| (19) |
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(11) |
EP 1 584 073 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2003/000818 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/066220 (05.08.2004 Gazette 2004/32) |
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| (54) |
ELEKTRONISCHE SCHLIESSEINRICHTUNG UND SICHERHEITSSCHLUESSEL
ELECTRONIC LOCKING DEVICE AND SAFETY KEY
DISPOSITIF DE FERMETURE ELECTRONIQUE ET CLE DE SURETE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK |
| (30) |
Priorität: |
17.01.2003 CH 67032003
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.2005 Patentblatt 2005/41 |
| (73) |
Patentinhaber: KESO AG |
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8805 Richterswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KELLER, Ernst
CH-8832 Wollerau (CH)
- VONLANTHEN, Bruno
CH-8718 Schänis (CH)
- SPÄNI, Urs
CH-8834 Schindellegi (CH)
- OECHSLIN, Urs
CH-8124 Maur (CH)
- BEELER, Vinzenz
CH-7324 Vilters (CH)
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| (74) |
Vertreter: Groner, Manfred et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 838 568 DE-A- 19 939 063
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WO-A-02/075669 GB-A- 2 294 720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektronische Schliesseinrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft zudem einen Sicherheitsschlüssel für eine
elektronische Schliesseinrichtung.
[0002] Elektronische Schliesseinrichtungen der genannten Art sind seit langem bekannt. Eine
solche Schliesseinrichtung ist beispielsweise in der EP 0'559'159 A offenbart.
[0003] Im Bereich, der elektronischen Zutrittskontrolle sind sogenannte Radio Frequency
Identification Systems (RFID) bekannt; Diese Systeme bestehen jeweils aus einem Datenträger
und einem Sendeempfänger. Der Sendeempfänger wird in einen elektronischen Leser und/oder
in einen mechatronischen Schliesszylinder eingebaut. Der Datenträger ist hierbei beispielsweise
als Karte, als Schlüsselanhänger oder als Schlüssel ausgebildet. Der Datenträger kann
auch in eine Uhr oder dergleichen eingebaut sein.
[0004] Der Sendeempfänger versorgt den Datenträger über eine Antenne mit Strom. Der Kern
jedes Datenträgers ist ein Datenträgermodul, das aus einem Antennenmodul und einem
RFID-Chip besteht. Auf diesem Datenträgermodul werden die jeweils zutrittsrelevanten
Informationen gespeichert. Diese Informationen werden mit dem elektronischen Leser
oder dem Mechatronic-Zylinder ausgetauscht, sobald der Datenträger sich hinreichend
lang im RFID-Feld derselben befunden hat und allenfalls berechtigt ist, Informationen
an diese abzugeben. Je nach den im Datenträger enthaltenen Informationen kann der
Mechatronic-Zylinder geöffnet werden oder der elektronische Leser leitet die gewünschte
Funktion ein. Der Leser oder Mechatronic-Zylinder kann hierbei "stand alone" oder
vernetzt betrieben werden.
[0005] Durch die gattungsbildende
WO 02/075669 sind ein Schlüssel und eine Schliessanlage bekannt geworden. Der Schlüssel ist zum
Bedienen von wenigstens zwei Schlössern vorgesehen. Das eine Schloss ist beispielsweise
ein Schloss eines Fahrzeuges und das andere Schloss ein Türschloss eines Gebäudes.
Der Schlüssel besitzt ein Gehäuse, in dem zwei Datenspeicher angeordnet sind, die
jeweils bei Übereinstimmung mit einem in einem der Schlösser gespeicherten Datensatz
den Öffnungs- und/oder Schliessvorgang ermöglichen.
[0006] Durch die
EP-A-0 838 568 ist ein Flachschlüssel bekannt geworden, bei dem in wenigstens einer Schmalseite
der Schlüsselreide eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Transponders als Wiedergeber
und einer Ferrit-Spule sowie einer Leitung vorgesehen ist.
[0007] Die erfindungsgemässe Schliesseinrichtung weist die Merkmale gemäss Anspruch 1 auf.
Der Sicherheitsschlüssel der erfindungsgemässen elektronischen Schliesseinrichtung
enthält somit wenigstens zwei von einander unabhängige Datenträgermodule, beziehungsweise
kann wenigstens mit einem zweiten Datenträgermodul bestückt werden. Das zweite Datenträgermodul
ist für die Bedienung einer weiteren Einheit, beispielsweise zur Bedienung einer Zeiterfassungseinrichtung,
eines Verkaufsautomaten oder dergleichen vorgesehen. Der Sicherheitsschlüssel kann
somit insbesondere für einen mechatronischen Zylinder und zudem beispielsweise für
eine elektronische Zutrittskontrolle, eine Zeiterfassung oder zur Bedienung eines
Verkaufsautomaten verwendet werden. Um die Logistik und Lagerhaltung möglichst einfach
zu halten, ist der erfindungsgemässe Sicherheitsschlüssel vorzugsweise so ausgebildet,
dass die Montage durch den Schlüsseldienst ausführbar ist.
[0008] Gemäss der Erfindung ist vorgesehen, dass auf den mechanischen Teil eine Kappe aufgesetzt
ist, in welche wenigstens das zweite Datenträgermodul eingesetzt oder einsetzbar ist.
Vorzugsweise weist diese Kappe nach einer Weiterbildung der Erfindung wenigstens eine
Tasche auf, in welche das zweite Datenträgermodul eingesetzt beziehungsweise einsetzbar
ist. Diese Kappe besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung über den Schaft auf den mechanischen Teil aufgesetzt, insbesondere aufgerastet.
[0009] Die Kappe ist vorzugsweise so ausgebildet, dass das zweite Datenträgermodul seitlich
neben einem verlängerten Schaftbereich angeordnet werden kann. Das zweite Datenträgermodul
befindet sich unterhalb des Kopfes des mechanischen Teils neben dem Schaft, wobei
der Kopf des mechanischen Teils verkleinert ist und unterseitig Ausnehmungen besitzt.
[0010] Für die Aufnahme der Antenne des ersten Datenträgermoduls ist der mechanische Teil
gemäss einer Weiterbildung der Erfindung mit seitlichen Ausstanzungen sowie einer
Ausfräsung versehen.
[0011] Die Erfindung betrifft zudem einen Sicherheitsschlüssel für eine elektronische Schliesseinrichtung
gemäss Anspruch 10. Dieser besitzt einen mechanischen Teil, der einen Schaft mit Steuerflächen
sowie einen Kopf aufweist, und der eine Ausnehmung besitzt, in die ein Datenträgermodul
eingesetzt ist. Der Sicherheitsschlüssel ist mit wenigstens einem zweiten Datenträgermodul
bestückt oder bestückbar und dieses zweite Datenträgermodul besitzt eine eigene Antenne
sowie eine andere Frequenz als das erste Datenträgermodul.
[0012] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1:
- Schematisch eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemässen Sicherheitsschlüssels,
wobei Teile aus zeichnerischen Gründen weggeschnitten sind,
- Figur 2:
- schematisch eine räumliche Ansicht des mechanischen Teils des erfindungsgemässen Sicherheitsschlüssels,
- Figur 3:
- schematisch eine räumliche Ansicht des erfindungsgemässen Sicherheitsschlüssels,
- Figur 4:
- eine Seitenansicht des mechanischen Teils des erfindungsgemässen Sicherheitsschlüssels,
- Figur 5:
- ein Schnitt entlang der Linie V-V, und
- Figur 6:
- ein Querschnitt durch die Kappe mit zwei eingesetzten Datenträgermodulen.
[0015] Der in Figur 1 gezeigte Schlüssel 1 ist für eine hier nicht gezeigte elektronische
Schliesseinrichtung vorgesehen, die einen an sich bekannten und hier nicht gezeigten
Mechatronic-Schliesszylinder besitzt. Dieser Schliesszylinder weist in bekannter Weise
einen Motor auf, der über eine Steuerung beispielsweise mittels eines Lesegerätes
gesteuert ist. Geeignete Steuerungen und RFID-Systeme (Radio Frequency Identification
Systeme) sind dem Fachmann bekannt und brauchen deshalb nicht erläutert zu werden.
[0016] Der Sicherheitsschlüssel 1 weist einen mechanischen Teil 3 aus Metall auf, der aus
einem Stück hergestellt ist und einen Schaft 4 sowie einen Kopf 12 besitzt. Der Schaft
4 wird in an sich bekannter Weise in den Schlüsselkanal eines hier nicht gezeigten
Schliesszylinders eingesetzt und weist auf Breitseiten 11 und Schmalseiten 10 Bohrungen
5 mit Steuerflächen auf. Der Sicherheitsschlüssel 1 ist vorzugsweise ein Wendeschlüssel.
Der Schaft 4 besitzt einen verlängerten Schaftbereich 4a auf, der keine Bohrungen
5 besitzt. Der Kopf 12 ist kleiner als derjenige eines rein mechanischen Schlüssels
und besitzt unterseitig Ausnehmungen 12a, die von Seitenteilen 2a einer Kunststoffkappe
2 ergänzt sind. Der Kopf 12 und die Seitenteile 2a bilden somit den Griff des Sicherheitsschlüssels
1.
[0017] Der mechanische Teil 3 besitzt auf einer Breitseite des Bereichs 4a eine längliche
Ausnehmung 13, in die ein erstes Datenträgermodul 7 eingesetzt ist. Dieses Datenträgermodul
7 besteht aus einem RFID-Chip und ist mit einer Antenne 7a verbunden, die gemäss Figur
1 seitlich neben dem Bereich 4a angeordnet ist. Zur Aufnahme der Antenne 7a weist
der mechanische Teil 3 seitliche Ausstanzungen 15 sowie Ausfräsungen 14 auf. An beiden
Schmalseiten des Schaftbereichs 4a. ist jeweils eine Ausfräsung 14 sowie eine Ausstanzung
15 angeordnet, so dass die Antenne 7a aus zwei Antennenteilen besteht, die jeweils
in eine Ausfräsung 14 und eine Ausnehmung 15 eingesetzt sind. Die Antenne 7a ist damit
so angeordnet, dass sie nach dem Einsetzen des Schaftes 4 in den entsprechenden Schlüsselkanal
möglichst nahe bei der Antenne des Mechatronic-Zylinders angeordnet ist.
[0018] Die Kappe 2 weist gemäss Figur 6 eine Ausnehmung 19 auf, welche den Bereich 4a sowie
einen Teil des Kopfes 12 aufnimmt. In den Seitenteilen 2a ist jeweils gemäss Figur
6 eine Tasche 6 eingearbeitet, die ein zweites Datenträgermodul 8 beziehungsweise
9 aufnimmt. Die Taschen 6 sind nach oben offen, so dass die beiden Datenträgermodule
8 und 9 jeweils von oben in die Taschen 6 eingesetzt werden können. Möglich ist auch
eine Ausführung, bei welcher lediglich das Datenträgermodul 8 oder das Datenträgermodul
9 eingesetzt ist. Grundsätzlich kann der Sicherheitsschlüssel 1 auch ohne Datenträgermodule
8 und 9 verwendet werden beziehungsweise später mit einem oder zwei Datenträgermodule
8 beziehungsweise 9 bestückt werden.
[0019] Die Kappe 2 ist auf den mechanischen Teil 3 aufgesetzt und in einer Ausnehmung 16
(Figur 2) verrastet. Die Kappe 2 wird vom Schaft 4 her aufgesetzt und verrastet automatisch,
wenn sie die vorgesehene Position am mechanischen Teil 3 erreicht hat.
[0020] Die Kappe 2 wird vor dem Aufsetzen auf den mechanischen Teil 3 mit dem Datenträgermodul
8 beziehungsweise 9 bestückt. Die Antennen 8a und 9a dieser Datenträgermodule 8 und
9 sind beispielsweise als Spulen ausgebildet und ebenfalls in die Taschen 6 eingesetzt.
Durch die seitliche Anordnung der Datenträgermodule 8 und 9 ist es möglich, den Sicherheitsschlüssel
1 flach auszubilden. Der Sicherheitsschlüssel 1 kann somit weitgehend wie ein üblicher
Sicherheitsschlüssel gestaltet werden. Wie insbesondere die Figur 3 zeigt, weist die
Kappe 2 einen schmaleren vorderen Bereich 2b auf, welcher das Datenträgermodul 7 mit
den Antennen 7a überdeckt. Das Datenträgermodul 7 mit den Antennen 7a ist somit durch
diesen Bereich 2b der Kappe geschützt.
1. Elektronische Schliesseinrichtung, mit wenigstens einer Schlosseinheit und einem Sicherheitsschlüssel
(1), mit wenigstens einer Steuerschaltung und einer Sende- und Empfangsschaltung,
die Informationssignale zur Steuerschaltung der jeweils anderen Einheit überträgt
und mit wenigstens einem ersten Datenträgermodul (7), das eine Antenne (7a) aufweist,
wobei der Sicherheitsschlüssel (1) einen mechanischen Teil (3) mit einem Steuerflächen
(5) aufweisenden Schaft (4) besitzt, wobei der Sicherheitsschlüssel (1), so ausgebildet
ist, dass er mit wenigstens einem zweiten Datenträgermodul (8, 9) bestückbar ist oder
bestückt ist, das eine eigene Antenne (8a, 9a) sowie eine andere Frequenz als das
erste Datenträgermodul besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Teil (3) einen Kopf (12) besitzt und das erste Datenträgermodul (7)
in eine Ausnehmung (13) des Kopfes (12) eingesetzt ist und dass auf den mechanischen
Teil (3) eine Kappe (2) aufgesetzt ist, in welche wenigstens das zweite Datenträgermodul
(8, 9) eingesetzt oder einsetzbar ist.
2. Schliesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) einstückig aus Kunststoff hergestellt ist.
3. Schliesseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) über den Schaft (4) auf den mechanischen Teil (3) aufgeschoben ist.
4. Schliesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (2) des mechanischen Teils (3) untenseitig verkleinert ist und wenigstens
das zweite Modul (8, 9) in diesem Bereich seitlich neben dem Schaft (4a) angeordnet
ist.
5. Schliesseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) seitlich neben dem Schaft (4a) wenigstens eine Tasche (6) zur Aufnahme
wenigstens des zweiten Datenträgermoduls (8, 9) aufweist.
6. Schliesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) vor dem Aufsetzen auf den mechanischen Teil (3) an einem oberen Ende
offen ist und wenigstens das zweite Datenträgermodul (8, 9) durch diese Öffnung in
die Kappe (2) einsetzbar ist.
7. Schliesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) auf dem mechanischen Teil (3) aufgerastet ist.
8. Schliesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Teil (3) an wenigstens einer Schmalseite (10) eine Ausfräsung (14)
für die Aufnahme der Antenne (7a) des ersten Datenträgermoduls (7) aufweist.
9. Schliesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass erste Datenträgermodul (7) zur Bedienung der Schlosseinheit und das zweite Datenträgermodul
(8, 9) zur Bedienung einer weiteren Einheit und insbesondere einer Zutrittskontrolleinheit,
Zeiterfassungseinheit oder eines Verkaufsautomaten bestimmt ist.
10. Sicherheitsschlüssel für eine elektronische Schliesseinrichtung, mit einem mechanischen
Teil (3), der einen Schaft (4) mit Steuerflächen (5) aufweist, mit einem Kopf (12),
der mit einem ersten Datenträgermodul (7) und mit wenigstens einem zweiten Datenträgermodul
(8, 9) bestückt ist oder bestückbar ist und dieses zweite Datenträgermodul (8, 9)
eine eigene Antenne (8a, 9a) sowie eine andere Frequenz als das erste Datenträgermodul
(7) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Teil (3) im genannten Kopf (12) eine Ausnehmung (13) aufweist, in
welche das erste Datenträgermodul (7) eingesetzt ist und dass auf den mechanischen
Teil (3) eine Kappe (2) aufgesetzt ist, die wenigstens eine Ausnehmung (6) zur Aufnahme
wenigstens des zweiten Datenträgermoduls (8, 9) aufweist.
11. Sicherheitsschlüssel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) aus Kunststoff hergestellt ist.
12. Sicherheitsschlüssel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) vom Schaft her auf den mechanischen Teil (3) aufgeschoben ist.
13. Sicherheitsschlüssel nach einem der Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) unterhalb des Kopfes (12) des mechanischen Teils (3) seitlich vorstehende
Bereiche (2a) aufweist und wenigstens das zweite Datenträgermodul (8, 9) in diesem
seitlichen Bereich (2a) angeordnet ist.
14. Sicherheitsschlizssel nach einem der Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2) wenigstens zwei Taschen (6) aufweist, in die jeweils ein Datenträgermodul
(8, 9) eingesetzt ist bzw. einsetzbar ist.
1. An electronic locking device having at least one lock unit and a security key (1),
having at least one control circuit and a transmitting and receiving circuit which
transmits information signals to the control circuit of the other respective unit,
and having at least one first data storage module (7) which has an antenna (7a), wherein
the security key (1) has a mechanical part (3) with a shank (4), which has control
areas (5), wherein the security key (1) is formed in such a way that it can be or
is fitted with at least one second data storage module (8, 9) which has its own antenna
(8a, 9a) and uses a different frequency to that of the first data storage module,
characterized in that the mechanical part (3) has a head (12) and that the first data storage module (7)
is inserted into a recess (13) of the head (12) and that a cap (2) into which at least
the second data storage module (8, 9) is or can be inserted is placed on the mechanical
part (3).
2. The locking device as claimed in claim 1, characterized in that the cap (2) is integrally produced from plastic.
3. The locking device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the cap (2) is pushed onto the mechanical part (3) via the shank (4).
4. The locking device as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the head (2) of the mechanical part (3) is smaller at the bottom and at least the
second module (8, 9) is arranged in this region at the side, next to the shank (4).
5. The locking device as claimed in claim 4, characterized in that, at the side, next to the shank (4a), the cap (2) has at least one pocket (6) for
accommodating at least the second data storage module (8, 9).
6. The locking device as claimed in one of claims 1-5, characterized in that the cap (2) is open at an upper end before being placed onto the mechanical part
(3) and at least the second data storage module (8, 9) can be inserted into the cap
(2) through this opening.
7. The locking device as claimed in one of claims 1-6, characterized in that the cap (2) is latched onto the mechanical part (3).
8. The locking device as claimed in one of claims 1-7, characterized in that, on at least one narrow side (10), the mechanical part (3) has a milled section (14)
for accommodating the antenna (7a) of the first data storage module (7).
9. The locking device as claimed in one of claims 1-8, characterized in that the first data storage module (7) is intended to control the lock unit, and the second
data storage module (8, 9) is intended to control a further unit and, in particular,
an access control unit, a time recording unit or an automatic vending machine.
10. Security key for an electronic locking device, having a mechanical part (3) which
has a shank (4) with control areas (5) with a head (12) which is fitted with a first
data storage module (7) and at least with at least one second data storage module
(8, 9) or can be fitted with at least one second data storage module, and this second
data storage module (8, 9) has its own antenna (8a, 9a) and uses a different frequency
to that of the first data storage module (7), characterized in that the mechanical part (3) has in said head (12) a recess (13), into which the first
data storage module (7) is inserted and that a cap (2) is placed on the mechanical
part (3), which has at least one recess (6) accommodating at least the second data
storage module (8, 9) .
11. The security key as claimed in claim 10, characterized in that the cap (2) is produced from plastic.
12. The security key as claimed in claim 10 or 11, characterized in that the cap (2) is pushed onto the mechanical part (3) from the shank.
13. The security key as claimed in one of claims 10- 12, characterized in that the cap (2) has laterally protruding regions (2a) beneath the head (12) of the mechanical
part (3), and at least the second data storage module (8, 9) is arranged in this lateral
region (2a).
14. The security key as claimed in one of claims 10-13, characterized in that the cap (2) has at least two pockets (6) into each of which a data storage module
(8, 9) is or can be inserted.
1. Dispositif de fermeture électronique, comprenant au moins une unité de serrure et
une clé de sécurité (1), au moins un circuit de commande et un circuit émetteur-récepteur
qui transmet des signaux d'information au circuit de commande de l'autre unité respective
et au moins un premier module de support de données (7) qui présente une antenne (7a),
la clé de sécurité (1) possédant une partie mécanique (3) avec une tige (4) présentant
des faces de commande (5), la clé de sécurité (1) étant réalisée de telle sorte qu'elle
soit ou qu'elle puisse être munie d'au moins un deuxième module de support de données
(8, 9) qui possède sa propre antenne (8a, 9a) ainsi qu'une autre fréquence que le
premier module de support de données, caractérisé en ce que la partie mécanique (3) possède une tête (12) et le premier module de support de
données (7) est inséré dans un évidement (13) de la tête (12) et en ce qu'un capuchon (2) est placé sur la partie mécanique (3), dans lequel au moins le deuxième
module de support de données (8, 9) est ou peut être inséré.
2. Dispositif de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capuchon (2) est fabriqué d'une seule pièce en plastique.
3. Dispositif de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le capuchon (2) est poussé par le biais de la tige (4) sur la partie mécanique (3).
4. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la tête (2) de la partie mécanique (3) est rétrécie vers le bas et au moins le deuxième
module (8, 9) est disposée dans cette région latéralement à côté de la tige (4a).
5. Dispositif de fermeture selon la revendication 4, caractérisé en ce que le capuchon (2) présente, latéralement à côté de la tige (4a), au moins une cavité
(6) pour recevoir au moins le deuxième module de support de données (8, 9).
6. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le capuchon (2) est ouvert au niveau d'une extrémité supérieure avant d'être placé
sur la partie mécanique (3) et au moins le deuxième module de support de données (8,
9) peut être inséré à travers cette ouverture dans le capuchon (2).
7. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le capuchon (2) est encliqueté sur la partie mécanique (3).
8. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie mécanique (3) présente sur au moins un côté étroit (10) une fraisure (14)
pour recevoir l'antenne (7a) du premier module de support de données (7).
9. Dispositif de fermeture selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le premier module de support de données (7) est prévu pour actionner l'unité de serrure
et le deuxième module de support de données (8, 9) est prévu pour actionner une autre
unité et notamment une unité de contrôle d'accès, une unité de détection temporelle
ou un distributeur automatique.
10. Clé de sécurité pour un dispositif de fermeture électronique comprenant une partie
mécanique (3), qui présente une tige (4) avec des faces de commande (5), une tête
(12), qui est ou peut être munie d'un premier module de support de données (7) et
d'au moins un deuxième module de support de données (8, 9), et ce deuxième module
de support de données (8, 9) possédant sa propre antenne (8a, 9a) ainsi qu'une autre
fréquence que le premier module de support de données (7), caractérisée en ce que la partie mécanique (3) présente, dans ladite tête (12), un évidement (13) dans lequel
le premier module de support de données (7) est inséré et en ce qu'un capuchon (2) est placé sur la partie mécanique (3), lequel présente au moins un
évidement (6) pour recevoir au moins le deuxième module de support de données (8,
9).
11. Clé de sécurité selon la revendication 10, caractérisée en ce que le capuchon (2) est fabriqué en plastique.
12. Clé de sécurité selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que le capuchon (2) est poussé depuis la tige sur la partie mécanique (3).
13. Clé de sécurité selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que le capuchon (2) présente sous la tête (12) de la partie mécanique (3) des régions
(2a) saillant latéralement et en ce qu'au moins le deuxième module de support de données (8, 9) est disposé dans cette région
latérale (2a).
14. Clé de sécurité selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que le capuchon (2) présente au moins deux cavités (6) dans lesquelles à chaque fois
un module de support de données (8, 9) est ou peut être inséré.


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