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EP 1 580 094 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 24.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Balg eines Übergangs zwischen den Fahrzeugkästen zweier miteinander verbundener Fahrzeuge,
mit einem stossabsorbierenden Rahmen.
Bellow of a gangway between the carbodies of two articulated vehicles, comprising
a frame for absorbing shocks.
Soufflet d'une intercirculation entre les caisses de deux véhicules articulés, comprenant
un cadre pour absorber les chocs.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
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Patentinhaber: HÜBNER GmbH |
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34123 Kassel (DE) |
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Erfinder: |
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- Britzke, Ingo
34123 Kassel (DE)
- Goebels, André
34134 Kassel (DE)
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Vertreter: WALTHER, WALTHER & HINZ
Patentanwälte - European Patent Attorneys |
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Heimradstrasse 2 34130 Kassel 34130 Kassel (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 915 001 US-A- 3 996 859
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EP-A- 0 958 981 US-A- 4 765 249
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Balg zwischen den Wagenkästen zweier zum
Beispiel durch eine Kuppelstange miteinander verbundener Fahrzeuge, wobei der Balg
mindestens einen umlaufenden Rahmen aufweist.
[0002] Miteinander durch eine Kuppelstange verbundene Fahrzeuge sind beispielsweise in Form
von Schienenfahrzeugen bekannt. Ein Übergang zwischen den beiden durch eine Kuppelstange
verbundenen Wagenkästen eines Schienenfahrzeugs besteht üblicherweise aus einer Übergangsbrücke
und einem zumindest die Brücke umspannenden Balg. Der Balg kann hierbei als Wellen-
oder auch als Faltenbalg ausgebildet sein. Im Bereich der Wagenkästen, vorzugsweise
im unteren Bereich, d. h. im Bereich des Gelenkes, sind Mittel vorgesehen, die im
Falle eines Unfalles, d. h. im Falle eines Zusammenschiebens der Fahrzeuge verhindern,
dass die Fahrzeuge aufsteigen. Dies Mittel bezeichnet man als sogenannte "Anti-Climber".
Solche Anti-Climber stellen sich als massive Stahlbauteile mit Querrillen dar, die
an der Stirnwand in der Höhe des Untergestells an den Wagenkästen der Fahrzeuge angeordnet
sind.
[0003] Aus der EP 0 958 981 A1 ist darüber hinaus ein Balg zwischen zwei gelenkig miteinander
verbundener Fahrzeuge bekannt, wobei der Balg einen Tragrahmen aufweist.
[0004] Im Falle einer Stauchung zweier durch einen Übergang mit einem Balg verbundener Fahrzeuge
wird der Übergang bei Kupplungsbruch vollständig zerstört und der Balg wird auf Blocklänge
zusammengedrückt. In diesem Fall berühren sich allerdings die Anti-Climber noch nicht
mit der Folge, dass hierbei die Gefahr des Aufsteigens der beiden Fahrzeuge besteht.
[0005] Es bestünde nunmehr die Möglichkeit, die Anti-Climber derart lang auszubilden, dass
diese kurz bevor der Balg auf Blocklänge zusammengeschoben ist, miteinander in Eingriff
gelangen. Die Ausbildung derart langer Anti-Climber ist allerdings deshalb nicht möglich,
weil dann gelenkig miteinander verbundene Fahrzeuge enge Kurven nicht mehr durchfahren
können, ohne dass die Anti-Climber miteinander in Berührung kommen. Insofern ist bereits
bekannt, den Bereich des Fahrzeugendes besonders weich zu gestalten, um eine weitere
Knautschzone im Wagenkasten des Fahrzeugs bereitzustellen, um zu gewährleisten, dass
die Anti-Climber in Eingriff gelangen können. Nachteilig hierbei ist, dass in einem
solchen Fall bereits die Wagenkästen der Fahrzeuge nachhaltig beschädigt sind.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, den Balg eines Übergangs zwischen
den Wagenkästen zweier durch eine Kuppelstange miteinander verbundener Fahrzeuge derart
auszubilden, dass dann, wenn der Übergang, und hier insbesondere der Balg auf Blocklänge
zusammengestaucht ist, in dem Moment auch sichergestellt ist, dass die an den Stirnseiten
der Wagenkästen der Fahrzeuge angeordneten Anti-Climber miteinander in Eingriff gelangen
können.
[0007] Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass der Rahmen zur Stoßabsorption
Elemente aufweist, die eine definierte Faltung des Rahmens bewirken. In,diesem Zusammenhang
ist nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der Rahmen in
Längsrichtung des Balges ausgerichtete Seitenwände aufweist, die eine Knickung, vorteilhaft
eine Knickung nach innen aufweisen, um ein Zusammenfalten des Rahmens in dieser Richtung
zu bewirken.
[0008] Dieser Rahmen stellt also eine Form einer Verlängerung in axialer Richtung des Fahrwegs
dar, die dafür sorgt, dass der Abstand zwischen den Anti-Climbern in axialer Richtung
ein gewisses Mindestmaß nicht unterschreitet, so dass gewährleistet ist, dass die
Fahrzeuge auch enge Kurven durchfahren können, ohne dass die Anti-Climber in Berührung
miteinander gelangen. Die Energie zur Verformung dieses stoßabsorbierenden Rahmens
ist hierbei so zu wählen, dass diese in jedem Fall geringer ist, als die Energie,
die erforderlich ist, um die Fahrzeuge aufsteigen zu lassen.
[0009] Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der Balg endseitig eine Einfassung aufweist. Eine
solche Einfassung nimmt die Enden des Balges auf, und stellt die Verbindung mit der
Stirnseite des Wagenkastens des Fahrzeuges bzw. mit dem stoßabsorbierenden Rahmen
dar. Insofern ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der stoßabsorbierende
Rahmen an der Einfassung angeordnet ist, d. h., dass der stoßabsorbierende Rahmen
und die Einfassung als ein Teil ausgebildet sein können.
[0010] Durch den Rahmen wird ein nicht unerheblicher Raum in Längsrichtung geschaffen. Dieser
Raum kann zur Aufnahme von Papierkörben, Beleuchtung und auch Haltestangen dienen,
es können aber auch insbesondere Zwischentüren in diesem Rahmen untergebracht werden.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Rahmen eine Endplatte zur Befestigung
am Wagenkasten auf, um so die Montage zu erleichtern. Der Rahmen selbst kann im Übrigen
aus einer Aluminiumlegierung hergestellt sein, was den Vorteil einer Gewichtsersparung
mit sich bringt.
[0012] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite des Balges;
- Figur 2
- zeigt einen Schnitt gemäß der Linie II - II aus Figur 1;
- Figur 3
- zeigt einen Schnitt gemäß der Linie III - III aus Figur 1.
[0013] Der insgesamt mit 1 bezeichnete Übergang umfasst den Balg 2, und die vom Balg umspannte
Übergangsbrücke 3 (Fig. 1). Der Balg 2 besitzt endseitig jeweils eine Einfassung 4
und 5, mit Hilfe derer die beiden Enden des Doppelwellenbalges 2 miteinander verbunden
sind (Fig. 2). Die Einfassung 4 zeigt darüber hinaus an einem Ende den stoßabsorbierenden
Rahmen 10. Dieser stoßabsorbierende Rahmen 10, der im vorliegenden Falle eine Einheit
mit der Einfassung 4 bildet, umfasst zwei Seitenwände 11, die jeweils eine nach innen
gerichtete Einknickung aufweisen. Das heißt, dass sich im Falle der Stauchung der
stoßabsorbierende Rahmen 10 in Richtung der eingeknickten Seitenwände zusammenfalten
wird. Endseitig besitzt der Rahmen darüber hinaus eine Endplatte 12, mit dessen Hilfe
der Rahmen und mithin der Übergang 1 an dem Wagenkasten des Fahrzeuges angeschraubt
werden kann.
1. Balg (2) eines Übergangs (1) zwischen den Wagenkästen zweier z. B. durch eine Kuppelstange
miteinander verbundener Fahrzeuge, wobei der Balg (1) mindestens einen umlaufenden
Rahmen (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (10) zur Stoßabsorption Elemente aufweist, die eine definierte Faltung
des Rahmens (10) bewirken.
2. Balg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Balg (1) endseitig eine Einfassung (4, 5) aufweist.
3. Balg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der stoßabsorbierende Rahmen (10) an der Einfassung (4, 5) angeordnet ist.
4. Balg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen in Längsrichtung des Balges (2) ausgerichtete Seitenwände (11) aufweist,
die eine Knickung aufweisen.
5. Balg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (10) eine Endplatte (12) zur Befestigung am Wagenkasten des Fahrzeuges
aufweist.
6. Balg nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (10) aus einer Aluminiumlegierung besteht.
1. A bellows (2) of a connection (1) between the car bodies of two vehicles that are
for example connected together by a coupling rod, said bellows (1) comprising at least
one perimetric frame (10),
characterized in
that the frame (10) comprises elements for absorbing the shocks that cause the frame (10)
to fold in a defined way.
2. The bellows as set forth in claim 1,
characterized in
that the bellows (1) comprises an edging (4, 5) at either end.
3. The bellows as set forth in claim 1,
characterized in
that the shock absorbing frame (10) is disposed on the edging (4, 5).
4. The bellows as set forth in claim 1,
characterized in
that the frame comprises side walls (11) that are oriented in the longitudinal direction
of the bellows (2) and comprise a kink.
5. The bellows as set forth in claim 1,
characterized in
that the frame (10) comprises an end plate (12) for fastening to the car body of the vehicle.
6. The bellows as set forth in claim 1,
characterized in
that the frame (10) is made from an aluminium alloy.
1. Soufflet (2) d'une intercirculation (1) entre les caisses de deux véhicules reliés
entre eux par une barre d'attelage par exemple, le soufflet (1) comportant au moins
un cadre circulaire (10),
caractérisé en ce
que le cadre (10) comporte des éléments destinés à absorber les chocs et provoquant le
repliement défini du cadre (10).
2. Soufflet selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le soufflet (1) comporte une bordure (4, 5) à chacune de ses extrémités.
3. Soufflet selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le cadre (10) absorbeur de chocs est disposé sur la bordure (4, 5).
4. Soufflet selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le cadre comporte des parois latérales (11) orientées dans le sens de la longueur
du soufflet (2) et comportant un coude.
5. Soufflet selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le cadre (10) comporte une plaque terminale (12) destinée à être fixée sur la caisse
du véhicule.
6. Soufflet selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le cadre (10) est réalisé en alliage d'aluminium.