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EP 1 580 371 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Beschlaganordnung
Fitting assembly
Ensemble ferrure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
09.03.2004 DE 202004003653 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
| (73) |
Patentinhaber: MAYER & CO. |
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5020 Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- Covic, Dragan
5020 Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 304 438 DE-U1- 9 114 374
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DE-A1- 2 504 420
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschlaganordnung für Fenster, Türen oder
dergleichen mit einer über ein Getriebe verschiebbaren Getriebestange und mit einer
an die Getriebestange anzukoppelnden Riegelstange, wobei an der Getriebestange ein
Getriebestangen-Kopplungsabschnitt und an der Riegelstange ein Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
vorgesehen sind, über die die Getriebestange und die Riegelstange zum gemeinsamen
Verschieben miteinander koppelbar sind, wobei der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
und der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt zwischen einer definierten Freigabeposition,
in der die beiden Kopplungsabschnitte nicht ineinander greifen, und einer Kopplungsposition,
in der die beiden Kopplungsabschnitte ineinander greifen, verstellbar sind und wobei
in der Freigabeposition der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt und der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
im Wesentlichen quer zur Verschieberichtung der Getriebestange gegeneinander vorgespannt
sind und die Riegelstange gegenüber der Getriebestange zumindest bereichsweise verschiebbar
ist.
[0003] Bei Beschlaganordnungen dieser Art ist üblicherweise das getriebeferne Ende der Getriebestange
beidseitig z.B. mit außen liegenden Verzahnungen versehen, die sich über einen größeren
Bereich der Getriebestange erstrecken. Je nach Bedarf kann die Riegelstange Teil oder
Fortsetzung eines Stangenausschlusses oder einer Eckumlenkung sein, die jeweils mit
der Getriebestange gekoppelt werden, um eine Bewegung des Getriebes über einen Betätigungsgriff
in eine entsprechende Bewegung des Stangenausschlusses bzw. der Eckumlenkung umzusetzen.
Zur Kopplung zwischen der Getriebestange und der Riegelstange ist üblicherweise an
dem getriebenah gelegenen Ende der Riegelstange ein so genanntes Zahnkästchen angeordnet,
das einen U-förmigen Querschnitt besitzt, wobei an den innen liegenden Längsseiten
des Zahnkästchens Gegenverzahnungen für die am freien Ende der Getriebestange vorgesehenen
Verzahnungen ausgebildet sind. Das freie Ende der Getriebestange kann mit seiner Verzahnung
in die Gegenverzahnung des Zahnkästchens eingesetzt werden, so dass die Zähne in Verschiebungsrichtung
der Getriebestange eine Hinterschneidung bilden und somit die Riegelstange zusammen
mit der Getriebestange verschiebbar ist.
[0004] Zum Anpassen von Beschlaganordnungen dieser Art an unterschiedliche Fenster- oder
Türabmessungen wird üblicherweise das mit Übermaß hergestellte, die Verzahnungen tragende
freie Ende der Getriebestange so weit abgeschnitten, dass beim Einsetzen des gekürzten
Endes der Getriebestange in das Zahnkästchen des anzukoppelnden Beschlagteils die
Gesamtlänge der Beschlaganordnung die gewünschte Länge aufweist. Zur Justierung ist
es dabei erforderlich, dass die Getriebestange durch Einsetzen des Getriebekastens
in den Rahmen positioniert und durch Schrauben fixiert wird. Auch durch die getrennte
Ausbildung von Getriebestange und Riegelstange ist die Justierung erschwert, da bereits
zwei Hände zur Positionierung der einzelnen Elemente erforderlich sind. Aufgrund der
relativ komplizierten Handhabung ist oftmals eine Nachjustierung erforderlich, was
insbesondere dann mit hohem Zeitaufwand und Kosten verbunden ist, wenn beim Abschneiden
der Getriebestange diese zu kurz abgeschnitten wird und die Getriebestange inklusive
Getriebe ersetzt werden muss.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschlaganordnung der
eingangs genannten Art anzugeben, die eine schnelle, sichere und präzise Montage inklusive
Justierung ermöglicht.
[0006] Ausgehend von einer Beschlaganordnung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Beschlaganordnung ferner ein Halteelement
umfasst, das in der Freigabeposition die beiden Kopplungsabschnitte gegen die Vorspannung
in ihrer vorgespannten Position hält, und dass das Halteelement entfernbar ist und
ohne Halteelement die beiden Kopplungsabschnitte durch die Vorspannung automatisch
in die Kopplungsposition überführbar sind. Ferner ist erfindungsgemäß eine Stulpschiene
vorgesehen, wobei die Getriebestange und/oder die Riegelstange entlang der Stulpschiene
verschiebbar sind und die Stulpschiene eine Abstützung für das Halteelement gegen
die Vorspannung bildet.
[0007] Durch die Erfindung wird die Montage einer erfindungsgemäß ausgebildeten Beschlaganordnung
vereinfacht und gleichzeitig eine sichere und präzise Justierung ermöglicht. Zur Montage
wird lediglich der Getriebekasten der Beschlaganordnung in den Rahmen eingesetzt,
wodurch die Getriebestange in die gewünschte Stellung gebracht wird. Der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
und der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt befinden sich dabei in ihrer Freigabeposition,
in der ein Verschieben der Riegelstange gegenüber der Getriebestange möglich ist.
Nach dem Einsetzen des Beschlages in die Flügelaufnahmenut wird die Riegelstange soweit
gegenüber der Getriebestange verschoben, bis die Riegelstange die gewünschte Position
eingenommen hat und die Gesamtlänge der Beschlaganordnung somit die gewünschte Länge
besitzt. In dieser Position kann beispielsweise eine mit der Riegelstange verbundene
Eckumlenkung oder ein entsprechendes Positionierelement exakt an der Ecke des Rahmens
anliegen.
[0008] Zu Beginn der Justierung wird dabei bevorzugt die Riegelstange gegenüber der Getriebestange
auf ihre maximale Länge auseinander gezogen, so dass zur Justierung einfach ein Zusammenschieben
der Riegelstange gegenüber der Getriebestange erforderlich ist.
[0009] Nachdem die gewünschte Gesamtlänge der Beschlaganordnung erreicht ist, wird das die
Freigabeposition und damit das Verschieben der Riegelstange gewährleistende Halteelement
entfernt, wodurch die Getriebestange und die Riegelstange aufgrund der Vorspannung
automatisch miteinander gekoppelt werden, so dass die eingestellte Gesamtlänge der
Beschlaganordnung automatisch fixiert und gesichert ist. Die Beschlaganordnung muss
nun nur noch am Rahmen endgültig festgeschraubt werden.
[0010] Mit der Erfindung entfällt sowohl ein kompliziertes, aufgrund von mehreren Teilen
relativ schwer handhabbares Montieren und Justieren der Beschlaganordnung, da die
gewünschte Länge durch einfaches Zusammenschieben der erforderlichen Teile eingestellt
werden kann. Gleichzeitig wird durch das Entfernen des Halteelementes eine automatische
Fixierung erreicht, so dass ein aufwendiges Messen und eventuell nochmaliges Kürzen
der Getriebestange nicht erforderlich sind.
[0011] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind an dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
eine Verzahnung und an dem Riegelstangen-Kopplungsabschnitt eine mit der Verzahnung
zusammenwirkende Gegenverzahnung vorgesehen, über die die Getriebestange und die Riegelstange
miteinander koppelbar sind. Durch die Verzahnungen ist eine quasi-kontinuierliche
gegenseitige Verstellung von Riegelstange und Getriebestange möglich. Grundsätzlich
können jedoch auch sonstige geeignete Verbindungselemente, wie beispielsweise Zapfen
und Lochungen verwendet werden.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Riegelstange
im Bereich des Riegelstangen-Kopplungsabschnitts und die Getriebestange im Bereich
des Getriebestangen-Kopplungsabschnitts in gegeneinander versetzten Ebenen, einander
überlappend angeordnet. Bei bekannten Beschlaganordnungen ist die Riegelstange als
Verlängerung der Getriebestange üblicherweise fluchtend mit dieser in einer Ebene
angeordnet. Lediglich das relativ kurze Zahnkästchen ist versetzt zur Ebene der Riegelstange
und Getriebestange angeordnet, um die fluchtende Anordnung der beiden Stangen zu ermöglichen.
Durch diese fluchtende Anordnung wird bei den bekannten Beschlaganordnungen jedoch
das Justierungsspiel auf die relativ kurze Länge des Zahnkästchens reduziert, da beim
weiteren Verschieben das stirnseitige freie Ende der Getriebestange an dem stirnseitigen,
in der gleichen Ebene angeordneten Ende der Riegelstange anstößt und somit eine weitere
gegenseitige Verschiebung und Justierungsmöglichkeit verhindert wird.
[0013] Durch die erfindungsgemäße gegeneinander versetzte Anordnung von Riegelstange und
Getriebestange im Bereich ihrer jeweiligen Kopplungsabschnitte wird eine Überlappung
der Riegelstange und der Getriebestange erreicht, so dass ein großer Justierspielraum
in Längsrichtung vorhanden ist. Durch die überlappende Anordnung wird verhindert,
dass die Getriebestange und die Riegelstange beim Verstellen gegeneinander mit ihren
Stirnseiten aneinander anstoßen können, wodurch das aus dem Stand der Technik bekannte
Abschneiden der Getriebestange nicht mehr erforderlich ist.
[0014] Bevorzugt bilden die Getriebestange, die Riegelstange und die Stulpschiene eine vormontierte
Einheit, wodurch die Handhabung bei der Justage gegenüber bekannten, aus mehreren
Teilen bestehenden Beschlaganordnungen deutlich vereinfacht wird. Durch die Abstützung
des Halteelementes an der Stulpschiene wird erreicht, dass die Riegelstange in der
Freigabeposition im Wesentlichen frei von Reibungskräften, welche durch die Vorspannung
verursacht würden, bleibt und somit einfach während der gewünschten Justierung verschoben
werden kann.
[0015] Vorteilhaft ist in der Stulpschiene eine Aufnahmeöffnung für das Halteelement ausgebildet.
Dabei kann das Halteelement in der Aufnahmeöffnung gegen ein Verschieben durch die
Vorspannung fixiert, insbesondere verschraubt, verrastet oder verpresst sein. Beispielsweise
kann in der Aufnahmeöffnung ein Gewinde für ein als Schraube ausgebildetes Halteelement
ausgebildet sein, so dass das Halteelement durch die Stulpschiene hindurch geschraubt
sein kann und mit seinem freien Ende beispielsweise den Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
gegen die Vorspannung von der zwischen der Getriebestange und der Stulpschiene geführten
Riegelstange wegdrückt und somit Getriebestange und Riegelstange in ihrer Freigabeposition
hält.
[0016] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
als von der Getriebestange getrenntes Kopplungsteil ausgebildet. Das Kopplungsteil
kann dabei im Wesentlichen quer, insbesondere senkrecht zur Getriebestange, gegen
die Vorspannung verschiebbar ausgebildet sein und dabei insbesondere in einer Führungsöffnung
angeordnet sein, die in der Getriebestange ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung
kann die Getriebestange in der Freigabeposition entspannt, im Wesentlichen parallel
zu der Riegelstange angeordnet sein, da lediglich das separate Kopplungsteil von dem
Halteelement gegen die Vorspannung quer zur Getriebestange so gehalten werden muss,
dass das Kopplungsteil nicht mit dem Riegelstangen-Kopplungsabschnitt in Eingriff
ist.
[0017] Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, dass der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
einstückig mit der Getriebestange ausgebildet ist und zum Einnehmen der Freigabeposition
beispielsweise das den Getriebestangen-Kopplungsabschnitt bildende freie Ende der
Getriebestange so von der Riegelstange weg gebogen ist, dass keine Kopplung zwischen
diesen beiden Elementen besteht. In diesem Fall kann unmittelbar die der Getriebestange
inne wohnende Elastizität die Vorspannung der erfindungsgemäßen Beschlaganordnung
erzeugen.
[0018] Das Kopplungsteil kann bevorzugt eine innen liegende und/oder eine außen liegende
Verzahnung aufweisen. In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Kopplungsteil
an zumindest einer Außenseite, insbesondere an zwei gegenüberliegenden, in Längsrichtung
der Getriebestange verlaufenden Außenseiten eine Verzahnung auf. Grundsätzlich ist
es jedoch auch möglich, dass das Kopplungsteil beispielsweise an seiner Oberseite
einen Kopplungsbereich, beispielsweise mit einer Verzahnung, aufweist, der mit einem
entsprechenden Gegenelement, beispielsweise einer Gegenverzahnung an der Riegelstange
in Eingriff gebracht werden kann.
[0019] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
einstückig mit der Riegelstange ausgebildet. Dabei umfasst der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
bevorzugt eine insbesondere als Langloch ausgebildete Justieröffnung, deren Berandung
zumindest teilweise als Gegenverzahnung, insbesondere als Gegenverzahnung für die
Verzahnung des Kopplungsteils, ausgebildet ist. Durch die Ausbildung des Riegelstangen-Kopplungsabschnitts
als Langloch ist eine besonders einfache Ausbildung der Kopplungseinheit möglich.
Weiterhin kann durch eine entsprechende Länge des Langlochs ein relativ großer Bereich
eingestellt werden, über den die Riegelstange und die Getriebestange gegeneinander
verschiebbar sind. Je länger die als Langloch ausgebildete Justieröffnung gebildet
ist, desto größer ist der Bereich, innerhalb dessen eine Verstellung der erfindungsgemäß
ausgebildeten Beschlaganordnung möglich ist. Beispielhafte Werte können zwischen 5
und 30 cm liegen.
[0020] Bevorzugt ist zur Erzeugung der Vorspannung ein separates Federelement, insbesondere
eine Blattfeder vorgesehen. Dabei ist vorteilhaft das Kopplungsteil mittels des Federelements
durch die Führungsöffnung hindurch in die Justieröffnung hinein verschiebbar. Die
Vorspannung kann aber auch durch einen elastischen Teil der Riegelstange und/oder
der Getriebestange erzeugt werden.
[0021] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
eine Abstützfläche für das Halteelement ausgebildet. Durch die Abstützfläche sind
eine definierte und sichere Abstützung des Getriebestangen-Kopplungsabschnitts an
dem Halteelement und damit eine sichere Einstellung der Freigabeposition gewährleistet.
Die Abstützfläche kann dabei so lang ausgebildet sein, dass auch bei einem Betätigen
des Getriebes und einem damit verbundenen Verschieben der Getriebestange das Halteelement
an der Abstützfläche abgestützt bleibt und somit auch in diesem Fall die Freigabeposition
sicher gehalten wird.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Halteelement
einstückig mit dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt ausgebildet, wobei zwischen
dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt und Halteelement eine Sollbruchstelle ausgebildet
ist. Grundsätzlich kann das Halteelement auch von dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
getrennt ausgebildet sein und mit diesem verbunden, beispielsweise verschraubt, verklebt
oder auf eine sonstige Weise an diesem befestigt sein. Auch in diesem Fall kann erfindungsgemäß
eine Sollbruchstelle vorgesehen sein, die zwischen einem abzutrennenden Teil des Halteelements
und einem restlichen, mit dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt verbundenen Teil
angeordnet ist.
[0023] Durch diese Ausführungsform ist es möglich, zunächst die Riegelstange durch Verschieben
in die gewünschte Position zu bringen, um anschließend durch Verschieben der Getriebestange
mittels einer Betätigung des Getriebes den Getriebestangen-Kopplungsabschnitt soweit
zu verschieben, bis das Halteelement fluchtend mit der Aufnahmeöffnung in der Stulpschiene
zu liegen kommt. In dieser Stellung entfällt die Abstützwirkung der Stulpschiene,
so dass das Halteelement zusammen mit dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt aufgrund
der Vorspannung in Richtung der Stulpschiene bewegt wird und dabei das Halteelement
in die Aufnahmeöffnung der Stulpschiene eintritt sowie der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
in Eingriff mit dem Riegelstangen-Kopplungsabschnitt kommt, so dass die Position der
justierten Riegelstange fixiert ist. Bei einem weiteren Betätigen des Getriebes wird
das Halteelement durch das weitere Verschieben der Getriebestange gegenüber der Stulpschiene
abgeschert, so dass die jetzt zueinander justierten Treib- und Riegelstangen miteinander
frei verschiebbar sind.
[0024] Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher beschrieben, in diesen zeigen:
- Fig. 1.
- eine teilweise geschnittene, perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Beschlaganordnung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Beschlaganordnung nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Beschlaganordnung nach Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Beschlaganordnung nach Fig. 1 in der Kopplungsposition,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch die Beschlaganordnung in der Kopplungsposition nach Fig.
4,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf einen Teil der Beschlaganordnung nach Fig. 1 und
- Fig. 7 - 9
- weitere Ausführungsformen der Erfindung.
[0026] Fig. 1 zeigt eine Beschlaganordnung 1, die eine Stulpschiene 2, eine unterhalb der
Stulpschiene parallel zu dieser verlaufende Getriebestange 4 und eine zwischen der
Stulpschiene 2 und der Getriebestange 4 angeordnete, parallel zu diesen verlaufende
Riegelstange 3 umfasst.
[0027] Die Getriebestange 4 setzt sich in ihrem in Fig. 1 dargestellten rechten Bereich
bis zu einem nicht dargestellten Getriebe fort, über das sie in Längsrichtung parallel
zur Stulpschiene 2 und der Riegelstange 3 in üblicher Weise gemäß einem Pfeil 5 verschiebbar
ist.
[0028] In analoger Weise setzt sich das in Fig. 1 links dargestellte Ende der Riegelstange
3 ebenfalls fort und kann beispielsweise einen Stangenausschluss bilden oder mit einer
Eckumlenkung verbunden sein. Dabei ist die zwischen der Stulpschiene 2 und der Getriebestange
4 angeordnete Riegelstange 3 ebenfalls in Längsrichtung verschiebbar, wie es durch
einen Pfeil 6 angedeutet ist.
[0029] In der Getriebestange 4 ist eine Führungsöffnung 7 ausgebildet, in der ein als Zahnblock
ausgebildetes Kopplungsteil 8 quer zur Getriebestange 4 verschiebbar angeordnet ist.
Das Kopplungsteil 8 weist an seinen zwei gegenüberliegenden Längsseiten jeweils eine
Verzahnung 9 auf, von denen in Fig. 1 nur die aus der Bildebene herauszeigende Verzahnung
9 erkennbar ist.
[0030] An der Oberseite des Kopplungsteils 8 ist eine Abstützfläche 10 ausgebildet, an der
sich ein als Schraube 11 ausgebildetes Halteelement 12 mit seinem freien Ende abstützt.
[0031] Die Schraube 11 ist durch eine in der Stulpschiene 2 vorgesehene Gewindebohrung 13
hindurchgeführt und durch das Gewinde gegen eine Verschiebung in Längsrichtung aus
der Gewindebohrung 13 heraus gesichert.
[0032] An der Unterseite der Getriebestange 4 ist eine Blattfeder 14 befestigt, deren mittlerer
Bereich an der Unterseite des Kopplungsteils 8 unter Vorspannung anliegt. Das Kopplungsteil
8 wird durch die gespannte Blattfeder 14 in Richtung der Schraube 11 gedrückt, so
dass das Kopplungsteil 8 mit seiner Abstützfläche 10 unter Vorspannung gegen das freie
Ende der Schraube 11 anliegt.
[0033] In der Riegelstange 3 ist eine als Langloch 15 ausgebildete Justieröffnung 16 ausgebildet,
die sich in Längsrichtung der Riegelstange 3 erstreckt. Die beiden Längsseiten der
Justieröffnung 16 sind als Gegenverzahnungen 17 ausgebildet, wobei in Fig. 1 aufgrund
der Schnittdarstellung nur die in der Bildebene hinten liegende Gegenverzahnung 17
dargestellt ist.
[0034] Die Breite der Justieröffnung 16 sowie die Größe der Gegenverzahnungen 17 ist dabei
entsprechend der Breite des Kopplungsteils 8 und deren Verzahnungen 9 gewählt, so
dass bei einem Einsetzen des Kopplungsteils 8 in die Justieröffnung 16 die Verzahnungen
9 mit den Gegenverzahnung 17 in Eingriff kommen und eine Längsverschiebung des Kopplungsteils
8 gegenüber der Riegelstange 3 verhindert wird, wie es insbesondere aus Fig. 6 zu
erkennen ist.
[0035] Über das Kopplungsteil 8 und den die Justieröffnung 16 umfassenden Abschnitt der
Riegelstange ist somit eine Kopplung der Getriebestange und der Riegelstange möglich,
so dass das Kopplungsteil 8 einen Getriebestangen-Kopplungsabschnitt 18 und der die
Justieröffnung 16 umfassende Abschnitt der Riegelstange 3 einen Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
19 bilden.
[0036] In der in Fig. 1 dargestellten Position ist ein freies Verschieben der Riegelstange
3 und damit des Riegelstangen-Kopplungsabschnitts 19 möglich, da ein Eindringen des
Kopplungsteils 8 aufgrund der Vorspannung durch die Blattfeder 14 mittels der Schraube
11 verhindert wird. Die in Fig. 1 dargestellte Position bildet somit eine Freigabeposition
für den Getriebestangen-Kopplungsabschnitt 18 und den Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
19, in dem die beiden Kopplungsabschnitte 18, 19 durch die Blattfeder 14 quer zur
Verschieberichtung 5 der Getriebestange gegeneinander vorgespannt sind, aufgrund der
Schraube 11 jedoch die beiden Kopplungsabschnitte 18, 19 voneinander entkoppelt sind
und somit ein Verschieben der Riegelstange 3 gegenüber der Getriebestange 4 möglich
ist.
[0037] Die Schraube 11 ragt dabei durch die Justieröffnung 16 hindurch und besitzt einen
geringeren Durchmesser als die lichte Weite der Justieröffnung 16, so dass ein Verschieben
der Riegelstange 3 durch die Schraube 11 nicht behindert wird.
[0038] Die zur Fig. 1 beschriebene Freigabeposition ist auch aus dem Längsschnitt gemäß
Fig. 3 zu erkennen. Deutlich ist dabei zu sehen, dass sich die Stulpschiene 2, die
Riegelstange 3 und die Getriebestange 4 in unterschiedlichen, parallel verlaufenden
Ebenen befinden und das Kopplungsteil 8 durch die Schraube 11 außer Eingriff mit der
Gegenverzahnung 17 der Justieröffnung 16 gehalten wird. Weiterhin ist aus Fig. 3 zu
erkennen, dass die Schraube 11 in einer alternativen Ausführung auch in die Abstützfläche
10 des Kopplungsteils 8 hineingeschraubt sein kann.
[0039] In den Fig. 4 und 5 ist, im Gegensatz zu den Fig. 1 bis 3, die Schraube 11 aus der
Gewindebohrung 13 herausgeschraubt. Wie insbesondere aus Fig. 5 zu erkennen ist, wird
ohne Schraube 11 das Kopplungsteil 8 durch die Vorspannung der Blattfeder 14 in Richtung
des Getriebestangen-Kopplungsabschnitts 18 gedrängt und tritt in dessen Justieröffnung
16 ein. Dabei gelangen die Verzahnungen 9 des Kopplungsteils 8 mit den Gegenverzahnungen
17 der Justieröffnung 16 in Eingriff, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Somit erfolgt
bei Entfernen der das Halteelement 12 bildenden Schraube 11 eine automatische Überführung
des Getriebestangen-Kopplungsabschnitts 18 und des Riegelstangen-Kopplungsabschnitts
19 in die in Fig. 5 dargestellte Kopplungsposition, in der die Getriebestange 4 und
die Riegelstange 3 zum gemeinsamen Verschieben miteinander gekoppelt sind.
[0040] Die erfindungsgemäße Beschlaganordnung wird wie folgt verwendet. Vor der Montage
der Beschlaganordnung erfolgt eine Vormontierung von Stulpschiene 2, Riegelstange
3 und Getriebestange 4, wobei auch die Schraube 11 in die Gewindebohrung 13 eingeschraubt
wird, so dass die Beschlaganordnung im vormontierten Zustand sich in der in den Fig.
1 und 3 dargestellten Freigabeposition befindet.
[0041] Zur Justierung wird zunächst die Beschlaganordnung 1 durch Verschieben der Riegelstange
3 nach außen soweit nach außen auf ihre maximale Länge auseinander gezogen. Anschließend
wird die Beschlaganordnung 1 in die Beschlagaufnahmenut des Tür- oder Fensterrahmens
eingesetzt, so dass der an der Stulpschiene 2 befestigte Getriebekasten in einer entsprechenden
Öffnung im Rahmen zu liegen kommt.
[0042] Zur Anpassung an die Größe des Rahmens wird anschließend die Riegelstange 3 solange
in Richtung des Getriebekastens verschoben, bis die Beschlaganordnung an die Größe
des Rahmens angepasst ist und die Riegelstange 3 ihre gewünschte Position (beispielsweise
mit ausgerichteter Eckumlenkung oder ausgerichtetem Positionierelement) erreicht hat.
[0043] Nach dieser einfachen Ausrichtung wird die Schraube 11 aus der Gewindebohrung 13
der Stulpschiene 2 herausgeschraubt, wodurch der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
18 und der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt 19 automatisch von der Freigabeposition
in die Kopplungsposition überführt werden, in der die Getriebestange 4 und die Riegelstange
3 zum gemeinsamen Verschieben miteinander gekoppelt sind. Nach Entfernen der Schraube
11 ist somit die Beschlaganordnung automatisch in der gewünschten justierten Stellung
fixiert, so dass sie nun vollständig an den Rahmen angeschraubt werden kann.
[0044] Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 werden drei weitere Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben. Dabei werden Teile, die bereits beschriebenen Teilen in den Fig. 1 bis
6 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 6 versehen.
[0045] Die Ausführungsform nach Fig. 7 unterscheidet sich von der bisher beschriebenen Ausführungsform
dadurch, dass das Halteelement 12 nicht durch eine Schraube, sondern durch ein Rastelement
20 gebildet wird. In der Stulpschiene 2 ist anstelle der Gewindebohrung 13 eine Bohrung
21 vorgesehen, durch die das Rastelement 20 hindurchgeführt ist. Das Rastelement 20
besitzt an seinem außen liegenden Ende eine Handhabe 22, an den sich ein Schaft 25
anschließt. An seinem der Handhabe 22 gegenüberliegenden Ende ist ein als zumindest
teilweise umlaufender Ringwulst ausgebildeter Rastabschnitt 23 vorgesehen, dessen
äußere Weite größer ist als der Durchmesser der Bohrung 21. Weiterhin umfasst der
die Stulpschiene 2 durchdringende Schaft 25 einen Längsschlitz 24, so dass trotz des
größeren Außendurchmessers des Rastabschnitts 23 der Schaft 25 durch die Bohrung 21
in der Stulpschiene 2 hindurch steckbar ist, indem die beiden den Längsschlitz 24
begrenzenden Hälften des Schafts 25 zusammengedrückt werden.
[0046] Das freie Ende des Schafts 25 des Rastelements 20 liegt an der Abstützfläche 10 des
Kopplungsteils 8 an, wobei ein Zurückschieben des Rastelements 20 aus der Bohrung
21 aufgrund der Vorspannung der Blattfeder 14 durch den größeren Außendurchmesser
des Rastabschnitts 23 verhindert wird.
[0047] Die Beschlaganordnung nach Fig. 7 wird in analoger Weise wie die Beschlaganordnung
nach den Fig. 1 bis 6 verwendet, wobei zum automatischen Fixieren der justierten Beschlaganordnung
lediglich das Rastelement 20 an der Handhabe 22 ergriffen und aus der Bohrung 21 herausgezogen
wird.
[0048] In der Ausführungsform nach Fig. 8 umfasst das Halteelement 12 eine Schraube 26 mit
Innengewinde 27, die in einer Abdeckkappe 28 drehbar gelagert ist. Die Abdeckkappe
28 besitzt an ihrer Unterseite Zapfen 29, welche in an der Stulpschiene 2 vorgesehene
Öffnungen 30 eingreifen, so dass eine Fixierung der Abdeckkappe 28 an der Oberseite
der Stulpschiene 2 erfolgt.
[0049] In das Innengewinde 27 der Schraube 26 ist ein Schraubbolzen 31 eingeschraubt, der
an seiner in Fig. 8 dargestellten Unterseite mit dem Kopplungsteil 8 verbunden ist.
Die Verbindungsstelle zwischen dem Schraubbolzen 31 und dem Kopplungsteil 8 ist dabei
als Sollbruchstelle 32 ausgebildet.
[0050] In der in Fig. 8 gezeigten Stellung ist der Schraubbolzen 31 nur mit einem bzw. wenigen
Gewindegängen mit dem Innengewinde 27 der Schraube 26 verschraubt. Dadurch wird erreicht,
dass, ähnlich wie in den Fig. 1 und 7, das Kopplungsteil 8 vollständig aus der Justieröffnung
16 gegen die Vorspannung der Blattfeder 14 herausgehalten wird. Fig. 8 zeigt somit
die Freigabestellung, in der die Riegelstange 3 zur Justierung der Beschlaganordnung
1 im Wesentlichen frei verschiebbar ist.
[0051] Zur Überführung in die Kopplungsposition wird die Schraube 26 verdreht, so dass der
Schraubbolzen 31 über das Innengewinde 27 in einen innen liegenden Hohlraum 33 in
der Schraube 26 hineingezogen wird. Gleichzeitig wird auch das mit dem Schraubbolzen
31 verbundene Kopplungsteil 8 in Fig. 8 nach oben verschoben, so dass es in die Justieröffnung
16 eintritt und eine Kopplung zwischen der Getriebestange 4 und der Riegelstange 3
erfolgt.
[0052] Bei einem weiteren Verschrauben der Schraube 26 reißt der Schraubbolzen 31 an der
Sollbruchstelle 32 ab, so dass ein Verschieben des Kopplungsteils 8 zusammen mit der
Getriebestange 4 bei Betätigen des Getriebes ermöglicht wird.
[0053] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist an der Oberseite des Kopplungsteils 8 ein
Zapfen 34 befestigt, wobei die Verbindung zwischen dem Zapfen 34 und dem Kopplungsteil
8 wiederum eine Sollbruchstelle 35 bildet.
[0054] Der Zapfen 34 stützt sich mit seinem freien Ende an der Unterseite der Stulpschiene
2 ab, wodurch verhindert wird, dass das Kopplungsteil 8 aufgrund der Vorspannung der
Blattfeder 14 in die Justieröffnung 16 eindringt.
[0055] Nach erfolgter Justierung der Beschlaganordnung durch Verschieben der Riegelstange
3 in bereits beschriebener Weise, wird die Getriebestange 4 zusammen mit dem Kopplungsteil
8 durch Betätigen des Getriebes soweit verschoben, bis der Zapfen 34 mit einer in
der Stulpschiene 2 ausgebildeten Abscheröffnung 36 in Übereinstimmung gerät, so dass
aufgrund der Vorspannung der Blattfeder 14 der Zapfen 34 in diese Abscheröffnung 36
hineingedrückt wird. Gleichzeitig wird das Kopplungsteil 8 in die Justieröffnung 16
hineingedrückt, so dass wiederum automatisch eine Überführung von der Freigabeposition
in die Kopplungsposition erfolgt.
[0056] Anschließend wird die Getriebestange 4 über das Getriebe wieder zurück- oder in der
gleichen Richtung weiterbewegt, wodurch der sich in der Abscheröffnung 36 befindende
Zapfen 34 von dem Kopplungsteil 8 abgeschert wird, so dass die Getriebestange 4 zusammen
mit der Riegelstange 3 über das Getriebe frei verschiebbar ist.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Beschlaganordnung
- 2
- Stulpschiene
- 3
- Riegelstange
- 4
- Getriebestange
- 5
- Pfeil
- 6
- Pfeil
- 7
- Führungsöffnung
- 8
- Kopplungsteil
- 9
- Verzahnung
- 10
- Abstützfläche
- 11
- Schraube
- 12
- Halteelement
- 13
- Gewindebohrung
- 14
- Blattfeder
- 15
- Langloch
- 16
- Justieröffnung
- 17
- Gegenverzahnung
- 18
- Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
- 19
- Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
- 20
- Rastelement
- 21
- Bohrung
- 22
- Handhabe
- 23
- Rastabschnitt
- 24
- Längsschlitz
- 25
- Schaft
- 26
- Schraube
- 27
- Innengewinde
- 28
- Abdeckkappe
- 29
- Zapfen
- 30
- Öffnung
- 31
- Schraubbolzen
- 32
- Sollbruchstelle
- 33
- Hohlraum
- 34
- Zapfen
- 35
- Sollbruchstelle
- 36
- Abscheröffnung
1. Beschlaganordnung für Fenster, Türen oder dergleichen mit einer über ein Getriebe
verschiebbaren Getriebestange (4) und mit einer an die Getriebestange (4) anzukoppelnden
Riegelstange (3), wobei an der Getriebestange (4) ein Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
(18) und an der Riegelstange (3) ein Riegelstangen-Kopplungsabschnitt (19) vorgesehen
sind, über die die Getriebestange (4) und die Riegelstange (3) zum gemeinsamen Verschieben
miteinander koppelbar sind, wobei der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) und
der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt (19) zwischen einer definierten Freigabeposition,
in der die beiden Kopplungsabschnitte (18, 19) nicht ineinander greifen, und einer
Kopplungsposition, in der die beiden Kopplungsabschnitte (18, 19) ineinander greifen,
verstellbar sind und wobei in der Freigabeposition
- der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) und der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
(19) im Wesentlichen quer zur Verschieberichtung (5) der Getriebestange (4) gegeneinander
vorgespannt sind und
- die Riegelstange (3) gegenüber der Getriebestange (4) zumindest bereichsweise verschiebbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Beschlaganordnung ferner ein Halteelement (12) umfasst, das in der Freigabeposition
die beiden Kopplungsabschnitte (18, 19) gegen die Vorspannung in ihrer vorgespannten
Position hält,
- dass das Halteelement (12) entfernbar ist und ohne Halteelement (12) die beiden Kopplungsabschnitte
(18, 19) durch die Vorspannung automatisch in die Kopplungsposition überführbar sind,
und
- dass eine Stulpschiene (2) vorgesehen ist, wobei die Getriebestange (4) und/oder die Riegelstange
(3) entlang der Stulpschiene (2) verschiebbar sind und die Stulpschiene (2) eine Abstützung
für das Halteelement (12) gegen die Vorspannung bildet.
2. Beschlaganordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) eine Verzahnung (9) und an dem Riegelstangen-Kopplungsabschnitt
(19) eine mit der Verzahnung (9) zusammenwirkende Gegenverzahnung (17) vorgesehen
sind, über die die Getriebestange (4) und die Riegelstange (3) miteinander koppelbar
sind.
3. Beschlaganordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Riegelstange (3) im Bereich des Riegelstangen-Kopplungsabschnitts (19) und die
Getriebestange (4) im Bereich des Getriebestangen-Kopplungsabschnitts (18) in gegeneinander
versetzten Ebenen, einander überlappend angeordnet sind.
4. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Getriebestange (4), Riegelstange (3) und Stulpschiene (2) als zusammenhängende Einheit
vormontiert sind.
5. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Stulpschiene (2) eine Aufnahmeöffnung (13,21,36) für das Halteelement (12)
ausgebildet ist.
6. Beschlaganordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (12) in der Aufnahmeöffnung (13, 21) gegen ein Verschieben durch
die Vorspannung fixiert, insbesondere verschraubt, verrastet oder verpresst ist.
7. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) als von der Getriebestange (4) getrenntes
Kopplungsteil (8) ausgebildet ist.
8. Beschlaganordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kopplungsteil (8) im Wesentlichen quer zur Getriebestange (4), gegen die Vorspannung
verschiebbar ausgebildet ist, insbesondere dass in der Getriebestange (4) eine Führungsöffnung
(7) für das Kopplungsteil (8) ausgebildet ist.
9. Beschlaganordnung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kopplungsteil (8) eine innen liegende und/ oder eine außen liegende Verzahnung
(9) aufweist.
10. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kopplungsteil (8) an zumindest einer Außenseite, insbesondere an zwei gegenüberliegenden
Außenseiten eine Verzahnung (9) aufweist.
11. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) einstückig mit der Getriebestange (4)
ausgebildet ist.
12. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegelstangen-Kopplungsabschnitt (19) einstückig mit der Riegelstange (3) ausgebildet
ist.
13. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der.Riegelstangen-Kopplungsabschnitt (19) eine insbesondere als Langloch (15) ausgebildete
Justieröffnung (16) umfasst, deren Berandung zumindest teilweise als Gegenverzahnung
(17) ausgebildet ist.
14. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Erzeugung der Vorspannung ein separates Federelement, insbesondere eine Blattfeder
(14) vorgesehen ist.
15. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kopplungsteil mittels des Federelements (14) durch die Führungsöffnung hindurch
in die Justieröffnung hinein verschiebbar ist.
16. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorspannung durch einen elastischen Teil der Riegelstange (3) und/oder der Getriebestange
(4) erzeugt wird.
17. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) eine Abstützfläche (10) für das Halteelement
ausgebildet ist.
18. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (12, 31, 34) einstückig mit dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt
(18) ausgebildet ist, wobei zwischen dem Getriebestangen-Kopplungsabschnitt (18) und
dem Halteelement (14, 31, 34) eine Sollbruchstelle (32, 35) ausgebildet ist.
19. Beschlaganordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (12) als Zapfen (20, 34) oder Schraube (11, 26) ausgebildet ist.
1. A fitting arrangement for windows, doors or the like having a shootbolt (4) displaceable
via a transmission and having a locking bar (3) to be coupled to the shootbolt (4),
wherein a shootbolt coupling section (18) is provided at the shootbolt (4) and a locking
bar coupling section (19) is provided at the locking bar (3) via which the shootbolt
(4) and the locking bar (3) can be coupled to one another for common displacement,
wherein the shootbolt coupling section (18) and the locking bar coupling section (19)
are adjustable between a defined release position in which the two coupling sections
(18, 19) do not engage into one another and a coupling position in which the two coupling
sections (18, 19) engage into one another, and wherein, in the release position,
- the shootbolt coupling section (18) and the locking bar coupling section (19) are
substantially biased relative to one another transversely to the displacement direction
(5) of the shootbolt (4); and
- the locking bar (3) is displaceable at least regionally with respect to the shootbolt
(4),
characterised in that
- the fitting arrangement furthermore includes a holding element (12) which, in the
release position, holds the two coupling sections (18, 19) in their biased position
against the bias;
- in that the holding element (12) is removable and the two coupling sections (18, 19) can
automatically be moved into the coupling position by the bias without the holding
element (12); and
- in that a cover rail (2) is provided, with the shootbolt (4) and/or the locking bar (3) being
displaceable along the cover rail (2) and the cover rail (2) providing a support for
the holding element (12) against the bias.
2. A fitting arrangement in accordance with claim 1, characterised in that a toothed arrangement (9) is provided at the shootbolt coupling section (18) and
mating toothed arrangement (17) cooperating with the toothed arrangement (9) is provided
at the locking bar coupling section (19) via which the shootbolt (4) and the locking
bar (3) can be coupled to one another.
3. A fitting arrangement in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the locking bar (3) in the region of the locking bar coupling section (19) and the
shootbolt (4) in the region of the shootbolt coupling section (18) are arranged overlapping
one another in mutually offset planes.
4. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the shootbolt (4), the locking bar (3) and the cover rail (2) are pre-assembled as
a coherent unit.
5. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a receiving opening (13, 21, 36) is provided in the cover rail (2) for the holding
element (12).
6. A fitting arrangement in accordance with claim 5, characterised in that the holding element (12) is fixed, in particular screwed, latched or pressed, in
the receiving opening (13, 21) against a displacement by the bias.
7. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the shootbolt coupling section (18) is made as a coupling part (8) separate from
the shootbolt (4).
8. A fitting arrangement in accordance with claim 7, characterised in that the coupling part (8) is made displaceable substantially transversely to the shootbolt
(4) against the bias; in particular in that a guide opening (7) for the coupling part (8) is formed in the shootbolt (4).
9. A fitting arrangement in accordance with claim 7 or claim 8, characterised in that the coupling part (8) has an inwardly disposed and/or an outwardly disposed toothed
arrangement (9).
10. A fitting arrangement in accordance with any one of the claims 7 to 9, characterised in that the coupling part (8) has a toothed arrangement (9) at at least one outer side, in
particular at two oppositely disposed outer sides.
11. A fitting arrangement in accordance with any one of the claims 1 to 6, characterised in that the shootbolt coupling section (18) is made in one piece with the shootbolt (4).
12. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the locking bar coupling section (19) is made in one piece with the locking bar (3).
13. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the locking bar coupling section (19) includes a adjustment opening (16), in particular
made as an elongate hole (15), whose boundary is made at least partly as a mating
toothed arrangement (17).
14. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a separate spring element, in particular a leaf spring (14), is provided to generate
the bias.
15. A fitting arrangement in accordance with any one of the claims 8 to 14, characterised in that the coupling part is displaceable into the adjustment opening through the guide opening
by means of the spring element (14).
16. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the bias is generated by a resilient part of the locking bar (3) and/or of the shootbolt
(4).
17. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a support surface (10) for the holding element is formed at the shootbolt coupling
section (18).
18. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the holding element (12, 31, 34) is made in one piece with the shootbolt coupling
section (18), with a desired breakage point (32, 35) being formed between the shootbolt
coupling section (18) and the holding element (14, 31, 34).
19. A fitting arrangement in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the holding element (12) is made as a pin (20, 34) or as a screw (11, 26).
1. Agencement de ferrure pour des fenêtres, des portes ou similaires, comportant une
barre de transmission (4) déplaçable via un mécanisme de transmission et une barre
de pêne (3) à accoupler à la barre de transmission (4), un tronçon d'accouplement
(18) de barre de transmission étant prévu sur la barre de transmission (4) et un tronçon
d'accouplement (19) de barre de pêne étant prévu sur la barre de pêne (3), tronçons
via lesquels la barre de transmission (4) et la barre de pêne (3) peuvent être accouplées
pour être déplacées conjointement, le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission
et le tronçon d'accouplement (19) de barre de pêne étant réglables entre une position
de libération définie dans laquelle les deux tronçons d'accouplement (18, 19) ne s'engagent
pas l'un dans l'autre, et une position d'accouplement dans laquelle les deux tronçons
d'accouplement (18, 19) s'engagent l'un dans l'autre, et dans la position de libération
- le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission et le tronçon d'accouplement
(19) de barre de pêne étant précontraints l'un contre l'autre sensiblement transversalement
à la direction de déplacement (5) de la barre de transmission (4), et
- la barre de pêne (3) pouvant être déplacée par rapport à la barre de transmission
(4) au moins sur certaines zones,
caractérisé en ce que
- l'agencement de ferrure comprend en outre un élément de retenue (12) qui, dans la
position de libération, maintient les deux tronçons d'accouplement (18, 19) contre
la précontrainte dans leur position précontrainte,
- en ce que l'élément de retenue (12) peut être enlevé et, sans élément de retenue (12), les
deux tronçons d'accouplement (18, 19) peuvent passer automatiquement dans la position
d'accouplement grâce à la précontrainte, et
- en ce qu'il est prévu un rail de têtière (2), la barre de transmission (4) et/ou la barre de
pêne (3) étant déplaçables le long du rail de têtière (2), et le rail de têtière (2)
formant un appui pour l'élément de retenue (12) contre la précontrainte.
2. Agencement de ferrure selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
sur le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission est prévue une denture
(9) et sur le tronçon d'accouplement (19) de barre de pêne est prévue une denture
antagoniste (17) coopérant avec la denture (9), dentures via lesquelles la barre de
transmission (4) et la barre de pêne (3) peuvent être accouplées l'une à l'autre.
3. Agencement de ferrure selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la barre de pêne (3), dans la zone du tronçon d'accouplement (19) de barre de pêne,
et la barre de transmission (4), dans la zone du tronçon d'accouplement (18) de barre
de transmission, sont agencées en se chevauchant dans des plans décalés l'un par rapport
à l'autre.
4. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la barre de transmission (4), la barre de pêne (3) et le rail de têtière (2) sont
préalablement montés sous forme d'unité cohérente.
5. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le rail de têtière (2) est réalisée une ouverture de réception (13, 21, 36) pour
l'élément de retenue (12).
6. Agencement de ferrure selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'élément de retenue (12) est fixé dans l'ouverture de réception (13, 21) à l'encontre
d'un déplacement par la précontrainte, en particulier vissé, enclenché ou comprimé.
7. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission est réalisé sous forme de
partie d'accouplement (8) séparée de la barre de transmission (4).
8. Agencement de ferrure selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la partie d'accouplement (8) est réalisée de manière à pouvoir se déplacer à l'encontre
de la précontrainte sensiblement transversalement à la barre de transmission (4),
en particulier en ce que dans la barre de transmission (4) est réalisée une ouverture de guidage (7) pour
la partie d'accouplement (8).
9. Agencement de ferrure selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
la partie d'accouplement (8) présente une denture (9) intérieure et/ou extérieure.
10. Agencement de ferrure selon l'une des revendications 7 à 9,
caractérisé en ce que
la partie d'accouplement (8) présente une denture (9) sur au moins une face extérieure,
en particulier sur deux faces extérieures opposées.
11. Agencement de ferrure selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission est réalisé d'un seul tenant
avec la barre de transmission (4).
12. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le tronçon d'accouplement (19) de barre de pêne est réalisé d'un seul tenant avec
la barre de pêne (3).
13. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le tronçon d'accouplement (19) de barre de pêne comprend une ouverture d'ajustage
(16) réalisée en particulier sous forme de trou oblong (15) dont la bordure est réalisée
au moins partiellement sous forme de denture antagoniste (17).
14. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour générer la précontrainte, il est prévu un élément ressort séparé, en particulier
un ressort à lame (14).
15. Agencement de ferrure selon l'une des revendications 8 à 14,
caractérisé en ce que
la partie d'accouplement peut être déplacée au moyen de l'élément ressort (14) à travers
une ouverture de guidage jusque dans l'ouverture d'ajustage.
16. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la précontrainte est générée par une partie élastique de la barre de pêne (3) et/ou
de la barre de transmission (4).
17. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission est réalisée une surface
d'appui (10) pour l'élément de retenue.
18. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de retenue (12, 31, 34) est réalisé d'un seul tenant avec le tronçon d'accouplement
(18) de barre de transmission, un point destiné à la rupture (32, 35) étant réalisé
entre le tronçon d'accouplement (18) de barre de transmission et l'élément de retenue
(14, 31, 34).
19. Agencement de ferrure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de retenue (12) est réalisé sous forme de tenon (20, 34) ou de vis (11,
26).
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