig. 4 zeigt erstreckt sich der Exzenter 8
in der verrasteten Lage der Verstelleinrichtung etwa in Skilängsrichtung.
[0016] Wie insbesondere Fig. 3 und 4 zeigen, gehören zu den Bestandteilen der Anordnung
zwei bandförmige Verbindungselemente 9, 10 wobei das eine Verbindungselement 9 mit
der Tragplatte 1 des Fersenhalters und das andere Verbindungselement 10 mit der Tragplatte
2 des Vorderbackens verbunden ist. Die Verbindung erfolgt beispielsweise durch Vernieten.
Die beiden Verbindungselemente 9, 10 verlaufen über einen Großteil ihrer Erstreckung
nebeneinander und parallel zueinander. Die beiden Verbindungselemente 9, 10 sind durch
ihre Kopplung an die Tragplatten 1, 2 relativ zueinander in Skilängsrichtung bewegbar
und verschiebbar, jedoch quer zur Skilängsrichtung zwischen dem Gehäuse 5 und der
Abdeckung 3 gehalten. Jedes Verbindungselement 9, 10 ist an seiner Oberseite mit einer
in Skilängsrichtung verlaufenden Reihe von Erhebungen 11, 12 versehen, deren gegenseitige
Abstände an jedem Verbindungselement 9, 10 gleich ist. Die Anzahl der Erhebungen 11
am Verbindungselement 9, welches mit der Tragplatte 1 für den Fersenhalter in Verbindung
ist, ist größer, ihre Erstreckung in Skilängsrichtung und ihre gegenseitigen Abstände
sind geringer als bei jenen Erhebungen 12, die am Verbindungselement 10 vorgesehen
sind, weiches mit der Tragplatte 1 für den Vorderbacken verbunden ist. Bei einer Ausführung
der Bänder 9, 10 aus einem Metallblech können die Erhebungen 11, 12 durch Prägen hergestellt
werden.
[0017] In einer an der Unterseite der Abdeckung 3 ausgebildeten Ausnehmung sind zwei Schieber
13 angeordnet und in Skiquerrichtung bewegbar. Zwischen den beiden Schiebern 13 befindet
sich der Exzenter 8, sodass die Schieber 13 von diesem gemeinsam betätigbar sind.
Jeder Schieber 13 ist an seiner zur Skioberseite weisenden Unterseite mit einem Paar
von Vorsprüngen 14 versehen, deren gegenseitige Anordnung derart getroffen ist, dass
die Vorsprünge 14 in zwei Zwischenräume zwischen den Erhebungen 11, 12 passen bzw.
hier eingreifen können. An der Unterseite bzw. der Innenseite der Abdeckung 3 ist
eine nicht dargestellte Aufnahmenut für den runden zentralen Teil einer Drehfeder
15 ausgebildet. Der eine Schenkel 15a der Drehfeder 15 ist mit seinem abgebogenen
Endbereich an dem einen Schieber 13, der zweite Schenkel 15a der Drehfeder 15 ist
an dem zweiten Schieber 13 eingehakt. Die Drehfeder 15 zieht die beiden Schieber 13
zueinander und setzt daher auch einer gegenseitigen Verschiebung der beiden Schieber
13 Widerstand entgegen.
[0018] Die Funktionsweise der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführung der erfindungsgemäßen
Anordnung ist wie folgt.
[0019] In der in diesen Figuren gezeigten verriegelten Lage befindet sich der Exzenter 8
in seiner unbetätigten Stellung, die Drehfeder 15 hält die beiden Schieber 13 in ihrer
verriegelten Lage, d.h. die Vorsprünge 14 befinden sich in Zwischenräumen zwischen
den Erhebungen 11, 12 der Verbindungselemente 9, 10.
[0020] Soll nun der gegenseitige Abstand der beiden Skibindungsteile geändert werden, wird
der Betätigungshebel 4 hochgekippt und verdreht. Dadurch wird der Drehhebel 7 mitsamt
dem Exzenter 8 verdreht, sodass der Exzenter 8 die beiden Schieber 13 auseinander
drückt bzw. bewegt. Es kommen daher die Vorsprünge 14 außer Eingriff mit den Zwischenräumen
zwischen den Erhebungen 11, 12. Nun können die Skibindungsteile auf den skifesten
Führungsschienen verschoben werden. Ist der erwünschte Abstand zwischen den beiden
Skibindungsteilen eingestellt, wird die Anordnung wieder in die verriegelte Lage gebracht.
Dazu wird der Drehhebel 7 mittels des Betätigungshebels 4 zurückgedreht, wodurch der
Exzenter 8 in seine Ausgangslage zurückkehrt. Die beiden Schenkel 15 der Drehfeder
15 bringen die beiden Schieber 13 wieder in ihre Ausgangsstellung, die Vorsprünge
14 rasten zwischen Erhebungen 11, 12 der Verbindungselemente 9, 10 ein.
[0021] Bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform sind die beiden Verbindungselemente
9', 10' an den hier nicht gezeigten Tragplatten für die Skibindungsteile derart befestigt,
dass sie in jenem Bereich, in welchem sie parallel zueinander verlaufen, voneinander
etwas wegbewegt bzw. etwas auseinander gespreizt werden können. Auch bei dieser Ausführungsform
verlaufen die beiden Verbindungselemente 9', 10' in einer Ebene und parallel zur Oberseite
des nicht gezeigten Skis, an ihren Oberseiten sind sie jeweils mit einer Reihe von
Erhebungen 11', 12' versehen. Die Ausführung der Verbindungselemente 9', 10' erfolgt
daher analog zu jener gemäß der ersten Ausführungsform. Die Fixiervorrichtung weist
anstelle zweier Schieber ein gegenüber dem Verbindungselementen 9', 10' feststehendes
Sperrelement 13' auf, welches an der Unterseite der hier nicht gezeigten Abdeckung
eingesetzt sein kann und an seiner zur Skioberseite weisenden Unterseite mit zwei
Paaren von Vorsprüngen 14' versehen ist. Das Sperrelement 13' kann auch Bestandteil
der Abdeckung bzw. des abdeckenden Gehäuses sein. In jedem Fall ist auch bei dieser
Ausführungsform die Anordnung so getroffen, dass die Vorsprünge 14' in zwei Zwischenräume
zwischen den Erhebungen 11', 12' passen und hier eingreifen können. Die beiden Verbindungselemente
9', 10' sind bei dieser Ausführung auf nicht dargestellte Weise von den beiden Schenkeln
einer Drehfeder oder dergleichen beaufschlagt, die die Verbindungselemente 9', 10'
in Richtung zueinander beaufschlagt. Diese Feder kann beispielsweise mit ihren beiden
gebogenen Schenkelenden die Außenkanten der Verbindungselemente 9', 10' umfassen.
Der Exzenter 8' ist bei dieser Ausführungsform unterhalb des Sperrelementes 13' zwischen
den Verbindungselementen 9', 10' angeordnet und mit dem Zapfen 7'a des Drehhebels
7 fest verbunden.
[0022] Die Funktionsweise der in Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführung ist wie folgt:
[0023] In der in Fig. 5 und 6 gezeigten verriegelten Lage befindet sich der Exzenter 8'
in seiner unbetätigten Stellung, die Vorsprünge 14' des Sperrelementes 13' befinden
sich in Zwischenräume zwischen den Erhebungen 11', 12' der Verbindungselemente 9',
10'.
[0024] Zur Veränderung des gegenseitigen Abstandes der beiden Skibindungsteile wird auch
bei dieser Ausführungsform ein hier nicht gezeigter, aber analog zur ersten Ausführungsform
ausführbarer und anordenbarer Betätigungshebel hochgekippt und verdreht, wodurch der
Drehhebel 7' mitsamt dem Exzenter 8' verdreht wird, sodass der Exzenter 8' die beiden
Verbindungselementen 9', 10' auseinanderspreizt, wodurch die Vorsprünge 14' außer
Eingriff mit den Verbindungselementen 9', 10' gelangen. Nun können die beiden Skibindungsteile
durch ein Verschieben in ihren skifesten Führungsschienen in den erwünschten gegenseitigen
Abstand gebracht werden. Der Abstand wird fixiert, indem der Drehhebel 7' zurückgedreht
wird, wodurch der Exzenter 8' in seiner Ausgangslage zurückkehrt. Die nicht gezeigte
Feder bringt gleichzeitig die beiden Verbindungselementen 9', 10' wieder in ihre gegenseitige
parallele Lage, wodurch die Vorsprünge 14' zwischen Erhebungen 11', 12' der Verbindungselemente
9', 10' gelangen.
[0025] Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht eingeschränkt.
So kann die Drehfeder durch eine oder mehrere andere Feder(n) ersetzt werden. Die
Verbindungselemente können ferner oberhalb der beiden Schieber verlaufen, in dem Fall
wären die Erhebungen an den Unterseiten der Verbindungselemente und die Vorsprünge
an der Oberseiten der Schieber ausgebildet.
1. Anordnung zum Längsverstellen zweier Bindungsbacken einer Skibindung, welche auf
skifesten Führungselementen längsverschiebbar geführte Basisteile (1, 2) aufweist,
mit welchen jeweils ein bandförmig oder dergleichen ausgeführtes Verbindungselement
(9, 10, 9', 10') verbunden ist, welche Verbindungselemente (9, 10, 9', 10') parallel
zueinander in Richtung des anderen Bindungsbackens verlaufen, wobei eine mit den beiden
Verbindungselementen (9, 10, 9', 10') zusammenwirkende Fixiervorrichtung vorgesehen
ist, bei deren Betätigung an den Verbindungselementen (9, 10, 9', 10') vorgesehene
Erhebungen (11, 12, 11', 12') mit an der Fixiervorrichtung vorgesehenen Erhebungen
(14, 14') durch eine zur Oberseite des Skis parallele Relativbewegung in und außer
Eingriff bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die miteinander in und außer Eingriff bringbaren Erhebungen (11, 12, 11', 12, 14,
14') zumindest im Wesentlichen vertikal zur Skioberseite orientiert sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbänder (9, 10) in Skiquerrichtung gehalten sind und die Fixiervorrichtung
zwei in Skiquerrichtung verschiebbare Schieber (13) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verbindungsbänder (9', 10') in Skiquerrichtung auseinander spreizbar sind
und die Fixiervorrichtung ein ihr gegenüber ortsfestes Sperrelement (13') aufweist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsstellung durch Verdrehen eines Exzenters (8, 8') lösbar ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (8) zwischen den beiden Schiebern (13) angeordnet und wirksam ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (8') zwischen den Verbindungselementen (9', 10') angeordnet und wirksam
ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehfeder (15) vorgesehen ist, deren Schenkel (15a) den Schieber (13) bzw. die
Verbindungselemente (9', 10') erfassen.
9. Skibindung, welche eine Anordnung gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
10. Ski mit einer Skibindung gemäß Anspruch 9.