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EP 1 581 663 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
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Anmeldetag: 18.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/014485 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/063408 (29.07.2004 Gazette 2004/31) |
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HARTMETALLFORMKÖRPER
HARD METAL MOULDED ITEM
CORPS MOULE DE METAL DUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR LI SE |
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Priorität: |
09.01.2003 DE 10300420
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.2005 Patentblatt 2005/40 |
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Patentinhaber: Ceratizit Deutschland GmbH |
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72186 Empfingen (DE) |
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Erfinder: |
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- WESTERMANN, Heinz
72160 Horb (DE)
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Vertreter: von Kreisler Selting Werner |
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Deichmannhaus am Dom
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 29 617 040
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US-A- 3 816 081
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schraubendreherspitze (bit), enthaltend ein Wolframcarbid-Hartmetall.
[0002] Hartmetallformkörper und insbesondere Schraubendreherspitzen werden derzeit aus Stahllegierungen
gefertigt. Aufgrund der geringen Verschleißbeständigkeit dieses Materials besteht
ein hoher Bedarf an verschleißbeständigeren Materialien. Als verschleißbeständige
Materialien bieten sich grundsätzlich Hartmetalle wegen ihrer hohen Härte und hohen
Verschleißbeständigkeit an.
[0003] Hartmetalle klassischer Zusammensetzungen sind jedoch aufgrund ihrer Struktur und
Zusammensetzung wesentlich spröder als Stähle und damit nicht in der Lage die für
Schraubendreherspitzen geforderten Drehmomentkräften zu gewährleisten. In der noch
nicht in Kraft getretenen DIN 5261 wird beispielsweise für eine Prüfgröße 0 (1) für
die Form PZ bei Maschinenbetätigung ein Mindestdrehmoment von 1,3 (4,3) Nm gefordert.
Herkömmliche Spitzen aus Hartmetallen brechen bereits bei Drehmomentwerten, die nur
etwa 50 % der DIN geforderten Werte entsprechen.
[0004] Als Binder für Wolframcarbid (WC) werden in neuerer Zeit auch Komplexbinder-Legierungen
eingesetzt. Diese Legierungen bestehen wie die klassischen Hartmetalle aus Wolframcarbid;
der Cobaltbinder ist hierbei allerdings ersetzt durch eine komplex zusammengesetzte
Binderlegierung aus im wesentlichen Eisen, Cobalt und Nickel.
[0005] So beschreibt beispielsweise die
DE 199 07 749 A1 gesinterte Hartmetallformkörper (CERMETS) mit Co-Ni-Fe-Bindern, die aus etwa 40 bis
90 Gew.-% Cobalt und zum Rest im wesentlichen aus Nickel und Eisen bestehen, wobei
die Gehalte an Nickel und Eisen jeweils höchstens 36 Gew.-% betragen mit einem Ni:Fe-Verhältnis
von etwa 1,5 : 1 bis 1 : 1,5. Solche Sinterhartmetallkörper finden Verwendung als
Schneideinsätze und Wendeschneidplatten, eignen sich jedoch wegen nur sehr geringer
Drehmomentfestigkeit weniger als Material für Schraubendreherspitzen.
[0006] Für die Holzbearbeitung sind bereits Wolframcarbid-HartmetallLegierungen beschrieben,
die einen Legierungsbinder aus Eisen, Cobalt und Nickel enthalten. So wird in
DE 296 17 040 U1 eine Wolframcarbid-Hartstofflegierung mit einem Bindersystem aus Eisen, Cobalt und
Nickel und einer WC-Körngröße < als 1 µm beschrieben, wobei der Gesamtbindergehalt
des Bindersystems 3 bis 30 Gew.-% und der Anteil an Eisen im Bindersystem > als 50
Gew.-% beträgt.
[0008] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Schraubendreherspitzen
aus einem Material bereitzustellen, dass hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit
klassischer Hartmetalllegierungen mit der Zähigkeit und Drehmomentfestigkeit von Stählen
derart verbindet, das die zukünftigen DIN-Anforderungen für die Drehmomentfestigkeit,
insbesondere von Schraubendreherspitzen erfüllt.
[0009] In einer ersten Ausführungsform wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch eine
Schraubendreherspitze aus einen Hartmetallformkörper bestehend aus 60 bis 80 Gew.-%
Wolframcarbid einer Korngröße im Bereich von 0,1 µm bis 6,0 µm im gesinterten Zustand
und 20 bis 40 Gew.-% eines Binders, wahlweise wenigstens ein Carbid, Nitrid und/oder
Carbonitrid mindestens eines der Elemente der Gruppen IVa, Va und VIa des Periodensystems
der chemischen Elemente in einer Gesamtgehalt von 0,1 bis 4, insbesondere 0,2 bis
2 Gew.-%, wobei der Binder 60 bis 85 Gew.-% Eisen, 5 bis 15 Gew.-% Cobalt und 5 bis
25 Gew.-% Nickel enthält.
[0010] Ein Kennzeichen des so eingesetzten Hartmetalls ist seine wesentlich verbesserte
Fähigkeit gegenüber klassischen Hartmetallen.
[0011] Die Bestimmung der Zähigkeit erfolgt beispielsweise mit Hilfe der Palmquist-Messung:
die daraus bestimmten K
IC-Werte erreichten Werte von 20 bis 25 MPa·m
1/2, während bei klassischen Hartmetalllegierungen Werte von 15 MPa·m
1/2 erreicht werden.
[0012] Mit den Hartmetallformkörpern besteht erstmals die Möglichkeit, Schraubendreherspitzen
aus einem verschleißfesten Material herzustellen.
[0013] Besonders vorteilhaft weist das Wolframcarbid eine Korngröße im Bereich von 0,2 µm
bis 6,0 µm im gesinterten Zustand auf.
[0014] Der hohe Eisengehalt und insbesondere auch das Einhalten der Obergrenze für den Cobaltgehalt
sind erforderlich, um einer sonst eintretenden Versprödung des Hartmetalls entgegenzuwirken
und die notwendige hohe Zähigkeit zu erhalten. Kohlenstoffgehalte in WC-Fe-Legierungen
sollten in einem engen Bereich von ±0,03 Gew.-% liegen, um versprödende Phasen wie
Eta-Phasen einerseits und freien Kohlenstoff andererseits zu verhindern. Beide Phasen
führen zu einer teilweise extremen Verschlechterung der Zähigkeitseigenschaften.
[0015] Durch die Zugabe von Cobalt und Nickel wird das mögliche Kohlenstofffenster aufgeweitet.
Dadurch sind die Eigenschaften besser einstellbar.
[0016] Im Sinne der Erfindung sollten die Korngrößen des Wolframcarbids im gesinterten Zustand
vorzugsweise ultrafein bis grob sein, d. h. 0,2 bis 6,0 µm betragen. Bevorzugt sind
dabei Korngrößen von 0,6 bis 4,0 µm. Besonders gute Werte in Bezug auf die Schlagzähigkeit
(KI
C-Wert) werden dabei mit Korngrößen im Bereich von 1,0 bis 4,0 µm und ganz besonders
mit Korngrößen, die als mittel oder grob bezeichnet werden (≥ 1,3 µm), erzielt.
[0017] Aus diesen Gründen ist auch besonders bevorzugt, wenn der Anteil des Wolframcarbids
70 bis 75 Gew.-% und der Binderanteil entsprechend 25 bis 30 Gew.-% beträgt. Auf diese
Weise wird gewährleistet, dass ein Maximum an Zähigkeit, verbunden mit großer Härte,
erzielt wird.
[0018] Die besten Werte für eine Torsionsfestigkeit werden erreicht, wenn der Binder, bevorzugt
60 bis 85, besonders bevorzugt 70 bis 80 Gew-% Eisen, bevorzugt 5 bis 10 Gew.-% Cobalt
und bevorzugt 10 bis 20 Gew.-% Nickel enthält. Dies ist daher in ganz besonderem Maße
bevorzugt.
[0019] Die quantitative Charakterisierung der Korngrößen von WC-Co-Hartmetallen erfolgt
üblicherweise als Flächenanalyse eines geätzten Schliffes (äquivalenter Kreisdurchmesser).
Das Realbild kann über Bildverarbeitung rekonstruiert werden, so dass die Partikelflächen
mittels Computerprogrammen ausgewertet werden. Dabei bildet der Computer für jedes
Korn eine der Fläche des Teilchens entsprechende Kreisfläche ab. Der Durchmesser dieses
Kreises wird bestimmt.
[0020] Da bei dieser Methode eine Schnittfläche durch den Werkstoff ausgewertet wird, kommt
man mit dieser Methode im Gegensatz zur Sehnenlängenmessung, bei der eine Linie durch
den Werkstoff gelegt wird, der wahren räumlichen Korngrößenverteilung näher. Dieser
Parameter sollte folglich besser mit den Werkstoffeigenschaften korrelieren. Zur Umrechnung
des Mittelwertes aus der Flächenanalyse in einem Mittelwert aus der Linearanalyse
wird im allgemeinen ein Faktor zwischen 1,3 und 1,5 angegeben. Dies stellt jedoch
nur eine Näherung dar und hängt von der Form der Körner ab.
[0021] Carbide, Nitride bzw. Carbonitride haben üblicherweise die Funktion, das Wachstum
der Korngröße des Hartmetalls zu beschränken. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden
Erfindung ist, dass der Anteil an Carbiden, Nitriden und Carbonitriden besonders gering
gehalten werden kann, da die Korngröße beim Sintervorgang kaum zunimmt. Optimale Verschleißfestigkeiten
und Härten werden erzielt, wenn der Gesamtgehalt der Carbide, Nitride und/oder Carbonitride
im angegebenen Bereich liegt, insbesondere wenn der Gehalt an Vanadiumcarbid 0,05
bis 1 Gew.-%, der Gehalt der Legierung an Tantalcarbid 0,2 % bis 10 Gew.-% und der
Gehalt an Chromcarbid 0,2 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf den Binder beträgt.
[0022] Dabei ist der absolute Gehalt an Carbiden, Nitriden und Carbonitriden jeweils abhängig
von dem jeweiligen Binder und wird daher in Gew.-%, bezogen auf den Binder, angegeben.
[0023] Die vorstehend beschriebenen Hartmetalle können prinzipiell Verwendung finden als
Werkstoff in Anwendungen, in denen eine ähnliche Optimierung von Verschleißfestigkeit,
Härte und Zähigkeit bzw. Drehmomentbeständigkeit gefordert sind. Solche Anwendungen
sind beispielsweise Schraubendreherspitzen.
[0024] Vorteilhaft und am preisgünstigsten ist eine Ausführungsform, in der die erfindungsgemäßen
Schraubendreherspitzen nur im Anwendungsbereich (Kopf) aus dem Hartmetallformkörper
besteht, oder beispielsweise eine Hartmetallbeschichtung auf Stahl aufweist. In ähnlicher
Weise kann ein Anwendungsbereich (Kopf) aus Hartmetall auf einen Träger aufgelötet
sein. Besonders bevorzugt ist weiterhin wegen gesteigerter Härte und Verschleißfestigkeit
eine Schraubendreherspitze, die aus dem Hartmetall besteht, beispielsweise aus Spritzguss
gefertigt ist.
Ausführungsbeispiele:
Beispiel 1:
[0025] Aus einer Komplexbinderlegierung, bestehend aus 70 Gew.-% WC einer Korngröße des
WC von 0,8 µm im gesinterten Zustand und 30 Gew.-% Binder mit einer Binderzusammensetzung
Fe:Co:Ni = 70:10:20 wurden Schraubendreherspitzen (Bits) in den Abmessungen PZ2 gefertigt.
Diese Schraubendreherspitzen erzielten im Torsionstest Drehmomentwerte von 14,5 Nm,
was eine Steigerung um 25 % gegenüber dem nach DIN 5261 geforderten Wert von 11,3
Nm ausmacht.
Beispiel 2:
[0026] Aus einer Komplexbinderlegierung, bestehend aus 80 Gew.-% des WC und 20 Gew.-% des
Binders gemäß Beispiel 1 wurden Schraubendreherspitzen (Bits) in den Abmessungen PZ2
gefertigt. Diese Schraubendreherspitzen erzielten im Torsionstest Drehmomentwerte
von 11,5 - 12 Nm, und erfüllten damit die nach DIN 5261 vorgeschriebenen Mindestanforderungen
von 11,3 Nm.
Vergleichsbeispiel:
[0027] Schraubendreherspitzen (Bits) der Abmessung PZ2, gefertigt mit einer klassischen
WC-Co-Legierung, enthaltend 85 Gew.-% WC und 15 Gew.-% Co bei einer Korngröße des
WC von 2-3 µm im gesinterten Zustand, erzielten im Torsionstest Drehmomentwerte von
8 Nm. Damit wurden lediglich etwa 70 % des Sollwertes nach DIN 5261 von mindestens
11,3 Nm erreicht.
1. Schraubendreherspitze aus einen Hartmetallformkörper bestehend aus 60 bis 80 Gew.-% Wolframcarbid einer Korngröße im Bereich von 0,1 µm bis 6,0 µm im gesinterten
Zustand und 20 bis 40 Gew.-% eines Binders, wahlweise wenigstens ein Cardid, Nitrid und/oder Carbonitrid
mindestens eines der Elemente der gruppen IVa, Va und VIa in einer Gesamtgehalt von
0,1 bis 4, insbesondere 0,2 bis 2 Gew.-% wobei der Binder 60 bis 85 Gew.-% Eisen, 5 bis 15 Gew.-% Cobalt und 5 bis 25 Gew.-% Nickel enthält.
2. Schraubendreherspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wolframcarbid eine Korngröße im Bereich von 0,2 µm bis 6,0 µm im gesinterten
Zustand aufweist.
3. Schraubendreherspitze gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Binder 70 bis 80 Gew-% Eisen, 5 bis 10 Gew.-% Cobalt und 10 bis 20 Gew.-% Nickel
enthält..
4. Schraubendreherspitze gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Korngröße des Wolframcarbids im gesinterten Zustand 1,0 bis 4,0 µm, insbesondere
wenigstens 1,3 µm beträgt.
5. Schraubendreherspitze gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung des Hartmetallformkörpers bezogen auf den Binder 0,05 bis 1 Gew.-% Vanadiumcarbid enthält.
6. Schraubendreherspitze gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung des Hartmetallformkörpers bezogen auf den Binder 0,2 bis 10 Gew.-% Tantalcarbid enthält.
7. Schraubendreherspitze gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung des Hartmetallformkörpers bezogen auf den Binder 0,2 bis 5 Gew.-% Chromcarbid enthält.
8. Schraubendreherspitze gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 enthaltend eine Beschichtung
im Bereich der Arbeitsfläche.
1. A screwdriver bit made of a cemented carbide body consisting of from 60 to 80% by
weight of tungsten carbide having a sintered grain size within a range of from 0.1
µm to 6.0 µm, and from 20 to 40% by weight of a binder, optionally at least one carbide,
nitride and/or carbonitride of at least one of the elements of groups IVa, Va and
VIa in a total content of from 0.1 to 4, especially from 0.2 to 2, % by weight, wherein
said binder contains from 60 to 85% by weight of iron, from 5 to 15% by weight of
cobalt and from 5 to 25% by weight of nickel.
2. The screwdriver bit according to claim 1, characterized in that said tungsten carbide has a sintered grain size within a range of from 0.2 µm to
6.0 µm.
3. The screwdriver bit according to claim 1 or 2, characterized in that said binder contains from 70 to 80% by weight of iron, from 5 to 10% by weight of
cobalt, and from 10 to 20% by weight of nickel.
4. The screwdriver bit according to any of claims 1 to 3, characterized in that the sintered grain size of the tungsten carbide is from 1.0 to 4.0 µm, especially
at least 1.3 µm.
5. The screwdriver bit according to claim 1, characterized in that the alloy of the cemented carbide body contains from 0.05 to 1% by weight of vanadium
carbide, based on the binder.
6. The screwdriver bit according to claim 1, characterized in that the alloy of the cemented carbide body contains from 0.2 to 10% by weight of tantalum
carbide, based on the binder.
7. The screwdriver bit according to claim 1, characterized in that the alloy of the cemented carbide body contains from 0.2 to 5% by weight of chromium
carbide, based on the binder.
8. The screwdriver bit according to any of claims 1 to 7, containing a coating in the
working surface zone.
1. Embout tournevis consistant en une pièce frittée en métal dur constitué de 60 à 80
% en poids de carbure de tungstène ayant une granulométrie comprise entre 0,1 µm et
6,0 µm en état fritté et de 20 à 40 % en poids d'un liant, éventuellement au moins
un carbure, nitrure et/ou carbonitrure d'au moins un des éléments des groupes IVa,
Va et VIa dans une quantité totale de 0,1 à 4, notamment de 0,2 à 2, % en poids, le
liant contenant 60 à 85 % en poids de fer, 5 à 15 % en poids de cobalt et 5 è 25 %
en poids de nickel.
2. Embout tournevis selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carbure de tungstène a une granulométrie comprise entre 0,2 µm et 6,0 µm en état
fritté.
3. Embout tournevis selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le liant contient 70 à 80 % en poids de fer, 5 à 10 % en poids de cobalt et 10 à
20 % en poids de nickel.
4. Embout tournevis selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la granulométrie du carbure de tungstène en état fritté est de 1,0 à 4,0 µm, notamment
au moins 1,3 µm.
5. Embout tournevis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alliage de la pièce frittée en métal dur contient 0,05 à 1 % en poids de carbure
de vanadium par rapport au liant.
6. Embout tournevis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alliage de la pièce frittée en métal dur contient 0,2 à 10 % en poids de carbure
de tantale par rapport au liant.
7. Embout tournevis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alliage de la pièce frittée en métal dur contient 0,2 à 5. % en poids de carbure
de chrome par rapport au liant.
8. Embout tournevis selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, contenant un revêtement
au niveau de la surface de travail.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Dissertation Prakash TU Karlsruhe, 1979, 1-39-41113-119199-202 [0007]