[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lieferung einer Fadenmenge von einer
Fadenspule an einen Fadenführer.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise durch die EP 1 231 310 A1 beschrieben.
[0003] Im Vergleich der Maschinen, welche textile Flächen bilden können, hat die Flachstrickmaschine
unter anderem ihre Stärke darin, dass bei flächigen Gestricken die Kontur und bei
räumlichen Gestricken die dreidimensionale Form während des Strickprozesses gebildet
werden kann. Dadurch kann ein Gestrickstück mit minimaler Strickfadenmenge gebildet
werden, zudem wird bei der weiteren Konfektion keine Zeit für Zuschneidearbeiten benötigt.
[0004] Die Entwicklung dieser Gestricke begann mit den flächigen Gestricken, die international
"fully fashioned" genannt werden. Da für ein komplettes Gestrickstück, z. B. für einen
Pullover, mehrere "fully fashioned" - gestrickte Teile, nämlich Vorderteil, Rückenteil,
Ärmel, miteinander verbunden werden müssen, ist es wichtig, dass alle Teile mit einer
möglichst gleichmäßigen Kontur produziert werden können.
[0005] Die Gleichmäßigkeit der Gestricke wird bisher dadurch erreicht, dass der Strickfaden
mit möglichst gleichmäßiger Spannung der Maschenbildung zugeführt wird. Hierzu sind
diverse Einrichtungen, insbesondere Fournisseure, entwickelt worden.
[0006] In der EP 1 231 310 A 1 ist außerdem eine Fadenliefervorrichtung beschrieben, mit
welcher der Maschenbildung eine definierte Fadenmenge zugeführt wird. Ein Förderwalzen-Paar,
welches von einem ansteuerbaren E-Motor angetrieben wird, soll von der Strickfadenspule
die Fadenmenge abziehen, welche im selben Moment für die Maschenbildung vorgegeben
ist. Zwischen dem Förderwalzen-Paar und dem Fadenführer ist der Faden durch eine Öse
geführt. Diese Öse befindet sich an einem mit Federkraft beaufschlagten Arm, welcher
mit einem Sensor zusammen wirkt. Ist die von den Walzen geförderte Fadenmenge identisch
mit der für die Maschenbildung benötigten Fadenmenge, so ist der Arm in seiner Normalposition.
Wird von den Walzen mehr Faden gefördert, als für die Maschenbildung benötigt wird,
schwenkt der Arm in Richtung seiner Federkraftbeaufschlagung aus, und der Sensor erkennt
an der Winkeländerung, um wie viel die Fadenförderung vermindert werden muss. Wird
weniger Faden gefördert, als für die Maschenbildung benötigt wird, so wird der Arm
entgegen seiner Beaufschlagungsrichtung durch die Feder ausgelenkt. Dadurch erkennt
der Sensor wiederum aus dem Auslenkwinkel, um wie viel die Fadenförderung erhöht werden
muss.
[0007] Die Fadenmenge, welche durch den Schwenkbereich des Arms aufgenommen werden kann,
ist eine Fadenreservemenge, die dann benötigt wird, wenn das Fördersystem beim Start
zuerst sein Massenträgheitsmoment überwinden muss, bevor die Fadenförderung beginnt.
Die Schwenkbewegung des Arms in Richtung seiner Federkraftbeaufschlagung wird auch
ausgenutzt zur Fadenrückholbewegung, wenn sich der Fadenführer von seiner Position
außerhalb des Nadelraums zum Nadelraum hin in Richtung Fadenliefervorrichtung bewegt.
Da bei dieser Einrichtung der Faden mittels Förderwalzen direkt von der Spule abgezogen
wird, hat er immer noch die unterschiedlichen Spannungen, wie sie beim Wickeln der
Spule entstanden sind. Da jeder Faden eine mehr oder weniger große Elastizität hat,
verfälschen die unterschiedlichen Spannungen im Faden die Fadenmenge, die der Maschenbildung
zugeführt wird. Deshalb ist bei diesem System der Arm, mit welchem eine Fadenmenge
reguliert werden kann, schon vom Funktionsprinzip her nötig. Nachteilig an der Vorrichtung
entsprechend der EP 1 231 310 A 1 ist, dass eine Fadenmenge nur zum Fadenführer hin
gefördert werden kann und nicht auch vom Fadenführer weg. Dadurch kann ein Fadenführer
nur so weit vom Gestrickende abgestellt werden, dass der Arm die Fadenmenge aufholen
kann, wenn sich der Fadenführer zum Gestrick hin in Richtung zur Fadenliefervorrichtung
bewegt. Die Fadenmenge, die dann zur Maschenbildung verwendet wird, ist so lange keine
definierte Fadenmenge für diese Maschenbildungssektion, bis der Arm in seine Normalposition
geschwenkt ist und die Fadenförderung durch die Walzen einsetzt.
[0008] Der Anmelder hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Lieferung einer
Fadenmenge bei einer Flachstrickmaschine unter Berücksichtigung jeder Fadenführerbewegung
zu schaffen, sodass exakt die Fadenmenge der Maschenbildung zugeführt wird, die auch
tatsächlich benötigt wird.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Lieferung der für jede Phase des Strickvorgangs
gerade erforderlichen Fadenmenge an einen Fadenführer einer Strickmaschine gelöst,
wobei die Vorrichtung zwischen einer Fadenspule und dem Fadenführer angeordnete Mittel
zur Speicherung einer Fadenmenge und Mittel zur Fadenförderung zum Fadenführer und
von diesem weg aufweist. Vorteilhafterweise kann damit dem Fadenführer immer bei jeder
seiner Bewegungen die exakte, für den Strickvorgang gerade benötigte Fadenmenge zugeführt
werden.
[0010] Durch eine Fadenführerbewegung auf die erfindungsgemäße Vorrichtung zu wird nicht
benötigter Faden von den Mitteln zur Fadenförderung durch eine entsprechende Richtungsumkehr
der Förderrichtung wieder den Mitteln zur Speicherung einer Fadenmenge zugeführt.
[0011] In technischer Umsetzung der Lösung der Erfindung sind zwei Alternativen denkbar:
Es können die Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge durch einen Fournisseur ausgebildet
sein, auf den eine von der Fadenspule abgezogene Fadenmenge aufgewickelt und von den
Mitteln zur Fadenförderung an den Fadenführer abgegeben und der durch die Fadenführerbewegung
auf die Vorrichtung zu nicht benötigte Faden wieder aufgenommen werden kann.
[0012] Die Mittel zur Fadenförderung können beispielsweise eine Fadenöse umfassen, die in
beiden Rotationsrichtungen entlang des Umfangs des Fournisseurs bewegbar ist. Damit
ist eine Lieferung der exakt benötigten Fadenmenge möglich.
[0013] Die Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge können aber auch durch einen schwenkbar
angeordneten Arm mit einer Öse, durch die der Faden hindurchgeführt ist, gebildet
sein.
[0014] Als Mittel zur Fadenförderung kann ein Förderwalzenpaar, das in der Förderrichtung
umkehrbar ist, eingesetzt werden.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung kann eine Einrichtung zur Bestimmung der benötigten
Fadenmenge beispielsweise aus Muster-, Maschinen- und Garndaten vorgesehen sein, die
mit dem Antrieb der Mittel zur Fadenförderung gekoppelt ist.
[0016] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer Vorrichtungen anhand
der Zeichnung näher beschrieben.
[0017] Im Einzelnen zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Lieferung
einer Fadenmenge;
- Fig. 2
- einen Schnitt längs einer Linie A-A durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine erste zugeführte Fadenmenge;
- Fig. 4
- eine zweite zugeführte Fadenmenge;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Lieferung
einer Fadenmenge.
[0018] Aus der
Fig. 1 ist eine Vorrichtung
1 zur Lieferung einer Fadenmenge dargestellt, mit deren Hilfe während des Strickprozesses
in jeder Strickreihe jeder Nadel exakt die Fadenmenge zugeführt wird, die sie benötigt,
um entsprechend den Vorgaben bezüglich Muster - Größe - Form ein Gestrick zu bilden.
Die Vorrichtung 1 besteht aus einem Fournisseur
2 als Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge und einer Einrichtung
3 zur Förderung der erforderlichen Fadenmenge, welche über eine Halterung
4 miteinander verbunden sind.
[0019] Der Fournisseur 2 umfasst einen Wickelring
22, welcher von einem ansteuerbaren Elektromotor
21 in Pfeilrichtung
23 angetrieben werden kann. Dadurch wird ein durch eine Öse
24 zugeführter Faden
100 auf den zylinderförmigen starr angeordneten Wickelkörper
25 gewickelt. Der Elektromotor 21 wird so angesteuert, dass sich ständig eine vorgegebene
Anzahl von Fadenwicklungen
26 auf dem Wickelkörper 25 befindet. Beim Aufbringen der Fadenwicklungen 26 auf den
Wickelkörper 25 können sich die unterschiedlichen Spannungen im Faden ausgleichen,
die beim Wickeln auf eine Fadenspule
10 entstanden sind. Eine weitestgehend einheitliche Spannung im Faden
100' ist die Voraussetzung, dass eine exakte Dosierung der Fadenmenge realisiert werden
kann.
[0020] Die Einrichtung 3 umfasst einen Arm
32, welcher von einem Elektromotor
31 so angetrieben werden kann, dass er mit einer Öse
33 den Wickelkörper 25 umkreist. Dabei kann die Umkreisung entgegen der Fadenwicklung
durchgeführt werden, so dass der Faden von dem Wickelkörper 25 abwickelt wird. Die
Umkreisung kann auch in Richtung der Fadenwicklung durchgeführt werden, so dass der
Faden auf den Wickelkörper 25 aufgewickelt wird.
[0021] Die Fadenmenge für jede Masche entspricht einem Teilumfang des Wickelkörpers 25.
Diese Fadenmenge muss mithilfe des Arms 32 in der zur Verfügung stehenden Zeiteinheit
von dem Wickelkörper 25 abgewickelt werden. Damit die exakte Fadenmenge genau der
betreffenden Nadel zugeführt werden kann, wird der Elektromotor 31 über eine Steuersignalleitung
5 von einer Steuerungseinheit
6 angesteuert. Eine Maschinensteuerungseinheit
8 liefert über eine Datenleitung
7 folgende Informationen an die Steuerungseinheit 6 zur Steuerung des Elektromotors
31:
- Fadenmenge für jede Nadel, welche am Strickvorgang beteiligt ist;
- Verteilung der aktiven Nadeln im vorderen und/oder hinteren Nadelbett (Gestrickbreite);
- Geschwindigkeit des Fadenführers;
- Bewegungsrichtung des Fadenführers, von der Spule weg und zur Spule hin;
- Überlaufweg des Fadenführers über die jeweiligen Randnadeln des Gestricks.
[0022] Aus diesen Daten berechnet die Steuerungseinheit 6 diejenige Fadenmenge, welche in
einer bestimmten Zeit von dem Wickelkörper 25 abgewickelt werden muss, und steuert
den Elektromotor 31 so an, dass der Arm 32 mit der Öse 33 in der benötigten Geschwindigkeit
eine entsprechende Kreisbewegung um den Wickelkörper 25 ausführt.
[0023] Der Weg des Fadens 100, 100',
100" von der Spule 10 zur Maschenbildung
12 ist in Fig. 1 beispielhaft dargestellt. Der Faden 100, welcher mit unterschiedlichen
Spannungen durch die Spulenwicklung behaftet ist, wird über eine Umlenkstelle
U1 von der Spule 10 abgezogen. Nachdem er einen Fadenbruchsensor
15 passiert hat, wird er über eine Umlenkstelle
U2 durch eine Hohlachse des Fournisseurs 2 geführt und mit dem Wickelring 22 und dessen
Öse
24 um den Wickelkörper 25 gewickelt. Dabei gleichen sich die Spannungen im Faden 100
aus und der Faden 100' liegt mit gleichmäßiger Spannung am Wickelkörper 25 an. Dieser
Faden 100' wird als dosierte Fadenmenge 100" mit Hilfe des Arms 32 vom Wickelkörper
25 abgewickelt und durch die Hohlwelle der Einrichtung 3 über den Fadenbruchsensor
15, die Umlenkstellen
U3 und
U4 sowie mit Hilfe eines Fadenführers
11 der Maschenbildung 12 zugeführt.
[0024] Es ist beispielhaft gezeigt, dass die Maschenbildung 12 mit unterschiedlichen Nadeleinteilungen
und Maschengrößen erfolgen kann. In einer Sektion
12' werden mittelgroße Maschen auf einem vorderen und einem hinteren Nadelbett gebildet.
In einer Sektion
12" werden Maschen derselben Größe nur auf dem hinteren Nadelbett gebildet. In Sektion
12"' werden mittelgroße Maschen nur auf dem vorderen Nadelbett und in Sektion
12"" werden relativ große Maschen auf dem vorderen und hinteren Nadelbett gebildet.
[0025] Für jede einzelne Masche, egal in welchem Maschenverband oder in welcher Größe sie
gebildet wird, dosiert die Einrichtung 3 die richtige Fadenmenge für die betreffende
Masche.
[0026] Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung den Arm 32 und die Öse 33 der Einrichtung 3. Wird
der Arm 32 in Richtung des Pfeils
40 bewegt, so wird eine definierte Fadenmenge vom Wickelkörper 25 abgewickelt. Bei einer
Bewegung des Arms 32 in Richtung des Pfeils
50 wird eine definierte Fadenmenge auf den Wickelkörper 25 aufgewickelt.
[0027] Figuren 3 und
4 veranschaulichen die Lieferung unterschiedlicher Fadenmengen, wie sie von der Einrichtung
3 für dasselbe Gestrick in demselben Nadelraum
NR zugeführt werden müssen, wenn sich der Fadenführer 11 von der Vorrichtung 1 weg oder
auf diese zu bewegt.
[0028] Gemäß
Fig. 3 bewegt sich der Fadenführer 11 in Richtung des Pfeils
X von der Vorrichtung 1 weg. Von der Parkposition des Fadenführers 11 bis zu einer
Anfangsnadel
NA des Nadelraums NR (Strecke
S1) muss keine Fadenmenge vom Wickelkörper abgewickelt werden. Von der Fadenführerposition
über der Nadel NA bis zur Fadeneinlageposition für die Nadel NA (Strecke
S2) muss die Fadenmenge vom Wickelkörper abgewickelt werden, welche dem Fadenführerweg
S2 entspricht. Bei der Fadeneinlagebewegung des Fadenführers über den gesamten Nadelraum
(Strecke
S3) muss eine Fadenmenge vom Wickelkörper abgewickelt werden, welche den Maschengrößen
und der Nadeleinteilung aller Nadeln des Nadelraums zuzüglich des Fadenführerwegs
S3 entspricht. Von der Fadenführerendposition bis zur Fadenführerparkposition (Strecke
S4) muss die Fadenmenge vom Wickelkörper abgewickelt werden, welche dem Fadenführerweg
S4 entspricht.
[0029] Fig. 4. stellt dagegen die Bewegung des Fadenführers 11 in Pfeilrichtung
X' auf die Vorrichtung 1 zu dar. Von der Parkposition des Fadenführers bis zur Anfangsnadel
NE des Nadelraums NR (Strecke
S1') muss die Fadenmenge auf den Wickelkörper gewickelt werden, welche dem Fadenführerweg
S1' entspricht. Von der Fadenführerposition über der Nadel NE bis zur Fadeneinlageposition
für die Nadel NE (Strecke
S2') muss keine Fadenmenge auf oder vom Wickelkörper gewickelt werden. Bei der Fadeneinlagebewegung
des Fadenführers über den gesamten Nadelraum (Strecke
S3') muss eine Fadenmenge vom Wickelkörper abgewickelt werden, welche den Maschengrößen
und der Nadeleinteilung aller Nadeln des Nadelraums abzüglich des Fadenführerwegs
S3 entspricht. Von der Fadenführerendposition bis zur Fadenführerparkposition (Strecke
S4') muss keine Fadenmenge auf oder vom Wickelkörper gewickelt werden.
[0030] Bei einer alternativen Ausführungsform, welche in der
Fig. 5 dargestellt ist, umfasst eine Vorrichtung
200 zur Lieferung einer definierten Fadenmenge an einen Fadenführer
201 einen federbeaufschlagten Arm
202 und zwei Förderwalzen
203 und
204.
[0031] Der von einer Spule
205 abgezogene Faden
206 wird über eine Umlenkrolle
207 geführt. Der Arm 202 weist an seinem dem Faden 206 zugeordneten Ende eine Öse
208 auf, durch die der Faden 206 hindurchgeführt ist. Die Walzen 203 und 204 klemmen
den Faden 206 ein. Drehbewegungen der Walzen 203 und 204 (siehe Doppelpfeile
209 und
210) führen eine Fadenmenge zum Fadenführer 201 hin bzw. von diesem weg. Eine Kompensation
der Fadenmenge bei Bewegung des Fadenführers 201 auf die Vorrichtung zu kann durch
die Bewegung des Arms 202 in Pfeilrichtung
211 in Richtung der Federkraft erreicht werden, wodurch der Faden 206 stets gespannt
bleibt. Je nach Auslenkung des Arms 202 kann über die Strecke der Auslenkung Faden
gespeichert werden.
BEZUGSZEICHEN
[0032]
- 1
- Vorrichtung zur Lieferung einer Fadenmenge
- 2
- Fournisseur
- 3
- Einrichtung zur Fadenförderung
- 4
- Halterung
- 5
- Steuersignalleitung
- 6
- Steuerungseinheit
- 7
- Datenleitung
- 8
- Maschinensteuerungseinheit
- 12
- Maschenbildung
- 12'
- Sektion
- 12"
- Sektion
- 15
- Fadenbruchsensor
- 21
- Elektromotor
- 22
- Wickelring
- 23
- Pfeilrichtung
- 24
- Öse
- 25
- Wickelkörper
- 26
- Fadenwicklung
- 31
- Elektromotor
- 32
- Arm
- 33
- Öse
- 40
- Pfeil
- 50
- Pfeil
- 100
- Faden
- 100'
- Faden
- 100"
- Faden
- 200
- Vorrichtung zur Lieferung einer Fadenmenge
- 201
- Fadenführer
- 202
- Arm
- 203
- Walze
- 204
- Walze
- 205
- Spule
- 206
- Faden
- 207
- Umlenkrolle
- 208
- Öse
- 209
- Doppelpfeil
- 210
- Doppelpfeil
- 211
- Pfeilrichtung
- U1
- Umlenkstelle
- U2
- Umlenkstelle
- U3
- Umlenkstelle
- U4
- Umlenkstelle
- NE
- Nadel
- NR
- Nadelraum
- NA
- Anfangsnadel
- S1
- Strecke
- S2
- Strecke
- S3
- Strecke
- S4
- Strecke
- S1'
- Strecke
- S2'
- Strecke
- S3'
- Strecke
- S4'
- Strecke
- X
- Pfeil
1. Vorrichtung (1; 200) zur Lieferung der für jede Phase des Strickvorgangs gerade erforderlichen
Fadenmenge an einen Fadenführer (11; 201) einer Strickmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1; 200) zwischen einer Fadenspule (10; 205) und dem Fadenführer
(11; 201) angeordnete Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge und Mittel zur Fadenförderung
zum Fadenführer und von diesem weg aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge durch einen Fournisseur (2) ausgebildet
sind, auf den eine von der Fadenspule (10) abgezogene Fadenmenge (100) aufgewickelt
und von den Mitteln zur Fadenförderung an den Fadenführer (11) abgegeben und der durch
die Fadenführerbewegung auf die Vorrichtung zu nicht benötigte Faden wieder aufgenommen
werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Fadenförderung eine Fadenöse (33) umfassen, die in beiden Rotationsrichtungen
in einer Kreisbewegung um den Fournisseur (2) bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Speicherung einer Fadenmenge durch einen schwenkbar angeordneten,
federbeaufschlagten Arm (202) mit einer Öse (208), durch die der Faden (206) hindurchgeführt
ist, ausgebildet sind
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Fadenförderung als ein Förderwalzenpaar (203, 204) zur Bewegung des
Fadens (206) zum Fadenführer (201) und von diesem weg ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (6) zur Bestimmung der Fadenmenge vorgesehen ist, die mit dem Antrieb
der Mittel zur Fadenförderung gekoppelt ist.