| (19) |
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(11) |
EP 1 580 395 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tür- oder Fensterkonstruktion mit einer Regenschutzschiene
Door or window construction with a rain protection profile
Construction de porte ou de fenêtre avec un profilé de protection contre la pluie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR |
| (30) |
Priorität: |
24.03.2004 DE 202004004648 U 27.05.2004 DE 202004008644 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
| (73) |
Patentinhaber: GUTMANN AG |
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91781 Weißenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Tober, Werner
91799 Langenaltheim (DE)
- Rauscher, Martin
72531 Hohenstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stippl, Hubert |
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Patentanwälte
Freiligrathstrasse 7a 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 392 342 AT-B- 396 385 DE-A1- 19 630 643
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EP-A- 0 961 002 DE-A1- 10 247 891 DE-U1- 29 517 566
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fenster- oder Türkonstruktion gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine Fenster- oder Türkonstruktion gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
der DE GM
1 992 212 bekannt. Diese bekannte Fenster- oder Türkonstruktion umfasst eine Regenblende, die
mittels Schrauben unmittelbar am Stockrahmen verschraubt wird. Die Entwässerung erfolgt
hierbei über die Holzoberfläche. An den vorderseitigen Verschraubungspunkten werden
Abstandshalter zwischen Regenblende und Stockrahmen eingesetzt. Die Regenblende muss
seitlich am jeweils vertikal verlaufenden Blendrahmen zusätzlich von innen mit Letzterem
verschraubt werden. Aus diesem Grund verläuft die Regenblende an deren beiden seitlichen
Endabschnitten in den Rahmenüberschlag hinein und bildet eine Kältebrücke. Daraus
resultiert die Gefahr von feuchtigkeitsbedingten Schädigungen des Stockrahmens.
[0003] Die
DE 295 17 566 offenbart eine umlaufende rahmenartige Verkleidung aus einem Metallprofil, welche
mittels Drehhalter von außen auf den Stockrahmen eines Fensters oder einer Tür aufgesetzt
wird. Eine ähnliche Konstruktion ist auch aus der
DE 102 47 891 A1 sowie der
DE 196 30 643 A1 bekannt.
[0004] Aus der
AT 396 385 B ist ein zweiteiliges ebenfalls umlaufendes Stockrahmenprofil, bestehend aus einem
Stockrahmenprofil und einer auf den Stockrahmen aufgesetzten Profilleiste bekannt.
Im fertig montierten Zustand liegt die Profilleiste unmittelbar an der innen liegenden
Stirnseite des Stockrahmens an.
[0005] Die
EP 0 392 342 A2 offenbart ein Holz/Metall-Fenster, bei dem eine Außenschale aus Metallprofilabschnitten
an der außenseitigen Stirnseite des Blendrahmens mittels Flanschbalken befestigt.
Der jeweilige Flanschbalken wird in einer Nut an der Stirnseite des Blendrahmens befestigt
und mittels Clipsverbinder mit den Metallprofilabschnitten verbunden.
[0006] Aus der
DE 92 15 905 U1 ist eine Regenschutzschiene mit Stockabdeckung bekannt. Die Regenschutzschiene wird
hierbei am Stockrahmen befestigt, indem ein Verankerungssteg der Regenschutzschiene
in eine an der Oberseite des Stockrahmens angebrachte Nut eingreift. Der Stockrahmen
ist daher vor der Montage der Regenschutzschiene entsprechend zu bearbeiten. Aus diesem
Grund verläuft die Regenschutzschiene zudem um die obere Kante des Stockrahmens herum
und ist daher auch sehr komplex in ihrem Aufbau.
[0007] Der vorliegende Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fenster- oder Türkonstruktion
zur Verfügung zu stellen, bei der einerseits eine vereinfachte Montage der Regenschutzschiene
an dem Stockrahmen möglich ist, andererseits die montierte Regenschutzschiene aber
einen dauerhaften Schutz vor Witterungseinflüssen gewährleistet.
[0008] Die vorliegende Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Als Befestigungsmittel
ist ein Halter, insbesondere eine Mehrzahl von einzelnen Haltern vorgesehen, der bzw.
die mit dem Stockrahmen an dessen Stirnseite verbindbar ist bzw. sind. Die Erfindung
ermöglicht es, Regenschutzschienen mit Stockrahmen zu verbinden, ohne dass eine Bearbeitung
des Stockrahmens vorher notwendig wäre. Die Regenschutzschiene ist hierbei aufgrund
der Befestigung über den oder die Halter in einem Abstand zum Stockrahmen angeordnet.
Auch wenn im Verbindungsbereich des Halters mit dem Stockrahmen eine Kapillarwirkung
auftritt und Wasser zwischen der Stirnseite des Stockrahmens und dem Halter gelangen
kann, ist dies unschädlich, da aufgrund der allseitigen Belüftung des jeweiligen einzelnen
Halters die Grenzflächen zwischen Halter und Stockrahmen schnell austrocknen, d. h.
die Kapillarwirkung aufgrund der beanspruchten Konstruktion überraschenderweise kein
Problem begründet. Die Regenschutzschiene erstreckt sich nur auf den Bereich des Rahmenüberschlags
und reicht nicht oder zumindest nicht wesentlich in den Bereich zwischen Fenster-
bzw. Türrahmen und Stockrahmen hinein. Die thermische Trennung von Regenschutzschiene
und Stockrahmen ist bei der Erfindung sehr ausgeprägt, da der Holzquerschnitt mangels
notwendiger Nut ungeschwächt und möglichst massiv ausgestaltet verbleibt und die Regenschutzschiene
nicht mit dem Stockrahmen unmittelbar in Verbindung steht. Es wird ein Schichtaufbau
verwirklicht, der weitestgehend senkrecht zur Richtung des Wärmeflusses steht. Erfindungsgemäß
greift die Regenschutzschiene im montierten Zustand nicht in den Zwischenraum zwischen
Fenster- bzw. Türrahmen und Stockrahmen ein.
[0009] Zweckmäßigerweise ist der jeweilige Halter derart geformt, dass er im Bereich der
um die Schulter des Stockrahmens nach innen versetzten, äußeren Stirnseite des Stockrahmens
befestigbar ist. Die Befestigung lässt sich an dieser Stelle besonders einfach durchführen,
da die Stelle gut zugänglich ist.
[0010] Der jeweilige Halter weist zweckmäßigerweise eine insbesondere flächige Rückwand
auf, die plan an den Stockrahmen 2 aufliegt. Die Halter können hierdurch gut montiert
werden und bieten einen sicheren Halt.
[0011] Dadurch, dass gemäß einer weiteren Ausgestaltung der jeweiligen Halter im Montagezustand
an das innere Ende der Schulter angelegt wird oder eine entsprechend der Schräge der
Schulter des Stockrahmens schräg verlaufende Unterseite aufweist, kann die Montage
des Halters an der Schulter anliegend oder auf der Schulter aufliegend vorgenommen
werden, so dass mit Anlage des Halters an der Schulter gleichzeitig die richtige Position
für die Befestigung des Halters gefunden ist.
[0012] Zweckmäßigerweise überlappt die Regenschutzschiene im montierten Zustand den Rahmen
eines Fensters oder einer Tür. Hierbei kann die Regenschutzschiene mit einer Dichtungsnut
versehen sein, die je nach Einsatzzweck eine Dichtung aufweisen kann oder nicht. Die
Stelle, an der die Regenschutzschiene am Fensterrahmen anliegt, kann mit oder ohne
Flügelfalz ausgebildet sein.
[0013] Eine alternative Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht vor, als Regenschutzschiene
ein Grundprofil sowie ein zusätzliches, mit der Grundschiene verbundenes, eigenständiges
Teil, z. B. ein mit der Grundschiene verbundenes Holzprofil als sozusagen mehrteilige
Regenschutzschiene einzusetzen. Hierdurch können durch den Einsatz des Holzprofils
bei Bedarf Stilelemente (wie z. B. Profilierungen, Rundungen) eingebracht, d. h. die
Regenschutzschiene an die vorhandene Stilrichtung angepasst werden.
[0014] Die Regenschutzschiene weist desweiteren in vorteilhafter Weise einen insbesondere
im wesentlichen waagerecht vorragenden Bereich auf, der zur Befestigung in eine Ausnehmung
am Halter eingreift.
[0015] Dieses Eingreifen kann beispielsweise in Form einer Schnappverbindung erfolgen. Eine
solche Verbindung ist sowohl in der Werkstatt beim Verarbeiten als auch bei Bedarf
an der Baustelle ohne große Schwierigkeiten schnell und einfach herbeizuführen.
[0016] Die Verbindung von Regenschutzschiene zu Stockrahmen erfolgt derart, dass der jeweilige
Halter die Regenschutzschiene zum Stockrahmen unter Bildung eines Abstands B bzw.
C hält. Sofern Feuchtigkeit unter die Regenschutzschiene gelangt, kann diese schnell
abtrocknen.
[0017] Darüber hinaus müssen nicht unbedingt Wasserableitmaßnahmen an dem Profil der Regenschutzschiene
getroffen werden d. h. Maßnahmen für einen kontrollierten Wasserablauf erfolgen, da
das Wasser am Stockrahmen konstruktionsbedingt unmittelbar ablaufen kann und Restfeuchte
schnell abtrocknen kann.
[0018] Der vorragende Bereich der Regenschutzschiene wird zweckmäßigerweise durch zwei federnde
Stege gebildet, die in eine entsprechende Ausnehmung am Halter federnd einschnappen.
Der Halter hat hier eine Art C-Form. Die beiden Stege greifen in das Innere der C-Form
ein. Hierdurch wird eine einfache Montage bei vereinfachter Konstruktion ermöglicht.
[0019] Zweckmäßigerweise liegt die Breite des Halters im Bereich von 10 - 40 mm, vorzugsweise
15 - 30 mm. Entsprechendes gilt für die Höhe. Hierdurch wird gewährleistet, dass bei
Durchfeuchtung des hinteren Bereichs (Kapillarbereichs zwischen Halter und Stockrahmen)
des Halters eine Abtrocknung rasch erfolgen kann.
[0020] Darüber hinaus sind die Halter beabstandet am Stockrahmen befestigt. Die Halter haben
einen Abstand von 150 - 350 mm, vorzugsweise 200 - 300 mm, vorzugsweise 220 - 280
mm.
[0021] Die Bildung von Kältebrücken wird besonders dadurch vermieden, dass der Halter derart
ausgebildet ist, dass sich im montierten Zustand des Halters mindestens zwischen Regenschutzschiene
und Stockrahmen eine Materialstärke des Halters und damit ein Abstand von Regenschutzschiene
zu Stockrahmen von mindestens 4,0 mm, vorzugsweise mindestens 5,0 mm ergibt. Zudem
wird eine ausreichende Hinterlüftung erreicht, wodurch Schädigungen durch Feuchtstellen
vermieden werden.
[0022] Der Halter gemäß der vorliegenden Erfindung besteht aus wärmedämmendem Material,
wie z. B. Kunststoff, insbesondere Polyamid.
[0023] Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird der jeweilige
Halter mittels einer Schraube an dem Stockrahmen befestigt.
[0024] Zweckmäßigerweise wird die Regenschutzschiene zum seitlichen Blendrahmen eines Fensters
oder einer Tür unter Bildung eines Spalts am Stockrahmen positioniert. Auch dort kann
somit ein rasches Abtrocknen des Stockrahmens erfolgen.
[0025] Aufgrund der erfindungsgemäßen Konstruktion, die ein optimales Abtrocknen gewährleistet,
kann auf eine Abschlusskappe am jeweiligen Ende verzichtet werden. Hierdurch wird
eine optimale Belüftung in diesem Bereich gewährleistet.
[0026] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand
von Prinzip-Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fenster- oder Türkonstruktion mit einer
Regenschutzschiene;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den Bereich der Regenschutzschiene nach Fig. 1, der zwischen zwei
Haltern liegt;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Stockrahmens nach Fig. 1, an dem zwei Halter
im Abstand A zueinander befestigt sind und zwar mittels einer Schraubverbindung (Fig.
3A) oder mittels Befestigungsdübel (Fig. 3B);
- Fig. 4
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fenster- oder Türkonstruktion mit einer
weiteren Ausgestaltung der Regenschutzschiene;
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den unteren Stockrahmen eines Fensters oder einer Tür ohne Flügel
mit einer weiteren Ausgestaltung der Regenschutzschiene sowie
- Fig. 6
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Fenster- oder Türkonstruktion mit einer
weiteren Ausgestaltung der Regenschutzschiene.
[0027] Bezugsziffer 1 in Figur 1 bezeichnet einen Fensterrahmen, der eine Verglasung 3 trägt
und mittels eines (nicht dargestellten) Scharniers relativ zum Stockrahmen 2 verschwenkbar
angeordnet ist. Im geschlossenen Zustand des Fensters liegt der Fensterrahmen 1 über
Dichtleisten 8, 9 am Stockrahmen 2 an. Figur 1 könnte ebenso 6gut ein Türrahmen oder
dergleichen sein. Der im Vergleich zur Stirnseite des Fensterrahmens 1 vorspringende
Bereich des Stockrahmens 2 wird als Überschlagbereich 24 bezeichnet.
[0028] Der Stockrahmen 2 umfasst im unteren Bereich eine innenliegende Stirnseite 13 sowie
auch außenliegende Stirnseite 14, welche über eine schräg verlaufende Schulter 12
miteinander verbunden sind. Die innenliegende Stirnseite 13, die Schulter 12 sowie
die außen liegende Stirnseite 14 sollen zum Schutz vor Witterungseinflüssen - zumindest
zum Teil - mittels einer Regenschutzschiene 4 überdeckt sein.
Hierzu ist als Befestigungsmittel ein oder eine Mehrzahl von Haltern 6 vorgesehen,
die im Bereich der innen liegenden Stirnseite 13 des Stockrahmens 2 mit Letzterem
über je eine Schraube 7 miteinander verbunden sind.
[0029] Die Form des Halters 6 ist in der vorliegenden Ausführungsform der Geometrie der
Schulter, sowie innen liegende Stirnseite angepasst, so dass der Halter exakt an diesen
Bereich angesetzt werden kann.
[0030] Der jeweilige Halter 6 umfasst eine mittige Ausnehmung 15, die ihm eine C-Form verleiht.
Darüber hinaus besitzt die Regenschutzschiene 4 einen im vorliegenden Beispiel i.
w. waagerecht vorstehenden Bereich in Form zweier Stege 10, 11, die zur Montage federnd
in die Ausnehmung 15 des Halters 6 eingreifen und eine Verrastung der beiden Teile
zueinander bewirken. Hierzu weisen die beiden Stege 10, 11 an ihrem innenseitigen
Ende eine Ausbuchtung nach außen auf, die in eine entsprechende Ausbuchtung am jeweilig
innen liegenden Ende der Ausnehmung 15 des Halters 6 eingreift.
[0031] Der Halter 6 liegt flächig an der innen liegenden Stirnseite 13 des Stockrahmens
2 an. Darüber hinaus liegt der Halter 6 ebenfalls zumindest am innen liegenden Ende
der Schulter 12, vorzugsweise über einen Teilbereich der Schulter 12 an. Hierzu weist
die Unterseite des Halters 6 eine entsprechend der Schulter 12 ausgebildete Schräge
auf. Durch diese Maßnahme wird gleichzeitig eine exakte Positionierung des Halters
6 bei der Montage gewährleistet, ohne dass Bohrschablonen oder dergleichen verwendet
werden müssen.
[0032] Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, befindet sich die Regenschutzschiene 4 jeweils
im Abstand B bzw. C zum Stockrahmen 2, wodurch eine optimale Hinterlüftung des Stockrahmens
2 bei feuchter Witterung oder Regen erfolgen kann. Der Abstand B sowie C beträgt mindestens
4,0 mm, vorzugsweise mindestens 5,0 mm. Hierdurch wird einerseits ein Abtrocknen des
Stockrahmens 2 durch Hinterlüftung gewährleistet, zum anderen bilden sich im Bereich
der Halter 6 keine Wärmebrücken.
[0033] Im unteren Bereich besitzt die Regenschutzschiene 4 einen Bereich, der über einen
Teil der außen liegenden Stirnseite 14 des Stockrahmens 2 übersteht, d. h. diesen
abdeckt.
[0034] Zweckmäßigerweise läuft die Regenschutzschiene bis zur Außenseite des an der Unterseite
befindlichen Stockrahmens 2.
[0035] Im Bereich oberhalb des Stockrahmens 2 deckt die Regenschutzschiene 4 den zwischen
Stockrahmen 2 und Fensterrahmen 1 befindlichen Spalt ab. Die Regenschutzschiene 4
greift nicht in den Zwischenbereich des Stockrahmens 2 ein. Sie erstreckt sich lediglich
in den Überschlagbereich 24 hinein. Mit ihrem oberen Schenkelbereich 20 der Regenschutzschiene
4 liegt diese an dem Fensterrahmen 1 an, d. h. überlappt diesen etwas. Der obere Bereich
der Regenschutzschiene 4 umfasst eine Dichtungsaufnahmenut. Eine Dichtung kann insbesondere
z. B. dann eingesetzt werden, wenn die Regenschutzschiene unmittelbar am Glas anliegt,
z. B. bei Festverglasung. Je nach Einsatz kann auf die vorerwähnte Dichtung auch verzichtet
werden.
[0036] Der jeweilige Endbereich 21 der Regenschutzschiene 4 ist schräg geschnitten und ohne
Endkappen montiert.
[0037] In dem Bereich zwischen den einzelnen Haltern 6 kann, wie dies in Figur 2 dargestellt
ist, der Bereich zwischen Regenschutzschiene 4 und Stockrahmen 2 durch ein Dichtstück
5 aus gummi-elastischem Material ausgefüllt sein. Dieses Dichtstück 5 kann als Zusatzteil
vorgesehen sein. Die Regenschutzschiene gemäß der vorliegenden Erfindung kann allerdings
auch ohne Dichtstück 5 eingesetzt werden.
[0038] Die perspektivische Darstellung gemäß Figur 3A zeigt die Anordnung der einzelnen
Halter 6 entlang der innen liegenden Stirnseite 13 bzw. Schulter 12 des Stockrahmens
2 wobei die Befestigung mittels einer Schraubverbindung, wie in Fig. 1 dargestellt
erfolgt. Die einzelnen Halter 6 befinden sich in einem Abstand A zueinander. Dieser
Abstand A liegt vorzugsweise im Bereich von 150 - 350 mm, vorzugsweise 200 - 300 mm,
vorzugsweise 220 - 280 mm.
[0039] Die Breite des jeweiligen Halters 6 liegt im Bereich von 10 - 40 mm, vorzugsweise
15 - 30 mm. Gleiches gilt für die Höhe des jeweiligen Halters 6.
[0040] Der Halter besteht vorzugsweise aus Kunststoffmaterial mit guten Wärmedämmeigenschaften
und kann als Formteil oder Strangpressformteil in einfacher Weise hergestellt werden.
Bei der Herstellung als Strangpressformteil muss lediglich die Bohrung durch einen
zusätzlichen Bearbeitungsschritt eingebracht werden.
[0041] In der Ausgestaltung nach Fig. 3B erfolgt die Befestigung über zwei Befestigungsdübel
25, die in Bohrungen 26 eingeklebt werden. Hierdurch kann ein Verdrehen des Halters
6 verhindert werden.
[0042] Die Ausgestaltung der Regenschutzschiene 4 gemäß Figur 4 entspricht der Ausgestaltung
der Regenschutzschiene 4 gemäß den Figuren 1 und 2. Lediglich der obere Schenkelbereich
ist abgewinkelt und ohne Dichtungsaufnahmenut ausgebildet. Des weiteren besteht die
Regenschutzschiene 4 aus zwei Profilteilen, nämlich dem oberen Schenkelbereich 20,
welcher am Halter 6 durch Aufklipsen befestigt ist und einem zusätzlichen, aufgeklipsten
oder eingeschobenen unteren Schenkelbereich 19. Die beiden Stege 10, 11 sind schräg
nach oben verlaufend ausgebildet und greifen in entsprechend vorgesehene Ausnehmungen
am Halter 6 zur Gewährleistung einer Rastverbindung ein. Das Einklipsen erfolgt z.
B. in bekannter Weise, indem der obere Steg 10 in die Ausnehmung am Halter 6 eingeschoben
wird und der untere Steg 11, der ein nasenartiges Ende besitzt, in die unterseitige
Ausnehmung eingeführt wird und dort verhakt.
[0043] Eine formschlüssige Verbindung kann auch in bekannter Weise über Spreizschuhe oder
Rastnasen im Halter 6 oder in der Regenschutzschiene 4 hergestellt werden.
[0044] Der jeweilige Endbereich 21 der Regenschutzschiene 4 ist schräg geschnitten (vgl.
Figur 5) vorzugsweise mit gleichem Winkel wie der Verlauf der Schulter 12 bzw. der
Überschlagbereich 24. Der entstehende Spalt 16 bleibt entweder als solcher vorhanden
oder wird mittels Silikon oder einem anderen, geeigneten flexiblen Dichtmaterial ausgefüllt.
[0045] Bei der Ausgestaltung der Regenschutzschiene 4 nach Figur 6 ist die Regenschutzschiene
4 nicht einteilig, sondern mehrteilig ausgebildet. Sie umfasst ein Grundprofil 22,
welches mittels einem Aufsatzprofil 23 die Regenschutzschiene 4 bildet.
[0046] Bei der Ausgestaltung der Regenschutzschiene 4 nach Figur 6 wird die Verrastung der
Regenschutzschiene 4 über das Grundprofil 22, welches eine Ausnehmung bildet, in die
zwei Arme 27, 28 des Halters 6 rastend eingreifen, gewährleistet.
[0047] An der Unterseite des Halters 6 befindet sich ein Steg 25 als Anschlag für eine exakte,
vertikale Positionierung.
[0048] Das Aufsatzprofil 23 besteht zweckmäßigerweise aus einem Holzprofil und enthält Profilierungen,
die es ermöglichen, die Regenschutzschiene 4 an eine vorhandene Stilrichtung anzupassen.
[0049] Es wird betont, dass der Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldungen auch solche
Ausgestaltungen umfasst, bei denen zwischen den einzelnen, vorbeschriebenen Ausführungen
sich unterscheidende Merkmale auch Teilmerkmale untereinander ausgetauscht, bzw. kombiniert
werden. Solche Merkmale und Teilmerkmale können somit zwischen den vorbeschriebenen
Ausführungsformen beliebig ausgetauscht bzw. ergänzt werden. Ebenso gut kann die vorliegende
Erfindung auch bei einer Türkonstruktion eingesetzt werden.
[0050] Mit der vorliegenden Erfindung wird eine einerseits sehr einfache Montage einer Regenschutzschiene
auf einem Stockrahmen ohne der Notwendigkeit der vorhergehenden Bearbeitung des Stockrahmens
ermöglicht sowie andererseits ein guter Schutz vor Witterungseinflüssen des Stockrahmens
erzielt. Die Erfindung stellt daher einen ganz wesentlichen Beitrag zum einschlägigen
Stand der Technik dar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0051]
- 1
- Fensterrahmen
- 2
- Stockrahmen
- 3
- Verglasung
- 4
- Regenschutzschiene
- 5
- Dichtstück
- 6
- Halter
- 7
- Schrauben
- 8
- Dichtleiste
- 9
- Dichtleiste
- 10
- Steg
- 11
- Steg
- 12
- Schulter
- 13
- innen liegende Stirnseite
- 14
- außen liegende Stirnseite
- 15
- Ausnehmung
- 16
- Spalt
- 17
- Abschnitt
- 18
- Flügelprofil
- 19
- unterer Schenkelbereich
- 20
- oberer Schenkelbereich
- 21
- Endbereich
- 22
- Grundprofil
- 23
- Aufsatzprofil
- 24
- Überschlagbereich
- 25
- Befestigungsdübel
- 26
- Bohrung
1. Fenster- oder Türkonstruktion umfassend
einen Fensterrahmen (1) oder Türrahmen,
einen Stockrahmen (2), der im unteren Bereich von einer Regenschutzschiene zumindest
zum Teil abgedeckt ist, wobei der Stockrahmen (2) einen Überschlagbereich (24) aufweist,
eine Regenschutzschiene (4) für die Montage im Überschlagbereich (24) des Stockrahmens
(2),
Befestigungsmittel zur Befestigung der Regenschutzschiene (4) am Stockrahmen (2),
wobei als Befestigungsmittel eine Mehrzahl von einzelnen Haltern (6) vorgesehen ist,
die mit dem Stockrahmen (2) an dessen Stirnseite beabstandet zueinander verbunden
sind,
wobei der jeweilige Halter (6) derart geformt ist, dass er im Bereich der um die Schulter
(12) nach innen versetzten, äußeren Stirnseite (13) des Stockrahmens (2) befestigt
ist, und
wobei die einzelnen Halter (6) die Regenschutzschiene (4) zum Stockrahmen (2) unter
Bildung eines Abstands (B, C) halten,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Verbindung von Regenschutzschiene (4) und dem jeweiligen Halter (6) eine Schnappverbindung
vorgesehen ist und
sich die Regenschutzschiene (4) nur auf den Bereich des Rahmenüberschlags (24) erstreckt
und nicht in den Bereich zwischen Fensterrahmen (1) oder Türrahmen und Stockrahmen
(2) hineinreicht.
2. Fenster- oder Türkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Halter (6) eine insbesondere flächige Rückwand aufweist, die plan an
dem Stockrahmen (2) aufliegt.
3. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der jeweilige Halter (6) mit seiner Unterkante am inneren Ende der Schulter (12) anliegt.
4. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der jeweilige Halter (6) eine entsprechend der Schulter (12) schräg verlaufende Unterseite
aufweist.
5. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Regenschutzschiene (4) im montierten Zustand den Rahmen eines Fensters oder einer
Tür überlappt.
6. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Regenschutzschiene (4) ein Grundprofil (22) und ein damit verbundenes Aufsatzprofil
(23), insbesondere in Form eines Holzteils oder Holzprofils aufweist.
7. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Regenschutzschiene (4) einen, insbesondere im wesentlichen waagerecht vorragenden
Bereich aufweist, der zur Befestigung der Regenschutzschiene (4) in eine Ausnehmung
(15) am Halter (6) eingreift.
8. Fenster- oder Türkonstruktion nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der vorragende Bereich durch zwei federnde Stege (10, 11) gebildet ist.
9. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite des Halters (6) im Bereich von 10 - 40 mm, vorzugsweise 15 - 30 mm liegt.
10. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Halters im Bereich von 10 - 40 mm, vorzugsweise 15 - 30 mm liegt.
11. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halter (6) in einem Abstand A von 150 - 350 mm, vorzugsweise 200 - 300 mm montierbar
sind.
12. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Halter (6) derart ausgebildet ist, dass sich im montierten Zustand des Halters
(6) mindestens zwischen Regenschutzschiene (4) und Stockrahmen (2) sich Material des
Halters (6) insbesondere mit einer Stärke von mindestens 4,0 mm, vorzugsweise mindestens
5,0 mm befindet.
13. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Halter (6) aus Kunststoff, insbesondere aus Polyamid besteht.
14. Fenster- oder Türkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (6) am Stockrahmen (2) durch Verschraubung befestigbar ist.
15. Fenster- oder Türkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Regenschutzschiene (4) zum seitlichen Blendrahmen unter Bildung eines Spalts (16)
am Stockrahmen (2) positioniert ist.
16. Fenster- oder Türkonstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Regenschutzschiene (4) im montierten Zustand keine Abschlusskappe aufweist.
1. Window or door construction comprising
a window frame (1) or door frame,
a casing frame (2), which is covered at least in part by a rain protection rail in
the lower region, wherein the casing frame (2) has an overlap region (24),
a rain protection rail (4) for mounting in the overlap region (24) of the casing frame
(2), fastening means for fastening the rain protection rail (4) to the casing frame
(2),
wherein the fastening means provided are a plurality of individual holders (6) which
are connected to the casing frame (2) at the front side thereof at a spacing from
one another,
wherein the respective holder (6) is formed in such a way that it is fastened in the
region of the outer front side (13) of the casing frame (2) that is offset inwardly
by the shoulder (12), and
wherein the individual holders (6) hold the rain protection rail (4) with respect
to the casing frame (2) with the formation of a spacing (B, C),
characterized in that
a snap connection is provided to connect the rain protection rail (4) and the respective
holder (6), and
the rain protection rail (4) extends only onto the region of the frame overlap (24)
and does not reach into the region between the window frame (1) or door frame and
casing frame (2).
2. Window or door construction according to Claim 1,
characterized in that
the respective holder (6) has an in particular flat rear wall which bears in a planar
manner against the casing frame (2).
3. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the respective holder (6) bears by its lower edge against the inner end of the shoulder
(12).
4. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the respective holder (6) has an underside which extends obliquely in accordance with
the shoulder (12).
5. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
in the mounted state, the rain protection rail (4) overlaps the frame of a window
or of a door.
6. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the rain protection rail (4) has a base profile (22) and, connected thereto, an attachment
profile (23), in particular in the form of a wooden part or wooden profile.
7. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the rain protection rail (4) has an in particular substantially horizontally projecting
region which, in order to fasten the rain protection rail (4), engages in a recess
(15) in the holder (6).
8. Window or door construction according to Claim 7,
characterized in that
the projecting region is formed by two resilient webs (10, 11).
9. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the width of the holder (6) is in the range from 10 - 40 mm, preferably 15 - 30 mm.
10. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the height of the holder is in the range from 10 - 40 mm, preferably 15 - 30 mm.
11. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the holders (6) can be mounted at a spacing A of 150 - 350 mm, preferably 200 - 300
mm.
12. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the holder (6) is formed in such a way that, in the mounted state of the holder (6),
material of the holder (6) in particular with a thickness of at least 4.0 mm, preferably
at least 5.0 mm, is situated at least between the rain protection rail (4) and casing
frame (2).
13. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the holder (6) is made of plastic, in particular of polyamide.
14. Window or door construction according to one of the preceding claims,
characterized in that
the holder (6) can be fastened to the casing frame (2) by screwing.
15. Window or door construction according to Claim 1,
characterized in that
the rain protection rail (4) is positioned with respect to the lateral outer frame
with the formation of a gap (16) on the casing frame (2).
16. Window or door construction according to Claim 1,
characterized in that
the rain protection rail (4) does not have a closure cap in the mounted state.
1. Construction de fenêtre ou de porte comprenant
un châssis de fenêtre (1) ou un châssis de porte,
un châssis dormant (2), qui est recouvert au moins en partie dans la région inférieure
par un profilé de protection contre la pluie, dans lequel le châssis dormant (2) présente
une zone de débordement (24),
un profilé de protection contre la pluie (4) pour le montage dans la zone de débordement
(24) du châssis dormant (2),
des moyens de fixation pour la fixation du profilé de protection contre la pluie (4)
au châssis dormant (2),
dans laquelle il est prévu comme moyens de fixation une multiplicité de supports individuels
(6), qui sont assemblés au châssis dormant (2), sur le côté frontal de celui-ci, à
distance l'un de l'autre,
dans laquelle le support respectif (6) est formé de telle manière qu'il soit fixé
dans la région du côté frontal extérieur (13) du châssis dormant (2) décalé vers l'intérieur
de l'épaulement (12), et
dans laquelle les supports individuels (6) maintiennent le profilé de protection contre
la pluie (4) par rapport au châssis dormant (2) en formant un écartement (B, C),
caractérisée en ce qu'il est prévu un assemblage à déclic pour l'assemblage du profilé de protection contre
la pluie (4) et du support respectif (6), et le profilé de protection contre la pluie
(4) ne s'étend que sur la région du débordement de châssis (24) et ne pénètre pas
dans la région située entre le châssis de fenêtre (1) ou le châssis de porte et le
châssis dormant (2).
2. Construction de fenêtre ou de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support respectif (6) présente une paroi arrière en particulier plane qui s'applique
à plat sur le châssis dormant (2).
3. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le support respectif (6) repose par son bord inférieur sur l'extrémité intérieure
de l'épaulement (12).
4. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le support respectif (6) présente un côté inférieur s'étendant en oblique en correspondance
avec l'épaulement (12).
5. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le profilé de protection contre la pluie (4) recouvre à l'état monté le châssis d'une
fenêtre ou d'une porte.
6. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le profilé de protection contre la pluie (4) présente un profilé de base (22) et
un profilé rapporté (23) assemblé à celui-ci, en particulier sous la forme d'une pièce
de bois ou d'un profilé de bois.
7. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le profilé de protection contre la pluie (4) présente une région saillante, en particulier
de façon essentiellement horizontale, qui s'engage dans un évidement (15) sur le support
(6) pour la fixation du profilé de protection contre la pluie (4).
8. Construction de fenêtre ou de porte selon la revendication 7, caractérisée en ce que la région saillante est formée par deux ailes élastiques (10, 11).
9. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la largeur du support (6) se situe dans la plage de 10 à 40 mm, de préférence de
15 à 30 mm.
10. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la hauteur du support se situe dans la plage de 10 à 40 mm, de préférence de 15 à
30 mm.
11. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les supports (6) peuvent être montés à une distance A de 150 à 350 mm, de préférence
de 200 à 300 mm.
12. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le support (6) est configuré de telle manière qu'à l'état monté du support (6), il
se trouve au moins entre le profilé de protection contre la pluie (4) et le châssis
dormant (2) de la matière du support (6) en particulier avec une épaisseur d'au moins
4,0 mm, de préférence au moins 5,0 mm.
13. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le support (6) se compose de matière synthétique, en particulier de polyamide.
14. Construction de fenêtre ou de porte selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le support (6) peut être fixé par vissage au châssis dormant (2).
15. Construction de fenêtre ou de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profilé de protection contre la pluie (4) est positionné sur le châssis dormant
(2) par rapport au châssis ouvrant latéral en formant une fente (16).
16. Construction de fenêtre ou de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profilé de protection contre la pluie (4) ne présente à l'état monté aucune coiffe
de recouvrement.
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