| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 585 195 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.01.2007 Patentblatt 2007/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.03.2005 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Sammelschienenanordnung
Bus bar device
Dispositif de barre omnibus
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.04.2004 DE 202004005665 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.10.2005 Patentblatt 2005/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG |
|
32758 Detmold (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Wedler, Andreas
32756 Detmold (DE)
- Schulze, Rainer
32760, Detmold (DE)
- Düe, Ralph-Peter
32760, Detmold (DE)
- Köhler, Reinhard
32791, Lage (DE)
- Storm, Siegfried
33189, Schlangen (DE)
- Steinheider, Thomas
32657, Lemgo (DE)
- Tappe, Thomas
32760, Detmold (DE)
- Hanke, Dirk
32657, Lemgo (DE)
- Hackemack, Frank
32758, Detmold (DE)
- Kulturidi, Georg
32758, Detmold (DE)
- Diekmann, Jörg
33813, Oerlinghausen (DE)
- Richts, Jörg
33189, Schlangen (DE)
- Püschner, Klaus
32756, Detmold (DE)
- Bicker, Lars
32760, Detmold (DE)
- Höing, Michael
32657, Lemgo (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
|
Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 105 501
|
GB-A- 2 230 389
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sammelschienenanordnung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Sammelschienenanordnung ist aus der gattungsgemäßen DE 201 05 501
U1 bekannt. Nach dieser Schrift ist eine metallische Sammelschiene in einem Isolierstoffgehäuse
angeordnet, die in einer Reihe hintereinander zunächst einige Schraubanschlüsse für
Leiter und dann mehrere Klemmfederanschlüsse aufweist, so dass an nur einer einzigen
Sammelschiene auf einfache Weise Leiter verschiedenster Art und verschiedensten Durchmessers
anbringbar sind. Durch diese konstruktive Ausgestaltung ist eine sehr schlanke Ausführung
gegeben, die auch unter beengten Platzverhältnissen einsetzbar ist. Des weiteren ist
durch die vorteilhafte Reihenanordnung der Schraub- und Klemmfederanschlüsse eine
individuelle Anpassung an die Erfordernisse gegeben. So kann nach einer bevorzugten
Variante durch Ablängen der einen oder anderen Anschlussreihe deren jeweilige Anzahl
exakt bestimmt werden. Hierdurch wird zum einen eine optimale Materialnutzung gewährleistet
und zum anderen der zur Verfügung stehende Montageplatz in vorbildlicher Weise genutzt.
[0003] Die GB-A- 2 230 389 A zeigt einen Anschlussvorrichtung für Leiter, welche Druckfederanschlüsse
zum Festklemmen der Leiterenden aufweist.
[0004] Die gattungsgemäße Sammelschienenanordnung hat sich an sich bewährt, es besteht aber
ein Bedarf nach einer weiteren Optimierung insbesondere der Auslegung und Ausgestaltung
der Klemmfederanschlüsse, um auch dünnste Leiter in diese Klemmfederanschlüsse einführen
zu können. Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0006] Danach schafft die Erfindung eine Sammelschienenanordnung mit einer aus einem Isolierstoff
bestehenden Gehäuseanordnung, in der eine Sammelschienenbaugruppe angeordnet ist,
wobei in die Stromsammelschiene in deren u-förmigen Bereich eine Leiste eingesetzt
ist, die derart ausgestaltet ist, dass sie den Innenraum der Stromsammelschiene (im
u-förmigen Bereich) in Klemmkammern unterteilt, wobei jedem Klemmfederanschluss eine
der Klemmkammern zugeordnet ist. Durch die derart baulich einfach und kostengünstig
realisierte Unterteilung in definierte Klemmkammern ist auf einfache Weise auch ein
besonders sichere Beschalten der Klemmfederanschlüsse auch mit sehr dünnen Leitern
möglich. Vorzugsweise sind die Klemmfederanschlüsse als werkzeugfrei beschaltbare
und mit einem Werkzeug entschaltbare Direktsteckanschlüsse ausgebildet.
[0007] Das Unterteilen in die Klemmkammern wird sich auf einfache Weise dadurch realisiert,
dass die Leiste an wenigstens einer ihrer Längsaußenseiten mit mehreren Wandabschnitten
versehen ist, welche die Klemmkammern seitlich begrenzen, wobei der Abstand der Wandabschnitte
dem Abstandraster der Klemmfederanschlüsse entspricht und wobei die Wandabschnitte
derart ausgebildet und angeordnet sind, dass in jeder der Klemmkammern jeweils eine
der Klemmfedern aufgenommen und fixiert ist.
[0008] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Leiste in ihrem Bereich zwischen
den Wandabschnitten derart ausgebildet, dass sie für die Klemmfedern einen den Öffnungsweg
begrenzenden Anschlag ausbildet, was die Funktionssicherheit der Anordnung auf einfache
Weise weiter erhöht. Besonders vorteilhaft ist dabei die Kontur der Leiste zumindest
im Bereich der Klemmkammern korrespondierend zur Kontur der Klemmfedern ausgebildet
und ausgerichtet.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiel unter Bezug auf die
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Sammelschienenanordnung in einer Querschnittsansicht;
- Figur 2
- eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Teilbereichs der Sammelschienenanordnung
aus Fig. 1 mit nur teilweise dargestelltem Isolierstoffgehäuse;
- Fig. 3
- eine Sprengansicht von Baugruppen der Sammelschienenanordnung aus Fig. 1; und
- Fig. 4, 5
- perspektivische Ansichten von leitenden Elementen der Sammelschienenanordnung aus
Fig. 1.
[0011] Fig. 1 zeigt eine Sammelschienenanordnung, die eine aus einem Isolierstoff bestehendes
Gehäuseanordnung 1 sowie einer darin angeordnete, metallische Sammelschienenbaugruppe
2 aufweist.
[0012] Die Gehäuseanordnung 1 weist ein im Querschnitt u-förmiges Grundgehäuse 3 sowie einen
darin von oben verrastend einschieb- und festlegbaren Deckel 4 auf.
[0013] Das Grundgehäuse 3 ist an einer seiner Längsseiten 5 mit in einer Reihe liegenden
Einfiihröffnungen 6, 7 für (hier nicht dargestellte) Leiter versehen, von denen die
er sten Öffnungen 6 mit einem größeren Durchmesser zum Einführen von Leitern in die
Schraubanschlüsse 8 der Sammelschienenbaugruppe 2 und die zweiten Öffnungen 7 mit
einem kleineren Durchmesser zum Einführen von entsprechend dünneren Leitern in die
Klemmfederanschlüsse 9 der Sammelschienenbaugruppe 2 dienen (Fig. 3).
[0014] An der Längsseite 5 sind im Bereich jeder Einführöffnungen 6, 7 für die Leiter jeweils
Einführkragen 12 ausgebildet, welche von der Längsseite im Bereich jeder Einführöffnung
6, 7 nach außen vorstehen und derart das Einführen der Leiter erleichtern.
[0015] Im Deckel 4 - der um 90° versetzt zur Längsseite 5 mit den Einführöffnungen 6, 7
für die Leiter liegt, sind jeweils korrespondierende, bevorzugt trichterartige Öffnungen
10, 1 ausgebildet, von denen einige erste Öffnungen 10 zum Einführen eines Schraubendrehers
zum Betätigen der Schraubanschlüsse und einige weitere Öffnungen 11 zum Einführen
eines Betätigungswerkzeuges zum Öffnen der Klemmfederanschlüsse 9 dienen. Der Deckel
4 erstreckt sich im Grundgehäuse 2 zumindest im Bereich der trichterartigen Öffnungen
10, 11 bis zur Sammel- bzw. Stromschienenbaugruppe 2 und legt diese in dem Grundgehäuse
3 fest.
[0016] Der Aufbau der Sammelschienenbaugruppe 2 erschließt sich am besten aus dem Zusammenspiel
der Fig. 3 bis 5.
[0017] Wie in Fig. 3 zu erkennen, besteht die Sammelschienenbaugruppe zunächst aus der eigentlichen
Stromsammelschiene 13, deren Aufbau hier dem Aufbau der Sammelschiene des gattungsgemäßen
Standes der Technik weitgehend entspricht. So sind wiederum die Schraubanschlüsse
8 und die Klemmfederanschlüsse 9 in Längsrichtung der Stromsammelschiene 13 nebeneinander
liegend angeordnet mit dem Ziel, daß jeweils die Leitereinführungen der Schraub- und
Klemmfederanschlüsse 8, 9 aus einer einzigen Richtung erfolgen können, ebenso wie
die Betätigungseinrichtungen für die Klemmschrauben 15 und Klemmfedern 20, bspw. im
Winkel von 90° zu den Leitereinführungen.
[0018] Die Schraubanschlüsse 8 sind dabei wiederum nach Art des gattungsgemäßen Standes
der Technik ausgebildet, s.h. die Stromsammelschiene ist in diesem Bereich im Querschnitt
zu einem einfachen 90° Winkel zurechtgebogen, wobei jeweils in jeden Anschlusskäfig
14 mit Klemmschraube 15 der Schraubanschlüsse 8 ein Kontaktlappen 16 der Stromsammelschiene
2 hineinragt.
[0019] Eine andere Ausbildung als im Stand der Technik weisen dagegen die Klemmfederanschlüsse
9 auf. In diesem Bereich weist die Stromsammelschiene 13 zunächst wiederum einen U-förmigen
Querschnitt auf, wobei am mittleren Schenkel 16 der U-förmigen Sammelschiene jeweils
Durchbrüche 17 zum Einführen der Leiter ausgebildet sind, welche mit den Öffnungen
6, 7 im Grundgehäuse fluchten. Im Bereich jedes Durchbruches 17 ist dabei noch aus
dem Material der Stromsammelschiene 2 eine Einführzunge 18 herausgebogen, welche das
Einführen der Leiter erleichtert.
[0020] An dem im eingebauten Zustand zum Deckel 4 weisenden Längsschenkel sind zudem Schlitze
19 ausgebildet, welche dem Durchstecken der Spitze eines Schraubendrehes zum Betätigen
von Klemmfedern 20 dienen, die jeweils jeder Klemmstelle bzw. jedem Klemmfederanschluss
9 zugeordnet sind.
[0021] Jedem Durchbruch 17 ist dabei eine der Klemmfedern 20 (Fig. 1, Fig. 5) zugeordnet.
Die Klemmfedern 20 sind im wesentlichen L-förmig ausgebildet und liegen in dem u-förmigen
Bereich der Stromsammelschiene 13 ein (siehe insbesondere Fig. 1), wobei der Längsschenkel
21 der Klemmfedern 20 in sich gebogen ausgebildet ist und den eigentlichen Klemmschenkel
bzw. eine Federzunge zum Andrücken des Leiters an die Sammelschiene 13 ausbildet.
Die Klemmfederanschlüsse 9 der Stromsammelschiene 13 sind im Leiteranschlussbereich
prismenförmig ausgebildet, um beim Anschließen die Leiter selbsttätig in der Klemmstelle
zu zentrieren und positionieren.
[0022] Um im Innenbereich der u-förmig gebogenen Stromsammelschiene 13 definierte Klemmstellen
auszubilden, in denen auch ein Beschalten mit besonders dünnen Leitern möglich ist
und um auf einfache Weise die Klemmfedern 20 festzulegen und für die Leiter genau
zu definieren, ist in die Stromsammelschiene 13 eine Leiste 22 (Fig. 1, Fig. 4) eingesetzt,
welche hier an beiden Längsaußenseiten 24 oder zumindest an ihrer dem einzuführenden
Leiter zugewandten Seite mit mehreren Wandabschnitten 26 versehen ist, deren Abstand
dem Abstandraster der Klemmfederanschlüsse 9 entspricht und die derart ausgebildet
und angeordnet sind, dass der Innenraum der Stromsammelschiene im u-förmigen Bereich
bzw. im Bereich der Klemmfederanschlüsse 9 in definierte Klemmkammern 23 unterteilt
wird, in denen jeweils eine der Klemmfedern 20 aufgenommen und fixiert ist.
[0023] Die Klemmfederanschlüsse 9 mit den Klemmfedern 20 sind wahlweise werkzeuglos durch
das Einführen der Leiter oder mit Hilfe eines Betätigungswerkzeuges beschaltbar. Das
Entschalten erfolgt mit Hilfe des Betätigungswerkzeuges. Die Leiste 22 ist dabei in
dem Bereich zwischen den Wandabschnitten derart ausgebildet, dass sie für die Klemmfedern
20 jeweils eine definierte Federwegbegrenzung ausbildet, so dass ein Überdehnen oder
ein Beschädigen der Klemmfedern 20 insbesondere beim Öffnen zum Ausnehmen der Leiter
vermieden wird. Die Kontur der Leiste 22 - die vorzugsweise aus Isolierstoff besteht
- ist dabei derart zur Kontur der Klemmfedern 20 ausgebildet und ausgerichtet, dass
sie eine optimale Anlagekontur für die Klemmfeder 20 und eine sich von der Einführöffnung
6, 7 fort verjüngende Klemmkammer ausbildet.
Bezugszeichen
[0024]
- Gehäuseanordnung
- 1
- Sammelschienenbaugruppe
- 2
- Grundgehäuse
- 3
- Deckel
- 4
- Längsseite
- 5
- Einführöffnung
- 6
- Einführöffnung
- 7
- Schraubanschluß
- 8
- Klemmfederanschluß
- 9
- Öffnung
- 10
- Öffnung
- 11
- Einführkragcn
- 12
- Stromsammelschiene
- 13
- Anschlußkäfig
- 14
- Klemmschraube
- 15
- Schenkel
- 16
- Durchbruch
- 17
- Einführzunge
- 18
- Schlitz
- 19
- Klemmfeder
- 20
- Längsschenkel
- 21
- Leiste
- 22
- Klemmkammer
- 23
- Längsaußenseite
- 24
- Längsaußenseite
- 25
- Wandabschnitt
- 26
1. Sammelschienenanordnung mit
a) einer aus einem Isolierstoff bestehenden Gehäuseanordnung (1), in der eine Sammelschienenbaugruppe
(2) angeordnet ist, welche zumindest in einer Reihe hintereinander liegende Klemmfederanschlüsse
(9) sowie vorzugsweise sich an die Klemmfederanschlüsse (9) in derselben Reihe anschließende
Schraubanschlüsse (8) aufweist,
b) wobei die Sammelschienenbaugruppe (2) eine Stromsammelschiene (13) aufweist, die
im Bereich der Klemmfederanschlüsse (9) einen U-förmigen Querschnitt hat und die mit
Durchbrüchen (17) zum Einführen von Leitern versehen ist, und
c) wobei im Bereich jeden Durchbruchs (17) bzw. im Bereich jeden Klemmfederanschlusses
(9) in der Sammelschiene (13) eine Klemmfedern (20) angeordnet ist,
gekennzeichnet durch
d) eine in die u-förmige Stromsammelschiene (13) eingesetzte Leiste (22), die derart
ausgestaltet ist, dass sie den Innenraum der Stromsammelschiene in Klemmkammern (23)
unterteilt, wobei jedem Klemmfederanschluss (9) eine der Klemmkammern (23) zugeordnet
ist,
e) wobei die Leiste (20) an wenigstens einer ihrer Längsaußenseiten (25) mit mehreren
Wandabschnitten (26) versehen ist, welche die Klemmkammern (23) seitlich begrenzen.
2. Sammelschienenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Wandabschnitte (26) dem Abstandraster der Klemmfederanschlüsse (9)
entspricht und dass die Wandabschnitte (26) derart ausgebildet und angeordnet sind,
dass in jeder der Klemmkammern (23) jeweils eine der Klemmfedern 20 aufgenommen und
fixiert ist.
3. Sammelschienenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (22) in ihrem Bereich zwischen den Wandabschnitten (26) derart ausgebildet
ist, dass sie für die Klemmfedern (20) einen den Öffnungsweg begrenzenden Anschlag
ausbildet.
4. Sammelschienenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der Leiste (20) zumindest im Bereich der Klemmkammern (23) korrespondierend
zur Kontur der Klemmfedern (20) ausgebildet und ausgerichtet ist.
5. Sammelschienenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (20) derart ausgebildet ist, dass die Klemmkammern (23) jeweils eine sich
von der Einführöffnung (6, 7) fort verjüngende Formgebung haben.
6. Sammelschienenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfederanschlüsse (9) als werkzeuglos beschaltbare Direktsteckanschlüsse ausgebildet
sind.
7. Sammelschienenanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Deckel (4) im Grundgehäuse (3) bis zur Sammelschienenbaugruppe (2) erstreckt
und diese in dem Grundgehäuse (3) festlegt.
1. Bus bar device with
a) a housing (1) made from an insulating material, in which is arranged a bus bar
assembly (2) comprising at least one row of spring clamp contacts (9) in line one
after the other, preferably with screw contacts (8) positioned after the spring clamp
contacts (9) in the same row,
b) such that the bus bar assembly (2) comprises a current collector rail (13) with
a U-shaped cross-section in the area of the spring clamp contacts (9), which is provided
with perforations (17) for the insertion of leads, and
c) such that in the area of each perforation (17) and in the area of each spring clamp
contact (9) in the current collector rail (13) a clamping spring (20) is arranged,
characterised in that
d) it comprises a strip (22) set into the U-shaped current collector rail (13), which
is designed to divide the inside space of the current collector rail into terminal
chambers (23) in such manner that one of the terminal chambers (23) is associated
with each spring clamp contact (9),
e) such that on at least one of its longitudinal outer sides (25) the strip (20) has
a plurality of wall sections (26) which delimit the terminal chambers (23) laterally.
2. Bus bar device according to Claim 1, characterised in that the spacing of the wall sections (26) corresponds to the grid spacing of the spring
clamp contacts (9) and the wall sections (26) are formed and arranged so that one
of the clamping springs (20) is accommodated and fixed in each terminal chamber (23).
3. Bus bar device according to Claims 1 or 2, characterised in that in its area between the wall sections (26), the strip (22) is designed such that
it forms an end-stop which restricts the opening movement of the clamping springs
(20).
4. Bus bar device according to any of the preceding claims, characterised in that at least in the area of the terminal chamber (23), the contour of the strip (20)
is formed and directed correspondingly to the contour of the clamping springs (20).
5. Bus bar device according to any of the preceding claims, characterised in that the strip (20) is formed so that each of the terminal chambers (23) has a shape which
tapers in from the insertion opening (6, 7).
6. Bus bar device according to any of the preceding claims, characterised in that the spring clamp contacts (9) are made as direct plug connectors which can be connected
without using a tool.
7. Bus bar device according to any of the preceding claims, characterised in that the cover (4) extends in the basic housing (3) as far as the bus bar assembly (2)
and holds it fast in the basic housing (3).
1. Ensemble de barre omnibus avec
a) un ensemble de boîtier (1) composé d'une substance isolante, dans lequel est disposé
un bloc de barres omnibus (2), qui comprend au moins des raccords à ressorts de serrage
(9) placés en rang les uns derrière les autres, et des raccords vissés (8) raccordés
de préférence dans le même rang aux raccords à ressorts de serrage (9),
b) le bloc de barres omnibus (2) comportant une barre omnibus électrique (13) qui
présente une section en U dans la zone des raccords à ressorts de serrage (9) et est
munie de passages (17) pour introduire des conducteurs, et
c) un ressort de serrage (20), étant disposé dans la zone de chaque passage (17) et/ou
dans la zone de chaque raccord à ressorts de serrage (9) dans la barre omnibus (13)
caractérisé par
d) une barette (22) placée dans la barre omnibus électrique (13) en U, laquelle est
conçue de telle sorte qu'elle divise l'espace intérieur de la barre omnibus électrique
en chambres de serrage (23), une des chambres de serrage (23) étant associée à chaque
raccord à ressorts de serrage (9),
e) la barette (20) étant munie sur au moins un de ses côtés externes longitudinaux
(25) de plusieurs parties de parois (26) qui délimitent latéralement les chambres
de serrage (23).
2. Ensemble de barre omnibus selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance des parties de parois (26) correspond à la trame d'espacement des raccords
à ressorts de serrage (9), et en ce que les parties de parois (26) sont conçues et disposées de telle sorte que respectivement
un des ressorts de serrage (20) est reçu et fixé dans chacune des chambres de serrage
(23).
3. Ensemble de barre omnibus selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la barette (22) est configurée dans sa zone entre les parties de parois (26), de
telle sorte qu'elle forme une butée délimitant le passage d'ouverture pour les ressorts
de serrage (20).
4. Ensemble de barre omnibus selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contour de la barette (20) est configuré et aligné au moins dans la zone des chambres
de serrage (23) de façon à correspondre au contour des ressorts de serrage (20).
5. Ensemble de barre omnibus selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barette (20) est conçue de telle sorte que les chambres de serrage (23) présentent
respectivement une forme se rétrécissant depuis l'ouverture d'introduction (6, 7).
6. Ensemble de barres omnibus selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les raccords à ressorts de serrage (9) sont conçus comme des prises de courant embrochables
directes pouvant être connectées sans outil.
7. Ensemble de barre omnibus selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (4) dans le boîtier de base (3) s'étend jusqu'au bloc de barres omnibus
(2) et fixe celui-ci dans le boîtier de base (3).