[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Sicherheitseinrichtung für
eine Standheizung insbesondere in einem oder für ein Kraftfahrzeug. Die Erfindung
betrifft ferner eine solche Sicherheitseinrichtung.
[0002] Moderne Kraftfahrzeuge weisen neben der standardmäßig eingebauten Heizung zunehmend
auch eine Standheizung auf. Standheizungen sind zum Beispiel in der DE 102 40 328
A1 und der DE 197 56 628 beschrieben. Details zu Steuerungen von Standheizungen ergeben
sich auch aus DE 101 25 591 C1 und aus EP 0 346 135 A2.
[0003] Beim Betreiben einer Heizung in einem Kraftfahrzeug und insbesondere beim Betreiben
einer Standheizung sind besondere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen,
dass der leicht entflammbare Kraftstoff nicht unerwünschterweise durch einen Funken
aus dem Heizsystem bzw. Standheizsystem entflammt wird. Aus diesen Gründen ist bei
der Konstruktion eines Kraftfahrzeuges vor allem darauf zu achten, dass der Kraftstofffluss
und das Heizsystem voneinander separiert sind. Darüber hinaus gibt es entsprechende
Explosionsschutzvorgaben, die ein unerwünschtes Entzünden des Kraftstoffes außerhalb
der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges verhindern sollen. Weitere Vorschriften
betreffen den Betrieb des Kraftfahrzeugs, die vorsehen, dass solche Heizvorrichtungen,
die über eine Standheizfunktion ververfügen bzw. eine separierte Standheizung aufweisen,
in geschlossenen Räumen und an explosionsgefährdenden Orten aus Sicherheitsgründen
nicht betrieben werden dürfen.
[0004] Eine besondere Gefahrensituation liegt vor allem dann vor, wenn das Kraftfahrzeug
betankt wird und gleichzeitig die Standheizung betrieben wird. Aufgrund der explosiven
Dämpfe des Kraftstoffes in der unmittelbaren Umgebung einer Zapfsäule bzw. aufgrund
von gegebenenfalls am Boden einer Tankstelle vorhandenen Kraftstoffresten ergibt sich
eine erhöhte Explosionsgefahr. In diesem Zusammenhang wurde eine neue Richtlinie des
europäischen Parlamentes und des europäischen Rates vom 27. September 2001 über den
Betrieb von Heizanlagen für Kraftfahrzeuge erlassen. Grundgedanke der Richtlinie mit
dem Aktenzeichen 2001/56/EG ist es, beim Tankvorgang die Betätigung der Standheizung
aus Sicherheitsgründen zu verhindern. Im Anhang VII unter Punkt 2.3.3 dieser Richtlinie
ist daher festgelegt, dass am Einfüllstutzen des Tankes ein Hinweis anzubringen ist,
dass das Heizgerät vor dem Nachfüllen von Brennstoff abgeschaltet werden muss. Eine
entsprechende Anweisung ist auch in die Bedienungsanleitung des Kraftfahrzeugs mit
aufzunehmen. Mit einem solchen, im Bereich des Tankeinfüllstutzens bzw. Tankdeckels
angeklebten Warnhinweis soll eine höhere Sicherheit beim Betreiben einer Standheizung
und gleichzeitigem Betanken des Kraftfahrzeuges realisiert werden.
[0005] Problematisch daran ist, dass ein solcher Warnhinweis vom Kraftfahrzeugnutzer sehr
häufig unbeachtet bleibt, so dass in diesem Fall die oben beschriebene Gefahrensituation
nach wie vor existiert.
[0006] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung nun die Aufgabe zugrunde,
eine Einrichtung bereitzustellen, die einen besseren, insbesondere verlässlicheren
und sicheren Betrieb einer Standheizung ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie durch eine Sicherheitseinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6
gelöst. Demgemäß ist vorgesehen:
Ein Verfahren zum Betreiben einer Sicherheitseinrichtung für eine Standheizung in
einem oder für ein Kraftfahrzeug, bei dem die Zündung des Kraftfahrzeuges zunächst
eingeschaltet ist und bei dem sich die Standheizung zunächst im eingeschalteten Betriebszustand
befindet, bei dem die Standheizung automatisch in einen ausgeschalteten Zustand geschaltet
wird, sofern die Zündung des Kraftfahrzeuges ausgeschalten wird und/oder zumindest
eine Tür des Kraftfahrzeuges geöffnet wird. (Patentanspruch 1)
Eine Sicherheitseinrichtung zum Betreiben einer Standheizung in einem oder für ein
Kraftfahrzeug, insbesondere mittels eines erfindungsgemäßen Verfahrens, mit einer
mit der Standheizung und ein Zündsystem des Kraftfahrzeuges gekoppelten Steuereinrichtung
zur Steuerung des Betriebs der Standheizung derart, dass im Falle eines Ausschaltens
der Zündung des Zündsystems und/oder ein Öffnen zumindest einer Tür des Kraftfahrzeuges
ein Ausschalten der Standheizung erfolgt. (Patentanspruch 6)
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, zur Erhöhung
der Sicherheit die Standheizung immer dann auszuschalten, wenn die Zündung für die
Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges ausgeschalten wird. Durch das Ausschalten der
Zündung wird gewissermaßen signalisiert, dass der Kraftfahrzeugnutzer seine Fahrt
beendet hat bzw. unterbricht, beispielsweise zum Zwecke des Auftankens des Kraftfahrzeuges.
In eben solchen Fällen ist eine erhöhte Gefahr beim gleichzeitigen Betreiben der Standheizung
und Auftanken des Kraftfahrzeuges gegeben. Indem in diesen Fällen die Standheizung
grundsätzlich ausgeschaltet wird, wird die Explosionsgefahr bedingt durch die laufende
Standheizung und der die Standheizung umgebenden explosionsgefährdeten Dämpfe im Bereich
der Tankstelle signifikant verringert.
[0008] Als zusätzliche oder alternative Ausschaltbedingung der Standheizung kann auch das
Öffnen zumindest einer Fahrzeugtür herangezogen werden. Gegenüber der oben genannten
Ausschaltbedingung für die Standheizung, nämlich das Ausschalten der Zündung, hat
diese zusätzliche Ausschaltbedingung folgenden Vorteil: Es kommt häufig vor, das die
Zündung ausgeschalten wird, beispielsweise in einem Stau, vor einem Bahnübergang oder
vor einer roten Ampel, ohne dass allerdings ein Unterbrechen der Fahrt vorgesehen
ist. Durch die zusätzliche Ausschaltbedingung für die Standheizung, nämlich das Öffnen
zumindest einer Tür, können die genannten Fälle, bei denen also die Standheizung nicht
ausgeschalten werden soll, von den Fällen, bei denen der Kraftfahrzeugnutzer die Fahrt
zum Beispiel zum Auftanken unterbricht, unterschieden werden.
[0009] Durch das erfindungsgemäße Verfahren bzw. durch die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung
wird eine Gefahrensituation, insbesondere eine Explosionsgefahr, automatisch verhindert
bzw. auf ein Mindestmaß reduziert, da ein Betanken bei laufender Standheizung quasi
unmöglich ist. Darüber hinaus müssen keinerlei Warnhinweise im Kraftfahrzeug angebracht
werden bzw. es muss auch kein eigens zu diesem Zwecke in der Betriebsanleitung vorgesehener
Hinweis angegeben werden.
[0010] Durch die erfindungsgemäße, zwanghaft vorgegebene und erforderliche Betätigungswechselwirkung
zwischen dem Betreiben der Standheizung und dem Öffnen der Tür bzw. dem Ausschalten
der Zündung wird mit hoher Sicherheit verhindert, dass ein Auftanken bei gleichzeitig
laufender Standheizung erfolgt. Auf diese Weise ist ein extrem hoher Sicherheitsstandard
erfüllt und eine ungewollte Betätigung oder Inbetriebnahme der Standheizung im Falle
des Betankens des Kraftfahrzeuges ausgeschlossen. Auf diese Weise erhöht sich die
Sicherheit, insbesondere die Explosionssicherheit derart, da es nun kaum zu einem
versehentlichen, sicherheitsbedenklichen Betrieb der Standheizung kommen kann.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
weiteren Unteransprüchen sowie der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0012] In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung wird die Standheizung nach einem automatischen
Ausschalten wieder automatisch in Betrieb genommen, sobald die Zündung wieder eingeschalten
wird und damit die Brennkraftmaschine in Betrieb genommen wird. Zusätzlich oder alternativ
kann auch vorgesehen sein, dass die Standheizung erst nach einem manuellen Neustarten
derselben wieder in Betrieb genommen wird.
[0013] Um einen Tankstopp von einer sonstigen Fahrunterbrechung unterscheiden zu können,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das automatische Wiedereinschalten der Standheizung
nur dann erfolgt, wenn das Wiedereinschalten der Zündung innerhalb einer vorgegebenen
Zeit erfolgt. Diese vorgegebene Zeit ist dabei so bemessen, dass sie in etwa einer
tankbedingten Fahrtunterbrechung entspricht. Nach dem Überschreiten dieser vorgegebenen
Zeitspanne ist ein automatisches Einschalten nicht mehr möglich, Vielmehr müsste der
Fahrtzeugnutzer die Standheizung wieder manuell, beispielsweise durch Betätigen der
Taste, in Betrieb nehmen.
[0014] Vorteilhafterweise wird über eine Ausgabe- oder Anzeigeeinrichtung angezeigt, ob
sich die Standheizung im Betrieb befindet oder ausgeschalten ist. Insbesondere im
Falle einer sich nicht wieder automatisch einschaltenden Standheizung wird der Kraftfahrzeugnutzer
in diesem Falle davon in Kenntnis gesetzt, dass die Standheizung außer Betrieb ist
und von ihm im Bedarfsfall erst wieder manuell in Betrieb genommen werden muss.
[0015] Diese Anzeige- bzw. Ausgabeeinrichtung kann beispielsweise als Lautsprecher, der
den Kraftfahrzeugnutzer durch Sprachnachrichten in Kenntnis setzt, und/oder als optische
Einrichtung, beispielsweise als Display eines Bordcomputers oder als Warnlampe, ausgebildet
sein.
[0016] In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung setzt die Ausgabeeinrichtung den Kraftfahrzeugnutzer
in gleicher Weise davon in Kenntnis, dass nunmehr die Standheizung wieder eingeschaltet
werden kann/darf. Zusätzlich oder alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Standheizung
nach dem Einschalten der Zündung automatisch wieder eingeschaltet wird.
[0017] In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das gesamte erfindungsgemäße
Verfahren durch ein Steuergerät, beispielsweise das Steuergerät zur Steuerung der
Standheizung, gesteuert. Insbesondere für solche Kraftfahrzeuge, die eine kombinierte
Klimaanlage und Standheizung aufweisen, kann hier vorgesehen sein, dass die Funktion
dieses Steuergeräts gleichsam durch das Steuergerät der Klimasteuereinrichtung mit
erfüllt wird. Denkbar wäre allerdings auch, dass die Funktion des Steuergeräts in
dem Steuergerät für die Kraftfahrzeugzündung, dem Steuergerät für die Zugangs- und
Fahrberechtigungsanlage und/oder der Motorsteuerung mitimplementiert ist.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der einzigen Figur der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
- Figur
- eine Sicherheitseinrichtung zum Betreiben einer Standheizung, anhand der das erfindungsgemäße
Verfahren nachfolgend beschrieben werden soll.
[0019] In der Figur ist mit Bezugszeichen 1 eine Sicherheitseinrichtung insbesondere zur
Verwendung in einem Kraftfahrzeug bezeichnet. Die Sicherheitseinrichtung 1 weist ein
Steuergerät 2, beispielsweise eine Klimasteuereinrichtung einer im Kraftfahrzeug vorgesehenen
Klimaanlage, auf. Zur Steuerung der Standheizung 3 ist das Steuergerät 2 über bidirektional
betreibbare Steuerleitungen 6 mit der Standheizung 3 verbunden.
[0020] Ferner ist in der Figur schematisch eine Zündung 4 sowie zumindest eine Tür 5 dargestellt.
Die Zündung 4 dient in bekannter Weise dazu, die Brennkraftmaschine in Betrieb zu
nehmen bzw. nach Beendigung einer Fahrt wieder auszuschalten. Die Zündung 4 sowie
die Türen 5 sind über bidirektional betreibbare Steuerleitungen 7, 8 mit dem Steuergerät
2 verbunden. Über die Steuerleitungen 7 wird dem Steuergerät 2 signalisiert, ob sich
die Zündung 4 im eingeschalteten Zustand befindet oder nicht. Über die Steuerleitung
8 wird dem Steuergerät 2 signalisiert, ob die Türen 5 geschlossen sind oder ob sich
zumindest eine der Tür 5 im geöffneten Zustand befindet.
[0021] Ferner ist ein Ein/Aus-Schalter 11 vorgesehen, der mit dem Steuergerät 2 gekoppelt
ist. Über den Ein-/Aus-Schalter 11, der zum Beispiel als Taste ausgebildet ist, kann
dem Steuergerät 2 angezeigt werden, dass die Standheizung 3 in Betrieb genommen bzw.
auch wieder ausgeschaltet werden soll. Der Ein/Aus-Schalter 11 kann - beispielsweise
im Falle einer im Kraftfahrzeug vorgesehenen Klimaanlage - Bestandteil dieser Klimaanlage
sein.
[0022] Ferner weist die Sicherheitseinrichtung 1 vorteilhafterweise eine Ausgabeeinrichtung
9, 10 auf, die mit dem Steuergerät 2 gekoppelt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist sowohl eine optische Ausgabeeinrichtung 9, zum Beispiel ein Display oder eine
Warnlampe, wie auch eine akustische Ausgabeeinrichtung 10, zum Beispiel ein Lautsprecher,
vorgesehen.
[0023] Nachfolgend sei die Funktionsweise der Sicherheitseinrichtung 1 kurz erläutert.
[0024] Es sei angenommen, dass die Standheizung 3 beispielsweise nach einem Betätigen des
Ein/Aus-Schalters 8 im Betrieb ist. Es sei ferner angenommen, dass die Zündung 4 eingeschaltet
ist und sich die Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges im Betriebszustand befindet.
Alle Türen 5 des Kraftfahrzeuges seien in diesem Falle geschlossen. Beabsichtigt nun
der Kraftfahrzeugnutzer des Kraftfahrzeuges eine Fahrtunterbrechung zum Zwecke des
Betankens desselben, dann wird er nach dem Anhalten an der Tankstelle zunächst die
Zündung ausschalten. Dies wird dem Steuergerät 2 über die Steuersignale 7 signalisiert.
Anschließend wird der Fahrzeugnutzer aus dem Kraftfahrzeug aussteigen und dabei eine
der Türen 5 öffnen. Auch dies wird dem Steuergerät 2 über die Steuersignale 8 signalisiert.
Die Steuersignale 7, 8 werden im Steuergerät 2 verarbeitet und ausgewertet. Bei Vorliegen
dieser beiden Ausschaltbedingungen interpretiert das Steuergerät 2 dies als Fahrtunterbrechung.
Aus Sicherheitsgründen wird das Steuergerät 2 nun die Standheizung 3 über Steuersignale
6 ausschalten. In einer Minimalvariante dieses erfindungsgemäßen Verfahrens würde
es aber auch ausreichen, wenn lediglich eine der Ausschaltbedingungen, nämlich entweder
das Ausschalten der Zündung 4 oder das Öffnen zumindest einer Tür 5, vorliegt.
[0025] Nach Beendigung der Fahrtunterbrechung, beispielsweise nach dem Auftanken des Kraftfahrzeuges,
wird der Kraftfahrzeugnutzer wieder die Zündung betätigen. Dies wird dem Steuergerät
2 über Steuersignale 7 signalisiert. Das Steuergerät 2 interpretiert dies dahingehend,
dass die Fahrtunterbrechung beendet ist. In Folge dessen schaltet das Steuergerät
2 die Standheizung 3 über die Steuersignale 6 wieder automatisch ein.
[0026] Obgleich die vorliegende Erfindung vorstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
beschrieben wurde, sei sie nicht darauf beschränkt, sondern ist auf mannigfaltige
Art und Weise variierbar.
[0027] So sei das Steuergerät nicht notwendigerweise Bestandteil einer Klimasteuereinrichtung,
sondern kann auch gesondert vorgesehen sein oder Bestandteil des meist ohnehin vorhandenen
elektronischen Verriegelungsmechanismus sein. Die Steuerung der Standheizung sowie
die Datenkommunikation mit der Zündung, den Türen und der Ausgabeeinrichtungen muss
nicht notwendigerweise drahtgebunden erfolgen, sondern kann auch funkgesteuert erfolgen.
Unter einer Standheizung sind auch solche Einrichtungen im Kraftfahrzeug zu verstehen,
die bei nicht in Betrieb genommenem Motor des Kraftfahrzeuges dennoch Wärme erzeugen,
wie dies beispielsweise bei modernen Klimaanlagen der Fall ist.
1. Verfahren zum Betreiben einer Sicherheitseinrichtung (1) für eine Standheizung (3)
in einem oder für ein Kraftfahrzeug, bei dem die Zündung (4) des Kraftfahrzeuges zunächst
eingeschaltet ist und bei dem sich die Standheizung (3) zunächst im eingeschalteten
Betriebszustand befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Standheizung (3) automatisch in einen ausgeschalteten Zustand geschaltet wird,
sofern die Zündung (4) des Kraftfahrzeuges ausgeschalten wird und/oder zumindest eine
Tür (5) des Kraftfahrzeuges geöffnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Standheizung (3) nach deren automatischem Ausschalten wieder automatisch eingeschaltet
wird und in Betrieb genommen wird, sofern die Zündung des Kraftfahrzeuges wieder eingeschaltet
wird und/oder die Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges in Betrieb genommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das automatische Wiedereinschalten der Standheizung (3) nur dann erfolgt, wenn das
Wiedereinschalten der Zündung (4) innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Standheizung (3) nach deren automatischem Ausschalten erst durch manuelles Einschalten
der Standheizung (3) wieder in Betrieb genommen wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzeigevorrichtung (9, 10) vorgesehen ist, die anzeigt, ob die Standheizung
(3) sich im eingeschalteten Betriebszustand befindet oder ausgeschaltet ist.
6. Sicherheitseinrichtung (1) zum Betreiben einer Standheizung (3) in einem oder für
ein Kraftfahrzeug, insbesondere mittels eines Verfahrens nach einem der vorstehenden
Ansprüche, mit einer mit der Standheizung (3) und ein Zündsystem (4) des Kraftfahrzeuges
gekoppelten Steuereinrichtung (2) zur Steuerung des Betriebs der Standheizung (3)
derart, dass im Falle eines Ausschaltens der Zündung des Zündsystems (4) und/oder
ein Öffnen zumindest einer Tür (5) des Kraftfahrzeuges ein Ausschalten der Standheizung
(3) erfolgt.
7. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgabeeinrichtung (9, 10) vorgesehen ist, die dem Kraftfahrzeugnutzer anzeigt,
in welchem Betriebszustand sich die Standheizung (3) aktuell gerade befindet.
8. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine optische Ausgabeeinrichtung (9), insbesondere eine Warnlampe oder ein Display
(9), und/oder eine akustische Ausgabeeinrichtung (10), insbesondere ein Lautsprecher
(10), vorgesehen ist.
9. Sicherheitseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (2) zumindest teilweise Bestandteil der Klimasteuerung des
Kraftfahrzeuges ist.