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EP 1 579 915 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
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Anmeldetag: 18.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Mühle mit auswechselbaren Schlagleisten
Mill with replacable beater strip
Broyeur avec élément de broyage échangeable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
24.03.2004 DE 102004014258
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
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Patentinhaber: HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft |
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86199 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Adam, Marcus
79540 Lörrach (DE)
- Schaflitzl, Thomas
86830 Schwabmünchen (DE)
- Stegmann, Alexander
86856 Hiltenfingen (DE)
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Vertreter: Charrier, Rapp & Liebau |
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Patentanwälte
Fuggerstrasse 20 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 29 606 424 US-A- 3 851 829
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US-A- 2 585 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mühle mit mehreren Mahlstufen zur Behandlung, insbesondere
zum Zerkleinern, Trocknen, Mahltrocknen, Coatieren und Desagglomerieren/Dispergieren
von trocknem oder feuchtem Gut gemäß Anspruch 1, mit Einlaß- und Auslaßvorrichtungen
für Trägergas und Gut, bestehend aus einem zylindrischen oder kegelstumpfförmigen,
antreibbaren Rotor mit mehreren übereinander angeordneten Kreisscheiben und am Umfang
verteilten, Schlagleisten, mit einem ebenfalls zylindrischen oder kegelstumpfförmigen,
allen Mahlebenen gemeinsamen Stator. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Mühle
mit leicht austauschbaren Schlagleisten mit entsprechend gestaltetem Mühlengehäuse.
[0002] Gattungsgemäße Mühlen sind aus der
DE 35 43 370 vorbekannt. Bei diesen Mühlen wird jede Mahlstufe von einer auf dem Umfang einer
Kreisscheibe befestigten Vielzahl von Mahlplatten gebildet. Die Mahlplatten werden
mit Schrauben befestigt. Der Austausch der Mahlplatten erfolgt durch Lösen der Schraubenverbindungen,
meist 2 pro Mahlplatte, bei mehreren Mahlplatten pro Kreisscheibe und mehreren Kreisscheiben
pro Mühle ein sehr großer Zeitaufwand. Ebenfalls sehr aufwendig ist der Einbau, da
die Mahlplatten nicht nur mit den Schrauben befestigt, sondern auch abstandsgenau
zum Stator ausgerichtet werden müssen.
[0003] In der
DE 197 00 429 wird eine Mühle beschrieben, die einen mit scheibenförmigen, radialen Trägern für
die Mahlkörper ausgerüsteten Rotor ausweist. Die Träger sind auf ihrer Ober- und Unterseite
mit Halterungen oder Ausnehmungen versehen, die die Mahlkörper entgegen der Fliehkraft
halten. Auf dem Rotor sind zwischen zwei benachbarten radialen Trägern um den Rotor
drehbare Klemmringe angebracht, die die Mahlkörper verriegeln. Bei dieser Mühle wurden
die Schraubenverbindungen ersetzt. Diese Konstruktion ist aber fertigungstechnisch
sehr aufwendig und die Montage ist nicht wesentlich erleichtert.
[0004] In der
DE 100 53 946 wird eine Mühle beschrieben, bei der der Rotor mit über der Umfangsfläche beabstandeten,
vertikal orientierten Nuten einer prismatischen Führung versehen ist. Die austauschbaren
Mahlwerkzeuge besitzen im Fußbereich eine den Nuten zur Führungsbildung angepaßte
Form und können so am Rotor befestigt werden. Auch hier wird auf die Schraubenverbindungen
zwischen Rotor und Mahlplatten verzichtet, sie werden aber durch aufwendig zu fertigende
Führungen in Prisma- und Schwalbenschwanzform ersetzt, welche eine hohe Fertigungsgenauigkeit
erfordern.
[0005] Die
DE 198 44 377 beschreibt eine Mahlstufe für eine gattungsgemäße Mühle. Der Rand des Schleudertellers
ist mit Aussparungen mit Hinterschneidungen versehen, und jede der Mahlplatten weist
Aussparungen auf, die mit den Aussparungen im Schleuderteller derart korrespondieren,
daß die Mahlplatten in die Aussparungen im Schleuderteller einhängbar sind, so daß
sie ihre radiale Lage bei den während der Rotation des Schleudertellers auftretenden
Zentrifugalkräften beibehalten.
[0006] DE 296 06 424 betrifft eine Mühle mit einem Stator, in dem ein vertikal stehender drehangetriebener
Rotor gelagert ist, an dem Mahlwerkzeuge auswechselbar befestigt sind. Die Mahlwerkzeuge
bestehen dort aus Keramikwerkstoff und sind formschlüssig im Rotor befestigt. Hierbei
sind jeder Mahlstufe einzelne Mahlwerkzeuge zugeordnet. Die Mahlwerkzeuge sind übereinander
in Halteschlitzen am Rotor eingesteckt und werden dort von einer Anschlagfläche gegen
Durchfallen nach unten gesichert. Zum Wechseln der Mahlwerkzeuge eines Halteschlitzes
müssen diese nacheinander aus dem Halteschlitz herausgezogen werden, was zeitraubend
und umständlich ist und ein einfaches automatischen Wechseln de facto verhindert.
[0007] Die im Stand der Technik beschriebenen Mühlen weisen alle Mahlstufen auf, denen jeweils
mehrere Mahlwerkzeuge zugeordnet werden und dort einzeln oder zusammen befestigt werden.
Bei der
DE 100 53 946 werden die Mahlstufen durch Kreisringschikanen begrenzt, die zwischen die Mahlwerkzeuge
eingesetzt werden. Der Austausch oder die Montage der Mahlwerkzeuge ist bei druckstoßfester
Ausführung, ohne große Türen, ohne Zerlegen der Maschine nicht möglich. Ein einfaches
und schnelles automatisiertes Austauschen ist de facto nicht möglich.
[0008] Grundsätzlich offenbart
US 2 585 943 eine Austauschmöglichkeit der Schlagleisten durch stirnseitige Öffnungen. Diese betrifft
eine Vorrichtung mit zwei horizontal Öffnung eingeworfen und dann durch die Rotoren
gegen Schlagleisten geworfen werden, wo sie zerkleinert werden und dann durch eine
Ausgangsöffnung nach unten durchfallen. Die Schlagleisten sind mittels Klemmbacken
auf beiden Seiten der Rotoren am Rotor festgeklemmt. Die sich gegenüberliegende Klemmbacken
sind mit einem sich längs durch den gesamten Rotor erstreckenden Bolzen gegen axiale
Längsverschiebung am Rotor gesichert. Zum Austausch einer Schlagleiste müssen jedoch
der Bolzen von beiden Seiten mit einem Werkzeug geöffnet und anschließend die Klemmbacken
gelockert werden. Erst dann kann die Schlagleiste durch eine der Öffnungen aus dem
Gehäuse entfernt werden. Das Tauschen der Schlagleisten gestaltet sich dort sehr aufwendig
und kann nur mittels beidseitigem Zugriff auf den Rotor und Verwendung von Werkzeugen
zum Lösen und Festziehen des Bolzens durchgeführt werden. Einer Übertragung der dortigen
Lösung bei horizontale Rotoren auf die oben beschriebenen Mühlen mit vertikalen Rotoren
steht entgegen, dass bei den bekannten vertikalen Rotoren das Herausfallen der Schlagleisten
oder Mahlwerkzeuge aus dem Rotor nach unten auf jeden Fall verhindert werden muss.
Im Gegensatz dazu muss zum Lösen und Befestigen der Schlagleisten im Horizontalrotor
von
US 2 585 943 zwangsweise auf beiden Seiten des Rotors eine Öffnung im Mühlengehäuse vorhanden
sein, um den Haltebolzen lösen zu können. Dies wäre bei den bekannten Vertikalrotoren
technisch weder sinnvoll noch möglich.
[0009] Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Mühle vorzuschlagen die es ermöglicht die Mahlwerkzeuge
mühelos auszuwechseln sowie die Mahlraumgeometrie unter Einhaltung der Mahlspaltgenauigkeit
schnell zu verändern, um geringen Montage- und Reparaturaufwand und kurze Stillstandszeiten
der Maschine zu realisieren.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte
Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Dazu wird im Gegensatz zum
Stand der Technik die Mühle oberhalb des Rotors mit mindestens einer kleinen Öffnung
versehen. Diese dient dazu die Mahlwerkzeuge in den Rotor einzuschieben oder herauszuziehen.
Die Mahlwerkzeuge sind dafür in Form von einteiligen Schlagleisten ausgebildet, die
mehrere oder alle Mahlstufen der Mühle überdecken, wobei die Schlagleisten an ihrem
einen Ende eine Vorrichtung aufweisen, durch welche sie mit einem Werkzeug aufgenommen
und in die Maschine ein- und herausgeführt werden.
[0011] Zur Aufnahme der Schlagleisten in den Rotor besitzen die übereinander angeordneten
Kreisscheiben gleichmäßig über den Umfang angeordnete Aussparungen mit Hinterschneidungen.
Unter der untersten Kreisscheibe befindet sich eine Scheibe die die Aussparungen teilweise
abdeckt und ein Durchrutschen der Schlagleisten verhindert. So können die Schlagleisten
von oben durch die Öffnung im Gehäuse problemlos in den Rotor eingeschoben werden
und benötigen keine weitere Befestigung.
[0012] Die Schlagleisten können durch ihre leichte Austauschbarkeit an die entsprechende
Mahlaufgabe angepaßt werden. Der Mahlspalt zwischen der Mahlbahn am Stator und den
Schlagleisten kann durch einfaches Austauschen von Schlagleisten durch andere, mit
anderer Tiefe und Profil, in seiner Breite und Geometrie leicht verändert werden.
Der Mahlspalt kann damit an jede Aufgabe und an jedes Produkt angepaßt werden. Die
Einhaltung der Genauigkeit der Mahlspaltweite ist gegeben.
[0013] Die einteiligen Schlagleisten weisen zwei Funktionen auf, eine Mahlschlägerfunktion
und eine Haltefunktion. Der Bereich der Schlagleisten mit Haltefunktion ist so geformt,
daß die Schlagleisten in die Aussparungen mit Hinterschneidung der Kreisscheiben auf
dem Rotor von oben nach unten eingeführt werden können. Der Bereich mit Mahlschlägerfunktion
ist im Einbauzustand radial, parallel zu Rotorachse ausgerichtet. Dieser Bereich kann
über die Höhe mit beliebigem Profil und in beliebiger Tiefe gefertigt werden, so daß
durch Austauschen der Schlagleisten die Mahlspaltweite und -geometrie einfach verändert
werden.
[0014] Die Schlagleisten können so ausgebildet sein, daß sie in den Spalt zwischen Kreisscheibe
und Mahlbahn hineinragen, genau mit den Kreisscheiben abschneiden oder die Kreisscheiben
weiter in den Mahlspalt hineinragen als die Schlagscheiben.
[0015] Bei Rotation des Rotors legen sich die Schläger an die Kontur der Aussparungen an
und werden so gehalten
[0016] Mit der vorgestellten Mühle lassen sich Umrüstungen einfach und schnell vornehmen,
ohne die Mühle zerlegen zu müssen, da in einer Schlagleiste gleich eine Anzahl von
Mahlwerkzeugen vereint sind. Es lassen sich die Mahlspaltweite und - geometrie ohne
aufwendige Montagearbeiten und somit ohne lange Stillstandszeiten der Maschine verändern
und auf die gewünschte Aufgabe anpassen.
[0017] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen
näher beschrieben:
Figur 1: Mühle
Figur 2: Rotor mit Schlagleiste
Figur 3: Schlagleisten in unterschiedlichen Ausführungen
Figur 4: Kreisscheiben und Schlagleisten mit Vorrichtung zum Einstellen des Mahlspaltes
[0018] Die in Figur 1 dargestellte Variante der erfindungsgemäßen Mühle 1 besteht aus einem
Rotor 2 welcher von einem Stator 3 mit Mahlbahn umschlossen wird. Der Rotor 2 wird
von einer nicht dargestellten Antriebseinheit angetrieben. Die Mühle wird in dieser
Ausführungsform von unten mit Mahlgut und Trägerluft beschickt. Am oberen Ende des
Gehäuses befindet sich der Auslaß für Produkt und Trägergas. Ebenfalls am oberen Ende
des Gehäuses befindet sich eine verschließbare Öffnung 7 durch welche die Schlagleisten
6 aus der Mühle 1 herausgezogen bzw. eingesetzt werden ohne die Mühle 1 zerlegen zu
müssen. Der Rotor 2 besteht aus mehreren übereinander angeordneten Kreisscheiben 4
in welchen die Schlagleisten 6 gehalten werden.
[0019] In Figur 2 ist der Rotor 2, mit den übereinander angeordneten Kreisscheiben 4 dargestellt.
Die Kreisscheiben 4 weisen Aussparungen 8 auf, hier in Form von abgewinkelten Schlitzen,
die die Schlagleisten 6 durch Einstecken von oben aufnehmen. Unterhalb der untersten
Kreisscheibe ist eine Halteplatte angeordnet, welche ein Durchrutschen der Schlagleisten
6 verhindert.
[0020] Die Schlagleisten 6 gemäß Figur 3 sind als abgekantete Bleche ausgeführt. Die Schlagleisten
lassen sich in zwei Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen, die rechte
Seite in Figur 3 stellt den Bereich mit Mahlschlägerfunktion dar und die linke Seite
den Bereich mit Haltefunktion. Die Kontur des Schenkels mit Haltefunktion paßt in
die Aussparungen 8 der Kreisscheiben 4. Wird der Rotor 2 in Rotation versetzt, liegen
die Schlagleisten 6 an der radial äußeren Seite der Aussparung 8 an und werden so
gehalten.
[0021] Im oberen Bereich der Schlagleiste 6 ist eine Aussparung 9 vorgesehen in die ein
Haken, welcher durch die Öffnung 7 in die Mühle eingeführt wurde, eingreift, um die
Schlagleisten 6 aus der Maschine herauszuziehen oder einzuführen.
[0022] Die Schlagleisten 6 können im Mahlschlägerbereich unterschiedliche Konturen aufweisen.
In Figur 3 ist die Schlagleiste mit gerader Kontur ausgefüht, während die Schlagleisten
6 in Figur 1 und 2 bauchig ausgeführt sind.
[0023] In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform der Schlagleisten 6 und der Kreisscheiben
4 für die erfindungsgemäße Mühle 1 dargestellt. Die Kreisscheiben 4 weisen schlitzförmige
Aussparungen 8 am Rand auf, die sich rautenförmig erweitern, auf die eine zweite rautenförmige
Erweiterung folgt. Die dazugehörigen Schlagleisten 6 sind rechteckig ausgeführt und
weisen in den Abständen Bohrungen auf, die den Abständen der Kreisscheiben 4 auf dem
Rotor 2 entsprechen. In die Bohrungen werden Schrauben oder Bolzen 10 eingesetzt.
Werden die Schlagleisten 6 von oben in den Rotor 2 eingeschoben, befinden sich die
Schrauben oder Bolzen 10 genau in den Aussparungen 8 der Kreisscheiben 4 und halten
die Schläger 6 so im Rotor 2. Bei einer Ausstattung der Schlagleisten 6 mit Schrauben
10 kann die Tiefe mit der die Schlagleisten 6 in den Mahlspalt reichen mittels der
Schrauben 10 eingestellt werden.
[0024] Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene und in den Zeichnungen dargestellt
Ausführungsbeispiel beschränkt.
Die Aussparungen in den Kreisscheiben können als Schlitze, die vom Rand weg radial
oder unter einem Winkel zur radialen Richtung ausgeführt sein, um dann eine Hinterscheidung
aufzuweisen. Diese Hinterschneidung kann einseitig oder beidseitig gestaltet sein
und in jeglicher geometrischen Form ausgebildet sein, z. B. rechteckig, kreisförmig
oder dreieckig.
Die Schlagleisten können unterschiedlichste Konturen aufweisen z.B. gerade, bauchig
aber auch in der Breite über die Höhe des Schlägers zu- oder abnehmen. Es sind aber
auch aller Kombinationen dieser Konturen realisierbar sowie Vor- und Rücksprünge.
[0025] Da die Schlagleisten nicht alle Mahlebenen überdecken müssen, besteht die Möglichkeit
durch unterschiedliche lange Schlagleisten z.B. im unteren Bereich der Mühle die Schläger
dichter zu setzen als im oberen Bereich.
1. Mühle (1) mit mehreren Mahlstufen zum Mischen, Zerkleinern, Mahlen, Trocknen, Desagglomerieren
und Coatieren von trockenem oder feuchtem Gut, mit Einlaß- und Auslaßvorrichtungen
für Trägergas und Gut, bestehend aus einem zylindrischen oder kegelstumpfförmigen,
antreibbaren Rotor (2) mit mehreren übereinander angeordneten Kreisscheiben (4) und
am Umfang verteilten, Schlagleisten (6), mit einem ebenfalls zylindrischen oder kegelstumpfförmigen,
allen Mahlebenen gemeinsamen Stator (3), dadurch gekennzeichnet, daß sich die einteiligen Schlagleisten (6) über mehrere, vorzugsweise alle Mahlstufen
erstrecken, das Mühlengehäuse stirnseitig mindestens eine Öffnung (7) zur Bestückung
des Rotors (2) mit den austauschbaren, steckbaren einteiligen Schlagleisten (6) aufweist,
und die Schlagleisten (6) an ihrem einen Ende eine Vorrichtung (9) aufweisen, durch
welche sie mit einem Werkzeug aufgenommen und in die Maschine ein- und herausgeführt
werden.
2. Mühle (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) über die Höhe derart geformt sind, daß sie mit ihrer zur Rotorachse
gerichteten Seite in übereinander angeordneten Aussparungen (8) der Kreisscheiben
(4) steckbar ohne weitere Befestigungsmittel gehalten werden.
3. Mühle (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) so gestaltet sind, daß sie über die Höhe einen konstanten oder
einen sich ändernden Abstand zum Stator (3) aufweisen
4. Mühle (1) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) über die Höhe einen oder mehrere Vor- und/oder Rücksprünge
aufweisen
5. Mühle (1) nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) radial oder in einem Winkel zur Radialen ausgerichtet sind.
6. Mühle (1) nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) abgekantete Bleche sind.
7. Mühle (1) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten (6) in Höhe der Kreisscheiben (4) Bohrungen mit Schrauben oder
Bolzen (10) aufweisen und diese das Halten der Schlagleisten (6) in den Kreisscheiben
(4) übernehmen.
8. Mühle (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schlagleisten (6) vom Stator (3) durch die Schrauben oder Bolzen
(10) einstellbar ist.
1. Mill (1) with a plurality of milling stages for mixing, comminuting, milling, drying,
breaking up and coating dry or moist material, with inlet and outlet devices for carrier
gas and material, consisting of a drivable rotor (2) which is cylindrical or the shape
of a truncated cone, with a plurality of circular discs (4) arranged one above another
and beater strips (6) distributed around the circumference, with a stator (3) which
is common to all the milling levels and is also cylindrical or the shape of a truncated
cone, characterised in that the one-piece beater strips (6) extend over a plurality, preferably all of the milling
stages, at its end the mill housing exhibits at least one opening (7) for fitting
the rotor (2) with the replaceable plug-in one-piece beater strips (6), and at one
end the beater strips (6) exhibit a device (9) through which they are picked up and
introduced into and extracted from the machine with a tool.
2. Mill (1) according to claim 1, characterised in that over their height the beater strips (6) are formed in such a way that they can be
plugged into recesses (8) in the circular discs (4) arranged one above another by
their side facing towards the axis of the rotor and held there without further fastening
means.
3. Mill (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the beater strips (6) are formed so that over their height they exhibit a constant
or changing distance in relation to the stator (3).
4. Mill (1) according to claims 1 to 3, characterised in that over their height the beater strips (6) exhibit one or more projections and/or recesses.
5. Mill (1) according to claims 1 to 4, characterised in that the beater strips (6) are aligned radially or at angle to the radial axis.
6. Mill (1) according to claims 1 to 5, characterised in that the beater strips (6) are bent plates.
7. Mill (1) according to claims 1 to 6, characterised in that level with the circular discs (4) the beater strips (6) exhibit bores with screws
or studs (10) and these ensure the retention of the beater strips (6) in the circular
discs (4).
8. Mill (1) according to claim 7, characterised in that the distance between the beater strips (6) and the stator (3) can be adjusted by
the screws or studs (10).
1. Broyeur (1) à plusieurs étages pour mélanger, broyer, moudre, sécher, désagréger et
enrober un produit sec ou humide, avec des dispositifs d'entrée et de sortie pour
le gaz porteur et le produit, constitué d'un rotor motorisable (2) cylindrique ou
tronconique, avec plusieurs disques circulaires superposés (4) et plusieurs batteurs
(6) répartis sur le pourtour, et avec un stator (3) également cylindrique ou tronconique,
commun à tous les étages de broyeur, caractérisé en ce que les batteurs monoblocs (6) s'étendent sur plusieurs étages de broyeur, de préférence
sur tous les étages de broyeur, le carter de broyeur présente du côté frontal au moins
une ouverture (7) pour équiper le rotor (2) des batteurs monoblocs (6) remplaçables,
emboîtables, et les batteurs (6) présentent à l'une de leurs extrémités un dispositif
(9) par lequel ils peuvent être pris en charge par un outil et rentrés dans/sortis
de la machine.
2. Broyeur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les batteurs (6) sont mis en forme sur la hauteur de telle sorte que, par leur côté
tourné vers l'axe du rotor, ils sont maintenus par emboîtement, sans autres moyens
de fixation, dans des évidements superposés (8) des disques circulaires (4).
3. Broyeur (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les batteurs (6) sont configurés de telle sorte qu'ils présentent sur la hauteur
une distance constante ou une distance variable par rapport au stator (3).
4. Broyeur (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les batteurs (6) présentent sur la hauteur une ou plusieurs saillies et/ou renfoncements.
5. Broyeur (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les batteurs (6) sont orientés radialement ou sous un angle par rapport à la radiale.
6. Broyeur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les batteurs (6) sont des tôles repliées.
7. Broyeur (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les batteurs (6) présentent à hauteur des disques circulaires (4) des perçages avec
des vis ou des boulons (10), et ceux-ci assurent le maintien des batteurs (6) dans
les disques circulaires (4).
8. Broyeur (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la distance entre les batteurs (6) et le stator (3) peut être réglée par les vis
ou boulons (10).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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