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(11) |
EP 1 577 243 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
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Anmeldetag: 15.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Zuführen eines Stapels zu einer Weiterverarbeitungsstation
Apparatus for feeding a pile to a further processing station
Dispositif pour alimenter une pile à une station de traitement ultérieur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Patentinhaber: Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co. KG |
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65719 Hofheim am Taunus (DE) |
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Erfinder: |
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- Rohr, Gerhard
65719 Hofheim (DE)
- Zscheile, Thomas
60529 Frankfurt/Main (DE)
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| (74) |
Vertreter: Quermann, Helmut et al |
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Quermann Sturm GbR
Patentanwälte
Unter den Eichen 7 65195 Wiesbaden 65195 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 018 409 US-A- 3 690 475
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DE-A- 4 241 800
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen eines eine Vielzahl von Einzelblättern
aufweisenden Stapels zu einer Weiterverarbeitungsstation, mit einem den Stapel aufnehmenden
Tisch und einem Zuführschieber zum Verschieben des Stapels zur Weiterverarbeitungsstation.
[0002] Aus der Praxis ist es bekannt, einen auf einer Kartonunterlage ruhenden Gesamtstapel,
der aus einer Vielzahl von Einzelblättern gebildet ist, zu schneiden. Zunächst werden
die Schnitte in einer ersten Richtung vorgenommen, dann der aus den einzelnen Stapeln
gebildete Gesamtstapel um 90 Grad gedreht und dann quer zur Erstreckung der ersten
Schnittfolgen geschnitten, so dass hierbei eine Vielzahl von Nutzenstapeln erzeugt
werden. Jeder Nutzenstapel besteht aus der Vielzahl von Einzelblättern, wobei die
untere Kartonlage gleichfalls unter den Begriff des Einzelblatts subsumiert wird.
Auf diesem Karton befinden sich die Vielzahl von Blättern, beispielsweise geschnittene
Etiketten, die später auf Flaschen, Dosen usw. aufzukleben sind.
[0003] Vorrichtungen zum Schneiden von Gesamtstapeln zur Bildung von einer Vielzahl von
Nutzenstapeln sind beispielsweise aus der WO 91/00168 und EP 0 453 933 A1 bekannt.
Eine Vorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus EP-A-1 018 409 bekannt.
[0004] Die geschnittenen Nutzenstapel werden einer Weiterverarbeitungsstation zugeführt,
die beispielsweise eine Banderolierstation ist. Dort werden die Nutzenstapel banderoliert,
so dass sie zum Zwecke der weiteren Verarbeitung besser gehandhabt werden können,
insbesondere die einzelnen Blätter des Nutzenstapels sich nicht gegeneinander verschieben
können. Die Weiterverarbeitung kann auch einen Stanzvorgang umfassen. So lassen sich
beim Schneiden des Gesamtstapels in die einzelnen Nutzenstapel nur quaderförmige Gebilde
schaffen. Soll das einzelne Etikett aber keine rechteckige Form, sondern eine unregelmäßige,
beispielsweise ovale oder kreisförmige Form aufweisen, ist es erforderlich, den Nutzenstapel
zu stanzen. Je nach Anwendungsfall kann es gewünscht sein, den Nutzenstapel nicht
banderoliert, der Stanze zuzuführen, oder aber nach dem Stanzen des Nutzenstapels
ihn banderoliert einer Weiterbearbeitungsstation zuzuführen, die beispielsweise eine
Verpackungsstation ist.
[0005] Eine Vorrichtung zum Zuführen eines Nutzenstapels zu einer Weiterverarbeitungsstation
mit den Merkmalen der eingangs genannten Art ist aus der DE 42 41 800 A1 bekannt.
Dort ist dem Zuführschieber ein Zwischenblech zugeordnet, das der Aufnahme des weiter
zu verarbeitenden Nutzenstapels dient. Diese Gestaltung dient dem Zweck, das Aufrollen
der untersten Stapelblätter beim Auftreffen auf weniger gleitfähige Unterlagen zu
vermeiden.
[0006] Dem gegenüber beschäftigt sich die vorliegende Erfindung mit einer anderen Problemstellung:
Wie vorstehend dargelegt, kann ein Karton die unterste Lage des Nutzenstapels bilden.
Es ist auch denkbar, keinen Karton vorzusehen, so dass der Nutzenstapel nur aus den
weiter zu verarbeitenden Einzelblättern, insbesondere Etiketten gebildet ist. Es ist
auch denkbar, für die Weiterverarbeitung mehrere Nutzenstapel übereinander zu stapeln
und dann zu banderolieren. Hierbei können, entsprechend der Anordnung der Nutzenstapel
übereinander, in dem übereinander angeordneten Gesamtstapel einzelne Kartons, entsprechend
der Anordnung der Einzelnutzenstapel übereinander angeordnet sein. - Bei der Weiterverarbeitung
können unterschiedliche Forderungen gestellt werden: So kann einerseits der Wunsch
bestehen, der Weiterverarbeitungsstation nur Nutzenstapel ohne unterste Kartonlage
zuzuführen. Andererseits kann der Wunsch bestehen, Nutzenstapel immer mit unterster
Kartonlage zuzuführen. Schließlich ist es denkbar, bei übereinander angeordneten Nutzenstapeln,
innerhalb des durch die übereinander angeordneten Nutzenstapel gebildeten Gesamtstapels
die Kartonlagen zu belassen und nur die unterste Kartonlage zu entfernen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiter
zu bilden, dass mit dieser im Bedarfsfall beim Nutzenstapel eine dickwandige Aufnahme
vom verbleibenden, insbesondere durch die Einzelblätter gebildeten Reststapel getrennt
werden kann, womit nur der Reststapel der Weiterverarbeitungsstation zugeführt wird.
Unter der dickwandigen Aufnahme ist insbesondere der vorbezeichnete Karton zu verstehen,
der demzufolge anders ausgebildet ist als die verbleibenden Einzelblätter, bei denen
es sich insbesondere um Etiketten handelt.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch, dass
der Tisch ein erstes und ein zweites Tischteil aufweist, wobei das zweite Tischteil
im Bereich seines dem ersten Tischteil zugewandten Endes einen entgegen der Zuführrichtung
des Zuführschiebers gerichteten Trennkeil aufweist, sowie zwischen den zugewandten
Enden der beiden Tischteile ein Höhenspalt bildbar ist, wobei sich die spitze Kante
des Trennkeils auf einem höheren Niveau befindet als das dem Trennkeil zugewandte
Ende des ersten Tischteils.
[0009] Befindet sich die spitze Kante des Trennkeils auf dem höheren Niveau, führt dies
dazu, dass der Nutzenstapel gegen den Trennkeil stößt. Hierbei ist das höhere Niveau
so zu justieren, dass es der Dicke der dickwandigen Aufnahme entspricht. Die Stärke
der dickwandigen Aufnahme für den durch die Einzelblätter gebildeten Reststapel beträgt
0,5 bis 2 mm, vorzugsweise 0,5 bis 1,5 mm, insbesondere 1 mm. Diese Abmessungen entsprechen
somit auch den Abmessungen des Höhenspalts.
[0010] Durch den gebildeten Höhenspalt wird eine in Zuführrichtung des Zuführschiebers ansteigende
Stufe gebildet, die, aufgrund der Ausbildung des interessierenden Tischteils als Trennkeil
zur Folge hat, dass die dickwandige Aufnahme von den verbleibenden Einzelblättern
des Nutzenstapels getrennt und durch den Höhenspalt, somit den Spalt zwischen den
beiden Tischteilen, nach unten abgefördert wird. Nach dem Passieren des Trennkeils
fördert der Zuführschieber nur die verbleibenden Einzelblätter des Nutzenstapels,
somit den durch diese gebildeten Reststapel, der Weiterverarbeitungsstation zu.
[0011] Soll der Nutzenstapel insgesamt, das heißt die dickwandige Aufnahme und die den Reststapel
bildenden Einzelblätter der Weiterverarbeitungsstation zugeführt werden, werden die
beiden Tischteile so zueinander justiert, dass kein Höhenspalt gebildet ist. Der Zuführschieber
fördert somit den Nutzenstapel, ohne Einwirkung des zweiten Tischteils, der Weiterverarbeitungsstation
zu.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Trennkeil
Bestandteil eines Trennmessers bildet, wobei das Trennmesser Bestandteil des zweiten
Tischteils bildet. Unter Trennmesser ist ein Bauteil der Vorrichtung zu verstehen,
das geeignet ist, die Trennung von dickwandiger Aufnahme und Reststapel zu gewährleisten.
Dies wird durch die Ausbildung und Anordnung des Trennkeils bewerkstelligt.
[0013] Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn, bei nicht gebildetem Höhenspalt, die obere
Fläche des Tisches, somit die oberen Flächen der beiden Tischteile benachbart dem
Höhenspalt, eine Ebene miteinander bilden, die horizontal verläuft.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das zweite
Tischteil stationär ist. Dieses Tischteil sollte mit einer Justiereinrichtung zusammen
wirken, die dem vertikalen Justieren des zweiten Tischteils bezüglich des ersten Tischteils
dient. Mit der Justiereinrichtung lässt sich somit die Feinjustage der beiden Tischteile
erreichen.
[0015] Insbesondere dann, wenn das zweite Tischteil stationär ist, wird es als besonders
vorteilhaft angesehen, wenn das erste Tischteil, zumindest im Bereich seines dem zweiten
Tischteils zugewandten Endes, anhebbar und absenkbar ist. Demzufolge kommt es nur
darauf an, dass das erste Tischteil im Bereich seines Endes, das dem zweite Tischteil
zugewandt ist, anhebbar und absenkbar ist. Dies entspricht dem Erfordernis, dass auch
nur die spitze Kante des Trennteils des zweiten Tischteils relativ zum ersten Tischteil
anhebbar und absenkbar sein muss; dies wird bei dem stationär angeordneten zweiten
Tischteil durch die Bewegung des ersten Tischteils erreicht. Selbstverständlich besteht
die Möglichkeit, das erste Tischteil insgesamt zu heben und zu senken.
[0016] Das Heben und Senken des ersten Tischteils erfolgt zweckmäßig durch pneumatische
Kraftmittel.
[0017] Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erste Tischteil aus
mehreren, insbesondere drei Segmenten besteht, die gelenkig miteinander verbunden
sind. Dies bedeutet, dass das erste Tischteil nicht insgesamt heb- und senkbar ist,
sondern, um die Funktionalität zu gewährleisten, nur das dem zweiten Tischteil benachbarte
Segment zur Bildung des Höhenspaltes verfahrbar sein muss, während die anderen Segmente
des ersten Tischteils diesem einen Segment aufgrund deren gelenkigen Verbindung folgen.
Das erste Tischteil weist somit für den Fall, dass kein Höhenspalt zu überbrücken
ist, eine gekrümmte obere Fläche auf und ist, bei gebildetem Höhenspalt, insbesondere
horizontal mit den oberen Flächen der Segmente orientiert. Die gelenkige Verbindung
der Segmente ist insbesondere durch Blattfedern gebildet, die benachbarte Segmente
miteinander verbinden.
[0018] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Vorrichtung betrifft die Anordnung der
Trennlinie zwischen erstem Tischteil und zweitem Tischteil. Diesbezüglich wird es
als vorteilhaft angesehen, wenn die Trennlinie einen Winkel mit der Zuführrichtung
des Zuführschiebers von 70 - 80 Grad einschließt. Insbesondere sollte die Trennlinie
zwischen erstem Tischteil und zweitem Tischteil stufenförmig verlaufen. Diese Anordnung
bedingt äußerst positive Effekte beim Abtrennen der dickwandigen Aufnahme vom verbleibenden
Reststapel des Nutzenstapels. Konkret ist das zweite Tischteil durch mehrere Segmente,
insbesondere parallelogrammförmig ausgebildete Segmente gebildet, wobei die Segmente
in Zuführrichtung des Zuführschiebers orientiert sind. Konsequenz ist, dass das erste
Segment des zweiten Tischteils zunächst auf den gegen dieses geförderten Nutzenstapel
trifft und zwar im Bereich einer vertikalen Kante des Nutzenstapels. Dort beginnt
der Trennvorgang von dickwandiger Aufnahme und Reststapel. Die horizontal schräge
Anordnung des Trennkeils führt dazu, dass sich, bezogen auf das erste Segment, der
Trennvorgang über einen Teil der Breite des Nutzenstapels erstreckt. Erst dann wird
das benachbarte Segment, das in seitlichem Abstand zum ersten Segment angeordnet ist,
wirksam. Dieses benachbarte Segment, das zum ersten Segment versetzt ist, fährt in
den bereits durch das erste Segment aufgespreizten keilförmigen Spalt zwischen Aufnahme
und Reststapel hinein, womit der Trennvorgang nur mittels des ersten Segments erfolgt.
Schließlich wird das dritte Segment in Art des zweiten Segments wirksam.
[0019] Der Zuführschieber kann optimal auf den Nutzenstapel einwirken, wenn die Tischteile
oder die Segmente des ersten Tischteils in Zuführrichtung des Zuführschiebers verlaufende
Nuten aufweisen oder zwischen den Segmenten des zweiten Tischteils in Zuführrichtung
des Zuführschiebers verlaufende Spalte gebildet sind. Die Nuten bzw. Spalte dienen
der Aufnahme von Schieberplatten des Zuführschiebers, die in Kontakt mit dem Nutzenstapel
bringbar sind. Durch diese Gestaltung ist gewährleistet, dass die Schieberplatten
mit ihrem Wirkbereich bis unterhalb die Aufnahmeebene des Nutzenstapels auf dem Tisch
reichen, so dass die Schieberplatten sicher die dickwandige Aufnahme und den Reststapel
kontaktieren. Diese Kontaktierung ist unabhängig von der Position der beiden Tischteile
zueinander, das heißt unabhängig davon, ob der Höhenspalt gebildet ist oder nicht.
[0020] Vorteilhaft ist der Tisch seitlich zur Horizontalen geneigt und es dient ein mit
dem Tisch verbundener Seitenanschlag der seitlichen Anlage des Nutzenstapels. Durch
diese Gestaltung und demzufolge die leicht geneigte Förderung des Nutzenstapels ist
dessen präzise Positionierung bezüglich der Tischteile gewährleistet. Es wird vorgeschlagen,
dass der Tisch um einen Winkel α von 40 bis 70°, vorzugsweise 60 bis 70°, insbesondere
65° zur Horizontalen geneigt ist. Diese recht starke Neigung des Tisches bedingt,
dass die vertikal gerichtete resultierende Gewichtskraft des Stapels in geringem Abstand
zu der horizontalen unteren Kante des Stapels positioniert ist, so dass der Reststapel
nur mit relativ geringem Gewicht auf der dickwandigen Aufnahme aufliegt. Dies erleichtert
das Trennen der dickwandigen Aufnahme vom Reststapel mittels des Trennkeils.
[0021] Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen
beschrieben, wobei bemerkt wird, dass alle Merkmale und Kombinationen von Einzelmerkmalen
erfindungswesentlich sind.
[0022] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Zeichnung der Figuren 1 bis 7 anhand eines
Ausführungsbeispiels beschrieben, ohne auf dieses beschränkt zu sein.
[0023] Es zeigt
- Fig. 1
- eine Stirnansicht der Vorrichtung, entgegen der Zuführrichtung des Zuführschiebers
gesehen, gemäß der Linie I-I in Figur 3;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der beiden Tischteile mit deren Verstellmitteln, bei zwischen den
beiden Tischteilen gebildetem Höhenspalt;
- Fig. 3
- eine Ansicht X der Vorrichtung gemäß Fig. 1, somit eine Draufsicht des Tisches, allerdings
ohne den Zuführschieber und den Seitenanschlag veranschaulicht, in einer Position
der beiden Tischteile, bei der ein Höhenspalt gebildet ist;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der beiden Tischteile mit zwischen diesen gebildetem Höhenspalt,
in einer schematischen Darstellung zur Verdeutlichung des Funktionsablaufs der Trennung
einer dickwandigen Aufnahme vom Reststapel, veranschaulicht mit Zuführschieber;
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Fig. 2, bei nicht gebildetem Höhenspalt;
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Fig. 3, bei nicht gebildetem Höhenspalt;
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 4, bei nicht gebildetem Höhenspalt.
[0024] Die Vorrichtung weist einen seitlich zur Horizontalen um einen Winkel α = 65° geneigten
Tisch 1 auf, der im Bereich seiner tieferen Seite 2 mit einem Seitenanschlag 3 verbunden
ist, der als Platte ausgebildet ist. Tisch1 und Seitenanschlag 3 weisen obere Flächen
4 und 5 auf, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, so dass sie der Aufnahme
eines quaderförmigen Nutzenstapels dienen. Ein Zuführschieber 6 ist in Zuführrichtung,
die senkrecht zur Blattebene gemäß Figur 1, entgegen der Blickrichtung auf das Blatt,
verläuft und in den Figuren 2 und 3 mit dem Pfeil Y veranschaulicht ist, verfahrbar.
Der Zuführschieber 6 weist einen in einem nicht näher gezeigten Rahmen der Vorrichtung
verfahrbar gelagerten Schlitten 7 auf, sowie drei Schieberplatten 8, die mit dem Schlitten
7 verbunden sind. Die Schieberplatten 8 sind parallel zur oberen Fläche 5 des Seitenanschlags
3 positioniert, wobei deren dem Schlitten abgewandte Schiebeflächen 9 (siehe Figur
4) mit einer senkrecht zur oberen Fläche 5 des Seitenanschlags 3 und senkrecht zur
oberen Fläche 4 des Tisches 1 angeordneten Ebene zusammen fallen. Den Schiebeflächen
9 kommt damit die Aufgabe zu, einen Nutzenstapel 10 oder einen Reststapel 11, somit
einen um eine dickwandige Aufnahme 12 verminderten Nutzenstapel 10, im Bereich einer
Fläche des Stapels zu kontaktieren, wobei die Hauptfläche der Schieberplatte 8 senkrecht
zur Blattebene der einzelnen Blätter 13 des Stapels 10 bzw. 11 orientiert ist. Das
jeweilige Blatt 13 besteht beispielsweise aus Papier, Kunststofffolie und dergleichen,
die Aufnahme 12 aus Karton.
[0025] Der Tisch 1 besteht aus zwei Tischteilen 14 und 15, wobei, bezogen auf die Zuführrichtung
des Zuführschiebers 6, das erste Tischteil 15 vorne und das zweite Tischteil 14 hinten
angeordnet ist. Das Tischteil 14 weist im Bereich seines dem Tischteil 15 zugewandten
Endes einen auf das Tischteil 15 gerichteten Trennkeil 16 auf. Zwischen den zugewandten
Enden der beiden Tischteile 14 und 15 ist, bei dem in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten
Zustand, ein Höhenspalt 17 gebildet. Die spitze Kante 18 des Trennkeils 16 befindet
sich auf einem höheren Niveau als das dem Trennkeil 16 zugewandte Ende 19 des Tischteils
15. Der Trennkeil 16 bildet Bestandteil eines Trennmessers 20, das über eine Vielzahl
von Schraubverbindungen 21 in einem weiteren Abschnitt 22 des Tischteils 14 gehalten
ist und zwar in einem Rücksprung des Abschnitts 22, wobei sich von der oberen Fläche
23 des Trennmessers 20 zur oberen Fläche 24 des weiteren Abschnitts 22 ein Sprung
nach unten ergibt. Die oberen Flächen 23 und 24 verlaufen horizontal. Der weitere
Abschnitt 22 ist in einer stationären Lagerplatte 25 gelagert. Mittels einer Stellschraube
26 lässt sich der weitere Abschnitt 22 zusammen mit dem Trennmesser 20 geringfügig
zur Lagerplatte 25 verstellen, so dass eine Justage der spitzen Kante 18 des Trennmessers
20 bezüglich der oberen Kante 27 des Tischteils 15 möglich ist, die unmittelbar benachbart
sind. Diese Justage erfolgt beispielsweise, bezogen auf das angehobene Justieren der
spitzen Kante 18 des Trennmessers zum Abführen der Aufnahme 12 dahingehend, dass eine
Aufnahme 12 zwischen die Lagerplatte 25 und den weiteren Abschnitt 22 gelegt und die
Stellschraube 26 derart verstellt wird, dass diese Aufnahme 12 gerade zwischen der
Lagerplatte 25 und dem Abschnitt 22 eingeklemmt ist. Die Justage der spitzen Kante
18 des Trennmessers 20, derart, dass die Kante 18 niveaugleich zur oberen Kante 27
des ersten Tischteils 15 ist, erfolgt zweckmäßig dadurch, dass der Abschnitt 22 mittels
der Stellschraube 26 gegen die Lagerplatte 25 positioniert wird.
[0026] Das erste Tischteil 15 ist im Bereich seines Endes 19, konkret seiner oberen Kante
27, anhebbar und absenkbar. Das Tischteil 15 besteht aus drei Segmenten 28, 29 und
30, wobei benachbarte Segmente 28 und 29 bzw. 29 und 30 auf ihrer Unterseite mittels
Blattfedern 31 miteinander verbunden sind. Mittels Befestigungsmitteln 32 erfolgt
die Befestigung der jeweiligen Blattfeder 31 an den beiden zugeordneten Segmenten.
Bei abgesenktem Tischteil 15 liegen die drei Segmente 28, 29 und 30 auf einer stationären
Lagerplatte 33 auf. Befestigt ist das Tischteil 15 mit der Lagerplatte 33 im Bereich
des Segments 30 mittels Befestigungsmitteln 34. An der Unterseite der Lagerplatte
33 ist eine Lageraufnahme 35 befestigt, die der Aufnahme eines Pneumatikzylinders
36 dient. Dessen Kolbenstange 37 greift an der Unterseite des vorderen Segments 28
an.
[0027] Das jeweilige Segment 28 bzw. 29 bzw. 30 ist mit drei parallel zur oberen Fläche
5 des Seitenanschlags 3 verlaufenden Nuten 38 versehen, die der Aufnahme der drei
Schieberplatten 8 dienen. Die erste Nut des jeweiligen Segmentes ist relativ dicht
zum Seitenanschlag 3 angeordnet, während die zweite Nut einen solchen Abstand von
der ersten Nut hat, der etwa dem Abstand der ersten Nut von dem Seitenanschlag 3 entspricht.
Der Abstand der dritten Nut von der zweiten Nut ist etwa so groß, wie der Abstand
der zweiten Nut vom Seitenanschlag 3 und verläuft etwa auf der halben Breite des jeweiligen
Segments. Die Segmente 29 und 30 weisen eine rechteckige Oberfläche auf, während das
vordere Segment 28 zwar eine parallel zu den Segmenten 29 und 30 verlaufende hintere
Kante, jedoch eine schräg angeordnete vordere Kante, die mit der Bezugsziffer 19 bezeichnet
ist, aufweist. Der Übergang dieses Endes 19 des Segments 30 bzw. des ersten Tischteils
15 ist im Bereich der drei Nuten gestuft ausgebildet, derart, dass sich von der dem
Seitenanschlag 3 benachbarten ersten Nut 38 ein Vorsprung des Endes 19 zwischen der
ersten und der zweiten Nut gegenüber der ersten Nut und dem Seitenanschlag 3 ergibt,
des weiteren zwischen der zweiten und der dritten Nut ein Vorsprung gegenüber der
ersten und zweiten Nut ergibt, schließlich ein weiterer Vorsprung 39 von der dritten
Nut zu der dem Seitenanschlag 3 abgewandten Seite des Segments 28 ergibt.
[0028] Das Trennmesser 20 weist im Wesentlichen Parallelogrammform auf, wobei die schrägen
Seiten des Parallelogramms einerseits durch die schräge Anordnung des Endes 19 des
Segments 28 und andererseits durch die schräge Anordnung des Abschnitts 22 im Bereich
des Rücksprungs zur Aufnahme des Trennmessers 20 gebildet sind. Das Trennmesser 20
besteht aus vier einzelnen parallelogrammförmigen Trennmesserteilen 40, 41, 42 und
43, die mittels Befestigungsmitteln 21 mit dem Abschnitt 22 verschraubt sind. Zwischen
dem dem Seitenanschlag 3 benachbarten ersten Trennmesserteil 40 und dem diesem benachbarten
Trennmesserteil 41 ist ein Spalt 44 gebildet, der in der Verlängerung der Nut 38 verläuft
und der Aufnahme der dem Seitenanschlag 3 benachbarten Schieberplatte 8 dient. Entsprechend
befinden sich zwischen den Trennmesserteilen 41 und 42 bzw. 42 und 43 Spalte 44 in
der Flucht der beiden andere Nuten 38, die der Aufnahme der beiden andere Schieberplatten
8 dienen. In der Verlängerung der Spalte 44 ist der Abschnitt 22 mit drei Nuten 45
zur Aufnahme der Schieberplatten 8 bei deren Verschieben versehen.
[0029] Die vier Trennmesserteile 40 bis 43 sind in geringem Abstand zum Segment 28 positioniert
und folgen damit den dort gebildeten Vorsprüngen 39 im Sinne von Rücksprüngen 46.
Die durch die Parallelogrammform vorgegebene idealisierte Trennlinie zwischen den
beiden Tischteilen 14 und 15 schließt einen Winkel mit der Zuführrichtung (Y) des
Zuführschiebers 6 von 70 bis 80 Grad ein und verläuft stufenförmig.
[0030] Die Figuren 2 und 3 veranschaulichen die Vorrichtung bei gebildetem Höhenspalt 17,
der entsprechend der Stärke der dickwandigen Aufnahme 12 auf etwa 1 mm justiert ist.
Dies bedeutet, dass das Tischteil 15 sich in seiner abgesenkten Position befindet,
womit sich der Höhenspalt 17 ergibt. Die Justage erfolgt über die Stellschrauben 26.
Gefördert wird der Nutzenstapel 10, wie es in Figur 4 für diesen Anwendungsfall und
drei Zustände veranschaulicht ist, mittels der Schieberplatten 8 des Zuführschiebers
6, wobei die Schieberplatten 8 zunächst in die Nuten 38 des Tischteils 15 eingreifen.
Der Nutzenstapel 10 ist durch die dickwandige Aufnahme 12 und die auf diesem liegenden
Einzelblätter 13, die den Reststapel 11 darstellen, gebildet. Beim Vorschieben des
Nutzenstapels 10 gelangt dieser in den Bereich des Höhenspaltes 17. Der mit seiner
spitzen Kante 18 schräg angeordnete Trennkeil 16 stößt auf die linke vordere Kante
des Nutzenstapels 1 und sticht dort zwischen der dickwandigen Aufnahme 12 und dem
Reststapel 11 in den Nutzenstapel 10 hinein. Die anfängliche Trennung von Aufnahme
12 und Reststapel 11 erfolgt mittels des ersten Trennmesserteils 40, während die anderen
Trennmesserteile 41, 42 und 43 in den bereits zwischen Aufnahme 12 und Reststapel
11 gebildeten Spalt einfahren. Demzufolge wird beim weiteren Vorschieben des Stapels
die dickwandige Aufnahme 12 vom Reststapel 11 getrennt und durch den Höhenspalt 17
nach unten entsorgt, wie es in Figur 4 für die mittlere Darstellung veranschaulicht
ist. Es wird in Folge dessen nur der Reststapel 11 mittels der Schieberplatten 8 weiter
vorgeschoben, wobei die Schieberplatten 8 die Spalte 44 zwischen den Trennmesserteilen
40 bis 43 durchsetzen und schließlich in den Bereich der Nuten 45 des Abschnitts 22
gelangen.
[0031] Soll die dickwandige Aufnahme 12 nicht entsorgt werden, wird das erste Tischteil
15 angehoben, so dass kein Höhenspalt 17 existiert. Dieser Zustand ist in den Figuren
5 bis 7 veranschaulicht. Mittels des Pneumatikzylinders 36 ist das vordere Segment
28 angehoben, wobei das mittlere Segment 29 aufgrund der Befestigung der Segmente
mittels der Blattfedern 31 geringfügig mit seinem vorderen Ende mit angehoben wird.
Beim Vorschieben des Nutzenstapels 10 gleitet dieser auf der Schräge im Bereich der
Segmente 28 und 29 nach oben und wird ohne Niveausprung zwischen dem vorderen Ende
des Segments 28 und dem Trennkeil 16 auf das Trennmesser 20 übergeschoben. Der Nutzenstapel
10 wird demzufolge unverändert der Weiterverarbeitungsstation, die als solche in den
Figuren nicht mit veranschaulicht ist, zugeführt.
1. Vorrichtung zum Zuführen eines eine Vielzahl von Einzelblättern (13) aufweisenden
Stapels (10) zu einer Weiterverarbeitungsstation, mit einem den Stapel (19) aufnehmenden
Tisch (1) und einen Zuführschieber (6) zum Verschieben des Stapels (10) über den Tisch
(1) zur Weiterverarbeitungsstation, wobei der Tisch (1) ein erstens (15) und ein zweites
(14) Tischteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Tischteil (14) im Bereich seines dem ersten Tischteil (15) zugewandten
Endes einen entgegen der Zuführrichtung des Zuführschiebers (6) gerichteten Trennkeil
(16) aufweist, sowie zwischen den zugewandten Enden (18, 19) der beiden Tischteile
(14, 15) ein Höhenspalt (17) bildbar ist, wobei sich die spitze Kante des Trennkeils
(16) auf einem höheren Niveau befindet als das dem Trennkeil (16) zugewandte Ende
(19) des ersten Tischteils (15).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennkeil (16) Bestandteil eines Trennmessers (20) bildet, wobei das Trennmesser
(20) Bestandteil des zweiten Tischteils (14) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Tischteil (14) stationär ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Tischteil (14) mit einer Justiereinrichtung (26) zusammen wirkt, die dem
vertikalen Justieren des zweiten Tischteils (14) bezüglich des ersten Tischteils (15)
dient.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim zweiten Tischteil (14) dessen obere Fläche (23), die der Aufnahme des Stapels
(10 bzw. 11) dient, horizontal angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Tischteil (15) zumindest im Bereich seines Endes (19), das dem zweiten
Tischteil (14) zugewandt ist, anhebbar und absenkbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass pneumatische Hubmittel (36) zum Heben und Senken des ersten Tischteils (15) vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Tischteil (15) aus mehreren, insbesondere drei Segmenten (28, 29, 30) besteht,
die gelenkig miteinander verbunden sind, insbesondere mittels Blattfedern (31) miteinander
verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlinie zwischen erstem Tischteil (15) und zweitem Tischteil (14) einen Winkel
mit der Zuführrichtung (Y) des Zuführschiebers (6) von 70 bis 80 Grad einschließt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlinie zwischen erstem Tischteil (15) und zweitem Tischteil (14) stufenförmig
verläuft.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Tischteil (14) durch mehrere Segmente (40, 41, 42, 43) insbesondere parallelogrammförmig ausgebildete Segmente gebildet ist, wobei die Segmente
(40, 41, 42, 43) in Zuführrichtung (Y) des Zuführschiebers (6) orientiert sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (1) seitlich zur Horizontalen geneigt ist und ein mit dem Tisch (1) verbundener
Seitenanschlag (3) der seitlichen Anlage des Nutzenstapels (10) dient.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (1) um einen Winkel (α) von 40 bis 70°, vorzugsweise 60 - 70°, insbesondere
65° zur Horizontalen geneigt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischteile (14, 15) oder die Segmente (28, 29, 30) des ersten Tischteils (15)
in Zuführrichtung (Y) des Zuführschiebers (6) verlaufende Nuten (38) aufweisen oder
zwischen den Segmenten (40, 41, 42, 43) des zweiten Tischteils (14) in Zuführrichtung
(Y) des Zuführschiebers (6) ver laufende Spalte (44) gebildet sind, wobei die Nuten
(38) bzw. Spalte (44) der Aufnahme von Schieberplatten (8) des Zuführschiebers (6)
dienen, die in Kontakt mit dem Nutzenstapel (10) bringbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Höhenspalt (17) eine vertikale Erstreckung von 0,5 bis 2 mm, vorzugsweise 0,5
bis 1,5 mm, insbesondere 1 mm aufweist.
1. Apparatus for feeding a stack (10) composed of a multiplicity of individual sheets
(13) to a further processing station, comprising a table (1) for receiving the stack
(19) and a feed slider (6) for displacing the stack (10) across the table (1) to the
further processing station, the table (1) having a first table part (15) and a second
table part (14), characterised in that the second table part (14) has a separating wedge (16) located in the region of its
end facing towards the first table part (15) and directed oppositely to the feed direction
of the feed slider (6), and a height gap (17) can be formed between the ends (18,
19) facing towards one another of the two table parts (14, 15), the sharp edge of
the separating wedge (16) being located at a higher level than the end (19) of the
first table part (15) facing towards the separating wedge (16).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the separating wedge (16) forms part of a separating knife (20), the separating knife
(20) being a component of the second table part (14).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the second table part (14) is stationary.
4. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the second table part (14) cooperates with an alignment device (26) which serves
to align the second table part (14) vertically with respect to the first table part
(15)
5. Apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the upper face (23) of the second table part (14) which serves to receive the stack
(10, 11) is arranged horizontally.
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the first table part (15) can be raised and lowered at least in the region of its
end (19) which faces towards the second table part (14).
7. Apparatus according to claim 6, characterised in that pneumatic lifting means (36) are provided for raising and lowering the first table
part (15).
8. Apparatus according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the first table part (15) consists of a plurality of, in particular three, segments
(28, 29, 30) which are articulated to one another, in particular are connected to
one another by means of leaf springs (31).
9. Apparatus according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the dividing line between the first table part (15) and the second table part (14)
includes an angle of 70° to 80° with the feed direction (Y) of the feed slider (6).
10. Apparatus according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the dividing line between the first table part (15) and the second table part (14)
has a stepped configuration.
11. Apparatus according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the second table part (14) is formed by a plurality of segments (40, 41, 42, 43)
configured, in particular, as a parallelogram, the segments (40, 41, 42, 43) being
oriented in the feed direction (Y) of the feed slider (6).
12. Apparatus according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the table (1) is inclined laterally with respect to the horizontal and a lateral
stop (3) connected to the table (1) serves for lateral abutment of the stack (10)
being transferred.
13. Apparatus according to claim 12, characterised in that the table is inclined to the horizontal at an angle (α) of 40° to 70°, preferably
60° to 70°, in particular 65°.
14. Apparatus according to any one of claims 11 to 13, characterised in that the table parts (14, 15) or the segments (28, 29, 30) of the first table part (15)
have grooves (38) disposed in the feed direction (Y) of the feed slider (6) or gaps
(44) are formed between the segments (40, 41, 42, 43) of the second table part (14)
in the feed direction (Y) of the feed slider (6), the grooves (38) or gaps (44) serving
to receive slide plates (8) of the feed slider (6) which can be brought into contact
with the stack (10) being transferred.
15. Apparatus according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the height gap (17) has a vertical extension of 0.5 to 2 mm, preferably 0.5 to 1.5
mm, in particular 1 mm.
1. Dispositif pour amener une pile (10) constituée d'un certain nombre de feuilles individuelles
(13) à une station de traitement ultérieur, comprenant une table (1) recevant la pile
(10) et un coulisseau d'amenée (6) pour déplacer la pile (10) sur la table (1) jusqu'à
la station de traitement ultérieur, la table (1) étant composée d'une première partie
de table (15) et d'une seconde partie de table (14),
caractérisé en ce que
la seconde partie de table (14) présente dans la zone de son extrémité située vers
la première partie de table (15) un coin de séparation (16) dirigé à l'opposé du sens
d'amenée du coulisseau d'amenée (6) et entre les extrémités en regard (18, 19) des
deux parties de table (15, 14) peut être formée une fente en hauteur (17), l'arête
en pointe du coin de séparation (16) se trouvant à un niveau plus élevé que l'extrémité
(19) de la première partie de table (15) située en regard du coin de séparation (16).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le coin de séparation (16) est un composant d'un couteau de séparation (20) qui lui-même est un composant de la seconde partie de table (14).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la seconde partie de table (14) est stationnaire.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la seconde partie de table (14) coopère avec un dispositif d'ajustage (26) qui assure
l'ajustage vertical de la seconde partie de table (14) par rapport à la première partie
de table (15).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
dans la seconde partie de table (14), la surface supérieure (23) qui reçoit la pile
(10) ou (11) est horizontale.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la première partie de table (15), au moins dans la zone de son extrémité (19) située
vers la seconde partie de table (14), peut être élevée et abaissée.
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
des moyens pneumatiques de levage (36) élèvent et abaissent la première partie de
table (15).
8. Dispositif une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
la première partie de table (15) est composée de plusieurs segments, notamment trois
segments (28, 29, 30), articulés notamment par des ressorts à lame (31).
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
la ligne de séparation entre la première partie de table (15) et la seconde partie
de table (14) fait un angle de 70° à 80° avec la direction de déplacement (Y) du coulisseau
d'amenée (6).
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
la ligne de séparation entre la première partie de table (15) et la seconde partie
de table (14) est étagée.
11. Dispositif selon une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
la seconde partie de table (14) est constituée de plusieurs segments (40, 41, 42,
43), ayant notamment la forme de parallélogramme, ces segments étant orientés selon
la direction de déplacement (Y) du coulisseau d'amenée (6).
12. Dispositif selon une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
la table (1) est inclinée latéralement par rapport à l'horizontale et une butée latérale
(3) reliée à la table (1) sert d'appui latéral à la pile en service (10).
13. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
la table (1) est inclinée par rapport à l'horizontale d'un angle (α) compris entre
40° et 70°, de préférence entre 60° et 70°, et notamment égal à 65°.
14. Dispositif selon une des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que
les parties de table (14, 15) ou les segments (28, 29, 30) de la première partie de
table (15) présentent des rainures (38) parallèles à la direction de déplacement (Y)
du coulisseau d'amenée (6) ou bien, entre les segments (40, 41, 42, 43) de la seconde
partie de table (14) sont formées des fentes (44) parallèles à la direction de déplacement
(Y) du tiroir d'amenée (6), les rainures (38) ou les fentes (44) servant à accueillir
des plaques de coulissement (8) du coulisseau d'amenée (6) qui peuvent être amenées
en contact avec la pile en service (10).
15. Dispositif selon une des revendications 1 à 14,
caractérisé en ce que
la fente en hauteur (17) a une dimension verticale allant de 0,5 mm à 2 mm, de préférence
de 0,5 mm à 1,5 mm, et égale notamment à 1 mm.