[0001] Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät zum Ausüben von schwingenden Bewegungen,
z.B. zum Trainieren von koordinierten Bewegungsabläufen, insbesondere bei Kinesestörungen.
[0002] Kinesestörungen sind Störungen in der Muskelkoordination, die zu irregulären Bewegungsabläufen
führen. Es treten eine Verlangsamung der Bewegungsabläufe, Hemmungen beim Beginnen
einer Bewegung, erhöhte Muskelspannung, -steifheit und Zittern auf. Derartige Symptome
sind typisch für die Parkinson-Krankheit.
[0003] Aus der DE 196 00 371 C ist ein mobiles Trainingsgerät für Koordinations- und Interaktionsbewegungen
zur Behandlung kinesegestörter Anwender bekannt. Eine verformte Platte, die durch
eine Kugelkalottengrundform mit konvexer Abrollfläche und konkaver Betätigungsfläche
gebildet ist, weist einen Griffrand auf, welcher mit einem konzentrischen Wall eine
umlaufende Rinne bildet. Die Rinne dient als Rollbahn für ein umlaufendes Gewicht.
Die Bewegungskoordination wird mit Hilfe der Bewegung des umlaufenden Gewichtes erzielt,
wobei der Patient auf dem Gerät sitzt oder steht. Dieses Trainingsgerät hat einen
relativ komplexen Aufbau und ist schwierig in der Handhabung. Das entlang der Rollbahn
laufende Gewicht kann leicht ungewollt aus der Rollbahn austreten, wobei sich der
Patient verletzen kann. Zudem sind einfach durchzuführende Übungen mit diesem Gerät
nicht möglich.
[0004] Andererseits sind Handgeräte bekannt, die zum Aufbau verschiedener Muskeln in der
Hand oder im Arm oder aber zum Üben der Geschicklichkeit ausgebildet sind.
[0005] Beispielsweise ist aus der JP 2002 301 170 A ein Trainingsgerät zur Stärkung des
Handgelenks für typische Handbewegungen beim Golfspielen bekannt. Dieses Gerät weist
ein Rohr mit einem Griff auf. Im Rohr ist eine Kugel beweglich aufgenommen. Das Rohr
ist als Führungsbahn der Kugel vorgesehen, wobei sich der Hebelarm zur Kugel beim
Bewegen des Geräts ändert.
[0006] Ähnliche Spiels- oder Übungsgeräte, bei welchen Gewichte entlang Führungsbahnen zu
bewegen sind, sind aus der US 2 198 075 A, US 3 202 426 A, US 3 304 090 A, US 4 042
244 A, US 5 551 933 A und der US 5 676 622 A sowie GB 607 232 A und DE 1 031 696 C
bekannt.
[0007] Ein etwas anders konstruiertes Trainingsgerät ist in der JP 2002 360 738 A beschrieben,
wobei dieses Gerät insbesondere für Übungen unter Wasser ausgebildet ist. Das Gerät
hat einen stabförmigen Griff, an dessen oberen Ende ein Verbindungsteil vorgesehen
ist, in den eine Flasche eingeschraubt werden kann, um wasserdicht mit dem Griff verbunden
zu werden. Der Verbindungsteil kann auch beweglich mit dem Griff verbunden sein.
[0008] Nachteilig an diesen Trainingsgeräten ist, dass sie nur zur Muskelstärkung oder als
Spielgerät konstruiert und für ein Trainieren von koordinierten Bewegungsabläufen
nicht geeignet sind.
[0009] Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Trainingsgerät vorzusehen, welches
von einfacher Bauweise ist, und mit welchem eine Steuerung von willkürlichen Bewegungsabläufen
in einfacher Weise ohne Verletzungsgefahr trainiert werden kann. Insbesondere soll
das Trainingsgerät ein effizientes Trainieren von Schwingbewegungen der Arme, insbesondere
für eine Bewegungskoordination der Arme, wie z.B. zur Therapie bei der Parkinson-Krankheit,
ermöglichen.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Trainingsgerät wie in Anspruch 1 angegeben
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
[0011] Ein Patient, der ein erfindungsgemäßes Trainingsgerät verwendet und es dabei mit
einer Hand am Griff hält, schwingt das Trainingsgerät entsprechend einem beliebigen
Bewegungsmuster, bevorzugt seitlich des Körpers vor und zurück. Dadurch wird die Masse
ebenfalls in Bewegung versetzt, und der Patient wird dazu angehalten, durch harmonische
Steuerung seiner Armbewegungen die Trägheits-Bewegung der Masse, beispielsweise durch
Gegensteuerung, zu kontrollieren. Dadurch können Übungen zur Koordination von Bewegungsabläufen
einfach und sicher sowie sehr effizient durchgeführt werden. Um dabei möglichst gut
vordefinierte, angepasste Trägheits-Bewegungen der Masse zu erzielen, ist ein Drehmoment-Arm
mit im Wesentlichen vorgegebener fester Länge zweckmäßig, und es ist demgemäß von
Vorteil, wenn der Verbindungsteil einen mit dem Griff fest verbundenen Hebelarm bildet,
der am dem Griff gegenüberliegenden Ende die bewegliche Masse trägt. Hierbei kann
die Masse über ein elastisches Element mit dem Hebelarm verbunden sein, besonders
günstig ist es aber, wenn ein länglicher, insbesondere rohrförmiger Hohlkörper, der
die bewegliche Masse enthält, an dem Verbindungsteil angeordnet ist, so dass die sich
bewegende Masse nach außen abgeschirmt wird, was die Sicherheit erhöht.
[0012] Gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung kann die bewegliche Masse im rohrförmigen
Hohlkörper zumindest einen festen Körper, vorzugsweise eine Kugel oder Scheibe, aufweisen.
Beispielsweise ist der zumindest eine Körper ein Stahl- oder Bleikörper. Das Gewicht
der Trägheits-Masse des Trainingsgerätes kann erhöht werden, indem mehrere Körper
bzw. Kugeln vorgesehen werden. Es hat sich gezeigt, dass drei Kugeln im rohrförmigen
Hohlkörper zum Training der koordinierten Bewegungsabläufe besonders gut geeignet
sind.
[0013] Im Hinblick auf eine leichte Anpassung und einfache Herstellung des Trainingsgerätes
ist es günstig, den Hohlkörper aus Kunststoff auszubilden.
[0014] Die Form des rohrförmigen Hohlkörpers kann beliebig, z.B. geradlinig, gewählt werden.
Hinsichtlich einer hohen Effektivität des Trainings von koordinierten Bewegungsabläufen
ist eine Bogenform, mit einer leichten Krümmung, des Hohlkörpers besonders günstig.
Dadurch kann die Bewegungsbahn der Masse an Schwingbewegungen angepasst werden, und
hiefür ist es weiters besonders günstig, wenn der Mittelpunkt der Krümmung des bogenförmigen
Hohlkörpers im Bereich des Griffes vorliegt.
[0015] Im rohrförmigen Hohlkörper kann auch eine Flüssigkeit enthalten sein. Wenn der rohrförmige
Hohlkörper nicht vollständig mit der Flüssigkeit gefüllt ist, bildet die Flüssigkeit
selbst eine bewegliche Masse. Die Wahl der Flüssigkeit kann beliebig sein, wobei in
einer einfachen Variante Wasser verwendet werden kann. Es sind auch höherviskose Flüssigkeiten
gut geeignet, vor allem dann, wenn die Flüssigkeit in Kombination mit anderen Trägheitsmasse-Körpern,
z.B. Kugeln, verwendet wird und für diese dämpfend bzw. bremsend wirkt. Je nach Bedarf
kann somit die bewegliche Masse entweder eine Flüssigkeit oder zumindest ein fester
Körper sein, oder aber es können beide Trägheitsmassen-Arten vorliegen, wobei die
Flüssigkeit auf die Bewegung des Körpers entsprechend verzögernd wirken kann. In letzterem
Fall kann die Flüssigkeit auch den Hohlkörper zur Gänze ausfüllen.
[0016] Für Transportzwecke, aber auch hinsichtlich der Trainingsmöglichkeiten für den Anwender
sowie der Flexibilität und Anpassung des Trainingsgerätes an Patienten ist es günstig,
den Hohlkörper mit dem Verbindungsteil verstellbar zu verbinden. Insbesondere kann
dabei der Hohlkörper an den Verbindungsteil angelegt werden, oder es kann der Winkel
zwischen Hohlkörper und Verbindungsteil variiert werden. In einer Grundstellung beim
Üben schließt der Verbindungsteil bzw. Hebelarm im Wesentlichen senkrecht zum Hohlkörper
im Bereich von dessen Mitte an. Zum Verstellen des Hohlkörpers gegenüber dem Verbindungsteil
kann dann vorzugsweise der Hohlkörper mit dem Verbindungsteil über ein Gelenk verbunden
sein. Vorzugsweise kann eine Schelle oder Manschette vorgesehen sein, welche den rohrförmigen
Hohlkörper umfasst, und der Verbindungsteil ist zwischen den beiden Enden der Schelle
verstellbar angebracht, vorteilhafter Weise verschwenkbar gelagert. Dabei kann weiters
mit Vorteil die Schelle auch längs des länglichen, rohrförmigen Hohlkörpers verschiebbar
sein, so dass das Trainingsgerät durch Zusammenschieben und Zusammenklappen in einer
Nichtgebrauchsstellung außerordentlich wenig Platz benötigt. Es ist weiters günstig,
wenn die Schelle Feststellmittel aufweist, welche ein ungewolltes Verschieben entlang
des Hohlkörpers hintanhalten können. Um ein zu weites Verschieben der Schelle zu verhindern,
kann der längliche Hohlkörper an seinen beiden Enden Anschläge aufweisen, wie z.B.
Endflansche oder Zapfen.
[0017] Um eine Fixierung des Hohlkörpers am Verbindungsteil in einer vorgegebenen Schwenkstellung
zu ermöglichen, können dem Gelenk Rastmittel zugeordnet sein. Wenn beispielsweise
eine Schelle zum verschwenkbaren Halten des Hohlkörpers am Verbindungsteil vorgesehen
ist, können an den Enden der Schelle Nasen, Vorsprünge oder Aussparungen ausgebildet
sein, welche in einem entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind. Der Verbindungsteil
kann dadurch zwischen zwei Nasen oder Vorsprüngen oder in einer der Aussparungen einrasten
und so festgehalten werden.
[0018] Damit die Trägheits-Masse des Trainingsgerätes verändert werden kann, kann der Hohlkörper
an zumindest einem stirnseitigen Ende einen lösbaren Verschluss aufweisen. Hiefür
kann beispielsweise ein Stopfen, Korken oder dergleichen vorgesehen sein. Zweckmäßigerweise
ist zugleich eine entsprechende Abdichtung des Hohlkörpers sichergestellt, so dass
im Fall einer Flüssigkeit im Hohlkörper kein Auslecken auftreten kann. Im Übrigen
ist ein ausreichend fester Sitz des lösbaren Verschlusses vorzusehen, so dass er sich
nicht ungewollt lösen kann. Beispielsweise wird ein Schraubverschluss mit Dichtring
vorgesehen. Es kann aber auch günstig sein, zusätzlich oder anstattdessen eine Ausbildung
vorzusehen, gemäß der der Hohlkörper eine mittige Öffnung zum Zuführen der festen
Körper in den Hohlkörper sowie eine der Öffnung zugeordnete, schließbare Abdeckung
aufweist. Dabei kann weiters einfach vorgesehen werden, dass die Abdeckung durch einen
Klappdeckel mit Rastverschluss gebildet ist.
[0019] Gemäß einem weiteren, besonders bevorzugten Merkmal der Erfindung kann der Verbindungsteil
ein teleskopartig ausziehbarer und in der jeweiligen Länge feststellbarer Arm sein.
Dadurch kann der Verbindungsteil des Trainingsgeräts in der Nichtgebrauchsstellung
platzsparend zusammengeschoben werden, und sofern eine Fixierung in verschiedenen
ausgeschobenen Längen vorgesehen wird, kann das Trainingsgerät auch gut an die Bedürfnisse
eines Patienten angepasst werden, wobei insbesondere durch Einstellung der Hebel-Länge
die Größe des wirksamen Trägheitsmomentes eingestellt werden kann, ohne die Trägheits-Masse
zu verändern.
Zur Erzielung einer stabilen Konstruktion ist es günstig, wenn der Verbindungsteil
gabelförmig, mit zwei zum Hohlkörper hin divergierten Armen, ausgebildet ist.
[0020] Es ist auch aus Herstellungsgründen sowie Festigkeitsgründen vorteilhaft, wenn der
Verbindungsteil einstückig mit dem Hohlkörper bzw. einem Haupteil hievon ausgebildet
ist.
[0021] Um den Hohlkörper einfach durch Spritzen oder Gießen herstellen zu können, ist es
weiters von Vorteil, wenn der Hohlkörper durch einen länglichen, gegebenenfalls bogenförmig
verlaufenden Schalenteil mit einem zugehörigen länglichen Deckelteil gebildet ist.
Dabei ist es auch günstig, wenn der Schalenteil und der Deckelteil Schnappverbindungselemente
zur gegenseitigen Verbindung aufweisen.
[0022] Es kann gewünscht sein, dass die bewegliche Masse im rohrförmigen Hohlkörper von
außen sichtbar ist, in welchem Fall der Hohlkörper bevorzugt zumindest teilweise aus
transparentem Material gebildet ist bzw. Sichtöffnungen aufweist.
[0023] Die dynamischen Trägheits-Bewegungen der Masse relativ zum Arm bzw. zum Griff können
jedoch auch dadurch erzielt werden, dass die Trägheits-Masse mit dem Griff ganz allgemein
gesprochen auf irgendeine Weise federnd elastisch verbunden wird. Es ist daher von
Vorteil, wenn der Verbindungsteil zumindest teilweise federnd elastisch ausgebildet
ist und direkt die Masse trägt. Eine derartige federnd elastische Verbindung kann
je nach Abstand der Trägheits-Masse vom Griff, je nach Größe des Gerätes bzw. je nach
Größe der Person, die mit dem Trainingsgerät üben soll, hinsichtlich Elastizitätsmodul
passend festgelegt werden, wobei auch die Größe der Trägheits-Masse selbst zu berücksichtigen
ist. Je größer die Masse, desto steifer kann der federnd elastische Verbindungsteil
ausgeführt werden, ebenso, wenn der Verbindungsteil vergleichsweise lang ausgeführt
ist. Ein vergleichsweise weiches federndes Verbindungselement kann vorgesehen werden,
wenn ein Teil des Verbindungsteils durch einen starren Hebelarm gebildet wird, an
den das federnde Verbindungselement angeschlossen ist. Das federnde Verbindungselement
kann z.B. ein Gummistab oder eine Schraubenfeder sein. Denkbar ist es jedoch auch,
den gesamten Verbindungsteil durch einen elastisch federnden Arm zu bilden.
[0024] Für ein sicheres und angenehmes Halten des Trainingsgerätes ist es vorteilhaft, wenn
der Griff des Verbindungsteils an dem vom Hohlkörper abgewandten Ende aus Korkmaterial
gebildet ist. Der Griff kann mit Einbuchtungen entsprechend der durchschnittlichen
Fingerdicke eines Menschen versehen sein, was auch hinsichtlich der Rutschfestigkeit
des Griffes vorteilhaft ist. Der Griff kann dabei zweckmäßig einfach mit äußeren Griffschalen
aus Korkmaterial ausgebildet sein.
[0025] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten
Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Trainingsgerät;
Fig. 2 eine Seitenansicht dieses Trainingsgerätes;
Fig. 3 eine Schnittansicht des rohrförmigen Hohlkörpers mit einer beweglichen Masse,
gemäß der Linie III-III in Fig. 1; die Figuren 4 und 5 Ansichten von zwei anderen
Trainingsgeräten gemäß der Erfindung;
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trainingsgerätes in schaubildlicher
Darstellung,
Fig. 7 eine Ansicht dieses Trainingsgerätes gemäß Fig. 6, wobei Abdeckungs- und Griffteile
abgenommen und in Explosionsdarstellung veranschaulicht sind; und
Fig. 8 eine zugehörige Seitenansicht dieses Trainingsgerätes.
[0026] In Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Trainingsgerät 1 gemäß der Erfindung dargestellt,
wobei ein länglicher, rohrförmiger Hohlkörper 2 vorgesehen ist, der an einem stangenförmigen
Verbindungsteil 3 mit einem Griff 4 angebracht ist. Der Verbindungsteil 3 bildet einen
Hebelarm 3' für den Hohlkörper 2, welcher eine bewegliche Masse 5 enthält, und welcher
leicht gekrümmt verläuft, wobei der Mittelpunkt der Krümmung des Hohlkörpers 2 im
Bereich des Griffes 4 des Hebelarms 3' in einer vorgegebenen Stellung des Trainingsgerätes
1, vorzugsweise in der gezeigten Übungs-Grundstellung, vorliegt. Die bewegliche Masse
5 ist beispielsweise durch feste Körper, z.B. in Form von drei Kugeln 5', gebildet,
die sich bei Bewegung des Trainingsgerätes 1 im Hohlkörper 2 hin und her bewegen können.
Der Hohlkörper 2 besteht vorteilhafter Weise aus einem transparenten Kunststoff, z.B.
aus Polyethylen, wodurch die Kugeln 5' im Hohlkörper 2 von außen sichtbar sind.
[0027] Der Hohlkörper 2 ist mit dem Hebelarm 3' über ein Gelenk in der Ansicht gemäß Fig.
1 ungefähr T-förmig verbunden (s. Fig. 1). Im vorliegendem Ausführungsbeispiel ist
der Hohlkörper 2 mittels einer Schelle 6 am Hebelarm 3' gehalten, wobei der Hebelarm
3' über einen Gelenk-Stift 7 zwischen den beiden Enden der Schelle 6 verschwenkbar
gelagert ist. Zur Fixierung des Hohlkörpers 2 am Hebelarm 3' in einer vorgegebenen
Stellung sind dem durch den Stift gebildeten Gelenk 7 Rastmittel 8 zugeordnet, welche
durch Vorsprünge an der Innenseite der Enden der Schelle 6 gebildet sind. Die Vorsprünge
sind voneinander beabstandet, wobei der Abstand der Breite bzw. dem Durchmesser des
Hebelarms 3' entspricht, um den Hebelarm 3' in der vorgegebenen Stellung zwischen
benachbarten Rast-Vorsprüngen festzuhalten. Wenn der Hebelarm 3' von einer vorgegebenen
Stellung in eine andere Stellung verstellt werden soll, kann er in einfacher Weise
unter Überwindung der Rastmittel-Kräfte verschwenkt und in der anderen Stellung wieder
eingerastet werden. Vor allem kann der Hebelarm 3' an den Hohlkörper 2 angeklappt
werden, um für einen Transport eine platzsparende, weniger sperrige Anordnung zu ermöglichen.
Zu diesem Zweck weist der Hebelarm 3' eine der Krümmung des Hohlkörpers 2 entsprechende
Krümmung auf, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wobei gemäß dieser Darstellung der Hebelarm
3' im Gegenuhrzeigersinn an den Hohlkörper 2 anzuklappen wäre, siehe den Pfeil in
Fig. 1.
[0028] Der Hebelarm 3' ist im gezeigten Beispiel teleskopartig ausziehbar bzw. zusammenschiebbar,
wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei rohrförmige Teleskopglieder 3A, 3B
vorgesehen sind. Dabei ist der Hebelarm 3' nicht nur insgesamt auf ungefähr halbe
Länge zusammenschiebbar, sondern auch in verschiedenen Übungslängen feststellbar.
Zu diesem Zweck ist beispielsweise eine Spreizkeil-Klemmverbindung, wie sie von Wander-
oder Skistöcken bekannt ist, oder aber (wie gezeigt) eine Schnappverbindung vorgesehen.
Die Schnappverbindung enthält eine eindrückbare Raste 9 am inneren Teleskopglied 3A,
welche zur Fixierung der Teleskopglieder 3A, 3B in einer von mehreren Bohrungen 9'
am äußeren Teleskopglied 3B festgehalten werden kann. Die Teleskopglieder 3A, 3B können
aus Metall- oder Kunststoffrohren bestehen.
[0029] Bei Benutzung des Trainingsgerätes 1 hält der Patient das Trainingsgerät 1 mit einer
Hand am Griff 4 und schwingt es seitlich des Körpers vor und zurück. Vorzugsweise
wird mit beiden Armen gleichzeitig geübt, d.h. es werden gleichzeitig zwei Trainingsgeräte
1 verwendet. Durch die Armbewegungen des Benutzers werden die Kugeln 5' im Hohlkörper
2 in Bewegung versetzt, und sie laufen entlang der Bewegungsbahn im Hohlkörper 2.
Dadurch wird ein Trägheitsmoment bewikt, und der Patient wird z.B. dazu angehalten,
die Kugeln 5' in ständiger Bewegung, und dabei das Trainingsgerät im Gleichgewicht
zu halten. Dadurch kann ein effizientes Üben der willkürlichen Bewegungsabläufe trainiert
und insbesondere die Muskelsteifheit bei Parkinson-Kranken gelöst und überwunden werden.
[0030] Als bewegliche Masse 5 kann im Hohlkörper 2 zusätzlich zu den Körpern, nämlich Kugeln
5', oder anstattdessen eine Flüssigkeit 10 (in Fig. 1 und 3 strichliert dargestellt)
enthalten sein. Diese Flüssigkeit 10 kann beispielsweise Wasser, aber auch eine höherviskose
Flüssigkeit, z.B. ein Gel etc., sein. Die Flüssigkeit kann den Raum im Hohlkörper
2 nur teilweise ausfüllen und so selbst eine Trägheitsmasse bilden.
[0031] Die Kugeln 5' können Blei- oder Stahlkugeln oder sonstige Materialien sein, wobei
ihr Durchmesser unwesentlich kleiner als der Innendurchmesser des rohrförmigen Hohlkörpers
2 ist. Durch das Vorsehen der Flüssigkeit 10 im Hohlkörper 2 kann die Bewegung der
Kugeln 5' im Hohlkörper 2 verzögert (gedämpft) werden. In diesem Fall kann die Flüssigkeit
10 auch den Hohlkörper 2 voll ausfüllen.
[0032] Der Griff 4 kann aus Korkmaterial, insbesondere Presskork, bestehen und fingergerecht
geformt sein, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist.
[0033] Der Hohlkörper 2 kann in der Lasche 6 der Länge nach verschiebbar sein, um so gemäß
der Darstellung in Fig. 1 zusätzlich zum Anklappen des Hebelarms 3' durch Längsverschiebung
des Hohlkörpers 2 in der Lasche 6 nach rechts eine besonders kompakte, kleine, platzsparende
Konfiguration des Trainingsgerätes 1 zum Verstauen zu erzielen.
[0034] In Fig. 4 und 5 sind andere vorteilhafte Ausführungsformen des Trainingsgerätes 1
gezeigt, wobei jeweils die bewegliche Masse 5 über elastische Elemente mit dem Griff
4 verbunden ist.
[0035] Im Einzelnen ist gemäß Fig. 4 am Griff 4 ein einen starren Hebelarm 11' enthaltender
Verbindungsteil 11, vergleichbar dem Hebelarm 3' von Fig. 1 und 2, angeschlossen,
wobei am vom Griff 4 abgewandten Ende mit dem starren Hebelarm 11' ein elastisches
Verbindungselement 12, vorzugsweise, wie gezeigt, in Form einer Schraubenfeder (oder
in Form eines Gummistabes), verbunden ist. Am vom Griff 4 abgewandten vorderen Ende
des elastischen Verbindungselementes 12 ist dann die bewegliche Masse 5, die beispielsweise
kugelförmig oder eiförmig sein kann, fest angebracht. Bei den vorgenannten Schwingbewegungen
mit dem Trainingsgerät 1 seitlich des Körpers ergibt sich, dass die Masse 5 auf Grund
der elastischen Verbindung mit dem Griff 4 der mit den Armen ausgeführten Schwingbewegung
nacheilt bzw. dass die Masse 5 beim Abbremsen der jeweiligen Schwingbewegung auf Grund
der Trägheit versucht, sich noch weiter zu bewegen, wodurch wiederum ein effizientes
Trainieren der Bewegungsabläufe mit Durchblutungsförderung und Trainieren der Armmuskulatur
erreicht wird.
[0036] Eine ähnliche Wirkungsweise ist beim Trainingsgerät 1 gemäß Fig. 5 gegeben, wo die
bewegliche Masse 5 mit dem Griff 4 über einen insgesamt elastischen Verbindungsteil
13 verbunden ist. Dieser Verbindungsteil 13 kann beispielsweise durch einen Stab aus
Gummimaterial, wie aus einem üblichen Gummi oder elastischen Thermoplast, bestehen;
wie weiters mit strichpunktierten Linien bei 13' in Fig. 5 angedeutet ist, kann dieser
Verbindungsteil 13 auch einen sich vom Griff 4 weg vergrößernden Querschnitt aufweisen,
um so einen allmählichen Übergang zur Trägheits-Masse 5 vorzusehen. In letzterem Fall
wird eine Auslenkung des Verbindungsteils 13 vor allem im Bereich nahe dem Griff 4
erfolgen, wie dies durch strichlierte Linien in Fig. 5 angedeutet ist.
[0037] In den Ausführungsformen gemäß Fig. 4 und 5 kann die Trägheits-Masse 5 aus einem
entsprechend schweren Körper, etwa aus massivem hochmolekularen Kunststoff oder aber
aus Metall, bestehen, es ist jedoch denkbar, auch hier einen (kugel- oder eiförmigen)
Hohlkörper vorzusehen, welcher mit einer vergleichsweise schweren Masse gefüllt ist,
wie etwa mit Bleikügelchen, Stahlkügelchen, aber auch gegebenenfalls mit einer Flüssigkeit.
In diesem Fall kann die Öffnung für das Befüllen des Hohlkörpers der Masse 5 im Bereich
des Anschlusses am Verbindungsteil 12 bzw. 13 gegeben sein, wobei hiefür an sich herkömmliche
Verbindungstechniken, wie Verschrauben, Verschweißen oder Verkleben, vorgesehen sein
können.
[0038] In der Ausführungsform gemäß Fig. 5 kann, insbesondere wenn der Verbindungsteil 13
die Kontur gemäß der strichpunktierten Linie 13' aufweist, auch eine einteilige Ausführung
von Verbindungsteil 13 und Masse 5 (bzw. Hülle oder Hohlkörper dieser Masse 5) gegeben
sein.
[0039] In den Fig. 6 bis 8 ist noch eine andere, vorteilhafte Ausführungsform des vorliegenden
Trainingsgerätes 1 gezeigt, bei der der Verbindungsteil 3 gabelförmig, mit zwei vom
Griff 4 zum Hohlkörper 2 bzw. genauer zu dessen beiden Enden hin divergierenden Armen
3.1, 3.2, ausgebildet ist. Diese Arme 3.1, 3.2 sind weiters in einem Stück mit einem,
einen Hauptteil des Hohlkörpers 2 bildenden Schalenteil 2A ausgebildet. Der Schalenteil
2A ist, wie insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich ist, länglichbogenförmig ausgebildet,
und er ist mit Hilfe eines Deckelteils 2B verschließbar, um so den Hohlkörper 2 -
nach Aufsetzen stirnseitiger Verschlüsse oder Kappen 2C, 2D - zu vervollständigen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat der so gebildete Hohlkörper 2 weiters anstatt
eines kreisrunden Querschnitts, wie im Fall der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3,
einen allgemein rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Schmalseiten (so dass ein
annähernd ovaler Querschnitt erhalten wird; siehe außer Fig. 6 insbesondere Fig. 8).
Im Inneren dieses Hohlkörpers 2 werden als Masse 5 feste Körper in Form von entsprechend
massiven Scheiben 5" aufgenommen, siehe Fig. 7. Diese Scheiben 5" können wiederum
aus einem massiven Kunststoff oder aber aus Metall, insbesondere aus Stahl, Blei und
dergleichen, bestehen, und sie können außer über die mit den Verschlüssen 2C, 2D abgeschlossenen
Stirnseiten des Hohlkörpers 2 auch über eine mittige Öffnung 15 (siehe Fig. 7) in
den Hohlkörper eingebracht werden; diese Öffnung 15 ist mit Hilfe einer Abdeckung
15A, beispielsweise in Form eines am Schalenteil 2A anscharnierten Klappdeckels, verschließbar,
wobei an sich herkömmliche Elemente am Klappdeckel bzw. am Öffnungsrand zur Bildung
eines Rastverschlusses 15B vorgesehen sind.
[0040] Der Deckelteil 2B kann, falls er, so wie der Schalenteil 2A, aus einem nicht durchsichtigen
oder durchscheinenden Material besteht, mit z.B. schlitzförmigen Sichtöffnungen 16
versehen sein; selbstverständlich können auch entsprechende Sichtöffnungen im Schalenteil
2A vorgesehen sein. Weiters können die Sichtöffnungen 16 außer, wie gezeigt über bloß
einen Teil der Längserstreckung des Hohlkörpers 2 auch über die gesamte Länge des
Hohlkörpers 2 vorgesehen sein.
[0041] Der Deckelteil 2B und der Schalenteil 2A sind mit zusammen wirkenden Schnappverbindungselementen,
z.B. 17A, 17B, versehen, um so den Deckelteil 2B in an sich herkömmlicher Weise mit
dem Schalenteil 2A durch Aufschnappen oder Verrasten zu verbinden. Zusätzlich oder
anstattdessen können selbstverständlich auch andere Verbindungsarten, wie etwa (örtliches)
Verschweißen (z.B. Ultraschallschweißen), Verkleben, oder aber auch Schrauben, vorgesehen
werden, wobei Schraubverbindungsstellen in Fig. 7 beispielshalber bei 18 angedeutet
sind.
[0042] Im Hinblick auf eine Herstellung des Verbindungsteils 3 aus Kunststoff insbesondere
durch Spritzgießen kann es für eine einfachere Ausbildung des Spritzgusswerzeuges
zweckmäßig sein, den Griff 4 mehrteilig, etwa mit zwei Teilen 4.1, 4.2, auszubilden,
wobei gegebenenfalls auch ein Verschrauben der Griffteile 4.1, 4.2 vorgesehen werden
kann. Diese Griffteile 4.1, 4.2 können weiters mit Bünden 19, 20 ausgebildet sein,
die als Anschläge für die Anbringung von zwei Griffschalen 4A, 4B (siehe auch Fig.
8), z.B. aus Presskork, dienen, welche auf die Griffteile 4.1, 4.2 beispielsweise
in an sich herkömmlicher Weise aufgeklebt oder aber auch aufgeschnappt usw. werden
können.
[0043] Wenn die Erfindung vorstehend anhand von konkreten, vorteilhaften Ausführungsbeispielen
erläutert wurde, so sind doch selbstverständlich Abwandlungen und Modifikationen im
Rahmen der Erfindung möglich. So ist es insbesondere denkbar, auch beim Trainingsgerät
gemäß den Fig. 6 bis 8 den Hohlkörper 2 mit einem kreisrunden Querschnitt vorzusehen,
und es können dann auch Kugeln 5' als feste Körper bzw. als Masse 5 im Hohlkörper
2 aufgenommen werden, ähnlich wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt. Umgekehrt kann selbstverständlich
auch in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 der Querschnitt des Hohlkörpers 2 allgemein
oval sein, und es können dort anstatt der Kugeln 5' Scheiben 5'' verwendet werden.
Auch kann in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 der Griff 4 mit zwei Kork-Griffschalen
4A, 4B, wie anhand der Fig. 6 bis 8 erläutert, versehen sein, welche auf einem darunter
liegenden Griffkörper aufgeklebt oder auf andere Art und Weise befestigt werden. Als
Material für insbesondere den Verbindungsteil 3, gegebenenfalls in einstückiger Ausbildung
mit dem Hohlkörper 2 oder dem Hauptteil (Schalenteil 2A) des Hohlkörpers 2, kann außer
Kunststoff, wie Polyethylen oder Polyamid, auch ein Metall, insbesondere Leichtmetall,
etwa Aluminium, verwendet werden. Die Sichtfenster 16 können außer durch einfache
Schlitze auch mit einem transparenten Material, wie durchsichtigen Kunststoff, ausgebildet
bzw. unterlegt sein. Denkbar ist es auch, einen sich über einen Teil der Länge des
Hohlkörpers 2 oder über dessen gesamte Länge erstreckenden längeren Schlitz als Sichtfenster
vorzusehen (wobei selbstverständlich der Schlitz in Abstand von den stirnseitigen
Enden des Hohlkörpers 2 enden wird). Ersichtlich ist auch, dass der Griff 4 außer
gerade, wie in den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 bis 5, auch endseitig gekrümmt
verlaufen kann, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Dies kann das Erfassen und
feste Halten des Trainingsgerätes 1 bei der Schwingbewegung zusätzlich unterstützen.
1. Trainingsgerät (1) zum Ausüben von schwingenden Bewegungen zum Trainieren von koordinierten
Bewegungsabläufen, insbesondere bei Kinesestörungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine bewegliche Trägheitsmasse (5) mit einem Griff (4) über einen Verbindungsteil
(3; 12; 13), welcher Trägheits-Bewegungen der Trägheitsmasse (5) relativ zum Griff
(4) erlaubt, verbunden ist, wobei die Trägheitsmasse (5) bei schwingenden Bewegungen
des Trägheitsgeräts (1) Trägheitskräfte bewirkt, welche als Reaktionskräfte über den
Griff (4) zum Benutzer übertragen werden.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (3) einen mit dem Griff (4) fest verbundenen Hebelarm (3') bildet,
der am dem Griff (4) gegenüberliegenden Ende die bewegliche Masse (5) trägt.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein länglicher, vorzugsweise rohrförmiger Hohlkörper (2), der die bewegliche Masse
(5) enthält, an dem Verbindungsteil (3) angeordnet ist.
4. Trainingsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) aus Kunststoff gebildet ist.
5. Trainingsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) bogenförmig verläuft.
6. Trainingsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt der Krümmung des bogenförmigen Hohlkörpers (2) im Bereich des Griffs
(4) vorliegt.
7. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) an zumindest einem stirnseitigen Ende einen lösbaren Verschluss
(2C, 2D) aufweist.
8. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) mit dem Verbindungsteil (3) verstellbar verbunden ist.
9. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) über ein Gelenk (7) mit dem Verbindungsteil (3) verbunden ist.
10. Trainingsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gelenk (7) Rastmittel (8) zur Fixierung des Hohlkörpers (2) am Verbindungsteil
(3) in vorgegebener Stellung zugeordnet sind.
11. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (3) ein teleskopartig ausziehbarer und in der jeweiligen Länge
feststellbarer Arm ist.
12. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (3) gabelförmig, mit zwei zum Hohlkörper (2) hin divergierten
Armen (3.1, 3.2), ausgebildet ist.
13. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (3) einstückig mit dem Hohlkörper (2) bzw. einem Hauptteil (2A)
hievon ausgebildet ist.
14. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) durch einen länglichen, vozugsweise bogenförmig verlaufenden Schalenteil
(2A) mit einem zugehörigen länglichen Deckelteil (2B) gebildet ist.
15. Trainingsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalenteil (2A) und der Deckelteil (2B) Schnappverbindungselemente (17A, 17B)
zur gegenseitigen Verbindung aufweisen.
16. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (5) zumindest einen festen Körper, vorzugsweise eine Kugel (5') oder Scheibe
(5''), aufweist.
17. Trainingsgerät nach Anspruch 16 mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) eine mittige Öffnung (15) zum Zuführen der festen Körper in den
Hohlkörper sowie eine der Öffnung zugeordnete, schließbare Abdeckung (15A) aufweist.
18. Trainingsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (15A) durch einen Klappdeckel mit Rastverschluss (15B) gebildet ist.
19. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse eine Flüssigkeit (10) aufweist.
20. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (11; 13) zumindest teilweise federnd elastisch ausgebildet ist
und direkt die Masse (5) trägt.
21. Trainingsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (11) einen starren Hebelarm (11') sowie ein daran angeschlossenes
federndes Verbindungselement (12), wie einen Gummistab oder eine Schraubenfeder, aufweist.
22. Trainingsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (13) durch einen elastisch federnden Arm gebildet ist.
23. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (4) mit Korkmaterial ausgebildet ist.
24. Trainingsgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (4) mit äußeren Griffschalen (4A,4B) aus Korkmaterial ausgebildet ist.
25. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 19, 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) zumindest teilweise aus transparentem Material besteht und bzw.
oder Sichtöffnungen (16) aufweist.