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(11) |
EP 1 578 573 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 20.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/012978 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/058468 (15.07.2004 Gazette 2004/29) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON BETONFORMSTEINEN
DEVICE FOR PRODUCING CONCRETE MOULDED BLOCKS
DISPOSITIF POUR PRODUIRE DES BRIQUES PROFILEES EN BETON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.12.2002 DE 20219768 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
| (73) |
Patentinhaber: KOBRA Formen GmbH |
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08485 Lengenfeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRAUNGARDT, Rudolf
08485 Pechtelsgrün (DE)
- SCHMUCKER, Erwin
89601 Schelklingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber, Gerhard |
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Patentanwalt
Postfach 2029 89010 Ulm 89010 Ulm (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 508 152 US-A- 5 997 271
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DE-A- 19 921 145
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 10, 31. August 1999 (1999-08-31) & JP 11
128835 A (EKUSEN KK), 18. Mai 1999 (1999-05-18)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Betonformsteinen.
[0002] Die Herstellung von Betonformsteinen erfolgt typischerweise in Formmaschinen, in
welchen ein Formeinsatz mit einem oder mehreren Formnestern über einen Formrahmen
gehalten und nach Befüllen der Formnester mit Betonmasse während eines Rüttelvorgangs
auf eine Rüttelunterlage gepresst wird.
[0003] Die
US 5 997 271 beschreibt eine Anordnung von Formen für die maschinelle Herstellung von Formkörpern
aus Beton, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Aus der
DE 199 56 961 A1 ist es bekannt, bei derartigen Vorrichtungen an geeigneten Stellen, beispielsweise
Tisch, Form und Auflast, Bewegungsgrößen zu messen und spektral zu analysieren. Neben
einer visuellen Darstellung der Spektren können aus Abweichungen der Messgrößen von
Sollwerten auch Steuersignale zur Nachregelung von Maschinenparametern abgeleitet
werden. Eine derartige Regelung ist auch bereits aus der
DE 199 21 145 A1 bekannt, wo z. B. eine Piezoelektronik sowohl als Aktor bei der Rüttelbewegung als
auch als Sensor zur Aufnahme von Bewegungsdaten dienen kann, und offenbart dem gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 26.
[0005] Eine Form mit einem Formrahmen und einem in diesem gehaltenen Formeinsatz ist z.
B. aus der
DE 195 08 152 A1 bekannt, wobei der Formeinsatz über elastische Dämpfungselemente in geringem Umfang
beweglich in dem Formrahmen gehalten ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorteilhafte Vorrichtung zur Herstellung
von Betonformsteinen sowie ein Verfahren zur Ermittlung einer Bewegungsgröße dafür
anzugeben.
[0007] Erfindungsgemäße Lösungen sind in den unabhängigen Ansprüchen beschrieben. Die abhängigen
Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0008] Die Vorbereitung einer Aufnahme für einen Sensor in dem Formeinsatz einer in Formrahmen
und vorzugsweise von diesem lösbaren Formeinsatz unterteilten Form ermöglicht vorteilhafterweise
die auf den einzelnen Formeinsatz abgestimmte Positionierung eines oder vorzugsweise
mehrerer verteilter Sensoren. Gegenüber einer Anbringung des Sensors an leicht zugänglicher
Stelle des Formrahmens wie in der genannten
DE 199 56 961 A1 angedeutet, ist die erfindungsgemäße Lösung, gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche
1 und 26, zwar mit Zusatzaufwand behaftet, ermöglicht aber überraschenderweise eine
erheblich bessere Beurteilung des Zustandes einer Form und deren Verhalten in der
Formmaschine. Unter der Aufnahme seien dabei der Raum für den Sensor als auch die
Einrichtungen zu dessen Verbindung mit dem Formeinsatz verstanden.
[0009] Durch die bereits vom Hersteller des Formeinsatzes vorbereitete Aufnahme für den
Sensor kann diese an z. B. hinsichtlich Aussagekraft der Messwerte und/oder Stabilität
des Formeinsatzes optimierter Position angeordnet sein. Das Einsetzen und zerstörungsfreie
Lösen des Sensors in die bzw. aus der Aufnahme, vorzugsweise über eine Schraubenverbindung,
insbesondere eine Gewindebohrung in der Aufnahme, ermöglicht dem Benutzer des Formeinsatzes
die Verwendung eines eigenen Messsystems und/oder die Verwendung derselben Sensoren,
für mehrere unterschiedliche Einsätze, gegebenenfalls auch von verschiedenen Herstellern
und/oder die Messung von Bewegungsgrößen an anderen Positionen der Formmaschine. Der
Sensor kann in anderer vorteilhafter Weise auch auf eine zu der Aufnahme gehörende
Fläche des Formeinsatzes unmittelbar oder unter Zwischenfügung einer Verbindungsplatte,
insbesondere einer Verbindungsplatte mit einer Gewindebohrung oder einem Gewindebolzen,
aufgeklebt werden.
[0010] Die Aufnahme für den Sensor beinhaltet vorteilhafterweise eine Aussparung zwischen
einander zuweisenden Flächen von Formeinsatz und Formrahmen, welche ansonsten typischerweise
eng aneinander anliegend ausgeführt sind. Vorzugsweise ist die Aussparung an wenigstens
vier Seiten in Hauptrichtung eines orthogonalen Koordinatensystems durch Flächen von
Formeinsatz und Formrahmen begrenzt. Bevorzugt sind Ausführungen, in welchen die Aussparung
zur Seite und/oder nach unten offen ist. Die Abmessungen einer solchen Aussparung
betragen zwischen gegenüberliegenden begrenzenden Flächen vorteilhafterweise in alle
Richtungen wenigstens 10 mm.
[0011] Vorzugsweise sind zwischen Formeinsatz und Formrahmen in an sich bekannter Weise
Dämpfungsmittel, insbesondere gummielastische Dämpfungsplatten eingefügt. Die Dämpfungsmittel
sind insbesondere von Vorteil zwischen sich vertikal beabstandet gegenüberstehenden
Flächen von Formeinsatz und Formrahmen, z. B. in Form von aus der
DE 195 08 152 A1 bekannten, ineinander greifenden Vorsprüngen und Vertiefungen an Formrahmen und Formeinsatz.
[0012] Vorzugsweise sind mehrere Sensoraufnahmen in einer zur Auflageebene des Formeinsatzes
auf der Rüttelunterlage parallelen Ebene verteilt angeordnet. Insbesondere können
vorteilhafterweise mehrere Aufnahmen im Randbereich des Formeinsatzes an, in oder
nahe bei dessen seitlicher Außenwand vorgesehen sein. Bevorzugt sind dabei Positionen
der Aufnahmen, welche an einer Ecke des Formeinsatzes liegen oder von einer Ecke entlang
einer Seitenfläche um eine Distanz abgesetzt sind, welche maximal 100 mm, insbesondere
maximal 50 mm beträgt.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung sind entlang des Umfangs des Formeinsatzes in
dessen Randbereich mehrere Aufnahmen in symmetrischer, insbesondere zweifach spiegelsymmetrischer
Verteilung angeordnet. Sofern die Gestaltung des Formeinsatzes es zulässt, kann günstigerweise
wenigstens eine Sensoraufnahme vom Rand des Formeinsatzes beabstandet, insbesondere
im Bereich von dessen Mitte und/oder zwischen zwei benachbarten Formnestern vorgesehen
sein.
[0014] Eine vorteilhafte Ausführung einer Sensoraufnahme sieht vor, dass diese einen von
einer Außenwand des Formeinsatzes horizontal abstehenden Vorsprung enthält, welcher
zur Befestigung eines Sensorelements an diesem Vorsprung ausgebildet ist, insbesondere
für eine Schraubbefestigung. Der Vorsprung kann als Fortsatz der Außenwand des Formeinsatzes
ausgebildet oder an der Außenwand befestigt, insbesondere angeschweißt sein. In anderer
Ausführung der Sensoraufnahme kann diese einen Durchbruch in der dem Formeinsatz zuweisenden
Wand des Formrahmens, vorzugsweise an einer Ecke des Formeinsatzes beinhalten, insbesondere
bei einer Ausführung des Formrahmens mit einer als Platte oder Blech ausgebildeten
Wand.
[0015] Der Formeinsatz ist im Formrahmen so gehalten, dass beim Rüttelvorgang eine geringe
Relativbewegung, insbesondere durch Einfügung elastischer Elemente zwischen Formrahmen
und Formeinsatz, möglich ist. Zusätzlich ist am Formrahmen wenigstens ein Bewegungssensor
angebracht und ist die Auswerteeinrichtung zur Ermittlung von Relativbewegungen zwischen
Formrahmen und Formeinsatz eingerichtet, beispielsweise durch Differenzbildung zwischen
verschiedenen Sensorsignalen.
[0016] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. 1 bevorzugte Sensorpositionen in einem Formeinsatz in Draufsicht,
Fig. 2 ein Schnittbild einer ersten Ausführung einer Sensoraufnahme,
Fig. 3 die Ausführung nach Fig. 2 in Schrägansicht von unten,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 3,
Fig. 5 eine zu Fig. 2 analoge Ausführung mit anderer Sensorausrichtung,
Fig. 6 eine Schrägansicht von unten auf die Ausführung nach Fig. 5,
Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 6,
Fig. 8 ein Schnittbild einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform,
Fig. 9 eine Schrägansicht der Ausführungsform nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 9,
Fig. 11 eine Ausführung einer Aufnahme in Position III nach Fig. 1,
Fig. 12 eine Schrägansicht auf die Ausführung nach Fig. 11.
[0017] In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung mit einem Formeinsatz FE mit im wesentlichen
rechteckigem Umriss und mit einem den Formeinsatz in Längsrichtung LR mit Längsleisten
LL und in Querrichtung QR mit Querleisten QL umlaufend einfassenden Formrahmen FR
skizziert. Längsteisten und Querleisten des Formrahmens können als einstückiger Formrahmen
ausgeführt oder als gebauter Formrahmen miteinander verbunden, insbesondere verschweißt
oder verschraubt sein. An den Querleisten QL sind nach außen weisend Flanschleisten
MF angebracht, mittels derer der Formeinsatz in der Formmaschine gehalten, bewegt
und insbesondere während eines Rüttelvorgangs auf eine Rüttelunterlage gedrückt wird.
Der Aufbau des Formrahmens im einzelnen ist für die vorliegende Erfindung nachrangig
und verschiedene dem Fachmann an sich bekannte Ausführungen können zum Einsatz kommen.
Insbesondere kann der Formrahmen auch lediglich durch zwei Querleisten ohne verbindende
Längsleisten gegeben sein.
[0018] Für die lösbare, d. h. insbesondere nicht geschweißte Verbindung zwischen Formrahmen
und Formeinsatz sind eine Mehrzahl von verschiedenen Ausführungen an sich bekannt,
welche, soweit im Einzelfall besonderer Ausführungen von Sensoraufnahmen nicht eingeschränkt,
bei der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind.
[0019] Der Formeinsatz ist typischerweise ein einstückiger Formblock mit in Draufsicht im
wesentlichen rechteckigem Verlauf der Außenwand und mit einer Mehrzahl von durch vertikale
Trennwände TW separierten Formnestern FN. Abweichende Sonderformen sind bekannt.
[0020] Die an sich bekannten Ausführungen von Formrahmen, Formeinsatz und deren lösbarer
Verbindung können in unterschiedlichen Kombinationen vorliegen. Die nachfolgenden
Ausführungsbeispiele sind hierzu lediglich als eine Auswahl aus den möglichen und
bekannten Varianten zu verstehen.
[0021] Wesentlich an der vorliegenden Erfindung ist, dass an dem Formeinsatz Aufnahmen für
Sensorelemente zur Erfassung von Bewegungsgrößen, vorzugsweise Beschleunigungssensoren
vorbereitet sind. Sensoren sind vorteilhafterweise lösbar in den Aufnahmen befestigbar,
vorzugsweise durch Verschraubung und/oder Verklebung. Durch die vorbereiteten Aufnahmen
kann auf einfache Weise durch den Kunden oder durch Servicemitarbeiter des Maschinenherstellers
oder insbesondere auch des Herstellers der Formeinsätze und gegebenenfalls der Formrahmen
eine Einstellung der Maschine und/oder eine Kontrolle des Formeinsatzes vor Ort und
im Betrieb der Betonsteinfertigung vorgenommen werden. Die Formeinsätze werden typischerweise
mit vorbereiteten Sensoraufnahmen, aber ohne Sensoren ausgeliefert, können aber auch
sensorbestückt sein. Die erfindungsgemäß am Formeinsatz vorgesehenen Sensoraufnahmen
sind besonders vorteilhaft bei Anordnungen, bei welchen der Formeinsatz innerhalb
des Formrahmens relativ zu diesem in geringem Umfang aus einer Ruhelage dynamisch
ausgelenkt werden kann, insbesondere während des Rüttelvorgangs. Vorzugsweise sind
hierfür zwischen Formrahmen und Formeinsatz elastische, insbesondere gummielastische
Dämpfungsmittel eingefügt.
[0022] Die Fig. 1 zeigt schematisch bevorzugte Positionen der erfindungsgemäß am Formeinsatz
vorgesehenen Sensoraufnahmen. Eine erste Gruppe von solchen mit I gekennzeichneten
Positionen ist im Bereich der Außenwand des Formeinsatzes an den Längsseiten vorgesehen.
Vorteilhafterweise sind wenigstens zwei Sensoraufnahmen an bezüglich einer zur Längsrichtung
LR oder zur Querrichtung QR parallelen Mittelebene symmetrisch liegenden Positionen,
vorzugsweise vier Aufnahmen in zu beiden Mittelebenen symmetrisch liegenden Positionen
räumlich verteilt vorgesehen. In vertikaler Richtung, d. h. senkrecht zur Zeichenebene
der Fig. 1, liegen die Aufnahmen einer solchen Gruppe vorzugsweise alle in einer Ebene.
Die horizontalen Abstände DL der Sensorpositionen von den Ecken EE des Formeinsatzes
in Längsrichtung LR betragen vorteilhafterweise maximal 100 mm, insbesondere maximal
50 mm.
[0023] Eine andere, zweite Gruppe von mit II gekennzeichneten Positionen für Sensoraufnahmen
ist im Bereich der Außenwand des Formeinsatzes an den Querseiten vorgesehen. Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen können hier in zu der ersten Gruppe der Positionen I
analoger Weise vorgesehen sein. Auf die diesbezüglichen vorstehenden Ausführungen
zu den Positionen I wird verwiesen.
[0024] Die erste Gruppe von Positionen I und die zweite Gruppe von Positionen II sind typischerweise
alternativ vorbereitet bzw. mit Sensoraufnahmen besetzt. Es können aber auch Sensoraufnahmen
sowohl an Positionen I als auch an Positionen II an ein und demselben Formeinsatz
vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich können auch Sensoraufnahmen an anderen
Positionen im Bereich der Außenwand ausgebildet sein, insbesondere in den Seitenmitten.
Ecknahe Positionen sind aber bevorzugt. Sensoraufnahmen einer Gruppe sind vorzugsweise
innerhalb einer horizontalen Ebene, d. h. in gleichem Abstand von der unteren Auflageebene
des Formeinsatzes angeordnet.
[0025] Neben Positionen im Bereich der Außenwand des Formeinsatzes können Sensoraufnahmen
auch innerhalb des umschlossenen Feldes zwischen benachbarten Formnestern vorgesehen
sein, welche in Fig. 1 als Positionen III beispielhaft angegeben sind, wobei insbesondere
eine Position im Schnittpunkt der zu LR und QR parallelen Mittelebene bzw. im Schnittpunkt
der Diagonalen des Formeinsatzes bevorzugt ist. Bei derartigen innenliegenden Sensoraufnahmen
ist vorteilhafterweise ein von der Sensoraufnahme zur Außenwand des Formeinsatzes
führender Leitungskanal, z. B. in Form doppelschaliger Trennwände, vorgesehen. Der
Leitungskanal kann dabei zum bedarfsweisen Einführen einer elektrischen Verbindungsleitung
vorbereitet sein, kann aber auch eine solche Verbindungsleitung zwischen einem aufnahmeseitigen
und einem außenwandseitigen Anschluss dauerhaft enthalten.
[0026] Fig. 2 zeigt in horizontaler Blickrichtung entlang einer Längsseite oder insbesondere
einer Querseite eine Sensoraufnahme bei einer besonders vorteilhaften lösbaren Verbindung
zwischen einem Formeinsatz FED und einem Formrahmen FRD. Eine Schrägansicht von unten
auf Fig. 2 ist in Fig. 3 skizziert. Bei der skizzierten vorteilhaften Verbindung zwischen
Formeinsatz und Formrahmen ist an einer Außenwand des Formeinsatzes FED eine Reliefstruktur
HR in Form eines von den Formnestern FN horizontal weggerichteten Vorsprungs über
wenigstens einen Teil der Länge der Seitenwand ausgebildet. Der Vorsprung bildet ein
horizontales Profil entlang der Außenwand. Das Relief weist insbesondere eine nach
oben weisende, vorzugsweise schräg gegen die Horizontale gekippte Anlagefläche auf,
welcher eine parallele, nach unten weisende Gegenfläche eines Gegenreliefs GR im Formrahmen
FRD gegenüber steht. Das Gegenrelief bildet eine Vertiefung im Formrahmen, welche
unterhalb der Gegenfläche wieder auf den Formeinsatz zu verlaufen kann. Der Vorsprung
HR ist im skizzierten Beispiel im Querschnitt annähernd dreieckförmig und das Gegenrelief
folgt dieser Kontur in Form einer gleichfalls im Querschnitt annähernd dreieckförmigen
Vertiefung im Formrahmen. Zwischen einander gegenüberstehende Flächen von Vorsprung
und Vertiefung können vorteilhafterweise Dämpfungsmittel DM, vorzugsweise aus elastischem,
insbesondere gummielastischem Material eingefügt sein. Der Formeinsatz FED ragt nach
unten über den Formrahmen hinaus und kann mittels des Formrahmens auf die Auflagefläche
AF einer Rüttelplatte oder dergleichen gepresst werden.
[0027] Ein Haltevorsprung HV, welcher vorzugsweise Teil des Halteprofils HR ist und insbesondere
an einem Längsende dieses Profils ausgebildet sein kann, ragt gleichfalls von der
Außenwand des Formeinsatzes in die Vertiefung des Formrahmens, füllt diese aber nicht
aus. Der Haltevorsprung enthält eine Sensor-Anlagefläche SF, welche vorzugsweise nach
unten weist, und eine Aufnahmebohrung GB, die auch eine Gewindebohrung sein kann,
zur lösbaren Befestigung eines Sensorelements SE in starrer mechanischer Verbindung
mit dem Formeinsatz. Der Haltevorsprung HV ist im skizzierten Beispiel durch eine
Aussparung AR an dem Profil HR an einem einer Ecke EE zugewandten Ende dieses Profils
aus diesem hergestellt. Der Haltevorsprung HV kann auch von dem Profil HR losgelöst
ausgeführt sein.
[0028] Wenn das Gegenrelief GR im Formrahmen FRD wie im skizzierten Beispiel unterhalb des
Haltevorsprungs in horizontaler Überlappung mit diesem wieder auf die Außenwand des
Formeinsatzes zu verläuft, kann vorteilhafterweise in diesem unterem Bereich des Gegenreliefs
unterhalb des Haltevorsprungs HV eine Aussparung AG im Formrahmen vorgesehen sein,
welche Platz für das Gehäuse des am Formeinsatz befestigten Sensorelements und/oder
für ein elektrisches Verbindungskabel zwischen Sensor und Mess- oder Auswertegerät
bietet.
[0029] Die Aufnahme für das Sensorelement SE beinhaltet im in Fig. 2 bis Fig. 4 skizzierten
Beispiel sowohl die Aufnahmebohrung GB als auch die einsatzseitige Aussparung AR und
die rahmenseitige Aussparung AG, welche zusammen eine Aussparung AU zwischen Formrahmen
und Formeinsatz bilden. Die Aussparung AU ist in einem orthogonalen Koordinatensystem,
insbesondere mit Achsen in Längsrichtung LR, Querrichtung QR und in Normalenrichtung
ZR der Auflagefläche AF, in fünf Hauptrichtungen von Flächen des Formeinsatzes FED
und des Formrahmens FRD begrenzt, wobei die Abmessungen der Aufnahme AU zwischen einander
gegenüberstehenden begrenzenden Flächen in alle Richtungen, im Beispiel horizontal,
wenigstens 10 mm beträgt. Die Aussparung AU ist im skizzierten Beispiel nach oben
durch die Sensor-Anlagefläche des Vorsprungs HV begrenzt und nach unten offen. Eine
elektrische Zuleitung ZL zu dem Sensorelement SE kann z. B. unterhalb des Formrahmens
nach außen zu einer nicht mit eingezeichneten Auswerteeinrichtung geführt sein. Die
Zuleitung kann auch vorteilhaft wie skizziert durch einen Kabelkanal KK des Formrahmens
geführt sein, welcher abweichend von der Skizze auch nach unten offen in Form einer
Nut ausgebildet sein kann. Im Gegenrelief GR des Formrahmens FRD ist vorteilhafterweise
in Verlängerung der Aufnahmebohrung GB gleichfalls eine Bohrung SB vorgesehen, durch
welche eine Schraube, Mutter oder dergleichen zur Befestigung des Sensorelementes
eingesetzt und angezogen werden kann, ohne dass Formeinsatz und Formrahmen voneinander
gelöst werden müssen.
[0030] In Fig. 5 bis Fig. 7 ist in zu Fig. 2 bis Fig. 4 analogen Ansichten eine Variante
skizziert, welche sich von der Ausführung nach Fig. 2 bis Fig. 4 im wesentlichen durch
eine andere Befestigung des Sensorelements am Formeinsatz FED unterscheidet und im
übrigen die Gestaltungsmerkmale der Ausführung nach Fig. 2 bis Fig. 4 weitgehend übernommen
hat. Das Sensorelement SE ist hier um 90° gegen Fig. 2 gedreht eingesetzt und an einer
vertikalen Fläche des Formeinsatzes befestigt, wobei für die Befestigung hier eine
Ausführung gewählt ist, bei welcher eine Verbindungsplatte VP auf der Fläche des Formeinsatzes
befestigt, insbesondere aufgeklebt ist und einen Gewindebolzen trägt, auf welchen
das Sensorelement aufgeschraubt ist. Die um 90°.gedrehte Ausrichtung ermöglicht die
Erfassung anderer Richtungskomponenten der Bewegung des Formeinsatzes, insbesondere
bei den bevorzugten Sensorelementen mit eindimensionaler Bewegungserfassung.
[0031] In Fig. 8 ist eine Seitenansicht auf einen Ausschnitt einer Seitenwand eines Formrahmens
FRN skizziert, über welchen nach unten ein Formeinsatz FEN hinausragt und auf der
Auflagefläche AF eines Rütteltisches oder dergleichen aufliegt. Fig. 9 zeigt eine
Ansicht zu Fig. 8 von schräg unten, Fig. 10 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig.
9. Der Formrahmen kann beispielsweise eine horizontale obere Platte OP und eine vertikale
Seitenplatte SP enthalten, welche z. B. miteinander verschweißt oder, wie skizziert,
einstückig als abgekantete Platte ausgeführt sein können und im skizzierten Beispiel
auch noch durch einen horizontalen unteren Plattenabschnitt UP ergänzt sein können.
Auf dem Formrahmen ist zusätzlich in gebräuchlicher Weise ein Deckblech DB befestigt.
[0032] In der Seitenwand ist eine Öffnung AN ausgespart. Durch diese Öffnung ragt ein fest
mit der Außenwand des Formeinsatzes FEN verbundener Haltevorsprung, beispielsweise
wie hier skizziert in Form eines mit der Außenwand des Formeinsatzes FEN verschweißten
Haltekörpers AH, welcher im skizzierten Beispiel als nach unten offener Hohlkörper
ausgeführt ist und sowohl horizontale als auch vertikale Anlageflächen für die Befestigung
eines Sensorelements in unterschiedlichen Ausrichtungen zeigt. Die Hohlkörperform
ist, besonders eigensteif, so dass das Sensorelement zuverlässig das Bewegungsverhalten
des Formeinsatzes erfasst. In einfacherer Ausführung kann der Haltekörper auch als
Winkel oder Platte von der Außenwandfläche des Formeinsatzes FEN abstehend ausgeführt
sein. Die Befestigung eines Sensorelements kann innerhalb oder außerhalb des Hohlkörpers,
z. B. durch Verschrauben oder Verkleben erfolgen. Der Haltekörper kann auch in der
Art der Verbindungsplatte VP nach Fig. 5 ausgeführt sein. Die Öffnung AN in der Seitenwand
SP des Formrahmens FRN kann auch nach unten offen in Form eines Einschnitts von der
Unterkante der Seitenwandplatte, insbesondere bei Aufbau des Formrahmens ohne untere
Platte, ausgeführt sein.
[0033] Formeinsatz und Formrahmen sind in den Skizzen nach Fig. 8 bis Fig. 10 mittels einer
Nut-Feder-Verbindung lösbar gekoppelt, wobei in die einander zugewandten vertikalen
Flächen von Formeinsatz und Formrahmen Nuten NE bzw. NF eingefräst und eine Feder
EF, vorzugsweise aus Metall oder aus einem elastischen Material eingesetzt ist.
[0034] Fig. 11 zeigt eine Ausführung zur Anbringung eines Sensorelemlents zwischen benachbarten
Formnesterns FNA, FNB. Die Trennwand zwischen den beiden Formnestern ist hier zweischalig
mit Teilwänden TWA, TWB ausgeführt, welche überwiegend eng aneinander liegen, aber
in einem Aufnahmebereich eine Aussparung AUT aufweisen, in welche ein Sensorelement
eingesetzt und befestigt werden kann. Die Befestigung kann z. B. nach einer der beschriebenen
Arten, insbesondere unter Einsatz einer Verklebung erfolgen. Eine elektrische Zuleitung
ZL zu dem Sensorelement SE kann z. B. vorteilhaft durch einen als Nut in einer der
beiden Teilwände ausgeführten Kabelkanal KT geführt sein. Die Aussparung AUT kann
nach unten offen sein, wobei dann auch eine einstückige Trennwand anstelle der Teilwände
TWA, TWB vorgesehen sein kann, ist aber vorzugsweise zum Schutz gegen Verschmutzung
allseitig geschlossen.
[0035] Eine Sensoraufnahme zwischen benachbarten Formnestern kann auch vorteilhaft in der
Weise ausgebildet sein, dass die Querschnitte der Formnester sich nicht zu einer bis
auf Trennwände durchgehenden Fläche ergänzen und in Flächenabschnitten mit horizontal
weiter beabstandeten Begrenzungswänden benachbarter Formnester wie in Fig. 13 in einem
Ausschnitt mit zwei benachbarten Formnestern FNC, FND und Begrenzungswänden TWC, TWD
ein Hohlraum FZ ausgespart ist, in welchem ein Sensorelement SE angeordnet sein kann.
Der Hohlraum FZ ist nach oben durch eine Abdeckung DP gegen das Eindringen von Betonmasse
geschützt. Zur Führung einer Zuleitung ZL zwischen Sensorelement und einer nicht dargestellten
Auswerteeinrichtung sind vorteilhafterweise Kabelführungseinrichtungen KF, z. B. in
Form von Wanddurchbrüchen, Aussparungen, Bohrungen, Nuten etc. vorgesehen.
[0036] Am Formrahmen können vorteilhafterweise Kabelführungen oder Kabelhalter für die Verbindungskabel
zu den Sensorelementen vorgesehen sein, um diese durch definierte Führung gegen Beschädigungen
zu schützen. Am Formrahmen sind gleichfalls Sensoren vorgesehen, vorzugsweise an nach
Fig. 1 entsprechenden Positionen, wodurch Differenzmessungen zwischen den Bewegungen
vom Formrahmen und Formeinsatz bei elastisch im Formrahmen gelagertem Formeinsatz
vorgenommen werden können.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Betonformsteinen, mit einer Form mit einem ein oder
mehrere Formnester (FN) umfassenden Formeinsatz (FE) und mit einem Formrahmen (FR),
um den Formeinsatz, insbesondere während eines Rüttelvorgangs, in einer Formmaschine
zu halten, und mit wenigstens einer Aufnahme zur Verbindung eines Sensors mit der
Form zur lokalen Erfassung einer Bewegungsgröße der Form, dadurch gekennzeichnet, dass der Formeinsatz (FE) während des Rüttelvorgangs in geringem Umfang relativ zum Formrahmen
(FR) beweglich in diesem gehalten ist, dass die wenigstens eine Aufnahme (AU) zur
Verbindung des Sensors (SE) mit der Form am Formeinsatz (FE) ausgebildet und ein Sensor
(SE) mit der Aufnahme verbunden ist, dass an dem Formrahmen (FR) wenigstens ein zusätzlicher
Bewegungssensor angeordnet ist und dass eine Auswerteeinrichtung wenigstens eine Bewegungsgröße
der Relativbewegung zwischen Formrahmen (FR) und Formeinsatz (FE) ermittelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme eine Aussparung (AU) zwischen einander zuweisenden Flächen von Formeinsatz
(FE) und Formrahmen (FR) beinhaltet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (AU) an wenigstens vier Seiten von Flächen des Formrahmens (FR) und
des Formeinsatzes (FE) begrenzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (AU) in alle Richtungen eine Ausdehnung von wenigstens 10 mm aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (AU) zur Seite und/oder nach unten offen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AU) von einem randständigen Formnest (FN) des Formeinsatzes (FE) zu
dessen Rand hin versetzt angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme (AU) eine Aussparung in die Außenwand des Formeinsatzes (FE) eingebracht
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AU) einen an einer Außenwand des Formeinsatzes (FE) dem Formrahmen
(FR) zugewandten Vorsprung (HR) enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (HR) als materialhomogener Fortsatz des Formeinsatzes (FE) ausgebildet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (HR) an den Formeinsatz (FE) angesetzt, insbesondere angeschweißt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (HR) in eine Vertiefung (GR) des Formrahmens (FR) ragt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Formrahmen (FRN) bei der Position des Vorsprungs einen Durchbruch (AN) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AU) entlang einer Außenkante des Formeinsatzes (FE) von einer Ecke
des Formeinsatzes um maximal 100 mm, insbesondere maximal 50 mm entfernt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AUT) vom Rand des Formeinsatzes (FE) beabstandet zwischen benachbarten
Formnestern (FNA, FNB) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leitungskanal (KT) von der Aufnahme (AUT) zu einer Seitenfläche des Formeinsatzes
(FE) führt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Formeinsatz (FE) einstückig ausgeführt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Formeinsatz (FE) materialhomogen ausgeführt ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Wände (TWA, TWB) des Formeinsatzes doppelschalig ausgeführt
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Formrahmen ein zu der Aufnahme führender Kabelkanal (KK) ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AU) eine Gewindebohrung (GB) aufweist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (AU) einen Gewindebolzen aufweist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Formeinsatz (FE) und Formrahmen (FR) Dämpfungsmittel (DM), insbesondere
gummielastisches Material eingefügt ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass entlang des Umfangs des Formeinsatzes (FE) vier Aufnahmen (I, II) vorgesehen sind.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme annähernd in der Flächenmitte (III) des Formeinsatzes (FE) vorgesehen
ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (SE) zerstörungsfrei lösbar mit dem Formeinsatz (FE) in der Aufnahme verbunden
ist.
26. Verfahren zur Bestimmung wenigstens einer Bewegungsgröße einer einen Formrahmen (FR)
und einen Formeinsatz (FE) umfassenden Form zur Herstellung von Betonformsteinen unter
Einbeziehung eines Rüttelvorgangs mittels wenigstens eines mit der Form verbundenen
Sensors (SE), dadurch gekennzeichnet, dass während des Rüttelvorgangs sowohl eine erste Bewegungsgröße für die Bewegung des
Formeinsatzes als auch eine zweite Bewegungsgröße für die Bewegung des Formrahmens
gemessen werden und dass aus der Verknüpfung der ersten und der zweiten Bewegungsgröße
eine weitere Bewegungsgröße für die Relativbewegung von Formrahmen und Formeinsatz
ermittelt wird.
1. Device for producing moulded concrete blocks, comprising a mould with a mould insert
(FE) having one or more mould cavities (FN) and with a mould frame (FR) intended to
hold the mould insert in a moulding machine, in particular during a vibrating operation,
and comprising at least one mount for connecting a sensor to the mould for the purpose
of locally detecting a movement variable of the mould, characterized in that the mould insert (FE) is held in the mould frame (FR) such that it can move relative
to this thereto to a small extent during the vibrating operation, in that the at least one mount (AU) for connecting the sensor (SE) to the mould is formed
on the mould insert (FE) and a sensor (SE) is connected to the mount, in that at least one additional movement sensor is arranged on the mould frame (FR), and
in that an evaluating device determines at least one movement variable of the relative movement
between the mould frame (FR) and mould insert (FE).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the mount comprises a cutout (AU) between mutually facing surfaces of the mould insert
(FE) and mould frame (FR).
3. Device according to Claim 2, characterized in that the cutout (AU) is bounded on at least four sides by surfaces of the mould frame
(FR) and of the mould insert (FE).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the cutout (AU) has an extent of at least 10 mm in all directions.
5. Device according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the cutout (AU) is open to the side and/or to the bottom.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the mount (AU) of a marginal mould cavity (FN) of the mould insert (FE) is arranged
offset with respect to the edge of this insert.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a cutout is made in the outer wall of the mould insert (FE) for the mount (AU).
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the mount (AU) comprises a projection (HR) on an outer wall of the mould insert (FE),
this projection being directed towards the mould frame (FR).
9. Device according to Claim 8, characterized in that the projection (HR) is designed as a materially homogeneous extension of the mould
insert (FE).
10. Device according to Claim 8, characterized in that the extension (HR) is added to, in particular welded to, the mould insert (FE).
11. Device according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the projection (HR) protrudes into a depression (GR) of the mould frame (FR).
12. Device according to one of Claims 8 to 11, characterized in that the mould frame (FRN) has an aperture (AN) at the position of the projection.
13. Device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the mount (AU) along an outer edge of the mould insert (FE) is situated away from
a corner of the mould insert by at most 100 mm, in particular at most 50 mm.
14. Device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the mount (AUT) is arranged at a distance from the edge of the mould insert (FE)
between adjacent mould cavities (FNA, FNB).
15. Device according to Claim 14, characterized in that a line channel (KT) leads from the mount (AUT) to a lateral surface of the mould
insert (FE).
16. Device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the mould insert (FE) is constructed in one piece.
17. Device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the mould insert (FE) is constructed to be homogeneous in terms of material.
18. Device according to one of Claims 1 to 17, characterized in that at least part of the walls (TWA, TWB) of the mould insert is constructed with a double
shell.
19. Device according to one of Claims 1 to 18, characterized in that a cable channel (KK) leading to the mount is formed in the mould frame.
20. Device according to one of Claims 1 to 19, characterized in that the mount (AU) comprises a threaded bore (GB).
21. Device according to one of Claims 1 to 20, characterized in that the mount (AU) comprises a threaded pin.
22. Device according to one of Claims 1 to 21, characterized in that damping means (DM), in particular rubber-elastic material, is inserted between the
mould insert (FE) and mould frame (FR).
23. Device according to one of Claims 1 to 22, characterized in that four mounts (I, II) are provided along the periphery of the mould insert (FE).
24. Device according to one of Claims 1 to 19, characterized in that a mount is provided approximately in the centre (III) of the surface of the mould
insert (FE).
25. Device according to one of Claims 1 to 24, characterized in that the sensor (SE) is connected to the mould insert (FE) in the mount such that it can
be released in a destruction-free manner.
26. Method for determining at least one movement variable of a mould, comprising a mould
frame (FR) and a mould insert (FE), for the production of moulded concrete blocks
involving a vibrating operation, by means of at least one sensor (SE) connected to
the mould, characterized in that both a first movement variable for the movement of the mould insert and a second
movement variable for the movement of the mould frame are measured during the vibrating
operation, and in that a further movement variable for the relative movement between the mould frame and
mould insert is determined from the combination of the first and the second movement
variables.
1. Dispositif de fabrication de blocs moulés en béton, qui présente un moule doté d'une
garniture de moule (FE) qui présente une ou plusieurs logettes de moule (FN), ainsi
qu'un cadre de moule (FR) qui maintient la garniture de moule dans une machine de
moulage, en particulier pendant une opération de secouage, ainsi qu'au moins un logement
qui relie une sonde au moule pour détecter la valeur locale du déplacement du moule,
caractérisé en ce que
pendant l'opération de secouage, la garniture de moule (FE) est maintenue dans le
cadre de moule (FR) de manière à pouvoir se déplacer dans une petite mesure par rapport
à ce dernier,
en ce que le ou les logements (AU) sont configurés de manière à permettre de relier la sonde
(SE) au moule sur la garniture de moule (FE) et en ce qu'une sonde (SE) est reliée au logement,
en ce qu'au moins une sonde supplémentaire de déplacement est disposée sur le cadre de moule
(FR) et
en ce qu'une unité d'évaluation détermine au moins une valeur du déplacement relatif entre
le cadre de moule (FR) et la garniture de moule (FE).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement contient une découpe (AU) entre des surfaces tournées l'une vers l'autre
de la garniture de moule (FE) et du cadre de moule (FR).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la découpe (AU) est délimitée sur au moins quatre côtés par des surfaces du cadre
de moule (FR) et de la garniture de moule (FE).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la découpe (AU) présente une extension d'au moins 10 mm dans toutes les directions.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la découpe (AU) est ouverte sur le côté et/ou vers le bas.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le logement (AU) d'une logette de moule (FN) située sur le bord de la garniture de
moule (FE) est décalé par rapport au bord de celle-ci.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une découpe est ménagée pour le logement (AU) dans la paroi extérieure de la garniture
de moule (FE).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sur une paroi extérieure de la garniture de moule (FE), le logement (AU) contient
une saillie (HR) tournée vers le cadre de moule (FR).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la saillie (HR) est configurée sous la forme d'un prolongement de la garniture de
moule (FE) réalisée dans le même matériau que la garniture.
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le prolongement (HR) est posé sur la garniture de moule (FE) et en particulier y
est soudé.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la saillie (HR) pénètre dans un creux (GR) du cadre de moule (FR).
12. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le cadre de moule (FRN) présente une perforation (AN) située dans la position de
la saillie.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le logement (AU) est situé à une distance de plus 100 mm et en particulier de plus
50 mm d'un coin de la garniture de moule sur une arête extérieure de la garniture
de moule (FE).
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le logement (AUT) est disposé entre des logettes de moule (FNA, FNB) voisines, à
distance du bord de la garniture de moule (FE).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un canal (KT) pour conducteur relie le logement (AUT) à une surface latérale de la
garniture de moule (FE).
16. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la garniture de moule (FE) est réalisée en une seule pièce.
17. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le matériau de la garniture de moule (FE) est homogène.
18. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'au moins une partie des parois (TWA, TWB) de la garniture de moule est réalisée en
double coquille.
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'un canal (KK) pour câble qui conduit au logement est formé dans le cadre de moule.
20. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que le logement (AU) présente un alésage fileté (GB).
21. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le logement (AU) présente un goujon fileté.
22. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que des moyens d'amortissement (DM), en particulier en un matériau caoutchouteux élastique,
sont insérés entre la garniture de moule (FE) et le cadre de moule (FR).
23. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que quatre logements (I, II) sont prévus à la périphérie de la garniture de moule (FE).
24. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce qu'un logement est prévu sensiblement au milieu (III) de la surface de la garniture de
moule (FE).
25. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 24, caractérisé en ce que la sonde (SE) placée dans le logement est reliée de manière libérable à la garniture
de moule (FE), de manière à ne pas être détruite.
26. Procédé de détermination au moyen d'au moins une sonde (SE) reliée au moule d'au moins
une valeur de déplacement d'un moule de fabrication de blocs moulés en béton pendant
une opération de secouage, lequel moule comprend un cadre de moule (FR) et une garniture
de moule (FE),
caractérisé en que
pendant l'opération de secouage, on mesure à la fois une première valeur de déplacement
qui correspond au déplacement de la garniture de moule et une deuxième valeur de déplacement
qui correspond au déplacement du cadre de moule et
en ce qu'en associant la première et la deuxième valeur de déplacement, on détermine
une autre valeur de déplacement qui correspond au déplacement relatif entre le cadre
de moule et la garniture de moule.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
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