[0001] Die Erfindung betrifft eine Bodenlegevorrichtung für Kreuzbodensäcke wie es im Oberbegriff
des Anspruch 1 dargestellt ist.
[0002] Diese Vorrichtungen sind seit langem bekannt und sie werden in beispielsweise in
der Druckschrift DE 198 05 321 C1 gewürdigt. In jüngerer Zeit werden verstärkt Kreuzbodensäcke
kleinen Volumens nachgefragt. Ein kleines Volumen lässt sich bei Kreuzbodensäcken
durch ein kleineres Bodenmittenmaß realisieren. Zur Herstellung von Säcken mit kleinerem
Bodenmittenmaß sind jedoch umfangreiche konstruktive Veränderungen an den Produktionsmitteln
und hier natürlich in erster Linie an den Bodenlegevorrichtungen vorzunehmen. Da die
Säcke quer zu der Hauptachse des Schlauches durch die Bearbeitungsstationen der Bodenlegevorrichtung
transportiert werden, müssen sowohl die Bearbeitungsstationen als auch das Transportsystem
schmaler als bisher gestaltet werden.
[0003] Eine der erforderlichen Maßnahmen ist die Verwendung schmalerer Transportriemen zum
Transport der Säcke durch die Bearbeitungsstationen der Bodenlegevorrichtung. Die
Transportriemen sind jedoch einer erheblichen Zugbelastung ausgesetzt und laufen Gefahr
sich zu längen. Diese Tendenz nimmt mit abnehmender Breite der Transportriemen zu.
Eine Änderung der Länge der Transportriemen im Betrieb führt jedoch dazu, dass die
Sackposition in Bearbeitungsstationen nicht mehr Korrekt mit den Drehbewegungen der
Werkzeugwalze abgestimmt sind. Die Werkzeuge durchlaufen ihre Bearbeitungsposition,
wenn der Sack noch nicht oder nicht mehr am richtigen Platz befindlich ist, und der
zugehörige Bearbeitungsschritt wird ungenau ausgeführt. Die entstehenden Fertigungstoleranzen
bei den Säcken können sehr gravierende Qualitätsmängel bei den Säcken nach sich ziehen,
welche sich beispielsweise in Undichtigkeit und mangelnder Haltbarkeit gipfeln. Daher
sind diese Konsequenzen höchst unerwünscht.
[0004] Aus diesen Gründen empfiehlt sich die Verwendung von Transportriemen, welche zumindest
Bestandteile aus ausgesprochen zugbelastbaren Material wie Stahl aufweisen. In der
Regel sind diese Bestandteile des Riemens mit einem deutlich elastischeren weicheren
Material ummantelt, welches die transportierten Gegenstände schont. In diesem Zusammenhang
sind sogenannte Kabelcortriemen zu nennen, welche in ihrem Kern beinhalten, die in
der Regel mit Gummi ummantelt sind.
[0005] Leider weisen Transportriemen der beschriebenen Art Fertigungstoleranzen auf. Als
Folge dieser Fertigungstoleranzen kommt es wieder zu Ungenauigkeiten bei der Positionierung
der Säcke in den Bearbeitungspositionen und damit zu Fertigungstoleranzen bei den
Säcken.
[0006] Daher besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
4 vorzuschlagen, welche die durch die Fertigungstoleranzen des Transportriemens hervorgerufenen
Qualitätsmängel der Säcke eingrenzt.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Gegenstand dadurch getost dass
- die Antriebscheiben von dem Antriebssystem mit geringerer Winkelgeschwindigkeit antreibbar
sind als die zumindest eine Werkzeugwalze und dass
- die Antriebsscheiben einen größeren Durchmesser aufweisen als die Werkzeugwalzen,
und bei einem gattungsgemäßen Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
4.
[0008] Die vorliegende Erfindung macht sich eine ganze Reihe überraschender Erkenntnisse
zunutze.
[0009] Bei der Verwendung von Transportriemen mit Bestandteilen aus ausgesprochen zugbelastbaren
Material wie Stahl und einem weicheren Schutz beziehungsweise einer weicheren Ummantelung
wird der Transportvorgang der Säcke zunächst von dem zugbelastbaren Material bestimmt.
[0010] Damit ist für Transportgeschwindigkeit der Säcke in den Bearbeitungsstationen die
Winkelgeschwindigkeit der Transportscheiben und der Abstand des zugbelastbaren Materials
von der Achse der Transportscheiben maßgebend. Die letztere Größe, weiche im folgenden
als effektiver Scheibenradius bezeichnet wird, setzt sich jedoch aus dem tatsächlichen
Radius der Antriebsscheibe und der Dicke der elastischeren weicheren Schicht zwischen
dem Außenumfang der Transportscheibe und dem zugbelastbaren Material zusammen. Die
Dicke dieser Schicht ist jedoch Schwankungen unterworfen, welche sich auf den effektiven
Radius der Transportscheiben und damit auf die Transportgeschwindigkeit übertragen.
[0011] Sie liefern den Hauptbeitrag zu den Ungenauigkeiten bei der Positionierung der Säcke
in den Bearbeitungsstationen. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird der relative
Anteil der Schwankungen der Dicke der elastischeren weicheren Schicht zwischen dem
Außenumfang der Transportscheibe und dem zugbelastbaren Material auf den effektiven
Radius der Transportscheibe und damit auf die Transportgeschwindigkeit herabgesetzt.
[0012] Besonders bevorzugt wird dabei eine Konfiguration, bei weicher das Verhältnis der
Winkelgeschwindigkeit der Antriebsscheiben zu der Winkelgeschwindigkeit der Bearbeitungswalzen
2/3 beträgt. Durch dieses Verhältnis der Winkelgeschwindigkeit von 2/3 verringert
sich die Gleichlaufschwankung des Transportriemens ebenfalls um den Faktor 2/3 verglichen
mit dem Fall, dass die Antriebsscheiben die gleiche Winkelgeschwindigkeit haben wie
die Bearbeitungswalzen.
[0013] Vorteilhaft ist es dabei, ein Antriebssystem vorzusehen; welches mit Hilfe eines
Kegelradgetriebes Drehmoment für zumindest eine Antriebsscheibe von einer Königswelle
abzweigt und über ein untersetzendes Planetengetriebe auf die Antriebsscheibe überträgt.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung geht aus den Zeichnungen und der gegenständlichen
Beschreibung.
Die einzelnen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Draufsicht auf einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Bodenlegevorrichtung
- Fig. 2
- Seitenansicht gemäß II-II in Fig. 1
- Fig. 3
- Detailansicht des in Fig. 2 umkreisten Bereichs
- Fig. 4
- Detailansicht eines Transportriemens
- Fig. 5
- Getriebekonfiguration zum Antrieb der Antriebsscheiben in einer erfindungsgemäßen
Bodenlegevorrichtung
[0015] Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Bodenlegevorrichtung. Die Schlauchstücke
1 werden flach liegend in Förderrichtung x transportiert. Der Boden 2 der Schlauchstücke
1 wurde bereits gebildet. Die Bildung eines Sackbodens wird beispielsweise in einer
anderen unveröffentlichten Patentanmeldung der gleichen Anmelderin mit der Anmefdenummer
DE 102 55 483 beschrieben. Das Schlauchstück 1 wird klemmend zwischen den Transportriemen
3 gehalten. Als Beispiel für zwei in einer Bodenlegevorrichtung vorhandene Bearbeitungsstationen
werden im Folgenden die Bodenrillstation 30 und die Leimstation 31 beschrieben. Die
als Rillmesser ausgebildeten Werkzeuge, die auf dem Umfang der Rillwalzen 7 der Bodenrillstation
30 befestigt sind , versehen die Böden 2 des Schlauchstücks 1 mit einer Bodenrillung,
wobei die Gegendruckwalzen 8 die Gegenkraft bereitstellen. Anschließend erfolgt in
der Leimstation 31 ein formatmäßiger Klebstoffauftrag auf die Böden 2 der Schlauchstücke
1 durch die Formatwalzen 9. Die Gegendruckwalzen 10 stellen den für den Klebstoffauftrag
erforderlichen Gegendruck bereit. Sämtliche Walzen 7, 8, 9, 10 sind auf nicht näher
dargestellte Weise im nicht gezeigten Maschinengestell gelagert.
[0016] Der Transportriemen 3 ist als Endlosband ausgebildet und umschlingt an beiden Enden
der Bodenlegevorrichtung Umlenkrollen. Der Antrieb der Transportriemen 3 erfolgt durch
die Antriebsscheiben 4. Diese werden von der Königswelle 12 ausgehend und durch das
anhand der Fig. 5 näher beschriebene Getriebe 5 angetrieben. Um eine ausreichende
Haftung des Transportriemens 3 auf der Antriebsscheibe 4 zu gewährleisten, ist rechts
und links jeder Antriebsscheibe 4 je eine Umlenkscheibe 6 angeordnet, wie es der Fig.
2 zu entnehmen ist. Diese Umlenkscheiben 6 sind über ihre Lagerzapfen 11 drehbar in
dem Maschinengestell gelagert.
[0017] Die Geschwindigkeit des Transportriemens 3 und damit die Transportgeschwindigkeit
der Schlauchstücke 1 ergibt sich aus der zurückgelegten Strecke pro Zeiteinheit. Die
zurückgelegte Strecke hängt aber von dem Abstand ab, den die Stahllitze 13 des Transportriemens
3 zur Achse der Antriebsscheibe 4 einnimmt. Dieser Abstand wird im Folgenden als Effektivradius
R
eff bezeichnet. Der Effektivradius R
eff ist die Summe aus dem Radius der Antriebsscheibe 5 und der Dicke D des Gummimantels
15 zwischen der Stahllitze 13 und der Oberfläche 17 des Transportriemens 3. Die Oberfläche
17 steht in direktem Kontakt mit dem Außenumfang der Antriebsscheibe 5.
[0018] Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, besitzt die Dicke D keinen konstanten Wert, sondern
variiert zwischen den Werten D
min und D
max. Anders ausgedrückt ist der Abstand D mit einem Fehler ΔD behaftet, der sich aus
der Differenz von D
max und D
min ergibt. Dieser Fehler, der sich aus den Fertigungstoleranzen des Transportriemens
ergibt, verursacht unmittelbar Gleichlaufschwankungen des Transportriemens 3 und damit
Einbußen in der Fertigungsgüte der Kreuzbodensäcke.
[0019] Fig. 4 zeigt den Aufbau des Transportriemens 3 in einer perspektivischen Darstellung.
Der Transportriemen 3 besteht im wesentlichen aus mehreren, in einer horizontalen
Ebene angeordneten Stahllitzen 13 und einem die Stahllitzen 13 umgebenden Gummimantel
15. Da die Stahllitzen 13 im Vergleich zum Gummimantel 15 eine wesentlich höhere Zugfestigkeit
haben, stellen die Stahllitzen 13 die so genannte "neutrale Phase" des Transportriemens
3 fest. Das bedeutet, dass sich die Stahllitzen 13 weder stauchen noch dehnen lassen.
Transportriemen 3 mit einem derartigen Aufbau werden in der Technik als "Kabelcortriemen"
bezeichnet und können aufgrund ihrer Zugfestigkeit schmal gehalten werden. Damit eignen
sie sich besonders zur Verwendung in Bodenlegevorrichtungen, mit denen Kreuzbodensäcke
mit einem kleinen Bodenmittenmaß hergestellt werden sollen. Bei Verwendung von Transportriemen
mit einer geringeren spezifischen Zugfestigkeit müssten diese, um eine vergleichbare
Zugfestigkeit zu erhalten, breiter ausgeführt werden. Das minimale Bodenmittenmaß,
das eingehalten werden muss, vergrößert sich dementsprechend.
[0020] Die Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Getriebes gemäß Fig. 1. Dem Getriebe wird das Antriebsdrehmoment
über die Königswelle 12 zugeführt. Die Welle durchsetzt ein Kegelradgetriebe 20, das
einen Teil des Drehmomentes abnimmt und auf das Planetengetriebe 21 und die Welle
23 verteilt. Die Welle 23 endet in einem weiteren Kegelradgetriebe 20, das das Drehmoment
umlenkt und an ein weiteres Planetengetriebe 21 abgibt. Beide Planetengetriebe 21
treiben jeweils eine Antriebsscheibe 4 an. Alle Getriebeteile 20, 21, 23 sind mit
den Tragplatten 18 oder den Stützplatten 19, 22 verbunden, wobei die Stützplatten
19, 22 ebenfalls mit den Tragplatten 18 fest verbunden sind. Die Tragplatten 18 sind
auf nicht näher gezeigte Weise am Maschinengestell befestigt.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Schlauchstück |
| 2 |
Boden |
| 3 |
Transportriemen |
| 4 |
Antriebsscheibe |
| 5 |
Getriebe |
| 6 |
Umlenkscheibe |
| 7 |
Rillwalze |
| 8 |
Gegendruckwalze |
| 9 |
Formatwalze |
| 10 |
Gegendruckwalze |
| 11 |
Lagerzapfen |
| 12 |
Königswelle |
| 13 |
Stahllitze |
| 15 |
Gummimantel |
| 17 |
Oberfläche des Gummimantels 15 |
| 18 |
Tragplatte |
| 19 |
Stützplatte |
| 20 |
Kegelradgetriebe |
| 21 |
Planetengetriebe |
| 22 |
Stützplatte |
| 23 |
Welle |
| 30 |
Bodenrillstation |
| 31 |
Leimstation |
| Reff |
Effektiver Radius |
| D |
Dicke der Gummischicht |
| Dmin |
Minimale Dicke der Gummischicht |
| Dmax |
Maximale Dicke der Gummischicht |
| x |
Transportrichtung |
1. Bodenlegevorrichtung für Kreuzbodensäcke, in welcher Schlauchstücke (1) zu Kreuzbodensäcken
verarbeitet werden, wobei die Bodenlegevorrichtung folgende Merkmale aufweist:
- mehrere Bearbeitungsstationen (30, 31), welche unterschiedliche Bearbeitungsschritte
an den Schlauchstücken (1) vornehmen,
- wobei zumindest eine Bearbeitungsstation (30, 31) mit einem Werkzeug ausgestattet
ist, welches an einer Werkzeugwalze (7, 9) angebracht ist und welches bei jeder Umdrehung
der Walze (7, 9) einmal seine Bearbeitungsposition durchläuft,
- zumindest ein Transportsystem (3, 4, 6), welches die Schlauchstücke (1) durch mehrere
Bearbeitungsstationen (30, 31) transportiert und im wesentlichen aus Transportriemen
(3) besteht, welche von Transportschieben (4) angetrieben werden,
- ein Antriebssystem (5, 12), welches die Antriebsscheiben (4) und Werkzeugwalzen
(7, 9) antreibt und ihre Drehbewegungen so koordiniert, dass jeweils ein Schlauchstück
(1) die zumindest eine Bearbeitungsstation (30, 31) durchläuft, während die Werkzeugwalze
(7, 9) eine Umdrehung ausführt,
dadurch gekennzeichnet dass
- die Antriebsscheiben (4) von dem Antriebssystem (5, 12) mit geringerer Winkelgeschwindigkeit
antreibbar sind als die zumindest eine Werkzeugwalze (7, 9) und dass
- die Antriebsscheiben (4) einen größeren Durchmesser aufweisen als die Werkzeugwalzen
(7, 9).
2. Bodenlegevorrichtung nach Anspruch 1
gekennzeichnet durch
ein Antriebssystem (5, 12), welches ein Verhältnis von 2/3 zwischen der Winkelgeschwindigkeit
der Antriebscheiben (4) und Winkelgeschwindigkeit der Werkzeugwalzen (7, 9) definiert.
3. Bodenlegevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche
gekennzeichnet durch
ein Antriebssystem (5, 12), welches mit Hilfe eines Kegelradgetriebes (20) Drehmoment
für zumindest eine Antriebscheibe (4) von einer Königswelle (12) abzweigt und über
ein untersetzendes Planetengetriebe (21) an die Antriebsscheibe (4) überträgt.
4. Verfahren zur Verarbeitung von Schlauchstücken (1) in Kreuzbodensäcke, welches folgende
Verfahrensmerkmale aufweist:
- die Durchführung mehrerer Bearbeitungsschritte an den Schlauchstücken (1), wobei
die Bearbeitungsschritte in unterschiedlichen Bearbeitungsstationen (30, 31) vorgenommen
werden,
- wobei zumindest in einer Bearbeitungsstation (30, 31) ein Bearbeitungsschritt mit
einem Werkzeug durchgeführt wird, welches an einer rotierenden Werkzeugwalze (7, 9)
angebracht ist und welches bei jeder Umdrehung der Walze (7, 9) einmal seine Bearbeitungsposition
durchläuft,
- den Transport der Schlauchstücke (1) durch die Bearbeitungsstationen (7, 8, 9, 10)
mit Transportriemen (3), welche von Antriebsschieben (4) angetrieben werden,
- den Antrieb der Antriebsscheiben (4) und Werkzeugwalzen (7, 9), wobei die Drehbewegungen
beider vorgenannter Walzenarten (4, 7, 9) so abgestimmt werden, dass jeweils ein Schlauchstück
(1) die zumindest eine Bearbeitungsstation (730, 31) durchläuft, während die Werkzeugwalze
(7, 9) eine Umdrehung ausführt,
dadurch gekennzeichnet dass
- die Antriebsscheiben (4) mit geringerer Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden
als die zumindest eine Werkzeugwalze (7, 9).
5. Verfahren nach Anspruch 4
dadurch gekennzeichnet, dass
die Winkelgeschwindigkeit der Antriebscheiben (4) und die der Werkzeugwalzen (7, 9)
zueinander ein Verhältnis von 2/3 aufweisen.
1. Bottom-applying apparatus for cross-bottom bags, in which flexible-tube portions (1)
are processed to form cross-bottom bags, the bottom-applying apparatus having the
following features:
- a plurality of processing stations (30, 31), which carry out different processing
steps on the flexible-tube portions (1),
- at least one processing station (30, 31) being equipped with a tool which is fitted
on a tool roller (7, 9) and which passes through its processing position once during
each revolution of the roller (7, 9),
- at least one transporting system (3, 4, 6), which transports the flexible-tube portions
(1) through a plurality of processing stations (30, 31) and essentially comprises
transporting belts (3) which are driven by transporting pulleys (4),
- a drive system (5, 12) which drives the drive pulleys (4) and tool rollers (7, 9)
and coordinates their rotary movements such that in each case one flexible-tube portion
(1) passes through the at least one processing station (30, 31) as the tool roller
(7, 9) executes a revolution,
characterized in that
- the drive pulleys (4) of the drive system (5, 12) can be driven at a lower angular
speed than the at least one tool roller (7, 9), and in that
- the drive pulleys (4) have a larger diameter than the tool rollers (7, 9).
2. Bottom-applying apparatus according to Claim 1, characterized by a drive system (5, 12) which defines a ratio of 2/3 between the angular speed of
the drive pulleys (4) and angular speed of the tool rollers (7, 9).
3. Bottom-applying apparatus according to one of the preceding claims, characterized by a drive system (5, 12) which, with the aid of a bevel wheel gear mechanism (20),
taps torque for at least one drive pulley (4) from a vertical shaft (12) and transmits
it to the drive pulley (4) via a step-down planet gear mechanism (21).
4. Method of processing flexible-tube portions (1) into cross-bottom bags, the method
having the following method features:
- subjecting the flexible-tube portions (1) to a number of processing steps, the processing
steps being carried out in different processing stations (30, 31),
- in which case, at least in one processing station (30, 31), a processing step is
carried out using a tool which is fitted on a rotating tool roller (7, 9) and which
passes through its processing position once during each revolution of the roller (7,
9),
- the transportation of the flexible-tube portions (1) through the processing stations
(7, 8, 9, 10) by way of transporting belts (3) which are driven by drive pulleys (4),
- the driving of the drive pulleys (4) and tool rollers (7, 9), the rotary movements
of the two types of roller (4, 7, 9) mentioned above being coordinated such that in
each case one flexible-tube portion (1) passes through the at least one processing
station (30, 31) as the tool roller (7, 9) executes a revolution,
characterized in that
- the drive pulleys (4) are driven at a lower angular speed than the at least one
tool roller (7, 9).
5. Method according to Claim 4, characterized in that the angular speed of the drive pulleys (4) and that of the tool rollers (7, 9) have
a ratio of 2/3 in relation to one another.
1. Dispositif de pose de fond pour sacs à fond croisé, où des morceaux de tuyau flexible
(1) sont travaillés en sacs à fond croisé, et où le dispositif de pose de fond présente
les caractéristiques suivantes:
- plusieurs stations de travail (30,31), qui entreprennent différentes étapes de travail
sur les morceaux de tuyau flexible (1),
- où au moins une station de travail (30,31) est équipée d'un outil qui est logé sur
un tambour (7,9) et qui, à chaque rotation du tambour (7,9), parcourt une fois sa
position de travail,
- au moins un système de transport (3, 4, 6), qui transporte les pièces de tuyau flexible
(1) à travers plusieurs stations de travail (30, 31) et se compose essentiellement
d'une courroie de transport (3) qui est entraînée par des poulies de transport (4),
- un système d'entraînement (5,12), qui entraîne les courroies d'entraînement (4)
et les tambours (7,9) et coordonne leurs mouvements de rotation de façon qu'à chaque
fois qu'une pièce de tuyau flexible (1) parcourt la au moins une station de travail
(30, 31), le tambour (7,9) effectue une rotation,
caractérisé en ce que
- les poulies d'entraînement (4) peuvent être entraînées par le système d'entraînement
(5, 12) avec une vitesse angulaire plus faible que le au moins un tambour (7,9) et
en ce que
- les poulies d'entraînement (4) présentent un plus grand diamètre que les tambours
(7,9).
2. Dispositif de pose de fond selon la revendication 1,
caractérisé par
un système d'entraînement (5,12), qui définit un rapport de 2/3 entre la vitesse angulaire
des poulies d'entraînement (4) et la vitesse angulaire des tambours (7, 9) .
3. Dispositif de pose de fond selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
un système d'entraînement (5,12) qui, à l'aide d'un entraînement à roue conique détourne
le couple de rotation pour au moins une poulie d'entraînement (4) à partir d'un arbre
principal (12) et le transmet par un engrenage planétaire démultiplicateur (21) à
la poulie d'entraînement (4).
4. Procédé pour le traitement de pièces de tuyau flexible (1) en sacs à fond croisé,
qui présente les caractéristiques suivantes de procédé:
- l'accomplissement de plusieurs étapes de travail sur les pièces de tuyau flexible
(1), où les étapes de travail sont entreprises dans diverses stations de travail (30,
31),
- où, au moins dans une station de travail (30, 31), une étape de travail est accomplie
avec un outil qui est logé sur un tambour rotatif (7,9) et qui, à chaque rotation
du tambour (7,9), traverse une fois sa position de travail,
- le transport des pièces de tuyau flexible (1) à travers les stations de travail
(7,8,9,10) au moyen de courroies de transport (3), qui sont entraînées par des poulies
(4) d'entraînement,
- l'entraînement des poulies d'entraînement (4) et des tambours (7, 9) où les mouvements
de rotation des deux types de tambours précités (4, 7, 9) sont déterminés de façon
qu'à chaque fois qu'une pièce de tuyau flexible (1) traverse au moins une station
de travail (30, 31), le tambour (7,9) effectue une rotation,
caractérisé en ce que
- les poulies d'entraînement (4) sont entraînées à une vitesse angulaire plus faible
qu'au moins un tambour (7,9).
5. Procédé selon la revendication 4
caractérisé en ce que,
la vitesse angulaire des poulies d'entraînement (4) et celle des tambours (7,9) présentent
l'une par rapport à l'autre un rapport de 2/3.